Career Opportunities

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Jim Dodge ist ein Schwätzer und zu nichts zu gebrauchen. Nachdem er schon wieder gefeuert wurde, zwingt ihn sein Vater als Nacht-Putzkraft im Target Supermarkt zu arbeiten. Dort ist er zum ersten mal alleine mit sich selbst und muss sich und sein Gelaber selbst aushalten. Die Stunden ziehen sich in die Länge. Da kommt es ihm gerade recht, dass sich ausgerechnet heute eine ehemalige Schulkollegin im Supermarkt einschließen ließ. Endlich hat er jemand zum Labern. Und fuck ey, ist Jennifer Connely in dem Film sexy.

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Aus der Liste “Underrated Comedies” kommt dieser Film, der vermutlich aus gutem Grund underrated blieb. Ich glaube das Hauptproblem liegt am eher unlikeable Hauptdarsteller, mit welchem ich nie so richtig warm wurde. Der ganze Film hat zwar einen “Ferris macht blau” Style, aber irgendwie will der Rest nie so richtig dazu passen. Der ganze Film spielt sich im Target ab, was ansich ganz nett ist und vor allem unerwartet viel Abwechslung bietet, aber naja, so wirklich zünden kann hier eigentlich kaum was. Jennifer Connelly sticht noch am ehesten hier heraus, ganz einfach weil sie super sexy ist. Wobei sie immer noch, bzw. mit dem Alter sogar noch hübscher aussieht mittlerweile. Jo, es fehlt also entweder ein super sympathischer Hauptdarsteller oder super Gags. Zwei Pimmel gibt’s, weil der Film immerhin nicht total boring oder gar scheiße ist. Adequat aber irgendwie “meh”.

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Bernie

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Im kleinen, Städchen Carthage im US Bundesstaat Texas erschießt der Bestattungsassistent Bernie Tiede die Millionärswitwe Marjorie Nugent, mit welcher er seit ein paar Jahren ein intimes Verhältnis führte. Das Städtchen ist in Schock und trotz Geständnis Tiedes will kaum einer glauben, dass er die Witwe erschossen hat. Er war doch so ein netter Kerl.

Based on a true story und dieses mal auch wirklich. Den Fall gab es so wirklich und laut Leuten aus dem Dorf hat er sich auch so zugetragen, wie im Film zu sehen ist. Dazu werden immer wieder Interviews mit truen Carthage Insassen Einwohnern eingespielt, welche dem Film eine zusätzliche Note Authentizität geben und auch für ein paar Höhepunkte des Filmes verantwotlich sind. Was diese Texaner da so teilweise von sich geben, also es ist echt schon bisschen hilarious und erinnert an radikale Islamisten. Bernie war doch sooo ein netter Kerl und stand im Dienste Gottes, er kann das nicht getan haben. Und selbst wenn, die Witwe war so grausam und böse zu ihm, Gott würde ihm verzeihen. Einfach funny irgendwie. Jack Black als Bernie ist vermutlich seine beste Rolle so far – zumindest von dem, was ich so sah – und es ist einfach eine Freude ihm dabei zuzusehen, was für ein Paradebeispiel Citizen er ist, sich um die Witwen kümmert, im Städtchen engagiert und einfach zu jedem stehts freundlich und zuvorkommend ist. Besonders nice auch, dass Jack Black hier sein Gesangstalent zeigen kann, was mich ein wenig überraschte. Der komplette Film wird imho nur von Jack Black getragen und der Tatsache, dass es sich um einen realen Fall handelt. Er zeigt einfach schön wie sick es manchmal im Leben zugeben kann, egal wie spotless die Fassade von aussehen aussieht.

Laut Zeitungsberichten von damals war die Stadt gespalten in “Bernie ist ein Mörder und muss hinter Gittern.” und “Oh mein Gott, Bernie? Der würde das NIE tun!” (trotz Geständnis wohlbemerkt!), diese Spaltung fehlte mir im Film irgendwie leider. Es kommen truely nur die Anhänger Bernies zu Wort und der Staatsanwalt Danny “Buck” Davidson steht allein auf weiter Flur. Das mindert das Prädikat “Based on a true story” etwas, aber najopes… dennoch nice, quirky und interessante “Komödie”.

