Yesterday Once More

Munin, 03.06.2006

Yesterday Once More

Andy Lau und Sammi Cheng sind professionelle Diebe und gleichzeitig ein Paar. Nach einem erfolgreichen Diamantenraub lässt sich Lau überraschend von seiner Frau scheiden. Die findet das voll schlimm und versteht nope wieso. 2 Jahre später treffen sie sich zufällig bei einer Diebesaktion wieder, bei der Lau die eigentlich Cheng “gehörenden” Juwelen stiehlt und sie finden sich irgendwie wieder zusammen.

Also die vorigen Sammi Cheng/Andy Lau Romcom-Teile schaute ich ja nicht aber…naja. Der Film hat einen ganz cleveren Plot, der smooth voranschreitet und ein paar ganz unterhaltsame Szenen zu Tage fördert. Ganz spaßig, so weit so gut.
Nur dass sich der Film dann im letzten Drittel schrecklich im eigenen Katz-und Maus-Verwirrspiel verheddert. Beide Protagonisten geben sich gegenüber plötzlich vor, todkrank zu sein. Dann gibt’s erstmal ein stetes Hin und Her – ist einer von den Beiden tatsächlich krank oder nicht?! Dann sind plötzlich die Juwelen vom Anfang fake. Und dann klauen sie sie gleich nochmal. Etc…
Ganz schön verwirrend. Der Film versucht irgendwie, etwas mehr Tragik und Tiefe in die ganze Sache zu bringen aber irgendwie…tjo…ist das zuviel des Guten.
Das Ende verstand ich dann überhaupt nope mehr, und teilweise erlaubt sich Yesterday Once More auch derbe Zeitsprünge.
Wäre der Film weiter einer geradlinigen, dafür unterhaltsamen Story gefolgt, wäre ich mit einem schönen Gesamteindruck der Marke “Liebenswerte, leichte Unterhaltung” zurückgeblieben. Aber so fühle ich mich am Ende rather unzufrieden und auch irgendwie verarscht.

Abgesehen davon ist’s aber einfach ein schön und elegant gedrehter Film mit sehr guter Musik, eben typisch Milkyway, und die Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern stimmt auch. Man kann sich’s also ruhig mal antun. Nur nicht zuviel erwarten.

Und Sammi Cheng ist natürlich ganz sexy.

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