Shamo

S · H · A · M · O
HONG KONG 2007
SOI CHEANG

Ryo Ishibashi (Shawn Yue) tötet seine Eltern. Dafür kommt er in’s Gefängnis. Da er zum Zeitpunkt der Tat erst 16 ist, greift das Jugendstrafrecht und er kommt lediglich für maximal 2 Jahre in’s Gefängnis. Büsen muss er trotzdem. Im Gefängnis geht man nicht gut mit ihm um. Man demütigt ihn, raped ihn anal und tritt seine Würde mit Füßen. Eines Tages kommt der Karatelehrer Kenji Kurokawa (Francis Ng) in das Gefängnis und gibt Karatekurse. An Ryo scheint er besonders interessiert zu sein und siehe da, in Ryo steckt mehr als dieser selbst vermutet hätte. Kaum aus dem Gefängnis entlassen, flüchtet Ryo in die Welt der Gewalt, Prostitution und des… Preiskampfes.


Mit Shamo tat ich mich anfangs schwer. Eigentlich gefallen mir keine “Kampf-” bzw. “Boxfilme” in dem Sinne. Eine gute Kung Fu Prügelei mit Jacky Chan oder sonstwem bin ich eigentlich nie abgeneigt, egal wie lame die Story auch ist. Aber dieser ganze Boxkram interessiert mich eigentlich nicht wirklich. Zwei Gründe aber sprachen für Shamo: Soi Cheang, der schon mit “Dog Bite Dog” einen grandiosen, düsteren Film ablieferte und Hong Kong, welches meine Lieblingsfilmschmiede ist und trotz Flaute doch mehr bessere Filme abliefert, als es Hollywood je könnte. Zumindest für meinen Geschmack. Diese zwei Punkte für Shamo werden leider aber gleichzeitig durch zwei negative Punkte wieder aufgehoben: Die zum Teil schlechten Kritiken im Internet verhießen nichts gutes und das aller schlimmste – Es ist eine Manga Realverfilmung.

Manga. Auweia!

Shamo fängt stimmungsvoll und wunderschön düster an. Erinnerungen an “Dog Bite Dog” werden wach und ja, die Atmosphäre stimmt. Gekonnt zeichnet die Kamera unter Zuhilfenahme von viel Schwarz, harten Kontrasten und viel Dreck- und Gelbfiltern eine pessimistisch düstere Welt, welche der Story gut zur Seite steht. Das ganze wird kombiniert mit einem rockigen Introsong und alleri komischen Soundeffekten, die einem regelrecht in’s Hirn dringen. Shawn Yue tut dabei sein bestes bedrohlich oder gar gefährlich zu wirken, was die meiste Zeit über erstaunlich gut klappt. Lediglich wegen seiner etwas fragilen Statur will man ihm den hasserfüllten Karatekämpfer nicht immer abnehmen.

Mit der Hälfte des Films kommen aber auch die Probleme. Irgendwie tut sich nicht mehr viel und es wird stellenweise etwas langatmig. Allen voran die Charaktere (Shawn Yue und Francis Ng) entwickeln sich nicht wirklich. Da hätte ich mir etwas… mehr gewünscht. Denn gerade bei Shawn Yues Charakter ist das schade, da man so einfach nicht mit ihm mitfühlen kann. Er ist von Anfang an einfach nur ein dreckiges, mieses Arschloch, mit dem man sich beim besten Willen nicht wirklich identifizieren kann. Dazu kommen ein paar komische Löcher in der Story und Entscheidungen Ryos, die so gar nicht nachvollziehbar sind und man hat einen etwas komischen Brei in der Mitte des Films, der lediglich von seinem Style, in welchen er verpackt wurde, getragen wird.

Das ist aber immerhin das einzige Manko am Film. Die Kämpfe sind toll inszeniert und gerade hier ist es erfreulich mit anzuschauen, dass Shawn Yue immerhin etwas trainiert hat und / oder die Kamera so gut kaschierte, das kein Kampf “lächerlich” oder “nicht gekonnt” aussieht. Das müssen Hollywoodfilme z. B. erstmal nachmachen. Im Gegensatz zu vielen anderen Reviews da draußen fand ich die Kämpfe auch nicht wirklich langweilig oder zu repetiv. Gerade die Cinematographie und Soundkulisse machte sie zumindest für mich interessant genug um über die dürftige Mitte des Films zu kommen.

