Enemy Mine

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Enemy Mine

Willis Davidge (Dennis Quaid) ist Kampfpilot für die Menschen, die gerade einen Krieg gegen die echsenartigen Dracs führen. Bei einem Einsatz kann Willis Davidge einen gegnerischen Drac erwischen, macht aber den Fehler ihn noch ein Stück zu verfolgen um sicher zu gehen, dass er auch wirklich abstürzt. Dadurch gerät Davidge selbst in Gefahr und muss zusammen mit dem Drac auf einem unwirtlichen Planeten notlanden. Fest entschlossen, den Drac nun endlich zu erledigen, macht er sich auf die Suche nach seinem abgestürzten Raumschiff. Doch beide erkennen, dass sie gestrandet sind und am besten zusammen arbeiten, um zu überleben…

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Enemy Mine entstand unter der Regie von Wolfgang Petersen, der schon Die Unendliche Geschichte verfilmte und damit gar nicht so unerfolgreich war. In Kooperation mit den USA enstand Enemy Mine in den Bavaria Filmstudios und wow… er sieht wirklich klasse aus. Da wurden wirklich tolle Sets hingezaubert und die Special Effects generell sind wirklich hervorragend. Da kann man wirklich nur staunen, dass dieser Film zum Teil aus Deutschland kommt. Der einzige Kritikpunkt, der mir wirklich etwas bitter aufstößt, ist das suboptimale Design des Filmes. Gerade der Anfang hat fast einen 50er Jahre Retrocharme, anstelle einer 80er Jahre Sci-Fi Coolness, wie ich sie immer wieder gern sehe. Die Raumschiffe der Menschheit sehen aus, wie aus einer Episode Raumpatroullie Orion und selbst die Sets des Planeten sind alle irgendwie zu bunt, zu ausgeleuchtet und… keine Ahnung. Hätte man hier einen fähigen Designers mit in’s Boot geholt, wäre garantiert etwas wahrlich grandioses daraus entstanden.

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So bleibt dem Film nur, sich auf die Story zu konzentrieren. Und das tut er. Enemy Mine ist “character driven”. Wir sehen die zwei erbitterten Feinde, wie sie sich nach und nach anfreunden und sogar sich gegenseitig die Sprache unterrichten. Beide wissen, dass sie nur gemeinsam überleben können. Anfangs nervt zwar das unnötige Geröchel des Dracs etwas, aber man gewöhnt sich dran. Dennis Quaid overacted dabei immer ein klein wenig, aber gerade am Schluss hat er auch seine wirklich guten Szenen, in welchen wir ihn absolut ernst nehmen und mit ihm mitfühlen können. Der Film handelt fast ausschließlich von der Freundschaft des ungleichen Paares und setzt gegen Ende sogar noch einen drauf, in dem er etwas weiter geht, als nötig gewesen wäre. Da wird das Auge noch einmal mit ein paar Special Effects (und hässlichen Raumschiffen :( ) verwöhnt und man hat das Gefühl etas wirklich rundes gesehen zu haben.

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Imho ein sehr schöner Film, den man sich als Sci-Fi Fan auf jedenfall mal anschauen sollte. Aber ja, vermutlich nichts für Jedermann. Stichwort Schwangerschaft.

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Balls of Fury

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Balls of Fury
Comedy | USA 2007 | Regie: Robert Ben Garant |
mit Dan Fogler, Christopher Walken und Maggie Q

Olympia 1988: Das aufstrebende Tischtennis Ass Randy Daytona (Dan Fogler) steht im Finale gegen den Deutschen Karl Wolfschtagg. Er ist nervös, denn es steht viel auf dem Spiel. Umso mehr, da sein Vater eine große Summe Geld auf seinen Sieg bei Triadenboss Feng (Christopher Walken) gesetzt hat. Das Drama nimmt seinen Lauf als Randy über eine Bande stolpert und so das Finale verliert. Schlimmer noch, sein Vater wird von den Männern Fengs ermordet. Diese Umstände bringen Randy dazu sich aus dem Profisport zurückzuziehen. Jahre später verdient er sein Geld mit Shows bei denen er sein Tischtennistalent in einem heruntergekommenen Casino zum Besten gibt. Sein Chef ist gerade dabei ihn zu feuern, als FBI Agent Ernie Rodriguez (George Lopez) an ihn herantritt und ihn um seine Hilfe bittet: Feng veranstaltet ein Untergrund-Tischtennisturnier in das Randy sich einschleichen soll um so an ihn heranzukommen. Dazu muss er aber erst seine Aufmerksamkeit gewinnen und zum Turnier eingeladen werden. Hilfe erhält er dabei vom chinesischen PingPong-Guru Master Hong (James Wong) und seiner bezaubernden Tochter Maggie (Maggie Q).

