The Dezaemon 2 Series – Destroyer

~THE DEZAEMON 2 SERIES~

F O L G E . 0 1 9
D E S T R O Y E R

Quote:
Developer: Hitoshi
Jahr des Releases: 1998
Ausrichtung: Horizontal
Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=YBw64Qj34qM


Oh krass. Das Game kommt aus dem Jahre 1998, als Dezaemon 2 noch super neu war. Nachdem auch Cosmo Fighter von 1998 ist – und ziemlich bescheiden daher kam – ist Destroyer umso erstaunlicher. Es ist von durchweg guter Qualität und nutzt schon ziemlich viel Tricks der Dezaemon 2 Engine


Destroyer beginnt, wie ein horizontales Shmup beginnen sollte. Mit dem eigenen Raumer bahnen wir uns den Weg durch die Gegnermassen. Zu Anfang noch auf der Erde und später dann bis in’s Weltall. Dabei fiel mir zu aller erst auf, dass wir keine Bombe an Bord haben. Ich schau mir die Bomben immer gern als erstes an und hoffe auf einen dicken Effekt, aber leider kam hier gar kein Effekt, da es ganz einfach keine gibt. Beim Aufsammeln der ersten drei Power Up Items, S, G und H, merkte ich dann sogleich, dass nicht einmal der Schuss aufgepowert werden kann. Hä? Wieso das? Und vor allem, für was sind dann die drei Items? Ich verstehe das nicht recht und kam auch bis Stage 8 nicht dahinter. Jawohl. Stage 8. Das Spiel ist somit für ein Dezaemon Game – eigentlich für ein Shmup überhaupt – ziemlich umfangreich. Dabei sind die Levels nicht etwa super kurz sondern von einer moderaten Länge. Sehr angenehm! Tjo und so ballert man sich also durch ein recht “simples” Shoot’em Up, dass eigentlich nicht zuviel zu bieten hat, aber das dann ziemlich gut.


Die Präsentation steht dem in nichts nach. Für 1998er Verhältnisse wurden hier schon ziemlich viele Tricks angewandt, was leider in den ersten drei Levels nicht ganz so zum Vorschein tritt. Es gibt zwar gleich in Stage 1 einen netten 3D Effekt, Parallaxscrolling und tolle Suchscheinwerfer im Hintergrund, aber irgendwie wirkt alles noch ziemlich… farblos und teilweise billig. Erst die Gegner geben einen ersten Hinweis darauf, was uns noch erwarten soll, denn in späteren Levels konnte der Developer sich noch einmal gehörig steigern. Es gibt dicke Ebenen im Vordergrund (Bäume oder Steinsäulen) hinter welchen man durchfliegt, dicke 3D Tunnel samt dickem Boss in Stage 3, Flammenwerfer, einen genialen Flug in’s All und die obligatorischen dicken Laser. Ja, besonder der dicke Laser in Stage 7 hat mich überzeugt und das, obwohl er eigentlich recht simpel gemacht ist. Aber das ist nu einmal das, was ich predige. Geschissen auf realistische Berechnung des Lichtes, wenn man es einfach nur gut faken kann. Das gilt auch hier. Wieso dicke Laser in mühevoller Handarbeit animieren und programmieren, wenn man sie mittels eines einfachen Fade-Effektes effektvoll in Szene setzen kann? 3D Hintergründe gibt es dann auch noch und so hätte Destroyer eigentlich auch als Samplegame auf der Dezaemon 2 CD sein können, da es eigentlich die ganze Bandbreite des Dezaemon 2 Könnens aufzeigt.

Die Musik hält sich zwar dezent im Hintergrund, kann aber durchaus – vor allem durch den Jingle am Ende jeden Levels – überzeugen und zusammen mit dem Oldschool Gameplay wird man einfach unweigerlich Spaß haben. spätestens in Stage 7, wenn man millimetergenau durch enge Korridore fliegen und dabei Lasern ausweichen und Homingturrets zerstören muss. Und das schon 1998. Dezaemon muss wirklich sehr einfach sein in der Handhabung.

