Garth Knight – Alpha

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Die erste EP von Garth Knight namens “Alpha” fängt mit “Intro” zwar langsam an, aber schnell merkt man, dass hier truester 80s Synthie-Rock geboten wird. Nicht etwa irgendwelcher neumodischer Schnick-Schnack mit “80s Flair”, sondern ganz und gar das Wahre, das an Giorgio Moroder oder Vince DiCola erinnernde. Wer den “Transformers – The Movie” (nix Michael Bay) Soundtrack schon liebte und in GTAs Liberty City im Auto sowieso nur “Flashback FM” hörte, der wird “Alpha” lieben. Dabei nimmt das rockige nicht überhand und lässt ausreichend Platz für die geilen Synthie Drums und Korg Lead Melodien, die schon nach dem zweiten mal hören durch’s Ohr direkt in den Kopf gehen.

Die EP ist “pay what you want” und wer nicht total besoffen ist, der unterstützt Garth Knight mit etwas Kohle.

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Fairy Tale Killer

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Fairy Tale Killer

Random geisteskranker Weisenjunge bringt Leute um und hat als Vorbilder für die Tode Märchen wie Der Wolf und die sieben Geißlein oder Hänsel und Gretel halt. Tjopes, Polizei schnappt ihn dann. Lol.

Der Plot ist so geil wie der Film, nämlich gar nicht. Man weiß asapst von Anfang an, was los ist und die Story macht auch gar keinen Beanstandungen irgendwie etwas Spannung rein zu bringen. Der Film heißt zwar Fairy Tale Killer und es kommen auch ein paar Märchen drin vor, aber das nur am Rande und irgendwie wäre es auch ohne gegangen. Selbst Lau Ching Wan, der sonst ja eher ziemlich geil ist, kann den Film nicht retten und weiß gar nicht so richtig, was er tun soll.

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(Lau Ching Wang beim Drehbuch zerreissen)

Gefilmt ist alles recht schön, aber das reicht dann leider auch nicht mehr wirklich. Denn alle gute Optik wird vom langweiligen Drehbuch, dem Overacting des behinderten Weisenjungens sowie dem viel zu sicken Soundtrack zunichte gemacht. Die 90 Minuten quält man sich so durch und hoft auf ein Ende, welches dann schlussendlich auch kommt und zwar in Form eines 80s B-Movies oder sowas. Toller Film, Herr Danny Pang. Aka eher nicht so sehr. Setzen, 6.

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Einen Gnadenpen gibt es, weil die eine Polizistin recht cute ist und man die ganze Zeit daran denken muss, wie sie wohl nackt aussieht und ob sie es gern von hinten mag. :foto:

Love In The Buff

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L O V E · I N · T H E · B U F F

Nach den Geschehnissen von “Love In A Puff” sind Jimmy und Cherie nun schon ein paar Monate zusammen. Aber schon jetzt tun sich erste Reibungspunkte auf. Die Tristesse in der Beziehung spitzen sich zu und als Jimmy ein Jobangebot in Beijing bekommt, fliegt er los und lässt Cherie zurück. In Bejing lernt er asapst die super cute und hotte Yo-Yo kennen. Doch selbst mit der super cuten, hotten und mit ganz dünnen Beinchen ausgestatteten Yo-Yo kann er Cherie nicht ganz vergessen. Als diese ebenfalls ein Jobangebot in Beijing bekommt, kommt es zum unvermeidlichen Zusammenstoß.

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Ach ja, eine Rom-Com halt, was soll man dazu noch sagen. Sie sticht halt durch das nicht all zu schmalzige Drehbuch, sowie die wirklich suuuuper nice Kamera Arbeit hervor. Der Humor ist auch gut eingesetzt und zündet und so könnte man das Review fast schon mit einer Empfehlung abschließen. Aber irgendwie wäre mir das dann doch zu wenig.

