Über elend

elend lebt in China, spielt am liebsten simple Retrospiele in Pixeloptik und schreckt auch nicht vor Filmen mit Untertiteln zurück.

The Dezaemon 2 Series – Kuruma Yoke

~THE DEZAEMON 2 SERIES~

F O L G E . 0 4 7
K U R U M A . Y O K E

Quote:
Developer: mo4444
Jahr des Releases: 1999
Ausrichtung: Vertikal
Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=16qqqxXaT5E



Kuruma sieht zwar aus, wie ein Rennspiel, ist aber eher eine Art Geschicklichkeitstest. Man fährt da also die Straße lang, bzw. sie scrollt an einem vorbei, da man keinen Einfluss auf die Geschwindigkeit des Fahrzeuges hat und muss entgegenkommenden Autos ausweichen. Das ist schon nach ein paar Sekunden Spiel keine so leichte Aufgabe mehr. Die Autos fahren nicht nur wie bekloppt nach links und rechts, sondern sind zudem richtig schnell. Ich sterbe immer so umgehend wie geschwind und frage mich, wie man das schaffen soll. Aber als nice Compogame für Saufabende wäre das sicher ganz witzig.

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The Dezaemon 2 Series – Kokansetsu Uchimaru

~THE DEZAEMON 2 SERIES~

F O L G E . 0 4 6
K O K A N S E T S U . U C H I M A R U

Quote:
Developer: Neng
Jahr des Releases: 1999
Ausrichtung: Horizontal
Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=bV4Wo6jC5ok



Oh nein, wieder so ein Uchimaro dingens. Die Grafik ist immer noch die gleiche, die Geschwindigkeit des eigenen Schiffes ist viel zu schnell und tjopes… es gibt nur ein Level. Bzw. Gott sei Dank? Jedenfalls ist es höchstens für eine Scorecompo auf einem Dezaemon gathering interssant. Aber nicht für normale Spieler…

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Call Of Duty 4 – Modern Warfare

CALL OF DUTY 4

M O D E R N . W A R F A R E

Ich brauchte mal eine Pause von diesem ganzen Dezaemon Crap und kaufte mir doch kurzerhand Call Of Duty 4 für den Nintendo DS, weil ich es recht günstig im Ghettoshop in Mannheim sah. Ich sah zuvor schon den Trailer und fand die Grafik wirklich super nice und dachte, da kann man nix falsch machen. Das Spiel hat sogar eine Story, die geht irgendwie so:

Wir selbst spielen einen nicht näher benannten Elitesoldaten der amerikanischen SAS Truppe. Was auch immer das bedeuten mag. Das Problem, welches es zu lösen gilt, heißt: Terrorismus. Und so düsen wir durch verschiedene, ziemlich Klischeehafte Areale und suchen irgendeinen russischen Ultranationalen, der Atombomben geklaut hat. Da Atombomben böse sind und Russen sowieso, bleibt uns nur eines: Alles, was sich uns in den Weg stellt weg zu ballern. Gnadenlos.


(Links: Auf dem Schiff herrscht eine tolle Atmosphäre. Das Schiff schaukelt, das Meer tobt und es ist Nacht. | Rechts: Ab und zu klemmt man sich hinter eine Gatling und schießt aus einem Hubschrauber.)

Bei einem First Person Shooter auf dem DS fragt man sich natürlich gleich erst einmal, wie man den steuern soll. Call Of Duty löste das Problem wie auch schon Brothers In Arms, mittels Mouselook via Stylus. Mit dem D-Pad könnt ihr nach vorne, zurück oder zur Seite strafen. Geschossen wir mit dem L-Button. Das war es im Wesentlichen schon. Die Waffen werden mittels Touchscreen nachgeladen und gewechselt, wobei hier das Nachladen bedeutend einfacher von der Hand geht als bei Brothers In Arms, dem direkt Konkurrenten, der direkter ja gar nicht mehr sein könnte. Aka… Jedenfalls lässt sich zudem die Stylusempfindlichkeit einstellen und heraus kommt ein – zumindest für mich, da ich ja kein Krüppel bin oder Gicht habe – hervorragend spielbarer First Person Shooter.

