Sheeshor’s Fressorgie

So, da ich in letzter Zeit zu faul zum posten war, kommt jetzt die volle Ladung:

Chinanudeln mit Tofu und Frühlingszwiebeln

ja nix besonderes, halt Nudeln, Tomaten, etwas Erdnussbutter und süße Chilisauce, random Gewürze, separat angebratener Tofu mit Frühlingszwiebeln.

Tofu und Aubergine im Teigmantel, dazu Salat und Reis

Tjo, halt von dem Abend aus dem Fototopic, Aubergine in Scheiben geschnitten und stark gesalzen, nach kurzer Zeit das Salz wieder abwaschen (entzieht die Bitterstoffe), dann rein in meinen üblichen Fritierteig diesmal mit viel Knoblauch drin. Tofu auch in Scheiben geschnitten, rein in Teig und ebenso fritiert. Aubergine schön knusprig werden lassen und dann auf Küchenpapier rauflegen (sonst wirds zu fettig). Dazu dann süße Chili Sauce als Dip, basmati reis mit Kapha Churna und ein gemischter Salat aus Eisberg, Tomaten, Gurken, Essig und Öl.

Katerfrühstück


Wir sahen an diesem Morgen irgendwann letzte Woche zwar fertig aus, aber ich glaube wir hatten eigentlich gar keinen Kater -ja das gibts bei uns auch mal! Egal. Frisches Baguette vom Portugiesen, Kichererbsensalat (Kichererbesen, Apfelessig, Balsamico und Vegeta), schwarzer Tee, Avocado und son Tomatenpürre. Ich weiß nicht genau wie das Zeug heißt, das Rezept brachte mein Bruder mal aus Portugal mit, es ist super einfach und sehr lecker! Einfach frische Tomaten zusammen mit Knoblauch, Salz und etwas Olivenöl pürieren, das wars! Falls es etwas zu flüssig ist, einfach noch ein wenig Weizenmehl mitpürieren. Einfach aufs frische Brot drauf.
Naja, dann gabs noch Himbeer und Aprikosen Marmelade und ne leckere Galia Melone zum Nachtisch, zu trinken gabs noch eine Zitronen-Limetten Limonade (nicht im Bild).

Mamas Teigtaschen

Am Sonntag besuchte ich dann zusammen mit meinem Bruder, meine Mutter. Dort gabs dann gefüllte Blätterteigtaschen, die einen mit Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch und Sojahack (Schinkenaroma), die anderen anstelle des Hacks mit roten Kidneybohnen, dazu einen Gurkensalat mit Dill. Geil!
Die Reste bekahmen wir natürlich eingepackt zusammen mit Alpro Sojapudding Schoko und Vanille, ich aß sie dann mit dem Rest meines Tomatenpürees -also die Taschen, nicht den Pudding.

Jugo Eiskaffee

Hatte ich mal wieder Bock drauf gestern, Kaffe nach Jugo (bzw. türkische) Art gekocht, also ein Mocca ohne Filter mit feingemahlenem Kaffeepulver und Zucker in einem Kännchen aufgekocht. Etwas abkühlen lassen, dann mit Sojamilch aufgießen und ordentlich Eis rein.

Hammer-Salat


Gestern hatten wir mal wieder unseren unregelmäßigen Horrorfilmabend, 2-4 Leute treffen sich bei einem von uns und wir gucken meißt trashige Horrofilme, der besuchte -meißt ich- kocht. Naja und ich machte nen coolen, kreativen Salat der sehr gut ankahm. Die Salatblätter an sich waren dabei noch am unspektakulärsten, Endiviensalat und Lolo Rosso, dazu machte ich eine Art Balsamico Vinaigrette (Senf, Zucker, Balsamico, Salz, Chili, Öl). So, dann kahmen noch rein: Tomaten, Gurken und Mais. Separat habe ich diese Zuchini da (aka Tikwize) mit viel Knoblauch angebraten und mit Balsamico abgelöscht, dann abkühlen lassen. Zwei Grünkernbratlinge wurden dann kleingeschnitten und ebenfalls angebraten, eine Galia Melone kleingewürfelt und zu guterletzt einige Walnüse in Zucker karamelisiert. Najo, Eigenlob stinkt, abber der war wirklich geil -eine wahre Aromaexplosion, vor allem die Walnüsse und die Melone waren geil. Dazu gab es frische Brötchen vom Portugiesen.
Zu trinken gab es noch einen selbstgemachten Eistee mit Zitrone und Aprikosensaft.

