Ridge Racer DS

RIDGE RACER DS >>>

Ridge Racer war zusammen mit Asphalt Urban GT eines der ersten richtigen Arcaderacer für den Nintendo DS. Während Asphalt Urban GT ein Handyport eines Nokia N-Gages war, kam Ridge Racer DS fast direkt vom N64 und Namco konnte mit der Ridge Racer Serie auf eine gute und vor allem erfolgreiche Rennspielserie zurückblicken. Zeitgleich wurde aber auch an Ridge Racer für die PSP gearbeitet, was höchstwahrscheinlich zu Problemen bei der DS Entwicklung führte. Ob es Personal- oder Zeitmangel war, weiß ich nicht, geht mich auch nichts an und interessiert mich vor allem nicht. Von einem Spiel mit Namco Logo und Ridge Racer Schriftzug auf dem Cover erwarte ich ganz einfach etwas mehr.


(Links: Kein Ridge Racer ohne driften | Rechts: Die Screenshots werden der Grafik leider nicht ganz gerecht.)

Dabei fängt alles so gut an. Nach einem stimmigen Intro kommen wir direkt in’s Hauptmenue, bei dem wir schon einmal sehen: “Aha! Ein Multiplayermode!”. Das volle Ausreizen der Features eines Gerätes / einer Konsole ist für Starttitel nicht immer selbstverständlich, von daher freut das uns erst einmal. Danach gibt’s das typische Time Attack, Zufallsrace und auch eine Art Championship, den es zu bewältigen giltt. Dieser ist aufgeteilt in 3 x 3 Strecken, wobei man praktisch auf 3 Inseln fährt und es 3 verschiedene Routen auf jeder Insel gibt. Das macht insgesamt, wenn ich mich nicht verrechnet habe, 9 Strecken. Ist das einmal geschafft, darf man alle in einem weiteren Championship noch einmal rückwärts befahren und als Bonus warten noch 2 Bonusstrecken auf uns. Insgesamt recht ausreichend und auf jedenfall schwer zu mastern.

Schwer zu mastern. Leider aber nicht aufgrund des Schwierigkeitsgrades, sondern eher aufgrund der lamen Steuerung. Beachtet bitte, das ich die lame Steuerung mit dem Stylus gleich von Anfang an weg ließ und mich nun nur auf die digitale Steuerung via D-Pad beziehe. Das Driften ist einfach total weird. Es gibt schon einmal zwei verschiedene Arten zu driften:

1) Für niedrige Geschwindigkeiten
Die Kurve nice anfahren > einlenken > vom Gas gehen > wieder auf’s Gas drücken > Richtung austarieren.

2) Für hohe Geschwindigkeiten
Die Kurve nice anfahren > einlenken > vom Gas gehen > kurz auf die Bremse drücken > wieder Gas geben > Richtung austarieren.

Das klingt in der Theorie sehr einfach. Ist in der Praxis auch einfach. Leider nur… manchmal?! Es funktioniert einfach manchmal nicht? Die Autos driften manchmal so, wie ich es will und manchmal scheint die Steuerung einfach nicht zu reagieren. Keine Ahnung woran es liegt. Dazu kommt, das das Austarieren der Richtung ziemlich schwierig ist. Lenke ich zuviel dagegen, fängt das Auto an in die andere Richtung zu driften. Lenke ich zu wenig dagegen, kriegt das Auto wieder Grip, nur fahre ich dann direkt gegen die Wand. Ich bezweifel etwas, das ich zu blöd bin, denn bislang bekam ich das Driften in jedem Ridge Racer gebacken. Selbst im Asphalt Urban GT ging es super easy von der Hand und machte einfach einen Heidenspaß. Erschwerend kommt bei RR DS hinzu, das die Straßen ziemlich schmal sind oder die Hitbox des Autos viel zu groß. Egal was nun der Fall ist, man kann einfach nur schwer driften und es sogar ganz vergessen, wenn auch noch Gegner im näheren Umfeld sind. Diese rammt man dann unweigerlich und wird natürlich absichtlich total zurück geworfen, während die Gegner anscheinend noch einen Speedboost bekommen.

Das ist doch die totale Scheiße?


(Links: Öh… schon wieder die gleiche Strecke. | Rechts: Auch Nachts wird gefahren. Nachts haben die Autos auch die nicen Schlieren der Rückleuchten aus RR4.)

Dabei wäre die Grafik gar nicht mal so schlecht. Sie ist immer flüssig und schön schnell. Dazu kommt, das sie wesentlich “fülliger” ist, als die Grafik bei Asphalt, da Umgebungsgegenstände wie Tunnel, Felsen, Kakteen, Brücken und Häuser richtige 3D Modelle sind, während bei Asphalt Urban GT oft mit Bitmaps gefaked wurde. Dafür hat Asphalt Urban GT den ganz jklaren Vorteil, das Franzosen am Werk waren. Diesem Umstand hat die Asphalt Grafik zu verdanken, das sie so verdammt stimmig, so verdammt bunt aber nicht zu krank aussieht. Einfach hervorragend. Während Ridge Racer DS etwas blass daher kommt und bisschen “ärmlich” aussieht. Obwohl es technisch wohl die ausgereiftere Engine hat. Schade eigentlich. Immerhin stimmen die Replays, die schön aussehen und keine wackelige Kamera oder sonstige Fehler bieten (Nicht wie bei Asphalt…).