Pen Pen Pen Pen Trans(en)pen

Prince of Persia

Prince of Persia
Brøderbund Software / Game Boy / 1992

Geil, letztens bekam ich einfach Prince of Persia für den guten alten GB vom Doc. Ich hatte zwar kA, wieviel es mit dem alten Teil für PC zu tun hat, den ich ganz früher immer wieder gern ausgegraben hab, aber wie sich schnell herausgestellt hat ist es einfach ein Port, welcher sich vom Gameplay und dem Leveldesign genauso verhält wie sämtliche ca. 5000 anderen Versionen, mit andern Worten es ist genau das Game das ich noch kenne.

Das Game ist dabei eine Mischung aus Platformer/Action-Adventure und Puzzle würde ich fast sagen. Man springt und läuft durch insgesamt 12 Levels und muss dabei eigentlich jede Ecke genau erkunden um weiterzukommen. So hab ich irgendwie (weil ich zu blöd war zu raffen wo das Schwert liegt) 35 Minuten für Level 1 gebracht, nur um es danach in etwa einer Minute schaffen zu können, sofern man denn einmal raushat wie es geht.

Bis dahin muss man aber viel Hüpfen und ausprobieren, wo man doch in den 60 Minuten die man am Anfang bekommt so oft sterben kann wie man will, und das wird man oft.

Der Schwierigkeitsgrad ist, zumindest am Anfang, dabei keineswegs zu schwer. Sobald man die Steuerung raushat und weiß, wieviele Zellen man aus dem Stand springen kann oder wie man die Fallen im Boden umgeht kommt man eigentlich gut voran. Wenn man stirbt passiert das eigentlich immer aufgrund der eigenen Dummheit und so kann man es beim nächsten Versuch besser machen um auch wieder einen Teil des Levels zu entdecken.

Grafik und Sound sind ziemlich early 8-Bit Style. So sehen wir sehr viele Patterns die sich wiederholen und nur wenige Elemente die immer wieder neu verwendet wurden. Aus Puzzle-Sicht betrachtet ist das ja noch ok und da will ich mal garnicht so meckern.
Beim Sound ist auch nicht soviel zu erwarten, da wurde dem Gameboy nicht viel abverlangt. Daher ein paar Abstriche.

Das Game macht trotzdem viel Spaß und bekommt daher auf jedenfall:
Pen Pen Pen Pen Trans(en)pen

Auf Youtube gibts übrigens tolle Speedruns, z.b. von der PC Version, auch wenn da wie immer viel getrickst wird und man leider nicht soviel vom Spiel ansich sieht:
http://www.youtube.com/watch?v=ZvlNppHraWs

The Dezaemon 2 Series – Dasaius

~THE DEZAEMON 2 SERIES~

F O L G E . 0 1 8
D A S A I U S

Quote:
Developer: Moku-Mokugyo / GGE
Jahr des Releases: 2005
Ausrichtung: Horizontal
Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=SP7uk4f_iUE


Ja also Dasaius ist, wie man unschwer erkennen kann, eine Hommage an Darius. Bzw. eine… Verarsche? Die Bosse sind ziemlich simpel gezeichnet, komische Menschen fliegen umher und Levels gibt es eigentlich gar keine sondern nur den Boss Rush mode. Auf Schwierigkeitsgrad “Normal” beisst man sich schon ziemlich die Zähne aus und die Hintergründe sehen immer gleich aus und wechseln nur die Farbe. Also ka, was ich davon halten soll. In der Dezaemoners Community hatte es bestimmt seinen Platz, aber ich muss das nicht spielen. Einmal angeschaut, die Bosse für bisschen lame befunden und weiter geht’s. Die Dasaius -Extra- Version schau ich mir dann erst gar nicht erst an. :Q


Pen Pen Trans(en)pen Trans(en)pen Trans(en)pen

The Dezaemon 2 Series – Daioh XX Maniac

~THE DEZAEMON 2 SERIES~

F O L G E . 0 1 7
D A I O H . X X . M A N I A C

Quote:
Developer: Mo4444
Jahr des Releases: 2007
Ausrichtung: Vertikal
Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=l4ACJZlPxI8


