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Skyline

Dezember 4th, 2011 by elend

Von: Penny

Skyline

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Aliens invaden random US Ciity und spielen Rapture. Ein haufen gesichtloser Dummbatzen mit zuviel Geld schauen mal kurz ausm Fenster zu, schlafwandeln auf die Aliens zu, gehen mal kurz aufs Dach, dann wieder zurück in die Penthouse-Wohnung, dann kurz in die Tiefgarage, zurück ins Penthouse und dann wieder aufs Dach. Bei jedem dieser aufregenden Ortswechsel stirbt dann auch wer. Zwischendrinne sieht man im Hintergrund dann lauter Explosionen und Army und Tentakel. Am Schluß hüpft dann noch ein rothirniger CGI-Alien-Affe durch die Gegend. Ah ja – ne Schwangere und bisserl Betrügen gibts auch noch.

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Schauen dumm und gelangweilt. Random Person (l) und random Person (r)

Ja eh – wo soll man anfangen. Es ist einfach Rotz. Langweiliger, geklauter, nerviger Haufen Scheisse. Da kann weder Schokobärchen Turk noch Sgt. Batista was rausreissen. Sogar sie glänzen durch gar schrecklich langweilige und belanglose Dialoge.
Irgendwie haben in dem Dreck auch alle so ein gelangweiltes IQ 80 Gesicht auf. Ich vermute dass sie nach dem Durchlesen des miesen Drehbuches auch keine Lust mehr hatten was zu reißen und stattdessen lieber Dienst nach Vorschrift machten. Wobei ich ja shcon fast bezweifel dass es überhaupt Drehbuch gab.

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Schauen dumm und gelangweilt. Random Personen (l) und random Person (r)

Soundtrack kann ich mich nich erinnern, also auch Dreck. CGI is Standard (also auch Rotz) und beeindruckt wohl nur den durchschnittlichen Samstag Abend Kinogänger (bekanntlich die Spezies die auch Kalkbrenner gut findet).

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Tim und Struppi und das Geheimnis der Einhorn

November 12th, 2011 by elend

Tim und Struppi und das Geheimnis der Einhorn

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Tim ist Reporter für das städtische Abendblatt. Auf einem Flohmarkt findet er eines Tages ein schönes Schiffsmodell, welches er direkt kauft. Schon kurze Zeit später wird er nacheinander von zwei verschiedenen Personen angesprochen, die ihm dieses Schiff abkaufen wollen. Tim lehnt ab und wundert sich schon, was es damit auf sich hat. Es stellt sich heraus, dass das Modellschiff – die Einhorn – ein Geheimnis birgt, welchem Tim nun unbedingt auf den Grund gehen will.

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“TinTin Verfilmung… CGI… oh Scheiße!” waren meine ersten Gedanken als ich den ersten Trailer sah. Umso überraschter und erfreuter war ich dann, dass TinTin doch eine gute Mischung aus Ernst, Dunkelheit und Humor wurde. Die Slapstickeinlagen von z. B. Schultze und Schulze sind natürlich Markenzeichen und enthalten, aber der Rest des Filmes hält sich erstaunlich… erwachsen. Tim ist der pfiffige, junge Reporter, der auch mal die Waffe zückt aber auch Captain Haddock bleibt unerwartet ernst in seiner Darstellung, allen voran was den Alkohol angeht. Hier war ich sehr froh, dass Hollywood nicht mit der Moralkeule kam und Haddock erst einmal nach Herzenslust saufen und Fluchen lässt, wie es sich eben für einen Haddock gehört. Tim ist zwar nur selten damit einverstanden, muss aber nicht den Moralapostel raushängen lassen und ab und an hilft Haddocks Alkoholkrankheit sogar zum Weiterkommen. Einzig und allein Struppi bleibt den ganzen Film über ein wenig blass und erinnert fast an einen “lustigen” Sidekick. Aber Gott sei Dank nimmt das nie Formen eines modernen Kinder-CGI-Films an.