Das wäre also das erste, was einem schon einmal positiv auffällt. Und das zweite? Die Grafik natürlich. Der Trailer deutete schon an, was uns hier erwartet. Eine wunderschön flüssige 3D Grafikengine auf dem DS, die leider nur durch die Artdirection nicht ganz ausgenutzt wurde. Brothers In Arms sieht ganz einfach durch die perfekte Wahl der Farben und Texturen (=Stimmung) viel besser aus und das, obwohl (!) es mehr ruckelt. Das fand ich damals schon geil und im direkten Vergleich mit Call Of Duty fällt es einem umso mehr auf. Die beste 3D Engine nutzt einem nichts, wenn einfach dieses Gefühl für optisch Ansprechendes nicht da ist. Also darf man die Grafik eher als zweckmäßig einordnen und zumindest gibt es nur gelegentlich Ruckler und eher selten sieht man zu pixelige Texturen.


(Links: Die Explosionen sind eigentlich ziemlich nice. | Rechts: Detaillierte Grafik in einem klischeebeladenen Bagdad.)

Das Spiel selbst ist ziemlich straight forward. Man bekommt die Missionen so im Laufe des Spieles mitgeteilt, oft direkt während eines Kampfeinsatzes und arbeitet die Punkte praktisch wie eine Liste ab. Laufe von A nach B und schieße auf dem Weg alles Tot. Danach erreiche Punkt C. Fertig. Keine Abwechslung, kein gar nichts. Man freut sich ja schon, wenn man mal nach ein paar Papieren suchen darf, oder eine Bombe entschärfen muss. Das ist schade, denn das tut der Atmosphäre einen kleinen Abbruch. Ich hätte mir hier eher etwas wie Medal Of Honor vorgestellt. Da muss man Sprengstoff legen, sich mit gefälschten Papieren irgendwo reinschmuggeln, Fahrzeuge sabotieren, etc. Call Of Duty 4 DS besteht zu 99 % aus schießen. Weiter laufen, warten bis die Gegner kommen. Warten bis alle platziert sind und dann abknallen. Wie in einer Schießbude. Die Gegner weichen selbstverständlich auch nicht aus oder sonstwas. Sie stehen einfach da und lassen sich abknallen. Sehr schwache Gegner KI.

Für mich persönlich ist das aber halb so wild und teilweise auch gut, da das Spiel dadurch ziemlich kurz war. Evtl. spielte ich maximal 4 Stunden oder sowas. Onlineoptionen interessieren mich einen Scheiß, mehr Levels gibt’s auch nicht und fertig ist das Game. Für Vollpreis und viele andere höchstwahrscheinlich viel zu kurz. Ich selbst fand’s ganz ok, da ich mir als nächstes ohnehin Commando Steel Disaster kaufen muss. So ist Call Of Duty einfach “nur” ein optisch gut inszeniertes Actiongame. Das ist auch gut, aber es hätte viel mehr werden können…

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P.S.: Bezeichnenderweise vergaß ich völlig das Level zu erwähnen, in welchem man aus einem Flugzeug Bodentruppen unterstützt und Gebäude in die Luft sprengen muss, mittels 105 mm Geschossen. Das ist zwar Abwechslung gewesen, war aber auch gleichzeitig so langweilig, dass ich es schon wieder vergaß…

The Dezaemon 2 Series – Kirameki Lovehunter

~THE DEZAEMON 2 SERIES~

F O L G E . 0 4 5
K I R A M E K I . L O V E H U N T E R

Quote:
Developer: mo4444
Jahr des Releases: 1999
Ausrichtung: Vertikal
Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=uG_lcBIs73g

 

Die Dezaemon 2 Engine ist schon wirklich nett. Man kann viels mit ihr anstellen, teilweise sogar die lamen Samples bei den Musikstücken umgehend und grafisch lässt es einem sowieso alles offen. Umso verwunderlicher, dass es so wenig Bulletspewer im Stile eines Do Don Pachi gibt. Kann man evtl. die Bulletpatterns nicht selbst gestalten und hat nur eine vorgefertigte Auswahl an Patterns, wie bei der Super Nintendo Version?


