Dead Or Alive

elend, 22.10.2006

Dead Or Alive (デッド オア アライブ) (SAT NTSC/JP)

 


(Das JP Cover besticht durch sein ungewöhnliches Motiv, sowie der relativ großen Anhäufung von Text bei ganz kleinem Logo. Hervorragend!)


“An Virtua Fighter 2 wird kein 3D Prügler von Sega heran kommen (…)”


Oh, wie recht sie doch hatten. Von Sega kam keiner mehr an VF2 Qualitäten. Aber einer von Tecmo. Die Dead Or Alive Arcadeportierung (Sega Model 2) von Tecmo wurde für damalige Verhältnisse atemberaubend umgesetzt. Sicher fehlten die 3D Hintergründe und ein paar Polygone hier und da, aber das zu Zeiten in denen die Arcades noch die Nase vorn hatten und Konsolen keine ebenbürtige Grafik bieten konnten.


Storytechnisch gibt es nicht viel zu erzählen. Ehrlich gesagt interessiert es mich auch nicht wirklich. Was ich will, wenn ich Dead Or Alive reinlege, ist mich prügeln. Und selten trifft man ein Spiel auf dem Saturn, bei dem das besser geht. Wer Virtua Fighter 2 kennt, wird sich bei Dead Or Alive sofort heimisch fühlen. Es gibt lediglich drei Buttons. Hold, Punch und Kick. Punch und Kick ist ja wohl bitte selbsterklärend und Hold ist ein netter kleiner Buttons, der gegnerische Tritte und Schläge nicht nur abwehrt, nein, er wandelt sie sogleich in einen oder mehrere Schläge oder Tritte um. Wer gern klassisch blocken will, der drückt den Joystick bitte kurz vor einem Tritt und einem Schlag nach hinten. Kontinuierliches nach hinten Drücken funktioniert nicht auf dauer. Gleiches gilt für Hold.

So kämpft man sich also durch 8 Kämpfer, um dann geschwind beim Boss zu landen. Kein Ountro, kein gar nichts, und schwupps sind wir wieder im Hauptmenue. Aber hey, wir haben “Extra Options” freigeschalten. Tjo, Dead Or Alive ist da etwas spartanisch, wenn es um freischaltbare Kämpfer oder weitere Stages geht. Dafür kann man für jeden Character 6 (!) neue Kostüme freischalten. Also wenn das nichts ist. Das ist zwar nett gemeint von Tecmo, bietet aber nicht wirklich einen Anreiz das Game dann zum 352 mal durch zu zocken. Zumal das gar nicht so einfach ist. Die Combos und Moves wollen erstmal gelernt und Trainiert sein und ein Besuch im Trainingstage ist Anfangs unabdingbar, um überhaupt den Endgegner zu sehen.


Unglaublich, wie man mit nur 3 Buttons und einem Steuerkreuz mit 8 Himmelsrichtungen, derart viele Combos, Schläge, Tritte und Specials im Spiel unter bringen kann. Dead Or Alive wird in dieser Hinsicht nur von Virtua Fighter 2 getoppt. So erwischte ich mich dabei, wie ich mich auf eine Figur konzentrierte, da ich mir gar nicht soviele Moves merken, geschweige denn in der Hitze des Gefechts, auch anwenden konnte. Man kann es nicht oft genug erwähnen: Training. Und das unterscheidet ein Virtua Fighter 2 oder Dead Or Alive nunmal von einem Mortal Kombat 4 oder Street Fighter Zero. Es ist eben ein komplett anderes Spielgefühl und sicher nicht für jeden gleichermaßen interessant.

Ansonsten gibt es noch die Danger Zone zu erwähnen, die allerdings von einigen, soweit ich das nun mitbekam, imho viel zu sehr hochgelobt wird. Ich meine, es ist nur ein Rand am Spielfeld, welcher eine Explosion verursacht, wenn man den Gegner da reinschmeißt. Das richtet dann noch etwas mehr Schaden an und tjo… das war’s auch schon. Irgendwie würde ich es gern abschalten, da es manchmal auch ziemlich doof aussieht, wenn die Kämpfer da meterhoch in die Luft geschleudert werden. Aber dem Spielgeheschen tut es auch nicht wirklich einen Abbruch, von daher. Was soll’s.


Die Grafik ist einfach furios. Eigentlich ist sie nichts besonderes, da Virtua Fighter 2 und Spiele wie Last Bronx oder Fighting Vipers auf dem Saturn gezeigt haben, das er High-Res 3D Grafik super flüssig darstellen kann. Mir scheint es aber, als hätten die Jungs vom Tecmo noch ein Stück mehr Design und Arbeit reingesteckt. So fügen sich die Hintergründe, welche zwar lediglich 2D sind, absolut perfekt in’s 3D Spielgeschehen ein. Noch nie sah ein 3D Prügler mit 2D Hintergründen so “aus einem Guss” aus, wie Dead Or Alive. Dazu kommen die konstanten 60 Frames, die detaillierten und großen Kämpfer, sowie die hochauflösenden Texturen für den Boden. Echte Transparenz (Bei den Explosionen) und hervorragende Animationen runden das Endergebnis ab. Lediglich das lächerliche Intro kann da nicht mithalten.