Schaut man sich Tim und Struppi an, kommen einem schnell erste Gedanken an Indiana Jones. Die Story um ein Geheimnis, dessen Wegweiser oder Lösung auf drei Pergamenten verteilt ist, deren Aufenthaltsorte teilweise unbekannt sin und wie sich Tim gemeinsam mit Haddock auf die Suche danach machen, während ein fieser Bösewicht natürlich auch danach trachtet, macht Lust auf Abenteuer und trägt die Aktionen der Handelnden ohne weitere Probleme. Es kommt jetzt zwar nie die Megaspannung auf und einen Plottwist gibt es (Gott sei Dank?) auch nicht großartig, aber es wird immerhin auch kaum langweilig. Anscheinend hatte das Regieduo um Spielberg und Jackson dennoch etwas Angst, dass dem Zuschauer langweilig werden könnte und so knallen sie uns eine Actionszene nach der anderen auf den Tisch. Das sieht anfangs super aus, macht Spaß und passt sich wirklich hervorragend in den Film ein, aber irgendwann… ist auch mal gut. Die Actionszenen werden immer länger und teilweise lächerlicher, dass sie gegen Ende des Filmes leider schon eher negativ auffallen. Mir zumindest. Ich bin vermutlich zu alt (?) aber ich versteh sowas einfach nicht mehr. Wenn im Himmel schon mehrminütige Action abgeht und das Flugzeug dann endlich abstürzt, dann reicht das doch. Aber nein, da muss am Boden noch einer draufgesetzt werden und eine zusätzliche Gefahr entstehen, die dann einfach aufgesetzt wirkt. Das ist doch doof. :Q Da muss ich doch truely einen Pen bei der Gesamtwertung abziehen?!

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Gar nicht doof hingegen sind die CGI!? Und das sage ich als alter CGI-Hasser. Man mag jetzt von der Technik halten, was man will aber irgendwie passt die semi-realistische Darstellung der Charaktere wunderbar!? Die Bewegungen sind stets sehr realistisch, während die Gesichtszüge comictypisch überzeichnet sind. So stellt sich nur ganz am Anfang ein komisches Gefühl ein, welches aber recht schnell verfliegt. Durch die Überzeichnung der Charaktere nimmt man sie ohnehin nicht als hyperrealistische Menschen dar (wie man es noch in Final Fantasy Spirits Within als Zuschauer versuchte) und kommt so gar nicht erst in’s sagenumwobene Uncanny Valley. Der Rest der “Grafik” ist dann sowieso einfach nur noch auf hohem Niveau, ob das die Sets sind oder das tobende Meer, alles sieht harmonisch und realistisch aus. Besonders toll ist auch die Abwechslung der Sets von düster unheimlich bis farbenfroh freundlich ist für jeden etwas dabei.

Wer noch vor Filmen wie “The Polar Express” aus verständlichen Gründen Angst hatte, der sollte sich durchaus mal Tim und Struppi anschauen, wo man einen wahrlich guten Mix aus “realistisch” und “hey, ich will gar nicht 100 % realistisch sein” fand. Klingt doof, ist aber so.

Ach ja und die Musik war einfach von John Williams.

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Cold Fish

September 9th, 2011 by elend

c o l d . f i s h

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Herr Shamoto hat ein kleines, beschauliches Aquaristikfachgeschäft. Er verkauft Zierfische. Die Geschäfte laufen nur so so und obendrein ist seine Tochter auch gerade rebellisch. Grund dafür ist Herr Schamotos neue, junge – und ziemlich heiße – Frau, die von Shamotos Tochter natürlich nicht als neue Mutter akzeptiert wird. So gestaltet sich das Familienleben etwas trist und ist leer von Hoffnung und Perspektive. Als die Tochter eines Tages beim Klauen erwischt wird, lernt Herr Shamoto Herrn Murata kennen, der seiner Tochter etwas aus der Patsche hilft. Zufälligerweise hat Herr Murata auch ein – ziemlich erfolgreiches und großes – Zierfischfachgeschäft und bietet Shamoto an, dass seine Tochter ja bei ihm arbeiten könne. Zudem hat er auch einen Geschäftsvorschlag für Herrn Shamoto, bei dessen Verhandlungen er leider den dritten Geschäftspartner im Bunde umbringt. Vergiftet. Shamoto ist nun Komplize und es beginnen die Schwierigkeiten.

