I Saw The Devil

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I SAW THE DEVIL

Geheimagent Soo-hyun muss mal wieder arbeiten, als seine Frau Ju-yeon auf dem Land eine Reifenpanne hat. Ein gelber Bus hält neben ihr und es steigt Kyung-chul aus, der sie auch direkt aus dem Auto raubt, zusammen kloppt und zuhause fein säuberlich zerstückelt. Soo-hyun findet das natürlich eher nicht so prickelnd, ja sogar richtig scheiße und beschließt den Mörder seiner Frau zu finden. Und wenn er ihn gefunden hat, dann wird er leiden müssen.

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“I Saw The Devil” ist ein “Rachefilm”, der ziemlich zur Sache geht, aber nie die Grenze von nötiger Gewaltdarstellung hin zur unnötigen Gewaltdarstellung überschreitet. Das Gezeigte ist aufgrund des düsteren, realistischen Settings heftig aber nie kommt in einem das Gefühl hoch, dass die Szene nun unnötig gewesen wäre. Immerhin gibt es außer der Gewalt kaum weitere Charakterbeschreibungen der beiden Hauptcharaktere. Das ist ein wenig schade, denn beide bleiben ziemlich blass, wobei Choi Min-sik (of Oldboy fame) wesentlich differenzierter rüber kommt, als der aalglatte, sunny boy Lee Byung-hun. Imho ist er für die Rolle ein klein wenig zu sexy und geschniegelt. Nichts desto trotz zeigt er wo der Hammer, bzw. das Messer hängt und weiß seinem Gegenüber ordentlich zuzusetzen.

Und das macht er ziemlich oft und ziemlich lang. Der Film geht 2,5 Stunden und schon ab Minute 30 wundert man sich rein Story technisch, “was da nun noch kommen soll”. Und tatsächlich, es kommt gar nicht mehr soviel. Keine Veränderungen in den Charakteren, der Umgebung oder dem Verlauf der Suche nach dem Mörder. Alles wird in den ersten 30 Minuten sozusagen “klar gemacht” und dann heißt es 2 Stunden lang nur noch “quälen”. Damit wird dann leider auch der Zuschauer ein wenig gequält, denn der Film hätte imho mind. 30 Minuten kürzer ausfallen können. Nichts desto trotz wusste er zu fesseln und einen bei der Stange zu halten.

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Wirklich super ist die Cinematography mit ihren düsteren Settings und den tollen Einstellungen aber leider schafft es die Musik nicht, auch nur ansatzweise irgendwie aufzufallen. Ich weiß schon gar nicht mehr welche Art von Musik überhaupt drin vor kam, aber von einem Hammersoundtrack wie von “Memories Of Murder” ist der Film leider meilenweit entfernt. Das ist ein wenig schade, denn das hätte unter Umständen das Gesamtpaket noch einmal ordentlich aufwerten können. So bleibt’s dann aber doch nur ein sehr brutaler, sehr langer Revenge Flick, der aber immerhin auf handwerklicher Ebene überzeugen kann und seine Gewalt wohl überlegt und dosiert hat.

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Iron Sky #1

—==( I R O N . S K Y )==—

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2018. Der Mond. Die Amerikaner landen wieder einmal auf selbigem, dieses mal aber, um eine gänzlich andere Fahne zu hissen; die der Wahlkampagne Sarah Pains. Um sich ihre Wiederwahl zu sichern, kamen die Berater Pains auf die glorreiche Idee, einen Afroamerikaner auf den Mond zu schicken. Was sie dort finden ist aber nicht erhoffte Wiederwahl, sondern Nazis. Diese haben sich nach dem Tod des Führers anno ’45 mittels fliegenden Untertassen auf dem Mond niedergelassen. Auf der dunklen Seite des Mondes, um genau zu sein. Die Nazis haben definitiv den Überraschungseffekt für sich, als sie die amerikanischen Astronauten finden und bevor diese checken, was abgeht, ist einer tot und der andere gefangen genommen. Die Nazis interpretieren die Mondlandung der Amerikaner als Vorhut einer Invasion und rüsten sich zum Kampf für den finalen Endsieg mittels Meteorblitzkrieg.

Heilige Scheiße!

