Arrival

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Arrival

Aliens landen auf der Erde, bzw. eigentlich schweben sie nur ein paar Meter über dem Boden. An 12 scheinbar random Punkten der Erde. Louise Banks wird zur Hilfe gerufen, denn sie ist Sprachwissenschaftlerin und soll mit den Aliens kommunizieren.

Tjo, das war’s, lulz.

Tjo, ein weiterer Villeneuve und mal wieder stimmt die Atmosphäre absolut. Die Musik, die Kamera, die Inszenierung, also das ist einfach schon ziemlich perfekt. Das ist aber noch lange nicht alles, denn zusätzlich dazu, kann man hier einen wirklich guten Science-Fiction Film anschauen, in welchem es eben nicht nur darum geht, Aliens abzuknallen, sondern viel eher darum, erst einmal mit ihnen wirklich in “Kontakt” zu treten. Dazu gesellt sich ein bisschen Menschlichkeit in Form von Amy Adams, die halt so ihren eigenen Part mitbringt, was das angeht. Will hier gar nicht zuviel schreiben, denn man hat den Film schnell gespoiled und dann ist er sicher nicht mehr ganz so spannend. Und viel passiert in dem Film auch nicht, das ist vielleicht das einzige Manko, was ich so habe. Er war mir stellenweise fast ein wenig zu ruhig. xD Und ein bisschen weird fand ich, dass die Amis natürlich die Sprache zuerst entziffern, obwohl die Chinesen eigentlich eindeutig den Vorteil haben. Aber najopes, was soll man maken.

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Ein kleines Review zum Kinoerlebnis: Endlich mal wieder ein Film in 2D! Es gab gar keine 3D Version, was natürlich super war und so konnte ich endlich mal ohne Anstrengung den Film in seiner vollen Pracht sehen. Aka, das Bild war leider vieeel zu dunkel. Also ka, was hier wieder schief lief, aber selbst Tagesszenen sahen aus, wie kurz vor Abenddämmerung gefilmt. xD Oh Gott ey, ich geb’s echt auf mit Kino. Wieso existiert es noch?

Freaks Of Nature

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Freaks Of Nature

Menschen, Zombies und Vampire leben (fast) friedlich nebeneinander. Bis auf einmal die Aliens auftauchen…

Joa, so ca. lautet die Story, aber wenn man den Film dann schaut, merkt man schnell, dass es noch eine gehörige Portion American Pie (?) mit drin hat, was ich aber persönlich ganz lustig fand. Überhaupt fand ich den Humor des Filmes relativ nice und gerade der ganze High-School Kram wurde alles andere als peinlich inszeniert und war teilweise echt lustig und cute. Viele Reviewer beschwerten sichja, dass die Parts nicht zusammenpassen und der Film nicht weiß, was er sein will, aber so schlimm ist das imho nicht.

Und der Showdown war dann auch rather lustig irgendwie und ja, generally einfach nicer Film imho? xD

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Babylon 5

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Babylon 5

So, auch endlich mal fertig, aka eigentlich abgebrochen. Season 4 war ja irgendwie komplett durch mit der Story und das Studio wollte dann doch noch eine fünfte Staffel haben. Tjopes. Das habe ich mir dann nicht mehr angetan, da sich die ganze Babylon 5 Geschichte gegen Ende schon ein wenig zog. Ansich gefiel es mir, auch wenn der Anfang in Season 1 suuuper cheesy war und die CGI zum Davonlaufen, aber irgendwann ist halt auch mal gut. Ansich gab es nice Momente, mit den Charakteren (vor allem G’Kar und Londo) freundete man sich truely ein bisschen an aber so truely spannend war es leider nie und irgendwie was super Besonderes gab es dann vor allem gegen Ende hin auch nicht.

Der Captain aus der ersten Season wurde ja in der zweiten durch Bruce Boxleitner ersetzt, mit welchem ich auch nie so richtig warm wurde, was ich ein wenig schade finde. Im Großen und Ganzen aus heutiger Sicht kein Muss mehr, aber wenn man sonst nichts anderes zu watchen hat, dann schon noch einen Blick wert.

