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Klute

Februar 21st, 2011 by elend

elend, 21.02.2011

KLUTE

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Thriller (!?) um einen Detektiven (Der titelgebende Klute), der eine vermisste Person finden soll und daraufhin nach New York reist, wo ihn die erste Spur zu einem Callgirl führt.

Also wirklich nicer Film, der gerade am Anfang ziemlich spannend ist und fast schon Züge eines Horrorfilms hat. Wenn die nice Musik einsetzt und Klute in diesem New Yorker Gebäudekomplex mit der Taschenlampe rumrennt, weil er meint, etwas gehört zu haben, dann ist das schon wirklich aller erste Sahne und alles andere als Cheezy oder abgedroschen. Cinematography und Musik gehen hier die perfekte Symbiose ein. Was ansonsten noch heraussticht ist Jane Fonda und ihre Rolle als Callgirl, die sie erstaunlich… feministisch und “anders” spielt, als man erwarten würde. Zeitweise überlegt man kurz, warum der Film “Klute” und nicht “Bree Daniels” (der Name ihrer Rolle im Film) heißt.

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Wo Klute halt wirklich etwas abkackt ist die eigentliche Haupstory um den Stalker, der Bree Daniels verfolgt und der irgendwie mit dem Verschwinden von Tom Grunberg zu tun hat. Hier gerät der Film teilweise in’s Stocken und verrät leider viel zu früh, wer der Täter ist? Das Ende kann dann kaum noch überraschen oder schocken. Ein bisschen mehr Effort wäre hier wirklich wünschenswert gewesen.

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Aber imho noch sehr anschaubar. Allein wegen dem Suspense und Bree Daniels. :applaus:

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Shogun

November 19th, 2010 by vidgames

Mit Mühe und Not erreicht der englische Navigator John Blackthorne Anfang des 17. Jahrhunderts mit dem letzten Rest einer von den Niederlanden entsandten Expedition Japan, nachdem sie doch tatsächlich die Magellanstraße entdeckt hatten. Das geht den verfeindeten Portugiesen und Spaniern, die in Japan Handel treiben und missionieren, leider ziemlich auf den Sack. Aber das ist noch nichts gegen die Wucht, mit der die fremdartige japanische Kultur auf den Nauankömmling trifft.

Die Serie basiert auf einem Roman, der wiederum auf der historischen Figur des Navigators William Adams beruht. Die amerikanische Serie wurde 1980 komplett in Japan gedreht und das merkt man. Alles ist hurennice ausgestattet, das gezeichnete Bild des damaligen Japans kommt wunderbar authentisch rüber, nichts zuletzt aufgrund der hochkarätigen japanischen Darsteller (man muss sie nicht einmal verstehen, denn wegen der Identifikation mit dem in eine völlig fremde Kultur geworfenen Blackthorne werden die japanischen Dialoge nicht untertitelt!) und dem größtenteils überzeugend spielenden Richard Chamberlain. Über die 547 min der Miniserie, die schon in diversen Zerstückelungen gesendet wurde, entfaltet sich eine epische, spannende Geschichte, die sich hauptsächlich um die komplexen Charaktere und deren kulturelle Spannungen und persönliche Annäherungen dreht. Große Actionszenen bekommt man TV-typisch kaum zu sehen. Bis auf einige wenige ungelenk inszenierte Situationen eine wirklich wunderbare Produktion!
:pen: :pen: :pen: :pen: :pen:

Weiterführende Links:

- William Adams
- Europäischer Handel mit Japan um 1600

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Paranormal Activity 2

November 9th, 2010 by vidgames

penance, 09.11.2010

Paranormal Activity 2

Em tjopes.. interessehalber schaute ich mir das an und es war jetzt schon ziemlich.. blöd. Wo der erste Teil ja noch ganz interessant war ist es hier wirklich erstmal unfassbar langweilig. Man sieht Mittags das dumme ignorante Gequatsche (“Ja klar ist es komisch, dass sich der elektrische Poolreiniger jede Nacht selbst aus dem Pool befördert was jeglichen physikalischen Gesetzen widerspricht.. aber was solls!! LULL!!”), Abends dann das so gar nicht realistische Verhalten (“Huch, ich hab eben was gehört und erstmal still die Kamera angemacht bevor ich noch sonst jemanden aufwecke. Jetzt geh ich im stockdunkeln mal runter und guck was da los ist!”) wie auch schon bei Teil 1 zu sehen. Und die Effekte sind auch mal wieder die selben. In der ersten Nacht geht (achtung) DAS POOLLICHT AUS!!! DAS POOLLICHT!!! ALTER WIE KRASS! (“.) Tjo und jede Nacht das Gleiche: Bild vom Eingangsbereich, nix passiert -> Bild vom Pool, nix passiert -> Bild von der Küche, nix passiert -> Bild vom Wohnzimmer, nix passiert -> Bild von der Treppe, jetzt gibts entweder wieder Schnitt (Pool etc.) oder es passiert was.
Trotzdem – und das ist echt dumm, denn ich will dem Ganzen eigentlich überhaupt nichts gutes abgewinnen – ist man irgendwie unter Anspannung. Wie in Teil 1 bewirken die absolut bewegungslosen Bilder eben, dass man auf alles achtet und die kleinste Bewegung schon irgendwas im Hirn auslöst. Dazu natürlich noch Bass und Farbfilter und fertig ist der billige Horrorstreifen. Und das ist er auch zum Schluss (gerade zum Schluss). Tjopes.. was bleibt ist die Aussicht auf einen dritten Teil. Den glotz ich dann wohl nopes mehr.

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Hier noch der offizielle Trailer:

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Sexy Beast

September 5th, 2010 by elend

elend, 05.09.2010

S E X Y – B E A S T
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Gal ist ehemaliger Gangster und macht sich gerade mit dem bisschen Kohle, was er durch Raubzüge in London erwirtschaftete, ein schönes Leben in Spanien. Es ist kein Milliardenvermögen, aber es reicht für eine schöne Villa, ein sorgenfreies Leben und eine sexy Frau. Eines Tages überbringt sein mit ihm auf Spanien residierender Kumpel eine schlechte Nachricht. Don Logan (Ben Kingsley) will, dass Gal noch einmal für einen Job nach London kommt. Der hat darauf so gar keinen Bock und ist ja eigentlich auch retired, aber das Problem ist, dass man zu Don Logan besser nicht nein sagt…

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Ah Ben Kingsley at its best. Wie der in dem Film versucht, Gal zu überreden, muss man gesehen und gehört haben. Es werden sich euch neue Horizonte auftun und sich euer Schimpfwortsprachschatz erweitern. Ben Kingsley liefert hier imho seine beste Bösewicht-Show ab. Ohne großartige physikalische Einschüchterungsmöglichkeiten macht Don Logan einem durch seine Unberechenbarkeit trotzdem Angst. Und ein Nein will er einfach nicht akzeptieren und discussed alles und jeden in Grund und Boden. Es ist auch viel Psychologie im Spiel und so ist Sexy Beast eigentlich fast kein richtiger Gangsterfilm, sondern viel eher ein Psychothriller.

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Wundervoll gefilmt von Werbefilmer Jonathan Glazer, der sich angenehm zurückhielt und nicht einen langen, weirden Werbespot filmte, sondern die Hitze Spaniens und die Nässe Londons in wundervolle Bilder packte mit genug Rafinesse für den Aha-Effekt, aber ohne zu wild zu wirken. Tagsüber gibt’s die ein oder andere Totale mit Gals sexy Körper und abends dann oft ziemlich fettes Bokeh. :pen: Muss man imho gesehen haben, zumal er mit seinen 88 Minuten auch zackig, knackig kurz ist und schon allein Ben Kingsleys Performance ein Grund ist, sich die DVD zu buyen.

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There Will Be Blood

August 10th, 2010 by elend

elend, 08.08.2010

There Will Be Blood

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Daniel Plainview (Daniel Day Lewis) schuftet sich vom Mienenarbeiter zum Ölmillionär hoch. Geschafft hat er das durch viel Ehrgeiz, Kraft und feste Ellenbogen. Eines Tages kommt ein junger Mann zu ihm und bietet ihm ein Geschäft an. Für 500 USD verrät er ihm, wo er noch nach Öl bohren könnte. Eine Stelle, die so reich an Öl ist, dass es schon von alleine zu Tage tritt. Daniel Plainview legt die 500 USD auf den Tisch und fährt nach Kalifornien, und wird tatsächlich fündig. Auf die kleine Gemeinde, in welcher er bohrt, kommen rosige Zeiten zu. In dieser Gemeinde will der junge Prediger Eli Sunday auch ein Stück vom Kuchen abhaben und legt sich fest entschlossen mit Daniel Plainview an.