Und noch ein Daioh P! Remake. Dieses ist sogar aus dem Jahre 2007, also relativ aktuell. Ein Saturnspiel aus dem Jahre 2007, dass ich das noch erleben darf. Nachdem ich mir die Tränen aus den Augen gewischt hatte, schaute ich mir erst einmal das Titelbild an und befand es für gut. Überhaupt ist das ja irgendwie strange, dass die Dezaemon Shmup Titelbilder immer 2×2 sind, also doppelte Pixelgröße. Das ist ja irgendwie schon Style, aber ka.. musste man soviel Ram sparen?


Wie dem auch sei. Daioh XX Maniac hat zum ersten mal eine wirkliche 1×2 Pixel Hitzone. Diese ist als blinkendes, kleines, rotes Viereck in der Mitte des Schiffes gekennzeichnet und vor allem auch wirklich von Nöten. Schon in Stage 1 kriegt man es hier mit Bulletvorhängen zu tun, dass einem schwindelig wird. Fast kommt Do Don Pachi feeling auf, wenn das nicht alles so… “klobig” wäre. Ich weiß nicht, ob die Dezaemon Engine, bzw. der Tatescreen im Yokomode, für Bulletspewer im Stile Do Don Pachis so geeignet ist. Der Platz ist zu limitiert und gerade im Fall von Daioh XX Maniac sind die Bullets eine Nummer zu groß. Das Ausweichen funktioniert zwar, vor allem, wenn später die Geschwindigkeit herunter gefahren wird, aber es sieht einfach nicht schön aus. Und das Auge isst man ja bekanntlich mit, gell? HAHAHAHAHALÜLZZZZ… aka.


Ansonsten fällt einem die Power Up Item Inflation auf. Gut ist, neuen Schuss gibt’s überhaupt nicht – und demnach auch kein Ausweichen von unerwünschten Power Ups – aber dafür hinterlässt jeder zweite Gegner ein Bombenitem. Ich hatte am Schluss um die 10 Bomben und das war einfach komisch. Die Grafik war auch ein zweischneidiges Schwert. Einerseits nicely remixed im 16-Bit Style ohne großartige Schnörkel, aber andererseits schaute auch hier und da zuviel vom original Daioh P! raus. Diese einfarbigen, glatten Flächen ohne jegliche Details oder Antialiasing, das passte einfach nicht. Da hatte sich Daioh Th Hyper Storm zuvor etwas mehr angestrengt. Die geremixte Musik hält sich auch in Grenzen und so ist Daioh XX Maniac ein komischer Bastard aus dem Original und dem Remix, was einfach nur ein Mittelmaß ergibt. Nix ganzes und nix halbes. Spaß macht es definitiv, aber leider nicht genug.

Pen Pen Pen Trans(en)pen Trans(en)pen

The Goonies

THE GOONIES
Die Goonies | los goonies

RICHARD DONNER . STEPHEN SPIELBERG . 1985

Der lokale Golfclub soll erweitert werden. Da Golfplätze nun einmal Platz brauchen, soll kurzerhand halb Astoria aufgekauft und enteignet werden. Astoria, das ist das Zuhause von Mikey, Mouth, Chunk und Data. Den Goonies. Als die vier Freunde zusammen ihre Sachen packen sollen, um die Häuser zu verlassen, finden sie auf dem Dachboden in Mikeys Haus eine alte Schatzkarte, die zu einem sagenumwobenen Schatz des einäugigen Willys führen soll. Mikey sieht die Chance sein Zuhause zu retten und so machen sich die Goonies auf, den Schatz zu bergen.