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Falling Skies

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Falling Skies (USA 2011)

Die Erde wird von Außerirdischen angegriffen und eine kleine Gruppe Überlebender in Massachusetts versucht dagegen zu halten. Die Frage ist, was die Außerirdischen eigentlich wollen und wie ein paar Humans gegen deren wesentlich überlegendere Technologie eine Chance haben.

Also tjo, 5 Seasons in Total und Season 1 – 3 waren sogar relativ okay. Ab Season 4 wurde es dann leider super random und behindert. Irgendwie hatte ich auch ständig das Gefühl, dass die Macher der Show irgendwie keine Ahnung haben, wie das mal ausgehen soll und sie einfach mit der Idee “Aliens invaden Earth” anfingen und dann “mal guggen”. Natürlich dreht sich alles eher um die Gruppe der Humans, als die eigentliche Alien Invasion (Praktisch Walking Dead mit Aliens?), aber irgendwie hatte ich mir mehr erhofft. Mehr Drama, mehr Sacrifices (keiner der Hauptcharaktere stirbt?! xD Huch, Spoiler!) und generally irgendwie… “tiefgründigere Ideen”, aber leider bleibt alles recht Klischeehaft. “It’s not over, till it’s over!” Gelaber, dass der Krieg UNBEDINGT gewonnen werden muss und gegen Season 4 und 5 wird der Krieg sogar noch irgendwie glorifiziert, was ein bisschen weird ist.

Was mir gefiel – gerade am Anfang – waren die erstaunlich guten CGI und vor allem die practical Effects?! Die Aliens waren öfter wirklich super nice Animatronics und nur wenn es sein musste CGI. Das war bissl unerwartet und einfach nice. Später die Alien-Allies (siehe Poster) haben auch einfach komplette Animatroic-Heads und die Bewegungen beim Sprechen sehen einfach super aus imho? Manchmal erkennt man direkt, wenn es CGI ist (vieeel zu flüssige Bewegungen z. B., verstehe nicht, wieso das immer noch so ein fucking Problem ist) aber selbst dann ist es noch wirklich okay. Aber naja, wie gesagt, es fehlt deeper human Drama so, es bleibt alles rather Klischeehaft und so wirklich fette Fights gegen die Aliens gibt es auch kaum.

Naja, kann man nicht empfehlen. Gibt genug anders zum Schauen.

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District 9

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DISTRICT 9

Wikus van de Merwe (Sharlto Copley) arbeitet beim privaten Militär- und Sicherheitsunternehmen MNU. Dieses ist für den District 9 verantwortlich. District 9 ist ein abgegrenztes Gebiet am Rande von Johannisburg, in dem 1,8 Millionen Außerirdische Lebewesen untergebracht wurden, nachdem ihr Raumschiff über Johannisburg stehen blieb und sich nicht mehr rührte. Die Außerirdischen wurden in einem desolaten Zustand in einem Raum des Raumschiffes gefunden. Ihre Lage wurde aber im zum mittlerweile zum Slum mutierten District 9 nicht wirklich besser. Die Anwohner beschweren sich über die Außerirdischen und Menschen mussten auch schon dran glauben. Man entschließt sich zur Umsiedlung der Aliens. Ob die aber damit einverstanden sind, ist eine ganz andere Frage.

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Da war er also. Der Avatarkiller. Der Film, der Avatar die Hose herunter reisst und ihn ganz gewaltig von hinten fickt. Immer und immer wieder. Nur hat es leider keiner mitbekommen. Warum? Die Zeichen standen doch gut. Mit Peter Jackson fand sich ein sehr bekannter Name für’s Poster. Der Teaser Trailer war sehr interessant und machte Lust auf mehr. Die eigentliche Story war interessant genug um ein “Wie geht das wohl aus?”-Gefühl zu wecken. Was zum verfickten Geier ist also passiert, dass Avatar derart erfolgreich wurde und nicht etwa District 9?

Ach ja. Das Marketingbudget war zu niedrig.