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Eigentlich kam ich auf diesen Film nur, wegen dem netten Alamo Drafthouse Poster. Ohne dies wüsste ich bis heute nicht, dass dieser Film existiert und hätte ihn vermutlich maximal durch Zufall beim Zappen im TV gesehen. Und ich bin wirklich froh, dass ich dies nicht tat. Denn im TV wäre die Atmosphere, die durch die unfassbar geile, abstrakte, an Stanley Kubrik erinnernde Musik herrührt, wohl kaum annähernd rübergekommen. Schon die ersten Töne in den truly ersten Sekunden des Filmes waren ziemlich anders, als man erwartet. Da ich kein Musikfachmann bin, kann ich es leider gar nicht genauer beschreiben, aber es ist zu jedem Zeitpunkt etwas dunkles, böses im Film zu spüren. Einerseits durch die Musik, andererseits durch Daniel Day Lewis, der einfach ziemlich geil ist. Ein bisschen erinnerte er mich an seinen Charakter aus “Gangs Of New York” und somit fiel die Einarbeitungszeit gar nicht so schwer. Der Charakter ist direkt da, man kennt sich noch von früher und viel geändert hat sich nichts. Daniel Plainview ist einfach ein höflicher, aber bestimmter Mann, der vor nichts halt macht, um an sein Geld zu kommen. Da kann dann nur noch der psychopatische Pfarrer mithalten, gespielt von Paul Dano, der einem fast noch gefährlicher rüber kommt, als Daniel Plainview. Auch wenn die anderen Schauspieler nur nettes Beiwerk sind (einzig der Sohn Daniel Plainviews wäre da noch hervorzuheben) macht das gar nichts, denn wenn Daniel Day Lewis eine Show macht, dann richtig. Manche nennen es Overacting, ich nenne es geil. ;o

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Noch geiler sind dann nur noch die Aufnahmen im Film. Die dunklen Arbeiten in den Mieten wechseln sich ab mit den wundervollen Landschaften Kaliforniens (gedreht in Texas) gekrönt von einem wundervollen Seitenverhältnis von 2,40:1. :wank: Richtig scary bzw. abstrakt (auch musikalisch) wird’s dann sogar in der Szene, wenn der Ölbohrturm brennt. Einfach scary, wunderschön, sick und bombastisch zugleich. Ganz am Schluss gibt’s dann noch einen Hommage an Stanley Kubrik, wenn wir den mittlerweile vom Alkohol und Reichtum gezeichneten Daniel Plainview in seiner hauseigenen Bowlingbahn sehen. Einfach klasse.

Ein Pimmel fehlt dann am Schluss leider doch, weil die Geschichte ziemlich absehbar ist und einem auch sonst keine größeren Überraschungen bietet. Trotz der Darstellung mehrere Jahre ist es nicht das Epos, wie es z. B. ein Goodfellas oder Casino waren. :heul:

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The Clone Returns Home

August 8th, 2010 by elend

elend, 07.08.2010

.the.clone.returns.home.

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Kohei Takahara ist Astronaut. Er nimmt an einem Clonprogramm Teil, welches ihn im Falle eines Arbeitsunfalles im Weltraum einfach so ersetzen kann und wird. Komplett wie er vor seiner Abreise war. Inkl. aller Erinnerungen. Es kommt, wie es kommen muss und Kohei stirbt bei einem Unfall im Weltall. Sein Clon auf der Erde erwacht zum Leben und hat anfangs Orientierungsprobleme. Bei der Flucht aus dem Clonlabor entdeckt er seinen toten Originalkörper und hält diesen für seinen als kleines Kind gestorbenen Bruder Noboru. Er sucht fortan sein Elternhaus.