Tjo. Bleibt nicht viel gutes an Ridge Racer DS. Die Musik kann’s leider auch nicht mehr retten. Diese ist einfach zu leise, zu chillig und zu unauffällig. Da hatte man bei Ridge Racer Type 4, welches einfach den besten Soundtrack hat, das glücklichere Händchen. So bleibt ein aufgrund der miserablen Steuerung ordentlich versalzenes Ridge Racer Erlebnis. Dabei wäre der DS zu soviel mehr fähig… Schade.

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Mr. Cinema

Mr. Cinema
hong kong 2007

Mr. Cinema begleitet den Sozialisten Kong (Anthony Wong) ab 1964 bis zum Jahr 2007.


Eigentlich hatte Hong Kong 1964 nicht viel am Hut mit der Kulturrevolution. Aber um Kong bildete sich ein kleines Grüppchen Sozialismusbegeisterter, die nicht nur Reden schwingen, sondern sich auch hier und da engagieren. Kong ist Filmvorführer in einem Kino, das ausschließlich Filme vom Festland zeigt und lebt bescheiden auf einem von Hong Kongs 352578923478293578297345 billionen Dächern. “Mr. Cinema” zeigt nun diverse Highlights und Tiefschläge im Leben Kongs, was demnach gleichermaßen seinen Sohn und seine Frau mit einschließt. Und so begleiten wir auch den Sohn auf seiner Jobsuche oder spüren die Verzweiflung, wenn seine Freundin Min (Karen Mok), die er schon von klein auf kennt, mal wieder in’s Ausland fliegt. Am Anfang noch etwas Bruchstückhaft, werden die Zeitspannen, in denen wir Kongs Familie begleiten, allmählich gleichmäßiger.


Mr. Cinema ist mehr Drama als realistischer Rückblick über 40 Jahre Hong Konger Geschichte. Und das ist gut so. Das bisschen politisches Geplänkel hier und da ist gottseidank nur Beiwerk und soll alles andere als zum Nachdenken anregen. Einen Großteil des Films konzentriert sich auf Gefühle und Situationen, in welche Kong, sein Sohn, seine Freundin und die Mutter schlittern. Kong gönnt sich wenig, gibt anderen viel. Seine Frau hätte gern mehr Geld, liebt aber ihren sozialistischen Mann. Der Sohn würde gern Geld verdienen aber seine Ausbildung in der sozialistischen Schule macht ihm das ein oder andere mal einen Strich durch die Rechnung und Min versucht sich im Ausland.

Das Anthony Wong mal wieder super geil ist, brauche ich ja wohl nicht zu erwähnen. Bleibt also noch Ronald Cheng, der hier und da ziemlich overactet, aber im großen und ganzen Symphatie rüber bringt. Karen Mok ist cute, wie eh und jeh (Ja, ich würd’ sie auch mit Pferdegebiss nehmen. Geil ihre langen Haare. Boah.) und Teresa Mo macht auch als Mutter eine gute Figur. Besonders nice gefiel mir, wie Regisseur Samson Chiu die eher gefühlvolleren Szenen handled. Die Musik bleibt dezent und wird nie schmalzig und wenn Anthony Wong weint, muss man ganz einfach mitweinen. Auch die Beziehung zwischen Sohn Chong und Min wird nie richtig schmalzig aber strotzt vor spürbarer Hingabe zueinander. Einfach nice. :_)

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Deep Fear OST


DEEP FEAR
kenji kawai


1998 versuchte Sega mit Deep Fear noch einen letzten Hit, für den schon sehr angeschlagenen “Sega Saturn” zu landen. Der große Erfolg blieb Sega leider verwehrt und das obwohl sämtliche Anstrengungen unternommen wurden. Das Setting war bis dato einzigartig, die Stimmung sowieso, die Story interessant und spannend und das Spielprinzip beim großen Resident Evil abgekupfert. Die Tatsache, das Kenji Kawai für den Soundtrack zuständig war, unterstreicht noch ein wenig die Verzweiflung, die 1998 bei Sega geherrscht haben muss. Richtig. Die Musik ist von Kenji Kawai, der Mann, der schon für große Filme wie Dark Water, Ringu und Ghost In The Shell die musikalische Leitung übernahm.