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BASEketball

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BASEketball

Zwei dudes erfinden bei einer Party ausversehen eine neue Sportart. Eine Mischung aus Basketball und Baseball. Es erobert zuerst die Nachbarschaften in den Städten und wird durch das Auftauchen eines Millionärs ganz offiziell eine neue Sportart. Die NBL wurde geboren. Doch mit der neuen Popularität kommen auch die Probleme.

Tjo, ein Film von David Zucker (Naked Gun, Top Secret, Airplane, etc.) welchen ich noch gar nicht kannte starring Trey Parker und Matt Stone, natürlich of South Park fame. Fand den Film in einer Liste von underrated Komödien und ja… er hat auch truely seine guten Momente, in welchen er an “Die nackte Kanone” erinnert, aber leider ist auch viele irgendwie ein bisschen zu albern. Dazu kommt, dass mich das Topic mit dem Sport nicht ganz so interested hat. Nein Penance, so gut wie Top Secret ist er natürlich nicht, aber das schafft ja eh kaum ein Film, von daher… ist truely mal ganz interessant, vor allem wegen Trey Parker und Matt Stone vor der Kamera und dem Zucker-Feeling von damals.

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Death Becomes Her

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Death Becomes Her

Ernest Menville ist mit Hellen Sharp in einer Beziehung und eigentlich wollen beide bald heiraten. Zusammen besuchen sie eine Show von Madeline Ashton, einem sinkenden Sternchen am Broadway. Was Ernest nicht weiß, der Besuch der Show ist ein Test von Helen, um zu sehen, ob Ernest dem Charme von Madeline widerstehen kann, da die zwei Damen sozusagen eine gemeinsame Vergangenheit haben. Madeline spannte Helen stehts die Männer aus. Auch dieses mal scheint es zu klappen, denn Ernest ist hin und weg von Madeline und ein paar Jahre später gar verheiratet mit ihr, während Helen sich fett fraß und in eine Klapsmühle eingeliefert wurde. Doch sie plant Rache…

Tja puh… ich remember den Film von damals noch, natürlich unter dem imho recht nicen deutschen Titel “Der Tod steht ihr gut”. xD Ich rememberte aber nur noch, dass alle so wegen den Special Effects ausflippten. Hatte keine Ahnung mehr, ob er eigentlich gut war oder nicht. Als ich dann kürzlich wieder davon hörte und las, dass er ja actually von Robert Zemeckis ist, musste ich ihn mir asapst nochmal anschauen. Und baha ey, siehe da… das erste, was einem auffällt, sind echt die Special Effects. Die kommen von ILM und sehen auch heute noch wirklich sehr gut aus, imho. Dieses übernatürliche Element – der Geheimtrank, der ewiges Leben verspricht – gibt dem Film das gewisse Etwas, denn ohne wäre er fast ein wenig langweilig. Kein Mensch will sich 2 Stunden anschauen, wie zwei Tussis mit einer um einen Typen fighten, denke ich. Aber tjo, so ist es noch akzeptabel und Bruce Willis gibt es ja auch noch. Hier total atypisch gecasted, als nerdigen Schönheitschirurgen und mal nicht als Actionheld. Aber es passt imho und man nimmt es ihm auch wirklich ab. So wirklich lustig ist der Film dann leider nicht ganz so sehr und die meisten Gags ergeben sich einfach aus der absurden Situation. Der sympathischste Gag ergibt sich aus dem Loch im Bauch von Goldie Hawn, wenn Meryl Streep einen Speer auf sie wirft, dieser aber nur durch das Loch von Goldie fliegt. Das Lustige hierbei ist die Reaktion von Meryl Streep, wie sie erst happy ist, dass sie das Loch trifft, dann aber gleich enttäuscht ist, weil es ja gar keinen Effekt hat. Der Speer steckt nun in der Couch und als sich Goldie Hawn später hinsetzt, setz sie sich genau drauf und der Speer ragt aus ihrem Loch im Bauch. Das sind so imho die besten Gags und irgendwie vermisste ich da noch ein wenig mehr von. Das meiste ist leider echt nur Frauengenörgel auch wenn Meryl Streep wirklich hervorragend als bitchiger Broadway-Star ist.