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Eh ja. Die Story kurz zu umreissen klingt schon etwas weird und genauso spielt sich der Film ab. Nix gegen brainy Sci-Fi, aber das ist mir dann doch eine Nummer zuviel. Wenn Kohei auf seinen Klon trifft, fragt man sich erstmal “Hä, wie jetzt?” und bekommt diese Fragen auch nicht beantwortet. Was es hier zu erörtern gibt, sind weitaus größere und psychologisch wertvollere Fragen. Was für Auswirkungen hätte ein Clon z. B. auf sein Umfeld. Wie fühlt er sich, wenn er weiß, dass er nun schon der dritte Versuch ist? Das ist alles recht interessant und durchaus mal einen Film wert (Moon hat es schon auf eine etwas einfachere Art und Weise angeschnitten) aber “The Clone Returns Home” übertreibts imho dann auch noch ein wenig, indem er sich die Frage stellt, was der Tote im Nirvana über seinen Clone denkt, etc. Das ist mir dann doch eine Nummer zu abgespaced gewesen.

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Schön gefilmt war er aber. Triste, mit Nebelschwaden durchzogene Aufnahme ländlicher Gegenden in Japan wechselten sich erfreulicherweise auch mal mit der ein oder anderen Weltraumaufnahme und / oder des realistisch, futuristischem Clonelabors ab. Optisch gibt es wirklich kaum etwas zu meckern und am Schluss wird’s in so mancher Szene fast sogar gruselig!? Wer also ein paar Inspirationen für realistische und scary Szenen sucht, der sollte sich diesen Film mal anschauen.

Ansonsten war er mir persönlich dann eine Nummer zu hoch, das liegt aber zu 90 % auch an meinem Brainfail. Alle anderen, die keine Probleme mit Metaebenen (!?) haben und Sci-Fi lieben, sollten mal reinschauen.

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P.S.: Produced By Wim Wenders (xD??)

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Gallants

August 1st, 2010 by elend

elend, 01.08.2010

Gallants

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Cheung arbeitet bei einem großen Immobilienbüro und hat leider nix drauf. Also gar nix. Er ist der loser in der Firma und wird von jedem ausgelacht. Als sein Chef die Schnauze voll von ihm hat, schickt er ihn auf’s Land, wo er einem Grundstücksbesitzer helfen soll, an sein Immobilieneigentum wieder heranzukommen. Als ausgesprochener Pechvogel wird er auf dem Land allerdings erst einmal von einer Bande attackiert. Der zur Hilfe eilende Tiger kann diese aber mit seinen enormen Kung-Fu Fähigkeiten in die Flucht schlagen. Cheung ist begeitert und will auch Kung-Fu lernen!

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Gallants ist eine wunder- und liebevolle Hommage an die alten Hong Konger Kung-Fu Filme der Shaw Brothers Ära. Das gute an Gallants ist aber auch, dass er eigenständig funktioniert, ohne dass man all die Kung-Fu Filme der Sechsziger und Siebziger Jahre gesehen haben muss. Ein paar reichen aus, damit man seine wahre Freude an Gallants hat. Die Inszenierung des gesamten Films steht einem Shaw Brothers Film mit all seinen cheezy Titeleinblendungen, Intros, wilden Zooms und Lensflares in nichts nach und trotzdem hatt die Optik etwas modernes, was mir persönlich ausgesprochen gut gefiel. Optisch ist der Film ein wahrer Augenschmaus und gerade hier bietet sich trotz oldschool Filmstyle die Blu-ray förmlich an. Die Screenshots geben das leider mal wieder absolut nicht wieder!

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Und neben der Cheezy Ausgangssituation wird man einfach noch mit einer durchaus witzigen, traurigen und einfach anderen Story belohnt, als man sie vielleicht vermutet hätte. Hier haben sich die Macher und vor allem die Schauspieler wirklich Mühe gegeben. Gerade der alte Meister der zwei Typen ist einfach geil, aber auch die zwei – mittlerweile alten – Kung-Fu Schüler des Meisters sind einem auf Anhieb sympathisch, wie eigentlich alles am Film. Die Musik, die Optik, der Cast. Alles hat so etwas ehrliches, was man einfach gern haben muss.