Bis hier hin, hätte ich Shamo einfach nur 3 Penen gegeben, weil er ganz ok ist und eine style Kameraarbeit hat. Aber dann kommt ja noch das Ende. Und hier muss ich sagen, dass es einen kompletten Pen wieder gut gemacht hat. Leider, leider leidet es unter der wenigen Charakterentwicklung, denn könnten wir mit den Charakteren mitfühlen, hätte das Ende weitaus mehr Impact gehabt. Dennoch, es überraschte mich ein klein wenig, machte einiges verständlicher und die ganz sicke letzte Szene am Schluss überzeugte mich dann vollends.

Eigentlich schade, hier wäre anhand der Gegebenheiten der Story (Ryo Gefängnis, Karate Lernen, Rotlichtviertel, Schwester, Karatelehrer) durchaus mehr drin gewesen, aber der komplette Film bleibt dann leider doch etwas flach. Aber ich schieb’ das alles auch einfach mal auf den Manga denn immerhin… ja… ist es halt nur ein Manga. Dem lamen Manga haben wir es ja auch zu verdanken, dass Shawn Yue, diese komische rote Kontaktlinse tragen musste und sich die Haare so sick frisiert. Von der Jacke mit All Over Print (auf dem ich übrigens Ekin Cheng zu entdecken glaubte ~_???) mal ganz zu schweigen.

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Pye Dog

PYE DOG
Hong Kong 2007

Dui (Eason Chan) ist Fahrer für eine Gangsterbande. Chef dieser Bande ist Cha (Eric Tsang), der auch gleichzeitig wie ein Vater für Dui ist. Als Dui eines Tages den Auftrag bekommt den Sohn eines verfeindeten Gangsterbosses zu entführen, bewirbt sich Dui als Hausmeister an dessen Schule und versucht, herauszufinden, wer der Sohn des Gangsterbosses nun sein könnte. Er hat lediglich Namen der Mutter und Namen des Gangsterbosses. Während seiner Suche kreuzen sich die Wege Duis mit denen des autistischen Wangs (xD) und der Austauschlehrerin Miss Cheung. Die drei verstehen sich gut.


Auch ohne großartig zu spoilern ist der Ausgang der Geschichte relativ vorhersehbar, zumal der Trailer ja auch schon einen Schlüsselmoment davon spoilerte. Aber das ist ohnehin nicht das Interessante an der Geschichte. Wichtig ist das Drama um die drei Personen Dui, Wang und Miss Cheung, welches sehr gefühlvoll inszeniert ist und fast ohne Kitsch auskommt. Einzig der Personenübergreifende Song (alle singen mit) am Ende des Films wirkte etwas… fehl am Platze, imho. Denn bis dahin punktet Pye Dog überwiegend mit realistisch dargestellten Gefühlen. Der kleine Wang ist nur im Off zu hören und nervt keine Sekunde im Film, während Dui einfach ein vertrottelter, symphatischer kleinkrimineller ist, dessen Darsteller Eason Chan (eigentlich Popstar in Hong Kong ~_?) hier durchaus großes Talent zeigt. Überhaupt sind die Szenen zwischen Dui und Wang das beste am Film, da bei Miss Cheung irgendwie etwas wenig rüber kommt. Das liegt evtl. auch daran, dass sie im Vergleich zu Wang etwas wenig Screentime bekommt und so unweigerlich in den Hintergrund rückt, obwohl sie doch eine wichtige Lücke in der Beziehung ausfüllen könnte.