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Hier die Kurzversion der schon so oft zitierten Entstehungsgeschichte Iron Skys: Ein paar Finnen haben die Idee aber kein Geld. Sie versuchen es trotzdem und schaffen es, eine ungeheure Fanbase anzusammeln, die den Film nicht nur mitfinanziert, sondern sogar -kreiert! (Wie sick sieht das letzte Wort bitte aus?) 6 Jahre lang wurde hier und da gefilmt, von Australien über Frankfurt bis hin zu – natürlich – Finnland. Auch das CGI Personal kam zum Teil aus der Fanbase. Es ist also ein klein wenig verwunderlich, aber auch schön, dass es Iron Sky nun tatsächlich nicht nur auf die Leinwand ansich, sondern gar zu einem größeren Kino-Release geschafft hat.

Das tollste an dieser Geschichte ist nun aber, dass man sich gar nicht darauf berufen muss, um den Film gut zu finden. Ja, ein paar CGI sind teilweise wirklich auf YouTube Fanfilm Niveau (wobei diese sich die letzten Jahre meistens auch nie vor Hollywoodproduktionen verstecken brauchten), aber der Rest sieht einfach nur famos aus und stört in keinster Weise das Erlebnis ansich. Und was es für ein Erlebnis ist, wenn die Nazis zum Meteorblitzkrieg aufrufen und Space-Zeppeline mit Meteoren im Schlepptau auf die Erde zusteuern. Die Raumschlachten sind für meinen Geschmack zwar ein wenig rar, aber dafür so gut gemacht, dass man sie uneingeschränkt genießen kann. Der Film meistert also die schwerste Hürde für Amateur Filmemacher – die CGI – mit Bravour.

Wie sieht’s aber mit dem Rest aus?

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Tjopes, ziemlich gut, ehrlich gesagt? Ich erwartete ja von der Prämisse “Nazis auf dem Mond” ehrlich gesagt viel mehr “Trash” á la “Flesh Gordon – Schande der Galaxis”, aber weit gefehlt. “Iron Sky” ist nicht trashig um des Trashes willen, sondern schlicht und ergreifend – so sick es sich anhört – ein ganz normaler Film mit einer lustigen Geschichte, etlichen Seitenhieben auf die USA Politik (die zwar teils mit einer groben Keule ausgeteilt werden), etwas Situationskomik, ein wenig Slapstick und tatsächlich sympathischen Charakteren. Hier darf man natürlich keinen großartigen Tiefgang erwarten, aber für die Art von Story, machen alle ihre Sache ausgezeichnet bis sehr gut. Julia Dietze als etwas naives, deutsches Fräulein Renate Richter, Peta Sergeant als cholerische Präsidenten-Beraterin Vivian und Götz Otto als Ekelnazi Klaus Adler bleiben einem auch Wochen danach noch im Gedächtnis. Christopher Kirby als Washington vermisst man in der Mitte des Films ein wenig und Udo Kier kann leider auch nicht zeigen, was er drauf hat. Als Bösewicht ist er eher eine Lachnummer und vermutlich nur wegen dem Namen engagiert worden, was meines Erachtens eine ziemliche Verschwendung ist. Immerhin ist für den Part des Bösewichts ja noch der sicke Götz Otto da.

Ich überlog ein wenig, wieviel Pimmel ich dem Film reindrücken sollte und kam nun zu dem Entschluss, dass es ganze 5 werden (also eine Shagylänge). Wirklich objektiv ist das jetzt nicht, aber wer erwartet auf Vidgames schon objektive Reviews? Ich hoffe keiner, das kann ja nur in die Hose gehen. Jedenfalls ging mir im Kino so einiges in die Hose, allen voran bei den Auftritten von Renate Richter und Präsidenten Beraterin Vivian aber auch aufgrund der teilweise wirklich tollen CGI, schönen Raumsequenzen, “überraschenden Twists” und ein paar wirklich guten Lachern. Die Gags zu Anfang wirken vielleicht ein wenig geforced und bringen einen nur bedingt zum Lachen, aber sobald Sarah Pain in’s Spiel kommt, bzw. die Nazis die Erde betreten, kommt der Film so richtig in Fahrt und geht einfach nur noch ab. Das etwas enttäuschende Ende wird dann sogleich mit einer super fetten Credits-Roll wieder wett gemacht.

