Nanostray

Nanostray (Nintendo DS, 2006)

Also ich muss mich echt wundern, wie manche Leute Spiele wahrnehmen. Wenn Nanostray angekündigt wird und ich erste Bilder sehe, dann weiß ich: “Das ist ein Shmup!” und von einem Shmup erwarte ich nicht wirklich allzuviel. Wenn es dann etwas mehr als nur Geballer ist (Ikaruga) dann ist das eine willkommene Abwechslung, aber ich setze das dann nicht gleich als Standard für alle weiteren Spiele. Denn es ist in erstes Linie einfach ein Shmup und da spielt man nunmal in der Regel nicht so lange. Sicher, Scoreshooter wie Do Don Pachi und Ikaruga werden heute noch gespielt, aber… das kann man mit Nanostray auch machen ~_? Es hat genauso ein Scoresystem, wie die anderen Spiele und wer Lust hat, der sitzt halt noch Wochen davor und versucht seinen Score zu maximieren.

Ja, das Scoresystem ist ziemlich simpel. Man erhält einen Bonus, wenn man alle Gegner einer Wave abknallt, man erhält Bonuspunkte, wenn man eigentlich überflüssige Energieitems aufsammelt und man erhält einen Tapferkeitsbonus wenn man so wenig Schoss, wie möglich. Das sind dann so mehr die europäischen Scoresysteme, aber das ist ja auch nicht weiter tragisch. Ansonsten haben wir für ein Shmup sogar relativ viel Stages, nämlich 8 an der Zahl. (Ich erinnere: Do Don Pachi hat 6 und… Ikaruga lediglich 5.) Und überhaupt die üblichen Verdächtigen. Europäisch anmutende Gegnerformationen, dicke Bosse, verschiedene Waffen, die alle ab Stage 1 zur Verfügung stehen und Energieitems, für die Sekundärwaffe, welche Energie verbraucht. Die Waffen werden via Touchscreen gewechselt (Siehe Screenshots unterer Teil) und bei mir persönlich funktionierte das relativ gut. Man muss halt mehr mit der Daumenspitze drauf tippen, das man nicht so eine große Fläche hat und in den Stages selbst muss man die Waffen eigentlich fast nie switchen. Vor den Bossen hat man noch genug Zeit dafür.

Das Problem bei Nanostray ist wohl, das es irgendwie zu einfach ist und man deswegen schnell alle 8 Stages gesehen hat. Da ich kein Scoreshooterspieler bin und mich die Prüfungen, die man freischalten kann (Schaffe Stage 2 mit nur einem Leben. Erreiche mindestens 350.000 Punkte in Stage 1, etc.) auch relativ egal sind, bleibt halt nicht mehr viel. Innerhalb weniger Stunden hatte ich das Spiel durchgespielt und frage mich, ob man das nicht hätte etwas besser lösen können. Die Bulletpatterns sind zwar japanisch angehaucht, aber doch irgendwie noch viel zu lasch gewesen. Evtl. hätte es da schon gereicht, wenn man hätte mehr dodgen müssen. Ja, es gibt noch einen Schwierigkeitsgrad “Hart” und sogar “Profi”, aber wenn “Normal” schon so einfach ist, dann spiel ich das natürlich auf “Normal” durch und hab’ dann gar keine Ambitionen mehr, das auf “Hart” auch nochmal zu spielen. Keine Ahnung. Für manche stellen die Prüfungen und die freischaltbare Levelanwahl ja evtl. etwas replay value da.


(Links: Ja sorry, aber die Grafik ist einfach hurengeil??? | Rechts: Man hat eine Primär- und eine stärkere, energieverbrauchende Sekundärwaffe.)

Hauptgrund für Nanostrays Existenz dürfte wohl die 3D Grafik sein, die so auf dem DS immer noch einzigartig ist und wohl noch nicht geschlagen wurde. Die Grafik ist im großen und ganzen flüssig und hat nur bei ganz hohem Gegneraufkommen und Schüssen etwas zu kämpfen. Bei so flüssiger 3D Grafik sehen die Levels dann natürlich besonders geil aus, mit ihren perfekten Texturen (Weder zu grob aufgelöst, noch zu fein), den toll gemodelten Hintergründen und Raumstationen sowie außerordentlich plastischen Wolken. Manche Gegner haben dazu noch richtig dicke Laser, die überraschend detailliert aussehen und die Bosse explodieren auch einfach hurendick. Das gehört dazu, das ist geil und hier macht Nanostray fast nichts falsch. Bis auf die Perspektive. Ich weiß nicht, wieso die Shi’nen Typen immer noch auf diese Perspektive bestehen. Das fühlte sich schon bei Iridion II weird an, aber da hätte man noch sagen können, das es Präsentations bedingt war. Diese getiltete Kamera und das “nach hinten” fliegen ist einfach crap und hat imho in einem Shmup nichts zu suchen. Nanostray 2 wird ja wohl nun auch horizontale Levels haben, aber so ganz von den schrägen Vertikallevels wollen sie sich wohl nicht abbringen lassen. Der zweite Screen dient dann einerseits als Highscoreanzeige, zum Waffenwechseln und nebenbei zeigt er auch noch die Schwachstellen der Bosse an, was ich gar nicht mal so verkehrt fand.

Etwas verwundert hat mich dann die mittelmäßige Musik?! Irion 3D und Iridion II hatten ja einen göttlichen Soundtrack, der einfach nur schwer zu überbieten ist, aber das Nanostray dann nichtmal einen gleichwertigen aufweist, fand ich ziemlich schade. Während der Song aus dem Trailer noch überzeugen kann, dudelt der Rest einfach so vor sich hin und man hat selbst nach mehrmaligem Spielen keinen Ohrwurm im… Ohr. Was soll denn das Herr Linzner? Er war wohl mehr mit Gegnerdesign beschäftigt. Die Qualität der Stücke ist aber ziemlich nice und könnte MP3 sein oder sowas. Ka. Positiv am Sounddesign fiel mir auch der Sound des Energieverlusts auf. Euer Schiff hat ja Energie und bei jedem Treffer kommt so ein heller Sound den man einfach immer hört, egal wieviel gerade explodiert, aber der dezent genug ist um nicht zu nerven. Sehr nice.


(Links: Durch die scheiß Perspektive wird das Ausweichen von Hindernissen manchmal ziemlich schwer | Rechts: Diese dicken Gegner hätte man mal lieber etwas spärlicher eingesetzt und dafür evtl. etwas robuster gemacht. So wirken sie einfach nur inflationär und billig.)

Unterm Strich ist Nanostray einfach so schrecklich europäisch. Raystorm war auch 3D und hatte eine Schräge perspektive und trotzdem ist es einfach was anderes, ob man Raystorm oder ein Nanostray spielt. Das ist irgendwie weird und es schaffen auch nur ganz wenige westliche Developer den Charme eines japanischen Shmups rüberzubringen, bzw. exakt zu kopieren. Keine Ahnung warum. Nanostray 1 hätte ich jetzt für 39,95 EUR wohl eher nicht gekauft, aber ich bin ja auch nicht blöd und weiß eben, das ein Shmup selten mehr Value bietet als ein Rollenspiel. Tjopes. Für 13 EUR, für die es momentan auf ebay den Besitzer wechselt, sollte jeder zuschlagen, der Shmups mag und nicht unbedingt nur Cave und Treasure Scoreshooter zockt. ~_?