Dazu kommt der Rest der Film, der gekonntes Handwerk ist. Die Kameraeinstellungen sind schön bis traumhaft (leider mal wieder nicht mit Screenshots festhaltbar!?) und helfen der etwas unwirklichen Stimmung (Vor allem zu Beginn des Filmes!) eine gewisse Atmosphäre einzuhauchen. Der komplette Film bekommt dadurch (und durch eine sicke Szene im Wald) etwas… traumhaftes… mystisches. Einfach wunderschön gemacht. Bisschen schade fand ich dann, dass der Schluss dem vorangegangen nicht wirklich gerecht werden konnte und fast etwas komisch wirkte. Das ist aber nur ein geringfügiges Manko, da man die Zeit vorher sehr gut unterhalten wurde.

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Rule Number One

RULE NUMBER ONE
aka rule no. 1 aka rule # 1 aka ist doch echt scheißegal

Lee Kwok-Keung (Shawn Yue) trifft bei einer Routinekontrolle auf einen Serienvergewaltiger, der es schafft ihn zu überraschen und anzuschießen. Lee liegt am Boden doch kurz bevor der Täter es schafft, ihn umzubringen, rettet ihn der Geist der Leiche, die der Serientäter in seinem Kofferraum hatte. Nach diesem Vorfall gibt Lee seinen Bericht ab und schwört darauf, den Geist gesehen zu haben. Dies beschert ihn eine Versetzung zum “M.A.D.”, wo er seinen neuen Vorgesetzten Inspektor Wong (Ekin Cheng) kennenlernt. Dieser bringt ihm gleich die “Rule Number One” bei; Es gibt keine Geister…


Anfangs fällt auf, dass Rule Number One sehr atmosphärisch aufgemacht ist. Die Kameraeinstellungen, die Farben, die Musik und die Settings stimmen und machen Lust auf mehr. Lust auf Horror. Und tatsächlich sind die Horrormomente am Anfang zwar etwas klischeehaft, aber immerhin gut gemacht und getimed. Dann gibt’s leider den Moment im Film, wo der erste etwas peinlichere Auftritt eines Geistes statt findet und sich sogleich eine unsichtbare Linie zwischen “cool” und “lame” auftut. Danach ist nichts mehr in dem Film, wie es die paar Minuten vorher war. Die Gruselmomente sind nicht mehr gruselig, die Morde etwas peinlich und überhaupt wirkt alles nur noch komisch. Rule Number One schafft es einfach nicht mehr, sich von der Masse der (durchaus noch peinlicheren) Hong Kong Horrofilme abzuheben und das ist schade. Dazu kommt, dass das Ende dann auch viel zu erzwungen und aufgesetzt wird, obwohl es durchaus einen interessanten Ansatz hat. Leider kommt es einem vor, als wäre es noch schnell in der Postproduction zusammengeschnitten worden. Überhaupt hat die Story hier und da ein paar ziemlich große Löcher und kann einen einfach nicht bei der Stange halten. Ab der Hälfte des Filmes wird’s unweigerlich langweilig und – trotz “Geister” – etwas zu unrealistisch.

So bleibt irgendwie nur ein mittelprächtiger Horrofilm, der durch seine etwas peinliche Darstellung der Geister nie wirklich gruselig ist und einzig und allein Shawn Yue und die Kameraarbeit retten den Film vor dem 1 Penen Rating. Shawn Yue schaut oft ziemlich angestrengt und Ekin Cheng ist sogar relativ witzig als dauerbesoffener Inspektor, der eigentlich nur noch aufhören will.

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Gunmen

Gunmen
USA 1993
ca. 91 min.

Ein Boot mit 400 Millionen USD an Bord liegt irgendwo in Mexico, das Geld gehörte dem Drogenbaron Loomis der es wiederhaben will und deshalb den korrupten Polizisten “Armor” samt seiner Gefolgschaft anheuert.

Der Drogendealer Dani Servigo, dessen Bruder das Boot versteckt hat, ist der einzige der seinen Standort kennt, er wird von dem Cop Cole Parker aus dem Knast geholt damit er ihm hilft es zu finden. Natürlich ist Armor hinter ihnen her und die beiden durchleben ein kleines Abenteuer voller Schießereien, Frauen und der Suche nach der großen Kohle.

