Organized Crime & Triad Bureau

Munin, 2.9.2006

Organized Crime & Triad Bureau

 

Danny Lee spielt hier einen der typisch arbeitsbesessenen Cops, als Leiter des OCTB aka Organized Crime & Triad Bureau hat er nicht nur mit dem “Gangster mit Herz” Anthony Wong und seiner Geliebten zu kämpfen, sondern bekommt außerdem noch Druck durch die CAPO (Complaints Against The Police Office) Einheit, die dem OCTB vorwirft, die Festgenommenen zu foltern etc., was sie manchmal auch tatsächlich tut. Beides sind übrigens real existierende Institutionen.

Im Grunde geht der Film die gesamte Länger über auf die Hetzjagd zwischen Lee und Wong ein, aber das ist nicht schlimm. Organized Crime & Triad Buraeu kann sich aus der Masse der Cop-Filme mit seiner spannenden, abwechslungsreichen Inszenierung und den guten Charakterzeichnungen hervorheben. Hier ist auch Anthony Wong nicht nur einfach der Böse, sondern eigentlich ein einfühlsamer und harmloser Mensch, und Lee überschreitet dafür seine Grenzen als Cop mehr als einmal. Der Film ist eher bodenständig inszeniert, richtige Shootouts gibt es kaum, aber wenn, dann sind die auch sehr fulminant gemacht.
Zusätzlich gibt’s in dem Film eine ganze Reihe schöner HK-Locations zu sehen, mit ein paar schön gefilmten Sequenzen eingefangen (u.a. die Bootankunftsszene). Allen voran wäre da das obergeile Cheung Chau, eine kleine paradiesische Insel vor Central gelagert, mit einem kleinen Fischerstädtchen und super nicen Stränden.

Richtig doof dafür ist die DVD von City Connection. Wir wissen ja alle, dass ältere HK DVDs mistig sind, aber das hier schießt den Vogel so ziemlich ab. Der Film wird in 4:3 gezeigt, das Bild sieht aus wie von einem 25 Jahre alten VHS-Master genommen, klanglich gibt es gedämpft-kratzige Kulisse, all das lässt den Film älter erscheinen als er tatsächlich ist (1994). Als Alternativen gäbe es noch eine US DVD von Tai Seng, die etwas besser ist, sowie eine sehr gute französische Ausgabe, die natürlich keine englischen Subs hat. ~_~ Daher kann man für die paar Euro auch bei der City Connection DVD nichts falsch machen.

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Love Battlefield (#2)

Munin, 01.09.2006

Love Battlefield

Ja sehr geil eigentlich. Geil gefilmt, gute Musik zum Großteil (außer dieses behinderte Di-da-dum Thema ~_?) und nice Story, mir ging das mit der Melodramatik am Schluss aber echt ein Stück zu weit ~_?

Allerdings muss ich sagen: Diese ganze Tauchszene war imho, zu lang bzw. unnötig. Und am Ende wurde der Film generell irgendwie etwas überhastet und schludrig, weil sich alle hassten und alle Wehwehchen hatten und rumheulten usw. Aber dennoch – weil er zum Großteil recht gut war….