So einfach ist das also. Man muss wirklich nur 50 Millionen USD für Marketing ausgeben und dann klappt das. Egal wie scheiße der Film ist. Aber gut, genug von Avatar, diesem DRECKSFILM. Ich rege mich sonst nur unnötig auf. Immerhin ist District 9 dennoch ein nicht zu verachtender Erfolg geworden. Gerade mal 30 Millionen USD kostete er und spielte um die 210 Millionen ein. Ich denke damit können alle beteiligten zufrieden sein. Sogar die Kritiken. Kein Wunder. District 9 ist klasse. Für meine Begriffe sogar perfekt, aber da hat jeder andere Maßstäbe, was auch in Ordnung ist. Der Film fängt recht witzig an und führt einen auf eine falsche Fährte, um dann im richtigen Moment den Knüppel auszupacken und einem auf’s Maul zu hauen. Ich ging eigentlich von einer – vielleicht sogar sehr klischeebeladenen – Parabel auf die Apartheit in Südafrika aus, aber weit gefehlt. Die ist zwar vorhanden und immer anzutreffen, hält sich aber dennoch erfreulich dezent im Hintergrund. Eher wie ein dunkler Schatten, der einem etwas Angst macht, als der berühmte Schockeffekt, bei dem man nur kurz erschrickt, ihn aber schnell wieder vergisst. Die Story nimmt jedenfalls eine eher andere Wendung, mit der ich nicht wirklich rechnete, die aber durchaus mindestens genauso interessant war und vor allem am Schluss vermutlich auch mehr Spaß macht.

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Jawohl, gegen Ende geht es gut ab. Mehr als in Avatar. Besser als in Avatar. Interessanter als in Avatar. Es ist also von der interessanten Story, mit Tiefgang bis hin zur dicken Action für’s Heimkino alles dabei, was man braucht. Wenn der Film die Waffen auspackt wird es passend zur Story unglaublich blutig aber auch wunderschön laut. Hier hat man wirklich nicht an den Effekten gespart. Gott sei Dank, denn die sehen einfach absolut geil aus. Für nur 30 Millionen (Ich geh mal vom Maximalwert aus, da ich nicht weiß, wieviel USD wirklich in die CGI flossen) stellt der WETA Workshop von Peter Jackson mal einfach so eine Horde von CGI und evtl. auch Puppenaliens, samt CGI Raumschiffen, CGI Explosionen und CGI Blut her, als wäre es ein Kinderspiel. Und dann sieht alles einfach mind. genauso gut und an mancher Stelle sogar wesentlich besser aus, als in Avatar. Was hat Cameron bitte falsch gemacht?! Avatar ist ein epic CGI Fail, wenn man das Resultat mit District 9 vergleicht und dabei das Budget im Auge behält. Die Aliens sind natürlich nicht perfekt. Man kann sie sehr oft immer noch als CGI erkennen, aber es gibt Szenen im Film, die sehen wirklich grandios aus und entweder man benutzte wirklich Puppendummies oder der WETA Workshop schaffte wirklich echt aussehende CGIs. Ich weiß es nicht so genau, aber mir ist das auch wirklich scheißegal, solange der Film so genial aussieht. Schon allein das Schiffdesign (siehe Bild unten) ist dem von Avatar weitaus überlegen.

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Scheiße ich will gar nicht so oft Avatar erwähnen, weil jede Zeile über diesen miesen Drecksfilm zuviel Promo ist, aber der Vergleich bietet sich ja gerade zu an. Jedenfalls… gibt es noch etwas, was ich erwähnen sollte? Schauspielerisch wird einem gekonnte Handarbeit geboten und der Soundtrack kann sich auch hören lassen. Im Nachhinein könnte man sich zwar noch wünschen, dass der Hauptcharakter etwas mehr Entwicklung durch macht oder man etwas mehr über die Aliens erfahren hätte aber das muss nicht wirklich. Der Film funktioniert auch wunderbar so wie er ist und er ist nun neben Sunshine einer meiner weiteren Sci-Fi Favouriten.