Mit dem Soundtrack zu Deep Fear lieferte er eine nicht minder stimmige Arbeit ab, die vor allem durch Atmosphäre überzeugen kann. Bereits in Track 1 “Visit”, welcher im Spiel zum Intro gehört, deutet sich an, was uns erwartet. Mysteriöser Frauenchor gepaart mit Klopfgeräuschen, deren Echo bis ins unendliche hallt. Einsamkeit. Wie im Spiel überwiegt das Mysteriöse, die Einsamkeit der unendlichen Tiefe und die Traurigkeit im Soundtrack. Track 6 “Time” nimmt sich genug Zeit ein Gefühl von Schwere und Trauer beim Zuhörer zu erschaffen, welches in Zusammenhang mit dem Spiel ihre Wirkung garantiert nicht verfehlt. Und da… da war es wieder. Ständig hört man z. B. das Arbeiten des Metalls der Unterwasserbasis aural illustriert durch Klopfgeräusche, deren Echo im Nichts endet. Höchstwahrscheinlich inspiriert vom Soundtrack zu “The Abyss” (Alan Silvestri), aber keineswegs eine blanke Kopie. Zudem ist Kenji Kawais Soundtrack kein Orchesterscore. Wahrscheinlich zu 100 % aus dem Synthesizer, klingt “Deep Fear” hier und da etwas blechern (Vor allem während der hektischeren Tracks wie Nr. 11 “Perplexity”), kann aber gerade in den ruhigeren Momenten durch sanfte Töne und eingängige, schwere Melodien überzeugen.

 

Das Spiel

Wer “Deep Fear” schon gespielt hat, der weiß, wie traurig es ist. Und als wäre es das Sahnehäubchen des ganzen Spiels, nein der ganzen Saturnära, legt Kenji Kawai im Track 12 “Surfacing”, welcher im Spiel zum Outtro gehört, noch einmal so richtig los und lässt die ganze Bandbreite des Soundtracks auf uns los. Frauenchor, mysteriöse Synthieklänge, Glockenspiel, eine schwere Melodie und dicke synthetische Drums. Alles – wie immer – mit viel Echo. Einzig und allein das abrupte Ende lässt uns etwas zu unsanft aus diesem Traum erwachen.

Der Soundtrack zu “Deep Fear” punktet also durch eine perfekt auf’s Spiel angepasste Atmosphäre, ruhige traurige Momente und dicke Synthiedrums. Kurzum, ein Meisterwerk. Ein klein wenig erinnert er sogar an den Soundtrack zu “Dark Water”, den man auch gehört haben sollte.

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Invisible Target

invisible target…
BENNY CHAN | HK 2007

Invisible Target erzählt die Geschichte dreier Cops, die aus ganz unterschiedlichen Gründen zusammenfanden, um einen ganz bösen und cool dreinschauenden Kriminellen zur Strecke zu bringen. Chan Chuns (Nicholas Tse) Freundin starb bei einem Überfall auf einen Geldtransporter. Die Gangsterbande sprengte ihn einfach kurzerhand in die Luft und Chan Chuns Freundin hatte das Pech, nebenan gerde am Aussuchen von Eheringen zu sein. Fong Yik-wei (Shawn Yue) ist auch ziemlich mies drauf, da er bei einer Verkehrskontrolle vom Anführer ziemlich unsanft verprügelt wurde und sogar Kugeln in den Mund gesteckt bekam, welche er dann auf der Polizeistation ausscheißen musste. Klar, das sein Ruf nun etwas angeknackst ist. Wai King-Ho (Jackie Chans Sohn Jaycee Chan) vermutet lediglich seinen Bruder als Undercover Cop in der Bande. Aber klar, das die drei irgendwann zusammentreffen und sich gemeinsam auf machen alles und jeden zu töten. Also fast..


Benny Chan ist schon ein sickes Stückchen Kot. Mit “New Police Story” überraschte er uns 2004 mit einem guten Actionfilm, der nicht nur Jackie Chan zu (fast) alter Stärke zurück verhalf, eine halbwegs interessante Story zu erzählen hatte und sogar etwas Humor bot, der nie deplatziert wirkte. Als dann sein nächster Film Rob-B-Hood angekündigt wurde und man erste Ausschnitte sah, da kam man schon in’s Grübeln, ob das was wird. Aber es wurde was. Ein 2 Stunden Epos, wie es mainstreamiger nicht sein könnte. Tolle Action, genügend Humor und hier und da ein paar Moralpredigten.

Warum also schaffte er selbiges mit “Invisible Target” nun nicht mehr? Sicher, er hat schon öfter mal lame Filme gemacht, aber nach zwei guten Filmen hatte ich nunmal die Hoffnung, das auch “Invisible Target” etwas wird. Herausgekommen ist allerdings eine 2-stündiger Film, der irgendwie langweilig ist. Die Story um die drei Cops ist ziemlich oberflächig und etwas uninspiriert erzählt und man hat kaum Momente der Überraschung oder überhaupt der Aufmerksamkeit. Ständig wünscht man sich die nächste Actionszene herbei. Diese können zwar handwerklich geschickt produziert, aber auch ihnen haftet ein Stückchen Langeweile an. Zumal alle Actionszenen schon im Trailer verbraten wurden. Die paar zusätzlichen Schießereien sind nun wirklich nicht erwähnenswert. Immerhin sieht es fast so aus, als könnten Shawn Yue und Nicholas Tse kämpfen. Wu Jing kann es ja immerhin und seine Szenen sind dann auch mit die Highlights. Ein paar Fakeexplosionen und sogar ein paar richtige runden das ganze etwas ab.