Der zweite Teil bezieht sich des öfteren mal auf den ersten Teil, von daher ist man gut beraten, wenn man diesen sich mal angeschaut hat. Überhaupt war das ein toller Film, den man ruhig mal schauen kann. Ein bisschen gewöhnungsbedürftig sind dann ein paar Entscheidungen der Hauptcharaktere, aber wenn man sich mal in seinen eigenen Beziehungen past present und future umschaut, dann kommt man schnell zu dem Ergebnis, dass sie nur für Außenstehende weird erscheinen. Steckt man selbst in der Lage, macht man auch allerhand komisches Zeugs für oder gegen den jeweiligen Partner. Jedenfalls…. der Film ist überwiegend light hearted und so wirklich geheult wird eigentlich nur am Schluss, was ich mal ganz angenehm fand. Ansonsten sind die beiden Schauspieler Shawn Yue und Miriam Cheung mal wieder ein gutes Pärchen, welches sich trotz des Altersunterschiedes von immerhin 8 Jahren (ja, Miriam ist eine ziemliche Milf imho) schön ergänzt. Die neue aus Beijing, Yang Mi, bleibt da leider nur Staffage, was ich ein wenig schade finde, da sie noch das Zeug zum krassen Sidekick gehabt hätte. Immerhin sieht sie super loveable cute und hot aus und bietet somit was für’s Auge.

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Wie auch eben die Kameraarbeit, die Beijing sowohl bei Tag, als auch bei Nacht gekonnt in Szene setzt und schönes Bokeh nur dann zeigt, wenn unbedingt notwendig. Ein bisschen schade fand ich dann nur noch, dass die Musik so gar nicht auffiel und ich schon einen Tag später gar nicht mehr weiß, was da nun überhaupt für Musik lief. Ka, ey.

Jedenfalls… eh… ja schaut halt, wenn ihr wollt. Oder schaut Blade. Oder Drive. Oder Batman Dark Knight LOL! Ihr Bastarde.

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Ploy

PLOY

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Ein Todesfall in der Familie zwingt Wit und Daeng zurück nach Bangkok in ihr Heimatland. Sie flogen 20 Stunden aus den USA nach Thailand und Daeng möchte einfach nur etwas schlafen. Wit, vom Jetlag geplagt, geht runter an die Bar. Dort lernt er die angeblich schon 19-jährige Ploy kennen. Sie wartet auf ihre Mutter, die aber erst in ca. 4 Stunden kommt. Wit lädt Ploy ein, sich in seinem Zimmer etwas frisch zu machen und ggf. zu schlafen. Daeng kann natürlich nun nicht mehr schlafen und ist ziemlich abgefuckt von der ganzen Situation. Und dadurch kommen so langsam die Probleme in der Ehe zu Tage.

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Und noch ein Pen-Ek Ratanaruang Film, den man diesmal eher als Beziehungsdrama einordnen kann. In sehr langsamen Einstellungen spielt sich 90 % vom Film im Hotel ab, in welchem wir Wit und Daeng an der Schlaflosigkeit und den Problemen in der Beziehung fast zerbrechen sehen. Zumindest Daeng, da Wit eigentlich recht cool bleibt und mit Ploy ja eine nette, kleine Ablenkung hat. Dabei weiß man bei dem Film eh nie, wo Schlaf bzw. Traum und Wirklichkeit anfangen und aufhören, denn ständig sieht man noch den Barkeeper mit einer Putzfrau rumficken (ja, man sieht auch ihre kleinen Brüstchen) und überhaupt ist alles sehr… schläfrig. xD Dabei ist genau das, das tolle an dem Film. Das gleißende Licht, die langsamen Kamerafahrten, die monotone, teils bedrohliche Musik, das alles fängt den halb wachen und halb schlafenden Zustand des Ehepaares wirklich toll ein. Geredet wird erst gar nicht viel im Film, denn das “Drama” kriegt man auch durch die Handlung der Personen mit. Ich schätze fast, dass die Hälfte der Zuschauer bei dem Film einschlafen wird, aber die, die es nicht tun, werden dann noch mit der ein oder anderen sehr sicken und / oder weirden Szene belohnt. Es bleibt also auch definitiv durchweg spannend, was man am Anfang so gar nicht vermuten würde.