Die Goonies muss man einfach gesehen haben. Am besten damals als 10 bis 13-jähriger, denn nie wieder können Filme einen derartigen Impact haben, wie in der Kindheit. Ich bin heilfroh diesen Film damals gesehen zu haben. Er ist fast eine Art Indiana Jones für Kinder, mit viel Action, viel Abenteuer und lustigen Szenen. Als Kind hatte ich sogar teilweise Angst vor dem entstellten Bruder der bösen Fratellis, welche sich ebenfalls auf die Suche nach dem Schatz machen. Sicher, wenn man ihn heutzutage schaut, dann ist das etwas anders. Der ganze Film ist ein klein wenig langsam, kommt nur gemächlich in Schwung und so richtig spannend findet man das ganze dann auch nicht mehr. Deswegen bin ich heilfroh meine Kindheitserinnerungen noch zu haben.

Was mir aber auffiel ist, dass der Film relativ gut gealtert ist. Nur am Anfang erkennt man an den Klamotten, dass er im Jahre 1985 gedreht wurde. Sobald die Goonies in den Katakomben des Hauses sind, sieht er vor allem durch den superben DVD Transfer aus wie neu. Und da damals CGI noch nicht so verbreitet war, kann man sich auf einen Film freuen, der noch handwerkliche und vor allem gute Special Effects hat. Gerade gegen Ende beim Finale des Films.

Positiv fiel mir auf, dass hier noch richtig Abenteuer geboten wurde. Ganz wie in Indiana Jones, trifft man auf Fallen, Skelette, Spinnenweben und natürlich gegen Ende auf einen riesigen Schatz. Das vermisste ich irgendwie bei Filmen wie National Treasure, bei welchem Nicholas Cage überwiegend in Washington DC rumrennt und nicht in Katakomben. Überrascht war ich dann etwas, wie derb die Goonies damals eigentlich waren. Ich bereitete mich auf 1980 Familienkino vor und muss auf einmal alle zwei Sekunden “scheiße” und Witze über Pimmel anhören. Da wurde noch kein Blatt vor den Mund genommen, wie in manchem Disney Film und hier gibt’s auch mal auf’s Maul. Und baha, manche “Witze” im Film waren regelrecht geil und wirkten vor allem relativ spontan und nicht so übertrieben lame wie in Disneyfilmen. Ich weiß nicht, ob das an der Zeit lag oder nur an Richard Donner / Stephen Spielberg, aber bis auf wenige Ausnahmen waren die Witze wirklich nice und keine Kinderslapstick.

Ach, man muss ihn einfach gesehen haben. Wer auf Indiana Jones steht oder Stand By Me, wird auch an Goonies seine Freude haben. Denke ich.. Hoffe ich..

Pen Pen Pen Pen Trans(en)pen

The Dezaemon 2 Series – Daioh The Hyper Storm

~THE DEZAEMON 2 SERIES~

F O L G E . 0 1 6
D A I O H The Hyper Storm

Quote:
Developer: MK2
Jahr des Releases: 2000
Ausrichtung: Vertikal
Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=uIbiN3-bdpk


In der Dezaemoners Community gab’ es wohl mal eine Zeit oder einen Contest, bei welchem das Daioh P!, welches sich auf der Dezaemon 2 CD als Sample Game befindet, einem Remix unterzogen wurde. Mehrere Spiele haben das Daioh im Namen und verblüffende Ähnlichkeiten mit dem Originalspiel. Wenn auch oft verbesserte Grafik und geremixte Musik. Die Ähnlichkeiten aber blieben. Irgendwie geil, dass es eine derartige Community für das Dezaemon 2 überhaupt gab. Ich kann mir vorstellen, dass der Austausch von Daten noch nicht so easy war. Es hätten alle ein Saturn Floppydrive benötigt? Oder… ging das irgendwie anders? Wie dem auch sei, bis in’s Jahre 2008 (aka dieses Jahr???) gab’ es noch Spiele und vor allem Dezaemoners Community Treffen. Schade, dass gerade keines war, als ich in Japan war. ~_°?


