Wu Ji, Sahara

Shagy, 01.05.2006 – 02.05.2006

Wu Ji

Tjo … im eigentlichen Sijnne ziemlich lame, wären da nich die toll fotographierten Bilder und coolen Wuxi Kämpfe. Leider ziemlich arme CGI aka die Opening Szene mit der Herde Büffen sah ja wo nur Kot aus ~_? Zwar hat z.B. The Myth ebenfalls arme CGI, doch dort hatten die irgendwie mehr Charme.

Tolle Bilder wo man den Rest vergessen kann … ach ja … die dt. Synchro is ebenfalls arm aka VCL sollen in Zukunft bitte die Finger von asiasischen Filmen lassen >:O

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Sahara

Wow. Selten hat mich ei Film so positiv überrascht. Jeder sagte der Film sei einfach schlecht, doch ich sah gerade und ich wurde prächtig unterhalten. Es gab keinerlei Längen, super aufgelegte Darsteller, nette On-Liner, ein cooler Sidekick und dicke Action mit nem tollen Soundtrack. Der einzige NAchteil war der humanitäre Ansatz, der nich so ganz zur kurzweiligen Erzählweise passte. Das hätte man etwas mehr in den Hintergrund schieben können. Dennoch ein toller Film, welcher wohl denk ich früher oder später in meine Sammlung kommt (hatte den Film nur ausgeborgt).

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Il Mare

elend, 01.05.2006

Il Mare

Tjo. Tussi und Typ schreiben sich Briefe über einen Briefkasten vor dem Haus in dem beide mal wohnten, bzw. wohnen. Das sicke: Typ wohnt dort 1997 und Tussi wohnt dort im Jahr 1999. Die Briefe gehen praktisch dank des Briefkastens durch die Zeit.

 

Nun ja. Es war recht interessant am Anfang. Wie sie sich Briefe schreiben und man überlegt: Ob sie sich mal treffen? Wenn ja, wie? Aber der Schluss war dann doof. Und sonderlich traurig war er auch nicht, fand ich. Also.. naja.

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Munich

Munin, 30.04.2006
München

Der Film macht es sich mit seinem “Konflikt” so dermaßen leicht, ist so dermaßen naiv in seiner Aussage, und gleichzeitig so dermaßen sensationsgeil und kalkuliert kontrovers…dass es mir um die tausende von Zuschauern leid tut, die “nachdenklich” aus dem Kino kommen.

Geilste Szene: Der Protagonist fickt in dramatischer Slow-Motion seine Frau und sieht vor seinem geistigen Auge wie das Olympia-Massaker blutig zu einem Ende kommt. Klischee-Nahost-Musik spielt im Hintergrund.
~_????????????????

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V for Vendetta

penance, 18.04.2006

V wie Vendetta

Ich bin baff.

Gestern aka heute morgen lief ich aus dem Kino, mit dem Wissen, dass es wohl doch Comic-Adaptionen geben kann, die nicht gleich total bescheuert und bunt wie Regenbögen auf Pilze sind.

 

Wer den Film sehen möchte, sollte sich das jetzt besser nicht durchlesen *SPOILER*:
..aka die extreme Kurzfassung:
Also da gibt’s ein England im Jahre.. hm.. irgendwann nach 2015 auf jeden Fall, indem eine autoritäre Regierung das Sagen hat. Leute dürfen z.B. ab einer bestimmten Uhrzeit nicht mehr auf die Strasse. Sie haben es mit einem durchorganisierten, gewaltbereiten Staat zu tun. Keine totale Überwachung aber.. die Menschen leben in Angst. Und Angst ist hier wohl auch die stärkste Macht. das hat die Regierung damals gemerkt, als sie ein Virus züchteten, zudem nur sie selbst ein Gegenmittel hatten, dass Menschen tötet und Menschen natürlich in Schrecken versetzt. Gekoppelt mit den Medien und jeder Menge Skrupellosigkeit und einer riesen Verschwörung wurde es so möglich Menschen gefügig zu machen. Oder besser gesagt, ihr Denken über die Realität zu steuern.
Es gibt einen Mann, der sich bei damaligen Experimenten anders entwickelte als alle anderen.. der auch die Explosion des Versuchslagers überlebte.. und der sich seitdem darauf vorbereitet gemacht hat, diese Regierung zu stürzen. So überfällt er eine TV Station und lässt in das ganze Land ausstrahlen, dass alle Menschen, die für eine neue Regierung bereit sind, sich am 5. November in einem Jahr vor dem Parlamentsgebäude versammeln sollen.

*SPOILERENDE*

 

Soweit zur ungefähren Story. Alles zu erzählen (was man tun müsste um es zu verstehen und gleichzeitig einige Dinge nicht lächerlich zu finden, politische Hintergründe etc.) wäre jetzt zu aufwendig und lang. Deshalb sollte ihn sich einfach jeder mal angucken, der die Schnauze voll hat von dem üblichen Superheldenmisst.
Wie auch immer.. ich war von dem Film begeistert. Er ist auf eine unscheinbare und subtile Art stellenweise witzig, in seinen wenigen Actionsequenzen sehr dramatisch und ist durchweg als stilvoll zu bezeichnen. Keine coolen Sprüche am laufenden Band, nicht andauernd unnötigen Effekte, gute Musik, klasse Bild und vor allem die schauspielerische Leistung der beiden Hauptfiguren, ließen mich gespannt im Kinosessel sitzen. Während die süsse Natalie Portman endlich mal zeigen kann, was für ein gewaltiges Gefühlsspektrum in ihr steckt, musste unser “Rächer” ja vollkommen ohne Gesicht überzeugen. Meiner Meinung nach hätte man das nicht besser machen können. “V” bewegt sich stets elegant, die seiner Wortgewandtheit in nichts nachsteht. Ein intelligenter Charakter, der genau weiss was er will und wie er es bekommt.. ohne wirklichen Hassgedanken verfolgt er sein Ziel.