So. Zu erwähnen gäbe es eigentlich nur noch eins… Ehm…
die Brüste.
Ich erwähne das extra am Schluss, damit niemand sagen soll, wir spielen Dead or Alive nur, wegen den tollen
Brüsten
der Kämpferinnen, nein es ist wirklich ein tolles Spiel und bekam durch die abnormal wackelnden
Brüste
eventuell einen faden Beigeschmack. Das ist etwas schade. Aber nichts desto trotz noch ein kleines animiertes .gif, bei dem sich alle Unwissenden selbst ein Bild machen können.

Fazit:
Trotz des geringen Umfangs an freischaltbaren Kämpfern sollte jeder Saturnbesitzer ein Dead Or Alive sein eigen nennen. Die Grafik sieht man nicht alle Tage auf dem Saturn und als kleine Zugabe gab es noch ein nahezu perfekt spielbares Game obendrein.
Pen Pen Pen Pen Pen

Videos der Saturnversion:
http://www.youtube.com/watch?v=mtP2P0t1yy4 – Das Intro
http://www.youtube.com/watch?v=ud2HCl3E_RQ – Die Brüste
http://www.youtube.com/watch?v=1a0lFx9echA – Toller Gameplaymix

Zero Divide – The Final Conflict

elend, 18.10.2006

Zero Divide – The Final Conflict aka Zero Divide 3 (ゼロ・ディバイド・ザ・ファイナル・コンフリクト)

Zero Divide spielte ich damals schon auf meiner Playstation. Es kam relativ früh im Leben der PSone raus und war somit fast schon automatisch ein ziemlicher Haufen Müll. Dann kam Teil 2 auf der PSone raus und war, wie ich hörte, schon etwas besser. Tjo und bei Teil 3 dachte man sich wohl: “Ach, PSone suckt. Lasst uns Teil 3 einfach auf Saturn releasen!” Gesagt getan. Und das, obwohl 1997 das Ende des Saturns schon mehr als absehbar war.

 

 

Der Storyverlauf ist mir leider unklar, weil komplett auf Japanisch. Schade eigentlich, denn es gibt dafür extra einen “Story Mode” im Menue, unter welchem man die komplette Story, das heißt von Teil 1 bis Teil 3, inklusive lustiger Bilder nachlesen kann.Somit bleibt uns nichts übrig, also einfach mal zu zocken. Während einem das Kampfsystem schnell bekannt vorkommt (Virtua Fighter anyone?) so schaut man erstmal verdutzt, wenn man die Roboter sieht. In Zero Divide gibt es weder Mensch, noch Tier, sondern nur Roboter. Dazwischen 3 Ausnahmen, die zwar auch Roboter sind, aber zumindest in humanoider Form. Ich erwähne das, da es mir bislang unmöglich war, mit den komischen Robotern normal zu kämpfen. Es ist einfach so ungewohnt, das es nicht klappen will. Zumal die Roboter / Maschinen ja auch aufgrund ihrer Bauweise allesamt komische Moves haben. Das fiel mir damals schon bei dem Jurassic Park Prügelspiel auf. Es ist, imho, unmöglich damit ein gutes Prügelspiel zu machen. So erwischt man sich also dabei, wie man lieber nur auf die humanoiden Roboter zurück greift und die anderen komplett außer Acht lässt. Ansonsten wird hier normale Prügelspielkost geboten. Man kämpft sich im 1 Player Storymode an die Spitze, genießt das Outro und übt dann fleißig seine Moves, damit man das Game auch in einem härteren Schwierigkeitsgrad schafft, bzw. ohne Continues durchspielen kann. Einzig und allein die Möglichkeit des Replay savens und die ausführliche Statistik in einem extra Menüpunkt, fallen hier in’s Auge.

Grafisch macht Zero Divide einen guten Eindruck. Was mich allerdings wundert ist, warum man den High-Res Screenmode wählte. Denn die ansonsten detaillierten und hübsch gemodellten 3D Modelle werden lediglich in Low-Res dargestellt. Afaik hätte es da ein Low-Res Screenmode auch getan. Egal, immerhin ist alles super flüssig und schaut gut aus. Bis auf ein paar Hintergründe die einfach nur störend wirken (Siehe Screenshot Rechts) oder ziemlich pixelig daher kommen.

Sound technisch gibt’s tolle Kloppgeräusche, wirklich nette Musik (Als CDDA auf der CD) und lustige, bis peinliche Sprachausgabe. Der Endgegner z. B. spricht wie der Voice Synth meines Amiga 500 damals. Klingt gewöhnungsbedürftig. :o

Ich zieh einfach mal gnadenlos einen Pen ab, da man mit Robotern absolut nicht kämpfen kann. Ansonsten ist ja alles perfekt. Ausgefeiltes Kampfsystem, tolle Grafik und tolle Musik. Aber das Kämpfen macht halt viel aus bei einem Beat’em Up. :o

Pen Pen Pen Trans(en)pen Trans(en)pen

Tennis

Kami, 14.10.2006

テニス aka Tennis (GB/JP)

Bis vor kurzem hatte ich einfach gar keinen Import für Gameboy, das kann so nicht angehen dachte ich mir und kaufte spontan Tennis weil es einfach günstig war ~_°

Story
Mario würde sich gern noch etwas dazuverdienen und Bewirbt sich als Schiedsrichter bei einem Tennisplatz.. aka nope. Es gibt keine. Mario ist trotzdem da.


