Alf

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ALF

Also tjo, was soll man dazu noch sagen. Ich hatte erst befürchtet, dass man sich Alf nach all den Jahren nicht mehr anschauen kann, aber es ist ansich immer noch witzig und Alf ist einfach ein nicer Charakter so. Dabei muss ich aber gleich mal auf den O-Ton zu sprechen kommen, denn hier kommt Alf teilweise ziemlich arschlochmäßig rüber. Ich kann mich nicht erinnern, dass das im Deutschen auch so war. Generall passt die deutsche Stimme viel, viel besser als die Originalstimme von Paul Fusco, die einfach ein bisschen langweilig ist. Auch seine Intonation und Art zu reden passt imho nicht so sehr. Anstatt “Null Problemo” sagt Alf im Englischen völlig langweilig “no problem” und das Lachen kommt natürlich auch nur im Deutschen so richtig zur Geltung. Und lustigerweise ist Willie Tanner auch irgendwie sehr komisch im Englischen. Seine Art zu sprechen klingt vor allem in Staffel 1 so gedrungen, gequält und weird, dass man sich echt wundern musste, ob er noch alle Tassen im Schrank hat. Das wird zwar ab Staffel 3 irgendwie “normaler”, aber so truely ganz weg geht es nie.

Najo und ansonsten sind natürlich viele Gags noch ganz lustig (überwiegend nur die Oneliner von Alf) aber die Mehrheit halt echt ein bisschen zu “brav”. Aus heutiger Sicht wäre Alf viel zu langweilig und man müsste da schon noch etwas mehr bieten, um die Zuschauer bei Stange zu halten. Aber ändert nichts daran, dass der Charakter Alf einfach lustig ist und man ihn sich heute durchaus noch anschauen kann. Vor allem das Puppenspiel ist echt toll gemacht und am lustigsten sieht Alf immer aus, wenn er mit Willie fighted. xD Auch seine Mimik (Nase, Ohren, Augen, etc.) sind überraschend flexibel und werden wirklich super eingesetzt imho. Schade, dass es keine fünfte Staffel gab und der sicke Cliffhanger wenigstens noch aufgeklärt wurde, aber dafür gab es ja den Film… yay… aka…

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Prometheus

P R O M E T H E U S

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Die Prometheus ist auf dem Weg zum Planeten LV_233, auf welchem man die Ursprünge der Menschen vermutet. Als Sie auf dem Planeten ankommen, finden sie direkt, was sie gesucht haben. Und sind hinterher genauso schlau wie vorher. Und tot.

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Also angesichts dessen, welche Fragen der Film aufwirft und wie hochtrabend philosophisch er sich gibt, beantwortet er reichlich wenig und gibt auch kaum Anstöße zum selbst spekulieren oder drüber nachdenken. Die Ausgangssituation, dass die Menschen auf einen 2 Jahre entfernten Planeten reisen, weil auf der Erde Hinweise zu finden waren, die darauf schließen ließen, dass genau auf diesem Planeten jemand ist oder war, der einst mit Menschen in Kontakt stand, ist schon echt nice interesting und lässt großen Raum für philosophische Fragen, eigene Gedanken und tolle Storywendungen, aber so truely ausgenutzt hat das Ridley Scott irgendwie nicht. Die Leute treffen also diese Konstrukteure – noch dazu der erste Fund von Leben außerhalb der Erde für die Menschen – freuen sich wie Bolle und danach sterben alle und der Film ist zuende. Also irgendwie war das alles ein wenig nichtssagend und enttäuschend. Am Ende hat man mehr Fragen, als beantwortet wurden und fühlt sich ein wenig unterfordert.

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Dabei fängt Prometheus so nice atmosphärisch und spannend an. Eigentlich ist der Anfang fast eine 1:1 “Alien” Kopie, aber das macht ja nichts und zudem haben wir ja anfangs noch die Sache mit den Konstrukteuren und dem Ursprung menschlichen Lebens. Da macht man sich anfangs noch nice Gedanken was denn da nun auf dem Planeten ist, wer die Typen sind, was sie wollten, warum sie scheiterten, etc. Aber naja, dann wird Prometheus einfach zu einem Slasherfilm mit Gummidildos, viel Schleim in den verschiedensten Farben, Viren und durchdrehenden Crew-Mitgliedern. Der ganze, tolle Anfang wird dadurch leider ein bisschen zerstört.