 

Das eigentliche Tolle an diesem Film ist aber wohl die Kernaussage. Der Wink mit dem Zaunpfahl. Ich hätte niemals geglaubt, dass man ein Comic mit einer glaubhaften Geschichte über Politik und Verschwörung, die keineswegs abwägig, wenn nicht sogar schon vorhanden, ist, so verfilmen kann, dass es nicht entweder wie ein kläglicher Versuch wirkt oder total langweilig umgesetzt wird.
“V wie Vendetta” ist keins von beidem. Es bietet sozusagen für alle etwas, zudem noch die coolste Sterbeszene, die ich je in einem Film sehen durfte, so krank das jetzt auch klingen mag aber wie gesagt.. ich will nicht alles verraten.

aka..
..jeder der einen Film wie “The Fantastic 4″ oder “Hulk” erwartet, wird wohl sehr enttäuscht werden (hoffe ich). Der Film ist tiefgründiger, hat politische Brisanz und regt zum Nachdenken in unserem alltäglichen Leben an.
Für den absolut bescheuerten Titel muss ich leider einen pen abziehen (wie zur Hölle kann man so einen Film so ultrapeinlich benennen??? Und es liegt nicht mal an der deutschen Übersetzung) aber ansonsten hat er sich jeden verdient aka..

 

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Belly of the Beast, Downtown Torpedoes, Flight of the Intruder

Frazer, 18.04.2006

Belly of the Beast (2003, HK/UK/Canada)

Die Tochter eines Ex-CIA-Agenten (Steven Seagal) wird entführt, was dieser natürlich nicht besonders lustig findet…..obwohl die Polizei sich natürlich der Rettung annehmen will, scheißt er drauf und will sie und ihre Freundin selbst befreien, dabei gibts dann ein “kleines” Feuergefecht am Ende und einen Kampf zwischen ihm und dem “Boss” dessen Bedeutung ich schon wieder vergessen hab xD

Tjo, viel Kamera Spielereien, Slow Motion, während der Hauptdarsteller diverse Leute entwaffnet, am Ende gibt es Bullettime-Effekte, Seagal schnappt sich einen Säbel oder sowas und durchtrennt einen Pfeil der direkt auf ihn zugeflogen kommt, cool, unrealistisch, aber irgendwie mal was neues Mr. Green

Ansonsten ist der Film etwas weird, langatmig, und Standard halt, nix besonderes, da gabs schon bessere.

Downtown Torpedoes (1997, HK)

Vier Leute die zusammen Industriespionage betreiben werden von der Regierung angeheuert um ein paar Druckplatten wiederzubeschaffen.
Sie nehmen an und finden mithilfe von Computern, Satelliten und einer Hackerin was HK so sehr schaden könnte.

Als sie die vermeintlich echten Druckplatten haben stellt sich heraus das Sam (eine Frau), Ihr Boss den sie noch nie sahen, nicht das ist was sie vorgab zu sein, sondern nur zum ausspionieren auf die Truppe angesetzt war, als jedoch die Druckplatten als Fälschungen indentifiziert werden, nimmt man alle fest, woraufhin sich die hintergangenen Männer dann doch entschließen mit Sam zusammenzuarbeiten…..

Insgesamt recht nice, allerdings war mir das ganze zu sehr aus Konfliktbewältigung gestrickt, und es gibt kaum Charakterzüge die da mal hervorstechen würden, abgesehen davon das einer trinkt und der andere ihn nicht mehr im Team haben will und sie sich kurz Gedanken machen wie es weitergeht wenn sie mit dem nächsten Job durch sind. Alles dreht sich die ganze Zeit nur um die Druckplatten ~_~

Flight of the Intruder (1991, USA)

Bomber fliegen in Vietnam random Einsätze, als der Freund eines Piloten bei einem Einsatz ums Leben kommt bekommt jener starke Zweifel am Sinn Ihrer Einsätze, da sie bei jenem Flug nur Transporter und Bäume zerstört haben, was ohne jede Bedeutung ist.

Unser leicht psychisch labiler Hauptdarsteller bekommt einen Neuen zugeteilt, ein alter Hase, der sogar Ausbilder für die neueren Maschinen war, er mag Action und ist etwas verrückt, so lässt er sich auf ein illegales Unternehmen ein, in dem sie ein SAM-Lager in Hanoi (verbotene Zone) zerstören.

Wie so viele “Flieger-Filme” dreht sich auch in diesem mal wieder alles um einen verlorenen Freund, welcher einen sinnlosen Tod starb, es ist eigentlich immer dasselbe, während man bei den Flugszenen dann wieder nur zum Teil durchsieht, die Kameraeinstellungen wechseln einfach immer zu schnell und irgendwie ist die Art “Ein-Flugzeug-Krieg” nicht sehr sinnvoll und es ist ein Wunder das die durchkommen wo es schon Munition hagelt ohne Ende.