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Cold Fish schaute ich mir an, weil ich des Regisseurs vorhergehenden Film “Love Exposure” schaute und für ganz ok befand. Auch Cold Fish wurde wieder derb gefeiert und da es diesmal sogar nach einem ernsten Film aussah, schaute ich mir das ganze an. Ernst ist er und das wird auch von Anfang klar gemacht, aber dennoch kann er eine leicht lustige Note nicht abstreiten. Dank Herrn Murata, der von Japans “Starkomiker” Denden gespielt wird und der seinen Charakter wunderbar überzeichnet, muss man das ein oder andere Mal schmunzeln und gar lachen. Dabei sind dessen Psychospiele alles andere als komisch.

Das Beste am Film ist dann auch direkt der Anfang, wenn noch nicht wirklich klar ist, wer hier eigentlich der Psychopath ist und vor allem, wie die Geschichte sich wohl weiter entwickelt. Die Beziehungen der Figuren untereinander sind anfangs etwas verzwickt und man fängt ungewollt schon an, sich zu überlegen, wer nun mit wem könnte, warum er das könnte und wie das überhaupt alles funktionieren soll.

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Leider scheißt der Film ab einem gewissen Punkt vollends darauf und wird zunehmend immer weirder, bis er am Schluss komplett durchdreht. Da entstehen plötzlich Situationen, die einen nur mit dem Kopf schütteln lassen und viele Aktionen kann man trotz “Affekt” bzw. “Black Out” nicht mehr ganz nachvollziehen. Dazu kommt all das Blut und schwupps, checkt man gar nicht mehr, was der Regisseur einem mit dem Film eigentlich sagen wollte. So bleibt man am Schluss dann leider etwas enttäuscht zurück.

Schade, denn anfangs macht Cold Fish wirklich Spaß, weil es da noch aussieht, als könnte sich noch ein cleveres und lustiges Katz und Maus Spiel zwischen Täter, Polizei und unschuldigem entwickeln, aber nix da. Irgendwie mussten wohl noch Tonnen von Blut und natürlich auch Jesus Christus noch unter kommen.

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Save The Green Planet

Juni 15th, 2011 by elend

 

Save The Green Planet

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Lee hat ihn durchschaut. Den Chemiefabrikvorstand Kang. Lee weiß ganz genau, dass dieser ein Alien vom Planeten Andromeda ist und so beschließt er, Kang zu entführen und ihn durch diverse Foltermethoden zum Reden zu bringen. Tatkräftig unterstützt wird er dabei von seiner Freundin Sooni, die ihn zwar liebt und erst einmal glaubt, aber im Laufe der Entführung ein bisschen in’s Zweifeln gerät. Auch Detective Chu, der Lee nach der Entführung Kangs längst auf den Fersen ist, weiß nicht so recht, wie er ihn einordnen soll. Ist er einfach nur ein Verrückter oder ein genialer Verrückter der etwas plant? Und Chemievorstand Kang? Der checkt überhaupt nix mehr.

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Von “Save The Green Planet” hörte ich jetzt schon ziemlich oft und wollte ihn eigentlich auch schon immer mal schauen. Was mich davon abhielt waren lediglich die Kommentare wie z. B. “Für eine Komödie dann doch ziemlich düster / brutal / ernst!” und “Wilder Genremix!”. Tjopes, so wild ist der Mix aber gar nicht, denn Save The Green Planet ist imho durch und durch ein Drama bzw. ernsterer Film, der einfach nur unter einer völlig verblödeten Marketingkampagne (100 % auf Komödie ausgerichtet?!) und einem unglücklich gewählten Anfang sowie Ende leidet. Den Anfang, der dann doch ziemlich witzig ist, lass ich mir ja noch gefallen. Der Verlauf von lustig in’s düster dramatische gelingt dann relativ stufenlos und fällt gar nicht großartig negativ auf. Das Ende hingegen… war dann leider doch zuviel des Guten für mich. Am Ende kommt der Umschwung von ernst auf witzig ein wenig zu plötzlich und unerwartet. Das kann für manche das geilste Ende der Welt sein, für die anderen vermasselt es alles, was davor war.

