Über elend

elend lebt in China, spielt am liebsten simple Retrospiele in Pixeloptik und schreckt auch nicht vor Filmen mit Untertiteln zurück.

No Country For Old Men

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No Country For Old Men

Llewelyn Moss (Josh Brolin) stößt bei der Jagd in der Wüste auf einen geplatzten Drogendeal. Mehrere Pick-Up Trucks stehen und überall liegen Leichen herum. In einem Koffer findet er 2 Millionen USD, auf der Ladefläche eines Pick-Ups mexikanisches Heroin und im Fahrerhaus einen überlebenden Mexikaner. Er schnappt sich das Geld und geht nach Hause, wo er aber kurz darauf beschließt, dem schwer verletzten Mexikaner etwas Wasser zu bringen. Als er gerade erneut am Tator ist, kreuzen weitere Mexikaner auf, die ihn daraufhin verfolgen. Llewelyn flüchtet. Dann werden noch random andere Personen vorgestellt und es passieren halt Dinge.

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No Country For Old Men fängt ziemlich stimmungsvoll an. Während wir Llewelyn Moss dabei begleiten, wie er in der Wüste auf Jagd ist und dann den Schauplatz des fehlgeschlagenen Drogendeals findet, sind wir mindestens genauso gespannt und aufgeregt, wie er selbst. Besonders dann, wenn er so blöd ist und noch einmal zurück fährt, um dem Mexikaner zu helfen. Währenddessen lernen wir auch den Psychopathen des Filmes kennen, wirklich gut gespielt von Javier Bardem. Schon in den ersten Szenen merkt man, dass der nicht ganz sauber im Kopf und wirklich zu allem fähig ist. Zu jeder Zeit. An jedem Ort. Von ihm geht also fast während des ganzen Filmes eine wirklich effektive Gefahr aus. Leider aber wird dann im letzten Drittel alles zunichte gemacht in dem noch mehr Leute eingeführt werden, wichtige Leute sterben und man somit fast keinen Anhaltspunkt mehr hat. Mal ganz zu schweigen davon, dass man dann auch nicht mehr so ganz checkt, was gerade vor sich geht. Die ganze Amtmosphäre und Spannung, die bis dahin aufgebaut wurde, geht dann langsam aber sicher den Bach runter. Es stellt sich ein regelrechtes “Tjopes, alles für die Katz”-Gefühl ein?!

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Wirklich schade, dass das letzte Drittel und vor allem das Ende so unbedfriedigend ausfällt. Für mich persönlich wäre es ansonsten echt ein top Film, aber so bleibt’s nur ein guter Film mit eben diesem Manko. Die Cinematographie wäre auch super gewesen und unterstreicht gerade am Anfang in den Wüstenszenen die Stimmung ungemein. Den Film können dann leider nichtmal die guten Schauspieler retten. Allen voran der Bösewicht, aber auch Josh Brolin als Antiheld kommt wirklich gut rüber. Warum Woody Harrelson in diesem Film mitspielt, kapierte ich zwar nicht so ganz, aber es ist immer schön, ihn zu sehen. ~_~

Tjopes halt. Schade.

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Mesrine – Public Enemy No. 1 – Mordinstinkt

ImageMESRINE
-l’instinct de mort
-l’ennemi public no°1

Erzählt die wahre Geschichte des Schwerverbrechers Jacques Mesrine, der in den Sechzigern und Siebzigern, der die französische Polizei und Öffentlichkeit in Atem hielt.

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Eine Inhaltsangabe zu liefern ist schwerig. Der Film behandelt nahezu das komplette Leben Mesrines, wenn auch nur Abschnittsweise und in teilweise sehr kurzen Episoden. Jacques Mesrine war zwischen 1960 und 1979 der französische Staatsfeind Nummer 1. Seit seiner Rückkehr aus dem Algerien Krieg führte Mesrine ein Leben eines Kriminellen. Angefangen mit simplen Diebstählen und Raubüberfällen, steigerte er sich natürlich auch bis hin zur Entführung und zum Mord. Ein bisschen sick, dass man ihn hierzulande gar nicht, bzw. nur sehr, sehr wenig kennt. Immerhin überfiel er irgendwie jedes Jahr mind. 10 Banken, brach ganze drei mal aus Gefängnissen aus, nahm bei einem Gerichtstermin einen Richter als Geisel, führte Dank Verkleidungen die französische Polizei an der Nase herum, floh nach Montréal in Kanada, wo er einfach weiter Banken ausraubte. Teilweise zwei Stück am Tag?! Aber erst ließ er es ruhig angehen und arbeitete mehrere Monate bei einem Millionär als Chauffeur. Als der Millionär ihn irgendwann feuerte, entführte er ihn kurzerhand und erpresste Lösegeld. xD?