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Hurengeile Kameraarbeit, präzises Timing und eine Story, mit der sich fast jeder identifizieren kann (bis auf die sicken Szenen evtl. xD) und sehr nice Musik machen Ploy zu einem wundervoll atmosphärischen Drama um die Liebe und alles, was dazu gehört, ohne großartig Worte oder gar Tränen darüber zu verlieren. Gefiel mir sogar noch einen Tick besser, als “Headshot” vom gleichen Regisseur.

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Limitless

L I M I T L E S S

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Eddie Morra ist ein etwas glückloser Autor, der gerade an seinem ersten Buchvertrag sitzt, aber eine Schreibblockade hat. Seine Freundin ist gerade dabei, ihn zu verlassen und er hat selbst nach Monaten kein einziges Wort zu Papier (aka zu TFT) gebracht. Als er auf der Straße seinen Drogen dealenden Ex-Schwager nach langer Zeit wieder trifft, will er erst gar nicht so richtig mit ihm reden. Doch sein Schwager drückt ihm eine neue Droge auf, die er unbedingt ausprobieren soll. Durch diese Pille, soll er angeblich den vollen Umfang seines Gehirns benutzen können.

Und es funktioniert.

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Im Film geht es eben um den Eddie, der da diese neue Droge entdeckt, die ihn auf einmal völlig klar sehen lässt. Also im Gegenteil zu Alkohol sieht er alles klar, ist bei Verstand und sein Gehirn arbeitet auf Hochtouren. Und im Gegensatz zu Kokain fühlt er sich nicht nur gut, er wird gut. Schon nach ein paar Sekunden sprudeln die Worte nur so aus ihm und er schreibt sein Buch innerhalb von nur 4 Tagen zu ende. Aber schon bald fühlt er sich natürlich zu höherem berufen. Er hat einen Plan, für dessen Verwirklichung er erst einmal Kohle braucht. Dazu geht er an den Aktienmarkt, etc. pp. Von Limitless hatte ich das letzte Jahr noch nicht einmal gehört, was ich etwas schade finde, denn der Film ist wirklich gut. Die Story ist natürlich erstmal interessant und durch so ein paar gewisse Eckpfeiler wie komische Gestalten, die Eddie irgendwann verfolgen und auch der fragliche Nachschub an Pillen machen den Film auch wirklich spannend. Man kommt auch ständig in’s Grübeln, was man mit so einer Pille wohl selbst machen würde, könnte oder gar sollte. Am Anfang, wenn’s Eddie richtig gut geht, ist der Film noch relativ light hearted und fast ein bisschen witzig, aber schon bald wird’s natürlich düsterer und ernster, ohne aber in eine art “Drogendrama” abzurutschen. Das ist einerseits gut, andererseits hätte ich mir aber truely auch ein etwas kritischeren Blick auf die Droge gewünscht. Die Nebenwirkungen oder was bei einem kalten Entzug passiert, werden zwar angesprochen, aber irgendwie kam es mir fast beiläufig vor. Schon nach ein paar Szenen ist Eddie wieder am Schlucken und man hat so das Gefühl, als wäre das alles mit und dank der Pille gar kein Problem. Whut? xD

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Jedenfalls, das Ende hat dann noch eine kleine Überraschung in Petto und somit bleibt’s echt interessant und spannend bis zum Schluss. Die Schauspieler machen allesamt eine gute Figur aber wirklich herausragendes darf man hier nicht erwarten. Auch nicht von Robert De Niro. Der ist zwar nett, hat aber natürlich auch zu wenig Screentime, fand ich. Ansonsten gibt’s noch sehr schöne Kameraarbeit (mit einem sick geilen non CGI video-endlos-Zoom im Intro?!), whacky Musik und immer wieder die Frage, was wohl wäre, wenn man selbst so ein paar Pillen hätte. Aber bei 800 USD pro Stück eher unlikely. ~_~

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Nightfall

Nightfall

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20 Jahre saß Eugene Wang (Nick Cheung) nun im Knast. Als er wieder auf freien Fuß kommt stirbt kurze Zeit später der berühmte Musiker Han Tsui (Michael Wong). Es ist klar, dass Eugene der Mörder ist, nur wie kann die Inspector Lam (Simon Yam) es beweisen?