( Links: Titel screen | Rechts: Spielfeld )


Das Spiel
Tjo, es ist Tennis. Man kann den Schwierigkeitsgrad des Gegners (was eigentlich nur bewirkt dass das Spiel schneller läuft) in 4 Stufen einstellen und schon findet man sich auf einem Feld wieder und spielt halt Tennis.
Abgesehen davon wird man auch kaum etwas zu sehen bekommen. Es gibt halt nur das eine Feld und ab und zu wird dann der Punktestand eingeblendet. Die Spieler (2 an der Zahl, einer für den Computer und einer für den richtigen Spieler) haben ganze 4 verschiedene Animationen und das reicht ja auch vollkommen.
Damit sich ganze nicht wie Pong spielt wurden dann noch Dinge wie Netzroller oder Schmetterbälle eingebaut Applaus!
Japanisch-Kenntnisse sind gar nicht von Nöten, da die wenigen Worte im Spiel auf Englisch sind.

Farbe
Ganz toll ist wie der GBA einfach die Palette nicht rafft und die Gesichter und Schuhe der Spielfiguren transparent macht ~_? Sieht dann etwas weird aus, ist aber nicht so tragisch, das sind nur ein paar Pixel.

Fazit
Tjo, schon ganz lustig. Für heutige Verhältnisse zwar sehr simpel, aber irgendwie hat man das Bedürfnis es immer mal wieder zu spielen. Was eigentlich schon was heißt, konnte mich doch seit Fifa `97 kein Sportspiel mehr als 5 Minuten dazu motivieren es nicht auszuschalten.
Darum gibt’s auch ne ganz gute Penenwertung:

Pen Pen Pen Pen Trans(en)pen

Hard Head 2

Pennylane, 15.10.2006

Hard Head 2
1991 – SunA corporation



Ganz grosses Kino. Die Story so gewaltig, dass ich sie kaum mitverfolgen konnte/wollte.
Deswegen reim ich mir einfach was zamm. Freundin unseres Hauptchars – nennen wir ihn einfach mal Mongo – wird vom Bösen Zyklopen entführt und soll wohl gegessen werden.

*ich lese gerade auf wikipedia, dass dieser teil nicht sehr erfolgreich war. wundert mich nicht. er ist scheisse. er is pure crapness hoch 5*



Aber weiter.

Es handelt sich um klassisches Jump’N'Run. Aka von Baum zu Baum hüppen, Schildkröten auf Köppe springen *kenn ma das irgendwoher* und mit Blubberbläschen versuchen dicke Endgegner zu besiegen.

Random Wikiquote:

Quote:
It was essentially a very heterogeneous mixture of ripoffs of other games, largely of doubtful taste.

Soviel zum Gameplay. Es gibt zwar noch mehr Waffen, und Engelsflügel und so; aba da man das Spiel eh nich länger wie 10 Minuten aushält macht es nicht grossartig Sinn drauf einzugehen.

Nun Punkto Grafik. Rein detailtechnisch schon recht nett. Würde unser Hauptchara nicht aussehen als ob er mindestens 5 Chromosome zu viel hätte.
Zu Allem Überfluss kamen die Entwickler auf die Idee, man könne ihm nach einem Treffer ja die Kleidung wegnehmen. Aka dieser Mongo läuft die ganze Zeit nackt durch die Gegend und präsentiert euch Penis und After *widerlich und ekelhaft*
Nebenbei bemerkt sieht der Mund des Oberbösewichtis aus wie ein Hodensack.


Soundtechnisch erwartet man nichts und kommt vollends auf seine Kosten. Aka es is schrottig.

Pen Trans(en)pen Trans(en)pen Trans(en)pen Trans(en)pen – ein Mitleidspenis für unseren Chromoboy.

Alex Kidd – The Lost Stars

Kami, 10.10.2006

アレックスキッドザ・ロストスターズ
aka Alex Kidd The Lost Stars (SMS/PAL)


( Links: Titelscreen | Rechts: Level 1! )

Paha, es ist ziemlich schwer und kA. Ich sterbe recht oft und die “Gegner” die einen Treffen sind teilweise nur wenige Pixel groß. Es ist garnicht so einfach wie man denkt. Ich dachte ja immer es wäre random Kiddy Game ~_?
Tjo es ist sehr Bunt und die Grafik ist eigentlich cool, die Musik geht einem auf die Nerven. Das wars auch schon. ~_~


( Links: Max | Rechts: Level 2! )

Nach Level 2 hatte ich dann auch irgendwie nichtmehr richtig Lust, aber es geht eigentlich wenn man sich die Stellen merkt wo man vorher gestorben ist ~_°?

Tjope. Pen Pen Pen Trans(en)pen Trans(en)pen

Ninku – Tsuyokina Yatsura no Daigekitotsu!

elend, 08.10.2006

Ninkuu – Tsuyokina Yatsura no Daigekitotsu! (忍空 ~強気な奴等の大激突!~) aka Ninku – The Metal Fighter (SAT NTSC/JP)


(Das häßliche JP Cover.)