Ihm lag auch immer viel an seinem Ansehen in der Öffentlichkeit. Die Polizei hasste ihn, während die normalen Menschen ihn fast als modernen Robin Hood ansahen, da er bislang ausschließlich Banken ausraubte oder sehr reiche Millionäre entführte. Die Stimmung kippte dann allerdings, als er einen Journalisten, der negativ über ihn berichtete, entführte und in einer sicken Höhle nackt auszog, verprügelte, ihn erschoss und davon auch noch Fotos machte und an die Zeitungen schickte. Die Polizei musste endlich handeln und schaffte es dann auch sogar ihn irgendwann auf den Straßen Frankreichs regelrecht hinzurichten. Ein klein bisschen mehr über sein Leben steht in seinem Wikipedia Artikel. xd

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So, jetzt haben wir aber das Problem der Verfilmung. Einerseits stimmungsvoll eröffnet, wundervoll gefilmt, mit einem tollen Score unterlegt und eine wahre Geschichte als Ausgangsmaterial, konnte mich der Film nicht so wirklich überzeugen. Der Anfang war wirklich toll und man lernt Jacques Mesrine kennen und wie er auf die schiefe Bahn gerät, bzw. gezielt darauf hinarbeitet und tjo… das war’s dann leider auch. Danach folgt ein Banküberfall den nächsten. Ein Ausbruch den nächsten. Ein Mord den nächsten. Eine Tussi der nächsten. Sicher, das war nunmal sein Leben, aber ein Film sollte immerhin halbwegs interessant gemacht sein. Wenn Jacques Mesrines Leben nur aus Wiederholungen bestand, dann hätte man es ein wenig anders aufziehen oder meinetwegen seine Geschichte etwas umschreiben müssen. Immerhin soll das ja ein Film sein und keine Dokumentation / Biografie. Hinzu kommt, dass der Charakter des Jacques Mesrine sich kaum verändert. Einzig sein Bauch wächst – was wirklich realistisch umgesetzt wurde, aka Vincent Cassel wurde echt fett xD? (bzw. las ich, dass der Film “andersherum” gedreht wurde und Vincent Cassel in Wirklichkeit abnahm, aka) – aber ansonsten passiert nicht viel mit ihm. Mit seinem Umfeld schon gar nicht, da er alle paar Minuten die “Freunde” bzw. die “Freundinnen” wechselt. Man hat also kaum Anhaltspunkte außer ihn selbst und tjopes… man hasst ihn nicht, liebt ihn aber auch nicht.

Wer also ein Epos á la Goodfealls oder Der Pate erwartet, der kann nur enttäuscht werden. Wem eine möglichst bunte Inszenierung Mesrines Leben genügt, der darf sich das gerne mal anschauen. Vor allem mit dem Wissen im Hinterkopf, dass sich vermutlich zu 80 % des Filmes wirklich so zugetragen hat. Das macht den einzigen Reiz aus.

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You Kill Me

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YOU
KILL
ME!

Frank (Ben Kingsley) ist Auftragskiller im Familienbetrieb der polnischen Mafia in Buffalo. Leider hat er ein Alkoholproblem, was seine Arbeit zunehmend erschwert. Als er eines Tages auf einen zu killenden Auftrag wartet, schläft er besoffen ein und das Ziel entkommt. Sein Onkel kann Frank so nicht mehr einsetzen und schickt ihn nach San Francisco zu den anonymen Alkoholikern. Dass er dort auch auftaucht, dafür sorgen Bekannte vor Ort. Aber Frank merkt selbst, dass es so nicht weiter gehen kann und besucht – zwar widerwillig – die Meetings. Er bekam in San Francisco auch einen Job bei der Leichenaufbereitung eines Bestattungsunternehmens besorgt, wo er fortan arbeitet. Als er dort die geile Milf Laurel (Tea Leoni) kennenlernt, lohnt sich die ganze Geschichte auf einmal für ihn.

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Hab’ nur durch Zufall von dem Film erfahren und wusste vorher nur soviel: Eine Kanone. Ben Kingsley. Und schwupps, schon wollte ich ihn sehen. Ben Kingsley gefällt mir ja mittlerweile sehr, vor allem in Rollen dieser Art. You Kill Me ist eine Komödie mit eher schwärzerem Humor, aber derart schwarz, wie auf dem Cover angepriesen, ist er gar nicht. Dafür sind die Situationen, der daraus resultierende Humor und vor allem Ben Kingsleys Sprüche wirklich witzig. Ben Kingsley nimmt man die Rolle gleich direkt in der ersten Szene, in der er den Schnee vor seiner Tür schippt, ab und darf sich dann auf die restlichen 90 Minuten mit ihm freuen. Fast gefiel mir aber die ebenso zynische, witzige und sehr geile Milf an Ben Kingsleys Seite besser. Ihre Sprüche sind nicht von minderer Qualität und dadurch, dass sie so einen abgebrühten Charakter spielt, nimmt man ihr die späteren Entscheidungen eher ab. Frank ist immerhin ziemlich offen zu ihr und offenbart ihr nicht nur, dass er bei den anonymen Alkoholikern, sondern auch Auftragskiller ist. Das scheint sie aber gar nicht so sehr zu stören, sie ist einfach eine Milf, die nicht mehr allein sein will und vermutlich schon allerhand erlebt hat im Leben. xD

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Luke Wilson spielt auch mit und das mal wieder gewohnt klasse. Der Schauspieler ist mir ja durch die ganzen Wes Anderson Filme ein bisschen an’s Herz gewachsen, von daher war ich erfreut ihn auch hier zu sehen. Wenn auch mit viel zu wenig Screentime. Es bleiben aber dennoch genug Gespräche zwischen Luke Wilson und Ben Kingsley sowie der Milf, so dass kaum Langeweile aufkommt. Einzig der Subplot mit der polnischen Mafia, die sich mit der irischen Mafia um Gebiete in Buffalo streitet, nervt irgendwann ein klein wenig. Für eine Mafia sind die Typen zu uninteressant und doof und wirklich zur Entwicklung von Frank tragen sie auch nicht bei. Hier hätte es mir weitaus besser gefallen, wenn man die Minuten mehr mit Franks Zynismus gefüllt hätte.