Etwas überrascht war ich dann doch über Nicholas Tse, der irgendwie fast schon männlich in diesem Film wirkte. Durch seinen Bart und die Art seines Characters erkannte ich ihn gar nicht so richtig und grübelte nur, woher ich den Schauspieler nun kenne. Kein Witz. Shawn Yue guggt ständig nur ziemlich böse oder cool und Jaycee Chan schafft es immerhin nicht wie ein kleines Milchbübchen auszusehen. Also… fast. Bei der Limited Edition der DVD ist freundlicherweise der Soundtrack dabei, den man sich allerdings nicht wirklich anhören kann / muss. Uninspiriertes Elektronikgedüdel, welches Komponist Anthony Chue mal hier mal da mit klassischen Instrumenten absetzen will, aber als bitterer Nachgeschmack bleibt der billig wirkende Synthiesound, welchen wir schon im Trailer gehört haben. 1994 lässt grüßen.

Also… keine Ahnung was ich dazu noch sagen soll. Einmal geschaut, bisschen gelangweilt auf die Uhr geschaut (2 Stunden!!!) und danach wieder ausgemacht und sofort vergessen. Gut, das zeitgleich Flashpoint heruaskam, so muss man “Invisible Target” nicht notgedrungen als besten Hong Kong Actionfilm 2007 betiteln. :o

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Metroid Prime 3: Corruption

M E T R O I D   P R I M E   3 :   C O R R U P T I O N
2007 | NINTENDO | WII

“NUTTENSCHEISSE”, kackte ich damals auf “Red Steel”. Nicht weil die Grafik ab und zu tearte oder halt so viel Details mit random schimmern drin war, dass man Schwierigkeiten hatte die Gegner zu erkennen. Nein. Es war die Steuerung. Die Steuerung, die so dicke Giraffenärsche suckte, dass ich schon nach kurzer Zeit keinen Bock mehr auf das Spiel hatte. Sicherlich.. es war erst der Anfang aber als ich Metroid Prime 3 kaufte, obwohl ich nicht wusste wie die Steuerung denn jetzt ist und noch dazu noch nie irgendeinen Teil der Serie vorher spielte (aus reinem Desinteresse), hatte ich Schiss einen Fehlkauf zu tätigen und das Action-Adventure schnell wieder beiseite zu legen. Dieser Kot war unbegründet.

Story
Die Basis der Förderation von Sektor Zero wird von Piraten angegriffen. Samus muss den Generator in Gang bringen, damit das Abwehrsystem aktiviert wird, doch plötzlich taucht Dark Samus auf und verpasst Samus ordentlich eine, bevor sie flieht. Sie will mit den Piraten einen Haufen Planeten mit Phazon Samen corrupten, während wir sie halt einfach nur davor abhalten wollen. Tjo.


Links: Während einige Gegner sofort zu Boden gehen.. | Rechts: ..müssen anderen erst die Schilde weggenommen werden

Kritik
Tjo.. Story totally boring aber was solls. Es ist ein FPS, richtig? Da erwartet man nicht DIE Story schlechthin und Metroid ist auch nicht das stumpfsinnige Geballer, das man von anderen Firmen erwarten dürfte. Hier ist noch ein scheisse großer Anteil von Rätseln vorhanden, der das Spiel schonmal in eine ganz andere Liga hebt aka das Ganze eher mit Half Life vergleichbar macht, als z.B. mit Doom.
Und so gehts auch los. Nicht mit wildem Geballer oder der puren Hölle. Ganz behutsam aber ohne nerviges Tutorial beginnt das Spiel auf der bald erreichten Brücke der Förderationsbasis. Und wir kommen auch gleich zu dem absoluten Killer: Der Steuerung.

Mit Nunchuck bewegt man sich mittels Analogstick nach vorne und hinten sowie strafemäßig nach links und rechts. Das wars. Wie drehe ich mich und schaue nach oben und unten? Mit der Wiimote logischerweise. Leider wurde es halt so perfekt umgesetzt, dass ich weinen musste. Denn bei dem kleinsten look in eine Richtung bewegt sich nicht nur der Zielkursor, sondern auch der Kopf in Abhängikeit der Bewegung mit. Es ist ganz einfach die beste FPS-Steuerung, die man sich bei Wii aka überhaupt einer Konsolensteuerung vorstellen kann. Basta. Bei gedrückter Z-Taste des Nunchucks wird die Ansicht festgehalten und nur noch gezielt. Arschgeil.
So ist es also möglich zu rennen, seitwärts zu springen und gleichzeitig trotzdem noch in jede Richtung zu blicken. Und all das geschieht vollkommen intuitiv. Man muss nicht überlegen welchen Knopf man wofür drücken muss (was übrigens im Spiel so gut wie nie vor kommt) und kann sich ganz auf die Story, Musik, Sound und die Grafik einlassen.


