Shaun Of The Dead

SHAUN OF THE DEAD UK 2004

Shaun (Simon Pegg) ist Verkäufer in einem Elektrogeschäft und macht zur Zeit eine schwere Phase durch. Seine Freundin Liz hat ihn verlassen, weil er einerseits zu oft in seinem Lieblingspub dem Winchester herumhängt aber andererseits auch, weil er zuviel Zeit mit seinem arbeitslosen Mitbewohner Ed (Nick Frost) verbringt, der ziemlich assozial, faul und ein kleiner Drogendealer ist. Auch sein anderer Mitbewohner Pete findet, dass sich Shaun anderer Freunde suchen sollte. Plötzlich wird London von Zombies heimgesucht. Als Shaun und Ed das endlich mitbekommen, beschließen sie einen sicheren Ort aufzusuchen. Das Winchester.


Als ich so durch’s TV Programm zappte blieb ich bei Heartbreakers wegen der in diesem Film durchaus attraktiven Jennifer Love Hewitt und der sogar ebenso attraktiven Sigourney Weaver (xDD?!) hängen und schaute noch kurz das letzte Viertel des Filmes. Danach kam lustigerweise Shaun Of The Dead und ich beschloss, ihn einfach nochmal zu schauen, da er imho nach Braindead einer der besten Zombiekomödien ist. Wie die Tagline schon sagt ist Shaun Of The Dead schlicht und ergreifend eine romantische Komödie. Mit Zombies. Das klingt am anfang ziemlich weird, aber der Film ist so toll umgesetzt, dass hinterher alles, wie aus einem Guss wirkt.

Die geilsten Szenen gibt es direkt zu Anfang, in welchen wir ein Stück vom Alltag Shauns sehen und sich im Hintergrund schon massig Hinweise auf das bevorstehende Unheil ereignen. Shaun ist ziemlich angepisst, weil ihn seine Freundin verlassen hat und nach einem ziemlich heftigen Saufabend in seinem Lieblingspub ist er am nächsten Tag stark verkatert. Total neben der Kapp läuft er die Straßen Londons entlang in den nächsten Supermarkt und bemerkt das Chaos um ihn herum erst gar nicht. Selbst in der eigenen Wohnung wieder angekommen lachen sie noch über die “offensichtlich stark betrunkene” in ihrem Garten. Erst als diese von Ed umgeschubst wird und unglücklich auf einer Sonnenschirmhalterung landet und durchbohrt wird, fangen die zwei an zu verstehen. Die Tante steht nämlich einfach mal wieder auf und will die zwei essen. Shaun Of The Dead ist für mich einer der realistischsten Zombiefilme überhaupt. Denn wie Shaun und Ed sich am Anfang verhalten ist einerseits zwar ziemlich komisch, aber auch ziemlich realistisch. Wenn da so eine Untote im Garten ist, dann nimmt man eben erst einmal alles, was in der Nähe ist und bewirft sie damit. Toaster, Dosen, Wäschekörbe. Und wenn man verkatert durch die Stadt läuft, dann kann das durchaus passieren, dass man nicht checkt, dass der Penner, der einem die Hand hinhebt gar kein Obdachloser ist, sondern ein Untoter. xD


Dann ist da noch der Part der Romanze, die so gut und realistisch eingeflochten ist, dass sie nicht aufgesetzt wirkt oder gar stört. Es ist einfach da, es gehört einfach zusammen. Die Zombies, Liz, Ed, einfach alles. Das Drehbuch achtete gut darauf, dass alles ausgewogen ist und dank der ganzen – überaus witzigen – Comedy im Film wird alles noch einmal einen Tick aufgelockert. Was aber nicht heißt, dass der Film nicht auch etwas ernster, bzw. härter werden kann. Das Ende hätte ich so nicht erwartet und fand es ziemlich genial. Alles andere wäre wahrhaftig lächerlich gewesen. Dank der guten Produktion sehen die – zwar seltenen – Gore Effekte auch sehr grandios aus.

Also einfach eine Zombiekomödie, die man gesehen haben muss, imho.

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Patriot Dark

Patriot Dark
Temperance Lance | 2008 | Windows

Hurra, ein weiteres 20 Jahre al.. ehm, nichtmal 1 Jahr altes Game für das überaus tolle Windows von der Doujin Gruppe Temperance Lance. Nie gehört, aber okay.


