Last Gladiators

elend, 23.08.2006

 

So ganz nebenbei; Ich zockte heute mal etwas Last Gladiators (SAT)

 
Tja. Ich spielte jetzt noch nicht soo lange und nur den ersten Tisch, wirklich ausgiebig, aber es ist eigentlich recht in Ordnung bis jetzt. Die Musik ist schön rockig, wenn auch etwas leise und manchmal zu seicht, dennoch klingt sie wirklich nice. Die Grafik ist, dafür, das es ein schräger gerenderter Tisch ist, eigentlich recht geil. Die Kugel verhält sich auch in Ordnung. Eigentlich ein tolles Spiel, wäre da nicht…

…ja nichts mehr. Es ist einfach bisschen leer auf dem Tisch. Das Spiel kommt einem, wenn man Slam Tilt gewohnt ist, bisschen leer vor. Dazu kommt noch, das diese tollen Hinweisschilder, wieviel Punkte es in welcher Rampe momentan abzustauben gibt, direkt vor den Rampen sind und man oft den Ball aus den Augen verliert?! Ziemlich sick!

Trotzdem für Saturn einer der besseren Flipper: Pen Pen Pen Pen Trans(en)pen

Gameplay Video: http://www.youtube.com/watch?v=rXkLWCJclkw

Resident Evil 4 (Part 2)

penance, 22.08.2006

Resident Evil 4 (True Gamecube Version)

So. Ich werd’ jetzt hier Bericht abliefern, da ich es gestern durchspielte. Es gibt von diesem Spiel nicht ansatzweise gescheite Screenshots die diesem grafischen Highlight gerecht werden (??????????????) aber sie kamen von einer Seite die auch mal andere Szenen als den Wald zeigen.
Also guggt euch einfach den screen an, stellt ihn euch ca. 3,46 mal geiler vor und ihr habt’s. ~_~

Also..

..als das Spiel raus kam interessierte es mich nicht wirklich sooo, da ich gerade mit God Of War beschäftigt war. Aber im Frühling wollte ich zocken, zog es mir für ps2 und fing an. Nach kurzem Spielen, der Feststellung, dass die GC-Version besser aussieht, kauf der selbigen und einem ersteigerten US-GC konnte es ja endlich (nach approx. 47 Jahren) losgehen. Ich wusste ja leider nicht was mir bis jetzt entgangen war, war ich doch der Meinung “Rebel Strike” hätte bereits alles aus dem GC rausgeholt und er wäre sowieso nur auf dem Blatt Papier dicker als Xbox oder ps2.
Ja.. das war jetzt eigentlich superuninteressant aber ihr könnt mich irgendwie alle aka..


..jetzt zum Spiel.
Also die Story ist schnell erzählt:
Man spielt Leon, den Sondereinsatzblabla. Auftrag ist die Präsidententochter, die vermutlich in einem spanischen Dorf gefangen gehalten wird, zu finden. Schnell stellt man fest, das die Dorfbewohner nicht mehr ganz dicht sind (als Begrüssung wollte man Leon direkt spalten) und muss sich vorsichtig auf die Suche machen. Nachdem man jedoch erwischt wurde wird Leon ein Serum injiziert das einen “Plaga”, ein organisches Lebewesen, dass nach einiger Zeit den Körper kontrolliert, heranwachsen lässt. Jetzt beginnt neben der Rettung ein Rennen gegen die Zeit, denn das Gegenmittel hat natürlich der Obermacker.
Soweit so gut. Nix aussergewöhnliches aber eine verstrickte Story würde wohl auch nicht passen.