Sick, wie oft man schon am Logo erkennt, ob ein Spiel wohl cool sein wird oder nicht. Daioh The Hyper Storm hat zumindest schon einmal eins und siehe da, man wird nicht enttäuscht. In Stage 1 erkennt man gleich, dass hier ein Könner am Werk war. Alles ist wunderschön gepixelt, wenn auch etwas sehr basic. Hier und da, vor allem bei den Hintergründen, hätten es etwas mehr Farben sein können, bzw. Details oder Verläufe. Aber ab Stage 4 und 5 gibt’s dann immerhin aufwändigere und ziemlich gute Hintergründe. Das Gesamtbild stimmt also und es können vor allem die Gegner und das eigene Schiff überzeugen. An Spezialeffekten wurde (leider) etwas gespart. Und so sind Spriterotationen, 3D Fakes oder der geniale Hitzeflimmern Effekt beim Lava Endboss (drittes Bild) eher eine Seltenheit. Es macht sich also gleich einmal etwas 16-Bit Flair breit.


Der Waffen gibt es viere und leider wurde auch hier wieder auf das bewährte Dezaemon System gesetzt und somit ist man ständig am Ausweichen der Power Ups. Ich persönlich find das etwas unnötig, da Power Ups für einen keine Gefahr darstellen sollten. Bei Daioh The Hyper Storm wird das immerhin etwas gelindert durch die Tatsache, dass alle Waffen ziemlich gut und ziemlich ähnlich sind. Des Weiteren fliegen oft gleichzeitig alle vier available Waffen herum und so kann man einfach die lamsten zuerst aufsammeln und dann die Waffe, die man behalten will, als letztes einsammeln. All zuviel hat man ohnehin nicht zu tun, da Daioh The Hyper Storm (gottseidank) sehr human ist und sogar auf Schwierigkeitsgrad Hard einen eher moderaten Schwierigkeitsgrad bietet. Fans von Hardcore Shmups können ja immer noch Areichalken -Hard Mode- spielen. Ansonsten tut sich eigentlich nicht viel. Es ist ziemlich straight forward. Man sammelt Boni hier und da auf, schießt auf die Gegner, powert kurz seine Waffe auf und arbeitet sich so von Boss zu Boss. Lediglich die Musik, die teilweise Remixe der Originallieder von Daioh P! sind, fällt da noch großartig auf, aber das immerhin positiv.

Richtig cute wird’s dann beim Outro, welches sogar noch eine Überraschung bereit hält – welche nicht verraten wird – und spätestens, wenn uns der Programmierer mit den Worten “Thanks On Your Play” verabschiedet, wird einem ganz warm um’s Herz.

Wohlverdiente Pen Pen Pen Pen Trans(en)pen

The Dezaemon 2 Series – Crap Special 1

~THE DEZAEMON 2 SERIES~

Also tjopes. Die nächsten vier Spiele waren leider allesamt ziemlich crappig und teilweise unvollständig oder komplett weird. Von daher hier nun vier Kurztests.

F O L G E . 0 1 2
B I T E I K O T S U . U C H I M A R U

Quote:
Developer: Neng
Jahr des Releases: 1999
Ausrichtung: Horizontal
Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=Wq4LWSZxAqQ


Also die Grafik ist erst einmal rather lame. Komische Smileys fliegen umher, total sicke Gesichter greifen einen an und das Playersprite ist eine Mischung aus Mensch und Kotze. Schaut man sich das Video aber einmal an, so wird man feststellen, dass es fast schon lustig ist: Es ist ein Scoreshooter der etwas anderen Art. Ziel ist es keine Punkte zu sammeln. Durch das Evaden der sicken Smileys, die jeweils 9.000.000 Punkte geben, bleibt der Score niedrig und das ist immerhin das Ziel des Games. Da werden spätere Gegner besonders fies, deren Bullets sich bei Beschuss in Smileys verwandeln, die man ausversehen dann aufsammelt. Also gar nicht so leicht! Tjopes, leider reicht’s halt doch nicht für mehr. Ist nur ein 1-Stage Demo sozusagen.