Dieser Film trat über Umwege in mein Leben. Und zwar über den Grabbeltisch einer großen Elektromarktkette in Form eines DS Games. “Nice, Christopher Walken auf dem Cover? Und Tischtennis? Schräger Mix das Spiel muss ich haben!” Das Game war dann ein relativ liebloser Tischtennis-Simulator der außer seinen Referenzen auf die witzigen Charaktere im Film nichts zu bieten hatte. Aber wer hatte auch mehr erwartet? Der Film hat da bestimmt mehr zu bieten dachte ich. Mit Cristopher Walken in einer der Hauptrollen kann nicht mehr viel schief gehen, oder? Weit gefehlt. Kennt ihr diese japanischen Werbespots für die sich Stars im Westen dann hinterher so schämen, dass sie deren Existenz am liebsten geheim halten würden? Walken wirkt oft so als würde er die anderen Darsteller, allen voran Dan Fogler mal eine Runde durch den Raum pimpslappen wollen weil sie ihn so nerven. Also dann Aufschlag zum ersten Satz:

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Das Konzept an sich hätte ja durchaus Potential gehabt. Eine Geschichte um den Kampf zurück an die Spitze in einer vergleichsweise exotischen Sportart wie Tischtennis, mit schrägen Charakteren, gespickt mit Gags und rasanten Actioneinlagen. Doch bereits bei der Inszenierung der Tischtennis-Matches verschenkt Regisseur Ben Garant (Night at the Museum) wertvolles Potential. Die mittels CGI realisierten Duelle sind viel zu kurz, es fehlt an jeglicher Dynamik und Spannung. Warum zum Geier? Das ist als würde man bei ‘Rocky’ die Kämpfe auf eine Minute zusammenkürzen und der Rest besteht aus lahmer Rahmenhandlung. Dabei sind einige der Charaktere von der Idee her wirklich witzig, zB. ‘The Dragon’ , ein vermeintlich harmloses asiatisches Schulmädchen das von den zwielichtigen Gestalten der Untergrundtischtennis-Szene gefürchtet wird. Dan Fogler (‘Fanboys’) als Randy kann dabei zu keinem Zeitpunkt wirklich überzeugen. Zu gezwungen wirken die Gags bei denen er mit einer bescheidenen Auswahl an Mimiken und der Gestik eines Rentners agiert. Dabei wird man den Eindruck nicht los Fogler wäre eine Art Jack Black für Arme. Auch die anderen Schauspieler sind in ihrer Leistung nicht sonderlich herausragend, lediglich James Wong als blinder PingPong Meister sorgt hin und wieder für Lacher (‘ Get out I don’t teach Gweilo!’). Was Christopher Walken dazu gebracht hat in diesem Film mitzuwirken wird sich mir wohl nie erschließen. Er wirkt in seinen albernen Kostümen irgendwie fehlplatziert und kann das schwache Drehbuch auch nicht mehr retten. Schauspielerisch lässt er die restliche Besetzung klarerweise weit hinter sich, was diese nur schwächer wirken lässt.

Ich könnte mich jetzt noch auf weitere Details wie die nervige, ‘typisch Hollywood’ – heroische Musikuntermalung stürzen, aber ich hab ehrlich gesagt keinen Bock mehr noch weiter einen Gedanken an dieses Machwerk zu verschwenden.
Die Gags sind nicht lustig, die Schauspieler agieren so träge, dass einem das Gesicht einschläft und das schlechte Drehbuch und die langweiligen Dialoge geben dem Streifen den Todesstoß. Spiel, Satz und Niederlage für alle Beteiligten. Spielt lieber eine Partie Tischtennis mit euren Kumpels bevor ihr euch diesen Mist antut. Ein Gnadenpen für die Idee.

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The Fall

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The Fall

Die kleine Alexandria brach sich beim Orangenpflücken den Arm. Im Krankenhaus, in welchem sie nun ist, lernt sie Roy kennen, der ihr eine spannende Geschichte erzählt um 5 Helden, die den bösen Gouverneur Odius zur Strecke bringen wollen.