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Ansonsten ist Save The Green Planet wirklich interessant und empfehlenswert, da die Schauspieler, die Musik, das Drama, die Ausstattung und ansonsten wirklich alles stimmt. Spannend bleibt’s so gut wie immer und gerade am Schluss dreht der Film dann noch einmal so richtig auf, wenn auch die Flashbacks mit Mutti ein wenig übertrieben / zu cheezy sind.

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Troll Hunter

Mai 2nd, 2011 by elend

elend, 01.05.2011

TROLL HUNTER

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TROLLJEGEREN

Drei Studenten arbeiten gerade an einem Dokumentarfilmprojekt für ihre Universität. In der Gegend um die Universität kommen mehrere Bären auf unerklärliche Weise um. Da die Jagd auf Bären in Norwegen streng vom Staat kontrolliert wird, ist das ein heikles Thema, welchem die Studenten gerne auf den Grund gehen würden. Die Spur führt sie schnell zu einem Mysteriösen Mann, der von allen nur Hans genannt wird. Es stellt sich heraus, dass er etwas ganz anderem auf der Spur ist als Bären. In den Wäldern und Bergen Norwegens gibt es nämlich Trolle und Hans jagd sie. Das ist Hans Geschichte.

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Die Filmsensation aus Norwegen. Troll Hunter ist ein Low-Budget “Mockumentary”, das heißt eine Fake Dokumentation ganz im Stile Blair Witchs oder Paranormal Activities. Vielen mögen diese fake Dokumentarfilme zum Hals raus hängen, aber Troll Hunter hat imho noch am meisten Story und vor allem eins: Herz. Das ganze Setting ist auf Anhieb sympathisch, genauso wie die Schauspieler. Die Trolle werden nicht einfach als unbarmherzige Bestien dargstellt, sondern eher wie… normale Tiere. Der Beruf des Troll Jägers ist auch nicht so glorreich, wie er sich anfangs anhört und das das überhaupt alles funktioniert hat man dem cleveren Drehbuch und der ganzen Zusammensetzung der Trollgeschichte zu verdanken. Zwischen all den tollen Nachtszenen, in denen Trolle gejagt werden, gibt es immer wieder neue Häppchen an Informationen und Erklärungen zu den Trollen und deren Gesamtsituation in Norwegen und das stehts mit einem Augenzwinkern garniert. Troll Hunter nimmt sich selbst gar nicht ernst und bringt uns dadurch erst zum Lachen. Und weil die Schauspieler durch die Bank weg alle saubere Arbeit leisten, nimmt man ihnen auch alles ab und fiebert oder lacht gerne mal mit.

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Trotz Mockumentary Style sehen die Aufnahmen des verregneten Norwegens einfach klasse aus. Gerade Nachts, wenn das einzige Licht der Mondschein und die Taschenlampen des Teams sind, wird hier eine schöne Atmosphäre gezaubert. Es ist nicht “einfach nur dunkel”, sondern fast sogar schön. Und in genau diese schönen, aber dennoch wackeligen Bilder, fügen sich die Troll CGI ein, die mit dem Budget vermutlich nicht hätten besser aussehen können. Ich muss mich immer wieder wundern, wie derart kleine Projekte so tolle CGI hinbekommen, während ein 100 Millionen Dollar Hollywood Film es teilweise kaum besser macht? Klar, perfekt sind sie nicht und gerade wenn man die Trolle komplett sieht, wirkt es ein wenig unbeholfen, aber je näher man an den Trollen ist, desto besser sehen die CGI aus. Die Verfolgungsjagten mit Wackelkamera und der großartige Schluss sind schon wirklich sehr gut gemacht. Eine wahre Wohltat.

Beim finalen Rating fehlt jetzt leider doch ein kleiner Pen, da der Film ab und zu seine Längen hat. Es dauert ein wenig, bis er in Fahrt kommt und auch gegen Schluss gibt es dann noch die ein oder andere Länge, bzw. “unlogische” Situation. Das ist aber wirklich minimal und vertretbar. Bleibt immer noch eine echte Empfehlung.