Resident Evil ist grafisch für mich ein klares next-gen-game. Nein also ehrlich.. bis auf God Of War kommt da mal gar nix dran? Feuereffekte wie bei Crysis welches erst noch erscheinen wird und alles revolutionieren soll (grafisch), Wassereffekte von gut (Pfütze) bis atemberaubend (Wasserfall), jede Menge Partikeleffekte, wenn man beispielsweise mit Granaten hantiert oder sich sandig belegte Türen öffnet, Gegner in die Luft jagt oder ka, Texturen.. manchmal so scharf, dass man denkt “wtf?”, Spiegeleffekte auf polierten Böden, wehende Vorhänge (unglaublich dick), Lava, Regen, Staub, Nebel,.. es sieht alles absolut perfekt aus. Und die Endgegner! Heiliger Josef im Himmel! Das ist ja nur noch krank! Krank wie Scheisse einer BSE-Kuh! Wenn ein “Mensch” mit der Wirbelsäulenlänge einer kompletten Giraffe, das zu sehende Fleisch an ihr plastisch wirkend, in einer brennenden, mit Nebel durchzogenen Scheune auf Dich zu torkelt.. dann weisst Du: “POAH FICK MICH IN DEN ARSCH UND GIB MIR TIERNAMEN! SOWAS GIBT’S BIS JETZT IN KEINEM ANDEREN SPIEL! >:O”
Wir waren nur noch fertig. Auch die weiteren Gegner mit dicken Tiefenunschärfeeffekten kombiniert mit der geilen Grafik.. also sorry. Es sah teilweise wie Kinofilm aus ganz einfach. Ich hätte mir sehr gerne 3h movie davon angeschaut. Oder wenn zum Schluss hin der Hubschrauber kommt und erstmal alles wegmacht, die Atmosphäre in den Gefängniszellen oder im Labor! Die Lichteffekte! Die Texturen! Wir konnten’s nicht fassen. GEILE GRAFIK!!! SCHEISSE! >:O
Nur am Schluss gab’s ein paar verwaschene Texturen, wohl aufgrund der abnormalen Fläche die der GC mit etlichen Gebäuden gleichzeitig darstellen musste. Auch der 16:9 Modus war wohl eher eine Notwendigkeit als ein Feature, denn wenn man sieht was im Vergleich auf dem GC erschien, kann man sich getrost denken, dass dies das Maximum dieser Hardware darstellt. Tatsächlich gibt es zwei Szenen, in denen das Spielgeschehen für ca. 1 Sekunde zuppelt aka die Framerate einbricht (von “ruckeln” kann hier allerdings keine Rede sein) aber gegen die ca. 20h Spielspass mit vollen 60fps.. da darf man sowas eigentlich schon gar nicht erwähnen. Ja wieso tu’ ich’s dann? Ach Gott ich hasse mich. Ficken.


Aber was wäre die Grafik ohne Animation? Auch hier glänzt der Titel mit butterweichen Bewegungen, egal ob Freund oder Feind. Der Sound ist ebenso fantastisch stimmig, wuchtig und mit immer der richtigen Lautstärke bedacht worden, auch wenn ich mir gescheites Dolby gewünscht hätte. Aufgrund der manchmal hinterhältigen Angriffe wäre das schon etwas hilfreich gewesen.
Musik gab’s selten aber wenn, war sie meistens passend. Nur nicht dieses Getrommel relativ am Anfang, wenn so Szenen kamen wo etliche Gegner kommen. Anonsten gab’s mehr atmosphärische Hintergrundgeräusche zu hören, die aber allesamt klasse aus den Boxen brummten, fauchten, zischten usw.

So. Und wo sind die Schwächen? Gab’s überhaupt welche? Oh ja.

Ich meine.. ich spielte Resi1 & 2. Beide kotzten sie mich eigentlich an, denn es war langweiliger Scheissdreck um es mal nett auszudrücken. Deshalb holte ich mir auch nicht den 3. Teil, ganz zu schweigen von den ganzen Auszügen. Bah. Der vierte Teil war natürlich sehr interessant weil Capcom sich endlich mal was getraut hatte. Neue Story, neuer Look, vor allem aber neue Steuerung und Ansicht.
Die Ansicht ist für den Thrill hervorragend. 1st person wäre blöd gewesen, weil man sich mit der Figur nicht hätte identifizieren können, so richtig 3rd view wäre beschissen wg. naja wir kennen alle diese sicken Spiele.. man ist immer zu weit weg vom Geschehen. Trotzdem gibt’s einige Mankos.


Da wäre als allererstes natürlich die Übersichtlichkeit. Es ist einfach deprimierend, wenn man irgendwo steht und plötzlich von rechts angefallen wird. Man hat keine Chance den Typ zu sehen weil es auch leider nicht selten genug passiert, dass da auf einmal einer steht obwohl ringsherum keine Tür oder sonst was ist wodurch er hätte hinter oder neben Dich kommen können. Es passiert selten, ist für meine Begriffe aber einfach nur bescheuert und unfair.