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Strike Force Hydra

 

Strike Force Hydra (2003, Ignition Entertainment, Playstation)

Strike Force Hydra ist mit seinem 2003er Release eins der etwas späteren Playstation Games. Da könnte man ja einiges aus der Konsole rausholen mag man meinen. Aber Pustekuchen Smile Ignition Entertainment zeigt uns wie man das sicher schlechteste Playstation Shmup umsetzt!

Das Cover schaut ja noch halbwegs vielversprechend aus, aber was passiert wenn man das Spiel einlegt ist doch sehr weird.

Das Spiel ist schonmal extrem unbekannt, so das ich netmal gescheite Screens finde, die da oben zeigen aber schonmal zumindest die ersten 2 Level, wobei ein Level jeweils aus 3 Teilen besteht. Lustigerweise benutzen die ersten Zwei (weiter hab ich nicht gespielt) in jedem Abschnitt genau die selben Grafiken Smile Und die sehen auch noch so schlecht aus das man am liebsten aus dem Fenster springen mag.
Es gibt ja auch ne GBA Version von dem Game, die sieht lustigerweise fast 1:1 genauso aus. Ich glaub echt das ist nen 1:1 GBA->PSX Port ?

Naja. Sound. ehm. kA wie man sowas beschreiben soll. Im Hintergrund dudelt ein schlechtes Midi File, das überhaupt nicht zum Gameplay passt und in jedem Level dasselbe ist. Zum Glück hört man das nichtmehr weil die SFX einfach alles übertönen (allerdings genau so schlecht sind). Also ich würd ich mal gern nen Video davon machen damit man den Sound hört, das ist schlimmer als bei jedem billigen Java Game.

Gameplay
ohje. Also von Bullet Patterns oder Scoren oder so kann man hier nicht reden. Nichts davon gibt es. Das Schiff steuert sich wie nen widerspenstiger Esel und ehm tjo. Der Zweite Abschnitt von Level 1 und 2 ist jeweils “Weich den Wänden im Canyon aus”. Siehe Screen 2 da oben. Total lame. Ganz nebenbei gibt es auch ein paar sehr große Gameplay fehler, z.b. das die Bosse nicht kommen wenn noch Gegner auf dem Bildschirm sind. Das Bild und die Musik stoppen dann und man denkt tjo? und nichts passiert mehr. Als würde der Boss nicht geladen werden oder so. Dabei versteckt sich dann irgendwo ganz unten und am Rand noch nen Geschützturm oder sowas. Wenn man das nicht weiß denkt man erstmal ~_?? und fragt sich ob seine Playstation abstürzte.

Tjo ehm. Sonst, das Spiel kann man nur auf Easy spielen, wahrscheinlich muss man die anderen Modes erst freispielen, was glaub ich noch nie jemand getan hat.

Würd ja gern noch Screens posten aber ich finde keine mehr ~_? Wenn man sie mal gesehen hat will man sie auch nichtmehr sehen.

Grafik: Trans(en)pen Trans(en)pen Trans(en)pen Trans(en)pen Trans(en)pen
Sound: Trans(en)pen Trans(en)pen Trans(en)pen Trans(en)pen Trans(en)pen
Gameplay: Trans(en)pen Trans(en)pen Trans(en)pen Trans(en)pen Trans(en)pen
Gesamt: Trans(en)pen Trans(en)pen Trans(en)pen Trans(en)pen Trans(en)pen

Catch! Touch! Yoshi!

Catch! Touch! Yoshi! aka Yoshi, Touch & Go! (Nintendo DS 2005)

Eine Story gibt es bei “Catch! Touch! Yoshi!” nicht. Das ist zum einen schade, weil man sich schnell etwas “betrogen” fühlen könnte, wenn man das Spiel zum Vollpreis gekauft hat, aber andererseits auch nicht, da “Catch! Touch! Yoshi!” mit dem bisschen, was es bietet, vollstens überzeugen kann. Und da das Spiel mittlerweile ohnehin recht günstig ist, erspare ich mir die Warnung, das “Catch! Touch! Yoshi!” keinen Storymode hat, hier einfach mal.


Richtig. Das Spiel besteht lediglich aus 4 Modi, wovon 2 erst einmal freigeschaltet werden wollen. Score-Attack, Marathon, Time-Attack und ein Challenge Modus warten darauf von euch mit dem Touchpen penetriert… ehm angefasst zu werden. Hier ersteinmal der Ablauf eines typischen Spiels zusammengefasst:

Fallen:

Ihr startet als Babymario, der vom Himmel fällt. Dabei bremsen ihn 3 Ballons, die gleichzeitig eure Energie darstellen. Sind alle weg fliegt ihr mit 200 Sachen auf die Erde zu und Babymario zerplatzt – unten angekommen – in 352 Teile. Also fast. Nein, eigentlich nicht. Eine Hexe schnappt ihn vorher. ~_? Anyway, ihr fliegt da also den Himmel hinunter und könnt Babymario nicht einmal direkt steuern. Ihr könnt einzig und allein mit dem Touchpen auf dem Screen rumkritzeln und Wolken malen, auf denen Babymario dann entlang gleitet. So könnt ihr indirekt seine Bahn beeinflussen und auf dem Weg nach unten etliche Münzeln einsammeln. Ihr könnt auch Gegner in Seifenblasen stecken, indem ihr sie mit dem Stift einkreist. Schiebt ihr diese Blasen dann auf Babymario gibt’s noch einmal zusätzlich Punkte und ihr könnt sogar euren momentan Kurs etwas ändern. Was nicht immer von Vorteil ist, da lauter stachelige Teile in der Luft rumschweben.

Laufen:

Tjo unten angekommen fängt euch dann auch schon Yoshi auf. Mit super süßen Soundsamples geht’s dann auch schon los und Yoshi läuft… eh.. keine Ahnung wohin. Er läuft einfach immer nach rechts. Und ihr müsst wieder Wolken malen und Gegner vom Screen fegen. Hierbei könnt ihr sie wieder einkreisen, mittels Wolken gezielt von Yoshi fernhalten oder mit Eiern schießen, die Yoshi aus seinem Arsch presst. Dazu reicht es aus, wenn ihr die Gegner einmal antippt. Da die Eier allerdings irgendwann alle sind heißt es die im Level verteilten Früchte fressen, damit Yoshi ordentlich scheißen kann.


Tjo. DAS IST ES. Das ist das Spiel. Das ist alles. Da gibt’s nicht mehr. Nix. Nada. Aus. Fertig. Das ist zum einen schade, da ich mir persönlich schon irgendwie so etwas wie ein Storymodus gewünscht hätte (Ich muss wohl dafür Kirby’s Power Paintbrush kaufen..), aber andererseits auch nicht, da die Levels immerhin bei jedem neuen Spiel (Außer im Score-Attack) zufallsgeneriert sind. Das schafft immerhin Abwechslung, lässt nie Routine in’s Spiel kommen und motiviert ständig auf’s Neue.