Ein kurzweiliger Actionstreifen der einen soliden Eindruck macht, die angespannte Atmosphäre die nicht zuletzt durch das Rumgeballer erzeugt wird, wird im nächsten Moment wieder durch ein paar lockere Sprüche beseitigt und weiter gehts, nichts außergewöhnliches aber durchaus unterhaltsam.

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Roboman

Roboman
USA 1988
ca. 90 min.

Omega One, eine perfekte Killermaschine, gesteuert von einem menschlichen Gehirn, ist außer Kontrolle geraten. Also wird eine Elite Kampftruppe angeheuert deren Mitglieder alle geile Nicknames haben, begleitet werden sie von dem Mann der den totbringenden Roboter erdacht hat (der hat den tollen Namen “Mascher”).

Natürlich wissen unsere Helden von nichts, weder was das Ziel der Mission ist, noch wen sie eigentlich suchen. Auf ihrem Streifzug durch den Jungle retten sie eine junge Frau die von Guerillas verfolgt wird, vereinfacht wird das dadurch dass Omega sich einmischt und die bösen Männer in den Jeeps komplett weglasert.

Während sie also weiterziehen und noch immer nix wissen, wird einer nach dem anderen von dem schwarzen “Monster” getötet. Major Black, der Anführer der Truppe, ist natürlich nicht dumm und merkt sofort dass Mr. Mascher mehr weiß als er zugeben will. Nach einigem Nachdruck und Klingen am Hals, packt dieser aus, will jedoch nicht Omegas Vernichtung sondern ihn im Kampf mit einem Menschen, einem “Helden” sehen.

Leider muss er, nachdem sie sich eine Barrikade aus Baumstämmen gebaut haben und Omega One ihre schützenden Minen zerstört hat, einsehen dass ihm keine Wahl bleibt als wenigstens zu versuchen, seine Schöpfung zu zerstören (mit Hilfe eines kleinen Senders).

Vergeblich, die einzigen Überlebenden sind Major Black und Virgin (die Frau). Die beiden flüchten und schaffen es in ein verlassenes Krankenhaus, ausgestattet mit ein paar Chemikalien hegen sie die Hoffnung Omega doch noch aufhalten zu können. Black hört sich ein Band an das ihm Mascher samt Diktiergerät kurz vor seinem Ableben gegeben hat. Nun erfährt er dass sein toter, bester Freund in dem Roboter steckt.

Ein paar Spritzer Chemiekalien und beeinflussende Worte seitens des Majors machen den Robokiller anfällig, was ihn dazu veranlasst sein Schicksal in Blacks Hände zu legen, bzw. den Selbstzerstörungssender (den er Mascher abgenommen hat).

“Roboman” explodiert, die beiden anderen werden von der Insel gerettet, Happy End.

Was an dem Streifen definitiv positiv ist, ist die Synthie-Mukke, der Rest (abgesehen vom Hightech-Gegner) ist so Standard wie die 473 Dolph-Lundgren-”und-andere”-verschollen-im-Jungle-Filme xD

Pen Pen Transpen Transpen Transpen (der zweite ist für die Musik xD)

The Atomic Brain

The Atomic Brain
USA 1964
ca. 65 min.

Mrs. March, eine Frau mit zu viel Geld und zu wenig Zeit, hat in ihrem Keller ein Labor…in dem ein Wissenschaftler an einer Methode arbeitet ein menschliches Gehirn von einem Körper in einen anderen zu transplantieren.

Da Dr. Frank(enstein hahaha) Körper zum experimentieren braucht stehlen sie also Leichen vom Friedhof und weil die Polizei ihnen halbwegs auf der Spur ist und die Versuche schon weit genug fortgeschritten sind, entscheidet die alte, reiche Frau, die vor nichts zurückschreckt um einen neuen jungen Körper zu bekommen, drei junge Mädels anzuheuern die für sie “arbeiten” sollen.