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The Runaway Pistol

Munin, 01.09.2006

The Runaway Pistol

Boah also wo fängt man da an. Runaway Pistol ist einer dieser Lieb ihn oder Hass ihn Filme. Es handelt sich um eine Extrem-Low Budget Produktion von Fruit Chan-Kollaborateur Lam Wah Chuen (u.a. auch SPL-Kameramann). Produziert wurde er teilweise von Andrew Lau (Ja, der Andrew Lau) mit Wilson Yip (Ja, der Wilson Yip) in einer der Hauptrollen (!).
Der Film zeigt das “Leben” eines Revolvers, wie er immer wieder den Besitzer wechselt und bei jedem Unheil zurücklässt. Das sicke: Die Pistole (aka eigentlich ein Revolver) “kommentiert” teilweise den Film, sagt wo sie “geboren” ist (in einem britischen Werk vor dem 2. Weltkrieg) und das man sie nicht blamen dürfte dafür was Leute mit ihr anstellen. ~_~ Tjo. Im Prinzip also ein Episodenfilm, aber durch die Handkamera entwickelt sich ein fast dokumentarisches-satirisches, sehr emotionsloses Feeling. Man sieht nicht das Hongkong der schönen Lichter, sauberen Straßen und schönen Menschen, sondern ein dreckiges Hongkong, in dem jeder ein abgefuckter Wichser ist, Leute die entweder schon in der Scheiße stecken oder sich noch tiefer reinreiten. Es ist dann teilweise zu sick, was den Leuten passiert und auf irgendeine Weise streift der Film alle Themen, die man sich nur vorstellen kann von Adolf Hitler bis Kinderprostitution. Was er jetzt genau sagen will, das habe ich leider am Ende nicht kapiert, außer vielleicht das das Leben voller Ironie ist und das Menschen Menschen töten und nicht Waffen. Oder so ~_?

Dadurch, dass man die meisten Leute eh nur kurz sieht, bis ihnen irgendwas zustößt bzw. sie allesamt eigentlich Ärsche sind, die ihre Frau verkloppen, Banken überfallen und Kinder kidnappen etc., kann man zu keinem der Charaktere so wirklich Sympathien aufbauen, sondern am ehesten noch lustigerweise zu dem Revolver, der ab und zu seine naiv-trockenen Kommentare einwirft. Durch den spärlichen Einsatz von Musik und die Kameraeinstellungen ergibt sich ein sehr distanziertes Verhältnis zur Story – das mag man eben, oder nicht. Und auch wenn ich nicht glaube, dass The Runaway Pistol ein tiefenphilosophisches Meisterwerk ist, ist er sicherlich ein kurzweiliger, schwarzhumoriger Kommentar auf Waffen bzw. die Gesellschaft, den man vielleicht einfach nicht zu ernst nehmen sollte. Empfehlenswert, wenn einen das Low Budget Flair bzw. die kaum vorhandene Story nicht stört.

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Double Vision

Munin, 26.08.2006

Double Vision

Hm naja. David Morse ist natürlich schonmal einen Pen wert, auch wenn er etwas gelangweilt wirkt aber Tony Leung war nice. Dt. Synchro auf Pro7 war sehr lustlos. Plotmäßig zuviel, da gibt es komische Pilzmikroben die Halluzinationen verursachen, eine Sekte mit einem seltsam unpassenden, dick aufgezogenen CGI-Massaker!? Und viel Gelaber über Taoismus also ka das fand ich alles uninteressant und eigentlich habe ich den Film nur wegen David Morse gesehen der ACHTUNG SPOILER NATÜRLICH STIRBT >:O DRECKSFILM >:OOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOO

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Full Alert

Munin, 26.08.2006

Full Alert

 

Also man könnte jetzt hingehen und sagen: Full Alert ist der Heat des HK-Kinos. Und kein bisschen schlechter. Der Film ist kein vordergründiger Actionfilm, sondern ein tolles Charakterdrama mit Lau Ching Wan und Francis Ng, deren Konfrontation der von Pacino und DeNiro sehr ähnelt. So gut wie hier habe ich Lau Ching Wan einfach noch nicht gesehen. Boah. Also von Anfang an:

Francis Ng ermordet einen Architekten, um an die Pläne für ein Pferdewettbüro-Dings (nennt man das so ~_?) zu kommen, das er mit einer Gruppe Komplizen ausrauben möchte. Er wird jedoch relativ schnell von Inspektor Lau Ching Wan und seiner Truppe gefasst, und gesteht alles. Relativ schnell kapiert man wieso: Er spekuliert darauf, von seinen Kumpels befreit zu werden (dass die allerdings nicht wirklich Kumpels sind, sondern nur Geschäftspartner, merkt man auch). Trotz Präventionsversuchen klappt die ganze Geschichte. Mit Ng auf freiem Fuß beginnt nun ein Katz-und-Maus-Spiel der Extraklasse, dass sie in ihren Kinosessel pressen wird, wie kein Film zuvor…ehm, ja.