Ohne zu wissen, was ich da kaufe, kaufte ich einst Ninku – The Metalfighter auf ebay. Es basiert auf dem gleichnamigen Anime, welchen ich zum Glück nicht kenne, da 99,95 % aller Anime Ärsche sucken. Ich hörte noch nie von dem Spiel und das ist etwas komisch.


(Links: Der uninteressante Titlescreen. | Rechts: Die häßlichen Kämpfer. Checkt den einen, der nur eine Unterhose an hat!)


Denn eigentlich ist es gar kein schlechtes Spiel. Aber leider auch kein gutes. Es ist wie eines dieser Mädchen, die eigentlich keiner will und die nicht wirklich sexy sind, die man aber gerade deswegen (!) gerne mal durchficken würde, weil es einen irgendwie anturnt als einziger drauf zu hüpfen und insgeheim hofft man das sie einen perfekten Körper hat. Gut, wahrscheinlich müsste man sie rasieren, da sie bishher noch nie ihren Körper erforschte, aber das ist ja das geringste Problem. Rasiert sind Mädchen schnell. Aber zurück zum Spiel.
Es ist ein zu aller erst mal ein 2D Prügler mit gar nicht soviel 2D, da alle Backgrounds in 3D sind. Diese könnten zwar etwas flüssiger und die Kamera weniger Hyperaktiv sein, aber es bereitet einem immerhin keine Kopfschmerzen. Manchmal gibt’s auch nur flache Steppen, wie z. B. in der Wüste.


(Links: Die zusätzlichen Perspektiven der Kämpfer kommen bei diversen Moves schon gut rüber. | Rechts: Irgendwie sind wir auch teilweise in Italien?)


Den zweiten “Aha!”-Effekt gibt es bei den Sprites. Diese sind nicht liebevoll von Hand gepixelt, sondern einfach nur eingescannt. Gezeichnet von einem Mangakünstler. Tjo. Das hat zur Folge das sie einerseits schön nach Manga / Anime aussehen, andererseits den handgepixelten Charme vermissen lassen. Und wenn etwas nur nach Manga aussieht, dann muss ich kotzen. Das ist doch kein Spiel mehr sondern fast schon ein spielbarer Anime. Und wir alle wissen ja, wie sehr Anime sucken. Eh ja. Dafür konnte man die Animationen schön zeichnen und mit relativ wenig Zeitaufwand digitalisieren. Die Kämpfer sind somit alle relativ lieblos gezeichnet und bekamen sogar die ein oder andere Perspektive spendiert. Das macht sich dann gut, wenn man gegen die Kamera oder von ihr weg geworfen wird und die Kamera sich um die Sprites dreht, etc. Toll.


(Links: Ein Special. Gar nicht mal soo schlecht. | Rechts: Die Kirche (?). Sie recht nice aus.)


Leider ist der Rest auch nicht so toll. Die Buttons sind mit 3 Stk. etwas wenig und die Moves (High Punch, Low Punch, Kick) unterscheiden sich teilweise fast nichtmal von einander. Die Charactere selbst sind leider auch allesamt ziemlich häßlich bzw. nichts wirklich besonderes. Es fällt einem auf Anhieb schwer sich für einen Character zu entscheiden. Dazu kommen die teilweise sehr peinlichen Super Specials und fertig ist ein nur durchschnittliches Game, aus dem man mit etwas mehr Arbeit einen richtig guten und vor allem etwas anderen Prügler hätte machen können.


(Links: Öhm, die Super Specials sind allesamt ziemlich peinlich?! | Rechts: Einzig und allein für diese Sequenz engagierte man Megumi Hayashibara als Voicecast und ist auch noch stolz darauf, wie die Credits vermuten lassen.)


Das es keine weiteren Kämpfer zum Freispielen oder neue Arenen gibt ist da fast schon verständlich. Naja, hauptsache Megmui Hayashibara als Voice Actress für die Countdowntussi (Wenn man verliert) engagiert. Wahrscheinlich kostete sie 50.000.000 Yen Gage und verbrachte 5 Minuten Zeit im Studio mit dem Aufnehmen des Satzes, in dem sie den Countdown zählt und 20 Minuten verbrachte sie mit dem sich von allen Mitarbeitern des Developers. Das Geld hätte man lieber in bessere / mehr Moves und den ein oder anderen Character mehr gesteckt.

Pen Pen Trans(en)pen Trans(en)pen Trans(en)pen

The Lion King

Munin, 05.10.2006

The Lion King / König Der Löwen (SNES/PAL, 1994)


Links: Der Titelscreen, der gleichzeitig als animiertes Intro dient | Rechts: Das erste Level.

Vorwort: Auch wenn viele hier Disney hassen, ich bin mit Disney aufgewachsen und finde die meisten der, sagen wir, prä-1998-Filme einfach toll weil ich damit eben viel mit meiner Kindheit verbinde. Daher kann es sein, das in diesem Review der Subjektivitätsfaktor größer ist als normal.