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Aliens

A L I E N S | 1986 | USA | JAMES CAMERON

In meinem Geburtsjahr brachte Ridley Scott einen Schocker in die Kinos, den es in dieser Form vorher nicht gab. ‘Alien’ schaffte es Zuschauern Angst einzujagen. Der Science-Fiction Horror um ein bösartiges Wesen, dass sich in das Raumschiff einer Crew eingenistet hatte, fungierte mit seiner düsteren Atmosphäre als Publikumsmagnet. Doch erst 7 Jahre später sollte der Nachfolger erscheinen. Und schon alleine der ungewöhnliche Titel machte deutlich, dass es diesmal in eine ganz andere Richtung geht.

Story

Nach 57 Jahren wird Ripley, die einzige Überlebende des Raumschiffs Nostromo, aus ihrem Kälteschlaf geholt. Ihre Geschichte von einem außerirdischen Wesen auf Planet LV-426, das sich in Körper einnisten kann, einen Parasiten ablegt der dann später schlüpft und sich zu einem riesigen Monster entwickelt welches Säure statt Blut besitzt, wird ihr von einer Untersuchungskommission nicht geglaubt. Sie erfährt, dass auf besagtem Planeten inzwischen eine Kolonie errichtet wurde und es dort demnach keine Aliens geben könne. Als kurze Zeit später jedoch der Kontakt zu sämtlichen Stationen zusammenbricht, ändert die Kommission ihre Meinung und schickt Ripley als vermeintliche Expertin mit einem Trupp Marines auf den Planeten, um die Ursache für die Funkunterbrechung zu finden oder Überlebende zu retten.

Kritik
Wieso dauerte es so lange, bis es zu ‘Alien’ eine Fortsetzung gab? Nun.. ich nehme mal an, dass es damals, aufgrund der noch nicht so krankhaft geldgeilen Gesellschaft, noch nicht die Regel war, jeden Erfolg so penetrant auszuquetschen, bis nur noch ein trockenes Stück Kot übrig bleibt (heutzutage ist das natürlich eingetreten aka ‘Aliens vs. Predator’ usw. Nun ein Kurzreview: Hurenlame). Nein. Damals machte man noch Filme, weil es Spaß machte eine Geschichte zu erzählen oder etwas Neues auszuprobieren. ‘Alien’ war etwas Neues! Und sogar dem Studio (die Geldgeilsten aller Geldgeilen) war damals klar, dass ein zweiter Teil der gleichen Art nicht funktionieren würde. Najo.. ich nehme mal an in Wirklichkeit hatten sie nur Schiss um einen Flop ~_~ aber darum gehts ja nicht. Fakt ist, dass es eine ganze Weile dauerte, bis man sich entschloss die Geschichte um Ripley mit einem völlig neuen Ansatz weiterzuspinnen. Die Wahl viel schließlich auf James Cameron, der zum Zeitpunkt seiner Anstellung für dieses Projekt lediglich das Script für ‘Terminator’ fertiggestellt hatte, also noch gar nicht berühmt war. Und – man stelle sich das heute vor – es gab vom Studio lediglich zwei Vorgaben: Es müssen Soldaten und Ripley vorkommen. Baha!? ~_~ Also machte er sich an die Arbeit. Und nachdem abzusehen war, wie sich das Projekt entwickelt, wurde der Titel kurz vor Veröffentlichung, von ‘Alien 2′ in ‘Aliens’ umbenannt.
Subtil wie genial.
(Ausser natürlich in Deutschland. In Deutschland sind alle doof. Und deshalb nannte man es hier ‘Aliens – Die Rückkehr’ damit wirs auch raffen.)

Und der Name ist Programm. Der Film beginnt mit viel Ruhe aber spätestens wenn Ripley die völlig durchgeknallten Marines kennenlernt, checkt man, dass es später ziemlich zur Sache gehen wird. Ich spoilere jetzt nicht, wenn ich sage, dass natürlich Aliens auf dem Planeten sind und es nicht lange dauert, bis sich die gesamte Crew in einer ausweglosen Situation befindet. Überhaupt ist der ganze Film extrem vorhersehbar. Meistens ist das etwas Schlechtes aber im Falle von ‘Aliens’ ist es scheissegal, weil die Story so packend erzählt wird, dass man nach den 148 Minuten noch 2 weitere Stunden dranhängen könnte wie sie dem überlegenen Gegner nahezu schutzlos ausgeliefert sind. Was James Cameron hier fabrizierte ist schlicht einer der besten Alienfilme überhaupt, wenn nicht sogar der Beste.