 

Auf die Charakterentwicklung und -konfrontation wird IMHO, hier sogar noch mehr Wert gelegt als bei Manns Film. Auch Francis Ng hat seine Gründe, warum er das Wettbürodings ausrauben möchte, er hat eine Freundin, ist auch nur ein Mensch. Und Lau Ching Wan ertappt sich öfters dabei, wie er die Grenzen des Gesetzes überschreitet, verzweifelt zusehends am Gangster-Mastermind von Ng. Ich muss es hier nochmal erwähnen…also, weil, Full Alert ist einfach der HK Film mit der besten Schauspielerei den ich je gesehen habe!? Glaube ich zumindest. Viele subtile Gesten, die Bewegungen, das Gesprochene…es wirkt unheimlich intensiv und irgendwie fast authentisch.

Aus der vergleichsweise einfachen Story holt Ringo Lam enorm viel raus, das Ende ist super gelungen wenn auch etwas HK-typisch plötzlich, die Musik ist nice, und auf die Bilder bin ich noch gar nicht zu sprechen gekommen…die sind nämlich auch ziemlich Hammer. Ob jetzt im Polizeibüro oder im Gefängnis, Full Alert ist stets beeindruckend sorgfältig gefilmt. Obendrein gibt’s eine knallharte Autoverfolgungsjagd und einen bodenständigen, doch toll geschauspielerten Showdown.

Wie gesagt, Full Alert ist kein Actionfilm, viel mehr ein Krimidrama. Und steht als solchen westlichen Vorbildern in Nichts nach. Geil.

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First Shot

Munin, 24.08.2006

First Shot

(Hurenschwer, hierfür Bilder zu finden? Daher klaue ich mal von Asianfilmweb, die natürlich nur Briefmarkengröße haben! Super ihr Wichser!)

First Shot ist im Grunde nichts anderes als ein geringer budgetiertes HK-Remake von den Unbestechlichen. Er spielt in den 70ern zur Zeit der Gründung des ICAC aka Independent Committee Against Corruption, das es so auch tatsächlich gibt.
Ti Lung ist ein rauher aber im Herzen guter Cop, der eines Tages von einem Kollegen (Simon Yam) eine Kugel in den Rücken bekommt bei dem Versuch, die Korruption in der Polizei zu dämmen. Aber er überlebt und schwört auf Rache gegen einen Gangsterboss (Waise Lee), der Simon Yam bezahlt hat dafür. Zum Glück möchte Maggie Cheung gerade eine Anti-Korruptionseinheit zusammenstellen und so meldet er sich dafür. Als weitere Mitstreiter findet er Andy Hui und Canti Lau. Der eine davon ist ein Bruce Lee Fanatiker und kämpft auch so. Simon Yam, mit einem schlechten Gewissen behaftet, findet dann später auch noch dazu.

Ansonsten läuft der Film vom Grundprinzip wie sein Vorbild ab, kopiert auch hier und dort direkt. Nach und nach kommt die Gruppe dem Gangsterboss näher und nach und nach gehen alle dabei drauf. Von der Inszenierung her kommt er natürlich nicht im geringsten an DePalmas Film ran, will er aber auch gar nicht da er sich nicht so ganz ernst nimmt und daher trotzdem gute Unterhaltung ist. So sieht man zum Beispiel, wie sich die Gruppe als Schwule verkleidet, um in einer Schwulenbar an einen Informanten zu kommen. Ti Lung in Lack und Leder zu sehen ist dann einer der ehm, Höhepunkte des Films. Baha Leute! Ansonsten gibt’s nice 80s-Mucke, schöne HK-Landschaftsaufnahmen, ein paar kurze, bodenständige Martial Arts Kämpfe und am Ende eine nice Schießerei. Alles nichts herausragendes, aber eine solide Oldschool Produktion halt und sehr unterhaltsam.