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Baha, ich lache, wenn ich die Story zusammenfassen soll. Ich meine… das war’s im Prinzip schon? Es wird der kleinen Alexandria diese Story um die 5 Typen da erzählt, die einen bösen Gouverneur umbringen wollen. Ansonsten ist maximal noch erwähnenswert, dass Roy sich im Krankenhaus eigentlich umbringen soll und die Geschichte benutzt, um Alexandria Morphin klauen zu lassen. Es gibt zwar sogar noch eine kleine Überraschung zwischendurch, aber naja. Der Rest ist recht vorhersehbar und etwas zu simpel. Man merkt halt echt, dass Tarsem Sing einfach nur imposante Bilder schaffen will und sich wohl erst danach Gedanken um eine etwaige Story macht. The Cell empfand ich da schon so, wobei mir die Story da fast etwas gehaltvoller erschien. Dabei hat The Fall aber durchaus interessante Ansätze. Die Geschichte der Haupterzählebene spielt ja in einer fiktiven US Stadt der ca. 1920er Jahre. Optisch erinnert es eher an eine südländischere Gegend und Alexandria (und ihre Mutter) sprechen einfach irgendwas serbisches oder so ähnlich. Alexandria – das kleine Mädchen – ist eh das beste am Film. Ich war überrascht, dass sie gar nicht nervte und mit einer Unbekümmertheit spielte, die ich niemals erwartet hätte. Und selbst wenn die traurigen Szenen kommen, wo sie sogar heulen muss, macht sie das einfach voll realistisch xD? Ka, entweder der Regisseur schlug sie, oder sie kann das einfach trotz ihres Alters. Wirklich hervorragend.

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Und ansonsten sind da halt die imposanten Bilder der Geschichte in der Geschichte. Die, die der kleinen Alexandria von Roy erzählt wird. Es ist alles sehr bunt, sieht stellenweise auch wirklich gut aus, aber irgendwie hat mir die Optik von The Cell ein klein wenig besser gefallen. Bei The Fall sah mir alles ein klein wenig zu zusammengewürfelt aus. Sicher, die Story, die Alexandria erzählt wird, ist auch eben das, aber mir gefiel das nicht ganz so sehr. Zumal es hier auch eindeutig witziger und farbenfroher zugeht, als noch in The Cell.

Also wirklich ein netter Film, aber… ja… halt nett einfach nur.

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Die Reise in’s Labyrinth

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L A B Y R I N T H

Die 15-jährige Sarah (Jennifer Connelly) hat, wie so viele, Stress mit ihrer Stiefmutter und ihrem Vater. Sie fühlt sich nicht verstanden und flüchtet in eine Fantasiewelt. Als sie eines Tages auf den überhaus hässlichen Toby aufpassen soll, er aber schreit wie am Spieß, wünscht sie sich, dass der Koboldkönig (David Bowie) käme und sie von Toby erlösen würde. Als ihr Wunsch aber plötzlich Wirklichkeit wird, kriegt sie ziemlich schiss und will Toby dann doch wieder haben. Typisch Weiber. Um Toby zurückzuholen, muss sie durch das geheimnisvolle Labyrinth von Jim Henson und bis zum Schloss des Koboldkönigs vordringen.

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Jim Henson auf dem Höhepunkt seines Schaffens. So könnte man Labyrinth ganz kurz beschreiben. Sicher, es gibt auch Musik, eine Story und David Bowie, aber das einzige, was wirklich heraussticht, sind die unglaublich kreativen und wirklich grandios hergestellten Puppen von Jim Henson. Der gute Mann hat sich hier wahrlich selbst übertroffen und eine Fülle an Figuren erschaffen, die knuffiger kaum machbar sind. Dabei schuf er Charaktere, die sich auch unterscheiden lassen und allein durch ihr Aussehen ihre eigene Geschiche erzählen. Der verpickelte Hoggel, der wirklich coole Sir Didimus mit seinem Hund Ambrosius (mal echt, mal Puppe) oder die riesige Armee an Kobolden sind aber vor allem auch tricktechnisch wirklich hervorragend umgesetzt. Flüssige Gesichtsbewegungen, tolle Maskenarbeit und / oder Nylonfäden machen die Illusion nahezu perfekt und geben den Charakteren eine Art Realismus, die kein CGI auf der Welt bisher hingekriegt hat.

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Tja, das ist es halt aber schon. Die Story um Sarah und ihren verlorenen Bruder Toby (gespielt vom hässlichsten Baby der Welt) ist ok, aber nichts weltbewegendes und das Hauptproblem am Film ist wirklich die etwas langweilige Inszenierung. Manche Szenen ziehen sich unnötig in die Länge und zehren an der Aufmerksamkeit des Zuschauers. Selbst wenn David Bowie anfängt zu singen, wird’s eher langweilig, als interessant. David Bowie hat in seiner Karriere schon weitaus bessere und schnellere Songs abgeliefert. Aber immerhin tragen die Songs zum Overall Charme des Filmes bei, der eine Mischung aus Achtziger Jahre, Puppen-Specialeffects und David Bowie in Leggins ist. Das muss man doch einfach mögen. Und selbst, wenn man Hetereo ist und David Bowies Unterleib keines Blickes würdigt, so bleibt einem immer noch die wirklich hübsche, damals 17-jährige, Jennifer Connelly. Besonders in der Ballroom Szene sieht sie einfach umwerfend aus. <3