Süße Pfannkuchen

Puh. Als Abschluss des Posts gabs dann heute noch gefüllte ordinäre Pfannkuchen, die machte ich eigentlich nur um die restlichen Walnüsse loszuwerden. Links mit Himbeermarmelade, mitte karamelisierte Walnüsse, rechts mit Aprikosenmarmelade.
So, das dürfte fürs erste reichen…
keep on cooking!

erdnussbutter-bananen-sandwich

ich koche jetzt auch mal was. heute: erdnussbutter-bananen-sandwich!

ziemlich einfach zu machen: 2 scheiben toast nehmen, eine mit erdnussbutter und eine mit zermatschter banane beschmieren, das ganze zusammenpappen und in der pfanne mit butter, in meinem fall sojamargarine, so lange brutzeln, bis es gut durch ist.

elvis ist dabei auf dauer drauf gegangen, also vorsicht: nur probieren, wenn du ein echt harter kerl bist!

Gemüse mit Naan-Brot und Joghurtsauce

Geil, Austernpilze wollt ich auch mal tryen Sabber

Ich muchte und aß eben Gemüse mit Naan-Brot und Joghurtsauce

In Scheiben geschnittene Aubergine, Zucchini, Kartoffeln und Tomaten, frischen(!) Knoblauch und Kapern in Auflaufform gegeben, Würzöl, Salz, Pfeffer und etwas Currypulver drüber und einige Zeit bei 180°C im Ofen gegart. Dazu halt Naan-Brot und Chili-Joghurtsauce.

Gemuese_Naan.jpg

Nudeln mit Zucchini, Spargel, Oliven und so

Geil Max, gut das ich grad was gegessen hab sonst bekäme ich wieder Hunger xD

nämlich:

Nudeln mit Zucchini, Spargel, Oliven und so

Nudeln gekocht (logisch Mr. Green )

Zwiebel gewürfelt und in Olivenöl angeschwitzt, dann eine klein geschnittene Pepperoni und einige Oliven dazu, nach etwa 2 min. dann eine geschnittene Zucchini und Spargel (1 großes Glas) rein, alles ne runde brutzeln lassen und derweil schonmal mit Salz und Pfeffer würzen.

250ml Sahne reingegossen, süßes Paprikapulver und eine Knoblauchzehe in Scheiben rein, das dann paar Minuten auf niedrigster Stufe köcheln lassen, zum Ende hin nochmal mit Salz, Zucker und Pfeffer abgeschmeckt und frische Basilikum-Blätter reingeworfen. Super Mario

Nudeln_Zucchini_Spargel_etc.jpg

Pfifferling-Pfannenkuchen (mit Couscous)


Nunja, es ist kein klassisches “Veganer-Gericht”, sondern ist halt nur per Zufall vegan. Für den Pfannkuchen habe ich mir so Jugo-Brötchen und das indische Naan als Vorbilder genommen.

Zu dem letzten haben wir einfach 250g Mehl und 1/2 Liter Soja-Reis-Milch genommen, das mit einer griechischen Gewürzzubereitung (Paprika, Koriander, Basilikum, Oregano, Rosmarin) und Zitronensaft verfeinert, verrührt, Wodka gesoffen, dann Pfifferlinge gewaschen und in der Länge verkleinert, Wodka gesoffen, dann in kräftig viel Öl, Pfeffer und Salz anbraten, erst ganz zum Schluss noch ganz fein gehakte Knoblauchstückchen rein, Wasser aufgesetzt und Couscous gemacht, dann Pfannkuchen ausgerollt, da die Pfifferlinge rein, sowie das Knoblauch, Spinat und das Couscous (mit Käse haben die lieben Unveganer auch mal probiert), das in den Ofen, 15 Minuten drin lassen, genießen!

Galaxy Fight (Sega Saturn)

Schaut mal:


Sieht toll aus, nicht? Und ja, das grüne Monster heißt tatsächlich Gunter. Und ja, der eine Typ mit den Feuerlöschern auf dem Rücken heißt tatsächlich Rolf.

Das sind Screenshots aus dem Spiel “Galaxy Fight”. “Toll” dachte ich mir. “Dicke 2D Grafik” dachte ich mir. “Kaufste” dachte ich mir. Auf ebay war es für 6,90 EUR Sofortkauf inklusive Spine. “Hammer” dachte ich mir. “Kaufste” dachte ich mir. Gesagt getan.