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Silent Hill (#4)

Munin, 19.08.2006

Silent Hill

Hm. Also eigentlich dachte ich am Anfang, er wäre nur “normaler” Horror und so? Und die erste Stunde war auch so. Und gefiel mir eher nicht. Bis er dann ja irgendwie total over the top komisch wurde? xD Aber nicht im negativen Sinn. Die visuelle Seite hat mir sehr gefallen, was die Bildkomposition allgemein angeht. Nur zuviel CGI. Für jedes bisschen Rauchschwaden wurde CGI benutzt!?!? Und in der ersten Stunde dann diese ganzen Viecher, die man sieht. Ich kenne ja Silent Hill kaum. Ich habe nur das erste Spiel bis zur Hälfte gespielt. Vielleicht kann man sich als Silent Hill Fan besser hineinversetzen, aber ich fand alles zu sehr CGI und diesen komischen Pyramidenmenschen auch alles andere als gruselig.
Naja und dann kam die zweite Hälfte und es wurde schon interessanter und tjo. Trotzdem war er einfach zu lang finde ich. Also…die Szenen mit dem Mann waren ja mehr als überflüssig? Und die erste Hälfte fand ich einfach doof. Also insgesamt schon unterhaltsam. Nicht so toll fand ich meistens die Musik, ich weiß nicht ob und wieviel die direkt aus den Spielen genommen wurde? Mir war zuviel Synthesizer-Kram und sowas.

Ja. Also wie gesagt habe ich mich mit Silent Hill nicht so viel auseinandergesetzt, vielleicht kann ich da die Begeisterung von manchen hier nicht nachempfinden, aber an sich hat er mir schon gefallen, auch wenn nicht alles Sinn ergab.

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Pirates of the Caribbean: Dead Man’s Chest (#2)

elend, 14.08.2006

Tjo und hier mein Pirates Of The Carribean 2 Review:
Ganz lustig hier und da. Johnny Depp ist sehr cool als Pirat, allerdings muss ich sagen das für mich nicht JEDE Szene mit ihm der absolute Burner war, wie viele andere Leute meinten. Sie hypen ihn einfach ganz krass momentan. Tjo ansonsten nix Krake vor allem am Schluß, als Johnny Depp reinsteigt.

Auch nice waren die Actionszenen, wenn Boote mit Kugeln beschossen wurden. Das sah in alten Piratenfilmen immer hundelame aus aber hier richtig krass. Holz fliegt überall rum, Zeitlupe hier und da (wirklich gut eingesetzt und WENIG vor allem) und halt tjo.

Unpassend fand ich manche der Fischpiraten von Davy Jones. Einer sah aus, wie ein Hammerfisch, andere hatten soviel Muscheln und Krams am Kopf, das man gar nix mehr erkannte. Da fand ich die vom ersten Teil viel besser.

Tjo. Mehr fällt mir gar nicht mehr ein dazu, weil es alles so mediocre war. Viel vergas ich auch schon wieder. Und tjo, es war weder schlecht, noch richtig gut.

Das ein roter Faden fehlt, kann ich so nicht nachvollziehen. Es wird am Anfang klar gemacht, was das Ziel der Personen ist und dann sieht man nach und nach, der Reihe nach, wie sie versuchen ihr Ziel zu erreichen?!

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Drive

Munin, 08.08.2006

Drive

Asakura ist ein Angestellter wie er im Buche steht. Er hält sich an Verkehrsregeln wie ein Besessener, braucht unbedingt Ordnung in seinem Leben. Er sieht jeden Tag einer Frau hinterher, weiß aber, dass er an sie nicht rankommt etc.
Eines Tages stürmen 3 Bankräuber in sein Auto. Zuerst soll er das Auto des 4. Bankräubers verfolgen. Der hat nämlich seine Kumpels betrogen und ist allein mit dem Geld abgehauen. Dumm nur, dass er auf einem Feld mit dem Arm in einem Erdloch stecken bleibt und dort den Rest des Films verbringt. Sodass die eigentliche Storyprämisse zimlich schnell im Sand verläuft.