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Mother

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마더 | Madeo | Mother | Dei Mudda

Do-Yoong (Won Bin) ist geistig etwas zurückgeblieben. Er vergisst oft Dinge und ist in Gedanken versunken. Einzig, wenn die Leute ihn “Retard” schimpfen, wacht er kurzzeitig aus seiner Welt auf und vermöbelt die Leute. Seine Mutter hat es ihm so beigebracht. Sie ist schon lange verwittwet und ihr Sohn ist eine Herausforderung für sie. Umso mehr, als er eines Tages verdächtigt wird, die 16-jährige Ah-Jeung umgebracht zu haben. Seine Mutter weiß es besser und versucht alles, die Polizei davon zu überzeugen, dass ihr Sohn keiner Fliege etwas zu leide tun kann. Doch die Polizei ist froh, der Öffentlichkeit jemanden präsentieren zu können. Für sie ist der Fall abgeschlossen. Da muss die Mutter wohl selbst ran und den wahren Täter ausfindig machen…

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Und wieder ein Film von Memories Of Murder Regisseur Bong Joon-Ho. Und ich muss sagen, ich freue mich schon auf seinen nächsten Film. Wenn der genauso gut wird, dann hurra. Mother ist ein Thriller, der so ziemlich anders ist, wie ich eigentlich erwartet hatte. Positiv fiel mir sofort auf, dass die Mutter – nachdem ihr Sohn in den Knast kam – nicht einfach einen Schalter umlegt und plötzlich die knallharte investigative Mutti ist. Nein, ihre Perfomance bleibt genauso unerfahren, unbeholfen und unschuldig, wie sie eben ist, die Mutter. Durch diese eher realistische Herangehensweise kann ich die Mutter viel mehr ernst nehmen und sie auch verstehen. Dazu kommt, dass die Schauspielerin Hye-ja Kim die Mutter wirklich gut rüber bringt und die Gratwanderung zwischen sorgender Mutter und Wahnsinn perfekt hinkriegt. Won Bin als etwas zurückgebliebener gefiel mir am Anfang gar nicht so sehr. Ich kenne ihn noch als feschen Student aus Taeguki und das passte viel besser zu ihm. Er hat aber später im Film wahrlich noch einen großen Moment und alles in allem ist seine Leistung wirklich noch schwer in Ordnung.

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Und wieder fiel mir auf, wie Bong Joon-Ho einen “gewöhnlichen” Thriller allein durch seine Kameraführung und Sets fast in einen Horrorfilm verwandelt. Wir wissen stets, dass es zu keiner Zeit übersinnlich werden kann, aber wenn die Mutter im Haus des vermeindlichen Mörders herumschleicht und einen Schrank durchsucht, dann kriegt man da echt Gänsehaut. Wenn der Typ mal einen wirklichen Horrorfilm macht, dann scheiß ich mir ja echt in die Hosen und zwar ganz gewaltig. Das trägt einfach zur Atmosphäre bei und… also ich meine jetzt nicht das in die Hose kacken, sondern die Art der Aufmachung des Filmes. Es passt einfach auch zur Story, die zwar nicht ganz so unpredictable war, wie ich es gerne gehabt hätte, aber eine kleine Überraschung gibt’s dann doch noch und man sollte einfach auch mal zufrieden sein. Der Film ist klasse und gehört angeschaut, fertig aus.

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Batteries Not Included

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Batteries Not Included | Das Wunder in der 8. Straße

Frank und Faye Riley betreiben ein Restaurant in einem heruntergekommenen Stadtteil New Yorks, der dem Erdboden gleichgemacht werden soll. Es soll ein riesiger Bürokomplex an die Stelle, wo das Haus samt Restaurant steht. Die letzten noch übrig gebliebenen Mieter des Hauses wollen aber nicht ausziehen. Frank und Faye Riley schon gar nicht. Der Auftraggeber des Bürokomplexes bot den Mietern schon Geld an, doch keiner will ausziehen. Er schickt einen Schergen und seine Bande los, der die Mieter auf seine Art überzeugen soll, das Gebäude zu verlassen. Die Bewohner des Hauses sind am Ende ihrer Kräfte. Was sie jetzt noch retten kann, ist nur ein Wunder.