Also… einfach schauen bitte und bloß keinen Trash oder Zombiefilm erwarten. ~_?

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Snowtown

Holla, 02.04.2012

Snowtown

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Artsy Umsetzung einer truen Serienmördergeschichte aus Australien. Aus der Perspektive eines 16 jährigen Jungen, für den der eigentliche Serienmörder sehr schnell zur Vaterfigur wird und ihn so immer mehr in seine kranke Welt voller Schwulenhass, Selbstjustiz und Sadismus hineinziehen kann.

Wie die meisten Filme dieser Art is der Pace eher slow und man muss sich oft ein wenig konzentrieren. Auch weil der Regisseur vorraussetzt, dass man von der ganze Geschichte irgendwie schonmal gehört hat. So kann es echt mal passieren, das man n bisschen aus der Handlung rauskommt, weil auch gerne mal was weggelassen wird.

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Das ist alles aber nicht so schlimm, weil der Rest von Snowtown einfach unglaublich intensiv ist. Ich habe selten einen Film gesehen, den man eigentlich die ganze Zeit nur ausschalten will. Und das nicht, weil er schlecht wäre. Nein, alles fühlt sich so unglaublich klaustrophobisch an, wenn man diese kaputte lower class Familie sieht und wie sie – ohne dass das tatsächlich erwähnt werden muss – einfach null Perspektive hat. Der Serienmörder selbst ist unglaublich charismatisch. Ein warmes Lachen, eine super nette Art, die aber sehr schnell ins Bedrohliche umschwingen kann. Man kann recht schnell verstehen, wie so ein starker Charakter es in diesem sozial schwachen Setting schaffen konnte seine eigenen kranken Vorstellungen und Handlungen als normal und gerechtfertigt darzustellen. Aus seiner Sicht ist das, was er tut, einfach logisch.

Der Film guckt nie weg. Es gibt eine sehr kurze, aber trotzdem extrem unangenehme Rape Szene und irgendwann kulminiert alles in einer detailiert dargestellten Folterszene, die Goreflicks wie Saw wie einen KIndergeburtstag aussehen lässt. NIcht weil es blutiger wäre, sondern weil es so erschreckend real wirkt.

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Optisch ist der Film sehr zweckmäßig inszeniert, dem Thema entsprechend. Ein paar mal werden Zeitsprünge mit sehr cool gemachten, traumartigen Slo-Mo Szenen dargestellt und es gibt ein paar sehr schöne wideangle landscape shots, was dem Film dann doch noch irgend wie einen gewissen Arthouse Touch gibt.

Die Musik geht in die gleich Richtung, sehr subtil, aber in den wichtigen Szenen sehr effektiv.

Tjo, empfehlen kann ich den Film fast nicht. XD Ähnlich wie Irreversible, ist es für mich einer dieser Filme, die ich definitiv nur einmal schauen werde. Ich bin aber auch ne Memme. Wertung finde ich sehr schwierig… Da der Film aber def. seine Spuren hinterlassen hat und ich das eigentlich nur sehr selten sagen kann, gebe ich einfach die volle Punktzahl.

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Legend Of The Golden Pearl

THE LEGEND OF THE GOLDEN PEARL

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(Legend Of Wisely)

Wai Si-Lei (Sam Hui) ist Casanova, Abenteurer und Sci-Fi Romanautor. Eines Tages wird er von Multimilliardär Howard Hope (Bruce Baron) damit beauftragt, die “Dragon Pearl” zu finden. Wai Si-Leis alter Freund David Ko (Teddy Kwan) könnte ihm dabei helfen. Doch leider hat Wai Si-Lei keine Ahnung, wo sich dieser aufhält. Wie der Zufall es so will bekommt Wai Si-Lei aber kurze Später Post von David Ko. Er soll zu ihm nach Nepal kommen. Dort ist David Ko bereits auf der Suche nach der Dragon Pearl und hat diese schon ausfinding gemacht. Sie befindet sich in einem kleinen Dörfchen und wird von religiösen Mönchen bewacht. Da Wai Si-Lei ein aufrichtiger Kerl ist, weiß David, dass er ihm niemals dabei helfen wird, die Dragon Pearl von den Mönchen zu klauen. Also faked David kurzerhand seine Entführung, um Wai Si-Lei dazu zu bringen, die Dragon Pearl aufzuzusuchen, da sie sein einziger Hinweis darauf ist, wo sich der angeblich entführte David Ko aufhält.