Pen Pen Trans(en)pen Trans(en)pen Trans(en)pen

~THE DEZAEMON 2 SERIES~

F O L G E . 0 1 3
B O U N D

Quote:
Developer: IGK
Jahr des Releases: 2005
Ausrichtung: Vertikal
Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=Vp2VSuq9FA8



Bound kommt vom Macher von “Areichalken”, welches, wie ihr euch vielleicht erinnert, einfach nur huren mega geil war. Tjopes, Bound ist nicht ganz das, was ich erwartete. Ein Shooter im Wireframe Mode. Es wird komplett am unteren Bildschirmrand gespielt, ganz wie in Space Invaders. Was man allerdings so wirklich machen musste, checkte ich nicht ganz. Man hat lediglich Bomben zur Auswahl und muss wohl mittels der Bombe, bzw. deren Druckwelle versuchen, die von oben herunterfallenden Gegner immer wieder “hoch zu schubsen”. Sobald ein Gegner durch kommt, heißt es “Game Over”. Auch hier wieder nur ein Proof Of Concept – schätze ich – welches zudem nur gecoverte Klassik in Dudelform als Musik zu bieten hat.

Pen Pen Pen Trans(en)pen Trans(en)pen

~THE DEZAEMON 2 SERIES~

F O L G E . 0 1 4
C H A O S . O F . V A M P I R E

Quote:
Developer: Timo. (xD)
Jahr des Releases: 2006
Ausrichtung: Horizontal
Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=T737FD3ZI7E



Zwischen all dem Crap fand ich dann doch noch etwas halb wegs gelungenes. Chaos Of Vampire bietet immerhin einen tollen Titelscreen, gute Musik und ist ein “richtiges Spiel”. Also mit mehreren Leveln, Gegnern und überhaupt. Die Grafik ist zwar einerseits ganz gut, andererseits hat sie so einen komischen Touch, der mir überhaupt nicht gefällt und somit kann und will ich sie nicht wirklich gut finden. Die Musik dudelt im Laufe des Spieles dann eher so vor sich hin und spielereische Abwechslung gibt es auch kaum. Man fliegt als komische Hexe herum, sammelt Power Ups auf und schießt, was der Besen hält. Dazwischen gibt es allerdings immer recht gute Cutscenes, die so etwas wie eine Story erzählen. Die Levels ansich sind ganz nice gemacht. Ähnlich wie in Castlevania gibt es für jeden Abschnitt einen Namen (Forest, Bridge, etc.) und recht gute Effekte was Vorder- und Hintergrund angeht. Aber nach ein paar Minuten Spiel merkt man gleich, dass einfach etwas fehlt. Der Funke springt nicht so recht über und gegen Ende wird es zudem auch richtig schwer. Das Game ist ein waschechter Bulletspewer.

Pen Pen Pen Trans(en)pen Trans(en)pen

~THE DEZAEMON 2 SERIES~

F O L G E . 0 1 5
C O S M O . F I G H T E R

Quote:
Developer: Sak (xD)
Jahr des Releases: 1998
Ausrichtung: Horizontal
Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=687tZg3YHOY



Also Cosmo Fighter ist so typischer SEUCK Crap. Aber zu seiner Verteidigung muss man sagen, dass es 1998 raus kam, also gerade mal knapp 1 Jahr nach Dezaemon 2 Release. Von daher sehe ich es eher als Test, als ein ernst zu nehmendes Shmup an. Dabei fiel mir gleich mal auf, dass ich nur diesen 45 ° Schuss habe und keinen, welcher nach vorne schießt. Das macht das spielen ziemlich schwer und nach schätzungsweise 2 Sekunden hatte ich schon keinen Bock mehr. Also… mehr kann ich dazu nicht sagen. ~_°?