Sigourney Weaver ist das Herz von alledem. Für ihre Rolle bekam sie das 30fache (!) ihrer Gage des ersten Teils!!! ..aka eine Million Dollar. ~_? Oh Mann, da sieht man doch schon wieso Filme heute so teuer sind. =/ Naja ok.. auf jeden Fall ist es die Entwicklung, der aus dem Kälteschlaf erwachten und Albtraum geplagten Mutter, die sich entschließt ihre Angst zu besiegen, indem sie ihr entgegentritt, die sie zum Sympathieträger macht. Nach einiger Zeit fällt sie nicht nur eigenständig verantwortungsvolle und wichtige Entscheidungen, sondern entwickelt sich im Verlauf der Story auch zu einer Ein-’Mann’-Armee, die den Aliens gehörig eine reindonnert. Das Beste daran: Man nimmt es ihr voll ab! Frauen haben es in solchen Rollen ja immer schwer, weil sie nicht zu gut aussehen dürfen aber auch kein Mannsweib sein sollten. Nicht zu taff aber auch nicht alles hinnehmen, usw. Der Mittelweg ist ziemlich schmal. Aber Sigourney Weaver ist die perfekte Besetzung. Wenn sie den Fahrstuhl runterfährt und ihre Waffen checkt, sich zur inneren Ruhe nochmal durch die Haare fährt, während die militärische Musik ihre Entschlossenheit dokumentiert, der Flammenwerfer angeschmissen wird und sich schließlich, mit immer lauter werdendem Orchester, die Tür öffnet, Musik weg, Kamera auf sie drauf und nur noch die dichte Geräuschkulisse den Raum vollkommen einnimmt.. dann ist das ganz einfach eine der dicksten Szenen in der Geschichte des Films.

Auch die anderen Protagonisten machen ihre Sache gut und man hat auch viel Zeit alle kennen zu lernen, denn es wird eine ganze Weile dauern, bis der Film seinem Namen gerecht wird. Durch die großartig erzeugte Spannung merkt man das jedoch nicht. Cameron zog damals sämtliche Register des modernen Kinos, wie z.B. der auch später in ‘Terminator’ vorkommende Blaufilter, um dem Bild eine gewisse Kälte zu vermitteln. Die Kulissen.. oh Mann das ist eh das Dickste an dem ganzen Film. 18 Millionen Dollar kostete der Spaß und man sollte ihm jeden einzelnen dieser Scheine ansehen. Ehrlich gesagt ist es mir heute ein völliges Rätsel, wie man diesen Film trotz Inflation für so wenig Geld so perfekt drehen konnte. Von den Raumschiffen (Richtige Raumschiffe! Kein Kindergartenspielzeug wie in Episode I!) mitsamt ihrem Inneren, über die Oberfläche von LV-426, bis zu den ganz außerordentlich krank-geilen Kulissen in der Station, ist der gesamte Film eine Augenweide. Keine CGI, keine Greenbox usw., alles echt. Ungerade, unperfekt, dreckig. Und da kotze ich. Da kotze ich auf heutige Produktionen mit ihren 80% am Computer erstellten Szenen, denen man das auch immer wieder ansieht. :Q