Ansonsten gibt’s bei einem Film dieser Art natürlich nichts großartiges zu berichten. Keine Special Effects, handwerklich gut gefilmt, Musik trällert so vor sich hin, das war’s. Was hier zählt sind die Schauspieler und deren Charaktere und die Story, in welcher sie sich befinden. Und die war witzig und interessant. Nice Film.

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Welcome To Dongmagkol

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Welcome To Dongmakgol

Korea 1950. Der Koreakrieg. Eine mittlerweile auf 3 Mann geschrumpfte Truppe Nord Koreanischer Soldaten werden in ein Waldstück abgedrängt. Sie verirren sich und treffen irgendwan ein komisches Mädchen, welches sie vor Schlangen warnt und scheinbar keine Angst vor ihren Waffen hat. Das Mädchen führt sie in ihr nahe gelegenes Dorf. Dort treffen die Nord Koreaner auf zwei Süd Koreanische Soldaten. Schon bald stellen sie fest, dass auch noch ein US Pilot in der Nähe abgestürzt ist und auch seinen Weg in’s Dorf fand. Man reisst sich zusammen und versucht mit der Situation klar zu kommen.

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Welcome To Dongmakgol ist ein Antikriegsfilm in Komödiengestalt, was ihn aber nich davon abhält ernste Momente zu zeigen. Gerade gegen Ende hin. Koreaner scheuten ja noch nie Komödie und Gewalt, aber hier passt es wenigstens und der Übergang ist vor allem fließend. Wir dürfen die schönen Momente im Dorf mitverfolgen, als sich die Soldaten langsam annähern und das Leben im Dorf kennenlernen, aber wenn es soweit ist, fühlt sich der ganze Ernst, der auf einmal auf einen reinprasselt, gar nicht so verkehrt an. Und es wird sehr ernst mit ein paar Toten und viel Blut. Besonders gefiel mir an Dongmakgol, dass sich die Soldaten zwar zügig, aber nicht unrealistisch und zu schnell annähern. Es bleibt bis zum letzten Drittel des Filmes eine gewisse Distanz die imho einfach nötig ist, um ein solches Thema realistisch wirken zu lassen. Auch gut gelöst ist die Tatsache, dass mal ausnahmsweise die Nord Koreaner den ersten Schritt Richtung Freundschaft machen, während der Süden sich lange Zeit ziert.

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Durch die guten Charaktere samt ihren guten Schauspielern fällt es einem also leicht die Soldaten, sowie das komplette Dorf ernst zu nehmen und lieben zu lernen. Auch wenn es stellenweise etwas kitschig wird und in einer Szene besonders weird. Zu dem Zeitpunkt liebt man den Film aber schon und freut sich einfach nur noch auf den Rest der immerhin 130 Minuten Laufzeit, die dann gegen Ende hin sogar noch zu kurz erscheinen. Optisch gibt es neben ein paar eher lächerlichen CGIs durchweg professionelle Aufnahmen mit tollen Einstellungen und stellenweise quietschbunt. Der Film sieht einfach klasse aus, was zum overall feeling natürlich enorm beiträgt. Am Schluss gibt’s dann sogar noch eine der tollsten Bombardementszenen, die ich je sah. :heul:

Uneingeschränkt zu empfehlen, schätze ich!?

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Miller’s Crossing

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Miller’s Crossing

Der fette Johnny Caspar besucht Gangsterboss Leo. Er bittet ihn, den Kleinganoven Bernie Bernbaum umlegen zu dürfen. Leo erteilt Casper aber leider keine Erlaubnis, weil Bernie Schutzgeld an Leo bezahlt. Also beschützt er ihn. Leos Freund und Berater Tom rät Leo allerdings davon ab, Bernie zu beschützen, da Casper mehr Ärger machen könnte, als Bernie wert ist. Das verzwickte an der Sache: Tom hat ein Verhältnis mit der Freundin von Leo, welche wiederrum die Schwester von Bernie ist und ihn ungern tot sehen würde. Alles klar soweit? Jedenfalls… ehm… gibt es dann noch random Twists und Blah Blah Blah. Keine Ahnung, wie ich das genau beschreiben soll…