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Aber immerhin, mir wurde der Film vorher so schlecht geredet, dass ich ihn dann doch recht okay fand. Der Anfang ist super, der Rest geht dann so und dann gibt es ja noch die Visuals, die einen halt echt weg fetzen. Ob es nun simple Landschaftsaufnahmen von LV_233 sind, die dunklen Gänge der weirden Behausungen darauf, oder die tollen Prometheus Sets und CGI. Alles sieht super geil aus, hat auch ohne H.R. Giger ein bisschen Alien Charme und Charlize Theron sieht so geil aus, dass man asapst die Leinwand bumsen will. Einzig die Vielzahl von holografischen Projektionen im Film sieht ein wenig zu clean und zu unpassend aus. Überhaupt war der Film in 3D aber schwer in Ordnung. Sehr dezent, nicht nervig und für mich bislang das “angenehmste” 3D Erlebnis. Wobei ich aber immer wieder sagen muss, dass es für mich immer noch nur ein Gimmick ist und den Film in keinster weise irgendwie “enchanced”. Es sieht auch alles andere als “realistisch” aus, imho.

Naja. Prometheus. Bisschen enttäuschend, aber deswegen definitiv mal anschauenswert. ~_~

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Alien

A L I E N
1979 | Ridley Scott

Die Nostromo befindet sich auf dem Weg zur Erde. Die komplette 6-köpfige Crew befindet sich gerade im Tiefschlaf als die Nostromo ein unidentifizierbares Signal von einem nahe gelegenen Planeten empfängt. Das Schiff schlägt selbstständig Kurs auf den Planeten ein und weckt die Crew. Diese entscheided auf dem Planeten zu landen und ihn sich genauer anzusehen.


Alien. Hans Rudi Gigers bekannteste Kreation und zugleich eine der besten Science Fiction Serien aller Zeiten. Nach dem Erfolg von Star Wars wollte Fox umgehend weitere Science Fiction Filme produzieren. Das Script zu “The Star Beast” lag als erstes auf dem Tisch. Der Name und die Story ließen befürchten, das “The Star Beast” ein astreiner B-Movie wird. Nur kam dann irgendwann Ridley Scott dazu, machte daraus Alien, engagierte Hans Rudi Giger und filmte das ganze als fast-Horrorfilm mit beklemmender Atmosphäre. Heraus kam ein grandioses Stück Science Fiction mit einem der geilsten Creaturedesigns ever.

Von Anfang an lässt sich Ridley Scott zeit und zeigt in langsamen Bildern erst das Schiff und dann die Crew. Durch die durchweg hervorragenden schauspielerischen Fähigkeiten (allen voran Ian Holms und Sigourney Weavers) und die Zeit, die Ridley Scott mitbrachte, fällt es uns leicht die Charaktere kennen zu lernen – ja mit ihnen mitzufühlen. Und genau dann lässt er das Alien, bzw. den Facehugger los und das Publikum hält es kaum noch in seinen Sitzen! Zumindest damals. 1979.


Aus heutiger Sicht muss ich sagen, das gerade am Schluss, wenn die Crew auf der Suche nach dem Alien ist, manche Szenen einfach etwas langweilig wirken. Dafür gibt’s auf der anderen Seite die legendäre Chestburst Szene und überhaupt die kurzen Auftritte des Aliens, welches durchweg gelungen ist und nur am Schluss als Mann-Im-Gummianzug entlarvt werden kann. Besonderes Lob gebührt auch dem Soundtrack der super schön zurückhaltend ist, mit ähnlich dezenten Streichquartetten, wie schon Stanley Kubrick, aufwarten kann und in den Szenen auf dem Alienplaneten einfach mal hier, mal da sicke Geräusche einwirft, die das geniale Design HR Gigers noch unheimlicher wirken lassen. Überhaupt sind die Szenen auf dem Alienplaneten mit das beste und spätestens, wenn man das Geschehen nur durch die Helmkameras der Crew beobachten kann, bekommt man etwas Gänsehaut.

Zwar nicht der vom Marketing vorgegebene “Horrofilm”, aber durch und durch einer der geilsten Science Fiction Filme aller Zeiten. \o_O/

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(Auf der Suche nach Screenshots und Covern im Internet fand ich dies. Das womöglich geilste Alien aus Lego ever created!?!?)