Links: Samus erhält diesmal Unterstützung | Rechts: Die Welten unterscheiden sich stark von ihrer Optik

Dass Wii nicht die dickste Grafikmaschine ist, ist bekannt. Wohl aber gab es schon für den schwächeren Gamecube Titel wie “Resident Evil 4″, die so manches HD-Spiel in die Schranken weisen. Metroid Prime 3 spielt hier zwar nicht in der gleichen Liga (ka wieso Nintendo das nicht hin kriegt oder ob sie es gar nicht wollen blabla) aber zuweilen dreht der Shooter richtig auf. Etwa, wenn man diverse Räume betritt und mit einer Eisrakete einen Lavafall für kurze Zeit einfriert. Oder die Lichteffekte in einigen Gegenden. Dabei bleibt immer alles sehr überschaubar. Nintendo hatte einfach das richtige Gleichgewicht zwischen Übersichtlichkeit und Details gefunden.
So stark manche Effekte und Level sind.. leider bleibt die Qualität nicht immer auf dem selben Stand. Das mag zum einen an den unterschiedlichen Welten und somit gewollter Kargheit einiger Gebiete oder Räume liegen aber zumindest denkt man sich Anfangs erst mal nichts und spielt vor sich hin. Der Aha-Effekt tritt erst nach einiger Zeit, dann aber auch immer öfter ein. Man sollte also die Controller nicht zu früh aus der Hand legen. Es lohtn sich.

Auch bei den Zwischensequenzen sind die Qualitätsunterschiede seltsam. Manchmal wirkt alles einfach zu clean. Während z.B. bei einer cutscene das Schiff von Samus mit Bewegungsunschärfe durch an der Kamera vorbeifaucht, sieht man es später in ähnlichen Aufnahmen völlig smooth fliegend, mit ruhigem Vorbeifluggeräusch und bla. Auch wenn die Piraten angreifen platzen zwar einige Dinge in der Basis auseinander und es rumpelt, die Kamera bleibt aber stets ruhig. Hier und da mal ein Ruckeln oder eine Verzerrung wäre durchaus nice gewesen.


IN YOUR FACE! >:O

Aber das ist ja alles nur halb so wild, denn das Spiel weiss bei dieser Überbrückung durchaus anders zu gefallen. In den ersten Abschnitten entdeckt man die Möglichkeiten auf verschiedenste Arten zu schießen, Ziele anzuvisieren, als Kugel durch sonst unpassierbare Stellen zu rollen, Objekte zu analysieren und die bald erhaltene Energiepeitsche zu benutzen. Die Fülle der Möglichkeiten ist nach kurzer Zeit schon beeindruckend und nimmt mit der Spielzeit ständig zu. Die dadurch entstandenen Abilities wollen aber nicht nur bei Rätseln, sondern auch bei den fetten Endgegnern genutzt werden, die somit nur auf bestimmte Arten getötet (huch, darf man so gewaltverherrlichende Wörter eigentlich sagen!?) werden können. Sie sehen sexy aus und tjoa.. ein Haufen Effekte eben. Die erreichen btw. ihren Höhepunkt, wenn man später im Spiel das Feature erhält in den Hyper-Modus zu wechseln, in dem Samus dann mal richtig die Sau raus lassen kann. Puehuahe geil. ~_~


Links: Im Hyper-Mode kann man seine Aggressionen raus lassen.. | Rechts: ..Endgegner lassen sich davon nicht immer beeindrucken

Die Musik ist eine Sache für sich. Ähnlich wie bei Zelda (das ja nur lächerliche 4 von 5 penen bekam.. ich schäme mich so) hört man schon im Titelscreen (welcher übringes absolut oldschool ist aka geil), den künstlichen Chor, der sich halt einfach alles andere als toll anhört. Sorry aber so langsam geht mir das auf den Sack. Während einige Passagen durchaus stimmig untermalt wurden und eine beängstigende Atmosphäre schaffen, sind andere Tracks total beknackt und nerven schon nach kurzer Zeit.
Und die Soundeffekte? Ja krank aber die sind das genaue Gegenteil. Absolut geile Surroundeffekte!! Und auch über die quality kann man sich nicht beklagen. Es rummst teilweise schon gut und die Effekte sind ebenfalls durchweg in Ordnung. Dazu kommen noch Dinge wie Regen, knisterndes Feuers, das Zerbrechen der zuvor vereisten Lava usw.

Fazit
Spielerisch ist alles in bester Ordnung. Fordernd, interessant, spannend, intuituv. Die Zutaten für ein nice Game sind eigentlich einfach, jedoch für viele recht schwer umzusetzen wie man immer mal wieder merkt. Nintendo zeigt dagegen wie mans richtig macht und was man aus der Wii-Steuerung rausholen kann. Sie nahmen einfach alles was geil ist, packten es auf die Scheibe, warfen unnötigen Kram über Bord und heraus kam Metroid Prime 3: Corruption.