Kirameki Lovehunter ist ein Bulletspewer. Viel Bullets, dicke Bullets, schnelle Bullets, Kreise, Linien, Streuschuss. Alles ist da, aber trotzdem wirkt es nicht ganz wie Do Don Pachi. Der Unterschied ist klein, aber spürbar. Kirameki Lovehunter macht zudem den Fehler, dass es sich in den ersten Stages auf große Gegner konzentriert und kleinere Gegner komplett weg lässt. Also schießt man links den Gegner ab, dann rechts den Gegner, dann wieder links… etc. Das ist ein bisschen boring und selbst auf Schwierigkeitsgrad “Normal” kann das nicht so recht überzeugen. Erst ab Stage 3 ändert sich das etwas und das Gameplay schafft es, etwas an Do Don Pachi zu erinnern. Nichts desto trotz fehlt einfach die ganze Zeit etwas. Egal wie sehr Kirameki Lovehunter sich anstrengt.


Die Grafik ist dabei eigentlich sehr gelungen und wiederholt sich leider nur etwas zu oft. Dabei ist die Ausführung professionell, die Farben toll und kleine Effekte, wie Suchscheinwerfer im letzten Stage, lockern die Hintergründe dann etwas auf. Leider ist die Musik absolut nervtötend und kaum noch als Musik zu bezeichnen, was der Gesamtwertung wirklich nicht gut tut, aber tjopes. Was soll man machen… -_-

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Where A Good Man Goes

Where A Good Man Goes
Johnnie To | Hong Kong | 1999

Michael (Lau Ching-Wan) ist gerade aus dem Knast entlassen worden und steigt erst einmal in einem kleinen Hotel in Macau ab. Natürlich erst, nachdem er ein paar Taxifahrer verprügelte. Michael, der lautstark noch ein paar verbleibende Schulden eintreibt, seine Gangsterkumpels und dazu ein Polizist (Lam Suet) der ihm ständig auf der Lauer ist, halten die Hotelbesitzerin Judy (Ruby Wong) auf Trab. Das Leben könnte ganz normal weiter laufen, wenn Michael nicht so ein sicker Assi wäre. Oder ist er tief im Inneren doch ein guter Kerl? :Q

Lau Ching-Wan ist Hong Kongs most sexiest Schauspieler. In Mad Detective dachte ich noch, dass er durch seinen Kopfverband und diverse andere unvorteilhafte Szenen etwas… bedäppert aussah, aber hier ist er einfach most suave Gangster. Schwarze Hosen, Rollkragenpullover Grau und eine schwarze Lederjacke. Mehr braucht er nicht, um auch den heterosten aller Heteros einen Boner in die Hose zu zaubern. Sein Blick, seine Coolness, da muss man einfach wanken. Etwas irritiert und enttäuscht war ich dann letztenendes aber vom Charakter im Film, den er spielte. Er war ja truly einfach nur ein krankes Arschloch? Ich hätte mir etwas mehr Szenen mit ihm und der Hotelbesitzerin gewünscht. Und zwar nicht so erzwungene, wie die, in welcher er ihren Sohn zu einem Ausflug mitnimmt. Auch nicht wie die, in der er sie einfach versucht zu rapen sondern viel mehr Szenen wie die am Schluss, wo er ihr sagt, dass er sich in ihrem Hotel am wohlsten gefühlt hat, während jeder andere Hollywoodkackfilm mindestens dreimal die Worte “need”, “love” und “you” in einem Satz verwendet hätte. Das fehlte mir dann irgendwie ein wenig.

Vielleicht lag es auch daran, dass er mehr mit der Eintreibung von Geldern beschäftigt war und dauernd Lam Suet im Nacken hatte, anstatt im Hotel zu verweilen. Es gab’ zwar hier und da Szenen des gemeinsamen Essens, der Reparaturarbeiten im Hotel, die er ausführte und ähnliches, aber größtenteils war er dann doch ständig ein Arschloch. Aber najo. Dafür gewann Lam Suet den Oscar für die längsten Warzenhaare EVER und Ruby Wong spielte schön dezent und hielt überwiegend die Fresse. Positiv fiel mir der Soundtrack auf, der zwar super synthetisch und teilweise etwas cheezy klang, aber größtenteils trotz allem überzeugen konnte. Die Kameraarbeit sowieso, auch wenn das die Mei-Ah DVD durch die VCD Qualität nicht ganz so rüber bringen konnte. Das war ja echt unter aller Sau und auf The Mission Niveau. Aber ich will mich nicht beschweren, immerhin war der Titel nicht den kompletten Film über eingebrannt, wie in The Mission. LÜLZ!