Das Yoshi da mit 4 verschiedenen Modi daherkommt, bringt mir persönlich nicht viel, da ich bis jetzt die meiste Zeit den Marathonmodus spielte. Und wirklich etwas nervig finde ich das Fall-Level, da man es jedesmal spielen muss. In diesem Level entscheidet sich dann anhand der Punktzahl welche Farbe euer Yoshi unten bekommen wird. Das hat dann Auswirkung auf die Anzahl der Eier, die Yoshi hat. Tjo, aber es ist so langsam, es nervt einfach nur und irgendwie ist man froh, wenn man unten ist. Wirklich schlecht ist es natürlich nicht.

Die Steuerung ist Anfangs etwas gewöhnungsbedürftig und nicht selten hat man Probleme sich auf alle Gegner und Münzen zu konzentrieren. Das kriegt man aber schon nach ein paar Spielen immer besser in den Griff und siehe da, man bricht immer wieder seine eigenen Rekorde. Ich würde sogar sagen, die Art der Steuerung bei “Catch! Touch! Yoshi!” sorgt für ein völlig neues Spielgefühl. Auf jedenfall eine Empfehlung an alle DS Besitzer.

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Animal Crossing – Wild World


EUR…………………………… USA……………………………. JAP

Animal Crossing – Wild World aka Oide yo Doubutsu no Mori (Nintendo DS, 2005)

“Hmm… Animal Crossing”. Ich bekam das erste mal etwas davon mit, als ich die Nintendo DS Version “Wild World” sah. Die vorher erschienenen “Animal Forest” (N64) und “Animal Crossing” (GC) gingen irgendwie an mir vorbei. Angelockt von der schicken Grafik machte ich mich dann auch gleich mal daran, etwas mehr über das Spiel zu erfahren, da ich ja praktisch rein gar nix darüber wusste. Die Reviews taten sich schwer eine passende Bezeichnung für Animal Crossing zu finden. Manche nannten es “Lebenssimulation”, manche “Sims nur viel süßer” und von höchst offizieller Seite, also Nintendo, heißt es dann sogar “Communication Game”. Ich würde Animal Crossing doch glatt “Sammelalbum” nennen.

Das Museum:

In Animal Crossing spielt ihr euch selbst. Es wird euch eine Welt, ein kleines Häuschen und eine körperliche Hülle vorgegeben. Diese gilt es dann zu befüllen. Ob ihr Bäume und Blumen in eurer Stadt pflanzt, das Museum mit Fossilien, Fischen oder Insekten füllt oder ob ihr euer Haus mit allerlei Möbeln einrichtet, die nicht einmal eure Oma in ihrem Haus gewollt hätte. Die Welt ist anfangs recht leer und lediglich ein paar Charaktere bewohnen bereits euer Dorf, so dass ihr schon einmal sozialen Kontakt habt und nicht, wie Kaspar Hauser, ein verrücktes Arschloch werdet. Hier fängt das Spiel an und hört so schnell nicht mehr auf. Im Museum z. B. habt ihr die Möglichkeit Gegenstände zu stiften. Fische, Insekten, ausgegrabene Fossilien und Gemälde. Bei jeweils über 50 Fisch-, Insekten- und Fossilienarten, kann das schonmal eine Weile dauern. Zumal viele Arten von Insekten und Fischen nur zu bestimmten Jahreszeiten auftauchen. Von Rainer, der eh nur einmal im Monat auftaucht und eure einzige Quelle für Kunstgegenstände ist, ganz zu schweigen. Das Befüllen des Museums kann also schon mal ein paar Monate dauern. Oder auch nicht, je nachdem ob man Lust darauf hat, denn mehr als ein “Herzlichen Dank!” hat man von Eugen, dem Museumswärter in Eulengestalt, nicht zu erwarten. Und das ist schlecht, denn auch in Animal Crossing gilt: Ohne Moos nix los!


(Links: Sommergrafik. So weit kam ich erst gar nicht. Und wenn schon, ich hätte sie ohnehin nur bei Nacht gesehen. | Rechts: Es passen maximal 15 Items in’s Inventory.)


Kapitalismus pur:

So erledigt man anfangs etwas hilflos ein paar Botenjobs für Tom Nook, dem süßen Waschbären, der den Inhaber des einzigen Ladens im Dorf – und somit Gott – darstellt. Aber hey, immerhin baute er euch ein kleines Häuschen, damit ihr schon einmal eine Bleibe habt und so gilt es als erstes, den Kredit für das Haus abzubezahlen. So arbeitet man also erst einmal ein wenig, damit man etwas Geld verdient um a.) seinen Kredit bei Tom Nook abzubezahlen und b.) sich evtl. auch ein paar Möbel für sein Häuschen zu kaufen. Verdienstmöglichkeiten gibt es dabei genug. Man kann a.) Früchte verkaufen, b.) Fische angeln, c.) sich auf dem Flohmarkt abrackern oder d.) als Broker am lokalen Rübenmarkt tätig sein und ziemlich schnell ziemlich viel Geld verdienen. Oder verlieren. Immer Sonntags z. B. kommt Sigrid in’s Dorf. Ein altes Wildschwein mit weißen Rüben in der Tasche. Von diesen könnt ihr unendlich viel kaufen, wobei der Preis jeden Sonntag schwankt. Genau wie die Ankaufspreise bei Tom Nook unter der Woche. So handelt ihr mit den Rüben bald wie mit Aktien. Niedrig kaufen und teuer verkaufen. Dabei sind die Rüben allerdings eher als kurzfristige Anlagen zu sehen, denn nach einer Woche verschimmeln sie und werden wertlos. Nervenkitzel ist also garantiert, wenn es schon Mittwoch ist und Tom Nook euch einen hohen Preis anbietet, ihr aber hofft, dass er bis Freitag noch einmal etwas mehr bietet. Eine viel sichere Sache ist das Fischen. Hier bekommt ihr je nach Fisch 200 bis 3.500 Sternis pro Fisch und könnt somit jeden Tag gutes Geld mit ehrlicher Arbeit verdienen und müsst keine Angst haben, eines Tages vor dem finanziellen Aus zu stehen. Da können euch dann nicht einmal die Bewohner trösten.

Die Einwohner:

In eurem Dorf leben also schon von Tag 0 an ein paar Tiere. Mit diesen könnt ihr labern, sie zuhause besuchen oder ihnen gar Briefe schreiben. Legt ihr den Briefen sogar noch ein Geschenk bei, bekommt ihr garantiert auch eins zurück. Die verschiedenen Tiere im Dorf sind auch hin und wieder ganz gut für Botenjobs oder Tauschaktionen. Richtig lustig wird’s aber erst, wenn ganz schlimme Fälle von Mitläufern euch fragen, was denn gerade so an Umgangssprache “in” ist oder mit euch einen geheimen Gruß vereinbaren wollen. Hier gilt es dann entweder eine kurze Begrüßung (“EY du Kackstelze!”) oder einen, in den Sätzen des jeweiligen Tieres ziemlich oft wiederkehrenden Begriff (z. B. “, baha!”), einzugeben. Wer würde da nicht lachen, wenn ein Videospielcharakter in Vogelgestalt euch fragt: “Ich soll also rumlaufen und “Baha” sagen? Baha! Baha! Baha! Baha! Ich fühle mich, wie ein neuer Mensch. Danke.” Vorsicht ist allerdings geboten. Schnell hat man sich verplappert oder sich zu lange am Briefe schreiben aufgehalten und schon ist es 23:00 Uhr. Ladenschluss in Animal Crossing.


