Tsuki no Akari -Final Fantasy IV Ai no Theme-

Tsuki no Akari -Final Fantasy IV Ai no Theme-
月の明り -ファイナルファンタジーIV 愛のテーマ-
(2007, BVCR-19727/8)

Wie quasi jede Woche gibt es mal wieder eine neue CD aus der Final Fantasy Serie, passend zum Verkaufsstart der DS Version von Final Fantasy 4. Die CD ist dabei lediglich eine Single mit 4 Versionen von Tsuki no Akari, bzw. dem Theme of Love, das den Fans der Serie sicherlich geläufig ist und problemlos einen der bekanntesten Songs von Teil 4 darstellt. Da verwundert es nicht das es für die DS Version als Theme Song ausgewählt wurde.

Um welche 4 Versionen handelt es sich denn? Zuerst gibt es 2 Recordings aus dem Game, Track 2 der CD stammt von der DS Version und wurde speziell dafür von Junya Nakano arrangiert. Track 3 der CD bringt uns zurück in alte Zeiten und enthält eine Aufnahme der Super Famicom (SNES) Version des Songs, für welchen sich damals Nobuo Uematsu verantwortlich zeigte. Auch heute noch sehr schön anzuhören was für schicke Melodien der SPC700 Soundchip doch fabrizieren konnte.

Den größten Existenzgrund erhält die CD aber natürlich mit der neuen Vocal Version des Songs. Arrangiert von Kenichiro Fukui und gesungen von Megumi Ida (伊田恵美), die damit gleich mal ihr CD Debüt hinlegt. Hört sich auch ziemlich gut an das Ganze. Das neue Arrangement ist wie auch der Originalsong sehr ruhig gehalten mit schönen Gesangsparts und macht sich sicher gut als Theme Song. Als Bonus ist dann noch eine gesangslose Instrumental Version auf der CD.

Pen Pen Pen Pen Trans(en)pen

Links:
- Musikvideo der Short Version auf Veoh, hat es scheinbar auch auf MTV geshafft.

- Offizielle Homepage von Megumi Ida, hat außer einem Profil nicht viele neue Informationen. Den Live Auftritt hätte man natürlich mal besuchen können..

- Lyrics

Veggie Life “Bratwürste”

Veggie Life “Bratwürste”

Der neue bayrische Ministerpräsident (seines Zeichens stolzer Franke als Nürnberger) sprach vor kurzem in einem Interview mit dem SPIEGEL von “PC und Broatwürscht”. Doch nicht nur bei zurückgebliebenen Staatsoberhäuptern wie Herrn Beckstein sind die Bratwürste beliebt, sondern auch unterm normalen Volk wie z.B. Nürnberg oder Frankfurt.

Nicht selten wünschten viele Vegetarier und Veganer dass Fleischfresser an diesen Bratwürsten ersticken sollten – aber dank Veggie Life können dies nun auch Non-Fleischkonsumenten. Und zum Bio- oder Naturkostladen müssen wir nun auch nicht mehr laufen, denn von Veggie Life gibt es nun diese Bratwürste auch beim EDEKA und anderen Einzelkaufhäusern, die ihren Mitarbeitern zu wenig zahlen und auf Betriebsräte scheissen. Hurra!

Lustigerweise handelt es sich bei den “Veggie-Life”-Produkten einfach um die Viana-Artikel, nur haben sie eine andere Verpackung. Wohl wegen der treuen Fangemeinde, die im Dreieck springen würde, wenn sie die Tofugerichte der Firma TofuTown.com im EDEKA sehen würde? Aber mal davon abgesehen bedeutet das somit, dass man für einen mittelteuren Preis (3,99 EUR) auch Würstchen in gewohnter Qualität bekommt.