Pen Trans(en)pen Trans(en)pen Trans(en)pen Trans(en)pen

The Dezaemon 2 Series – Bakudan

~THE DEZAEMON 2 SERIES~

F O L G E . 0 1 1
B A K U D A N

Quote:
Developer: Hitoshi
Jahr des Releases: 2003
Ausrichtung: Horizontal
Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=CILC1oQ9Px8


Baha wie sick! Eine neue Spielidee innerhalb der strengen Grenzen der Dezaemon Engine. Bakudan ist kein Shmup im klassischen Sinne sondern viel mehr so etwas wie The Deep, Deepscan oder gar Space Invaders, wenn man’s so nimmt. Man fliegt oben über dem Wasser herum und wirft Bomben auf sich unten im Wasser befindliche… Kugeln. Diese Kugeln schießen, was das Zeug hält und man hat nur oben den Bereich zum Ausweichen. Also nur nach links oder rechts. Das ist bei der Schussgeschwindigkeit der Gegner schon hier und da ziemlich schwierig.


Irgendwie macht’s auch Spaß, das Problem ist nur, dass es sich nur um eine 1 Level Version handelt? Das ist nicht genug für mehr Penen. Die Grafik ist zwar wirklich nett, wobei man halt nicht viel sieht, und die Musik ist eher… zweckmäßig. Zwei Pimmel für die Idee, aber es fehlt halt noch jede Menge. Eher als Proof Of Concept zu bezeichnen.

Pen Pen Trans(en)pen Trans(en)pen Trans(en)pen

The Dezaemon 2 Series – B-Lood Soldier

~THE DEZAEMON 2 SERIES~

F O L G E . 0 1 0
B – L O O D . S O L D I E R

Quote:
Developer: Iton
Jahr des Releases: 2002
Ausrichtung: Vertikal
Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=yvX7m8wsYpg


Blood Soldier ist auf den ersten Blick klar als Don Pachi Clone zu erkennen. Zu offensichtlich sind die Gemeinsamheiten wie die Sterne, die Power Up Items und sogar die Explosionen. Wenn die wirklich alle von Hand gepixelt wurden, dann Hut ab. Er hat sie ziemlich gut kopiert. Gleich zu Anfang wird man positiv von der tollen, schnellen Musik überrascht und erwischt sich dabei, wie man automatisch in seine Hose greift und am Pimmel rum spielt. Diese uptempo Nummern haben einfach einen gewissen Arcadecharme, den es so heutzutage nicht mehr gibt, imho. Zu oft hört man lame Technoscheiße oder komische Gitarrenriffs.


Nun denn. Blood Soldier hat noch mehr zu bieten. Das flotte Gameplay zum Beispiel. Wieder wird man angetrieben von den verschiedensten Faktoren. Ausweichen der Gegnerbullets. Einsammeln von Sternen. Ausweichen der Power Up Items. All das führt zu konstantem und wildem Herumgefliege. Das ist aber gut so, denn immerhin macht es spaß. Die Schiffgeschwindigkeit ist perfekt schnell und lässt sich nicht mehr verändern und an Sprites wird nicht gespart. Bullet Curtains, dicke Explosionen und viele Gegner. Ganz wie das große Vorbild DDP. Man hat mal wieder drei Schuss zur Auswahl, wobei das Wort “Auswahl” ziemlich großzügig benutzt wird, da das random Herumgefliege der Power Up Items auf dem Screen mal wieder dazu führt, dass man um’s ein oder andere mal ein Power Up aufsammelt, welches man gar nicht wollte. Aber was soll’s, alle Waffen sind so ziemlich gleich gut und lediglich wenn man verreckt wird es ziemlich schwer, da die komplette Power der Waffen auf 0 zurück gesetzt wird. Das Einsammeln der goldenen Sterne gibt mal wieder viele Punkte, was in Extraleben resultiert, die man ab Stage 5 dann auch wirklich benötigt. Denn ab Stage 4 verdient das Spiel schon durchaus den Namen “Bullet Spewer”.


Die Grafik ist eigentlich ziemlich nice. Am Anfang erkennt man sofort DDP wieder und die Hintergründe sehen super detailliert und oldschoolig aus. Die Gegner sind dagegen etwas blass und bestehen oft nur aus Outline und Füllung. Wenig bis gar keine Details und Schattierungen. Aber sie sind ja iohnehin nur Kanonenfutter und verschwinden jeweils schnell vom Screen. Die Bosse sind dafür imposant und allesamt ziemlich detalliert. Ab Stage 3 erinnert die Grafik dann leider etwas an Lego (???) aber fängt sich im Laufe des Spiels wieder. Man kann aber ohnehin nicht großartig drauf achten, da hier ziemliche Action abgeht.