König der Löwen war actually das erste SNES-Spiel was ich hatte, bzw das erste was ich nach dem Kauf der Konsole bekam – Super Mario World war ja dabei. Das war wohl kurz nach dem Erscheinen des Films, so um 1995 rum. Leider kam ich als kleiner Junge nie weiter als bis zum 3. Level – kein Wunder: Das Spiel war schwer wie sau und reihte sich damit nahtlos in die Reihe der vermeintlich kindgerechten, aber letztendlich ganz schön herausfordernden Spiele/Filmadaptionen ein. Aber dazu später mehr.

Das Spiel ist – at it’s core – nicht mehr als ein klassisches Jump ‘n Run mit ein paar Kampfeinlagen. Aber sobald man mit dem jungen Simba durch das erste Level rennt, wird klar: König der Löwen kann vor allem bei der Präsentation punkten. Entwickelt wurde es von Westwood in Zusammenarbeit mit Disney, was man an der Qualität der Animationen und Zeichnungen relativ schnell merkt. Alle Charaktere und Gegner sind verdammt flüssig animiert, lediglich an Übergangsanimationen mangelt es ein wenig. Der detailierte Zeichenstil erinnert sofort an Disney und ist durch und durch hochwertig. Leider hat das Spiel im Background nicht so viel zu bieten: Meist gibt es dort nur eine Ebene zu sehen, und wenn mal Parallax-Scrolling ins Spiel kommt, dann nur in sehr rudimentärer Form. Trotzdem: In Bewegung ist König der Löwen ohne Zweifel eins der schöneren SNES-Games. Die Entwickler haben viele kleine unterhaltsame Details geschaffen, um die Levels lebhafter zu gestalten – so schaut Simba einem nachfliegendenem Schmetterling nach, wenn er still steht, oder man sieht Vögel aus ihren Nestern fliegen, wenn man in ihre Nähe kommt.


Links: Schon der zweite Level zieht im Schweregrad schon kräftig an | Rechts: Hakuna Matata! Kurz vor’m Erwachsensein

Was den Sound angeht, gibt es ebenfalls nur positives zu vermelden. Musikstücke aus dem Film wurden so originalgetreu wie möglich verwurstet, viele exotische Instrumente unterstützen das Afrika-Feeling. Im Titeltrack und später auch noch ein, zwei Mal tauchen sogar gesamplete Vocal-Chant-Passagen in der Musik auf. Überraschend viele Sprachsamples runden die technisch perfekte Arbeit ab.

Von den Bildern her müsste schon klar sein, in welche Richtung das Gameplay von König der Löwen geht. Das Spiel besteht aus 2 Teilen: Im ersten steuert man den jungen Simba, im zweiten den Älteren – ganz wie im Film. Der erste Teil ist somit (glücklicherweise) noch nicht so kampflastig, es wird primär gesprungen. Die Steuerung ist flüssig und präzise, so machen selbst die sonst stets gefürchteten “von Haken zu Haken hüpfen”-Passagen Spaß. Nichtsdestotrotz wird man sich ordentlich die Zähne ausbeißen: Das Spiel ist schwer. Richtig schwer. Zwar wird dieser Umstand durch die hohe Anzahl von Leben und Continues gelindert – dem kurz vor der Weißglut stehendem Spieler dürfte das spätestens bei Level 4 egal sein. Denn oft ist die Hardness nicht mal vom Leveldesign her gegeben, sondern weil sich die Entwickler bei jedem 2. Level etwas ausdachten, um den Spieler zu nerven. So fallen in einem Level kontinuierlich, bis zum Ende genau auf Simba gezielte Steine vom Himmel – und wenn unser gutes Kätzchen gerade damit beschäftigt ist, einen Stein zu erklimmen und somit nicht ausweichen kann…Pech gehabt.

Bei einem anderen “Minigame” – Stampede – muss man vor der Büffelhorde wegrennen (s.u.), während immer wieder einzelne Tiere an Simba vorbeipreschen. Klar, dass man da ausweichen muss. Dumm nur, wenn gerade SO VIELE DIESER GOTTVERDAMMTEN MISTVIECHER AN EINEM VORBEIZIEHEN, DASS MAN ÜBERHAUPT NICHT MEHR SIEHT WO DIE NÄCHSTEN KOMMEN, GOTTVERDAMMTE DRECHSKACKWICHSE.
In “Hakuna Matata” wiederum laufen ständig dumme Spinnen rum, die sogar eigenständig von Plattform zu Plattform hopsen können und so schnell sind, dass man eigentlich nur random springen kann und hoffen, dass sie einen nicht erwischen.
Zugegeben – in der Hitze des Gefechts ist man davon mehr genervt als es dann tatsächlich ist. Die ersten 5 Level als junger Simba bilden also eine angenehm herausfordernde Jump ‘n Run-Erfahrung und dann wird Simba erwachsen.


Links: ICH HASSE EEEEEEEEEEES | Rechts: Endlich können wir zurückschlagen!