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The Running Man

April 26th, 2011 by elend

elend, 26.04.2011

THE RUNNING MAN

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2019. Die Erde leidet an Resourcenknappheit, Kunst und Literatur werden streng zensiert und Amerika ist ein Polizeistaat. Wie heute also schon, LAWL. Ben Richars (Arnold Schwarzenegger) ist Polizist und kommt aufgrund einer Befehlsverweigerung in den Knast. Er plant einen Ausbruch, welcher ihm auch dank Freunden im Knast gelingt nur leider hat er Pech und in der Wohnung seines Bruders wohnt dieser gar nicht mehr, sondern die zuckersüße Amber (María Conchita Alonso), welche ihn direkt am Flughafen verpfeift. Kilian, seines Zeichens Moderator der erfolgreichsten Show im Staatsfernsehen, sieht Filmaufnahmen von Ben Richards Ausbruch und will ihn unbedingt in der Show haben.

Ben Richards ist der neue Running Man.

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Oah man ey. 80er Jahre, Arnold Schwarzenegger, Synthesizer. Was braucht es mehr? Richtig, gar nichts! Nach einer Romanvorlage Stephen Kings, strickte Paul Michael Glaser (welcher einfach bei Starsky & Hutch mitspielte, wabitte?! xD) einen der eher unterbewerteten Arniefilme, die für sich fast schon ein eigenes Genre gründen. The Running Man ist fast makelloses Actionkino der 80er Jahre, welches heutzutage an mancher Stelle ein wenig angestaubt und / oder gar lächerlich wirkt, aber im großen und ganzen immer noch überzeugen kann. Die Medienkritik der Story wird leider nur kurz angerissen und muss dann im Mittelteil des Films viel Platz für Arnies Muskeln machen. Das kann man aber leicht verschmerzen, denn auch ohne tiefere Bedeutung weiß die Story zu überzeugen und hält einen zumindest bei der Stange. Das konnte man z. B. von Battle LA nicht behaupten. :Q Im Nachhinein fällt auf, dass The Running Man eine One-Man-Arnie-Show ist, da alle anderen Charaktere ziemlich blass bleiben und eher in den Hintergrund geraten. Mit Ausnahme des Moderators Kilian vielleicht, der durch Schauspieler Richard Dawson ein wirklich wundervoll widerwärtiges Gesicht bekommt.

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Ansonsten stimmt eigentlich alles. Die Action ist in Ordnung, es gibt Schläger- sowie Schießereien und der Soundtrack wurde mit der neusten Technik an Synthesizern eingespielt, was heutzutage etwas angestaubt klingt, aber gerade das macht mich teilweise ein bisschen geil. Auch optisch schreit der Film förmlich “80er!” bzw. “Fuck Yeah!”, denn trotz dem eher düsteren Setting einer nahen Zukunft gibt es außerordentlich bunte Farben zu bewundern. Das ist mag evtl. auch der “Spielshow” ansich geschuldet sein, aber blau ausgeleuchtete Nebelschwaden und Blutrote Hintergrundbeleuchtungen, wenn die Bösewichte auftauchen, das ist einfach 80er Style ohne Ende.

Keine Ahnung, was ich dazu noch sagen soll. Jeder dürfte ihn eigentlich kennen und einziger Schwachpunkt ist wirklich die nciht voll ausgeschöpfte Medienkritik. Dafür ist María Conchita Alonso super süß. :Q

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Battle LA

April 24th, 2011 by elend

elend, 24.04.2011

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Die Erde wird von Außerirdischen angegriffen.

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(Der Screenshot summiert den kompletten Film ganz gut)

Man schaut also Marines zu, wie sie versuchen, die Erde zu retten, in dem sie wild herum ballern. Die Kamera bewegt sich ebenso wild, von daher sieht man eigentlich nicht wirklich was. Dann wird auch viel geschossen und so. Und gelaufen. Etwas geredet und dann noch viel geschossen. Danach wird etwas geschossen. Und rumgelaufen. Wenn alle tot sind, geht’s weiter und dann wird etwas geschossen. Damit das ganze nicht so langweilig ist, wird alles mit lustigen Zitaten aus dem US Army Rekrutierungsbogen gespickt. Danach wird geschossen und Dinge fliegen in die Luft, nachdem sie angeschossen und / oder bombardiert wurden. Explosionen gibt’s zwischendurch auch immer mal. Ein paar Leute sterben. Danach wird geschossen, während links und rechts Steine, Staub, Müll und Dinge rumfliegen. Die fliegen herum, weil geschossen wird. Und Sachen explodieren.