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Miller’s Crossing ist ein Film der Coen Brüder, von denen man ja sehr viel gutes hört. Leider waren die Brüder oder das Marketing total bekloppt und releasten den Film im selben Jahr, wie z. B. Dick Tracy, Der Pate III und… Goodfellas (!). Klar, dass Miller’s Crossing da keine Sau mehr interessierte und der Film nur 5 Millionen in die Kassen spülte. Ach ist Wikipedia geil. Jedenfalls… evtl. lag das schlechte Einspielergebnis aber auch am Film? Er versucht eine Art Mafiafilm zu sein, ohne aber die Mafia ansich großartig zu behandeln. Hier geht es lediglich um 3 Hauptakteure, ein paar Nebenfiguren und das Spiel, dass Tom mit ihnen spielt. Offiziell spielt der Film zur Zeiten der Prohibition in Amerika, aber so wirklich kommt das kaum rüber, obwohl Kostüme, Sets, Dialoge, etc. durchaus stimmen. Anfangs ließen mich die Intrigen und Spielchen von Tom ziemlich kalt, aber immerhin kommt am Schluss doch noch so etwas wie Neugierde beim Zuschauer auf. Mein Hauptproblem war dann aber doch, dass alles so zufällig aussieht. Plant Tom das Spiel nun haargenau oder wurschtelt er sich einfach so durch und denkt nur von der einen Intrige zur nächsten? Auch am Schluss wird das nicht so ganz klar. Hat er nun einfach Glück gehabt oder sich gekonnt aus der Situation herausgewunden? Keine Ahnung. Leider interessiert’s mich auch nicht, da es mit Ausnahme von Caspers Overacting kaum Regungen im Film gibt. Tom Reagans Gesichtsausdrücke variieren zwischen nichtsaussagend und nichtsaussagend mit ein wenig Traurigkeit. Mehr gibt’s ansonsten nicht zu bewundern.

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Die Geschichte war ansich ganz in Ordnung, wenn man auf Mafiaschachspiele steht, aber leider wurde sie so umgesetzt, dass sie einen kaum juckte. Was mir aber positiv auffiel, war die Kameraarbeit. Das kommt anhand der screenshots leider gar nicht so gut rüber, aber Miller’s Crossing sieht relativ cool aus. Die Straßenszenen, wenn die Bullen sich Schießereien mit den Clubs liefern, haben eine ziemlich geile Beleuchtung und sehen klasse aus. Oder in Toms Wohnung z. B. Irgendwie wirkt das alles… keine Ahnung… “besonders”. Leider kann ich es nicht so gut beschreiben, wie ich gerne würde, aber Miller’s Crossing sieht echt gut aus. Auch ohne knallige Farben, Farbfilter oder gewagte Kameraperspektiven.

Die Musik ist dann noch einmal ein Kapitel für sich. Das erste mal kam ich ja durch den Trailer zu “The Last Guardian” – einem Spiel für die PS3 – in Berührung. Als ich dann hörte, dass die Musik eigentlich von Miller’s Crossing ist, war ich dann doch etwas verwundert und wollte den Film mal sehen. Mir war klar, dass mir die Musik das erste mal im Film dann bestimmt komisch vor kommt und das tat sie auch… aber auch die restliche Musik im Film bis hin zum Schluss. Sie klingt eher als würde sie etwas schönes Beschreiben, während die Sachen, die im Film abgehen, nicht so schön sind. Ich empfang sie bis zum Schluss als eher unpassend, aber wunderschön. ~_~

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District 9

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DISTRICT 9

Wikus van de Merwe (Sharlto Copley) arbeitet beim privaten Militär- und Sicherheitsunternehmen MNU. Dieses ist für den District 9 verantwortlich. District 9 ist ein abgegrenztes Gebiet am Rande von Johannisburg, in dem 1,8 Millionen Außerirdische Lebewesen untergebracht wurden, nachdem ihr Raumschiff über Johannisburg stehen blieb und sich nicht mehr rührte. Die Außerirdischen wurden in einem desolaten Zustand in einem Raum des Raumschiffes gefunden. Ihre Lage wurde aber im zum mittlerweile zum Slum mutierten District 9 nicht wirklich besser. Die Anwohner beschweren sich über die Außerirdischen und Menschen mussten auch schon dran glauben. Man entschließt sich zur Umsiedlung der Aliens. Ob die aber damit einverstanden sind, ist eine ganz andere Frage.

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Da war er also. Der Avatarkiller. Der Film, der Avatar die Hose herunter reisst und ihn ganz gewaltig von hinten fickt. Immer und immer wieder. Nur hat es leider keiner mitbekommen. Warum? Die Zeichen standen doch gut. Mit Peter Jackson fand sich ein sehr bekannter Name für’s Poster. Der Teaser Trailer war sehr interessant und machte Lust auf mehr. Die eigentliche Story war interessant genug um ein “Wie geht das wohl aus?”-Gefühl zu wecken. Was zum verfickten Geier ist also passiert, dass Avatar derart erfolgreich wurde und nicht etwa District 9?

Ach ja. Das Marketingbudget war zu niedrig.