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Typische Mördermystery, die imho sehr langsam in Fahrt kommt, aber wenn dann erstmal so die wahren Begebenheiten auf den Tisch kommen, wird’s truely ein wenig interesting. Das meiste kann man sich fast schon denken, aber gerade am Schluss hat der Film dann doch noch ein paar Überraschungen parat. Der Film wird halt überwiegend von seiner Atmosphäre und seinen Darstellern getragen, die dafür aber auch hurengeil sind ey. Nick Cheung ist Taubstumm im Film und hat daher nicht viel zu sagen, aber er kommt direkt wie ein sicker Psycho rüber, wobei natürlich nie alles so ist, wie es scheint, blah blah. Simon Yam ist im wahren Leben vermutlich auch so, sonst könnte er nicht immer wieder diese Polizeitypen spielen, irgendwie. Sein Vater war ja auch truely Bulle. Und am aller sickesten ist ja Michael Wong mal wieder, bei dem man sich immer fragt, warum er überhaupt noch in Filmen mitspielen darf und warum er jeden zweiten Satz auf Englisch sagen muss. Ich versteh’ das einfach nicht so recht. Gut, in diesem Film passt’s sogar zur Rolle, aber dennoch.

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Tjoa und die Krönung setzt dem Film aber die uuuuuuuuuuuuuuuuunglaublich cute und sexy Janice Man. Oh man ey, sie ist so geil, dass man direkt ein bisschen stirbt. Ich meine…

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Whaaaaaaaaaaaaaaaaaaat!?

Jedenfalls… Auch wenn die Story “nur” sehr in Ordnung ist und das Drehbuch ganz langsam in Fahrt kommt, macht Nightfall echt Spaß durch seine Atmosphäre, die Kameraarbeit und die Schauspieler. Der sicke Fight im Knast am Anfang hat’s dann auch ziemlich in sich und wurde top gefilmt.

Nun weiß ich nicht mehr, was ich weiter schreiben wollte. Ka, schaut einfach mal, nice Film. LOL!

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A Simple Life

A SIMPLE LIFE

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Ah-Tao ist schon über 60 Jahre als Hausmädchen im Dienst der Familie von Roger (Andy Lau). Als sie eines Tages einen Schlaganfall bekommt, entscheidet sie, nun endlich in Rente und ein Altenwohnheim zu gehen.

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Sehr schönes Drama von Ann Hui, welches ohne großartigen Schmalz auskommt. Einen Plot in dem Sinne gibt es so eigentlich nicht. Wir begleiten einfach Ah Tao und Roger fast dokumentarisch dabei, wie sie mit der neuen Situation umgehen. Roger muss nun selbst im Haushalt worken und Ah Tao muss lernen, sich in dem Altenwohnheim zurecht zu finden, welches natürlich voller skuriller Gestalten ist. xD Am nicsten ist der noch fitte Onkel Kin, der sich von jedem immer 300 HKD für Nutten schnorrt. Schön auch, wie Ann Hui keine wirkliche Stellungnahme übernimmt, sondern die Geschehnisse relativ neutral zeigt. Anfangs gefällt Ah Tao das Wohnheim gar nicht und man könnte meinen, dass das alles scheiße ist, aber im Laufe des Filmes freundet sie sich damit an und gewinnt sogar den ein oder anderen neuen Freund.

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Tjo und damit ein Film dieser Art funktioniert müssen die Schauspieler natürlich super geil sein. Und mit Andy Lau geht das ja eh klar und auch Deannie Yip ist wunderbar. Der Film kommt ohne großartigen Schmalzemotionen wie Tränen oder Pianomusik im Hintergrund aus, schafft es aber gerade durch die Chemie zwischen den Schauspielern und die Körpersprache viel Gefühl zu vermitteln. Der Schluss ist dann auch einfach passend und würdevoll, so dass man fast schon mit den Tränen ringt.

Musikalisch hält der Film sich bedeckt, dafür weiß die Kameraarbeit außerordentlich zu gefallen. Irgendwie wirkt alles wunderschön, stylish und trotzdem “echt”. Wirklich schön gefilmter Film mit tollen Schauspielern und ein paar lustigen, alten Trotteln im Pflegeheim.