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Rogue Trader

R O G U E . T R A D E R
aka Das schnelle Geld – Die Nick Leeson Story ~_???

Bin mal wieder hängen geblieben. Also geistig zwar auch, aber jetzt meinte ich im Fernsehen. Bei einem Film.

In diesem Film ging es um Nick Leeson, ein Derivatenhändler britischer Abstammung, der in den neunziger Jahren den Zusammenbruch der 200 Jahre alten Barings Bank in England verursachte und die internationalen Finanzmärkte zusammen krachen ließ. Durch seine Transaktionen und die Tatsache, dass er ausnahmsweise Händler und Kontrolleur zugleich war, schaffte er es innerhalb von wenigen Jahren Unsummen an Schulden zu machen, die der Bank schließlich das Genick brachen am Schluss.

Als ich Ewan McGregor sah, eine Stimme aus dem Off hörte und im deutschen Titel “Die Nick Leeson Story” las, wusste ich, dass der Film intressant sein könnte. Stimmen aus dem Off und “Story” im Titel bedeuten in 70 % aller Fälle eine Geschichte nach einer wahren Begebenheit. Und sowas ist immer ziemlich interessant, imho. Auch dieser Film war relativ interessant und das obwohl er von einem Thema handelt, wie es mich weniger eigentlich nicht interessieren könnte. Der Handel mit Derivaten, von denen ich nicht einmal genau weiß, was sie sind. Aber das will einem der Film Gott sei Dank auch nicht aufzwingen oder großartig erklären. Er schaffte mit den Dialogen einen guten Zwischenweg, zwischen Derivatenhandlungsaction und einer Story, die man trotzdem noch versteht. Man kann nur erahnen, was Nick Leeson da veranstaltete, aber das reicht ja auch aus.

Ewan McGregor war dann sowieso recht style und zu allem Überfluss spielte der Film auch noch in Singapur (und in einer geilen Szene am Schluss in Deutschland am Frankfurter Flughafen?! xD). Klar, dass ich schauen musste. So im Nachhinein war es ein netter Film, mit einer interessanten Story und ein paar sicken Szenen, wenn man bedenkt, das Nick Leeson so 400 Millionen GBP Schulden machte und eine 200 Jahre alte Institution (die Bank der Queen!) in den Ruin trieb. xD? Aber auf DVD brauche ich ihn jetzt nicht. Nicer TV Film.

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The Dezaemon 2 Series – Kidou Sentai Gunval

~THE DEZAEMON 2 SERIES~

F O L G E . 0 4 4
K I D O U . S E N T A I . G U N V A L

Quote:
Developer: Timo.
Jahr des Releases: 2005
Ausrichtung: Vertikal
Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=T4bnDwD852E



Haha, geil! Ein Mech-themed Shooter. Der spartanische Titlescreen mitsamt der kurzen Erkennungsmelodie, lassen dabei noch nicht auf die tolle Grafik schließen, die da noch folgen wird. Toll gepixelte Gegner, Explosionen und Hintergründe erinnern ein klein wenig an Super Nintendo Zeiten und nebenbei wartet das Spiel noch mit einer kleinen Innovation auf. Es gibt nur die Sekundärwaffen und keine Primärwaffe. Das hat zur Folge, dass man etwas bewusster schießen und zielen muss, da die Sekundärwaffen ziemlich langsame Schussintervalle haben und – je nach Art der Sekundärwaffe (es gibt drei) – ziemlich kurze Wege haben. Dazu kann man jedoch noch seine Hauptwaffe aufladen und immerhin so schießen, was aber gar nicht so leicht ist, da es dauert, bis die Waffe aufgeladen ist. So entwickelt sich tatsächlich eine ganz interessante Art zu spielen und die häufig auftretenden Gegner schießen auch ordentlich, was einen moderaten Schwierigkeitsgrad zur Folge hat.

Schade, dass es mit 3 Stages zu kurz ist, da es mir irgendwie sehr symphatisch ist. Tolle Musik, dazu die tolle Grafik und ein Schuss Innovation. Das ist eigentlich genau das, was ich suche.