Die Musik ist toll. Das Intro ist flott und nett animiert. Die Kämpfer sind toll animiert. Es läuft ohne Ram Cart und ist trotzdem 1:1 die Neo Geo Version. “Toll” dachte ich mir. “Spielste mal eine Runde” dachte ich mir. Gesagt getan. Es hat tolles Zeilenscrolling. Nette Zoomeffekte und sogar interaktive Umgebung. Man zerstört Dinge, wenn man jemanden drauf schmeißt, etc. “Toll” dachte ich mir. Naja. Mal einen anderen Kämpfer ausprobiert. “Hui” dachte ich mir. Tjo. Noch einen anderen Kämpfer ausprobiert. “Ich bin ja auch doof” dachte ich mir. Also flugs den Schwierigkeitsgrad von EASY auf VERY EASY gestellt…

“WAS IST DENN DAS FÜR EINE VERHURT SCHWERE FICKSCHEISSE?! DAS KANN MAN JA GAR NICHT SCHAFFEN?”

dachte ich mir. Sorry, aber ich hab’s auf VERY EASY gestellt. Ich probierte mehrere Male. Mit verschiedenen Kämpfern. Und trotzdem macht mich der

ALLERERSTE GEGNER

nach Strich und Faden

KAPUTT.

Ich habe

KEINE CHANCE IRGENDWAS ZU MACHEN!!!

Mein Fazit:

SO EIN DRECKIGES WICHSSPIEL, DAS IST JA UNGLAUBLICH! EINE SCHANDE DAS ES MIT SEINER ANWESENHEIT IN MEINEM SATURN SELBIGEN TOTAL BESCHMUTZT HAT.

Seireki 1999: Pharaoh no Fukkatsu

elend, 26.09.2006

Seireki 1999: Pharaoh no Fukkatsu (西暦1999ファラオ復活) aka Powerslave, aka Exhumed (SAT NTSC/JP)


(Das JP Cover lässt leider zu wünschen übrig.)


Der Saturn hatte es wahrlich nicht leicht. Ursprünglich als 2D Konsole geplant , relativ kurz vor Release noch einmal komplett überarbeitet, ausgestattet mit einer schwer zu programmierenden 2 Prozessorarchitektur und ausgeliefert mit einem SDK, welches schon einiges an Erfahrung abverlangte. Dazu kommt die kurze Lebensdauer und die somit nicht völlig ausgeschöpften Möglichkeiten des Saturns. Dies alles führte wohl dazu, das das Groß der Saturn 3D Games überwiegend mittelmäßig, wenn nicht sogar unter aller Kanone aussieht. Nur wenige Ausnahmen gibt es und Exhumed gehört definitiv dazu.


(Links: Das tolle Lighting. | Rechts: Die Wespen sind lästig.)


Die Story

Ägypten. Die Stadt Karnak war einst Vorzeigestadt an der sich andere erst mal messen mussten. Doch leider passieren seit geraumer Zeit merkwürdige Dinge in Karnak. Aliens besetzten die Stadt (!?) und beginnen einen Teppich von Raub und Gewalt über das Land zu verbreiten. Viele Länder der Erde schickten bereits Elitetruppen nach Karnak (?!), doch kein einziger kehrte zurück. Du bist nun die letzte Hoffnung.

Ehm.. ja.


(Links: Der Flammenwerfer ist leider selten wirklich einsetzbar. | Rechts: Die Spinnen nerven am Anfang, sinda ber später gern gesehene Lieferanten für Energie oder Munition!)


Intro

Das Intro ist leider etwas langweilig. Man sieht lediglich ein Buch in dem geblättert wird. Dazu ein Sprecher, der uns eine Geschichte erzählt. Schade, denn DIE Story, hätte ich gerne mal animiert gesehen. Mir ist bis heute unklar, in welcher Zeit sich das abspielt. Einerseits heißt es im Manual, das wir kurz vor Karnak mit unseren Hubschrauber (?!) abstürzen, andererseits laufen immer noch Pharaoen in Karnak herum.


(Die Story hätte ich gern animiert gesehen. Schade, das das Intro suckt.)


Gameplay

Aber gut. Exhumed macht es uns leicht, die lächerliche Story zu vergessen. Denn Exhumed ist wirklich ein hervorragender First Person Shooter. Und das auf einer Konsole, die zu der Zeit alles andere als prädestiniert für FPS’ war.


(Links: Geile Waffen. | Rechts: Das Ägyptentheme wurde wunderbar umgesetzt.)


Am auffälligsten sind die Artefakte. Man rennt nicht nur durch Levels und sucht den Ausgang, nein es gibt auch Artefakte zu entdecken, die einem diverse Kräfte verleihen: Höhere Sprungkraft, kurzzeitiges Schweben, die Ability durch Säure zu laufen bis hin zum echten Fliegen. Das wiederrum ermöglicht es den Level Designern Abschnitte in die ersten Levels einzubauen, die man erst später erreicht. Klingt nicht spektakulär ist aber verhältnismäßig interessant und macht sogar Spaß. Man schaut nun praktisch auf der Karte, in welchem Level es noch einen anderen Ausgang gibt (Sieht man an einem transparenten Pfeil) und spielt es nochmal. Gut, die Gegner sind dann zwar wieder da, was mich generell ankotzt, aber selbst das ist gut gelöst. Die Stellen, die nun neu zu erreichen sind, befinden sich stets am Anfang des Levels. Des weiteren bekommt man ja später im Spiel auch dickere Waffen, so dass die alten Levels nicht mehr wirklich schwer sind. Jetzt könnte man zwar denken, das macht das Spiel weniger Linear, aber irgendwie stellte sich dann, wenn man den Dreh raus hat, wieder eine gewisse Linearität ein. Schade!