Grafisch kann man nicht meckern, obwohl sicherlich mehr drin gewesen wäre und der gewisse Charme von Nintendo (sowohl optisch als auch musikalisch), will hier manchmal irgendwie nicht so richtig zum Thema bzw. einem von der USK ab 16 Jahren freigegebenen Metroid Abenteuer passen. Anyway sage ich bitte kaufen, spielen und freuen. kthxl8er.

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Eye In The Sky

E Y E . I N . T H E . S K Y
yau nai-hoi | HK 2007 | | |

Die SU (Surveillance Unit) der Hong Konger Polizei ist mitten in einer Mission. Eine gefährliche Bande krimineller überfällt eine Reihe von Juweliergeschäften. Auftrag der SU ist es nun, sie zu beobachten um etwaige Hinweise auf die Identität der kriminellen zu bekommen. Was hier zählt ist Ruhe zu bewahren und seine Deckung nicht auffliegen zu lassen. Die neue Mitarbeiterin Bobo hat allerdings noch viel zu lernen.

Scheiße, wie geil ist Lam Suet eigentlich. Mal wieder spielt er nur eine Nebenrolle, das aber so präsent, das man ihn am nächsten Tag noch auf der Straße wieder erkennen würde, weil man ihn sich einprägte. Ob er Fischbällchen am Spieß, Hähnchen, Nudeln isst oder einfach nur suspicious um die Ecke schaut. Man vergisst ihn nicht so leicht. Woran liegt das? An seinem vernarbten Gesicht? An seiner, in vielen Filmen, tolpatschigen Art? Ich weiß es nicht. Ich glaube nicht einmal, das er “es” mit Absicht macht. Mit seinem “Schauspiel”. Ich glaube er ist einfach von ganz alleine geil. Hurengeil.

Aber Lam Suet ist natürlich nicht das geilste an Eye In The Sky. Das geilste daran ist die berühmte Summe aller Teile. Die Cinematographie ist simpel, dennoch stylish und vor allem effektiv. Der Soundtrack von Guy Zerafa verdient – mal wieder – eine besondere Erwähnung, da er mit seinem Mix aus Elektronik und akkustischer Gitarre nicht nur frisch klingt, sondern sich obendrein ganz dezent in das Geschehen einfügt und nur auffällt, wenn es unbedingt nötig ist.

Aber was ist denn Eye In The Sky nun? Eigentlich nichts weiter als eine Begleitung der Hong Konger Surveillance Unit auf einer ihrer Missionen. Das geile daran: Eine Surveillance Unit ist überwiegend nur zum Beobachten da, während die Schießereien und die Action die Spezialteams der Polizei erledigen. Oft bleibt der SU auch nichts anderes übrig als zu warten. Die Zeit wird dann freilich mit Fressen und schlechte Witze erzählen tot geschlagen. Es ist sozusagen todlangweilig. Umso krasser, wie man daraus einen spannenden Film machen kann. Yau Nai-Hoi hatte damit anscheinend kein Problem und lässt trotz wenig storytechnischem Vorankommens einfach nie Langeweile aufkommen. Das muss man sich mal überlegen. In manchen Filmen geht es um Gut gegen Böse und / oder das Ende der Welt und Regisseure schaffen es uns damit zu langweilen.

Dabei reichte die kreative Energie von Yau Nai-Hoi auch noch mit einem tollen Ende, das war einen kleinen bitteren Nebengeschmack aufweist, aber man angesichts der overall quality des Films einfach unter den Teppich kehren kann und sollte. Kurzum: Eye In The Sky ist wahrlich nicht Milkyways bester Film, aber besser als vieles, was momentan so aus Hong Kong kommt und alles, was aus Hollywood jemals kommen wird.

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Final Fantasy VII — Voices of the Lifestream

Final Fantasy VII — Voices of the Lifestream
ocremix, 2007

Voices of the Lifestream ist das neue Compilation Album der OCRemix Community. Und was für eins: Basierend auf den Songs von Final Fanfasy 7 haben über 40 Artists insgesamt 45 Songs gecovert und auf 4 CDs verteilt. Über 1 1/2 Jahre hat das ganze Projekt in Anspruch genommen und was am Ende dabei herausgekommen ist kann sich durchaus hören lassen.