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The Dezaemon 2 Series – Keatdama

~THE DEZAEMON 2 SERIES~

F O L G E . 0 4 3
K E A T D A M A

Quote:
Developer: Timo.
Jahr des Releases: 2005
Ausrichtung: Vertikal
Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=3-6C6o8shKs



Ein weiteres Timo. Shmup. -_-; Grafik nur zweckmäßig und tjo. Doofe Explosionen, doofe Sounds, doofe Musik. Gott sei Dank ist es aber nur ein Stage lang und somit musste ich mich nicht zu lange quälen. Durch die unendlich Leben ist es nämlich ziemlich langweilig gewesen. Ja ich weiß, ist ein Scoreshooter, aber das ist Do Don Pachi auch und das ist immerhin gut.

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The Dezaemon 2 Series – Jewel Box

~THE DEZAEMON 2 SERIES~

F O L G E . 0 4 2
J E W E L . B O X

Quote:
Developer: LeimonZ
Jahr des Releases: 1999
Ausrichtung: Vertikal
Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=RRcPGY63PuI



Tjo, Jewel Box ist… najo, bisschen lame. Die Grafik ist ein Mix aus 2D Hintergründen und 3D Sprites, wobei manche auch 2D sind irgendwie, und wirkt alles in allem ziemlich wirr und farbarm. Man sieht einfach, dass LeimonZ kein Grafiker ist. Weil die Musik mich so unglaublich nervte, musste ich schon nach dem zweiten Stage aus machen und konnte nur noch den relativ netten Grafikeffekt (Sieht Shot 2) sehen, den ich nur als “Zahnrad” beschreiben kann. Ich weiß nicht, wie er das muchte, aber es sah relativ coll aus. Als würde ein riesiges Zahnrad das Level weiter scrollen. Mit der entsprechenden Grafik sähe das bestimmt locker aus, aber so war das leider nix.

Ansonsten ist es stinknormales Shmup mit Boni einsammeln, Punkte machen und Gegner töten und sowas.

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The Dezaemon 2 Series – Image Force

~THE DEZAEMON 2 SERIES~

F O L G E . 0 4 1
I M A G E . F O R C E

Quote:
Developer: Neng
Jahr des Releases: 2000
Ausrichtung: Vertikal
Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=4VLLHK-4Mgo



Wow! Image Force ist ja total weird. Als erstes Game hat es mal keine Dezaemonstyle Musik sondern klingt komplett anders. Und zwar 8-Bit Chippig. Ich hab’ keine Ahnung wie er das anstellte, oder ob die anderen alle nur keinen Bock hatten, aber das klingt richtig nice oldschool. Dazu gibt’s sogar passende Melodien und schwupp di wupp hat Image Force schon Symphatiepunkte. Die werden zwar anfangs durch die echt mediocre Grafik etwas geschwächt, aber auch das kann Neng mit relativ coolen und fast schon eindrucksvollen 3D Effekten wieder wett machen. In Stage 2 etwa, fliegt man an einem Fluss entlang und das nicht etwa in der Draufsicht, sondern etwas schräg von oben. Dabei scrollt die Erde – nur dargestellt aus 2D Sprites ! – unter einem weg und es entsteht ein erstaunlich guter Effekt, der am besten in Bewegung aussieht. Wenn dann neben einem noch aus dem Wasser, unter tosenden Wellen, ein Wurm auftaucht, dann denkt man: “Baha, voll geil?” obwohl es eigentlich scheiße aussieht.

Das Spiel ansich ist dann auch etwas weird. Es gibt MASSIG Text zu lesen und anscheinend entwickelt sich da auch eine richtige Story (mit min. 5 verschiedenen Charakteren), aber ich konnte dem selbstverständlich nicht folgen. So blieb mir nichts anderes die Levels so zu spielen und so verpasste ich evtl. den in der Story versteckten und entscheidenden Hinweis, warum in Stage 1 und 2 jeweils nur ein Endboss existiert und keine sonstigen Gegner. Stage 3 dann bietet solche und die sind von mediocre bis relativ cool und sogar mit nicen Ideen gespickt. So hinterlassen die wachsenden Pflanzen z. B. die meisten Boni, wenn man sie auch richtig lang wachsen lässt. Aber man muss sich entscheiden, denn ab einer gewissen Größe kriegt man sie nicht mehr kaputt, weil man vorbei scrollt.

Ach, eigentlich hatte das Game mehr Punkte verdient, aber die Grafik…

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