Was mich dann aber doch etwas verwunderte war die Tatsache, dass selbst die Kämpfe wirklich vom aller feinsten sind. Das hätte ich bei einer komödiantischen Hommage mit geringem Budget und einem Cast jenseits der 40er nun wirklich nicht erwartet. Die Kung-Fu Schüler mögen zwar mitlerweile alt sein, aber sie haben’s immer noch absolut drauf und es ist eine wahre Freude ihnen zu zuschauen.

Ka, einfach geil. ~_°

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Love Exposure

August 1st, 2010 by elend

elend, 01.08.2010

L O V E – E X P O S U R E

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Der junge Yu verliert früh seine Mutter. Nie wird er sie vergessen, wie sie vor der Mutter Maria in der Kirche stand und betete. Überhaupt hat Yu zur Maria eine besondere Beziehung. Kurz vor ihrem Tod bat Yus Mutter ihn darum, sich eine Frau wie die Jungfrau Maria zu suchen. Das bleib’ bei ihm hängen und so sucht er fortan nach seiner Maria. Sein Vater, der nun mittlerweile Priester geworden ist, macht ihm allerdings Sorgen. Täglich will er die Beichte seines Sohnes hören doch dieser hat gar nichts zu beichten?! Um seinen Vater glücklich zu machen, fängt er ein Leben voller Sünden an. Das Zertreten von Ameisen und das zerreissen von Radiergummies seiner Klassenkameraden ist dabei noch das harmloseste. Seine Freunde erzählen ihm, dass Obszönitäten bei Priestern überhaupt nicht gut ankommen. Sie empfehlen ihm einen Meister, der ihn fortan zum King Of Panty Shooting ausbildet.

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Das in der Inhaltsangabe waren jetzt lediglich die ersten 15 oder 20 Minuten des Films. Ich muss einfach irgendwann aufhören, denn danach folgt noch einiges. Der Film geht 4 Stunden lang und ist nichts anderes, als eine Liebesgeschichte. Männlein A verliebt sich unsterblich in Fräulein B, doch diese hat eher Augen für Fräulein C. Etwas kompliziert wird es nur dadurch, dass Fräulein C in Wirklichkeit Männlein A ist und es noch ein Fräulein D gibt, welches wiederrum in Männlein A verliebt ist. Oder zumindest andere Pläne mit ihm hat. Das klingt alles ziemlich weird und wirr und ist es erstaunlicherweise im Film selbst aber gar nicht. Überhaupt gehen die 4 Stunden des Filmes wirklich fast (!) wie im Fluge vorrüber. Das scheint mir die wirklich große Meisterleistung des Regisseurs zu sein. Viele über 2 Stunden lange Epen sind ja eher Filme der ruhigeren Gangart, aber nicht so Love Exposure, der von Minute 1 eher an eine Serie auf MTV (Japan) erinnert, als an ein 4-stündiges Epos. Die Schnitte sind schnell, es gibt viel zu sehen und erleben und man hat eigentlich kaum eine Pause. Lediglich nach der Hälfte des Filmes wird es ein klein wenig ruhiger und ja, dann fängt der Fillm auch leider an, sich ein wenig zu ziehen. Überhaupt sagte mir der letzte Part der Geschichte nicht mehr ganz so zu. Ziemlich schade, denn ansonsten war er schwer in Ordnung.

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.Tjopes, schwer in Ordnung aber beileibe keine Grenzerfahrung, wie so ca. jedes Review im Internet schreibt. Eine Grenzerfahrung ist der Film höchstens für die Arschbacken, wenn man nicht das Glück hat, ihn auf einem Sofa zu schauen und Frau Schröder-Möppel, deren Filmerfahrungen sich auf 45-minütige Telenovelas auf ARD und ZDF beschränken, dürfte den Film auch eher grenzwertig finden bzw. vorab einen Herzinfarkt erleiden. Der Film ist Japan pur und kaum ein Klischee wird ausgelassen. Von meter hohen Blutfontänen über reichlich Tränen und eine Penisamputation bis hin zur Perfektion der Panty Shots gibt es hier ziemlich viel weirdness zu sehen. Dies stellt imho allerdings nur für eher Asienfilm unerfahrene eine Grenzerfahrung da. Lässt man die ganzen Sachen außen vor gibt es “einfach nur eine Liebesgeschichte”. Diese ist allerdings wirklich witzig, wirklich blutig und wirklich traurig inszeniert. Es dürfte für jeden etwas dabei sein.

