Das Vidgames Rezensionsverzeichnis





27. Juni 2009

Erasco Schweinebraten mit Rotkohl und Kartoffelpüree

Abgelegt unter: Food, Omnivore — Frazer @ 13:07

Wo soll ich anfangen? Das letzte Mal dass ich sowas aß ist ca…15 Jahre her oder so….ich hatte Sommerferien, meine Eltern waren nicht daheim und ich war wohl noch nich so interessiert an Kochen xD

Während ich also vor 2 Tagen wieder mal nörgelte dass man mancherorts in diesem Land (also hier um genau zu sein?! xD) kaum einen exotischen Imbiss bekommt außer Italo, Asia, Döner (sehr exotisch aka aus meiner Heimatstadt :-_) ), also überlegte ich was man noch so an fertigkram bekommt und dass es da im Supermarkt ja auch nich anders aussieht, von Penne Gorgonzola, über Bami Goreng bis zu Lamacun….ja…man kommt eben auch hier nicht viel weiter…verdammter Mist ;Q

Aber das is ne ganz andere Story, Fakt ist, während ich so darüber nachdachte hatte ich ein Flashback und mir fielen diese Fertiggerichte in den tollen Kunststoffschalen ein, die ich seit etlichen Jahren erfolgreich aber unbewusst übersah (klar, war das doch mit dem Kochen schon etwas fortgeschrittener in der Zwischenzeit).

Also gestern einfach mal geschaut und welche gefunden, da gibt es immer noch ein bisschen Auswahl, Fleisch mit Nudeln, Fleisch mit Kartoffeln, mit Reis, mit Kartoffelpürree in verschiedenen Formen und mit variierenden Beilagen.

Aber genug zum Vorwort, kommen wir zum Test, der vermutlich kürzer ausfallen wird xD

Da ist dieser toll angerichtete Teller, dessen Belag irgendein Fotostudio das sich auf Lebensmittelfotografie spezialisiert, extra aus dafür gekauften Lebensmitteln kredenzt hat ;D (wie geil ist denn bitte der Dampf? xDDD)

Auf der Rückseite sieht man neben Instructions für Mikrowelle und anderen Nahrungserwärmungsmaschinen, Zutaten und Kalorientabelle noch Empfehlungen anderer Geschmacksrichtungen.

Also Folie von der Plastikschale gerissen und rein in die Mikrowelle, da unsere bissl umständlich is und ich noch nie die Wattleistung eingestellt habe, habe ich einfach den Mittelweg zwischen 3 und 4,5, nämlich 4 Minuten (750W) genommen.

Letztendlich hätte es auch mehr sein können, gut essbar bei der Temperatur, ich glaub sie untertreiben leicht mit den Angaben, egal, das Ganze sieht natürlich nach dem aus was es ist….komprimiert xD

Auffallend ist gleich mal der nette Duft, der ganz anders daherkommt als man es vielleicht erwarten würde. Das Kartoffelpürree…ist anfangs etwas…ja..schmierig? also komische Konsistenz auf jeden Fall, irgendwas zwischen Kartoffelsuppe und Quark…aber das klingt wahrscheinlich schlimmer als es letztendlich ist, vergleichbar wäre es evtl. noch mit Kartoffelpüree vom Vortag. Guter Salzgehalt, daher is der geschmackliche Eindruck schon okay.

Der Rotkohl schmeckt wie Rotkohl….aber najo…es kommt ja nich aus Uruguay oder so…ich schätze da gibts schon einen guten Standard in .de? Mr. Green

Soße ist hingegen immer so eine Sache, für gewöhnlich machen wir die immer aus dem was vom Schwein, Huhn, whatever übrigbleibt und dementsprechend wird die immer was.
Erstaunlicherweise schmeckt diese hier bis auf den hohen Salzgehalt sogar okay, leider fehlt es halt vorne und hinten wie auch bei dem Rotkohl irgendwie an Würze, ein bisschen Pfeffer könnte echt nicht schaden.

Das Fleisch ist nicht so Megamager (haha ~_~) aber ist durchaus in Ordnung, leider wird der Geschmack komplett von der Soße dahingerafft, was mich auch nich wundert wenn das ewig darin schwimmt ;Q

Ob sich das lohnt für 2,59 EUR? Satt macht es bestimmt, nicht zuletzt wegen der dicken Soße xD Aber während man ein günstigeres gekauftes (und kaum gewürztes ~_~) Kartoffelgratin schön als Basis nutzen kann um es noch ordentlich zu verfeinern, ist das hier wohl kaum lohnenswert. Schätze mal ich ziehe ein Gericht vom Asia-Imbiss für 5,90 EUR vor, wenn der doch nur nich immer so weit weg wäre >:O

Kleina Döna! Kleina Döna! Döner - null Punke! Döner - null Punke! Döner - null Punke!