Dann ist der Film aus.

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Contact High

April 22nd, 2011 by elend

elend, 22.04.2011

Contact High

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Der Gangsterboss Carlos hat eine für ihn sehr wichtige Tasche verloren, die er nun wieder haben will. Er beauftragt dafür den schwulen und deutschen Autohändler Harry der den Auftrag wiederrum an den verrückten Schorschi weitergibt. Da Schorschi im Moment aber keinen Führerschein hat und eigentlich viel lieber das 24 Stunden Rennen von Le Mans schauen will, gibt auch er den Auftrag weiter und zwar an eine Bekannte namens Mao. Diese muss an diesem Wochenende auf ihre Nicht aufpassen und hat somit auch keine Zeit, weshalb sie den Auftrag an Max und Johann zwei erfolglose Würstchenbudenbetreiber weitergibt. Max ist dauerbekifft und Johann gleich mit, obwohl er gar nicht selbst kifft. Contact High eben.

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Ziemlich witzige Drogenkomödie aus Österreich, deren Witze für mich allein schon durch den österrichischen Dialekt recht lustig waren. Aber auch inhaltlich gibt’s ein paar gute Lacher und die Situationskomik ist dank der vielen Drogen auch immer wieder einen Lacher wert. Inhaltlich wird’s dann fast sogar spannend, wenn die Pläne der einzelnen Parteien so nicht aufgehen und sie improvisieren müssen. Einzig am Schluss wird’s dann ein klein wenig random und weird, aber gut… Drogen halt. Mit Fear And Loathing In Las Vegas kann er sich natürlich nicht messen, aber welcher Film kann das schon. Immerhin gibt’s hier dann doch verhältnismäßig gute und lustige CGIs, sowie ein paar wirklich sympathische Hauptdarsteller. Allen voran Max und Johann natürlich.

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Das letzte Schweigen

April 13th, 2011 by elend

elend, 13.04.2011

Das letzte Schweigen

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Im Sommer ’86 wird ein junges Mädchen auf einem Feldweg brutal vergewaltigt und umgebracht. Die Leiche wird in einen See geworfen und der Täter bleibt unerkannt. 23 Jahre später passiert es erneut… an der gleichen Stelle… mit dem gleichen Ablauf. Es wird Zeit, dass das letzte Schweigen gebrochen wird und der Täter entlarvt wird. Dieses mal darf er nicht entkommen.

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Igitt, deutsche Filme… Aber moment, was ist das? In diesem Film gibt es weder peinliche Sexwitze, noch Ballermannszenen oder gar Nazis. Das letzte Schweigen ist ein tolles Krimi-Drama um das Verschwinden zweier Mädchen und wie die Menschen damit umgehen. Nach der Romanvorlage “Das Schweigen” strikte Baran Bo Odar eine unfassbar tolle Atmosphäre, die einen von der ersten Sekunde an gefangen nimmt und bis zum Schluss nicht wieder los lässt. Die super Kameraarbeit gepaart mit der düsteren und geheimnisvollen Musik lässt teilweise Parallelen zum Horrofilm aufkommen, fast wie schon beim koreanischen und nicht unähnlichen “Memories Of Murder”. Dazu kommt das realistische Setting nicht nur des deutschen Neubaugebiets, sondern auch der eigentlichen Tat, welches einen natürlich ASAP mit den Charakteren mitfühlen lässt.

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Und gerade die Charaktere sind es dann, die die eigentliche Spannung aufrecht erhalten. Hier wird mit Mimik und nicht mit großen, ausufernden Gesten gespielt, hier werden noch Gefühle und Gedanken durch bestes Schauspiel transportiert. Einfach super wundervoll hervorragend und meines Erachtens kaum noch zu übtreffen. So müssten mehr deutsche Filme aussehen, aber leider ist das wohl eher unmöglich.