Das zweite ist die Bewegung. Zielt man, kann man nicht laufen. Naja ok. Aber dass man sich nur sooo langsam drehen kann, kotete mich schon derbe an weil.. siehe Abschnitt oben drüber. Gerade wenn schnelle Endgegner wie Krauser kamen, hatte man hier oft das Nachsehen und man dachte sich natürlich “Wieso dreht der Ficker sich so langsam?” Man kann die Figur zwar mit <runter>+<B> um 180° drehen aber ich hätte mir gewünscht, dass das auch mit 90° aka z.B. <rechts>+<B> geht. Da man den B-Button ansonsten sowieso nur zum Nachladen benötigt wäre es kein Prob gewesen.

Dritte Scheisse (wirkliche Hornissenscheisse) ist die Verletzung bei den Gegnern. Es sieht zwar cool aus, wenn ich einen treffe und das darauf folgende geskriptete Event mir zeigt wie sich der Typ erstmal 2h den Kopf halten muss oder langsam versucht wieder aufzustehen aber wenn ich währenddessen draufhalte und das bringt rein gar nichts, na dann muss ich leider kacken vor Frust. Auch verstehe ich dann Waffen wie die TMP (Schnellfeuergewehr) nicht. Wenn ich ihn dann mit der ersten Kugel schon so verletze, dass das Skript einsetzt, gehen die anderen ins Leere. Lame. Wie oft kam es vor, dass wir Krauser (Endgegner.. bereits erwähnt) mit dem Messer stachen aber es “zählte” nicht im Programm, da das halt gerade mit irgendeiner Animation seinerseits beschäftigt war. Blöde Ficke war das. Also das hat mich mit Abstand am meisten aufgeregt. Ihr könnt sicher nachvollziehen was ich meine.


Ansonsten warn die Gegner eigentlich immer in Ordnung. Nicht zu doof aber auch nicht zu schwer. Endgegner machte man meistens mit speziellen Attacken (Hebel drücken, damit das Viech von einer Ladung Metallträger gerammt wird) oder auch diversen, im Spiel oft auftretenden quick-time-events (Taste triggern oder auch bestimmte Tasten schnell drücken) fertig. Auch diverse cutscenes wurden so heil überstanden. Mit purer Waffengewalt ging’s meistens nur gegen die “normalen” Gegner. Tja und da gab’s..

..den Waffenhändler. Man kann Waffen kaufen und tunen. Auch toll. Aber.. wenn man bei ihm schon keine Munition kaufen kann (??? Man findet sie nur in Kisten bzw. nach Gegnern die man weggeputzt hat), wieso waren dann die Programmierer so bescheuert und legen sichtbare aber nicht aufnehmbare Munition in Massen vor seinen Laden??? Kapier’ ich nicht aka blöd (das Spiel, nicht ich). Also ist man ständig damit beschäftigt Munition zu sparen. Sicher.. durch die random items die sich in Kisten verbergen kann man den Munitionshaushalt wieder aufstocken aber dafür bekommt man im Prinzip weniger Geld (kann sich auch in Kisten befinden aka das Programm checkt was man eigentlich für die folgende Szene benötigt und eventuell nicht hat blabla) und man kann nicht alles auftunen.
Apropos auftunen: Das ist ebenfalls toll und macht Bock. Aber wenn ich ‘ne Waffe erst bis zur letzten Szene vor dem Endboss auf die letzte Stufe bringen kann, dann isses grad für’n Arsch finde ich aka wir sammelten alle Schätze die es gab und es reichte dann gerade so für 4 Waffen auf volle Power.

Fazit:
Das erste Drittel im Wald/Dorf war der Hammer. Das zweite (Schloss) war mehr actionbetont und grafisch komplett anders aber ebenso unglaublich. Das letzte Drittel spielte auf einer Insel (Labor usw.) und bot die meiste Action.. wobei mir das zum Schluss hin etwas lästig und zu military für dieses Horrorspiel war. Ständig nur noch rumzuballern fand ich blöd aber das hielt ja auch nicht lange an.
Grafisch eines der besten Spiele die ich bis jetzt sah. Auch von der Aufmachung her war es der verdammte Wahnsinn. Das einzige was mich etwas anschiss war die Steuerung bzw. die Übersicht und der ständige Gedanke, dass ich die Szene nochmal probieren sollte, weil ich gerade eventuell zuviel Munition verbraucht hatte und keine kaufen konnte.
Aber sorry.. allein die Grafik macht hier schon 5+ penen aus. ~_~