(Links: Bei den Schneiderinnen Tina und Sina könnt ihr euch eigene Muster für die Textilien erstellen. Das ist cool. | Rechts: Auf die Bewohner ist echt geschissen.)


Huch! Schon 23:00 Uhr:

Ja. Eines der Hauptfeatures von Animal Crossing ist die “Echtzeit”. 1 Minute im echten Leben ist 1 Minute im Spiel. 08:00 Uhr morgens in eurer Welt ist 08:00 Uhr morgens in Animal Crossing. Der erste April in echt ist auch der erste April in Animal Crossing. Dabei wird dieses Features genutzt für Späße wie z. B. Feste an bestimmten Tagen, Flohmarkt an jedem ersten Samstag im Monat oder gar an Terminvereinbarungen mit Einwohnern, die gern einmal eure Wohnung anschauen würde. Ihr macht dann einen Termin mit denen aus und habt dann auch gefälligst an dem Zeitpunkt anwesend zu sein. Oder besagter Ladenschluss um 23:00 Uhr. Pünktlich um 23:00 Uhr macht Tom Nook nunmal dicht und ihr könnt dann keine Items mehr kaufen oder verkaufen. Des Weiteren heißt Winter in echt auch Winter im Spiel und die Sommertexturen und -farben bekommt man somit nur im Sommer zu Gesicht.

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Ja und jetzt?

Ich schrieb’ den ganzen Krempel jetzt mal relativ neutral und ohne Wertung, um es jetzt genüsslich zunichte zu machen. Das Game ist einfach kacke. Warum? Lest weiter:

Das Museum:
Das Museum zu befüllen, ist am Anfang recht lustig. Man entdeckt hier und da eine neue Fischart. Fängt sogar mal einen Tunfisch und überlegt dann, ob man ihn lieber verkaufen (7.000 Sternis!) oder eher dem Museum stiften soll. Das macht allerdings nur in den ersten zwei Wochen Spaß. Danach findet man vorerst keine neuen Fischarten und müsste theoretisch auf eine neue Jahreszeit warten. Und das dauert in echt dann ziemlich… lange.

Kapitalismus Pur:
Also das Geldverdienen macht ja wirklich Spaß. Man sitzt irgendwann da und angelt nur noch die teuren Fische raus, schreibt sich eine Liste mit einer Aufzählung, welcher Fisch welchen Preis bringt und schmeißt Seebarsche und Makrelen gleich mal wieder zurück in’s Meer. Man vergräbt Kokosnüsse, die am Strand angespült wurden, damit ein Kokosnussbaum wächst. Denn Kokosnüsse bringen 500 Sternis anstatt 100 wie eure lokale Frucht (Bei mir waren das Orangen). Auch das Rüben kaufen und verkaufen ist anfangs ziemlich interessant da man so exorbitante Summen an Geld anhäufen kann. Einziges Problem hierbei:

WAS SOLL ICH DAMIT???


“Wie wär’s mit Möbel kaufen?” höre ich euch sagen. Ja. Gerne. Würd ich gerne tun. Her damit. Nur… es gibt fast keine? Tom Nook hat seinen Laden schon zweimal umgebaut und vergrößert, seit ich Animal Crossing spiele. Und täglich schaute ich nach, was er so zu verkaufen hatte. Tja und irgendwie hat er nur Crap. NUR CRAP. Ich wollte einst einen Tisch, was ja wirklich nicht zuviel verlangt ist. Aber anstatt einen Tisch hatte er nur CRAP wie z. B. eine Vogeltränke (DIE MAN NICHTMAL DRAUSSEN AUFSTELLEN KANN SONDERN IM HAUS AUFSTELLEN MUSS!!! EINE VOGELTRÄNKE!!! IM HAUS!!!), ein Lagerfeuer (!?!?) oder gar einen unsagbar hässlichen Froschstuhl. “Einen Schrank bräuchte ich auch noch…” dachte ich. Klar das Tom Nook der letzte war, der mir weiter helfen konnte. Soll ich euch sagen, wo ich einen Schrank fand? IM MÜLLEIMER DES ÖRTLICHEN RATHAUSES! Woher ich dann den dicken 120 cm Bildschirmdiagonale Dolby Surround Fernseher habe? Natürlich nicht bei Tom Nook gekauft. DEN SCHÜTTELTE ICH AUS EINEM BAUM!!! Das müsst ihr euch mal vorstellen. Da geht man arbeiten, ca. 2 Stunden pro Tag, um 32.000 Sternis und mehr zu verdienen und dann kriegt man die besten Items kostenlos aus einem Mülleimer oder schüttelt sie aus Bäumen. Das ist einfach nur krank. “Naja, dann zahl halt den Kredit wenigstens ab. Das ist ja auch nicht gerade wenig.”, höre ich euch nun schimpfen. Ja, je nach Stufe eures Hauses (Afaik insgesamt 6) müsst ihr teilweise Kredite von 50.000, 250.000, 800.000 Sternis und mehr abbezahlen. Nur… FÜR WAS? OHNE MÖBEL? Mein momentanes Haus hat 2 Stockwerke und insgesamt 3 Räume. Davon einer groß und zwei kleinere. Der dritte Raum ist schonmal ganz leer. Im oberen steht nur MÜLL. Und im unteren steht der dicke Robo-Fernseher und ansonsten nur MÜLL. Es sieht zum Kotzen aus. Was bringt es mir, wenn ich mich mit Tapeten, Teppichen und Möbelstücken einrichten kann, wenn ich keine gescheiten finde?! Eine Art Katalog gibt es, jawohl. Der beinhaltet allerdings nur alle Gegenstände, die ich schon einmal besaß. Baha! Für was? Also imho der Hauptkritikpunkt an Animal Crossing.


(Links: In Interieurs ist der obige Screen lediglich schwarz. Man beachte den Döner, der da einfach rumsteht? xD | Rechts: Man kann sich eigene Sternzeichen malen. Super)


Die Einwohner:
Nintendo nennt Animal Crossing also ein “Communication Game”. Soso. Schön Nintendo. IHR KÖNNT MICH MAL AM ARSCH LECKEN. Kommunikation, das ich nicht lache! Soll ich euch was erzählen? Ich spielte nicht lang, da zog eine kleine Katze in mein Dorf. “Birte” hieß sie. Klingt scheiße, aber sie sah geil aus und war total süß. Also schrob ich ihr Briefe und machte ihr Geschenke. Es kamen Geschenke zurück und eines Tages frug sie mich sogar, wie ich sie finde. Als ich sagte “Total süß” wurde sie ganz rot und sagte: “Was ehrlich? Ich kann es kaum fassen!”. Also schrieb’ ich ihr weitere Liebesbriefe und schickte ihr Blumen. Mit dem Resultat, dass… SIE EINFACH EINES TAGES WEGZOG?! VÖLLIG OHNE GRUND?! WAS BRACHTEN MIR DIE BRIEFE? So eine Scheiße! Das man nur wenige Zeilen (4?) für Briefe zur Verfügung hat ist schonmal lame. Aber das sie auch absolut KEINE Auswirkung auf die Beziehung zu euren Einwohnern haben, ist ja mal TOTAL LAME. Spätestens nach Erfahrungen wie dieser habt ihr keinen Bock mehr, schreibt keine Briefe mehr und die Bewohner sind euch total egal, wenn sie euch nicht gerade was schenken oder verkaufen wollen. Ja, manchmal bieten sie euch Tapeten, Items oder Teppiche als Tausch oder zum Kauf an. Das wäre toll, WENN SIE NICHT DAUERND NUR SCHEISSE HERGEBEN WÜRDEN!!! Wichsereinwohner!!! Huren!