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Leider gibt es nicht all zu viele Hong Kong “Abenteuerfilme” im Stile eines Indiana Jones. Daher schau ich mir teilweise wirklich jeden Crap an, solange es in die Richtung geht. Immer in der Hoffnung irgendwann mal eine kleine Perle zu entdecken. “The Legend Of The Golden Pearl” hat immerhin schon einmal eine Perle im Titel (LOL) und eine Perle namens Joey Wong sogar in der Besetzung. Unterstützt und getragen wird sie dabei sprichwörtlich von Sam Hui (70s Popstar und of Hui Comedy fame), Ti Lung (of 70s Kung Fu movie fame) und Teddy Kwan der den Film zusammen mit Sam Hui gleich mal directete, während für die Action Blacky Ko sorgte. Da kann ja fast nix schief gehen, oder?

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(Joey “Oooaaaahhhh” Wong)

Eben! “The Legend Of The Golden Pearl” bietet Lacher, viel Action, eine gar nicht mal so dumme Story und viel Abenteuer. Genau das, was ich suche und dann sogar noch aus dem Jahre 1987, was man natürlich zugleich an der geilen Musik hört. Hier wird vermutlich aus weiser Voraussicht noch einmal wild auf die Synthies gehämmert, bevor sie dann ein paar Jahre später als “out” gelten. Die Musik überraschte jetzt zwar nicht durch großartige Ohrwürmer, aber immerhin durch einen richtig geilen 80s Flair inkl. natürlich von Sam Hui gesungenem Schlusslied auf Kantonesisch. Ooaahhh… ! Dank Ti Lung gibt’s auch ordentliche, flüssige Kung Fu Action und selbst Sam Hui braucht sich nicht zu verstecken, wenn auch alles natürlich nicht an die Klasse eines “Operation Condor II” – übrigens der unangefochtene HK Indiana Jones König – heranreicht. Und als Sahnehäubchen, bzw. “extra Käse” auf der Pizza gibt es dann noch die super cute Joey Wong in Höchstform als eloquentes Gangsterboss Schwesterchen, die sich gleich mal an Wai Si-Lei heranschmeißt. Das Liebesgeplänkel geht zwar alles ein wenig schnell, aber immerhin sind die Charaktere alle so sympathisch, dass man ihnen einfach direkt eine schöne Romanze wünscht.

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Die Geschichte als solche kommt zwar ein wenig langsam in Fahrt, bietet am Schluss dann aber ein relativ überraschendes und gutes Ende, was man fast schon als Twist bezeichnen kann. Im Nachhinein und durch den Namen Sam Hui muss ich sagen, dass ich mir ein klein wenig mehr Comedy gewünscht hätte, aber man kann ja leider nicht alles haben. In dem Genre aus dem Herkunftsland muss man schon froh sein, wenn sich überhaupt Mühe mit den Locations, Sets und den Special Effects gemacht wurde. Oh ja, die Special Effects (überwiegend am Schluss) sind erstaunlich klasse gemacht und sehen fast sogar richtig geil aus?! Es ist also echt fast alles da, was ein Abenteuerfilm braucht, es fehlt lediglich nur noch am aller-letzten Feinschliff.

“Operation Condor II” mit Jackie Chan ist halt aber auch echt nicht zu toppen.

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Snowman’s Land

Snowman’s Land

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Walter ist Auftragskiller und erschießt eines Tages ausversehen den falschen. Sein Boss verdonnert ihn daraufhin zu einer “Auszeit”. Bisschen Urlaub machen. Dafür hat Walter aber leider kein Geld. Da kommt ihm das Angebot von Unterweltboss Berger gerade recht. Zusammen mit Mickey soll er auf dessen ehemaliges Hotel in den karpatischen Bergen aufpassen. Als sie ankommen ist Berger gerade noch für ein paar Tage unterwegs, aber dafür ist seine junge, blonde, hübsche Frau da. Diese kocht im Keller des Hotels Drogen und wie der Zufall es so will, kommt es zu einer wilden Orgie zwischen der Frau Bergers und Mickey, woraufhin Bergers Frau sich ausversehen erschießt. Walter ahnt, dass das nicht gut enden wird.

