elend, 20.05.2006
Jiang Hu

Überstylishes Triadendrama/-thriller um Andy Lau, der einen Triadenboss spielt und es Gerüchte gibt, das er innerhalb der nächsten 12 Stunden sterben wird und jemand, der ihm sehr nahe steht, ihm dabei hilft. Das wäre doof, denn er bekam erst kürzlich einen Son. Dann haben wir da noch Edison Chen und Shawn Yue. Edison Chen wird mit einem Mord beauftragt und sein Kumpel setzt alles daran, das alles klappt..


Es gibt hier wirklich nicht viel neues. Was allerdings nicht wirklich schlecht ist, denn heißt es nicht “Never Change A Running System”? Und was vorher funktioniert hat, sollte auch ein weiteres mal funktionieren… tut es auch. Bedingt. Jiang Hu ist spannend, sehr dunkel und dank der Rückkehr von Jacky Cheung (Erster Film seit 1997) stets interessant. Früher gefiel er mir nicht so, aber in Jiang Hu kommt er mal wirklich geil rüber. Andy Lau sowieso und von Eric Tsang (wenn auch nur ein kurzer Auftritt) brauchen wir ja nicht zu sprechen. Heraus kam ein Thriller der innerhalb 12 Stunden spielt, aber doch das komplette Leben der zwei Hauptdarsteller umfasst. Schaut ihn bis zum Ende, dann wisst ihr, was ich meine. Für mich kam’s überraschend, für manch anderen (In Reviews gelesen…) wohl eher nicht. Keine Ahnung.
Super geil ist halt noch die Kameraarbeit. Fast jede Szene sieht so geil aus, das man sich immediately ein Poster davon wünscht. Allen voran die Szenen im Restaurant und am Schluß.