Huch! Schon 23:00 Uhr:
Ja. Animal Crossing läuft in “Echtzeit”. Super. Ganz toll. Als arbeitender Mensch spielt man Animal Crossing somit überwiegend im Dunkeln. Das suckt. Ich sah die Farben des Tages lediglich am Wochenende und da auch nur selten, da man als arbeitender Mensch am Wochenende was anderes vor hat, als daheim zu zocken. Oder Sigrid, das Wildschwein mit den Rüben. Die Hure kommt nur am Sonntag von… 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr!!! DA SCHLAFE ICH NOCH??? Was soll denn das? Ich bin somit fast nie in der Lage, mir Rüben zu kaufen, da man am Freitag ja unter anderem mal länger wach bleibt oder gar feiern geht. Aber hey, was soll’s. Geschissen auf Rüben. Kann mir von dem Geld ja eh keine gescheiten Möbel kaufen. :-) Des Weiteren hat euch das Game mit der Echtzeit total in der Hand. Ihr kommt um 18:00 Uhr nach Hause und habt noch nicht wirklich soviel Bock zu spielen? Das Spiel zwingt euch dazu, denn um 23:00 Uhr hat Tom Nook zu und ihr könnt weder kaufen noch verkaufen. Also geht ihr Angeln und sammelt Fische bis euer Inventar voll ist. Danach geht nix mehr. Ihr könnt nicht weiter spielen. In eurem Haus könnt ihr bald keine Fische mehr ablegen, da sonst “Der Boden einbricht” und in euer Inventar passt nur eine vorgegebene Anzahl an Items. Ein Schrank im Haus bringt etwas Abhilfe, er bietet zusätzliche Plätze für Items und Zeug aber… IHR KÖNNT NUR MAXIMAL EINEN SCHRANK IM HAUS HABEN?! Was soll denn das? Ihr könnt zwar zwei oder vier oder mehr nebeneinander stellen, aber ALLE teilen sich das gleiche Inventar. Das ist ziemlich lame. Bei 120 Kopfbedeckungen und 256 Kleidungsstücken will man doch nicht alle im Zimmer haben? Es geht ja schon gar nicht. Und wenn man nur maximal 10 Lieblingsteile hat wird’s schon eng. Wie soll ich alles aufheben was ich so kaufen kann? Dreck!


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Tja, das ist Animal Crossing. Am Anfang richtig symphatisch und spaßig. Aber nach 2 bis 3 Wochen war bei mir die Luft raus und ich frage mich, für was ich das überhaupt spiele. Positiv fiel mir die überaus niedliche und gute Grafik auf. Sie hat geile Details wie herumfliegende Blätter beim Bäume schütteln oder der TV im Zimmer, der einfach random Filme zeigt (Von Liebesfilm, über Animeserie bis hin zu Fußballspielen) komplett mit mehreren Frames pro Film, Musik und Sprachausgabe. Die Sprachausgabe im Spiel ist eh geil. Sie ist so eine für Modulspiele typische gefakte, die nur aus Lauten besteht.

Ansonsten nur Crap. Die Steuerung mit dem Stylus ist ein zweischneidiges Schwert. Super nützlich, da ihr das komplette Spiel mit nur einer Hand spielen könnt. So habt ihr die andere Hand frei für Dinge wie: einen Ball festhalten, den Hund streicheln, Wanken, einen Pfannenkuchen wenden, in eine Tüte Chips greifen, Brüste anfassen, euch am Pimmel rumspielen, jemandem mit der Faust in die Fresse kloppen, einen Schluck Cola trinken, euch am Ohr kratzen oder ähnliches. Aber gleichzeitig ist die Steuerung auch etwas lame, da sie teilweise ungenau und überhaupt macht was sie will. Oft will man nur ein Stück laufen und hebt dann aber ausversehen ein Item auf.

Richtig nervig am Spiel sind auch die ewigen Dialoge. Während man random Einwohner encounter (Es piepst und über ihnen blinkt ein Ausrufezeichen auf, wenn sie etwas von euch wollen.) noch umgehen kann, so muss man sich beim Betreten von Tom Nooks Laden JEDESMAL die gleiche SCHEISSE anhören. Ein normaler Besuch in Tom Nooks Laden läuft also so ab:

Quote:
Man kommt rein: “SCHÖNEN GUTEN TAG! NICE DAS DU MICH BESUCHST. BLAH BLAH”.
Man tippt Nook mit dem Stylus an: “OH, HALLO, WIE GEHT’S, WAS KANN ICH FÜR DICH TUN? BLAH BLAH BLAH”.
Man klickt auf Verkaufen: “OH, DU MÖCHTEST WAS VERKAUFEN? NICE! ZEIG MIR DIE ITEMS, DIE DU MIR VERKAUFEN WILLST. BLAH BLAH BLAH”.
Man wählt Items aus: “OH VIELEN DANK. DAS MACHT DANN ZUSAMMEN XXXX STERNIS! EINVERSTANDEN? BLAH BLAH BLAH”.
Man klickt auf “Ja!”: “JUCHEE, VIELEN DANK, BLAH, DAS MACHT XXXX STERNIS, BLAH. ICH BIN GUT IM KOPFRECHNEN, GELL? BLAH BLAH BLAH”.
Man verlässt den Laden: “VIELEN DANK, DAS DU DA WARST! BLAH BLAH BLAH, KOMM BALD WIEDER! BLAH BLAH BLAH”.

Das ist wirklich nur noch tierisch, absolut, unglaublich nervig. Das Gleiche dann bei den Schneiderinnen oder der Museumseule. Natürlich kann man den Text auch nicht schneller machen oder komplett skippen. :-) Nervig nervig nervig. NERVIG NERVIG NERVIG!!! SCHEISSSEEEEE.

Tjo, das war’s aber nun. Das nervt mich alles am Spiel. Es macht keinen Sinn, ein Puppenhaus-artiges Spiel zu spielen, wenn man sein Puppenhaus nicht einrichten kann, bzw. wenn es so langwierig oder umständlich ist.