Stattdessen begibt sich Asakura mit seinen Leuten auf eine Reise, von der keiner genau weiß, wo hin sie gehen soll. So landen sie z. B. bei einem Punk-Konzert der Band “Fuck Stars”, bei der einer der Räuber (der eigentlich ein Priester ist) “versehentlich” ans Mikro tritt und sein Faible dafür entdeckt, seine Botschaft in die Welt hinauszurufen. Er hat den wahren Sinn seines Lebens entdeckt und verabschiedet sich aus der Truppe, um als Punk-Priester um die Welt zu reisen.

Und so verfolgen wir, wie nach und nach die Bankräuber in ihre eigenen Leben zurückkehren, wir sehen also, dass das auch nur Menschen sind. Asakura als Fahrer ist dabei immer wie ein fast teilnahmsloser Beobachter. In einem Miike-Film hätte er längst die Waffen gezückt und angefangen zu massakrieren. Und als hätte Sabu schon geplant, das zu parodieren, sehen wir später eine Szene, in der er kurz tagträumt, wie er mit einem Katana seine griesgrämige Tante abschlachtet. Aber er träumt es eben nur und tut es nicht – er bleibt die ganze Zeit dieser zurückhaltende Angestellte.

Und man könnte meinen, das wäre langweilig. Und tatsächlich zieht sich der Film manchmal, weil nie wirklich etwas aufregendes passiert. Nur ganz langsam und subtil spiralisiert (~_?) der Film in eine Surrealität, die am Ende in total sicker Scheiße mündet.
“Drive” bleibt – wie sein Hauptdarsteller – stets gelassen und unaufällig, konventionell gefilmt, kaum Musik. Erst am Ende wurde mir klar, dass der Film nicht erneut die Rache des kleinen Mannes porträitieren will – das haben Leute wie Miike und Sabu auch selbst schon oft genug getan. Asakura bäumt sich nie gegen diese Welt auf, obwohl er Gründe genug dafür hat. Im Gegenteil, ihm scheint es beinahe zu gefallen, obwohl es aus seiner stoischen Art nie richtig deutlich wird.

Tjo. Und da liegt halt irgendwie die Faszination des Films, der ironischerweise aufgrund seines langweiligsten Charakters so spannend ist. Nicht ganz so abgedreht und hektisch wie etwa “Dangan Runner”, ist “Drive” aber trotzdem sehr schön anzuschauen.

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Ich sah auch noch Stay und Capote, aber da mag ich nicht 10 Seiten über sie schreiben. ~_~ Stay evtl. noch irgendwann. Der war schon nice.

Westfront 1918

Max, 02.08.2006

Ich sah zuletzt: Westfront 1918.

Der Film ist tatsächlich so aus den Anfängen des 20sten Jahrhunderts. Ich tippe einfach mal auf die frühen 30iger.

Geht um vier Kammeraden an der Westfront zu Frankreich, und deren Erlebnisse. ACHTUNG, SPOILER! Ich verrate einfach mal alles, weil ich nicht denke, dass ihr ihn euch jemals anschauen werdet.

Da haben wir den dicken Bayern, der alles ein wenig lockerer sieht, den Studenten, der auch immer nur so genannt wird, den Leutnant und schließlich Karl. Ebenso Yvette, eine Französin, die im Lager von den frei Infrateristen ist, und geduldet wird (macht natürlich lecker Kaffee und bumst mal mit allen rum).

Karl bekommt eines Tages Heimaturlaub und findet seine Frau in Bett mit nem anderen. Er spricht nix mehr mit ihr, will keine Nähe mehr. Frau total depri, weil Karl sie nichtmal “zur Strafe” schlägt, und sie daher keine Bestrafung erfährt. Heult natürlich auch dann rum. Leider sehr 08/15-Betrugsfall.

Als Karl zurück kommt an die Front, scheint der Student wirklich gefallen zu sein. Aber alle rücken immer weiter vor und Karl hat Zweifel, dass er wirklich tot sein könnte.

Tja. Für meinen Geschmack ist das Ende ziemlich aprupt und ne Message… interpretiert jeder anders rein. Den roten Faden findet man erst beim zweiten Mal durchkucken. Und selbst da ist er nicht sehr klar, sondern verzaust und ausgebleicht.

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