So einfach ist das also. Man muss wirklich nur 50 Millionen USD für Marketing ausgeben und dann klappt das. Egal wie scheiße der Film ist. Aber gut, genug von Avatar, diesem DRECKSFILM. Ich rege mich sonst nur unnötig auf. Immerhin ist District 9 dennoch ein nicht zu verachtender Erfolg geworden. Gerade mal 30 Millionen USD kostete er und spielte um die 210 Millionen ein. Ich denke damit können alle beteiligten zufrieden sein. Sogar die Kritiken. Kein Wunder. District 9 ist klasse. Für meine Begriffe sogar perfekt, aber da hat jeder andere Maßstäbe, was auch in Ordnung ist. Der Film fängt recht witzig an und führt einen auf eine falsche Fährte, um dann im richtigen Moment den Knüppel auszupacken und einem auf’s Maul zu hauen. Ich ging eigentlich von einer – vielleicht sogar sehr klischeebeladenen – Parabel auf die Apartheit in Südafrika aus, aber weit gefehlt. Die ist zwar vorhanden und immer anzutreffen, hält sich aber dennoch erfreulich dezent im Hintergrund. Eher wie ein dunkler Schatten, der einem etwas Angst macht, als der berühmte Schockeffekt, bei dem man nur kurz erschrickt, ihn aber schnell wieder vergisst. Die Story nimmt jedenfalls eine eher andere Wendung, mit der ich nicht wirklich rechnete, die aber durchaus mindestens genauso interessant war und vor allem am Schluss vermutlich auch mehr Spaß macht.

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Jawohl, gegen Ende geht es gut ab. Mehr als in Avatar. Besser als in Avatar. Interessanter als in Avatar. Es ist also von der interessanten Story, mit Tiefgang bis hin zur dicken Action für’s Heimkino alles dabei, was man braucht. Wenn der Film die Waffen auspackt wird es passend zur Story unglaublich blutig aber auch wunderschön laut. Hier hat man wirklich nicht an den Effekten gespart. Gott sei Dank, denn die sehen einfach absolut geil aus. Für nur 30 Millionen (Ich geh mal vom Maximalwert aus, da ich nicht weiß, wieviel USD wirklich in die CGI flossen) stellt der WETA Workshop von Peter Jackson mal einfach so eine Horde von CGI und evtl. auch Puppenaliens, samt CGI Raumschiffen, CGI Explosionen und CGI Blut her, als wäre es ein Kinderspiel. Und dann sieht alles einfach mind. genauso gut und an mancher Stelle sogar wesentlich besser aus, als in Avatar. Was hat Cameron bitte falsch gemacht?! Avatar ist ein epic CGI Fail, wenn man das Resultat mit District 9 vergleicht und dabei das Budget im Auge behält. Die Aliens sind natürlich nicht perfekt. Man kann sie sehr oft immer noch als CGI erkennen, aber es gibt Szenen im Film, die sehen wirklich grandios aus und entweder man benutzte wirklich Puppendummies oder der WETA Workshop schaffte wirklich echt aussehende CGIs. Ich weiß es nicht so genau, aber mir ist das auch wirklich scheißegal, solange der Film so genial aussieht. Schon allein das Schiffdesign (siehe Bild unten) ist dem von Avatar weitaus überlegen.

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Scheiße ich will gar nicht so oft Avatar erwähnen, weil jede Zeile über diesen miesen Drecksfilm zuviel Promo ist, aber der Vergleich bietet sich ja gerade zu an. Jedenfalls… gibt es noch etwas, was ich erwähnen sollte? Schauspielerisch wird einem gekonnte Handarbeit geboten und der Soundtrack kann sich auch hören lassen. Im Nachhinein könnte man sich zwar noch wünschen, dass der Hauptcharakter etwas mehr Entwicklung durch macht oder man etwas mehr über die Aliens erfahren hätte aber das muss nicht wirklich. Der Film funktioniert auch wunderbar so wie er ist und er ist nun neben Sunshine einer meiner weiteren Sci-Fi Favouriten.

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Hudson Hawk

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Hudson Hawk saß 10 Jahre lang hinter Gittern. Als er endlich raus kommt, beschließt er das Stehlen aufzugeben. Dies ist allerdings nicht so einfach, da er der beste ist und sein Können hoch im Kurs steht. Die Mario Brothers (Ja) fordern ihn auf, eine Arbeit Da Vincis für sie zu stehlen. Er hat keine andere Wahl und will nur noch diesen einen Diebstahl erledigen. Doch er gerät in einen Mischmasch von Interessen…

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Holy shit! Ich sah Hudson Hawk ja das letzte mal vor… keine Ahnung… 351 Jahren auf Sat. 1. Ich glaubte nun, mich daran erinnern zu können, dass ich den Film recht gut fand. Deswegen wollte ich ihn jetzt all die Jahre später gerne mal wieder schauen. Ich konnte ja nicht ahnen, wie die Erinnerung täuschen kann. Was zum Teufel ist denn Hudson Hawk für ein Film bitte. So hat man Bruce Willis wahrhaftig noch nicht erlebt. Die Ausgangslage ist eigentlich ganz interessant. Es geht um irgendeine Da Vinci Maschine, die aus wertlosem Metall Gold machen kann. Dazu benötigt es eine Art Kristallstern, der in drei Einzelteile zerlegt und in drei verschiedenen Arbeiten Da Vincis versteckt wurde. Diese soll Hawk klauen, etc. Das CIA, die Mafia und ein Milliardärsehepaar interessieren sich dafür und der Vatikan hat natürlich auch noch ein Wörtchen mitzureden. Man hätte also eine Mischung aus Abenteuerfilm, Krimi und Komödie drehen können. Leider kam es nicht ganz dazu. Der Anfang ist ja noch in Ordnung. Er zeigt Bruce Willis als smarten Profidieb, der auf locker flockige Weise sein Können unter Beweis stellt und dabei mit seinem Partner noch singt, während er das erste Artefakt stiehlt. Und bei Ablieferung an die Mario Brothers taucht plötzlich der random Butler auf und mordet wild um sich. Bis hier hin ist es wahrlich interessant.