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Ein deutscher Film. Eine Komödie. Kein Sex (naja fast), kein Ballermann, keine DDR, keine Nazis. Sehr ungewöhnlich für einen deutschen Film und ja, ziemlich gut vor allem. Die Story ist am anfang erstaunlich witzig, mit ein paar wirklich guten Momenten und bis kurz vor Schluss sogar richtig spannend. Man ahnt nicht so wirklich was kommen wird oder wie es ausgehen wird und freut sich einfach nur dessen, was da auf einen einrieselt. Dass das alles großen Spaß macht, dafür zeichnen sich die Darsteller verantwortlich, die die abgehalfterten Auftragskiller mit einem Realismus spielen, der eher erschreckend ist. Walter oder Mickey könnten truely neben einem an der Currywurstbude stehen und eine voll labern. Einfach herrlich.

Der Schluss enttäuscht dann leider ein wenig, als das Ruder rumgerissen wird und es gar kein eindeutiges “Ziel” mehr gibt. Man bekommt gar nicht so recht mit, was nun eigentlich zu tun ist und die “Auflösung”, wenn man es so nennen kann, enttäuscht dann leider ein wenig. Dennoch ein wirklich sehr schönes Filmchen mit guten Witzen, tollem Setting und klasse Darstellern. :D

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Let’s Go!

Let’s Go!

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Lee Siu-Sheung (Juno Mak) war einst – zusammen mit seinem Vater – ein großer Fan der Space Emperor God Sigma Serie. Als sein Vater aber den Helden spielen will und dabei umkommt, verliert er die Lust an dem ganzen Superheldenkram obwohl er ein guter Kämpfer ist. Siu-Sheung arbeitet im Tee-Restaurant seines Kumpels, der ihm mit seinem Superheldengelaber teilweise etwas auf die Nerven geht. Als Siu-Sheung einen Job bei einem “Sicherheitsdienst” bekommt…

…wird der Film ein wenig weird und ich kan die Story nicht einmal mehr richtig wieder geben.

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Laut Trailern bereitete ich mich auf eine Hong Kong Komödie vor, die mit einer rosarot angehauchten, aber doch etwas kritischen Brille auf die sogenannten Tokusatsu, den japanischen Superhelden-Roboter-Real-Serien der 70er Jahre, wirft. Das tut es auch, aber nur teilweise. Der Film ist eine etwas schwer verdauliche Mischung aus Nostalgiegefühlen, herzlicher Comedy und brutalen, dunklen, melancholischen und höchst dramatischen Bloodshed Szenen. Wie das zusammen passen kann? Tja, weiß ich auch nicht so recht und irgendwie lässt es einen, mit einem unguten Gefühl zurück. Betrachtet man beides einzeln, stimmt fast alles. Im Komödienteil haben wir likeable Charaktere, die trotz ihres Alters ihre Liebe zu Ultraman nicht verloren haben und es folgt ein Gag dem nächsten. Hier wird’s auch stellenweise ein wenig traurig, aber immerhin noch im Bereich des komödientechnisch Möglichen und vor allem immer mit einer gewissen Portion Herz.

Dann haben wir da aber noch den Mafia / Gangster / Bloodshed Teil. Der ist erst nur super interessant, weil man sich wundert, was nun abgeht oder was die ganze Situation überhaupt zu bedeuten hat, wird aber sehr schnell ziemlich düster, ziemlich blutig und ziemlich over the top. So schnell kann man sich gar nicht umgewöhnen, wie hier Leuten in’s Gesicht geschossen und die Hunde auf einen gehetzt werden. Und gerade dieser Teil ist so schön düster und ernst inszeniert, dass man sich fast einen neuen Triadenfilm wünscht.

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Das ist beides echt klasse. Aber nicht in einem einzigen Film? xD Interessant bleibt die Story leider auch nur bis zur ca. Hälfte des Films und wenn das auch alles eine interessante Mischung ist, so muss sagen, dass es mich im Endeffekt dann doch mehr störte als vom Hocker riss.

