KOPS

Max, 13.06.2006

KOPS

Am Anfang geht es ein wenig langsam zur Sache, aber dort hat der Zuseher erstmal Zeit, sich mit den Charaktere anzufreunden. Jacob, mit “Migrationshintergrund”, datet sich durch Kontaktanzeigen mit Frauen, hat kleine Ticks (muss z.B. immer zwei mal hupen wenn er aus einem Auto aussteigt), Benny, latent homosexuell und trägt komische Hemden, Lasse, der ältere, dicke Ehemann und schließlich Agneta, seine Frau, leicht dominant und bestimmend.

Der Humor entwickelt sich erst langsam aber angenehm, als eine der Frauen, mit denen sich Jacob über ne Kontaktanzeige trifft, nicht erscheint, aber mit einem Mädel flirtet, dass sich als Staatsverwalterin für Polizeiangelegenheiten herausstellt und ihre Wache dicht machen will. Bis zum Ende baut der Humor auf wunderbar klassische Elemente auf, also auf Peinlichkeiten, Verwirrungs- / Verstrickungsgeschichten, und vorallem die Konfrontation der Ticks der einzelnen Charakteren mit der Situation.

Kurzum: Der Film ist herrlich lustig, und das nicht aufgezwängt. Kops drückt dir nicht mit dem Messer in die Lachdrüse wie ein 08/15-Comedystreifen aus den USA, sondern überlässt jeden einzelnen Zuseher, was er lustig findet und was nicht. Spezialeffekte sind – wenn sie erscheinen – ziemlich gut gelungen, es gibt viele Anspielungen an Matrix, Back to the Future, usw. Also eine komisch angenehme Abendunterhaltung, die man mit einem Lächeln und ohne Sorgen wieder verlässt.

Pen Pen Pen Pen Trans(en)pen