Definitiv nochmal einen Look wert, vor allem all die Jahre danach und in 1080p, aber leider truely kein wirklich mega großartiger Film. Wie gewisse andere Filme von Robert Zemeckis…

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My Beloved Bodyguard

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My Beloved Bodyguard

Ding ist ein alter Knacker und Ex-Cop, der in der nähe der russischen Grenze in einem kleinen, verschlafenen Dörfchen wohnt. Er leidet schon etwas an Demenz und spricht kaum mit irgendwem. Einziges Highlight seines Tages ist, wenn die süße Nachbarstochter zu ihm durch’s Küchenfenster steigt und allerhand Schabernack mit ihm treibt und gerne auch mal fischen geht mit ihm. Ihr Vater ist nicht gerade der hellste und kriminell obendrein. Als er eines Tages Probleme mit Gangstern bekommt und somit auch die süße Tochter in Gefahr ist, wird Ding aktiv und versucht sie zu beschützen.

Meine Beschreibung klingt jetzt cheeziger, als der Film eigentlich ist. Ja, er ist sogar relativ gut gemacht und vor allem Ding ist wirklich ein alter Knacker und nicht einfach ein Special Geheimagent in fortgeschrittenem Alter, welcher bei Gefahr dann auf einmal alle umhaut, etc. Ja, er wird auch mal aktiv und kämpft in einer Szene auch ziemlich nice, aber man sieht, dass es eben nicht mehr so geht wie damals und er ordentlich in’s Schnaufen kommt dabei. Und vor allem ist es auch nur eine Szene und irgendwie ist überhaupt alles eher realistisch in dem Film. Die Beziehung zu der kleinen ist ganz cute gemaked und kommt ohne großen Schnulz aus und das Setting nahe der russischen Grenze mit ein paar Szenen in Vladivostock ist sogar rather interesting. Vor allem auch kameratechnisch super nice in Szene gesetzt imho. Der ganze Film ist eine Augenweide. Einziger Kritikpunkt ist, dass er sich hier und da etwas zieht und man natürlich keinen Action-Kung-Fu-Sammo-Hung-Kracherfilm erwarten sollte… wie es das Poster z. B. suggeriert. >:o

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Parallels

ImageParallels

Ronan bekommt einen komischen Anruf von seinem Vater. Er soll um eine bestimmte Zeit zu einem bestimmten Gebäude gehen. Als er zuhause nach seinem Vater schauen will, trifft er auf seine Schwester. Sie bekam ebenfalls den Anruf. Beide machen sich Sorgen und entscheiden, zu dem Gebäude zu gehen. Dort angekommen stellen sie aber fest, dass es leer ist und lediglich mit Graffiti beschmiert ist, welches keinen Sinn ergibt. Als auf einmal eine Art Alarmanlage losgeht, rennen sie erschrocken aus dem Haus, nur um festzustellen, dass die komplette Erde auf einmal zerstört ist. Was passierte in dem Gebäude und vor allem, wer hat es gebaut?

Tjo, habe ich mir geschwind mal angeschaut, weil Constance Wu darin mitspielt. Constance Wu spielt ja die geile Mutter von Eddie in der “Sitcom” Fresh Off The Boat. Und ka, ich finde sie recht nice darin und wollte nun mal schauen, was sie so mit einer eher ernsteren Rolle anfängt. Außerdem ist sie Asian und hat einen Silberblick. Yum.

