Don’t Give A Damn

Don’t Give A Damn

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Pierre (Sammo Hung) ist zwar ein guter Cop, aber wegen seinen etwas ungewöhnlichen Methoden nicht so sehr angesehen in der Polizeistation. Dass er dabei hin und wieder ein paar Fehler macht, hilft dabei natürlich nicht unbedingt. Als er gerade einem japanischen Drogensyndikat auf der Spur ist, gerät er ausversehen an den Zollbeamten Wong (Yuen Biao), welcher auch gerade am gleichen Fall arbeitet. Die zwei verstehen sich nicht so gut und so sind die ersten Spannungen und sogar fights vorprogrammiert. Umso schlimmer wird’s, als der neue, gestriegelte Super-Intendend (Takeshi Kaneshiro) die beiden zusammen am Fall weiter arbeiten lässt.

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“Don’t Give A Damn” sollte wohl der lange ersehnte Film sein, der die “Lucky Stars” Jackie Chan, Sammo Jung und Yuen Biao wieder vereinten. Durch anderweitige Zusagen konnte Jackie Chan wohl nicht mitmachen und so musste Takeshi Kaneshiro für ihn einspringen, was sich unweigerlich im Feeling des Filmes bemerkbar macht. Aber ich bin positiv überrascht, was für ein lustiger Film es dann doch wurde. Anfangs war ich etwas irritiert, weil es augenscheinlich random Action und Momente in der Polizeistation gibt, aber schon bald merkt man, dass diese nur einem Zweck dienen: Der Comedy und dem Aufbau von Beziehungen zu den Darstellern. Und es ist geglückt, der Humor ist teilweise albern, teilweise wirklich gut und die drei Hauptakteure bringen tatsächlich Persönlichkeiten rüber. Sammo Hung ist der aufrichtige, unkonventionelle Cop, der eher Pech im Leben hat, aber sich damit abfang, während Yuen Biao einen strafversetzten Zollbeamten miemt, der sein Temperament nicht im Zaum halten kann. Takeshio Kaneshiro beweist hier als gestriegelter und streng nach Vorschrift handelnder Vorgesetzter ungeahntes Comedy-Talent. Ein bisschen weird, wird der Humor, wenn es in die rassistische Ecke geht (siehe Screenshot) aber ob nun Romanze, Martial Arts Fight oder Ermittlungen, alles ist mit teilweise guten Gags gespickt und wird nie langweilig.

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Überhaupt geht’s am Schluss überraschend gut ab. Die erste Stunde des Films verbringt man eher mit dem Kennenlernen der Truppe und erwartet schon gar keine großartigen Fights mehr, dafür haut’s das Ende dann noch einmal voll rein mit wirklich gut gemachten und kreativen Kampfszenen, in welchen nur noch ein Jackie Chan fehlt.

:pen: :pen: :pen: :pen: :transpen:

Zu Warriors From The Magic Mountain

(Das beste am Film: Das Cover der remasterten DVD)


Zu Warriors From The Magic Mountain (Hong Kong 1983, Tsui Hark)

Also grob zusammengefasst geht es wohl um folgendes: Ti (Yuen Biao) ist ein Soldat. Öhm. Er ist blau. Er kämpft gegen die anderen da. Die sind rot. Dann kommen aber noch gelbe und grüne Soldaten und wollen sich auch bekämpfen. Da haut Ti lieber zusammen mit einem anderen Soldaten in Rot (Sammo Hung) lieber ab. Irgendwie kommt es dazu, das Ti in eine Höhle fällt und dort Ting-Yin (Adam Cheng) trifft, der gerade gegen ein sickes Monster kämpft, der natürlich die Welt unterjochen will. Dannn kommt EyeBrows (Sammo Hung again) und hält das Monster aber für genau 49 Tage (?) auf. In der Zeit muss Ti die zwei Schwerter Heaven und Earth finden.

Nun. Mal schauen. Der Film kam 1983 raus. Ok. Star Wars 1977. Ja, dann würde ich sagen, das die Special Effects im Vergleich ziemlich scheiße aussehen. Für Hong Konger Verhältnise waren sie bestimmt nett damals, aber tjo. Heutzutage kann man sich das ja nicht mehr antun. Da sieht man sicke Schnüre, das Bild wackelt, die Blitze sehen aus, wie gemalt und manche Szenen wurden einfach doppelt so schnell abgespielt, wie sie aufgenommen wurden. Gut, der ein oder andere Effekt (Wenn Adam Cheng seine Schwerter einsammelt z. B.) sieht wirklich toll aus, aber der Rest. Eher grausam. Kein Vergleich zum dicken “A Chinese Ghost Story” (Vor allem Teil 3, wenn man nur die Special Effects anschaut). Klar, Special Effects sind nicht alles, aber da fangen die Problem an.

Zu Warriors From The Magic Mountain hat nunmal sonst nix. Die Geschichte ist so wirr und komisch, das man da als normaler Zuschauer nicht mitkommt. Ich musste sie dreimal nachlesen, bis ich überhaupt einen Plan hatte, was nun da eigentlich vor sich ging. Die meiste Zeit sieht man nunmal Special Effects und wenn die scheiße sind, dann hat der Film verloren. Konnte mich das Remake, Zu Warriors (2002), immerhin noch dank der dicken Musik und den geilen Special Effects wach halten, so gelingt das Zu Warriors From The Magic Mountain nichtmal mit der Musik. Alles klingt irgendwie fürchterlich und die Soundeffekte sind teils so übersteuert, das meine Boxen vibrierten.

Etwas cool fand ich das Posing der Charactere. Das erinnerte manchmal etwas an Power Rangers, sah aber immer geil aus. Nur wenn dann Sammo Hung den bösen Teufel mit seinen Augenbrauen fest hält, oder Ti in einem Teich einen Fisch fangen will, in dem er wie ein Delphin aus dem Wasser springt, dann wird’s halt zu sick für uns westliche Gemüter. Sad

Tsui Hark hin oder her. Zu Warriors als Film der ein neues Genre begründete hin oder her. Er ist einfach nicht mehr anschaubar heutzutage. Da presst euch lieber das Remake, da kapiert man genauso wenig, aber der hat dicke Mukke und geile Special Effects. Zu Warriors kriegt von mir immerhin einen Pen wegen der drei nice Effekte und den tollen Weibern, die in der letzten Hälfte des Films auftauchen.

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