Aber dann folgt etwas, was ich nur den “Outbreak” nennen kann.

Der ganze Film mutiert zu einer Art B-Slapstick Komödie. Bruce Willis zieht Grimassen, die man noch nie vorher an ihm sah und haut sprichwörtlich im Sekundentakt einen Kalauer, nach dem anderen raus. Dann taucht die CIA Truppe auf, die sich nach Schokoriegeln benannten und wenig später noch das Milliardärsehepaar, welches aus einem kranken Briten und einer sehr, sehr, sehr kranken Tussi besteht. Was hier an B-Gags abgefeuert wird, ist echt nicht mehr normal und leider auch völlig unpassend gewesen. Vorher war es noch eine nette Komödie aber jetzt ist es nur noch ein B-Movie mit A-Budget.

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Auch der Handlung kann man dann nur noch schwer folgen, da sich eine Intrige an die nächste reiht und ein Artefakt das nächste Jagd. Der Film versinkt im eigenen Wirrwar von Story, Gags und Bruce Willis. Sick fand ich ja auch, dass der Film Familientauglichkeit vortäuscht aber auf einmal, wie aus dem Nichts, plötzlich Leute explodieren, Körperteile und Köpfe herumfliegen und jede Menge Blut spritzt. Wtf? Immerhin ist Andy McDowel ziemlich sexy und der ein oder andere Gag sogar gut. Als Film ist Hudson Hawk zwar nicht zu empfehlen, aber vielleicht taugt er ja manchen Bruce Willis Fans.

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Zombieland

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Zombieland

Ein Virus ist auf der Welt ausgebrochen, der Menschen in Zombies verwandelt. So ziemlich die ganze Welt hat schon dran glauben müssen, bis auf Columbus (Jesse Eisenberg). Er hat eine Liste mit Regeln, die ihn bislang überleben ließen. Auf dem weiten Weg zu der Heimatstadt seiner Eltern trifft er auf Tallahassee (Woody Harrelson), der ihn ein Stückchen mitnehmen will. Tallahassees Liebe zu Twinkies bringt die beiden jedoch in Schwierigkeit. Als sie einen Supermarkt nach dem süßen Gebäck durchforsten, treffen sie auf die zwei Schwestern Wichita (Emma Stone) und Little Rock (Ka wer) und ehe sie sich versehen, haben die zwei ihr Auto geklaut und sind abgehauen. Doch Columbus und Tallahassee geben noch lange nicht auf. Blah Blah Blah.

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Der Plot ist eigentlich ziemlich bekloppt. Da gibt es mal wieder den Viral Outbreak und alle Menschen werden zu Zombies. Wir verfolgen nun ein paar wenige Überlebende, die sich alle ein Ziel gesetzt haben und irgendwohin fahren wollen. Die zwei Mädels wollen in einen Vergnügungspark, Columbus zu seinen Eltern und Tallahassee sucht einfach ein neues Zuhause. Aber was soll man auch schon anderes machen, wenn die ganze Stadt in Schutt und Asche liegt und scheinbar nur noch von Zombies regiert wird. Ich glaube, ich würde da auch randomly wohin fahren, um zu sehen, ob es evtl. noch andere Überlebende gibt. Zombieland ist eine Komödie und fängt auch genauso an. In dem wirklich tollen Opening erzählt Columbus, wie er – der scheinbar schwache Computernerd – so lange überleben konnte. Zu verdanken hat er das seinen 30 Regeln, wie z. B. Regel Nr. 1 “Fitness”, zu der er sagt: “Als aller erstes sterben immer die fetten” und man einen dicken vor einem Zombie wegrennen sieht. Das macht den Film anfangs recht interessant, da endlich mal jemand im Mittelpunkt steht, der nicht nur planlos herumrennt, schreit oder random Dummheiten tut (Regel Nr. 22: “When in doubt, know your way out!”) sondern mit der Situation scheinbar gut zurecht kommt.

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Wenn die beiden aber auf die zwei Mädchen treffen, konzentriert sich der Fillm zunehmend auf die Charaktere. Die Zombies rücken merklich in den Hintergrund und an so manch einer Stelle fragt man sich, wo eigentlich die Zombies bleiben. Aber das macht den Film nicht schlecht. So lernen wir alle ein klein wenig besser kennen und dürfen uns auf ein recht umfassendes Cameo von Bill Murray als Bill Murray inklusive Ghost Busters Theme freuen. Aber irgendwann muss es ja weiter gehen und wenn die vier den Vergnügungspark erreichen, wird’s leider recht Klischeehaft und langweilig. Die Mädels stellen den Strom im Park an, weil sie gerne Karussell fahren wollen und tausende Zombies werden natürlich angelockt. Zu Beginn des Filmes war das Töten von Zombies noch recht kreativ, aber hier wurde dann nur noch geschossen, was man schon ca. 3435 mal sah.