Die Ausgangssituation finde ich ansich gar nicht so verkehrt. Ein random Gebäude, welches einem irgendwie ermöglicht, in Parallelwelten zu reisen. Man stellt sich asap die Fragen “wer baute es?”, “wie funktioniert es?”, “wie kommt man wieder nach Hause?” und “warum?”. Mit dem recht einfachen Besuch (das Gebäude “resettet” alle 36 Stunden) verschiedener Welten ergeben sich auch allerhand interessanter Dinge, die man so durchspielen könnte. Manche Welten sind komplett zerstört. Manche Welten sind fast wie die eigene, aus welcher man kommt, nur evtl. technologisch etwas weiter. In manchen Welten existiert man noch nicht und in manchen Welten vor allem aber schon. Tjoa. Das klingt nun alles sehr stark nach Material für eine Serie und ja. Das ist es ganz offensichtlich auch. Der Film macht eher den Eindruck einer Pilotfolge einer Serie und hört vor allem auch genauso auf. Man bekommt keine einzige Frage beantwortet und wartet nun sozusagen Sehnsüchtig auf den Anfang von Staffel 1. Ob die jemals kommt weiß man nicht, aber schön wäre es imho.

War ganz interesting. Für einen “feature Film” (aka direct to stream) allerdings zu wenig.

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Extract

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Extract

Joel Reynold (Jason Bateman) ist Inhaber von “Reynold’s Extract”, seiner selbst aufgebauten Firma für Aromenextrakte. Er lebt ansich ganz gut, mit einer hübschen Frau, einem 7er BMW und einem anschaulichen Häuschen mit Pool. Wenn da nur nicht die tägliche 20:00 Uhr Deadline wäre. Genau um 20:00 Uhr zieht seine Frau (Kristen Wiig) nämlich ihre Jogginghosen an und dann gibt es keinen Sex mehr. Das frustriert ihn verständlicherweise und da kommt die neue Angstellte in seiner Firma, die super cute Cindy (Mila Kunis) gerade richtig. Er würde ja gerne asapst eine Affäre mit ihr anfangen, zumal sie an ihm interessiert scheint, wäre da nicht sein schlechtes Gewissen seiner Frau gegenüber. Eines schönen abends empfiehlt ihm der Barkeeper (Ben Affleck) in seiner Lieblingsbar, einen Gigolo anzuheuern, um zu sehen, ob seine Frau Sex mit ihm haben wird. Wenn ja, kann Joel mit Cindy rummachen und braucht kein schlechtes Gewissen haben. Wenn nicht, dann ist alles in Ordnung. Natürlich ist das eine total behinderte Idee und Joel hätte sich nie darauf eingelassen… wenn der Barkeeper ihm nicht ausversehen ein Beruhigungsmittel für Pferde anstatt der versprochenen Viagra verabreicht hätte.

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Extract ist ein weiterer Film von Mike Judge (Office Space, Silicon Valley, Beavis & Butthead) und imho sein bisslang ruhigster und unauffälligster. Das heißt aber noch lange nicht, dass er nicht lustig ist. Im Gegenteil, manchmal ist es ganz angenehm, eine eher realistischere Komödie zu sehen ohne großartig Slapstick oder haarstreubende Situationen. Es ist allemal lustig genug, kommt dennoch auch gut mal ohne Jokes aus, wenn die Story einfach gerade nichts her gibt und andere Dinge wichtiger sind. Jason Bateman ist die einzig zurechnungsfähige Person im Film und schafft gekonnt den Spagat zwischen Pokerface und Fassungslosigkeit. Richtige Highlights im Film sind aber lustigerweise Gene Simmons als verrückter Anwalt und Ben Affleck als der Barkeeper, der ständig nur schlechte Ratschläge und die verschiedensten Drogen parat hat. Mila Kunis kann ansich nur hübsch – also wirklich, wirklich hübsch – aussehen, aber das macht nichts. Hier geht’s mehr um den Firmeninhaber, seinen Problemchen mit den Angstellten und die Sache mit dem angeheuerten Gigolo und seiner Frau.