Die Erste verschwindet dann auch gleich in der ersten Nacht, Dr. Frank hat ihr Gehirn mit dem einer Katze ersetzt und so bekommen wir schauspielerisches Talent aller erster Güte zu sehen ~___~

Nina und Bea (die beiden anderen) wundern sich wo sie denn abgeblieben ist, worauf ihnen Mrs. March mitteilt dass sie gegangen sei. Doch sie entdecken dass im Keller merkwürdiges vor sich geht und schöpfen Verdacht. Natürlich läuft Anita (die mit dem Katzenbrain) draussen rum…Bea entdeckt sie zuerst und merkt nicht dass etwas mit ihr nicht stimmt und Anita kratzt ihr kurzerhand ein Auge aus :-))))

So landet sie im Labor und wird ruhiggestellt. Nina bemerkt die Verschollene als sie aus dem Fenster schaut und sieht wie sie auf dem Dach rumkrabbelt. Als sie ebenfalls nach oben geht um Anita zu helfen stürzt diese und stirbt. Nach einigem Hin und Her und dem Versuch irgendwie zu flüchten landet auch Nina im Labor und Dr. Frank, dessen Gewissen sich inzwischen meldet, muss eine Entscheidung treffen.

Also ich hab ja nix dagegen wenn man versucht den Menschen etwas Moral beizubringen, aber muss das immer in so üblen Machwerken enden? xDDD

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The Amazing Transparent Man


The Amazing Transparent Man
USA 1960
ca. 57 min.

Joey Faust flieht aus dem Knast, Laura, die ihm ihr Auto zur Verfügung stellt, da die Flucht sonst etwas sinnlos wäre, bringt ihn zu einem Haus wo der Wissenschaftler Dr. Ulof samt Tochter gefangen gehalten werden.

Der intelligente alte Mann erforscht die Möglichkeit Menschen unsichtbar zu machen, denn der kranke Typ dem das Haus gehört (Major Krenner) will damit eine ganze Armee von Unsichtbaren erschaffen! >:O

Nach einer kleinen Demonstration an einem Meerschwein, wird Joey ebenfalls Unsichtbar gemacht um irgendein seltenes Material zu entwenden das zum Betreiben der Unsichtbarkeitsmaschine nötig ist.

Doch kaum ein zweites Mal benutzt, fängt die Wirkung an zu schwanken, gerade als er dabei ist eine Bank zu erleichtern, Pech, die Behörden identifizieren ihn natürlich sofort.


Da ihn das verunsichert und wütend macht, beschließt Joey zurückzukehren und dem Major die Suppe zu versalzen, währenddessen offenbart ihm Dr. Ulof auch noch dass er an den Auswirkungen der Strahlung sterben wird. Joey befreit dessen Tochter und sie können entkommen. Doch dann konmmt es zum Kampf zwischen Joey und dem Major, welcher den Safe mit dem gestohlenen Behälter öffnet (der steht im Labor), doch das Material und die Strahlung der Unsichtbarkeitsmaschine reagieren nicht optimal aufeinander….

Also die Idee mit der Unsichtbarkeit war ja schon damals nicht mehr neu, aber die Umsetzung ist hier leider total daneben gegangen. Die Handlung ist so einfach gestrickt dass es einfach keine Überraschungen gibt, natürlich hat die Unsichtbarkeit Nebenwirkungen, und natürlich macht der Wissenschaftler das nur um seine Tochter zu schützen, er hat einfach keine Wahl, kommt mir bekannt vor ~_~.

Und wenn man dann noch bedenkt dass der Hauptchara nur wenige Zeit (15% ca?!) “transparent” ist, ist das alles andere als Amazing, also echt ey xD

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She Gods Of Shark Reef

She Gods of Shark Reef
USA 1958
ca. 63 min.

Zwei Typen schwimmen an einen Pier (einer mit Turban xD) wo sie zwei Wachposten töten und wieder wegschwimmen.

Man erfährt dass ein Schiff 300 Meilen vor seinem Ziel (?!) durch einen Sturm auf ein Riff läuft und kentert. Kurz darauf sind Männer und Frauen unter Wasser zu sehen, eine von ihnen sticht einen Hai kaputt und rettet einen der Männer.
Auf einer Insel angekommen ist klar…nur zwei der drei Besatzungsmitglieder haben überlebt, die Brüder Chris und Lee Johnson, Amerikaner (natürlich Mr. Green).