(Links: Dicke Explosionen. | Rechts: Tolles Lighting. Mal wieder.)


Des weiteren fand ich die Sprungpassagen hervorragend. Die sind wider erwarten und dank der guten Steuerung easy zu meistern und doch nicht zu leicht. Komisch sind allerdings die “Kanten” von Platformen. Da rutscht man irgendwie manchmal so komisch runter, als wären sie “abgerundet”.

Ansonsten haben wir die üblichen Verdächtigen, die in einem guten FPS nicht fehlen dürfen. Eine gute Karte, die man sogar als Overlay direkt über das Spielgeschehen einblenden kann, dicke Endgegner, Schlüssel in Form von goldenen Gegenständen die etwas symbolisieren (Power, Zeit, Wasser, etc.), dicke Waffen wovon besonders die letzten toll aussehen und auch merklich mehr Schaden anrichten.

Die Grafik


(Links und Rechts: Die Levelarchitektur ist abwechslungsreich genug, um Spaß zu machen und trotzdem nicht zu verzweigt, so dass man sich verlaufen könnte.)


Die Grafik hat bei Exhumed mindestens genauso viel Gewicht in der Gesamtwertung, wie das Gameplay, das Spiel an sich. Sie ist absolut hervorragend, flüssig (30 FPS, die nur selten langsamer werden) und vor allem schnell. Dazu kommt die tolle Levelarchitektur, die uns mehrere Etagen, Pyramiden, Canyons und Unterwasserhöhlen bietet. Gut, das da der Rest nicht zu kurz kommt. Die Sprites sind toll gezeichnet und animiert und der komplette Rest des Games (Menü, Karte, Interface im Spiel, etc.) sind auch toll gepixelt, was einen nicht zu unterschätzenden Charme addet. Dazu kommt der tolle Unterwassereffekt (Lichtreflexionen an den Wänden) und vor allem das Dynamic Lightsourcing, was viele damals noch für unmöglich auf dem Saturn hielten. Weit gefehlt. Wenn wir hier von fremden Projektilen angeschossen werden oder etwas explodiert, so erleuchten sie dunkle Gänge in einem wunderschönen blau. Oder Rot. Oder Grün.


(Links: Große Canyons? Kein Problem für die Engine. | Rechts: Die Gegner sehen mitunter ziemlich nice aus.)


Besonders erwähnen möchte ich auch mal das “Neigen”. Ihr könnt euch das mal unten im Video anschauen. Wenn man sich nach links oder rechts dreht, dann neigt die Kamera sich ganz leicht in die jeweilige Richtung. Das ist ein ganz kleiner Effekt, der aber unglaublich viel ausmacht. Ich kann nichtmal sagen was genau, aber es sieht einfach geil aus?!

Audio

Tjo. Bleibt die Musik zu erwähnen. Sie passt wunderbar zum Ägyptischen Thema der Grafik und des Spiels und ist stets wunderbar atmosphärisch. Einmal hören wir dicke Männerchöre und ein andermal wiederrum eher eine geheimnisvolle dezente Geräusch- und Synthiekulisse. Kurzum: Ich wüsste nicht, was man da noch hätte anders machen können. Genauso dick sind die Sounds die stets passen und bei den Waffen auch schön knackig sind. Da macht es Spaß mit der MP herum zu ballern oder eine Granate gegen eine Hilflose Spinne zu Schleudern.

Tjo?


(Links: Hier wieder gut zu erkennen das dynamic lighting. | Rechts: Sick, die Weltkarte der Saturnversion unterscheidet sich gehörig von der PC Version.)


Ich bin nun im vorletzten Level. Ich spielte es nicht durch. Da im vorletzten Level leider eine Stelle mit Laserbarrieren ist, die es gilt zu überspringen / -fliegen und ich schaffe es einfach nicht. Ich tryte es 352 mal und schaffe es einfach nicht. Ich gab’ nun offiziell auf und bin auch nicht traurig, da ich immerhin viel vom Spiel sah und der Schwierigkeitsgrad sehr human war und auch einen guten Anstieg vorwies. Von daher find ich das ganz ok und muss sagen; Wer einen Saturn hat, der muss sich das Game kaufen. Es gibt keinen Weg dran vorbei. Einzig und allein die Saturnversion von Quake kann das Game im FPS Bereich noch toppen. Aber gut, gibt ja nur ca 4-6 FPS Games für’n Saturn.

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