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The Ones Below

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The Ones Below

Blah und Blah sind ein junges Pärchen, erwarten ein Kind und leben gut situiert in London. Als eines Tages unter ihnen der Vermieter stirbt, sind sie zwar erst traurig, aber schon bald auch froh, denn unter ihnen zieht asapst ein junges Pärchen ein, welche ebenfalls ein Kind erwarten und vor allem den lange verwahrlosten Garten wieder in Ordnung bringt. Blah findet Theresa auf Anhieb sympathisch und vor allem auch recht interessant. Sie laden die neuen Mieter zum Abendessen ein. Bei diesem Abendessen stellt sich heraus, dass Theresa und Jon schon seit 7 Jahren versuchen, ein Kind zu bekommen. Als Blah erwähnt, dass sie erst gar kein Kind wollten, kippt auf einmal die Stimmung…

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Tjo, “The Ones Below” erinnerte mich vom Titel her eher an einen Horrofilm. Erst als ich die Beschreibung las, wollte ich ihn truely mal sehen. Ist ein recht düsteres Drama um even besagte zwei Pärchen und einen tragischen Zwischenfall. Die Atmosphäre und vor allem Kamera fand ich ganz gelungen, ebenso wie Clémence Poésy welche ihre Rolle als verstörte Mutter wirklich realitätsnah rüber bringt, ohne irgebdwelche random weirde Aktionen zu veranstalten. Das Drehbuch ist auch clever genug, dass man nicht asapst weiß, was abgeht und gegen Ende hin ggf. sogar noch überrascht werden kann. Schön auch, dass es durchgehend ernst und realistisch bleibt und nie zu abgefahren wird.

Allerdings muss ich sagen, dass der Film sich an manch einer Stelle ein wenig zog und mir noch irgendwie mehr “punch” fehlte, was (schreckliche) Gefühle angeht. xD Ja, ich hätte ihn mir fast noch eine Ecke düsterer gewünscht. Aber dennoch sehr sehenswert imho.

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Approaching The Unknown

ImageApproaching The Unknown

Ein Nasa Astronaut hat einen Generator erfunden, welcher aus Gestein Wasser extrahieren kann und nun macht wohl auch endlich eine bemannte Marsmission Sinn. Der Astronaut heißt Stanaforth und fliegt direkt selbst zum Mars. Ihm ist klar, dass das eine Mission ohne Rückticket ist und er auf dem Mars sterben wird. Ihn hält aber eh nichts mehr auf der Erde, er will einfach nur zum Mars und Geschichte schreiben.

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Ziemlich Low-Budget und ein Direct To Video aka Direct To Stream release, kann Approaching The Unknown dennoch überzeugen und vor allem gut unterhalten. Mark Strong ist recht gut in der Rolle des stoischen Astronauten, dessen 270-tägige Reise zum Mars ihn auf die ein oder andere Probe stellen wird, Luke Wilsons “Skinny” ist als Nasamitarbeiter ganz okay, hat aber auch nicht wirklich viel zu tun im Film. Die Spannung kommt ganz einfach dadurch auf, dass man Stanaforths Gedanken zuhören kann und so eine Reise zum Mars natürlich auch gefährlich ist und es ja doch etwas schief gehen könnte. Aber keine Sorge, es hält sich alles im recht realistischen Rahmen. Alles in allem also ein ganz unterhaltsamer Film, der ganz eindeutig mehr sein will, als er dann letztenendes ist. Bisschen schade, denn dieser Größenwahn ist es dann, welcher dem Film das Genick bricht. Der Regisseur ist ganz offensichtlich Fan von 2001 Odyssey im Weltraum, was ansich ja nicht schlecht ist, aber najo, wenn man schon in die Richtung geht, dann muss man auch truely was zu sagen haben, finde ich. Gegen Mitte des Films wird 2001 sogar regelrecht kopiert und auch wenn es dank praktischer Effekte wirklich geil aussieht, hat man immer den fahlen Beigeschmack im Mund, dass hier jemand auf philosophisch machen wollte, es aber nicht so truely hinbekam.