Deshalb ganz klar: Pen Pen Pen Pen Pen

IHR DRECKGIGEN HUREN! SPIELT ES GEFÄLLIGST ALLE! >:OOO

Another Code, Project Rub, Rub Rabbits

Shagy, 14.08.2006

Hab gerade Another Code auf dem NDS beendet. Ich fand das Spiel eigentlich ziemlich cool. Nur der Endlosdialog am Ende hat mich gestört. Man hätte das denk ich mal anders lösen können. Auch das die Story nich wirklich in Schwung kommt, sondern eigentlich erst am Ende anfängt, störte mich. Dafür gabs ne wirklich geile Interaktion. Am besten fand ich, wo man den NDS so halten musste, das sich der eine Screen im anderen spiegeln musste, oder die Sachen mit dem Stempel, wo man den NDS zuklappen musste xD Auf solch eine Idee muss man erst einmal kommen ~_~ Leider war das Spiel an sich etwas kurz, was mich aba net stört, da ich es damit immerhin beenden konnte =) Hab letztendlich 5,30h benötigt.

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Nebnebei hab ich noch Project Rub auf dem NDS beendet. Reine Minispielsammlungen wie Wario Ware mag ich ja net so besonders. Aba Project Rub is anders … vor allem cool! Die Story is witzig und die Minigames abgefahren. Wo kann man sonst Händchenhalten oder ne Frau ausziehen xD Alles war sehr spassig und optisch is der Style echt genial. Irgendwie ein typische Sega Game.

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Neben Project Rub, spiele ich auch den Nachfolger Rub Rabbits. Dieser gefällt mir allerdings nicht mehr so gut. Ersten isser mir zu schwer, zweitens wiederholen sich Minispiele aus dem Vorgänger -> Stiere abwehren (wo ich übrigens auch festhänge an der Tusse auf dem Stier. Bis jetzt würde ich nüchterne … geben.

Pen Pen Trans(en)pen Trans(en)pen Trans(en)pen

Heavy Smash

Munin, 21.07.2006

Heavy Smash

Zur Feier meiner neuen Festplatte lud ich mir vor kurzem das gesamte MAME-Romset herunter (Jaja, steinigt mich). Da es in diversen Frontends die nette funktion “Random Game” gibt, mit der sich sehr effizient Langeweile bekämpfen lässt, stieß ich heute Mittag auf HEAVY SMASH.

Das Spiel ist im Prinzip ein Speedball-Klon. Eine rabiatere Form von Handball, mit diversen Special Moves etc. Aber eben kein billiger Klon. Es lässt sich sehr flüssig spielen, hat ein einfaches Passsystem, Schüsse gibt es in der “normalen” und in der “Special”-Variante, bei der bei gewisser Nähe zum gegnerischen Tor der Torhüter selbst beim Halten des Balls einfach ins Tor mit reinfliegt, bzw. wenn er Glück hat, bloß umfällt und der Ball wieder abprallt. Man kann zu jedem Zeitpunkt eines Sprunges einen Schuss oder Pass ausführen, Attacken auf den Ballbesitzer lassen sich ebenfalls auf dem Boden oder in der Luft ausführen, zusätzlich gibt es eine Art “Fernwaffe”, bei der 3 Laserschüsse in verschiedene Richtungen abgegeben werden. Dafür muss jedoch die “Power”-Leiste am oberen Rand gefüllt sein, die gleichzeitig auch determiniert, ob man die “Special Moves” ausführen kann. Sie füllt sich nach kurzer Zeit wieder auf, durch Grätschen usw. wird sie aber immer ein kleines bisschen geleert.
Dann gibt’s auch noch ein paar kontext-sensitive Moves, etwa einen Fallrückzieher und Köpfer, die man halt richtig timen muss.

Insgesamt hat das Spiel nicht sonderlich viel Tiefe, Arcade halt, aber lässt sich wirklich absolut fantastisch und exakt steuern (Naja, von der 8-Richtungen-Begrenzung mal abgesehen, aber das kann man dem Spiel nicht vorwerfen). Im Vergleich zu vielen Arcade-Games ist der Singleplayer-Modus vergleichsweise leicht geraten, aber auch in den letzten 2 Matches – die ganz schön knackig sind – denkt man zu keinem Zeitpunkt daran, dass es unfair ist.