Schauspielerisch glänzt hier am ehesten noch Juno Mak der mal wieder kaum etwas sagt, aber immerhin in den Kämpfen gut aussieht. Die Kämpfe sind sowieso ziemlich gut gemacht und auf jeden Fall einen Blick wert. Ansonsten fällt maximal noch die milfige Mutter Siu-Sheungs und die süße kleine, die er beschützen soll auf. Gordon Lam als Bösewicht ist erst ziemlich in Ordnung, wird am Schluss durch die Überdrehtheit der Story aber fast sogar ein wenig Lächerlich. Baha ey, ich muss immer noch ein wenig lachen, irgendwie? Und wie an den Screenshots schon ein wenig zu erkennen ist, glänzt der Film mit einer tollen Cinematography, oooaahahhhhh…

Das war’s dann schon.

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Game Center CX Episode 133

ゲームセンターCX #133 『もっと戦え!カエル戦士「バトルトード」』
Game Center CX Episode 133 『More Fighting! Frog Soldier 「Battletoads」』

ausgetrahlt am 12.01.2012

Wie schon angekündigt gibt es eine zweite Battletoads Folge, da es Retrogame Master Arino in der ersten Folge nur bis Stage 6 geschafft hat. Weiter gehts also mit coolen Levelideen wie Propellereinlagen, ein Rennen gegen eine Ratte, Unterwasser Abschnitten und lauter anderen Dingen. Andere hätten aus den 12 Stages glaube ich 12 einzelne Games machen können. Gerade wenn man guckt was es eigentlich sonst auf dem NES noch gab. Eigentlich völlig sick wie sich seit Sachen wie Excitebike oder so die Games schon weiterentwickelt haben ~_? Wenn heutzutage auch nur 10% der Grafiksteigerung drin wären würden alle ausflippen glaube ich.

Rat Race

Von seinem Schwierigkeitsgrad hat das Game allerdings bisher an nichts eingebüßt, und so fühlt es sich an als müsste Arino auch gleich 12 Games hintereinander durchspielen. Vorallem dass die Continues irgendwann ausgehen zehrt an den Nerven. Zum Glück eilt jetzt AD Takahashi zur Hilfe. Die ADs sind immer Leute die das Game vorher auf Herz und Nieren gespielt haben, bei schwierigen Stellen mit Tipps helfen können oder wie hier einfach wissen, wo die versteckten Warp Zones liegen. Arino muss das Game natürlich ohne Cheats durchspielen, aber zumindest mit Hilfe von Warp Zones wieder an den Punkt kommen wo er vorher war ist erlaubt (und wenn das gemacht wird auch sicher nötig). So progressed man langsam aber sicher weiter voran.

In der Zwischenzeit gibt es wie immer das Project CX Feature mit der Famicom Hardware. Heute wird der “Family Computer Robot” vorgestellt, den sicher die meisten schonmal gesehen haben. Was ich selbst nicht wusste ist dass es auch ein Game dazu gab, bei dem der Robotor mit verschieden Knöpfen und passendem Joystick Adapter entsprechende Türen im Game öffnet. Ganz witzig eigentlich, auch wenn das heutzutage etwas Mediocre aussieht. Ender der 80er wär ich schon geflashed gewesen. Zu einer Arcade geht in dieser Folge aber nicht. Warum auch immer.

Family Computer Robot

Zurück im Studio stehen dann die letzten Stages von Battletoads an. Mittlerweile ist es draußen dunkel und Arino bekommt AD Takahashis Panties, bzw. entpuppt es sich als das mächtige rote Siegerstirnband. Damit kann ja nichtsmehr schiefgehen und so erreicht man irgendwann die imposante und letzte Stage Nummer 12, die nochmal richtig sick mit Fullscreen 3D Effekten und Dingen um sich wirft. Könnt Ihr mal auf Youtube suchen bei interesse. Einige Versuche sind vonnöten, aber schliesslich ist es geschafft und Arino ist bis zum Ending gekommen. Gratulation! :applaus:

Playtime: 23 Stunden in 2 Tagen

Game Center CX Episode 132

ゲームセンターCX #132 戦え!カエル戦士「バトルトード」
Game Center CX Episode 132 “Battletoads”

ausgetrahlt am 15.12.2011

und weitergehts! Nach Mito Koumon vom 1.12. gibt es jetzt Battletoads für, wie so oft, den guten alten Famicom bzw. NES. Ist auch ewig her dass ich das mal gesehen habe. Battletoads ist ja ein sehr geiles Game actually. Anscheinend auch sehr hard, aber das ist natürlich kein Grund es nicht Retro Game Master Arino vorzusetzen, der zur Aufgabe bekommt uns das Ending zu zeigen. Ob er es schafft?