Pen Pen Pen Pen Trans(en)pen

The Dezaemon 2 Series – Avenge – The G-Fencer 777

~THE DEZAEMON 2 SERIES~

F O L G E . 0 0 9
A V E N G E (The G-Fencer 777)

Quote:
Developer: Raynex
Jahr des Releases: 1999
Ausrichtung: Vertikal
Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=412Op20TwSU


Baha Wahnsinn. Jetzt spielte ich schon um die 10 Dezaemon Shmups und erlebe immer noch Überraschungen. Avenge, von welchem es 4 Versionen gibt, überrascht mit einer unglaublichen Action auf dem Screen, bei der sich jeder Epileptiker vor Angst in die Hosen scheißen würde, sofern es seine Schließmuskelkontraktionen, die er höchstwahrscheinlich beim Spielen erleiden würde, zu ließen. Ich hielt es nicht für möglich, das derart viele Sprites gleichzeitig darstellbar sind von der Dezaemon 2 Engine.


Avenge geht also ab wie Fruchtgummi. Das fängt schon bei einem ausladenden und epischen Intro (!) an. Hier wird eine Story in Bildern erzählt, bei der wir uns das meiste denken können. Mutterschiff wird von dicken Lasern zerstört, Schiff fliegt in Richtung Gegner und auf geht’s. Gleich am Anfang geht die Action ab, dass einem schwindelig wird. Man hat einen relativ dicken Schuss, dazu 6 Raketen und an Gegnern wird zu Anfang auch nicht gespart. Dazu scrollt der grelle Hintergrund mit 500 km/h an einem vorbei und fast hat man Probleme auch nur ansatzweise irgendwas zu erkennen. Aber erstaunlicherweise geht’s, erst recht nach mehrmaligem Spielen und so entdeckt man dann auch die herumfliegenden Bonusitems, die es aufzusammeln gilt. Diese bringen Punkte und Punkte bringen Leben, welche man auch dringend benötigt. So ist man also immer gut beraten auch ja jedes einzelne Bonusitem aufzusammeln, was dem ganzen Spiel eine Action Note verleiht. Also noch mehr Action. Ständig ist man am Herumfliegen, Ausweichen und Aufsammeln.


Ja scheiße. Was ist denn hier los? Die Musik peitscht einen gleichermaßen an und klingt super genial und chippig. Das ist ja ansonsten immer der Flaschenhals der Dezaemon 2 Engine, da anscheinend keine eigenen Samples kreiert werden können und so viele Tunes gleich klingen. Dass die Samples, die vorhanden sind, dann auch noch relativ lame sind, hilft den Musikern nicht gerade. Aber Raynex, Beta und LeimonZ haben hier wahrlich meisterhaftes erschaffen.

Die Grafik verdient gleiches Lob. Passend zum Spiel geht auch sie ab, mit den schon erwähnten 52385 Sprites gleichzeitig auf dem Screen, tollen Gegner- und Bulletsprites und grellen, super schnell scrollenden und 3-fach parallaxen Hintergründen. Garniert wird das alles durch super geniale Zwischensequenzen (!), welche die Engine bis zum Maximalsten ausreizen dürften? Mit relativ einfachen Mitteln werden hier kleine Geschichten visualisiert, dass es eine Freude ist. Sprite Rotating, Transparenz, 3D Tunnelfakes und dicke Explosionen zeichnen die Grafik aus. Ach, alles viel zu geil.

Richtig lustig wird es aber, wenn man das Spiel durchgezockt hat und das Ende sah, welches erstaunlicherweise… überraschend ist? Ich staunte nicht schlecht und zückte ohne zu zögern 5 Pimmel.

Pen Pen Pen Pen Pen