Kurz zu erwähnen wäre noch die Grafik. Das Spiel kann natürlich in der Hitze des Gefechts mal etwas unübersichtlich sein, v.a. wenn man nicht genau weiß auf welcher Höhe der Ball sich jetzt befindet (auch wenn es dafür einen Indikator gibt), aber sonst ist alles sehr kontrastreich, farbenfroh und detailiert gestaltet. Die Arenen sind alle sehr unterschiedlich und meist auf die Herkunft des Gegenspielers bezogen (Ägypten, Japan etc.). Die Musik ist auch wirklich nice, schwankt zwischen rockigen Upbeat-Songs und leicht relaxten Synth-Arrangements.

Damit ist Heavy Smash für mich wirklich ein kleines Juwel geworden, dessen einzige Mängel halt irgendwie bei seinem Arcade-Ursprung liegen: Matches haben feste, kurze Zeitlimits, die gut zur Geschwindigkeit des Spiels passen – aber man kann sie eben nicht verändern. Es gibt auch vergleichsweise wenig Moves und Techniken (die aber erstmal gemeistert werden müssen), sodass es sicherlich irgendwann langweilig wird.
Als Heimkonsolenspiel mit mehr Tiefe wäre Heavy Smash auch vielleicht der Aufstieg aus dem Arcade-Obskuritätenkeller gelungen.

Trotz alledem ist dieses Spiel absolut spaßig und super geil. Und das erst allein. Ich kann nur erahnen, wie nice es dann gegen einen Menschen sein muss. Vielleicht ist es auch doof. Wer weiß. Ich gebe Heavy Smash

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Nanostray (#1)

lak, 14.07.2006

Nanostray DS

Lag günstig bei uns im Saturn, sah nice aus auf der Verpackung also hab ich s mal mitgenommen. Zuhause angekommen also gleich mal in DS geschmissen und los gezockt. Im Menü angekommen überrascht gleich mal der Auswahlspiel “Multiplayer” Leider nicht Nintendo WiFi fähig, also braucht man locale Freunde die einen DS haben um ne runde zu zweit zu zocken (die ich natürlich nicht habe ;_Wink

Also erstmal auf “Abenteuer” geklickt und los ging das Spiel. Bevor es dann losgeht stehen einem ersteinmal 3 Savegame plätze zur Verfügung, also auch “Familien kompatibel”. Also fix ein neues Savegame angelegt und ab gehts ins erste Planetensystem. Hier kann man sich einen Planeten aussuchen den man als erstes “durchfliegen” will. Das Ziel bestätigt geht die aktion auch schon los:

Grafik:

Das Gute (imo): der Touchscreen wird nur für die Waffenauswahl benutzt, das Schiff wird oldschool über das DPad und die A/B Knöpfe gesteuert. Als erstes fällt einem die Grafik auf, in 3D gehalten, haut sie einem nicht vom Hocker aber wartet durch das ein oder andere Eyecandy auf, die Levels sind alle sehr abwechslungsreich und schön gestalltet. Die Kamera bleibt dabei nicht statisch in einer “oben drauf Sicht” sonder vollzieht des öffteren wilde Fahrten. Für den DS und 3D verhälltnise ein sehr solider Eindruck

Sound:

Der Sound ist recht Arcade lastig und geht gut ins Ohr. Es ist zwar nichts Weltbewegendes aber fügt sich gut in das Gameplay ein. Einen besonderen Status übernimmt das “The End” und das “Game Over” Tune die mir beide sehr gut gefallen haben. Die Soundeffekte sind auch allesamt gut gelungen und geben keinen Grund zu meckern. Ein Soundfeuerwerk mit brilliant knallenden Sounds und riesigen Explosionen die die Lautsprecher erzittern lassen darf man allerdings nicht erwarten.