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Taken

Juli 29th, 2010 by elend

elend, 28.07.2010

T A K E N

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Bryan Mills (Liam Neeson) war zwar für das CIA im Einsatz, schaffte es bis dato aber immer, zum Geburtstag seiner Tochter anwesend zu sein. Es reichte aber alle Anstrengung nichts und so ließ sich seine Frau von ihm scheiden. Mittlerweile ist er auch nicht mehr in seinem alten Beruf tätig und kann seiner Tochter gerade mal das Geschenk an ihrem Geburtstag abliefern, welches auch noch vom Geschenk ihres neuen Stiefvaters übertrumpft wird. Ein Pferd. BAHA! Aber Bryan ist cool, er verkraftet das. Viel schlimmer findet er die Idee, dass seine Tochter mit ihrer Freundin und zwei Cousins nach Paris reisen will. Sie ist 17, hallo!? Aus Angst, dass sie directly geraped wird verbietet ihr es anfangs lässt sie dann aber doch ziehen. Am Flughafen entdeckt er zufällig, dass sie gar nicht nur nach Paris geht, sondern die zwei Freundinnen U2 auf ihrer Europatournee begleiten wollen. Bryan ahnt schlimmes..

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Und ja, natürlich trifft es auch sofort ein und seine cute Tochter wird asap von random Albanern geklaut. Kennt ihr das, wenn der Gute endlich dem Bösewicht, der ihn nun schon den ganzen Film über geärgert hat, gegenübersteht und dann erstmal großartig rumlabert und womöglich noch blöde Fragen stellt, so dass der Böse genug Zeit hat sich etwas auszudenken? Das ist ziemlich lame und genau das kommt Gott sei Dank nicht in Taken vor. Der Film lässt sich zwar genug Zeit uns alles vorzustellen, uns Bryan etwas näher zu bringen und uns auch mal einen Blick auf die durchaus hotte Ehefrau werfen zu lassen, aber wenn’s dann passiert ist und die kleine entführt ist, dann wird keine Minute verschwendet. Einfach hinreissend, wie die ersten Menschen ohne zu Fragen sterben müssen und Bryan völlig durchdacht und mit halbwegs coolem Kopf an die Sache ran geht. Durch seinen Background in der CIA Spezialeinheit macht das auch durchaus Sinn und für den Film bedeutet dies keine Minute Langeweile. Bryan schießt sozusagen erst und fragt später oder auch nicht. Durch seine Special Skills scheint er auch vor nichts und niemandem Angst zu haben und die entführte Tochter added sozusagen noch einmal ordentlich Adrenalin und Wut in seinem Körper, was ihn zu einer ziemlich coolen Tötungsmaschine macht. Wabitte? Liam Neeson?

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Jawohl ja! Einfach klasse, dass es auch mal wieder eher normalere Helden gibt, die keine kahlrasierte Glatze haben und einen Body wie ein Bodybuilder. Liam Neeson hätte ich mir vorher nicht unbedingt als Actionhero vorgestellt, aber es passt einfach perfekt in den durch und durch realistischen Film hinein. Wenn man mal von einer wieder typischen “Mach dieses total verpixelte Image bitte erkennbar” (und das auch noch an einem Public Fotoprintautomaten (!!!)) Szene absieht. Ansonsten ist das ganze Szenario von Zwangsprostitution (ooaahhh) absolut nachvollziehbar und realistisch, wenn auch etwas over the top dargestellt. Erst recht am Schluss, aber man kann sowieso nicht lange überlegen, weil Bryan sich asap wieder befreit und irgendjemandem einfach so auf die Fresse haut oder endlich schießt, bevor der andere nur zucken kann. Warum können das nicht alle Actionhelden?! Weil die Filme dann vermutlich viel zu schnell rum wären.