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Die Features:

Quote:
Ablauf in Echtzeit:* Datum und Uhrzeit richten sich nach der internen Uhr des Nintendo DS
* Wechsel des Wetters (Sonne, Regen, Schnee, …)
* Insekten- und Fischvorkommen je nach Jahreszeit
* Events hängen z.T. von Datum und Uhrzeit ab – Beispiele:
o Blumenfest (zweite Aprilwoche)
o Angelturnier (12-18 Uhr jeden 4. Sonntag im Februar, April und Oktober)
o Flohmarkt (1. Samstag im Monat)
o und viele, viele mehr…
* verschiedene Tageszeiten (in der Nacht sieht man z.B. Sterne und selbst kreierte Sternenbilder)
* Anwesenheit verschiedener Personen zu bestimmten Zeiten (Therepeut, Rüben-Verkäuferin, Versicherungsvertreter, usw.)
* Umwelt verändert sich ständig (Obst auf Bäumen, Blumen, Unkraut, …)Drahtloser Mehrspielermodus:

* Besuch einer anderen Stadt (Auswahl aus einer Liste aller derzeit geöffneten Städte von Freunden / man kann sich dort völlig frei bewegen)
* Besucher in die eigene Stadt lassen (man öffnet einfach das Stadttor)
* Bis zu vier Spieler gleichzeitig in einer Stadt
* Online und Lokaler Mehrspielermodus identisch (sofern beide den Freundescode des anderen eingetragen haben)
* 32 Speicherplätze für Freundescodes
* Tausch und Anbau verschiedener Obstsorten
* Tausch von Gegenständen, Möbeln und Kleidung
* Spricht man mit Bürgern anderer Städte, bekommt man am Tag danach hin und wieder Post von ihnen
* Der Gastgeber kann den Spielstand aller Gäste speichern

Items, Insekten, Fossilien & Co.:

* Gebrauchsgegenstände (z.T. auch in geheimen, goldenen Varianten)
o Gießkanne (damit die Blumen nicht vertrocknen)
o Schleuder (zum Abschießen von Ballons)
o Angel (zum Fischen)
o Kescher (zum Fangen von Insekten)
o Axt (falls mal Bäume im Weg stehen)
o Schaufel (zur Suche von Fossilien, zum Pflanzen von Bäumen)
o Stoppuhr (Countdown / registriert alle gefangenen Insekten und Fische / für Turniere geeignet)
* Bäume und Blumen
o Obstbäume (Orangen, Äpfel, Birnen, Kirschen, Pfirsiche)
o Palmen (Kokosnuss)
o vier verschiedene Blumenarten (Tulpe, Primel, Rose, Veilchen)
o Blumen in drei Standardfarben (plus weiteren, geheimen Farben)
o weitere (geheime) Blumen
o Unkraut
* Für das Museum
o 52 Fossilien (in Löchern im Boden)
o 56 Fischarten (zu verschiedenen Tages- und Jahreszeiten)
o 56 Insektenarten (zu verschiedenen Tages- und Jahreszeiten)
o 20 Gemälde (Vorsicht vor Fälschungen)
* Einrichtung & Bekleidung
o 562 Möbel & Einrichtungsgegenstände
o Schränke bieten im Haus zusätzlichen Stauraum für Gegenstände
o 70 Songs (lassen sich z.B. mit einem Radio abspielen)
o 63 Tapeten
o 63 Bodenbeläge
o 256 Kleidungsstücke
o 32 Schirme
o 130 Kopfbedeckungen
o 63 Arten von Schreibpapier
o 127 Gyroiden (kleine Figuren, die sich bewegen und Töne von sich geben)
o Eigene Designs für Schirme, Kleidung, Mützen, Boden, Wand und mehr
o Items, die man einmal im Besitz hatte, lassen sich jederzeit bei Tom Nook nachbestellen


Final Fantasy Legends

Final Fantasy Legend (Square, GB, 1989)

Tjo, sickes Game? Ich spielte nur kurz an und raffte nicht wirklich. Man hat also seinen Character, kann sich ne Party aufbauen und and Ende in so nen Turm klettern. Ich starte also in der ersten Stadt. Ein NPC sagt mir: “Search in the Pub for people to recruit”. Ich weiss nicht, in der Stadt sind ein paar Häuser, ich laberte mehrmals mit ALLEN NPCs und niemand schloss sich mir an oder machte auch nur andeutungen diesbezüglich. Eventuell war ich auch zu müde weil es nun schon 3:15 morgens ist. Einer sagt mir wenigstens wo die nächste Stadt ist. Dort dasselbe Spiel. Ich bin immernoch allein. Renn wieder, nach einem Tipp, zur nächsten Stadt und sterbe auf dem Weg weil die Monster mittlerweile viel zu stark für mich sind. Tjo. War wohl nix.

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Alleyway

Alleyway

Nintendo’s Hauseigener Arkanoid Klon für den GB von 1989. Mitsamt Mario und diversen andern bekannten Viechern. Macht natürlich geil Spaß, ist auch nopes zu schwer.  geil.wav Aka, das einzige was nervt ist das es keine BGM gibt ~_? Wo gibts denn sowas. Tjo. Dafür geben die Boxen die man da wegschiesst unterschiedlich höhe Töne ab je höher sie sind. Tjo.

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Metroid Prime Pinball

Metroid Prime Pinball (Nintendo DS, 2005)

Story? Keine Ahnung. Du bist bestimmt Samus und musst irgendwie, irgendwo die Welt retten. Mal wieder. Keine Ahnung.


Seit Oktober 2005 ist Metroid Prime Pinball nun schon in den USA erhältlich. In Europa ist es noch nicht einmal angekündigt. Warum? Keine Ahnung. Und überhaupt; mit europäischen (!) Produktionen wie den Flipperspielen von Digital Illusions, sieht es auch nicht so aus, als fände das Genre hier keine Liebhaber. Und erst recht ein gutes Game wie Metroid Prime Pinball sollte hier also Absatz finden.

Tjo, ich hab jetzt etwas das Problem, das ich noch nie ein Metroidspiel gespielt habe (Steinigt mich!) und somit nicht einmal sagen kann, inwiefern die Umsetzung des Metroid Universums auf einen Flippertisch gelungen ist. Als Laie kann ich aber sagen, das es schon ziemlich nach Metroid aussieht und überhaupt ein gutes Spiel ist. Die Grafik ist, im Gegensatz zu den früheren Digital Illusions Flippern leider nicht handgepixelt, sondern raytraced. Das hat den Nachteil, das der Tisch etwas chaotisch aussieht, was – imho – mit einem komplett von Hand gepixeltem Tisch nicht passiert wäre. Die Bahnen etwas weiter hinten sind teilweise nur zu erahnen und überhaupt sieht alles etwas chaotisch aus. Da hilft es nicht gerade, das die Bahnen farblich nicht einmal etwas abgesetzt wurden. Nach ein bisschen Spielzeit hat man sich allerdings schnell dran gewöhnt und dann fällt einem auch auf, das Metroid Prime Pinball eine der besseren gerenderten Grafiken vorweisen kann. Die Grafik ist trotzdem detailliert und dank nachträglicher Bearbeitung auch scharf und somit kein Pixelmatsch, wie in manch älterem Spiel mit gerenderten Grafiken. Dazu kommen die überaus gelungenen Animationen der Nachrichten im Spiel (Extra Ball, Super Jackpot, etc.), tolle blinkende Lichter und sogar kleine Spielereien wie ein Regeneffekt. Den Screenshots kann man schon entnehmen, das Metroid Prime Pinball eher “eine Welt mit Flipper” ist, als ein “Flipper mit Theme einer Welt”. Wenn ihr versteht, was ich meine.