Gameplay:

Für den casual (ich hasse das Wort) Gamer ist das Spiel sehr gut gelungen, es macht Spass und durch einen leichten Einstieg ist man sofort im Spiel. Perfekt für ein Handheld System ohne grossen Schnick Schnack, wobei hierin für mich auch das Manko liegt:

Mir fehlen definitiv die Inivationen in dem Spiel. Nach 2 Stunden hat man es durchgespielt und dannach ist das Spiel leider “wertlos” So hätte ich mir doch wenigstens ein Shop System gewünscht in dem man die Münzen die man einsammelt in Ship Upgrades eintauschen kann.. Leider gibt es auch nur 4 Waffen Systeme, wobei man eigentlich nur die Primärwaffe benutzen kann weil alle Anderen einfach kein Wumms haben. Hier hätten die Entwickler wirklich etwas mehr in das Spiel integrieren konnen.

Für alle Shoot em Up Fans die für Zwischendurch einen Zeitvertreib suchen sollten es sich mal genauer anschauen.. !!!

Wertung:

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Am Schluss drehte ich ein Video mit meiner geilen Exilim das ein komplettes Level von Nanostray zeigt, am Ende sterbe ich extra damit man das geile Gameover Tune hört !! GEIL

Exklusiv für euch !!

http://youtube.com/watch?v=tV7eE3-D_Rg

Cave Story

elend, 02.07.2006

Cave Story (aka Doukutsu Monogatari)

 

Ehm. Ich erwähnte ja schon im “Zuletzt gehört”-Thread, das die Musik außerordentlich toll ist. Aber das das Spiel auch so geil ist, hätte ich gar nicht mal erwartet. Immerhin ist Cave Story ein Freewarespiel. Ja, es gibt gute Freewarespiele, aber Cave Story ist anders. Warum?

Es spielt sich absolut astrein. In diesen Höhlen, in denen man so rumkrebst, herrscht eine geile Gravitation, die das Spielen zu einer wahren Freude macht. Zudem ist die Steuerung absolut perfekt.

Es hat eine Story. Und die ist nicht zu kurz und entfaltet sich so nach und nach im Spiel. Der Plot soweit? Deine Figur wacht eines Tages in einer Höhle auf und kann sich an nichts mehr erinnern. Fertig.

Die Grafik ist absolut knuffig, abwechslungsreich und schön minimalistisch (16 Farben). 2D at it’s best. Dazu kommen geile Effekte (Explosionen sehen toll aus) und tolle Animatinen der Charactere.

Das Spiel hat einen Umfang von mehreren Stunden (!) und einfach mal noch so 3 verschiedene Endings(!). Das muss man sich mal vorstellen. Wir haben es hier mit einem Freewaregame zu tun. Studio Pixel, die Macher, haben allerdings auch 5 Jahre dran gearbeitet. -_-;

Man könnte es eine Mischung aus Castlevania und Wonderboy nennen. Viel Jump’n'Run, viel “Rätsel”, bzw. Aufgabenbewältigung und auch viel Schießereien und Boss Battles. Es ist einfach unglaublich und geil. Bitte anspielen. Schon der Anfang fesselt einen.

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Mr. Bones

elend, 08.06.2006

Mr. Bones (NTSC/JP SAT)

Das japanische Cover ist – wie immer – dem US Cover weit überlegen.

Die Story:
Die Story ist mindestens genauso abgedreht, wie der Rest des Spiels. Sie bildet die Basis für die ganzen Abgedrehtheiten, die wir im Laufe des Spiels noch erleben werden. Und sie geht ungefähr so:

Der Wissenschaftler Da Goulian hat eine neue Methode entdeckt, bereits tote Skelette wieder zu neuem Leben zu erwecken. Folglich tauft er jene Methode “Skeletismus”. So beschließt er kurzerhand einen kompletten Friedhof wieder zum Leben zu erwecken und die Welt zu erobern. Wenn da nicht bei einem Skelet etwas schief gelaufen wäre. Alle haben sie rote leuchtende Augen. Bis auf… Mr. Bones. Er hat blaue und bei ihm ging gehörig etwas schief. Denn er bekam im Gegensatz zu den anderen auch eine Seele und ein Gefühl für den Blues. Da einem so ein Querschläger bei Welteroberungsplänen erfahrungsgemäß immer in die Quere kommt, beschließt Da Goulian ihn kurzerhand zu erledigen. Mr. Bones flieht…

Gitarrensolo: Rock gut ab, oder das Publikum macht dich alle.