Bitte ASAP auf Blu-ray kaufen, um die geile Optik würdigen zu können.

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The Plague Dogs

März 4th, 2011 by elend

elend, 03.03.2011

plague dogs / die hunde sind los

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Snitter und Rawf sind Versuchshunde in einem Testlabor. Als ein Mitarbeiter, welcher die Tiere immer füttert, eines Tages Rawfs Tür nicht richtig schließt, gelingt es den beiden zu entkommen. Doch aus der Welt des Versuchslabors kommen sie direkt in die nächste, eventuell noch schlimmere. Snitter macht sich auf die Suche nach neuen Herrchen und muss dabei mit seinen Stimmen im Kopf klar kommen und Rawf ist alt und schwach und glaubt eigentlich so gar nicht wirklich an “Herrchen”. Er kennt nur die “Weißkittel” aus dem Versuchslabor. Zusammen machen sich beide auf eine hoffnungslose Suche.

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Dass die Produzenten von “Watership Down” als nächstes nicht mit einer Disneykopie oder einem Friede-Freude-Eierkuchen Film auwarten war ja abzuwarten. Dass “The Plague Dogs” aber derart niederschmetternd und ein Schlag in die Magengrube wird, hätte ich nicht gedacht. Schon die ersten 5 Minuten machen einem eigentlich klar, dass die Lage der Hunde aussichtslos ist. Zu jeder Zeit an jedem Ort. Über dem kompletten Film hängt eine Glocke der Hoffnungslosig- und Traurigkeit, wie ich sie bisher in einem Animationsfilm nur selten erlebt habe. Natürlich ist es nicht der erste Animationsfilm in welchem z. B. Blut und Tiermorde gezeigt werden, aber immer wenn man denkt, dass es schon deprimierend genug ist, kommt eine noch schlimmere Szene. Eine Szene im Speziellen – ich verrate nichts – hat mich dann doch sehr überrascht und etwas vom Hocker gehauen. Dabei bleibt der Film Gott sei Dank überwiegend realistisch.

Was sich mitunter auch auf die Charaktere auswirkt. Snitter wurde im Versuchslabor zwar am Gehirn operiert und hört seit dem “Bienen umher summen” aber das hält ihn nicht davon ab, an das Gute im Menschen zu glauben. Er hatte schon einmal ein “richtiges Herrchen” und weiß, dass nicht alle Menschen so sind. Oder der Fuchs, der wie der typische Bösewicht eingeführt wird sich im Verlaufe des Filmes aber als wesentlich vielschichtiger erweist. Auch die Menschen sind hier keine Bösewichtschablonen sondern sorgen sich eher um ihre Schafe und andere Mitmenschen.

Während man “Watership Down” als Kind noch verkraften kann, so ist von “The Plague Dogs” in jedem Fall abzuraten. Was der Film mit einem 6-jährigen Kind anstellt mag ich mir gar nicht erst vorstellen. xD

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Animationstechnisch war ich auch positiv überrascht. Jetzt darf man natürlich hier nicht die besten Animationen der Welt erwarten, aber gerade im Vergleich mit “Watership Down” hat sich einiges getan. Die Hunde bewegen sich flüssig, realistisch und hin und wieder gibt es dann sogar noch etwas beeindruckende Szenen zu sehen. Die Hintergründe sind überwiegend liebevoll gezeichnet und wollen gar nicht so sehr “hyperrealistisch” sein und lassen so noch etwas “Handwerk” erkennen. Ich glaube man kann den Film animationstechnisch auf die gleiche Stufe wie Felidae stellen. Überhaupt steht dem Film das “Unperfekte” einfach perfekt. Musikalisch hätte ich mir fast etwas “mehr” erhofft, aber das, was es zu hören gibt, klingt wunderschön deprimierend und fügt sich nahtlos in die Geschehnisse ein. Einzig die Titelauswahl bei den Credits ist etwas unglücklich, meines Erachtens.

Ach die Credits… das Ende… ich könnte schon wieder weinen.

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