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Silicon Valley – Staffel 1 und 2

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Silicon Valley – Season 1 und 2

Also ihr kennt sicher alle Big Bang Theory und wie die Show im Internet damals (und leider sogar heute noch, aka läuft das noch? Gott) gehyped wurde, als DIE Show für alle “Nerds” und gar “Computerbegeisterte”. Wie auch “The IT Crowd” und naja, was soll ich sagen. Ich hasse Big Bang Theory. Es ist einfach lächerliche Scheiße mit lächerlichen Gags und möchtegern Rumgenerde( okay, “Rumgenerde” ist bisschen sick als Wort, aber whatevs…). Naja und dann gibt es Silicon Valley.

Richard ist Coder und residiert gerade im “Inkubator” von Ehrlich Bachmann, einem Typ in Silicon Valley, welcher einmal mit einer App Glück hatte und ein bisschen Geld verdiente. Er stellt nun anderen, jungen Talenten sein Haus zur Verfügung, damit die Freaks günstig in Silicon Valley leben und an ihren Apps weiter werkeln können, an welchen Ehrlich Bachmann natürlich finanziell beteiligt ist, wenn er ein gutes Gefühl hat. Zuerst macht Richards App “Pied Piper” – einer App zum Durchsuchen von irgendwelchen Musikdatenbanken – eigentlich nichts her. Als die Konkurrenz bei Hooli aber einen Beta-Build in die Hände bekommt, sind sie vom der App zugrunde liegenden Kompressionsalgorithmus begeistert. Hooli will die App kaufen. Es entsteht ein Bid-War und Richard hat die once in a lifetime Chance das zu schaffen, was vor ihm Google, PayPal, Uber und all die Techfirmen aus Silicon Valley auch schon schafften.

Also ja, ich checkte erst beim ersten Anschauen, dass die Serie von Mike Judge ist, welcher ja nun bekanntermaßen Beavis & Butthead kreierte. Leider hasse ich ja Beavis & Butthead. Viel interessanter ist für mich, dass auch “Office Space” und “Idiocracy” aus seiner Feder stammte, welche ich beide ziemlich lustig fand. Und ja, während in Office Space das Leben als Corporate Drone und Idiocracy eine Zukunft voller Idioten (aka 2016) auf die Schippe nimmt, ist in Silicon Valley nun das Leben der Techfirmen in und um das namensgebende Valley dran und baha ey… es ist einfach sehr funny und perfekt, wie Mike Judge die ganzen hohlen Phrasen der Techbranche auf die Schippe nimmt, Apple und Google gleichermaßen verarscht und auch die Struggles der Coder nicht zu kurz kommen. Und genau hier hat die Show einfach den perfekten Amount von “Nerdiness”. Es wird – wenn nötig – herzlichst über irgendwelchen Code gelabert, Server aufgesetzt und wieder abgefackelt und auch versucht, das hohle Phrasendreschen der Großen nachzuahmen, was vor allem Ehrlich Bachmann wunderbar drauf hat.

Richard Hendriks ist bei dem ganzen Unsinn unser Fels in der Brandung, aka die Person, mit welcher wir uns am meisten identifizieren können. Er ist zwar Nerd durch und durch, aber verfolgt logische Gedankengänge und denkt sich das ein oder andere Mal “WTF, ey”. Die Jokes zünden imho alle und es ist von Nerd-Coder-Fun-Pr0n (?!) bis zu Pimmelwitzen eigentlich alles dabei. Dabei gibt es aber auch genug Charakterentwicklung, welche sich vor allem in einem realistischen Rahmen bewegt. Vor allem freute es mich, dass es weniger eine “Sitcom” ist (mit Lachern, etc.) sondern viel mehr eine richtige Serie, wenn auch nur in 30 Minuten Häppchen. Dafür muss man nichtmal auf sicke Cliffhänger am Ende einer Folge oder Staffel verzichten, da hier Storymäßig echt einiges abgeht. xD Das neue Startup um Pied Piper hat echt einiges an Problemen zu bekämpfen und schwupps, hat man ausversehen Staffel 1 und 2 in einem Rutsch gebinged. :Q

Silicon Valley ist einfach das, was ich mir eigentlich damals bei Big Bang Theory schon gewünscht hätte. Eine realistische, aber lustige Nerd-Comedy. Es ist sozusagen das bessere Big Bang Theory.

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