Alf

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ALF

Also tjo, was soll man dazu noch sagen. Ich hatte erst befürchtet, dass man sich Alf nach all den Jahren nicht mehr anschauen kann, aber es ist ansich immer noch witzig und Alf ist einfach ein nicer Charakter so. Dabei muss ich aber gleich mal auf den O-Ton zu sprechen kommen, denn hier kommt Alf teilweise ziemlich arschlochmäßig rüber. Ich kann mich nicht erinnern, dass das im Deutschen auch so war. Generall passt die deutsche Stimme viel, viel besser als die Originalstimme von Paul Fusco, die einfach ein bisschen langweilig ist. Auch seine Intonation und Art zu reden passt imho nicht so sehr. Anstatt “Null Problemo” sagt Alf im Englischen völlig langweilig “no problem” und das Lachen kommt natürlich auch nur im Deutschen so richtig zur Geltung. Und lustigerweise ist Willie Tanner auch irgendwie sehr komisch im Englischen. Seine Art zu sprechen klingt vor allem in Staffel 1 so gedrungen, gequält und weird, dass man sich echt wundern musste, ob er noch alle Tassen im Schrank hat. Das wird zwar ab Staffel 3 irgendwie “normaler”, aber so truely ganz weg geht es nie.

Najo und ansonsten sind natürlich viele Gags noch ganz lustig (überwiegend nur die Oneliner von Alf) aber die Mehrheit halt echt ein bisschen zu “brav”. Aus heutiger Sicht wäre Alf viel zu langweilig und man müsste da schon noch etwas mehr bieten, um die Zuschauer bei Stange zu halten. Aber ändert nichts daran, dass der Charakter Alf einfach lustig ist und man ihn sich heute durchaus noch anschauen kann. Vor allem das Puppenspiel ist echt toll gemacht und am lustigsten sieht Alf immer aus, wenn er mit Willie fighted. xD Auch seine Mimik (Nase, Ohren, Augen, etc.) sind überraschend flexibel und werden wirklich super eingesetzt imho. Schade, dass es keine fünfte Staffel gab und der sicke Cliffhanger wenigstens noch aufgeklärt wurde, aber dafür gab es ja den Film… yay… aka…

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Garth Knight – Alpha

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Die erste EP von Garth Knight namens “Alpha” fängt mit “Intro” zwar langsam an, aber schnell merkt man, dass hier truester 80s Synthie-Rock geboten wird. Nicht etwa irgendwelcher neumodischer Schnick-Schnack mit “80s Flair”, sondern ganz und gar das Wahre, das an Giorgio Moroder oder Vince DiCola erinnernde. Wer den “Transformers – The Movie” (nix Michael Bay) Soundtrack schon liebte und in GTAs Liberty City im Auto sowieso nur “Flashback FM” hörte, der wird “Alpha” lieben. Dabei nimmt das rockige nicht überhand und lässt ausreichend Platz für die geilen Synthie Drums und Korg Lead Melodien, die schon nach dem zweiten mal hören durch’s Ohr direkt in den Kopf gehen.

Die EP ist “pay what you want” und wer nicht total besoffen ist, der unterstützt Garth Knight mit etwas Kohle.

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