Aliens

Aliens (USA 1986, James Cameron)

Nach fast 60 Jahren Tiefschlaf im Kühlschrank wacht Ripley auf. Sie kotzt es schon etwas an, das ihre komplette Familie und ihre Tochter (Im Film ein Foto von Weavers Mutter!) nicht mehr existiert. Aber es kommt noch dicker. Sie verliert ihren Job und muss mit ansehen, das auf dem Alien Planeten, auf welchem sie damals die Alieneier fanden, inzwischen besiedelt werden soll und eine namenslose “Company” dort versucht den Planeten bewohnbar zu machen. Als eines Tages der Kontakt zur Siedlung abbricht soll Ripley, zusammen mit ein paar sicken Marines, zum Planeten fliegen und herausfinden, was da los ist.

Eine !weise Entscheidung von James Cameron, den zweiten Teil von Alien nicht einfach als Horrofilm, wie den ersten Teil, zu planen. Das wäre nur in die Hose gegangen. Nein, statt dessen gibt’s einen Genrewechsel und wir finden die Aliens (Dieses mal mehrere. Viele.) in einer Art Kriegsfilm / Actionfilm wieder. Das dieser wunderbar funktioniert hat er mehreren Faktoren zu verdanken.

Zum einen wären da die Schauspieler. Sigourney Weaver, Paul Reiser, Michael Biehn, Jenette Goldstein und wie sie alle heißen. Sie füllen ihre Rollen mit Leben. Dank der ca 130 Minuten Laufzeit (Im Director’s Cut + 17 Minuten) haben sie auch alle Zeit der Welt um uns im laufe des Filmes symphatisch zu werden. Vor allem die Marines, die als arrogante, eingebildete, assoziale Truppe von Soldaten ohne Furcht eingeführt werden, aber nach und nach im Film durch die Aliens ziemlich gebremst werden und nun Angst kriegen und im Fall von Michael Biehn sogar symphatisch werden. Dadurch wird der Film erst so spannend. Wären einem die Charactere egal, so würde man nicht mit ihnen mitfiebern und einfach nur hoffen, das man viele Aliens sieht. Sigourney Weaver ist selbstverständlich auch sehr geil und vor allem in den letzten 30 Minuten des Films ziemlich heldenhaft und… keine Ahnung. Sie ist eine der wenigen Frauen, die man in einem Film als toughe Frau ernst nimmt. Sie ist die perfekte Mischung aus nicht zu hübsch, nicht zu tough und trotzdem mit 3 zusammengeknoteten Waffen rumlaufen und in einem Mechsuit gegen die Alien Queen kämpfend.

Ach ja. Die Aliens. Etwas schade, aber unbedingt nötig: Man sieht in den ersten 50 bis 70 Minuten rein gar nichts von den Aliens. Das bedeutet aber nicht, das der Anfang dadurch langweilig wäre. Die Charactere, sowie die Stimmung auf der Siedlung halten einen genug auf Trab. Sobald dann aber die ersten Aliens auftauchen, geht’s einfach nur ab. Sah das Alien in Teil 1 noch mehr wie ein Mensch in einem Gummianzug (Was es ja auch war) aus, so sind die Aliens dieses mal weitaus besser gestaltet und sehen “realistischer” aus. Wäre der Film nicht von 1986 könnte man in diversen Szenen meinen sie würden aus dem Computer stammen. Und als wäre das noch nicht genug, setzt die Alien Queen dem allen noch die sprichwörtliche Krone auf. Sie war bis dato das größte am Stück gebaute Filmmonster. Und was für eins. Sie ist hurengroß, geil “animiert” und macht zudem hurengeile Atemgeräusche. Fantastisch.

Kommen wir zu den Nachteilen. Es gibt keine. Hihi. Witzig, aber wahr. Was James Cameron uns da auftischt (Seine erst vierte Regiearbeit.) sprengt alles, was man zuvor gesehen hat. Am geilsten finde ich das Design des Films. Die Sets. Alles noch echt. Keine Computer. Alles sieht etwas rauher und schroffer aus und nicht so poliert und glänzend wie manche Sets aus dem Computer. Man kann mir erzählen was man will, Computeranimiert sieht selbst heutzutage noch scheiße aus im Vergleich zu damals. Dazu kommen die dicken und vielen Aliens, die noch dickere Alien Queen und genug Zeit für die Charactere und wir haben einen perfekten (Action-)Film.

Wer ihn noch niemals geschaut hat (Ist es möglich?) dem sei gesagt, das er ein dreckiger Hurensohn aus der Pussy einer vermoderten Schlampe ist.

Guten Tag.

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