Stage 1 fängt noch relativ harmlos als normaler Sidescroller an, allerdings werden dann in jedem Level einfach random andere Ideen verbraten. Sehr geil. Es gibt Shmup (bzw. eher Dodge) Stages. Stages die von oben nach unten laufen. 3D Elemente wie beim ersten Boss Fight, der aus der Ich-Perspektive vom Boss (?!) läuft. Puzzle Stages und mehr. Das Game müsste man eigentlich mal so reviewen oder einfach selbst zocken.

Wie zur Zeit üblich geht es im ersten Feature dann zu einer Arcade mit Retrogames. Diesmal haben Sie von einem Zuschauer den Tipp bekommen, die “Game Fuji” Arcade zu besuchen. Hier stehen über 250 Automaten und neben vielen aktuellen Games lassen sich auch alte wie Makaimura (Ghosts ‘n Goblins) oder Gussun Oyoyo von Irem finden. Letztes sah ganz cool aus, müsste ich auch mal probieren?

Danach gibt es wieder Famicom Zusatzhardware. Zuerst den “Joystick” von Hudson, der allein schon durch seinen extravaganten Namen auffällt (lolol), und danach den etwas bekloppteren “Joyball” von HAL Laboratories, was eher wie ein Hot Button aussieht aber dann doch Bewegung in alle Richtungen ermöglicht und Auto-Fire bietet. Zum Testen gibt es Super Star Force inkl. Einblendungen von Takahashi Meijin. Das ist cool.

Zurück im Studio geht es weiter mit Battletoads und wir stellen fest, fast die ganze Sendung ist rum und wir sind erst in Stage 5 von 12. Ich habe schon etwas Angst dass er failed und aufgibt, aber soweit soll es diesmal nicht kommen. Vielmehr ist Battletoads einfach so geil Feature-Packed ist dass es über 2 Episoden geht. In Folge 133 wird es also weitergehen und wir können hoffentlich das Ending schauen. Bis dahin vergebe ich das gewohnt gute Rating und bin erstmal wieder weg. :woohoo:

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Game Center CX Episode 131

ゲームセンターCX #131 『お疲れ様でした…「天下の御意見番 水戸黄門」』
Game Center CX Episode 131 “Tenka no Goikenban: Mito Koumon”

ausgetrahlt am 1.12.2011

Weil mein Backlog viel zu groß ist muss ich mal ein paar Folgen der aktuellen Season nachholen, da ich vorallem irgendwie von Season 15 irgendwie noch garnix gesehen habe, während diese aber schon seit Monaten läuft. Zum Glück sind die Folgen von Game Center CX (ab jetzt GCCX) aber nur selten miteinander verbunden und so kann man problemlos mittendrin einsteigen.

Das Prinzip ist immernoch das gleiche wie sonst auch. Der Moderator Shinya Arino bekommt ein Spiel vorgesetzt und muss dieses dann durchspielen. Zwischendurch gibt es dann je nach Staffel immer mal wieder wechselnde Programmteile in denen er zum Beispiel Retro-Arcades besucht oder den Unsichtbarkeits-Code in Xevious eingibt und die Konsole dann monatelang nicht anfasst (Hint: in Xevious loopen die Level ewig weiter, wenn man nichts unternimmt).

Das Spiel für diese Episode ist “Tenka no Goikenban: Mito Koumon”, oder einfach nur Mito Koumon. Ist nie außerhalb von Japans erschienen, macht aber nix, weil nach einer Stunde zugucken kennt man es sowieso, zumal alle besonderheiten vom Gamesystem mit Einblendungen erklärt werden. Mito Koumon ist so eine Art Action-Adventure für den Famicom (NES) mit 7 Stages.