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Geil. Achtziger Jahre. Steven Spielberg. Special Effects. Das Wunder in der 8. Straße sah ich wirklich annähernd 20 oder mehr Jahre nicht mehr und ich muss sagen, dass er nachwievor toll ist. Steven Spielberg (nach einer Story von Matthew Robbins) schuf hier die vermutlich süßesten fliegenden Untertassen, die es je auf die Leinwand geschafft haben. Wenn die Fix-Its – so werden sie im Film von Faye Riley genannt – das erste mal auftauchen ist man schon hin und weg. Die Augen hell erleuchtet mit blendenartigen Lamellen ausgestattet, die es schaffen ganzen Emotionen rüber zu bringen und kleine Ärmchen die Dinge anfassen, absägen, rumschubsen oder reinstecken. Einfach knuffig. Doch das ist nur die Spitze des Eisberges, denn die zwei kleinen UFOs haben ja dann noch Sex (Baha sick? Ufo Sex. Neuer Fetisch?!) und bekommen drei wirklich zuckersüße Kinder. Noch gar nicht flügge tapseln sie auf ihren kleinen Beinchen rum und erkunden die Welt der Menschen. Wer da nicht schwach wird ist ein krankes Arschloch. Die Special Effects sind dabei wirklich hervorragend und machen die Illusion der kleinen UFOs beinahe perfekt. Ich bin mal wieder der Meinung, dass ein Film dieser Art heutzutage gar nicht mehr machbar wäre. Man würde CGI für die kleinen UFOs benutzen, eines davon wäre garantiert hyperaktiv und wenn man eh schon CGI used, kann man auch die spektakulärsten Kamerafahrten einbauen. Das ist aber leider scheiße, wieso kapiert es keiner?

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Ansonsten ist der Film fast sogar eine Charakterstudie. Da sich 90 % des Filmes in und um das Haus herum abspielen, kommen wir den Charakteren unweigerlich näher. Und jeder ist ein Charakter für sich. Der bullige, aber nie ein Ton sagende Harry, der Künstler Mason oder die durchgeknallte Faye Riley, die ausgerechnet im Filmbösewicht Carlos immer ihren Sohn Bobby sieht. Sie alle haben Persönlichkeit und erarbeiten sich nach und nach Sympathie beim Zuschauer. Gerade Faye Riley sorgte bei mir dann am Schluss sogar für ein paar Tränen in einer Szene mit wundervoll auf dem Boden gebliebenen Emotionen. Überhaupt ist der ganze Film irgendwie… dezent. Die UFOs werden gar nicht so in den Vordergrund gestellt, wie das heutzutage der Fall wäre (Die Merchandisemaschinerie muss ja ASAP laufen) und auch was Gags und Gefühle angeht wird hier nix übertrieben. Einfach ein schöner Film.

Einzig die Szenen auf dem Dach des Hauses fand ich anfangs etwas weird, da man unfassbar gut das Matte Painting im Hintergrund als solches erkannte. Verdammt, ich glaube es war einfach nur ein Bettlaken, welches von einem Kindergarten bemalt wurde. xD? Aber das mindert den Gesamteindruck natürlich nicht. ~_~

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The Departed

ImageT h e D e p a r t e d

William und Colin sind zwei Undercover Agenten. Der eine bei der Polizei, der andere bei der irischen Mafia. Beide wissen nicht voneinander. Beide Seiten bekommen eines Tages jeweils heraus, dass ein Verräter unter ihnen weilt. Die Jagd beginnt. ~_? Ich hätte Klappentextautor werden sollen.

Tjo, da ist es. Das Remake des Hong Kong Kassenerfolges Infernal Affairs. Unter der Regie Martin Scorseses wird hier nahezu 1:1 der gleiche Brei, den ich schon beim Original nur “ok” fand, wieder aufgewärmt. Einzig die Charaktere kommen bei Martin Scorseses Version ein wenig besser heraus. Wobei es mir teilweise schon zuviel des guten ist. Dass Jack Nicholsons Charakter böse ist, wird einem gleich von Anbeginn klar gemacht und die zwei Undercover Typen haben auch so ihre Probleme, die wir zusammen mit der Polizeipsychologin durchkauen. Völlig krank ist ja auch, wie die Polizei in dem Film mehr flucht als alle Gangstertypen zusammen. Irgendwie kam’s mir teilweise auch bisschen erzwungen und weird vor. Wenn bei der Polizei jemand randomly eine normale Frage stellt und der Mark Wahlberg Typ da nur “Go fuck yourself” sagt, dann weiß ich auch nicht? Mir kam es stellenweise so vor, als müsste Martin Scorsese Goodfellas fame um jeden Preis fortführen. Und womit ich sowieso immer ein Problem habe ist, wenn Babyface Leonardo Di Caprio einen Bösen spielen soll. Irgendwie passt das einfach nicht?

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So ist für mich das Remake genauso nur “Ok”, wie das Original. Im direkten Vergleich gefällt das Original mir aber besser. Die Musik ist besser, er sieht noch einen tick stylisher aus und man kann sich mehr auf das Wesentliche konzentrieren. Ka, was sich Martin Scorsese dabei gedacht hat. Nicht nur, dass er ein Remake dreht, nein er schaute sich das Original angeblich nichtmal vorher an xD? Sehr random ey.