Eine Ältere Frau welche die Anführerin der ausschließlich weiblichen Bevölkerung zu sein scheint erzählt ihnen dass sie auf der Insel “Anakai” sind, welche von der “Island Company”, welche wiederum mit Perlen handelt, verwaltet wird.
Besucher sind hier nicht gestattet und so teilt sie ihnen mit dass in 10 Tagen ein Schiff der Company kommt, welches sie mitnehmen wird. Lee (welcher einen der Wachleute tötete und Angst hat in den Bau zu kommen) kann es nicht erwarten wieder abzuhauen und findet dass zehn Tage viel zu lang sind.


Nachdem sie sich etwas eingelebt haben werden die Brüder mit einem Volkstanz (sehr typisch für so Insel-Filme, nicht? xD) unterhalten, wo sich Chris mit seiner Retterin “Mahia” anfreundet, was die Älteste so gar nicht komisch findet und ihn bald darauf davor warnt sich mit ihr einzulassen.
Natürlich haben unsere Femininen Inselbewohner auch Götter (die Haie), welche wohl auch ziemlich wütend sind, so soll nach einer Zeremonie zum Rufen der Götter Mahia am nächsten Tag geopfert werden um sie zu besänftigen.

Chris weiß dies zu verhindern (mit einem Surfbrett und einem Speer), was die anderen Frauen natürlich in Aufruhr versetzt, aber sie können nichts dagegen machen.
Lee hat inzwischen ein Boot gefunden welches für eine vorzeitige Abreise geeignet ist.
Nachdem Mahia sich erholt hat fragt Chris sie ob sie nicht mitkommen will, worauf sie ihm entgegnet dass sie überall hin mitgehen würde.

Während die Amis also nochmal nach ihrem Boot sehen, versucht die Älteste Mahia zu ihrem Schicksal zu zwingen, wird jedoch aufgehalten und gefesselt. Lee klaut mal eben ein paar Karten aus einer der Hütten da sie ja sonst nich wissen wohin es geht. Dann brechen sie zu viert auf…erstmal zu dem Riff, wo Chris und Mahia erstmal ein Nickerchen machen. Lee nutzt die Situation um ein paar Perlen zu stehlen, da sie ja noch Kohle brauchen, also schwimmt er zurück zur Insel. Die immer noch gefesselte Älteste ist kurz darauf in der Lage sich zu befreien und flüchtet ihrerseits ebenfalls Richtung Insel und alarmiert die Anderen.

 


Lee kommt zurück zum Riff, mit einem Beutel voller Perlen und stellt entsetzt fest dass Chris die Gefangene hat entkommen lassen. Dieser wiederum kann nicht fassen dass sein Bruder jetzt auch noch die Perlen hat mitgehen lassen, es kommt zum Kampf. Chris zieht erstmal den Kürzeren und Lee schnappt sich das Boot….jedoch schafft er es nicht weit und findet sich unter Wasser wieder….wo natürlich schon die Haie warten.

Nach kurzen Rettungsversuchen wird er von ihnen getötet, Chris und Mahia steigen ins Boot und suchen ihr Glück…hinter ihnen die Meute von Frauen unter ihrer Anführerin, die vergeblich versucht Mahia mit ein paar Rufen zur Rückkehr zu bewegen.

The End

Ja genau, das ist so ziemlich genau alles was passiert, der Film is ja auch nicht besonders lang und so umwerfend ist die Story auch nicht, das gabs nun schon 100fach in gekürzter Form und besonders logisch scheint da auch nix zu sein…zwei der Haie werden von einer Einheimischen getötet, was eigentlich so nicht nachvollziehbar ist, immerhin sind es ihre “Götter”. Und Chris, der den Verlust seines Bruders mal eben so westeckt als wolle er sagen “ach tjo, scheissegal” und dann fröhlich in den Sonnenuntergang segelt, hurra (mehr oder weniger symbolisch gesprochen).

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Heat

HEAT
USA 1995
ca. 164 min.