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Spellbound

SPELLBOUND

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Seit einer Nahtoderfahrung in ihrer Kindheit sieht die überaus cute Yeo-Ri Geister. Aber nicht nur das, alle Geister in ihrem Umfeld jagen nach und nach auch allen ihrer Freunde und Bekannten Angst ein. Ihre Mutter zog mit ihrer kleineren Schwester nach Norwegen und mit ihren zwei besten Freundinnen hat sie nur über’s Telefon Kontakt, damit diese nicht auch noch heimgesucht werden. So lebt sie alleine in ihrem viel zu großen Haus und schläft mittlerweile in einem kleinen Zelt im Wohnzimmer. Eines schönen Tages entdeckt sie der aufstrebende Magier Jo-Goo im Publikum und wundert sich, warum sie nicht lacht. Er spricht sie daraufhin an….

ACHTUNG ROMANZE!

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Paha, ey. Ich stellte mich ja auf eine Rom-Com ein, aber das ist ja fast schon ein Rom-Com-Horrofilm. Die Geisterszenen sind für eine light hearted Rom-Com wirklich gut und scary gemacht und man ertappt sich das ein oder andere mal dabei, wie man etwas Gänsehaut bekommt. Unfassbar. Zusammen mit dem Rom-Com Rest ergibt sich so eine interessante Mischung, die durchaus gar nicht so verkehrt ist. Zumindest für das Horrorfilmgenre ist es eine willkommene Abwechslung, da Yeo-Ri zum Beispiel manche Scary-Szenen zusammen mit Jo-Goo erlebt und noch dazu sehr abgebrüht ist, was Geister angeht. Da sie ja schon jahre lang damit lebt und sich mehr oder weniger damit abgefunden hat, hat sie gar nicht mehr sooo eine Angst vor den Geistern. Besonders toll die Szene, in welcher der Magier Jo-Goo im Bett liegt und die sicke Wasserleiche über sich an der Decke entdeckt. Wir sehen seine Augen in Großaufnahme und unter Tränen stehend, kurz davor los zu schreien, da schiebt sich Yeo-Ris Hand davor und sie flüstert “Endure it just a bit.”. Ja, eine Beziehung mit ihr scheint nicht ganz so einfach zu sein, aber immerhin ist sie eine cute Asiatin und dafür lohnt es sich in jedem Falle, alles auszuhalten. Oooaahhhhh….

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Eh ja, ich schweife ab. Jedenfalls, der Film ansich ist natürlich Rom-Com typisch sehr cheezy und stereotypisch, aber die Schauspieler machen ihre Sache durchaus gut und irgendwie stimmt die Chemie. Das überträgt sich automatisch auf den Zuschauer und da verzeiht man gerne mal ein paar Genreklischees oder das weirde Ende, was ich teilweise gar nicht so richtig checkte. xD Ob der Film nun hätte 2 Stunden gehen müssen, sei mal dahingestellt, aber ich empfand ihn immerhin nicht als zu lang.

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CSR Racing

CSR Racing

Beim Kacken scrollte ich mal durch den Appstore und sah dort bei der Top 10 der Apps, die am meisten Umsatz generierten (!) dieses CSR Racing auf Platz 2. Platz 1 war dann natürlich wie immer Navigon, aber das kostet halt auch 60 EUR. CSR Racing erweckte mein Interesse, weil es kostenlos ist. Auf Platz 2 der umsatzstärksten Apps kommt es dann natürlich durch die In-App-Käufe. Dort schaute ich mal rein und auf Platz 1 war irgendwas lames für 3,99. Platz 2 ist dann was für 2,99 und auf dem dritten Platz dann direkt was für 7,99 EUR. Das sind jetzt keine Items, sondern einfach “In-App-Geld”, was man sich da kaufen kann.

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Tjoa ich installte mal, weil die Screenshots auch nach nice Grafik aussahen und wollte mal bisschen playen. Und naja… was soll ich sagen… es ist eigentlich gar kein Rennspiel in dem Sinne? Man muss anfangs das Gaspedal im grünen Bereich halten, um dann einen nicen Start hinzulegen und dann… muss man… im passenden Moment hochschalten.

Das… wars.

WTFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFF?