Da warte ich nun lieber noch auf Shutter Island, der ist hoffentlich bisschen besser.

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Memories Of Murder

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MEMORIES OF MURDER

In Hwaseong sterben nach und nach Frauen. Sie werden vergewaltigt, mit ihren eigenen Strümpfen geknebelt und grausam ermordet. Die lokale Polizeitruppe um Detective Park und seinen gewalttätigen Kollegen sind mit der Situation sichtlich überfordert. Der Killer ist zu gerissen für die beiden und erschwerend kommt hinzu, dass die Polizei hoffnungslos unterbesetzt ist. Es wird ein Profi aus Seoul in die Provinz geschickt, der den beiden helfen soll. Aber auch er muss fest stellen, dass der Killer sein Handwerk versteht. Es tauchen Hinweise auf, die sich aber schnell wieder im Sand verlaufen. Der Druck von außen, den Täten endlich zu schnappen, wird größer und die Polizisten stehen unter enormen Druck, der sie verändert. Und es sterben weiterhin Frauen.
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Beim Schreiben des Plots muss man etwas aufpassen, denn schnell verliert man sich in Serienkiller Blah Blah oder gibt die Geschichte so langweilig wieder, dass man gar keinen Bock auf den Film hat. Aber dem ist nicht so. Memories Of Murder ist eine Mischung aus Thriller, Drama und etwas lebensnaher “Comedy”, wobei man das Wort sehr sorgfältig benutzen sollte. Es entstehen einfach Situationen aufgrund der Konstellation diverser Persönlichkeiten, die auf den ersten Blick ziemlich witzig erscheinen, aber dann doch noch so realistisch sind, dass man eher Angst bekommt. Und ich bin froh, dass der Film hier die Notbremse zog und nicht – wie in anderen koreanischen Filmen so gern gemacht – dem Comedyelement zu großen Freiraum lässt (oder andersrum – dem Drama in einer Komödie, etc.) und sogar ausgesprochen düster bleibt. Memories Of Murder hat mich dann doch ein bisschen überrascht. Durch das realistische Setting – der Film basiert übrigens auf echten Morden, die zwischen 1986 und 1991 passiert sind – und die Aufmachung des Filmes, könnte man fast meinen, einen Horrorfilm zu schauen. Ein paar Szenen haben wirklich das Zeug dazu und selbst wenn es etwas ruhiger zugeht, so schwebt über jeder Szene die bedrohung durch den immer noch frei herumlaufenden Täter. Der Zuschauer ist dabei immer nur auf dem Stand der Ermittler und demnach ist das Gefühl, endlich wissen zu wollen, wer der Täter ist, doch relativ ausgeprägt. Bei mir zumindest.
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Die Kameraarbeit ist dabei ebenso düster, blass, verregnet und unterstreicht das düstere Setting obendrein. Schon bei der Eröffnungsszene wünschte ich mir die Blu-ray herbei, die ich nun wirklich bestellen muss, um die ganze Pracht des Filmes appreciaten zu können. Die Screenshots kommen mal wieder nicht annähernd an die optische Qualität der bewegten Bilder heran.
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Durch die ausgeprägten Charaktere, deren Darstellung und nicht zuletzt auch die lange Laufzeit des Filmes kommt man so richtig rein in die kleine Welt der Ermittler. Wir lernen sie kennen, hassen und lieben. Und am Ende des Films, sind wir genauso wütend, wie die Polizisten. Der Film reisste mich irgendwie mit, nachdem er mir einen Schlag in die Magengrube verpasste und mich einfach sitzen ließ. Wenn ich ein bisschen Kritik üben müsste, dann vermutlich nur an einer Stelle. Die Ermittler sind recht erfolglos, das stellt der Film recht schnell klar. Aber genau diese Erfolglosigkeit wird irgendwann ein klein wenig zu viel. Wenn sich selbst der tollste Beweis oder Verdächtige in Luft auflöst und man fast wieder von vorne anfangen muss. Aber ich will das gar nicht so sehr ausführen jetzt, da der Film einfach recht nice war und einen locker über diese Schwäche hinwegsehen lässt.

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Poker King

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POKER KING 扑克王

Uno Cheuk leitet ein großes Casinogonglomerat in Macau. Er ist erfolgreich, schlecht gekleidet und eingebildet. Er bekam die Leitung des verstorbenen Vaters Jack Changs, der vom Tod seines Vaters noch nicht einmal weiß, da er einst aus Macau abhaute um im online Pokergeschäft sein Geld zu verdienen. Als Uno Cheuk ihn endlich in die Firma holen lässt muss er feststellen, dass Jack Chang leider ein bisschen trottelig ist und für die Leitung einer Firma auf keinen Fall in Frage kommt. Da er bislang nur online Poker gespielt hat ist er in Live Pokerturnieren nicht wirklich erfolgreicher. Doch als er die süße (also wirklich super süße) Smiley trifft, scheint ihm das Glück hold und Jack hat ein As im Ärmel.