“Heat” beginnt mit einem wohl durchdachten Überfall auf einen Geldtransporter, mit geplantem Tiiming und Spitzen Ausrüstung läuft alles nach Plan…bis ein Gangmitglied grundlos einen der Wachleute erschießt. Das findet sein Boss (Robert De Niro) natürlich nicht komisch und will ihn umlegen, was ihm unglücklicherweise nicht gelingt.

Desweiteren bekommen wir im ersten Drittel des Films einen mehr oder weniger starken Einblick in das Privatleben der Hauptakteure, unter anderem dem Polizisten Vincent Hanna (Al Pacino), der wohl mit seinem Beruf verheiratet ist und sich kaum um die Familie kümmern kann. Er ist McCauly und seiner Bande natürlich auf der Spur und deshalb 24/7 beschäftigt.

Nach einem Banküberfall mit folgender dicker Schießerei und einigen Opfern überlegt sich McCauly (De Niro) nachdem auch er mal wieder eine Freundin gefunden hat (und das ist in dem Geschäft so gar nicht ratsam), endlich aufzuhören. Bevor er die Stadt verlässt wagt er dann doch noch einen Abstecher um Waingro (der Wachmannkiller, welcher seine alten Kollegen verraten hat :-) ) noch einen Besuch abzustatten.
Weil McCauly einen Feueralarm in dem Hotel auslöst in dem Waingro unter falschem Namen eingecheckt hat und dieser außerdem von Freunden und Helfern überwacht wird, wird auch Hannas Aufmerksamkeit dorthin gelenkt….

Boah also wie Ihr an der nicht gerade geringen Minutenangabe erkennen könnt, kann ich hier nicht mal eben jeden kleinen Nebenplot zur Sprache bringen, aber das ist auch gar nicht nötig, denn der Film dreht sich vor allem um die beiden Hauptakteure und die Frage wie es sich abseits der “Normalität” lebt. Abgesehen davon kennen ihn die meisten wohl xD

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Angry River

Angry River
HK 1970

Ein fieser Mörder geht um und vergiftet random Leute mit Giftpfeilen. So auch den Vater von Lan Feng (Angela Mao). Nun hat er nur noch 100 Tage zu leben. Sie muss sich nun auf eine Reise über 1.000 Kilometer begeben um das schwarze Kraut zu erhalten, was ihn retten kann. Dabei begegnet sie vielen Gefahren.

Baha?


Wie man schon an der Storyzusammenfassung sehen kann, bewegt sich der Plot von
Angry River ca. auf dem Niveau eines Arcade-Videospiels von 1991. Der Film ist, wobei ich mich natürlich da auch noch nicht so auskenne, typische Shaw Bros.-Kost: Viele Kämpfe, wobei leider Angela Mao nicht mal so oft kämpft, weil sie nach dem ersten Drittel des Films ihre Martial Arts-Kräfte verliert und von da an fiesen Banditen völlig ausgeliefert ist und nur durch einige treue Freunde beschützt werden kann. Die Kämpfe an sich sind dann auch ganz nice choreographiert, mit viel Herumgefliege und einigen erstaunlich schicken Bluteffekten (und einigen eher schlechten Effekten), und so plätschert der Film halt vor sich hin, aufgelockert durch einige bizarre Szenen bzw. Fantasy-Elemente, so kämpft Angela Mao einfach mal gegen eine komische Dino-Puppe (siehe Bild).

Ab der zweiten Hälfte zieht sich das Ganze dann jedoch langsam, weil man von der Hilflosigkeit Lan Fengs etwas genervt ist. Am Ende dann noch einmal ein schöner Kampf mit Sammo Hung und noch mehr Blut. Das wär’s. Ach, die Musik ist teilweise ziemlich sick, mit sowohl traditionellen Orchesterstücken, aber auch seltsamen psychedelischen 60s-Anleihen durch plärrende E-Gitarrensounds.

Gegen einen prunkvollen King-Hu-Film wie Come Drink With Me ist Angry River daher offensichtlich ein schlampig gefilmter und geschnittener Schnellschnuss, der zwar durchaus Spaß macht, vorallem auch wegen der schönen Landschaften, aber für 90 Minuten einfach zu wenig Spannung bietet.

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