Das Erwachsensein bringt einige Vorteile. Man kann jetzt nämlich Hyänen und anderem Getier mal ordentlich in die Fresse hauen. Klingt gut in der Theorie, in der Praxis dann läuft es darauf hinaus, kontinuierlich X zu drücken und warten, bis das dumme Vieh in unsere Hau-Animation reinläuft. Das wird auf Dauer öde und nervig. Gegen mehrere Feinde kann man kaum noch was machen, denn die Hau-Animation friert Simba in seiner Position selbst einige Milisekunden nach vollendeter Attacke ein. Man kann sich nicht schnell genug rumdrehen um dem Anderen auch noch eine zu geben. So habe ich mich dann dabei erwischt, die meisten dieser Gegner einfach zu ignorieren. Das geht im vorletzten Level leider nicht aber tjo…ich hätte mir einfach gewünscht, wenn es bei den guten Jump ‘N Run Einlagen geblieben wäre.
Natürlich steht am Ende – nach 10 Leveln – unausweichlich die Konfrontation mit dem bösen Onkel Scar bevor. Die dann auch etwas enttäuschend ist, weil Scar nichtmal irgendwelche Special Moves oder so draufhat, sondern uns auch nur mit der Pranke zu hauen versucht. Am Ende muss man ihn von einem Felsen runterwerfen. Alles in allem nicht mal sehr schwer. Einen etwas spektakuläreren Showdown hätte ich besser gefunden.

Trotz der Kritik – König der Löwen ist alles in allem perfekte Jump ‘n Run-Unterhaltung. Das kleine Nostalgiegefühl beim Nochmalspielen nach all den Jahren hat sicherlich zu meinem positiven Eindruck beigetragen, aber was das Spiel auch objektiv über den Durchschnitt hievt ist eben die klasse Präsentation. Wer eine Vorliebe für geile 2D-Grafik und natürlich eine ausreichend große Geduldsspanne hat, sollte diesen Titel unbedingt in seine Sammlung aufnehmen.


Links: Eins der zwei simplen Bonusspielchen | Rechts: Diesen Bildschirm werdet ihr nicht selten sehen.

Pen Pen Pen Pen Trans(en)pen

Battle Robot Retsuden

Kami, 04.10.2006

Battle Robot Retsuden aka バトルロボット列伝 (SFC/JP)



Was passiert wenn Banpresto massig Lizenzen, Strategie und einen geilen Soundtrack zusammenschmeißt? Nein, nicht Super Robot Taisen, sondern Battle Robot Retsuden kommt raus. Ein großer Unterschied zwischen den beiden Titeln lässt sich zwar nicht feststellen, aber tjo. Ein anderer Name tut auch mal gut. Kenner der Super Robot Taisen Serie sollten sich also schnell in diesem Strategie Spiel für Super Famicom zurechtfinden. Auch wenn es schon ein paar kleine Unterschiede gibt.


( Links: Der Titelscreen | Rechts: Das Intro )


Story
Es ist japanisch. Ich weiß es nicht :_( Auf jedenfall kämpfen ein paar Roboter gegen ein paar andere Roboter, das ist auch eigentlich das wichtigste. Das Intro ist etwas karg, aber sobald man es überstanden hat geht es eigentlich Schlag auf Schlag.

Gameplay
Das Spiel findet hauptsächlich auf zahlreichen Maps statt, auf welchen man seine Roboter Kommandiert. Es gibt eine Oberwelt auf der man sich bewegen kann, sowie die Maps, auf denen dann die rundenbasierten Kämpfe stattfinden. Richtig steuern kann man bloß einen der Roboter, den anderen kann man entweder Befehle geben oder ihre Steuerung der gut gelungenen KI überlassen, womit man auch meistens auf der sicheren Seite ist, denn der Schwierigkeitsgrad ist abgesehen von den Boss Kämpfen nicht sehr hoch angesetzt.


( Links: In Dialogen wird die Story weitererzählt | Rechts: Man kommandiert seinen Roboter )


Wenn ein Roboter einen anderen angreift erscheinen die aus Super Robot Taisen bekannten bildschirmgroßen Kampfanimationen. Neben den zahlreichen aus vielen Anime oder Spielen wie Patlabor, Gundam, Dunbine oder Blue Gale bekannten Robotern gibt es auch zahlreiche Waffen, die Möglichkeit aufzuleveln und ein paar andere, genretypische Elemente.
Zwischen den einzelnen Kämpfen und Levels wird in Dialogen die Story weitergeführt, wozu ich allerdings aufgrund der Sprachbarriere nicht viel sagen kann.
Ein kleiner Kritikpunkt wäre das die Kämpfe sich schon mal in die Länge ziehen können, ein Kampf dauert zwar nur ein paar Minuten, aber wenn 6 mal hintereinander fast dieselben Gegner auftauchen kann es schon etwas eintönig werden, besonders bei dem leichten Schwierigkeitsgrad.


( Die Animationen wenn man angreift oder angegriffen wird sind sehr schön anzusehenen )


Musik
Wer die Musik der Mecha Games von Banpresto kennt weiß das man da eigentlich nie verkehrt liegen kann, sofern man diese mag versteht sich. Hauptsächlich Actiongeladene, militärisch anmutende oder rockige Musik kommt aus dem SPC700 Soundchip des Super Famicoms. Wer sich auskennt wird auch das ein oder andere Theme der Roboter wiedererkennen.

Grafik
Schön bunt, 16-bittig, wie man es erwartet. In den Kampfanimationen gibt es große Sprites jedes einzelnen Roboters zu sehen. Die Levels und Hintergründe sind abwechslungsreich und es gibt eigentlich keinen Grund sich irgendwo zu beschweren.


