Max, 17.05.2006
Silent Hill

Gerade mit Benni und Sascha gesehen. Grats to Pennylane again!
Rose ist die Mutter der schlafwandelnden Sharon, die häufig in ihren Träumen den Namen “Silent Hill” ausruft. Auch die Bilder, die sie malt, werden in ihren Trance-Zuständen zu sehr grausamen Werken. Sharon’s Papa Christopher will sie mit Medikamenten und einer Behandlung heilen, doch Rose fasst den Entschluss mit Sharon zu dem Ort zu fahren, von der sie die ganze Zeit unbewusst spricht: Silent Hill.
Doch das ist noch so einfach, liegt das kleine Städtchen seit 30 Jahren abgesperrt und verlassen abseits der Zivilisation. Kohle befand sich unter der Stadt, weswegen viele Menschen starben und die Umgebung unbewohnbar wurde. Asche regnet es noch heute vom Himmel. Viele Leben und Existenzen rafften dahin.

Auch die des Vaters des örtlichen Polizisten, der mit Christopher sich auf nach Silent Hill macht, nachdem Rose und auch Sharon verschwunden sind. Was ist mit beiden geschehen? Der Film begleitet Rose auf der Suche nach Sharon, die nach einem Unfall verschwunden ist.
Bald kommt der Horror unaufhaltsam auf alle Beteiligten zu. Ob jedoch die unterschiedlichen Zustände eine Halluzination durch die Kohle und die Asche in der Luft ist, oder ob sich dort wirklich das Tor zur Hölle befinden?
Ich muss auch sagen: Was Silent Hill an einem visuellen und akustischen Terror rüberbringt, ist atemberaubend und kurzweilig. Besonders der akustische Aspekt wurde dieses mal sehr ausgeprägt wiedergegeben und übersteigt viele andere Horror-Movies die ich in den letzten Jahren sehen durfte.
Sehr positiv fand ich zudem, dass man sich visuell und akustisch aus drei verschiedenen Punkten bedient hat: Aus den Videospielen (u.a. Musik, Gegner), einiges Neues für den Film, und aus dem täglichen Leben (u.a. Johnny Cash, Jeep, BMW).
Die Story gibt soviel wieder, damit man den roten Faden versteht. Sehr klassisch für das Genre aber auch vieles hinter einem schwarzen Vorhang. Keine Stereotypen, mehr einige kaputte Charaktere, die eigentlich noch weit hinter dem Terror agieren.

Begründung: Wieso sollte ich vier von fünf geben? Kein Film ist perfekt. Silent Hill aber – ebenso wie das Videospiel – thematisch und technisch einzigartig und jetzt schon ein Klassiker. Fünf von fünf.
P.S.: Das Ende fand ich wirklich gut, weil es vorallem einen Einstieg in Teil eins der Videospiele schafft.