Poker King fängt an wie ein Film über Poker (lul?!) und zwei sich duellierende Gegner. Aber recht schnell wird daraus eine Art Romcom, was aber gar nicht mal so verkehrt ist, da Poker King symphatische Charaktere zu bieten hat. Allen voran die wirklich, wirklich, wirklich, zuckersüßen Mädels. :rose: Man freut sich wirklich auf jede Szene mit ihnen und kommt teilweise sogar in’s Träumen, was auch gar nicht mal so verkehrt ist, denn wirklich ereignisreich oder aufregend ist der Film eigentlich nicht. Am Anfang konnte ich ihn so gar nicht recht einordnen. Ich ging zuerst von einem halbwegs netten / normalen Uno Cheuk aus, bis ich dann feststellte, dass Lau Ching-Wan hier ja eigentlich den “Bösewicht” mimt. xD?

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Jedenfalls… wo war ich stehen geblieben. Ach ja, der Film. Tjo. Der geht dann auch irgendwie weiter und wurschtelt sich so durch – hatte ich jeden Falls das Gefühl – bis zum bitteren Ende, aka Showdown.

Der war dann auch eher gemächlich inszeniert und wartete kaum mit Überraschungen auf. Aber immerhin, durch die positive Grundstimmung, die der Film in seiner Art erzeugte, war das dann auch ganz ok. Die Charaktere waren symphatisch, die Optik bunt und macautypisch interessant und die Musik düdelte fröhlich vor sich hin. Der Film kann keiner Fliege was zuleide tun, was aber auch bedeutet, dass er gefühlsmäßig auch bei wenigen etwas bewirken wird.

Einfach ein Tjopes eben. xD?

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Die Unendliche Geschichte III

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Die Unendliche Geschichte III

Bastian Balthasar Bux ist mit seinem Vater mal wieder umgezogen. Sein Vater lernte da eine random Tussi kennen und will von nun an mit ihr zusammenleben. Die random Tussi hat sogar eine Tochter (oah), was bedeutet, dass Bastian nun eine neue Familie inkl. Schwester hat. Diese ist aber alles andere als angetan von ihrem neuen, etwas tollpatschigen Bruder. Dieser legt sich nämlich in der Schule direkt mit den Nasties (xD?) an und kann sich nur durch einen beherzten Sprung in die Schulbibliothek retten, wo ausgerechnet und ganz zufälligerweise ein Herr Koreander arbeitet, den Bastian noch von früher kennt, als sein liebstes Hobby Bücher stehlen war. Und wieder passiert es, dass Bastians Aufmerksamkeit auf Die Unendliche Geschichte (Das Buch) gelenkt wird und ehe er sich versieht, ist er wieder in Fantasien. Warum, weiß ich eigentlich gar nicht so genau, aber es passierte halt. Doof nur, dass die Nasties in der realen Welt Die Unendliche Geschichte (Das Buch) in die Finger bekommen und fortan das Schicksal Fantasiens kontrollieren. Gelingt es Bastian wieder zurück in die reale Welt zu springen und den Nasties das Buch und somit die Kontrolle über Fantasien zu entreissen? Na? Wer weiß es?

Dass Die Unendliche Geschichte Teil 3 “nicht ganz so gut” sein soll, wie die zwei Teile davor, hörte ich ja schon. Aber selbst wenn man dadurch etwas prepared ist, haut’s einem doch ein bisschen aus den Socken. Was man hier zu sehen bekommt spottet anfangs jeder Beschreibung. Ich musste mir sogar einen Zettel holen und notieren, was ich alles daran scheiße fand, da ich mir gar nicht alles merken konnte? Im Vorspann allerdings gibt es vorerst noch eine gute Nachricht. Jim Henson zeichnet sich diesmal für die Herstellung und Animation der Figuren verantwortlich. Das bürgt natürlich für Qualität und in der Tat. Die meisten Figuren sehen auch wirklich top aus. Von verrückt bis cute ist alles dabei und stets wundervoll umgesetzt. Außer evtl… der neue Steinbeisser. What the fuck. Steinbeisser sieht nun einfach komplett anders aus. Irgendwie schlanker und regelrecht lame? Evtl. hatte Jim Henson da gerade frei oder sowas.

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FUCHUR! WHAT’S WRONG WITH YOUR FACE???