Die Musikalische Untermalung hält sich in Grenzen. Zum einen weil es damals normal war nicht jeden Augenblick mit Musik zu untermalen, zum anderen weil man sie nur einsetzen wollte, wenn es wirklich nötig ist. Somit wurde erzielt, dass man sie deutlicher wahr nimmt, wenn sie einsetzt. Meistens hört man aber nur die Gespräche oder das Geballer. Und da haben wir das größte Problem des Films. So. Zum einen muss man wirklich auf die deutsche Synchro scheissen. Nicht dass sie ansich schlecht wäre aber es gibt halt ein Problem, was sie mit der aktuellen DVD ins Aus katapultiert: Die (nicht abschaltbaren) zusätzlichen Szenen für diesen Director’s Cut. Die mussten für Deutschland nämlich neu synchronisiert werden, da ‘Aliens’ einer der ersten Director’s Cut Filme war (!) und entsprechende Szenen vorher eben nicht beachtet werden konnten. Frag mich bitte nicht, wieso sie es nicht schafften die deutsche aka die SELBE Synchronstimme für Frau Weaver zu besorgen!!! Ich hab keine Ahnung!? Ich weiss nur, dass es nicht die selbe ist und damit sind die zusätzlichen Szenen behindert. Aber auch ohne andere Stimmen (bei anderen Darstellern ist das ebenfalls der Fall) fällt es ziemlich auf, weil die Nachsynchronisation natürlich in einem anderen Studio Jahre später statt fand und nicht die gleiche Qualität wie die frühere aufweist. Mal abgesehen davon, dass zwischen Sätzen wie “Get away from her, BITCH!” und “Lass sie gefälligst in Ruhe Du MISTVIEH!” Welten liegen.

Das andere Problem am Sound prinzipiell ist die Restaurierung. Das viel mit schon beim ‘Jäger des verlore.. Indy’ auf. Viele der Soundeffekte wurden neu erstellt oder gemischt. Natürlich klingt das gut und es rummst auch ab und an, was zur damaligen Zeit noch nicht dem THX Standard entsprach, den wir heute kennen. Leider wurde aber nicht alles neu vertont (geht ja auch nicht denk ich mal). Das Ergebnis ist dann sowas hier:

- Gelaber. Stimmen hören sich alt an.
- Aliens kommen an und schreien in high quality.
- Es wird mit MGs geschossen. Hört sich blechern an.
- Ein Alien spießt einen Typ auf. Klarer Sound. Fetter Bass. (?)

..usw. Ich weiss nicht was die beste Lösung ist aber ich persönlich würde mir dann den Film lieber mit seinen alten Sounds anhören. Da geht dann wenigstens nicht soviel Flair verloren. Es sei aber noch bemerkt, dass es bei ‘Aliens’ (DIE RÜCKKEHR!!!) auch noch qualitative Unterschiede zwischen der deutschen und der amerikanischen Tonspur gibt. In der deutschen ist der Bass manchmal so penetrant, dass er einfach nur nervt. Was ein Kack.

Und die Aliens ansich? Naja sie sind die eigentlichen Hauptdarsteller des Films. Sie sind perfekt animiert (natürlich nopes CGI), sehen “böse” aus und killen ohne Vorwarnung. Die Queen setzt dem allen natürlich noch die Krone auf. Kurzes Fazit: Ein geileres Alien hab ich bis heute nicht gesehen (ja, ich würde mit ihr schlafen). Btw. wurde es komplett von Cameron selbst entworfen, da H. R. Giger (der Schöpfer des Designs der Aliens) keine Zeit hatte, weil er mit so geilen Projekten wie ‘Poltergeist II’ beschäftigt war. ~_????? Naja egal, die wahre Herkunft der Queen lässt sich auf jeden Fall nicht leugnen.

Fazit
Hier gibt es keine dumm-coolen Sprüche. Keine total unlogischen Handlungen. Keine CGI! Und trotzdem aka gerade deswegen ist ‘Aliens’ einer der beeindruckensten Filme der 80er Jahre und zieht diese Imposantz mühelos bis ins Heute. Allein die Titelsequenz baut in ihren ersten 10 Sekunden schon eine dichtere Atmosphäre auf, als andere vergleichbare Filme in über zweieinhalb Stunden.. wenn es überhaupt etwas Vergleichbares gibt. ‘Aliens’ zeigt in unserer Welt voller beKACKTER Fortsetzungen, was man zustande bringen kann, wenn die richtigen Menschen zusammenarbeiten. Bzw. ums mal ganz einfach auszudrücken aka elend zu zitieren: “Wer ihn noch niemals geschaut hat (Ist es möglich?) dem sei gesagt, das er ein dreckiger Hurensohn aus der Pussi einer vermoderten Schlampe ist.”

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