Es gibt einige Wege, die Bratwurst zuzubereiten. Pfanne, Kochtopf mit Wasser oder Ofen. Aber ein wirklich empfehlenswerter Weg ist die Friteuse. Einfach die Würste für 2 bis 3 Minuten in bereits brodelnd heißes Fett rein, schnell raus und ein knuspriger aber nicht zu harter Mantel hat sich gebildet. Innen aber noch schön saftig. Danach können auch ein paar belgische Pommes reingeschmissen werden, passt super zum Gericht (siehe Foto).

Die “Veggie-Life”-Bratwürste sind würzig, knackig, lecker. Sehr zu empfehlen. Die Zubereitung soll aber gelernt sein, zu schnell kann was schief gehen.

D.I.Y. Ratatouille

D.I.Y. Ratatouille

(“Eine Ratatouille ist ein geschmortes Gemüsegericht der provenzalischen Küche Südfrankreichs”)

Ratatouille ist in meinen Augen nicht nur ein ziemlich unterbewertetes Gericht, sondern auch eines an dem sich wenige Menschen mit Experimenten heranwagen, obwohl jeder eine andere Art und Weise der Zubereitung bevorzugt.

Heute stelle ich mal eine Variation vor, die bestimmt nicht traditionell ist aber dennoch klassisch wirkt. Und das alles noch zum Mitkochen.

1.) Einen Tag davor eine große oder zwei kleine Auberginen längs in Streifen schneiden, in Tupperware Olivenöl eingießen und kleingeschnibbeltes Knoblauch hineingeben, dazu gesellen sich ebenfalls Tofuwürfelchen (vom weißen Block). Gewürzt werden darf mit Pfeffer, Salz und auch Sambal Oelek oder Tabasco. Das nun in den Kühlschrank.

2.) 24 Stunden später kann es weitergehen. Eingekauft wurde in der Zwischenzeit zwei mittelgroße Zuccinis, verschiedenfabriger Paprika (zwei kleine und eine große), Cherrie-Tomaten (ja, stellt eine Abweichung dar), Knoblauch und Tomatensauce. Fertigmischungen á la Knorr oder Maggi sind auch kein unbedingtes Tabuthema.

3.) Thymian als Gewürz ist ein Muss. Am besten natürlich frisch, aber Fertigmischungen gehen auch, so lange sie nicht zu billig sind. Boulgour als Beilage ist mein persönlicher Favorit, vor dem Kochen (20 – 25 Minuten) muss dieser aber gründlichst gewaschen werden. Fast schon zwei Mal. Ohne Waschen gehts aber auch: Couscous passt auch hervorragend dazu, ist aber nicht so körnig und bissig.

4.) Zucchini in 1cm breite Scheiben schneiden, Auberginen auch verkleinern, Paprika in kleine Stückchen ebenso wie die Tomaten und am kleinsten dazu den Knoblauch. Margharine in die schon vorgewärmte Pfanne geben, die Zucchinis und Tofu auf mittlerer Hitze anbrutzen lassen, die Auberginen, Paprika und Tomaten kommen danach, zum Schluss noch den Knoblauch, damit dieser nicht zu sehr anbrennt.

5.) Jetzt die Tomatensauce (und / oder die Fertigmischung) hinzugeben, 20 Minuten auf schwacher Hitze blubbern lassen, Thymian danach hinzugeben und nochmals 5 Minuten ziehen lassen. Darf auch Aufgekocht werden in der Zwischenzeit wenn es nicht alles sofort zerfällt.

6.) Voilá. Kleine Portionen servieren, Boulgour vorher gründlich abtropfen lassen, kann auch mit Zitronensaft abgeschmeckt werden. Guten Appo.

Ebenfalls eine alternative Variation, die ich ausprobiert habe:

Paprika und Tofu komplett weglassen, dafür getrocknete Tomaten, Kapern und zum Schluss frisch geschnittene Petersilie hinzugeben. Das Gericht auf dem Foto hat als Beilage im übrigen chinesischen Boulcous, ebenfalls ein weitere Alternative. Müssen aber noch gründlicher gewaschen werden, belohnt wird man aber durch ein knackig-nussiges Aroma.