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Taken ist einfach Revenge, wie ich sie mir immer vorgestellt habe. “Man schieß ihm doch in’s Bein!” oder “JETZT GLEICH SCHIESSEN UND NICHT BLÖD RUMLABERN DU DEPP!!! SCHEISSEEE!”. Wenn ihr das bisher auch oft dachtet, dann schaut Taken, hier wird einfach alles das gemacht, was man selbst gern könnte und auch so tun würde, wenn man es könnte. Aber leider sind wir ja nur hässliche Nerds, die sich die DVD vom Film im Internet bestellen müssen, weil sie sich nicht raus auf die Straße trauen. Die Blu-ray würd’ ich jetzt nicht unbedingt vom Film kaufen, aber als günstige DVD sollte man ihn sich auf jeden Fall mal zulegen, imho.

Das klang jetzt btw alles so, als könnte man hier einen Crank oder so einen Mist erwarten, aber weit gefehlt. Explosionen gibt es hier nur eine und die ist sogar recht dezent, ansonsten gibt’s hier eher Special CIA Agent auf die Fresse hau und Schieß Action. Jawohl ja. Wunderbar.

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Lupin The Third – The Castle Of Cagliostro

Juli 28th, 2010 by elend

elend, 28.07.2010

Lupin The Third – The Castle Of Cagliostro

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Lupin – Enkel des Meisterdiebes Arsene Lupin – ist mal wieder auf der Flucht vor der Polizei. Dabei kommt er am Herzogtum Cagliostro vorbei und beschließt dort einen Abstecher einzulegen. Aber schon auf dem Weg in das kleine Dorf wird er Zeuge einer wilden Verfolgungsjagd. Ein junges Mädchen in einer Ente (xD) wird von übel drein blickenden Mafiatypen verfolgt und sogar beschossen. Lupin beschließt zu helfen. Als er das Mädchen gerettet hat entdeckt er einen Ring an ihrem Finger, welcher ihm bekannt vor kommt. Lupin versucht sich zu erinnern und glaubt, dass im Schloss Cagliostro noch mehr vor sich geht.

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Ich beschloss mal wieder, Anime eine Chance zu geben. Empfohlen wurde mir dabei Lupin The Third, von welchem ich schon viel gutes gehört habe und mir immerhin auch die ersten Screenshots zusagten. Endlich mal kein pseudophilosophisches Sci-Fi CGI Werk sondern gute alte Hausmannskost aus dem Jahre 1979. Und siehe da, was mir wider Erwarten direkt auffiel, waren die zwei symphatischen Hauptcharaktere. Lupin und sein Gaunerkollege waren mir komischerweise auf Anhieb symphatisch in ihrem kleinen, sicken Auto, den Kippen im Mund und den übertriebenen Gesten, sowie lustigen Verbalticks. Ich kenne die deutsche Synchro zwar nicht, aber ich vermute stark, dass sich es hier definitiv lohnt, das Original anzuschauen. Lupin ist eine Mischung aus professionellem, ungeschlagenebem aber auch verletzlichen Meisterdieb, der im Schloss Cagliostro nicht nur die junge Braut befreien will, die in ein paar Tagen den Herzog heiraten soll, sondern auch Beute vermutet.

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Leider juckte mich dann die Story ansich gar nicht so sehr. Sie ist zwar nicht langweilig, im Gegenteil, aber so wirklich mitfiebern konnte ich kaum und mir kam auch alles ein klein wenig bekannt vor. Ganz enttäuscht war ich dann zudem von Lupins Kollege, der leider nach dem tollen Anfang fast gar nicht mehr auftaucht oder zum Zuge kommt. Zumal noch ein weiterer, etwas sicker Samurai dazustößt, aber nicht mehr als ein schnell vergessenes Anhängsel bleibt. Der Star ist hier eindeutig Lupin, was etwas schade ist. Positiv erwähnen sollte ich evtl. noch die tolle Musik, die für 1979 natürlich dementsprechend cheezy ist, aber mir gefällt das ja.

Tjo ansonsten hab ich ka, was ich dazu noch sagen soll. Ich wollte erst nur 3 Penen geben, aber wenn ich daran denke, dass ich Lily C.A.T. schon drei gab, dann muss Lupin doch noch einen mehr kriegen weil er einfach noch einen Ticken mehr als nur ok ist.

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