Dennoch ein ganz nettes Filmchen mit einer sehr heißen Emma Stone?! :pen:

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Avatar

ImageDie Schlümpfe
von James Cameron

Jack Scully ist gehbehindert und… ja mehr weiß ich gar nicht über ihn? Jedenfalls kommt er eines Tages randomly in ein Raumschiff, welches ihn postwendend weiterschickt nach Pandora. Dem sagenumwobenen, erdähnlichen Planeten, auf dem einst ein tolles Mineral gefunden wurde, was unfassbar viel Geld wert ist. Der Abbau könnte so einfach sein, wenn da nicht die doofen Einheimischen wären, die kein Verständis dafür haben, dass sie umsiedeln müssen, weil unter ihrem Dorf – ein Baum – das größte Mineralvorkommen in der Reichweite von 200 Klicks ist. Was immer das auch sein mag. Ich schätze mal keine Mausklicks. Jedenfalls, dieser Jack gerät in eine random Gruppe von Wissenschaftlern und nimmt am Avatarprogramm teil. In diesem Programm schlüpfen Wissenschaftler in die Körper von (nachgebauten?) Einheimischen um diplomatische Beziehungen zu führen. Sie lehren den Einheimischen Englisch und lernen im Gegenzug deren Kultur kennen. Das Militär ist aber auf eine etwas schnellere Lösung aus und so zerbomben sie einfach den Baum der einheimischen, woraufhin diese ganz böse werden.

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Wow, die Story ist derart scheiße, dass man sie schon kaum richtig in Worte fassen kann. Was zum Teufel hat sich James Cameron denn da bitte ausgedacht? Ich hab ja nun wirklich nicht die tiefgründigste, geistreicheste und mit zahlreichen Twists und Rätseln versehen Story erwartet, aber was einem da serviert wird, ist schon wirklich ziemlich mies. Alle Achtung. Das fängt schon bei der Ausgangsituation an. Im Eiltempo wird man in die Geschichte geworfen und bekommt nur das aller wichtigste erklärt, was im späteren Verlauf aber eigentlich egal ist, da nie wieder darauf eingegangen wird. Das Mineral, was abgebaut wird zum Beispiel. Es wird kurz erwähnt und als Grund genannt, warum die Einheimischen mit ihrem Baum umziehen müssten. Tja und danach ist leider nie wieder die Rede davon? Und die angeblichen diplomatischen Beziehungen, die die Wissenschaftler mit den Einheimischen führen sind ja eh das geilste. Wieso muss man da in Fake Körper, die wie die einheimischen aussehen, schlüpfen? Werden die Menschen sonst nicht ernst genommen? Wissen die Einheimischen gar nicht, dass es Menschen sind? Oder doch? Wieso akzeptieren sie dann solch eine Maskerade? Irgendwie habe ich da etwas nicht ganz mitbekommen. Kann gut sein, dass es erklärt wird, ich aber aufgrund der Bilder etwas nicht mitbekam.

Aber gut, ist ja Popcorn Kino und was hier zählt ist ja schließlich der “Ride”, nicht wahr?

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(Erzählt mir bitte nicht, dass das nicht total lächerlich aussieht???)

Tjo, leider kann Avatar da auch nichts wirklich prickelndes bieten? Ich meine das fängt ja schon bei den Special Effects an, die einfach immer noch aussehen wie Special Effects. Wieso wurde da so ein Wind darum gemacht, wenn es dann doch nur “nett” aussieht und nicht “Baha OMG WTF, das ist echt gerendert?”. Wieso kann man heutzutage menschenähnliche Wesen immer noch nicht so animieren, dass sie einem echt erscheinen? Die erste Enttäuschung also (bzw. hab ich das ja vorher schon gewusst, wollte mich dann aber vergewissern.). Und dann gleich die zweite. Die Action ist zwar vorhanden, aber naja… es gab’ jetzt nichts, was mich hätte staunen lassen. Die Kämpfe im Wald sind genauso unübersichtlich, wie die spätere Schlacht im Himmel. Durch die CGIs fühlen sich wohl viele Regisseure dazu verleitet abartige und teilweise in der Realität unmögliche Kamerafahrten einzubauen, was aber leider nicht cool aussieht, sondern einfach nur verwirrt. Ich wünsche mir wieder etwas mehr Fokus auf das Geschehen selbst. Ich will nicht mit der Kamera bei jemandem auf den Rucksack geschnallt sein, weil das halt rumwackelt wie die Scheiße? Aber gut, eine etwas ruhigere Kamera hätte ja nur offenbart wie unfassbar scheiße die Tierwelt von Pandora aussieht.