Im normalen Modus spielt ihr zwar Flipper, wie gewohnt, aber im Multi Mission Mode müsst ihr Artefakte sammeln. Auf verschiedenen Tischen. Das ist echt nice gemacht und stellt mal eine willkommene Abwechslung dar. Man fängt auf einem Tisch an, spielt eine Zeit und versucht an diverse Artefakte zu kommen, in dem man Bahnen und schalter trifft. Zwischendurch gibt es sogar Boss Battles auf extra Tischen, in denen der Boss die komplette obere Hälfte des Screens einnimmt und man ihn mit seiner Kugel beschießen muss. Das klingt sick, funktioniert aber erstaunlich gut. Das es nicht zu einfach wird, dafür sorgen weitere Minigegner, die auf den Tischen umherkreuchen und mit einem gezielten Kugelschuss getötet werden wollen. Aber vorsicht, random Rumgeschießerei bringt einem nicht viel, da manche Gegner die Kugel einfach fangen und direkt in’s Aus schmeißen, oder die Kugel so am Gegner abprallt, das sie direkt in’s Aus rollt. Das addet etwas Nervenkitzel, kann aber auch ziemlich nerven, da man die Gegner auch wirklich umbringen sollte, da sie einem sonst Energie kosten und man dann verreckt.

Zwischendurch kann Samus sogar ihre menschliche Gestalt annehmen und dann steht man fest in der Mitte des Tisches und kann mit gezielten Schüssen nach links oder nach rechst von oben herannahende Gegner abballern. Das ist einfach ein nettes Gimmick und ansonsten nix anderes als die diversen Minigames im Display anderer Flippertische. Ein Display ansich gibt es hier nicht, es werden einfach alle Meldungen direkt über dem Spielfeld in Hologramform angezeigt und die Scores stehen einfach direkt auf dem Tisch.

Tjo. High Quality Musik mit rockigen Gitarren und Melodien mit Wiedererkennungswert runden das ganze ab und was raus kommt wäre der perfekte Flipper für den Nintendo DS, dem es allerdings an einem Punkt mangelt. Die Tische. Es gibt nur 2. ~_? Mittels Multi Mission Mode lassen sich zwar weitere freischalten, diese sind dann aber lediglich die Boss Battle Areale die sich für eine einzelnen Flippersession nicht wirklich eignen. Wtf? Warum gibt’s da nicht mindestens 3 Tische? Aus Mangel an Alternativen allerdings kann man Metroid Prime Pinball trotzdem empfehlen. Zumal es auf ebay.com nur noch umgerechnet 12 EUR (inklusive Shipping aus den USA) kostet.

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Ja fast hätte ich das beigelegte Rumble Pack vergessen. Tjo, ich machte es einmal rein, stellte fest, das es suckt und spielte dann nicht mehr mit Rumble Pack. Es ist einfach relativ laut (es summt bei jeder Vibration lauter als die Sounds aus dem DS) und das Vibrieren ansich ist mehr ein kurzes Klopfen oder Stoßen Pen . Ziemlich unnötig, imho.

Okudera Yasuhiko No Sekai Wo Mezase! Soccer kids – Nyumon Hen

Okudera Yasuhiko No Sekai Wo Mezase! Soccer kids – Nyumon Hen

Also das ist wirklich ein weirdes Stück Software das die Firma Fujitsu zusammen mit Parex auf die Beine gestellt haben, kein wunder das es sie nie wieder für Saturn etwas muchten.

Tjo, wir haben es hier mit einem Fußball-Trainer zu tun, oder so. Auf jedenfall gibt es also den Herrn Yasuhiko Okudera, der kann scheinbar gut Fußball spielen und will es uns beibringen.
Nach dem Start sieht man ein gruseliges FMV Intro und können dann aus einem Menü folgende Punkte auswählen:
- Punkte
- Kick
- Trap (?)
- Dribble

Dazu gibts dann weitere Unterpunkte, und schliesslich kann man sich kurze Videos ansehen wie der Herr Okudera z.b. aufs Tor schiesst, und das ganze erklärt. Danach das ganze Nachmachen und fertig ist der neue Weltfußballer für Japans Nationalelf. Oder vielleicht auch nicht.

Das war dann auch schon alles was man tun kann ~_~

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Tetris DS

Tetris DS (NDS, 2006)

Ahhh Tetris.

Wer damals einen Gameboy hatte, hatte somit automatisch Tetris. Außer er bekam den Gameboy gebraucht gekauft und das Tetris war nicht dabei. Diese Leute hatten eh die Arschkarte gezogen und wurden in der Schule gehänselt. Genau wie diejenigen, die einen Gameboy samt Tetris hatten, aber selbiges nie spielten. Tetris dem Gameboy beizulegen war imho DER Grund, warum der Gameboy gekauft wurde. Es ist der perfekte Zeitkiller, es ist das perfekte Spiel für unterwegs. Warum lag es aber dem DS nicht bei? Keine Ahnung. Bei Dr. Kawashimas Gehirnjogging konnte ja niemand ahnen, das es sich derart gut verkauft (6 Millionen Einheiten). Aber Tetris verkauft sich doch fast immer. Erst recht das von Nintendo. Wie dem auch sei, 2006 schaffte es Nintendo nun endlich ein Tetris für den DS abzuliefern.


(Links: Standardmode | Rechts: Touchmode)


Standardmode

Ich spielte ja schon das ein oder andere Tetrisgame auf dem Saturn, der Playstation oder sonstwo und solange Tetris nicht von Nintendo ist, fehlt einfach etwas. Man kann es kaum beschreiben aber bei Tetris DS wird es das erste mal greifbar. Tetris DS kommt mit diesem geilen Retrocharme her, der einem sofort vertraut ist und bei dem man sich gut aufgehoben fühlt. Im Standardmode sehen wir Mario im oberen Fenster umherhüpfen während sich sein Abbild rechts neben dem “Spielfeld” umherdreht. Total unnötig, aber einfach geil. Dazu spielt ein Remix des Mario Themas der, halb Techno, halb Chiptune, schon nach den ersten 3 Sekunden überzeugt und man sich einfach nur freut. Und dabei kann man Nintendo nichtmal vorwerfen einfach nur ein paar alte Grafiken herausgekramt zu haben. Trotz neumodischen 256 Farben und den 8-bit Sprites passt alles wunderbar zusammen und heraus kommt ein optisch ansprechendes Tetris mit viel Retrocharme, das keinen in unserem Alter kalt lassen dürfte.

Auch hier gibt es drei kleine Neuerungen, die evtl. nicht jedermanns Geschmack sein dürften. So kann man z. B. einen fallenden Stein mit der L oder R Taste auf Hold setzen. Man kann ihn somit aufheben und ihn wieder holen, wenn man ihn gerade braucht. Das ist ziemlich nützlich, macht das Spiel evtl. aber auch etwas leichter. Die zweite Neuerung ist der Umriss, der sich anzeigen lässt. So sieht man unten schon, wie der noch fallende Stein sich hinlegen würde. Man kann damit besser zielen und viel schneller sehen, ob das so funktioniert, wie man es sich vorstellt. Das macht das spiel um einiges leichter. Kann aber gottseidank abgestellt werden! Nicht abzustellen hingegen ist die Tatsache, das man mit andauerndem Drehen und Bewegen der Tetriminos Zeit schinden kann. Wenn der Stein schon unten ist und eigentlich andocken sollte, kann man ihn noch nach links und rechts schieben und drehen und somit fast unendlich lang überlegen, wie man den Stein nun am besten platziert. Sehr gewöhnungsbedürftig. Das heißt nun aber nicht, das Tetris nun super einfach wäre…

Ansonsten gibt es nicht viel zu erzählen. Es ist halt Tetris. Der Standardmode funktioniert auf zwei Arten. Im Marathonmodus gilt es 200 Reihen abzubauen, wobei es schon nach 95 Reihen dart schwer wird, das auch Profis in’s Kotzen, bzw. Schwitzen kommen. Im Barrikademodus gilt es eine bestimmte Anzahl (ab 25 aufwärts) an Reihen abzuräumen.