( Links: Über die Menüs steuert man die Roboter | Rechts: Die Oberwelt )


Fazit
Wer Strategiegames dieser Art oder einfach dicke Roboter mag sollte sich dieses Game auf jedenfall anschauen. Der Schwierigkeitsgrad ist zwar zu niedrig angesetzt, aber spannend ist es eigentlich trotzdem. Dazu die schöne feine Musik sowie feine Grafiken runden das ganze zu einem schönen Erlebnis ab, das man auch abgesehen von der Story ohne japanischkenntnisse problemlos spielen kann.
Es bekommt von mir 4 Penen weil es nicht ganz perfekt, aber gut gemacht ist und einem viele Stunden Spaß bescheren kann.

Pen Pen Pen Pen Trans(en)pen

Sonstiges
Über 12 Minuten langes Gameplay Video auf Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=H2fygTOHnrY

Sonic R

elend, 04.10.2006

Sonic R (ソニック R)aka Sonic Racers (SAT NTSC/JP)


(Das JP Cover mit dem zeitlosen Sega Design auf der Rückseite. Racing, Rapid, Running, Rush? Retire! Einfach geil, man beachte die Pfeile.)


Das einzig wirkliche Sonic Spiel auf dem Saturn in 3D. Eigentlich schade, denn ein Sonic Adventure für den Saturn hätte selbiger damals dringend nötig gehabt. Aber es hat nicht sollen sein, so freuen wir uns immerhin über dieses kleine Schmuckstück und wollen uns nicht beschweren… Oder etwa doch?


(Links: Der wuchtige Titlescreen samt Sonic R Logo in 3D. | Rechts: Man erahnt es schon im Optionsmenü: Hier gibt’s nicht viel zu entdecken!)


Sonic R hinterlässt gemischte Gefühle. Meine Eindrücke lassen sich chronologisch so zusammenfassen:
1.) Erstaunt über die tolle Grafik.
2.) Abgeturnt von der schwammigen Steuerung.
3.) Erstaunt über die tolle Musik.
4.) Abgeturnt von der Tatsache, das nach 5 Strecken Schluss ist.
5.) Erstaunt über Tatsache, das man auch die schwammige Steuerung mastern kann.


(Links: Die Strecke Resort Island schaut am besten auf und hat so gut wie keine lästigen Pop-Ups. | Rechts: die lamen Gegner schubsen einen gnadenlos umher.)


Die Grafik ist nunmal das erste, was einem auffällt. Sie sieht auf den ersten Blick wunderschön aus. Tolle Reflektionen im Wasser, echte Transparenzen, super schnell, tolle Farben, Loopings, verdrehte Straßen und das beste ist das ein-faden der Strecken bzw. Objekte. Das heißt sie ploppen nicht einfach am Horizont auf, sondern werden schön weich eingeblendet. Das macht echt was her und tröstet so über die relativ geringe Sichtweite hervorragend hinweg. Und das alles, als wäre es auf dem Saturn selbstverständlich, in konstant flüssigen 30 FPS.

Auf den zweiten Blick allerdings kommen die häßlichen Seiten der Grafik zum Vorschein. Die Engine hat trotz des oben beschriebenen Einblendens mit Pop-Ups zu kämpfen. Vor allem in den letzten Strecken wird es sehr deutlich. Des weiteren ist die Kamera nicht immer optimal. Wenn wir z. B. auf einem Abschnitt die Ideallinie fahren (Erkennt man an den inzusammelnden Ringen) dann kann es schon mal vorkommen, das die Kamera hinter eine Wand ruscht oder uns eine sonst irgendwie unvorteilhafte Sicht verschafft. Da hätte es wohl noch einiges an Bug fixes nötig gehabt.


(Links: Der Emerald Kurs ist komplett halb-transparent! | Rechts: Durch Sammeln von Ringen öffnen sich diverse Tore und somit neue Streckenabschnitte.)


Das Spiel fängt bescheiden an. Man versucht erstmal sich an die Steuerung zu gewöhnen. Wenn’s geht im Time Attack Modus. Sobald man heraus fand, das man mit den R und L Tasten zusätzlich lenken kann (Ähnelt sehr den Luftbremsen in Wipeout) wagt man sich an den Grand Prix und stellt schnell fest, das hier lediglich 5 Strecken zu spielen sind. Davon sind 4 anwählbar und lediglich der Emerald Course ist noch zu unlocken. Das stellt allerdings dank des einfachen Schwierigkeitsgrades keine all zu große Herausforderung dar.

Nun bietet Sonic R zwar noch die Möglichkeiten 4 weitere Charaktere + einen goldenen Super Sonic freizuspielen, aber sorry, das sind doch nichts weiter als Minigames und für ein Vollpreisgame einfach zu wenig. Man kann einerseits soviel Ringe wie möglich sammeln und so diverse Tore auf den Strecken freischalten, welche andere Routen ermöglichen. Oder man sammelt Ballons, welche wiederrum andere Dinge freischalten. Das war’s auch schon.

Sonic R macht den Eindruck, als wäre die Zeit knapp geworden. Es fehlt ganz einfach am Content. Der Rahmen ist gegeben und stimmt, bis auf ein paar Kleinigkeiten, auch aber man machte nicht mehr draus. Das ist schade, denn so hätte Sonic R weitaus mehr sein können.