Patriot Dark ist also erstmal ein weiteres von mittlerweile doch recht vielen Doujin Shmups, die so durch das Internet kursieren. Deutlich erkennbares Vorbild ist dabei DoDonPachi, womit man sich wohl gleich mal große Ziele gesteckt hat. Die Gegner, ihre Formationen, Bullet Patterns, Score System, oder auch der dicke Laser, der erscheint, sobald man die Feuertaste gedrückt hält sind hier neben einigen weiteren Details nachempfunden worden. Als alter DoDonPachi Freund findet man sich hier natürlich gleich gut zurecht, ansonsten wird man aber sicherlich auch so munter drauf los ballern können, was übrigens recht viel Spaß macht.


Weniger gut fällt dabei auf, dass dem ganzen doch das Profi-Level fehlt. Hier und da wirkt die Grafik seltsam und die Abwechslung fehlt, die Hintergrundmusik registriert man garnicht so richtig, und tjo. Sehr lame ist noch dass das Game in einem relativ kleinen Fenstermodus daherkommt und keinerlei Anpassung für den Fullscreen Modus hat. So zockt man entweder in dem kleinen Fenster oder darf sich, vorallem mit seinem 16:10 Monitor, auf schön unscharfe Pixel freuen.

Positiv sind aber auf jedenfall noch die nice Laser und Explosionen, die man zu sehen bekommt. Die Bullet Patterns sind auch in Ordnung und durchaus fordernd, wobei dank kleiner Hitbox immer machbar.

Für umsonst sind die 5 Level sicher schon okay. Kaufen würde ich das Ganze aber wohl eher nicht. ;(

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Download:
http://temperancelance.orz.hm/web_pd.zip

Terminator 4 – Die Erlösung

T E R M I N A T O R 4 – S A L V A T I O N

John Connors Bestimmung ist es, den Widerstand gegen die Maschinen anzuführen. Es ist das Jahr 2018. Die Menschheit hat keine Chance. Da taucht plötzlich ein Signal auf, mit dessen Hilfe die Maschinen gestoppt werden könnten. Es taucht aber auch Marcus Wright auf. Er weiß nur noch, dass er zum Tode verurteilt war und in der Todeszelle saß.


Das Wichtigste zuerst: Er ist besser, als Terminator 2. Also… haha. Nicht wirklich. Aber wer das glaubt, ist selbst schuld und so versucht man Terminator 4 am besten als… keine Ahnung… random Actionfilm zu sehen. Viel Gemeinsamkeiten mit dem, was Terminator ausmachte, hat er ohnehin nicht mehr. Rückblickend fühlt er sich irgendwie an, wie eine Episode aus einer Art Serie. Der Stoff, der hier abgehandelt wird, hätte auch gut in eine 45-minütige Fernsehserie gepasst, imho. Da gibt’s den Widerstand, die Maschinen und Marcus Wright. Menschen bekommen durch das Signal, welches die Maschinen kontrolliert, Hoffnung, sie doch noch besiegen zu können und am Schluss stell sich raus, dass doch alles etwas komplizierter ist. Aber nicht so kompliziert, dass man großartig erklären müsste. Es reichen 2 Sätze und schwupps, explodiert alles.


Mit Explosionen fängt der Film schon an und mit Explosionen hört der Film auch auf. Dazwischen gibt’s jede Menge Explosionen. Die sind auch durchaus toll in Szene gesetzt und sehen schön feurig aus (xD???), aber hin und wieder gibt’s dann so ein kleines Element im Film, welches mir nicht gefällt. Ob es nun eine wild umherfliegende Kamera ist, die mehrfach durch Objekte hindurch, drumherum und darüber, sowie darunter fliegt – natürlich alles in einem Cut – oder
<SPOILER> random fischartige Maschinen, die von den Maschinen entwickelt wurden (?!)</SPOILER> sind. Das ein oder andere Mal greift man sich bei diesem Film schon an den Kopf.

Zu seiner Rettung sei zu sagen, dass die Musik und vor allem das Sounddesign wirklich fabelhaft sind und die Maschinen teilweise großartig… tröten. Oder rülpsen. Oder keine Ahnung, was das für Geräusche sind, jedenfalls klangen sie cool. Und Christian Bale nahm ich teilweise sogar ernst in seiner Rolle. Er war eine gute Mischung aus Mann, Anführer, Sexy Boy und Mensch. Oder so.

Dennoch bleibt man am Ende sitzen und denkt sich: “Tjopes.”. Schaut man den Film nicht, hat man nichts verpasst. Schaut man ihn doch, dann auch nicht. ~_???

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