Shaun Of The Dead

Abgelegt unter: Movie Reviews — elend @ 01:36

elend, 27.07.2009

SHAUN OF THE DEAD UK 2004

Shaun (Simon Pegg) ist Verkäufer in einem Elektrogeschäft und macht zur Zeit eine schwere Phase durch. Seine Freundin Liz hat ihn verlassen, weil er einerseits zu oft in seinem Lieblingspub dem Winchester herumhängt aber andererseits auch, weil er zuviel Zeit mit seinem arbeitslosen Mitbewohner Ed (Nick Frost) verbringt, der ziemlich assozial, faul und ein kleiner Drogendealer ist. Auch sein anderer Mitbewohner Pete findet, dass sich Shaun anderer Freunde suchen sollte. Plötzlich wird London von Zombies heimgesucht. Als Shaun und Ed das endlich mitbekommen, beschließen sie einen sicheren Ort aufzusuchen. Das Winchester.



Als ich so durch’s TV Programm zappte blieb ich bei Heartbreakers wegen der in diesem Film durchaus attraktiven Jennifer Love Hewitt und der sogar ebenso attraktiven Sigourney Weaver (xDD?!) hängen und schaute noch kurz das letzte Viertel des Filmes. Danach kam lustigerweise Shaun Of The Dead und ich beschloss, ihn einfach nochmal zu schauen, da er imho nach Braindead einer der besten Zombiekomödien ist. Wie die Tagline schon sagt ist Shaun Of The Dead schlicht und ergreifend eine romantische Komödie. Mit Zombies. Das klingt am anfang ziemlich weird, aber der Film ist so toll umgesetzt, dass hinterher alles, wie aus einem Guss wirkt.

Die geilsten Szenen gibt es direkt zu Anfang, in welchen wir ein Stück vom Alltag Shauns sehen und sich im Hintergrund schon massig Hinweise auf das bevorstehende Unheil ereignen. Shaun ist ziemlich angepisst, weil ihn seine Freundin verlassen hat und nach einem ziemlich heftigen Saufabend in seinem Lieblingspub ist er am nächsten Tag stark verkatert. Total neben der Kapp läuft er die Straßen Londons entlang in den nächsten Supermarkt und bemerkt das Chaos um ihn herum erst gar nicht. Selbst in der eigenen Wohnung wieder angekommen lachen sie noch über die “offensichtlich stark betrunkene” in ihrem Garten. Erst als diese von Ed umgeschubst wird und unglücklich auf einer Sonnenschirmhalterung landet und durchbohrt wird, fangen die zwei an zu verstehen. Die Tante steht nämlich einfach mal wieder auf und will die zwei essen. Shaun Of The Dead ist für mich einer der realistischsten Zombiefilme überhaupt. Denn wie Shaun und Ed sich am Anfang verhalten ist einerseits zwar ziemlich komisch, aber auch ziemlich realistisch. Wenn da so eine Untote im Garten ist, dann nimmt man eben erst einmal alles, was in der Nähe ist und bewirft sie damit. Toaster, Dosen, Wäschekörbe. Und wenn man verkatert durch die Stadt läuft, dann kann das durchaus passieren, dass man nicht checkt, dass der Penner, der einem die Hand hinhebt gar kein Obdachloser ist, sondern ein Untoter. xD



Dann ist da noch der Part der Romanze, die so gut und realistisch eingeflochten ist, dass sie nicht aufgesetzt wirkt oder gar stört. Es ist einfach da, es gehört einfach zusammen. Die Zombies, Liz, Ed, einfach alles. Das Drehbuch achtete gut darauf, dass alles ausgewogen ist und dank der ganzen – überaus witzigen – Comedy im Film wird alles noch einmal einen Tick aufgelockert. Was aber nicht heißt, dass der Film nicht auch etwas ernster, bzw. härter werden kann. Das Ende hätte ich so nicht erwartet und fand es ziemlich genial. Alles andere wäre wahrhaftig lächerlich gewesen. Dank der guten Produktion sehen die – zwar seltenen – Gore Effekte auch sehr grandios aus.

Also einfach eine Zombiekomödie, die man gesehen haben muss, imho.

Pen Pen Pen Pen Pen





22. Juni 2009

Patriot Dark

Abgelegt unter: Game Reviews — elend @ 10:23

Kami, 21.06.2009

Patriot Dark
Temperance Lance | 2008 | Windows

Hurra, ein weiteres 20 Jahre al.. ehm, nichtmal 1 Jahr altes Game für das überaus tolle Windows von der Doujin Gruppe Temperance Lance. Nie gehört, aber okay.