Die Levels:
Wir begleiten Mr. Bones nun also auf seiner Flucht vor der Armee der bösen Skelette. Soweit so gut. Dies wäre bei normalen Spieleherstellern Ausgangsbasis für ein lustiges kleines Jump’n'Run für die ganze Familie. Nicht so bei Sega. Man entschloss sich einfach kurzerhand dafür ein abgedrehtes Spiel zu entwickeln, welches sich nicht scheut eine Geschichte aufzubauen und teilweise neue Wege zu gehen.
Neue Wege im Sinne von: Die Levels. Im ersten Level wird man noch durch eine 08 / 15 Jump’n'Run Passage angetäuscht. Gut, die Hintergrundgrafik ist ein ständig scrollendes vorgerendertes Video, aber auch das gab’s schon irgendwie irgendwo. Aber schon im zweiten Level merkt man, das hier etwas anders ist.

“Das Mausoleum”. Man steht nun also auf dieser Gruft und muss nicht etwa weiter nach rechts rennen und hüpfen, nein, man muss seinen bösartigen Kontrahenten auf der Gruft ausweichen. Diese stehen schön artig aneinandergereit unten neben der Gruft. Und sie schießen nicht etwa auf dich, nein das wäre einem Mr. Bones nicht würdig. Sie schnappen nach dir. Und zwar teilweise in dicken Laolawellen, was einem schon wieder ein Lächeln und etwas Unverständnis auf das Gesicht zaubert. (Gut zu sehen im Video. Link unten.)

Da war ich noch nicht, aber ich freue mich schon darauf!

Und so geht es weiter, bis uns die erste Zwischensequenz erneut verstört aber gleichzeitig mit ihrer Stimmung fängt und einem schon wieder ein Lächeln entlockt.
Mr. Bones schafft also die Flucht vom Friedhof und landet prompt in einer Holzhütte mit einem blinden (?) Bluesgitarristen (?). Angelockt von diesem tollen Sound, den der Blinde spielt, läuft Mr. Bones in die Hütte und schnappt sich sogleich auch eine Gitarre. Mit Hilfe dieser bestreiten wir das nächste Level. Hier geht es im Prinzip nur darum dem Publikum zu gefallen. Man hat 6 vorgefertigte Samples auf den 6 Buttons des Saturnpads und spielt diese, möglichst passend zum Hintergrundsound, abwechselnd ab. Leuchten alle Augen des Publikums blau, sind sie zufrieden (und schwenken teilweise Kerzen). Leuchten sie Rot, haben wir leider versagt.

Die Hintergrundgrafik: Teilweise FMV. Teilweise traditionelles 2D.

Viele Köche verderben den Brei?
Mr. Bones kann man sich fast schon wie eine Sammlung von Minigames vorstellen. Jedes zweite Level ist anders. Teilweise komplett anders (Die Rhythmusgames z. B.) Manche haben scheinbar nichts miteinander zu tun, aber doch passt alles zusammen. Das Gesamtergebnis, das diese Art von Minigames erreicht ist einfach toll, weil trotz der Verschiedenheit alles zueinander passt.

Die Steuerung ist am Anfang gewöhnungsbedürftig. Vor allem in den mit FMV Hintergründen hinterlegten Levels. (Bei den Holzstämmen sterbe ich momentan immer. Siehe Video.) Aber schon nach kurzer Zeit hat man sich an die relativ hohen, dafür kurzen (nach vorne) Sprünge von Mr. Bones gewöhnt. Schnell lernt man die Laserstrahlen, die aus seiner Hand kommen (?), zu schätzen. Und manchmal erwischt man sich dabei, wie man sich eine ruhige Ecke sucht und X, Y oder Z drückt. Mit diesen Buttons zerspringt Mr. Bones in all seine Einzelteile. Diese kann man dann wieder mit Hilfe der Bonesenergie (?) wieder zusammensuchen. Mitunter kommt es sogar vor, das man ausversehen einen dritten Arm aufsammelt. Dieser baumelt dann erstmal unkoordiniert an eurem Nacken herum, bis er schließlich abgfällt. Das sind so die Kleinigkeiten, die Mr. Bones irgendwie symphatisch machen.

Eines der etwas normaleren Levels.

Und sonst?
Viel konnte ich aufgrund meiner Dummheit noch nicht zocken. Aber das bisher Gezockte machte durchaus Spaß, auch wenn es seine Frustmomente hatte (Die FMV Levels). Auch die Musik war wirklich erhaben und, wenn ich recht gelesen habe, von einem relativ bekannten Gitarristen.