Jedenfalls… der Film fängt an und macht gleich unmissverständlich klar: Die Unendliche Geschichte ist endlich modern! Alle paar Szenen werden wir mit den tollsten Kommerzhits der damaligen Charts bombardiert, ob wir wollen oder nicht. Ob die Schwester oder sogar der Steinbeisser im TV Musikvideos schauen, random Musik einfach im Hintergrund läuft (?), coole Typen in ihren Autos die Kommerzscheiße voll aufgedreht haben oder die Schwester Kopfhörer aufhat und wieder einen neuen Titel hört. In den ersten 10 – 20 Minuten hört man – ohne Übertreibung – min. 6 verschiedene Lieder aus den US Charts. Witzigerweise ist sogar eine englische Version von Lucilectrics “Weil ich ein Mädchen bin” (Girly Girl ?!) dabei. What the… fuck!? Aber eins muss man dem Film lassen. Die Musik passt. Denn mit Unendliche Geschichte hat das alles nicht mehr viel zu tun, sondern viel mehr mit einem Sonntag nachmittags Disneyfilm, der fast ausschließlich an einer Highschool spielt.

Hier hört’s leider aber noch nicht auf. Der Film fängt ja gerade erst an. Die zweite Überraschung – eigentlich fast sogar eine positive – ist Jack Black, der auch einfach mitspielt und den Anführer der Nasties gibt. Diese sind auch wirklich so, wie man sich Highschool Bösewichter einer Parker Lewis (Der coole von der Schule) Folge vorstellt. Dabei ist es erstaunlich, wie schnell Jack Black das Konzept vom Buch Die Unendliche Geschichte versteht und gleich halb Fantasien damit zerstört und es den Anschein hat, als wäre es völlig normal für ihn. Das dauerte bei Bastiam im ersten Teil immerhin bis ganz zum Schluss des Filmes, bis er wirklich checkte, wie verbunden die Realität mit Fantasien ist. Aber das Fantasien, wie wir es kennen, gibt es ohnehin nicht in diesem Film. Die paar Sekunden, die man es sieht, muss man leider enttäuscht feststellen, dass die kindliche Kaiserin wieder einmal eine andere Darstellerin und alles andere als kindliche ist und selbst der Elfenbeinturm sieht nun komplett anders, ja fast bedrohlich aus. What the fuck! Aber die aller krankeste Hörte kommt noch in Form von Fuchur, der nun einfach wie eine Mischung aus schwulem Windhund und Dildo aussieht. Wie kann man denn bitte auf die Idee kommen, Fuchurs Aussehen zu verändern und das dann auch noch so, dass er weitaus schwuler aussieht, als in den Filmen davor? Wtf. Als wäre das noch nicht genug, entschied man sich auch offensichtlich bei den Szenen mit Fuchur zu den schlechtesten Special Effects zu greifen, die es gerade gab. Selbst im 10 (!) Jahre älteren ersten Teil, der noch dazu in Deutschland (!) entstand, sahen die Flugszenen mit Fuchur besser aus?

Aber nicht nur Fuchur hat’s erwischt. Wie gesagt auch Steinbeisser, der nun wesentlich schlanker und nur unwesentlich größer als Bastian ist. Sein Baby – “Junior” – ist immer noch so klein und springt zusammen mit Bastian, Fuchur, den Gnomen und dem komischen Baum in die reale Welt, wo sie sich natürlich kaum zurecht finden. Die Szenen sind wirklich das aller heftigste. Fantasiens Mitbewohner in einer amerikanischen Vorstadt zu sehen ist einfach das erniedrigendste, was man sich vorstellen kann. Steinbeissers Junior wohnt dann auch einfach bei Bastian in seinem Zimmer und will andauernd nur essen und Küsse (WTFFF) von Bastian haben. Seine Schwester hört zwar hin und wieder komische Geräusche aus Bastians Zimmer, aber kommt aber nie dahinter, was vor sich geht. Für sie ist ihr neuer Bruder nur ein Freak. Die Vorstellung, dass die beiden eigentlich Sex miteinander haben könnten und die eine Szene, wo ich glaubte ein bisschen Geilheit auf ihren neuen Bruder in den Augen der Schwester zu sehen, machte mich dann doch etwas an. Und überhaupt trägt die kleine in der ersten Szene keinen BH, glaube ich. Aber egal, denn was einen gleich wieder runterbringt ist die… Midi-Musik im Hintergrund? Der Film hat einerseits tolle Kommerzhits der damaligen Zeit, immerhin normal klingende Orchesterstücke aber WTFF… dazwischen gibt’s immer mal wieder Musik, die an den billigsten Midisynth erinnern, den man sich kaufen kann. Es ist einfach nur WTF.

Der ganze Film ist einfach nur WTF und da ich nicht noch einen Pen weniger geben kann, müsste ich dem ersten Teil noch einen Pen obendrauf geben. Im Rückblick war der erste Teil ja einfach das Faszinierendste, was man aus dem Buch machen konnte. Unfassbar.

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