Zahlreiche Genres, Gesang und vieles mehr ist vertreten auf dem Album – und da ich ja nunmal auch zu den FF7 Fans gehöre erkenn ich da locker einiges wieder. Positiv überrascht auf jedenfall wie manche der Songs gecovert wurden. Aerith’s Theme zum Beispiel erscheint zunächst in einem ganz anderen Gewand als man es eigentlich gewohnt ist, überzeugt aber trotzdem problemlos. Auch sonst ist die Songauswahl gut gelungen und vorallem abwechlungsreich. Da kommt mal ein Trance Song daher, dann wird es Rock und schliesslich etwas Jazziges. Auch Piano Songs und so weiter sind natürlich vertreten. Sogar ein Chiptune schaut kurz vorbei, wenn auch nur am Anfang eines Songs Wink

Vorallem wenn man bedenkt, dass das ganze Album kostenlos im Internet verfügbar ist und nicht für viel Geld irgendwo gekauft werden muss kann ich eigentlich nur sagen: sehr geil! Sollte sich eigentlich jeder mal anschauen \o_O/

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Offizielle Seite (mit MP3/WAV Download):
http://ff7.ocremix.org/

Ratatouille


Generic Einleitung 101: Man beginnt damit, den Hauptcharakter zu beschreiben. Der Rest kommt ganz von allein.

Ratatouille (Walt Disney, Pixar)

Remy mag Essen. Nein, er liebt es sogar. Pilze, Käse, Trauben, ein Schluck Wein und sein Tag ist gemacht. Am liebsten würde er selbst mal hinter’m Herd stehen und großartige Gerichte zaubern, wenn da nicht ein kleines Hindernis bestünde: Remy ist eine Ratte.

Hiermit beginnt diese kleine, faszinierende Geschichte um die sympathische Gourmet-Ratte, die so detailverliebt animiert wurde, dass einem nur in den ganz wenigen und wirklich kurzen schleppenden Phasen des Films Zeit bleibt, um darüber zu staunen, wie weit die Leute von Pixar mittlerweile angelangt sind.

Durch verschiedenste Zufälle (wie das nunmal so ist) gelangt Remy nach Paris, die Stadt der Feinschmecker, der guten Küche und den Heimatort seines geheimen Idols, den Chefkoch Auguste Gusteau, der ihm fortan auch als kleiner guter Geist/Halluzination zur Seite steht. ‘Anyone can cook!’ lautet Gusteaus Motto und so schlägt sich Remy auf ungewöhnliche Art und Weise und mit viel Glück durch bis in Gusteaus Restaurant, wo er sich dank der Hilfe des Mülljungen Linguini bald als Koch versuchen darf.

Viel mehr möchte man garnicht von der Story preisgeben, man muss es selbst erleben. Möglichst mit den Originalstimmen von Patton Oswalt (Remy), Brad Garrett (Gusteau), Peter O’Toole (Anton Ego) und allen anderen, die zur perfekten Atmosphäre des Films beitrugen.

Danke Pixar, danke Walt Disney, ihr habt mir 110 schöne Minuten geschenkt.

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My Name Is Fame

My Name Is Fame
HK 2006 | Lau Ching-Wan | Huo Siyan

Die beste Zeit hat Poon Kar-Fai (Lau Ching-Wan) längst hinter sich. In seinen jungen Jahren gewann er noch den “Best Newcomer Award”, doch weitere Anerkennung blieb ihm jahrelang verwehrt. Keine Awards, keine Anerkennung, keine Groupies, die ihn verfolgen. Das alles machte aus ihm einen mehr oder weniger verbitterten und saufenden mittelklasse Darsteller für random TV Serien. Bei Aufnahmen zu einer dieser TV Serien lernt er zufällig Faye Ng (Huo Siyan) kennen. Erst ist er ziemlich genervt, nimmt sich ihr aber durch einen Zufall an und wird immer mehr zu ihrem Manager. Ob er sie dahin bringen kann, wo er nie war?


“My Name Is Fame” ist eine gelungene Mischung aus Comedy, Drama und Blick hinter die Kulissen der Hong Konger Filmproduktionen. Nicht unbedingt super realistisch, zeigt er aber ein sympathisches Bild der Filmindustrie in Hong Kong, das ich genau so sehen will. Durch die relativ gute Abschottung von Promiklatschnews der Hong Kong Stars und Sternchen bin ich völlig meiner Fantasie unterlegen und kann mir nur selbst ausmalen, wie es hinter den Kulissen wohl aussehen mag. Klar, das sich dann mega symphatische Schauspieler wie Lau Ching-Wan durch ihre Filme eine Menge Punkte bei mir sammeln. Vor allem, da ich so gut wie nie welche abziehen muss, nur weil ich auf der GMX Startseite lese, das Schauspieler XYZ besoffen auf dem Boden vor seiner Tochter rumkriecht und dabei einen Cheeseburger frisst (Hallo David Hasselhoff!). Etwas bissiger hätte der Blick dann doch etwas sein können. Das hätte ich noch gut verkraftet. Denn wenn Poon Kar-Fai sich gegen Ende des Films aufrappelt, seine Wohnung renoviert, plötzlich Wasser trinkt und ganz relaxed und freundlich mit Fruit Chan (Grundgütiger?! Was ist das denn bitte???) diskutiert, dann wirkt das etwas aufgesetzt und… unrealistisch.