Patriot Dark ist also erstmal ein weiteres von mittlerweile doch recht vielen Doujin Shmups, die so durch das Internet kursieren. Deutlich erkennbares Vorbild ist dabei DoDonPachi, womit man sich wohl gleich mal große Ziele gesteckt hat. Die Gegner, ihre Formationen, Bullet Patterns, Score System, oder auch der dicke Laser, der erscheint, sobald man die Feuertaste gedrückt hält sind hier neben einigen weiteren Details nachempfunden worden. Als alter DoDonPachi Freund findet man sich hier natürlich gleich gut zurecht, ansonsten wird man aber sicherlich auch so munter drauf los ballern können, was übrigens recht viel Spaß macht.



Weniger gut fällt dabei auf, dass dem ganzen doch das Profi-Level fehlt. Hier und da wirkt die Grafik seltsam und die Abwechslung fehlt, die Hintergrundmusik registriert man garnicht so richtig, und tjo. Sehr lame ist noch dass das Game in einem relativ kleinen Fenstermodus daherkommt und keinerlei Anpassung für den Fullscreen Modus hat. So zockt man entweder in dem kleinen Fenster oder darf sich, vorallem mit seinem 16:10 Monitor, auf schön unscharfe Pixel freuen.

Positiv sind aber auf jedenfall noch die nice Laser und Explosionen, die man zu sehen bekommt. Die Bullet Patterns sind auch in Ordnung und durchaus fordernd, wobei dank kleiner Hitbox immer machbar.

Für umsonst sind die 5 Level sicher schon okay. Kaufen würde ich das Ganze aber wohl eher nicht. ;(

Pen Pen Pen Trans(en)pen Trans(en)pen

Download:
http://temperancelance.orz.hm/web_pd.zip





10. Juni 2009

Terminator 4 – Die Erlösung

Abgelegt unter: Movie Reviews — elend @ 00:07

elend, 09.06.2009

T E R M I N A T O R 4 – S A L V A T I O N

John Connors Bestimmung ist es, den Widerstand gegen die Maschinen anzuführen. Es ist das Jahr 2018. Die Menschheit hat keine Chance. Da taucht plötzlich ein Signal auf, mit dessen Hilfe die Maschinen gestoppt werden könnten. Es taucht aber auch Marcus Wright auf. Er weiß nur noch, dass er zum Tode verurteilt war und in der Todeszelle saß.



Das Wichtigste zuerst: Er ist besser, als Terminator 2. Also… haha. Nicht wirklich. Aber wer das glaubt, ist selbst schuld und so versucht man Terminator 4 am besten als… keine Ahnung… random Actionfilm zu sehen. Viel Gemeinsamkeiten mit dem, was Terminator ausmachte, hat er ohnehin nicht mehr. Rückblickend fühlt er sich irgendwie an, wie eine Episode aus einer Art Serie. Der Stoff, der hier abgehandelt wird, hätte auch gut in eine 45-minütige Fernsehserie gepasst, imho. Da gibt’s den Widerstand, die Maschinen und Marcus Wright. Menschen bekommen durch das Signal, welches die Maschinen kontrolliert, Hoffnung, sie doch noch besiegen zu können und am Schluss stell sich raus, dass doch alles etwas komplizierter ist. Aber nicht so kompliziert, dass man großartig erklären müsste. Es reichen 2 Sätze und schwupps, explodiert alles.



Mit Explosionen fängt der Film schon an und mit Explosionen hört der Film auch auf. Dazwischen gibt’s jede Menge Explosionen. Die sind auch durchaus toll in Szene gesetzt und sehen schön feurig aus (xD???), aber hin und wieder gibt’s dann so ein kleines Element im Film, welches mir nicht gefällt. Ob es nun eine wild umherfliegende Kamera ist, die mehrfach durch Objekte hindurch, drumherum und darüber, sowie darunter fliegt – natürlich alles in einem Cut – oder
<SPOILER> random fischartige Maschinen, die von den Maschinen entwickelt wurden (?!)</SPOILER> sind. Das ein oder andere Mal greift man sich bei diesem Film schon an den Kopf.

Zu seiner Rettung sei zu sagen, dass die Musik und vor allem das Sounddesign wirklich fabelhaft sind und die Maschinen teilweise großartig… tröten. Oder rülpsen. Oder keine Ahnung, was das für Geräusche sind, jedenfalls klangen sie cool. Und Christian Bale nahm ich teilweise sogar ernst in seiner Rolle. Er war eine gute Mischung aus Mann, Anführer, Sexy Boy und Mensch. Oder so.

Dennoch bleibt man am Ende sitzen und denkt sich: “Tjopes.”. Schaut man den Film nicht, hat man nichts verpasst. Schaut man ihn doch, dann auch nicht. ~_???

Pen Pen Pen Trans(en)pen Trans(en)pen







Powered by WordPress ( WordPress Deutschland )