Die Tiere im Wald sehen ja noch mehr nach CGI aus, als die Einheimischen selbst. Bunt bis zum geht nicht mehr und mal wieder mit diesem typischen “Glanz”, den ich so oft bei CGIs bemängel. Gibt es keine Tiere mit Fell auf dem Planeten? Und die Pferde erst. Wieso sehen sie aus, wie eine Mischung aus einem Ameisenbären, Seepferdchen und einer Orchidee? Ich fühlte mich bei Pandora teilweise sehr an ein cheezy Airbrushpainting aus den 80er Jahren erinnert. Und wenn es Nacht wird… meine Fresse… dann leuchtet einfach der ganze Wald. Sollte das cool aussehen? Ich weiß nicht, was man damit bezweckte, aber es sieht eher aus wie diese Typen mit ihrem Bauchladen auf Jahrmärkten, die diese fluoreszierenden Sachen verkaufen. Ich hätte es schon bei der Schlusssequenz von “The Abyss” wissen müssen, dass Cameron mit CGIs in der Hand nur Scheiße anstellen wird. Bei “The Abyss” ging er ja auch schon so krank bunt ab. “The Abyss” ist eh ein tolles Beispiel. Der Film ist auch Popcorn Kino. Er hat auch dicke Effekte (für damalige Verhältnisse und… naja eigentlich auch heute noch). Das Ende war auch super cheezy. Aber immerhin hatte er auch gute Action, ein interessantes Setting und Charaktere, die sich sogar entwickeln und interessant sind oder werden. Da kann Avatar leider keinen Meter mithalten?

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Wieso dieser Film so derart erfolgreich wurde, kann ich mir leider absolut nicht erklären. Meistens habe ich ja eine Formel für den Erfolg von Crapfilmen oder kann diese zumindest anerkennen und sagen “Ja gut, ist ein guter Film, aber nicht mein Ding.” Aber Avatar… also… Das einzig gute an Avatar war der eine Corporate Typ. Der war recht witzig aber ansonsten… tjo… evtl. muss ich Avatar noch hoch anrechnen, dass mir trotz der kranken Laufzeit nicht wirklich langweilig wurde. Applaus. Ansonsten weiß ich echt nicht mehr, was ich darüber noch sagen soll.

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Let The Right One In

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Let The Right One In | Låt den rätte komma in

Oskar ist ein kleiner schüchterner Junge, der in der Schule andauernd von Conny geärgert wird. Da Oskar ein bisschen freakig ist, hat er schon längst ein Messer und übt abends, wenn er alleine ist, schon einmal vor dem Spiegel, wie er Conny gegenüber treten könnte. Eines Nachts geht er runter auf den Spielplatz vor’m Haus und erprobt das Messer an einem Baumstamm. “Schrei! Quieke wie ein Schwein!”, sagt er und sticht dabei auf den Baum ein, als plötzlich ein Mädchen hinter ihm steht. Seine Nachbarin im selben Alter. Oskar freundet sich langsam mit ihr an, doch sie ist nicht wie die anderen Mädchen in Oskars Schule. Sie ist anders…

…na wisst ihrs? Was ist sie wohl, hä? EIN VAMPIR NATÜRLICH! Oh ja, hahaha, ein Vampir. So ist das.

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Man sieht also schnell, “Let The Right One In” bietet jetzt nichts wirklich bahnbrechend neues, aber die Art wie der Film die Geschichte vom Vampir erzählt, ist wirklich hervorragend. Einen Twist gibt es nicht am Ende, aber dann doch ein kleines Aha-Erlebnis. Das heißt, wenn man es nicht vorher schon ahnte. Egal wie es ausgeht, der Film ist deswegen trotzdem gut, sehr atmosphärisch und spannend bleibt’s dann auch, da uns einfach die Beziehung der zwei Kinder – der eine normalsterblich, der andere Vampir – interessiert. Und da wir es hier mit Kindern zu tun haben, darf man sich auch entspannt zurücklehnen und muss keine komischen Liebesklisches á la Twilight befürchten. “Let The Right One In” bleibt in dieser Hinsicht durchaus auf dem Teppich, d. h. realistisch. Bis auf eine sehr “unlogische” Szene (bzw. “Das hätte ich nie gemacht, wenn ich er wäre!”) bleibt alles im Rahmen, ähnlich “Interview mit einem Vampir” jedoch ohne viel Schnickschnack oder Romantik.

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Witzigerweise fielen mir bei dem Film die tollen Special Effects auf, die eigentlich gar nicht so sehr auffallen. Klingt bescheuert, ist aber so. Die CGI sind wirklich gut gemacht und passen wunderbar in den Film und ja… ohne hätte es komisch ausgesehen. Ansonsten bleibt alles sehr Grau in Grau, was aber unbedingt zur Gesamtatmosphäre des Films beiträgt und uns schon beim Anblick von Elis (das kleine Vampirkind) Wohnung einen kleinen Schauer über den Rücken jagd.

Einen Punkt-, bzw. Penisabzug gibt’s dann aber doch, da der Film an so mancher Stelle ein bisschen zu langatmig geraten ist. Ich weiß, Spannung aufbauen, etc. aber manche Sachen dauerten dann doch ein klein wenig zu lange. Da hätte ich mir dann etwas mehr Inhalt gewünscht. Evtl. eine Todesszene mehr, da diese wirklich hervorragend waren. Besonders die Szene am Schluss, die jedem in Erinnerung bleiben dürfte.

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Ach so… klar, dass sich Hollywood (aka Kanada?!) schon die Remakerechte gesichert hatte und das Remake bald heraus kommt. :-) Man darf seeehr gespannt sein, aka eher weniger.

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