Soweit so gut. Was Tetris DS aber durchaus kaufbar macht, sind die zusätzlichen Modi. Die sind nicht einfach nur dahingerotzt sondern es wurde tatsächlich drüber nachgedacht, wie man das Tetrisprinzip noch ausführen könnte. Herausgekommen sind ein paar wirklich geile Modi


(Links: Pushmode | Rechts: Puzzlemode)


Pushmode

Das spielt man wahlweise allein oder gegen den Computer und hierbei gilt es den Gegner mittels Auflösen möglichst vieler Reihen nach unten in die Looserzone zu drücken. Bzw. der Gegner einen nach oben. Spielt sich ansonsten wie Standardmode, macht aber gerade zu zweit Spaß.

Touchmode

Turm Modus: Hier gilt es einen vorhanden Turm von Tetrissteinen (Tetriminos genannt ~_??) abzubauen, in dem man mit dem Touchpen die jeweils untersten Steine so hin und her bewegt, das die oberen nachrutschen können und sich Reihen auflösen. Anfangs können die Steine noch gedreht werden, aber schon ab Stage 5 geht das dann auch nicht mehr. Hängt man fest, muss man aufgeben.

Touch Puzzle: Hier gilt es keinen großen Turm abzubauen, sondern eher kleinere, die sich nur auf eine Art abbauen lassen. Ich fand’s recht schwer, aber auf jedenfall interessant es auszuprobieren. Aber der Touchmodus ist wohl eher ein Modus, den man am wenigsten spielt. :Q

Puzzlemode

Der Puzzlemode ist wirklich nice. Im oberen Screen werden einem bereits vorhandene Tetrissteine angezeigt, die man komplett auflösen muss. Und das nur mit den im Touchscreen vorhandenen Steinen. Diese kann man auswählen und drehen, wie man will. Man klickt sie einfach an, wählt die Ausrichtung und dann fällt er von ganz alleine. Voraussetzung: Es muss sich mindestens eine Reihe mit dem Stein abbauen lassen. Sonst lässt er sich nicht auswählen.

Klingt ziemlich einfach und man könnte meinen, man kriegt die ganzen Rätsel mit Try & Error Verfahren durch, dem is aber nicht so. Der Puzzlemode entpuppte sich dann als von mir und anderen meistgespielter Modus. Schon allein weil er schön nebenher gezockt werden kann, da es keine Zeitlimits gibt und man jedes Puzzle neu anfangen kann, wenn man fest steckt.


(Links: Catchmode | Rechts: Multiplayer Madness)


Catchmode

Im Catchmode hat man lediglich ein kleines Quadrat im unteren Bereich der Screens und man muss herabfallende Tetriminos auffangen. Der Clou: Das so enstehende Gebilde lässt sich drehen. Ziel ist es ein min. aus 4 x 4 Einzelblöcken bestehendes Viereck zu erstellen, welches dann 10 Sekunden später, oder auch vorher, explodiert. Schafft man dies nicht, wird das Gebilde so groß, das man irgendwann herunterfallenden Gegner nicht mehr ausweichen kann und wenn die Energieleiste leer ist, heißt es Gameover.

Der Catchmode ist auch relativ geil. Am Anfang ziemlich ungewohnt, merkt man schnell wie wieviel Strategie dahinter steckt und auch hier kann es mitunter passieren, das man den Catchmode öfter zockt, als den Standardmode.

Multiplayer
Multiplayer habe ich selbst nicht getestet, gehe aber davon aus, das es einfah genausoviel Spaß macht, wie alle anderen Modi bzw. wie Tetris mit mehreren Personen. ~_°?

Missionmode

Der Missionmode ist so unscheinbar, wie genial. Hier gilt es diverse Missionen zu erfüllen. Z. B. mit dem angezeigten Tetrisstein mindestens 2 Reihen aufzulösen. Oder mit einem der L Steine mindestens 3 Reihen aufzulösen. Das erweist sich mitunter als recht schwierig, da man nicht nur die jeweiligen Vorbereitungen zu treffen hat, sondern auch noch der passende Stein dann kommen muss. Für alle Zeldafans gibt es hier einen dicken Remix der Zeldamukke und überhaupt passt das alles zum Missionmode. Sehr geil.

Fazit: Also mit den geilen Retrografiken, dem dicken Soundtrack und den zusätzlichen Modi kann man Tetris DS eigentlich jedem empfehlen, der gern Tetris spielt. Auch Leute, denen die Puzzlemodi interessant klingen, sollten mal reinschauen.

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Die geniale TetrisDS US Page: http://www.tetrisds.com/

Old Men In New Cars

Gamle mænd i nye biler (2002) aka Old Men in new Cars aka In China essen sie Hunde Teil 2

Story:
Harald kommt frisch aus dem Knast, als er erfährt, dass a) Vuk eingestellt wurde (Kenner freuen sich schon jetzt) b) er 3 1/2 Millionen Kronen auftreiben muss c) sein Ziehvater “Monk” totkrank im Krankenhaus liegt.

Monks letzter Wunsch: Harald soll Monks echten Sohn Ludvig finden und zu ihm bringen. Alles kein problem, ausser der Tatsache dass eben jener Ludvig in Schwedens “Maximum Security” Gefängniss einsetzt, da er ein kleines Problem im Umgang mit Frauen hat (aka Serienkiller). Was nun kommt ist eine Reihe genialer Gaunereien, vom Gefängnissausbruch, über Banküberfälle, Wettbetrug bis hin zur Flugzeugentführung.

“In China essen sie Hunde” ist wohl der erfolgreichste dänische Film und zudem einer meiner Lieblingsfilme. Witzig, philosophisch und bizarr. Dieses Prequel versucht nun gottseidank nicht das Rad neu zu erfinden. Man bekommt seine alten Bekannten, die trottligen Köche, die arme Sau Vuk, den emotionslosen Harald, etc, eine ähnliche Story und den geliebten Humor. Besonders letzterer ist auf gewohnt hohem Niveau.

Quote:
Ludvig: Well, I lived with my mother till I was twelve.
Mille: I thought you said she died when you were nine.
Ludvig: Yes, she did.
[pause]
Mille: Oh you’re so sweet…

Habe mich auf jeden Fall köstlich amüsiert, trotzdem bleibt halt der etwas fade Geschmack, dass nicht wirklich was neues dabei war (was aber dann wiederrum auch wieder schlecht gewesen wäre). Tjopes. Schwer einzustufen, da er für sich allein echt nicht schlecht ist (trotzdem nich so gut wie Teil 1).

Ist aber – egal wie mans nimmt – ne Empfehlung.

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