Westworld

W E S T W O R L D
Michael Crichton 1972

Das Cover der Westworld DVD, welches dem original US Poster sehr ähnlich ist, weckte schon mehrere mal mein Interesse. Es schreit förmlich nach weiteren harten Schwä… ehm es schreit förmlich nach Science Fiction und das war damals in den Siebzigern und Achtzigern, noch etwas gutes. Bei näherem Hinschauen aber, bemerkte ich, das sich die Story um einen fiktiven Freizeitpark im Wild West Stil dreht, was mich etwas abturnte. “Ahso… lamer normalo Film / Kostümfilm als Science Fiction getarnt. Tjopes.”. Das stimmte aber nicht ganz…

In einer nicht datierten Zukunft, gibt es einen Roboter betriebenen Freizeitpark namens “Delos”. Dieser ist in drei Bereiche aufgeteilt: Das alte Rom, Mittelalter und der Wilde Westen eben. Peter Martin und John Blane entscheiden sich für letzteres und wollen in West World eine Woche Urlaub verbringen, in welcher sie in völlig neue Rollen schlüpfen können und ihnen nichts passieren kann. Klar, dass sie erst einmal ordentlich die Sau raus lassen, saufen, random Typen abknallen und natürlich auch wundervolle Prostituierte (Auch Roboter?) flach legen. Aber wie das so mit Robotern – verzeihung, eigentlich sind es Androiden – ist, wenden sie sich eines Tages gegen ihre Macher und tjopes… dann haben die beiden eben doch ein Problem.


(Links: Ja, man erkennt den Stil der Siebziger von der ersten Minute an. | Rechts: Yul Brunner als emotionsloser Android mit Dachschaden.)

Die Idee ist von Michael Crichton und erinnert evtl. deswegen auch ein klein wenig an Jurassic Park. In West World wird eine scheinbare fabelhafte Idee und deren eventuellen Komplikationen aufgezeigt. Das ganze kommt dann aufgrund der Siebziger als Oldschool Kinoerfahrung daher und mutet evtl. deswegen hin und wieder etwas komisch an. Irgendwie fehlte mir die Musik, die Spannung und manche Szenen waren schlicht und ergreifend ganz ganz komisch. Ich kann das kaum beschreiben und nur die Schlussszene, als der Anwalt vor dem durchgedrehten Android flüchtet, als Beispiel nennen. Irgendwie ist das alles total komisch gefilmt. Langsam anstatt actionreich und der Schauspieler des Anwalts bringt irgendwie alles andere als Angst, Furcht oder Atemlosigkeit herüber. Eher Unverständnis und Langeweile, was so wirklich gar nicht passt. An seinen Fähigkeiten kann es aber nicht gelegen haben, da er den anfangs zurückhaltenden, aber immer mehr Spaß an West World habenden Anwalt gerade zu Beginn des Filmes sehr nice spielt. Sein Kollege ist eher Mittelmaß, dafür sticht Yul Brunner als emotionsloser Androide wieder sehr hervor. Er schafft es den kompletten Film über mit einem Stock im Arsch rumzulaufen, was anfangs etwas verwirrt, aber im Nachhinein doch Sinn er gibt.

Gut an West World finde ich den häufigen Blick hinter die Kulissen, das heißt die Kulissen von West World. Ich befürchtete ja, das man wenig “Sci-Fi” sieht, aber das war gottseidank nicht der Fall. Man sieht, wie die Roboter – aka Androiden – zusammen-, außeinandergebaut und gewartet werden. Auch als es erste Komplikationen gibt, sieht man die Wissenschaftler bei Meetings und wie der ganze Park so abläuft. Das ist echt nice und hilft einem sich eher in einem Sci-Fi Film zu fühlen, als in einem waschechten Western.

Tjopes, irgendwie ganz nicer Film, aber durch ein paar komische Szenen auch einfach weird. Entweder ich bin zuviel neue Filme gewohnt oder er war einfach total komisch. Wobei er bei anderen Reviews recht gut weg kommt und auch damals ein großer Erfolg war. Nunjo.

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Resident Evil Apocalypse

Resident Evil Apocalypse
Regie: Alexander Witt Drehbuch: Paul W. S. Anderson

Für mich ist es etwas schwer, die Story wieder zu geben, da es einem der Film nicht einfach macht, da überhaupt eine Story heraus zu erkennen. Irgendwie geht es wohl – mal wieder um Umbrella und deren T-Virus, der random Leute infiziert, worauf diese zu sicken Zombies werden. Schön und gut. Alle müssen irgendwie die Stadt verlassen und random Milla Jovovic ist halt noch in selbiger, weil sie irgendwie in einer Forschungsstation festgehalten wurde. Das sah man glaube ich bei Teil 1. Tjo. Dann… wird random rumgeschossen.

Also Resident Evil Apokalypse ist einer der wenigen Filme, die ich tatsächlich nicht zu ende schaute. Von Anfang an ist dieser Film nichts weiter als ein lächerliches, langweiliges Stückchen Kot, mit einer behinderten Synchro, die lediglich von erfolglosen Anime Serien auf Vox getoppt wird. Das das Budget wohl daran schuld war, erkennt man dann auch sogleich an den eher mediocren Special Effects. Ja die Hälfte vergaß ich schon wieder, dazu kommt, das ich nur 30 Minuten durchielt und das einzige, an das ich mich noch erinnern kann, ist diese Dame hier:

Sie wäre evtl. der einzige Grund, warum man sich den Film anschauen sollte, da sie nicht nur hurensexy ist, sondern auch gleichermaßen cool in Szene gesetzt ist. Najo, rettet den Film auch nicht.

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