Aber immerhin passt es zum Film, denn bis besagte Szene kommt, hat man sich so hineinvertieft, das man sich einfach nur noch mit Lau Ching-Wan freuen kann. Ist ja auch kein Wunder, spielt Lau Ching-Wan doch mal wieder alle an die Wand und schafft es eine Beziehung zum Zuschauer aufzubauen, das man gerne mit ihm saufen gehen würde. Gerne mithelfen würde seine Wohnung zu renovieren und erst recht gern dabei wäre, wenn er mit Faye Ng rumknutscht. Diese ist nämlich nicht nur super sexy (mit dicken Brüsten trotz super skinny Körper!) sondern auch noch cute gleichermaßen. Trotz Newcomerin vom Festland weiß auch sie in jeder Szene zu überzeugen. Überhaupt ist fast alles Friede, Freude, Eierkuchen im Film. Das aber auf eine positive, nicht nervige Art. Dazu trägt auch der wohldosierte, dezente Humor bei. Besonders symphatisch und erwähnenswert sind die Szenen zwischen Lau Ching-Wan und seinem Kumpel in der Autowerkstatt, sowie die Trainingssequenzen mit Huo Siyan. Man wäre ganz einfach dabei. Und wenn ich das spüre, dann hat ein Film alles richtig gemacht.

Aus oben genannten Gründen und noch vielen vielen kleineren mehr bekommt My Name Is Fame von mir 5 von 5 erreichbaren Penen. Wenn das nichts ist.

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Arcus Odyssey

______ arcusodyssey __ megadrive ______

_________ wolfteam __ 1989 _________


Background
Im Juni 1989 erschien mit Arcus Odyssey die erste Version des Spieles für den Sega Mega Drive in Japan, welche es 2 Jahre später auch in die Hände amerikanischer Besitzer kommen sollte. Neben der Mega Drive Version gibt es auch weitere Ports für den Sharp X68000 und den Super Famicom, die allerdings beide nur auf japanisch erschienen sind.
Das Spiel wurde entwickelt von Wolf Team, ursprünglich ein Entwicklerteam von Telenet Japan, das im Jahre 1989 allerdings unabhängig war, bevor es ein Jahr später wieder bei Telenet Japan integriert wurde.

Story
Vor langer langer Zeit versuchte die böse Zauberin Castomira die Welt zu erobern. Sie unterwarf viele Länder doch wurde schliesslich von einer guten Zauberin namens Leaty in einem großem Kampf gestoppt. Um die Kräfte von Castomira für immer zu versiegeln schmiedete sie ein schliesslich ein Schwert..
Viele Jahre herrschte daraufhin Frieden, doch jetzt haben die Anhänger Castomiras das Schwert gestohlen und die Welt steht wieder einem dunklen Zeitalter gegenüber.

Auf gehts!
Natürlich ist es nun unsere Aufgabe die böse Zauberin und ihre Anhänger zu stoppen. Insgesamt 8 Leveln mit teilweise mehreren Abschnitten gibt es zu entdecken. Das Spiel selbst ist ein Action RPG, wobei es weit mehr Action als RPG Elemente hat. Am ehesten ist es vergleichbar mit Gauntled. Es gibt ein paar Items zu Sammeln, andere Personen können sich der Party anschliessen und ab und zu erhält man Aufgaben in form von kurzen Dialogen. Ansonsten schlägt man sich durch Scharen von bösen Monstern und kämpft ums Überleben.

Schwierigkeitsgrad
Der ist eigentlich genau richtig. Nicht zu schwer und nicht zu einfach. für jedes neue Level brauchte ich zwar mehrere Versuche, aber man kommt immer ein Stückchen weiter. Nach dem Tod (man kann mehrmals getroffen werden) kann man wieder am Anfang der Stage starten und wenn man sich ein wenig den Weg einprägt und auf Monster acht gibt geht das schon alles.

Grafik
In den einzelnen Levels gibt es nicht viel Abwechslung, es gibt jeweils ein paar verschiedene Monster Typen, einen Boss am Ende und immer die gleichen Backgrounds und Tiles. Jedes Level präsentiert sich immerhin in einem ganz neuen Gewand und dadurch das man auch nicht ewiglang im selben Level ist gibt es eigentlich Abweschlung genug. Total geil ist übrigens die 3D Sequenz im Intro?

Musik
Die Musik wurde vom heute sehr bekannten Motoi Sakuraba für den Mega Drive komponiert, welcher auch mit feinen Klängen überzeugt. Die BGMs sind abwechslungsreich und auch die Soundeffekte gehen einem nicht nach 10 Sekunden auf die Nerven.

Fazit
Schönes Spiel in das man durchaus mal reinschnuppern kann. Der Schwierigkeitsgrad ist nicht zu schwer und man hat schnell den Dreh raus wie man hier weiterkommt. Zum Durchspielen motiviert es durch neue Aufgaben (abgesehen von der Story selbst) und den gut gemachten Leveln. Schliesslich erschien es auch für den X68000, und X68000 ist halt geil. ~_?

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und sonst?

Die Super Famicom Version hiess Arcus Spirits.

Youtube
http://www.youtube.com/watch?v=sFrwPF_iRaU
Arcus 1・2・3 Intro Song