Die Leute kaufen sich also virtuelles Geld für echtes Geld, um ihr Auto zu tunen in einem Spiel, in welchem man eigentlich gar nicht so richtig spielt? WTF ist denn bitte nur los mit den Leuten? Wenn das die Zukunft der Videogames ist, dann sind sie truely toter als tot. Unfassbar einfach? Klar, die Grafik sieht toll aus, aber sorry… also das Review hier hätte genauso gut in “zuletzt geschaut” gepasst?!

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Und wie das Game dann einem das Geld aus der Tasche zieht ist ja auch so geil. Man unterscheidet im Game zwischen Credits und Gold. Credits muss man sich erarbeiten und Gold kann man sich kaufen. Am Anfang bekommt man noch 25.000 Credits virtuelles Geld geschenkt, damit man sich ein Auto kaufen kann. Sogar ein bisschen Gold ist schon auf dem Konto. 5 Goldstücke um genau zu sein. Also kauft man sich das Auto und auf einmal sagt der Lieferant: “Die Lieferzeit beträgt 10 Minuten. Für 5 Goldstücke kann ich es gleich liefern!”. Tjo, ich hätte ja sogar 10 mins gewaited, aber das Fenster, in dem der Text stand… ging einfach nicht weg… Es gab kein “ok ich waite” sondern nur ein “ok ich paye”.

ALSO WHAT THE FUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUCK.

Wie kann man für so einen WICHSSCHEISSPISSDRECK richtiges Geld ausgeben? Alter, es ist ja unfassbar!

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Lockout

Lockout

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Die Präsidententochter befindet sich gerade auf der “MS One”, einem Hochsicherheitsgefängnis im Orbit der Erde. Dort liegen um die 500 Strafgefangene in sogenannter Stasis. Das heißt sie werden tiefgefroren und künstlich am Leben erhalten. Die Präsidententochter will sich das mal anschauen, weil ihr zu Ohren gekommen ist, dass die Stasis für die Häftlinge nicht ganz ungefährlich ist. Von Todesfällen und Demenzerkrankungen ist die Rede. So und damit nun etwas Action im Film abgehen kann, gibt es natürlich einen Zwischenfall, 500 aufgetaute Gefangene und natürlich nur einen einzigen Mann, der die Tochter des Präsidenten retten kann.

Und weil er so cool ist und das auch weiß, gibt er ca. jede Sekunde einen coolen Spruch zum Besten.

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Also ich hab ja nix gegen “coole Typen” und ihre “coolen” bzw. witzigen Sprüche. Das ist okay, das kann mal ganz funny sein und auch hier gibt es ein paar funny Sprüche von Guy Pearce. Aber sorry, wenn es überhaupt gar keine ernste Stelle im Film gibt, oder der Hauptcharakter auch nur mal ansatzweise so etwas wie Angst, Nachdenklichkeit oder Verletzlichkeit zeigt, dann kann ich ihn nicht als Menschen für voll nehmen. So beobachtet man also den muskel bepackten Sprüchekatalog, wie er sich Die Hard mäßig durch ein Gefängnis schlängelt und sehr oft schießt, springt und die wild umherfliegenden CGI in aberwitzigen Actionszenen überlebt. Das ist ganz nice, allerdings nur für 5 Minuten.

Danach wundert man sich schnell, warum man sich diese Scheiße eigentlich ansah. Ich erwartete jetzt wirklich keinen “Odyssey im Weltraum”, aber wenn schon ein Actionfilm, dann bitte mit guter Action. Hier ist alles ein wenig langweilig, teilweise mit regelrecht lächerlichen CGI (die “Motorrad” Sequenz am Anfang. OMG!), die Sprüche sind zu viel und dafür, dass es ein Actionfilm sein soll, geht dann sogar fast ein bisschen zu wenig Action ab. “Taken” z. B. (von den gleichen Producern?!) machte es da wesentlich besser.

Wenn man sich für ein Sci-Fi-Setting (hätte genauso gut auch im Jahre 1995 spielen können) interessiert und gerade im TV durchzapped, dann bitte… kann man ihn sich anschauen. Ansonsten muss man das eher nopes.

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