Somit muss ich Mr. Bones jedem empfehlen der auf etwas “andere” Spiele und auf “abgedrehte” Spiele steht, bzw. Lust hast.

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Und zu guter letzt noch ein Video:
http://www.sega-saturn.net/video/Mr_Bones.rar

Hi-Octane

elend, 06.06.2006

Hi-Octane
Leider ruckelte es so dermaßen, das es teilweise schon unspielbar ist. Außerdem war die Musik so scheiße, das ich teilweise echt Krämpfe in meinem Kopf bekam. Dafür ist die Steuerung ganz in Ordnung und schnell kapiert (Wenn man weiß, was die Statusanzeige im oberen Bildschirm bedeutet)

Das Waffensystem ist ganz nett. Man kann die Gegner ziemlich gut mit der Vulcan Cannon erledigen. Dazu gibt’s einen netten Lock-on Mode, der es einem auch erleichtert damit zu treffen. Leider treffen die Gegner mindestens genauso gut.

Die Streckenführung ist nicht wirklich mit der von Wipeout zu vergleichen. Sie ist mehr basic und “gerade”. Auch sind die Strecken kürzer. Aber sie sind nicht schlecht. ~_~

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Nur 2 von 5 Penen, weil es so erbärmlich ruckelt. Und das bei einer Grafik die jetzt nicht sonderlich toll ist oder sowas.
Da war der Magic Carpet Port für den Saturn schon etwas besser. Der lief immerhin sogar in High-Res?!

Manx TT Superbike

elend 05.06.2007

Manx TT Superbike

 

 

Also es ist schon schade. Manx TT Superbike ist ja wirklich schnell. Die Grafik sieht gut aus. Die Musik hat sogar etwas Ohrwurmcharacter. Und die Steuerung mit dem Analogpad ist auch wirklich sehr gut. Aber… sorry, nur 2 Strecken??? Ich mein klar, es ist ein Arcade Game, aber sorry… 2 Strecken??? Das ist wirklich sick, imho. Dafür haben sie dann einfach die künstliche Intelligenz hochgeschraubt. Super. Es ist hurenschwer teilweise.

 
Deswegen leider nur Pen Pen Pen Trans(en)pen Trans(en)pen

Wipeout

elend, 03.06.2006

Wipeout (SAT)


 

 

Tja. Der Saturnport von Tantalus ist erfreulicherweise ziemlich gelungen. Es ist mindestens genauso schnell, als auf Playstation. Und sieht der Playstation Version sogar noch recht ähnlich. Ja, man muss natürlich Abstriche machen (Keine Transparenz z. B.) aber im Großen und Ganzen bin ich wirklich vollends zufrieden.
Was mir damals schon beim Original nicht sooo gefiel sind die Hintergründe. Das heißt der Himmel/Wald/Landschaft, etc. Die sehen zu gemalt aus.

Wipeout ansich, also als Spiel, war ja schon damals irgendwie klasse. Wenn auch gewöhnungsbedürftig (Von der Steuerung her). Das merkte ich auch dieses mal wieder. Aber kaum hat man zwei Strecken gespielt, schon rafft man die Luftbremsen wieder und kann losbrettern in einem teilweise atemberaubenden Speed. Dazu kommen Waffen, falls man jemanden vor sich hat und ihn gerne überholen würde, eine treibende Musik (Welche allerdings bei Teil 1 am schlechtesten ist) und unauffällige Soundeffekte.


Einzig und allein die Art der Rennen missfällt mir etwas. Es gibt zwar einen Championship Mode, in dem man nur weiter kommt, wenn man mindestens dritter wird, allerdings finde ich diesen recht spartanisch. Ich hätte mir da mehr Screens, Content und was auch immer gewünscht. Es ist so “leer”. Da spielt man ein Rennen. Wird erster. Sieht noch kurz seine Zeit samt Punkte und das war’s. Weiter geht’s. Bis man die nächste Klasse freigespielt hat.
Ansonsten gibt’s noch den üblichen Time Trial, aber sorry, das spielt doch keiner.

Wipeout, auf dem Saturn, bekommt von mir nach heutigen Maßstäben locker noch

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