(Links: Auf dem Regal Ruins Kurs rafft man erstmal überhaupt nichts. | Rechts: Die Loopings machen Spaß und sehen gut aus, stehlen einem aber teilweise Zeit.)


“Nun gut, dann ist es halt ein spaßiger 2 Player Funracer!” denkt ihr euch? Weit gefehlt. Im 2 Playermode ist die Sichtweite derart eingeschränkt, das man die Strecken schon in und auswendig kennen muss, um überhaupt irgendwie spielen zu können. Wände tauchen teilweise ein paar centimeter vor einem auf. Bei der Geschwindigkeit muss man schon vorher wissen, in welche Richtung man lenken muss.

Tjo, dafür rockt der Sound teilweise gewaltig. Bei den Sounds gibt es eigentlich nichts neues. Und das ist gut so. Jeder dürfte den Sound, wenn man einen Ring einsammelt, in und auswendig kennen, ihn lieben und zu schätzen gelernt haben und Sonic R zeigt einmal mehr, was bekannte Sounds ausmachen können. Dazu kommen süße Taps-Geräusche von Sonic, wenn er rennt und die restliche Soundkullise passt sich hervorragend dem Sonicflair an. Da ist es fast schon schade, das man eigntlich gar nicht soviel davon mitbekommt, da man die Musik im Optionsmenü stets auf “Hi” stellt, da sie einfach super geil ist. Komischer Euro-Techno, der cheeziger nicht sein könnte, aber einen dank seiner einfachen Melodien schnell in den Bann zieht. Da tanzen sogar Metaller zu Technobeats.

Das Fazit fällt mager aus. Sonic R ist so lala. Wirklich spaßig und mit toller Grafik, dafür versauen einem der unspielbare 2 Playermode und die wenigen Strecken gehörig den Spielspaß. Man hätte soviel mehr draus machen können. Warum das Spiel zudem von Traveller’s Tales und nicht von Sonic Team kommt, ist mir ein Rätsel. Bzw. warum es kein wirkliches Sonic Team Sonic Game auf dem Saturn gibt. Da hat wohl jemand geschlafen und sorry, auf Nights könnte ich wahrlich verzichten. Hätten sie mal lieber an einem dicken Sonic gewerkelt. Meinetwegen auch in 3D.

Pen Pen Pen Trans(en)pen Trans(en)pen

Verschiedenes:

Der atemberaubende Segata Sanshiro Spot zu Sonic R: http://youtube.com/watch?v=l0F9AeyASLg
Gameplay Video 1: http://youtube.com/watch?v=OYtyQbUIG98 (Achtung, der SINGT dabei!)
Gameplay Video 2: http://youtube.com/watch?v=a7j49xSiTRw
Gameplay Video 3: http://youtube.com/watch?v=8uRdEKXWf80 (Speedrun!)

Galaxy Fight (Sega Saturn)

Schaut mal:


Sieht toll aus, nicht? Und ja, das grüne Monster heißt tatsächlich Gunter. Und ja, der eine Typ mit den Feuerlöschern auf dem Rücken heißt tatsächlich Rolf.

Das sind Screenshots aus dem Spiel “Galaxy Fight”. “Toll” dachte ich mir. “Dicke 2D Grafik” dachte ich mir. “Kaufste” dachte ich mir. Auf ebay war es für 6,90 EUR Sofortkauf inklusive Spine. “Hammer” dachte ich mir. “Kaufste” dachte ich mir. Gesagt getan.

Die Musik ist toll. Das Intro ist flott und nett animiert. Die Kämpfer sind toll animiert. Es läuft ohne Ram Cart und ist trotzdem 1:1 die Neo Geo Version. “Toll” dachte ich mir. “Spielste mal eine Runde” dachte ich mir. Gesagt getan. Es hat tolles Zeilenscrolling. Nette Zoomeffekte und sogar interaktive Umgebung. Man zerstört Dinge, wenn man jemanden drauf schmeißt, etc. “Toll” dachte ich mir. Naja. Mal einen anderen Kämpfer ausprobiert. “Hui” dachte ich mir. Tjo. Noch einen anderen Kämpfer ausprobiert. “Ich bin ja auch doof” dachte ich mir. Also flugs den Schwierigkeitsgrad von EASY auf VERY EASY gestellt…

“WAS IST DENN DAS FÜR EINE VERHURT SCHWERE FICKSCHEISSE?! DAS KANN MAN JA GAR NICHT SCHAFFEN?”

dachte ich mir. Sorry, aber ich hab’s auf VERY EASY gestellt. Ich probierte mehrere Male. Mit verschiedenen Kämpfern. Und trotzdem macht mich der

ALLERERSTE GEGNER

nach Strich und Faden

KAPUTT.

Ich habe

KEINE CHANCE IRGENDWAS ZU MACHEN!!!

Mein Fazit:

SO EIN DRECKIGES WICHSSPIEL, DAS IST JA UNGLAUBLICH! EINE SCHANDE DAS ES MIT SEINER ANWESENHEIT IN MEINEM SATURN SELBIGEN TOTAL BESCHMUTZT HAT.