Das Spiel der Woche (oder der 2 Wochen)

Die NPCs werden auch mal mit Promis verglichen (hier: Toki Shiozawa)

Zwischendurch ging es dann auch wieder ein paar Arcade Cabs in the Wild besuchen. In dieser Folge haben sie Metal Slug Teil 1 sowie Teil X ausgemacht, welche da in einem Opa & Oma Laden einfach so herumstehen. Das würde ich hier auch gerne mal einfach so finden. :supermario:

Metal Slug X

Hori Control Pads

Zu guter letzt wird in der aktuellen Staffel immer mehr oder weniger seltsame Hardware vorgestellt. Diesmal drei vorallem kompakte Famicom Control Pads von Hori inkl. Autofire. Ganz lustig.

Damit wäre dann diese Folge auch geschafft. Leider schafft es Arino am Ende nicht das Spiel durchzuspielen, da hilft es auch nichts bis Nachts um 12 dran zu bleiben. Die letzte Stage hat er zwar erreicht, aber bis zum Game Over dann nichtmehr geschafft.

Alles in allem recht lustige Episode, da möchte man sich wieder ein paar mehr reinziehen gleich :supermario:

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Help Me Eros

Help Me Eros

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Ah Jien hat seine ganze Kohle an der Börse verzockt und zieht sich in seinem eigenen vier Wände zurück, in welchen er ohne Ende Gras raucht, welches er selbst in seinem Wohnzimmerschrank anbaut. Aus lauter Verzweiflung rief er sogar schon bei der Selbstmord-Hilfs-Hotline an und verguggt, bzw. -hört sich direkt in die Telefonseelsorgerin, die ihm sehr sympathisch klingt. Seine Fantasien mit ihr projiziert er jedoch auf die kleine süße, die im Betelnuss-Stand vor seinem Haus arbeitet. Die will erst gar nicht so recht, findet aber dann doch einen Funken Interesse in ihm. Dann wird gefickt.

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Also baha. “Help Me Eros” fängt mal ziemlich weird an, mit einer etwas ungewöhnlichen Verharrung auf dem Thema Marijuana, welches meiner Meinung nach ein wenig zu überzogen dargestellt wird. Zeitweise könnte man meinen, da ist noch etwas anderes im Joint, denn ich jedenfalls sah noch nie, wie sich jemand derart nur von einem Joint gehen ließ. Genau der Umgang mit dem Gras bleibt aber weitestgehend den ganzen Film über erhalten, bildet aber immerhin den einzigen, wirklich negativen Kritikpunkt. Der Rest ist ein Drama um das Großstadtleben, die Liebe und das Geld, also etwas, mit welchem sich 99 % aller Menschen identifizieren können. Es dauert zwar ein klein wenig, bis der Film etwas an Fahrt aufnimmt, aber wenn es erst einmal High-Heel-Marijuana-Zertrampel-Action oder ein Bad einer fetten Chinesin in einer Wanne mit ca. 50 Aalen zu bewundern gibt, dann ist nicht nur der WTF Faktor am höchsten, sondern auch die Identifizierung mit den Charakteren, die bis dahin endlich mal etwas an Persönlichkeit gewannen. Klingt ein wenig behindert, ist es aber gar nicht so sehr. Es kann und darf ein wenig mitgefühlt werden, wobei der Film aber Gott sei Dank nie großartig auf irgendwelche abgelutschten Buttons drückt, um das zu erreichen. Alles spielt sich relativ dezent und ohne große Worte ab, fast wie im richtigen Leben.

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Ein wenig schwer wird es einem aber dann doch gemacht. Ich weiß nicht, ob das Gang und Gäbe ist in Taiwan, aber die Betelnussverkäuferinnen sehen einfach aus wie grandiose Nutten und sitzen in Mini-Bikinis und High-Heels in ihren Ständen, laufen halbnackt auf den Straßen herum, reden cute mit Freiern – ehm Verzeihung – Kunden und ein paar sehr weirde Sexszenen gibt es auch zu bewundern. Da muss man sich schon echt konzentrieren um überhaupt noch an den Rest des Films zu denken, bei all den hyperschlanken, halbnackten, sexy cuten Chinesinnen. :Q Die Cinematography setzt das auch alles ordentlich in Szene, es darf also bewundert werden. Wobei sich optisch alles relativ auf die Wohnung Ah Jiens und die Straße davor konzentriert. Hier hätte ich mir fast ein wenig mehr Stadtleben gewünscht.

Schönes Drama aus Taiwan mit ein paar WTF Momenten, geilen Weibern, viel Gras und wenig Musik.

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