Prometheus

P R O M E T H E U S

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Die Prometheus ist auf dem Weg zum Planeten LV_233, auf welchem man die Ursprünge der Menschen vermutet. Als Sie auf dem Planeten ankommen, finden sie direkt, was sie gesucht haben. Und sind hinterher genauso schlau wie vorher. Und tot.

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Also angesichts dessen, welche Fragen der Film aufwirft und wie hochtrabend philosophisch er sich gibt, beantwortet er reichlich wenig und gibt auch kaum Anstöße zum selbst spekulieren oder drüber nachdenken. Die Ausgangssituation, dass die Menschen auf einen 2 Jahre entfernten Planeten reisen, weil auf der Erde Hinweise zu finden waren, die darauf schließen ließen, dass genau auf diesem Planeten jemand ist oder war, der einst mit Menschen in Kontakt stand, ist schon echt nice interesting und lässt großen Raum für philosophische Fragen, eigene Gedanken und tolle Storywendungen, aber so truely ausgenutzt hat das Ridley Scott irgendwie nicht. Die Leute treffen also diese Konstrukteure – noch dazu der erste Fund von Leben außerhalb der Erde für die Menschen – freuen sich wie Bolle und danach sterben alle und der Film ist zuende. Also irgendwie war das alles ein wenig nichtssagend und enttäuschend. Am Ende hat man mehr Fragen, als beantwortet wurden und fühlt sich ein wenig unterfordert.

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Dabei fängt Prometheus so nice atmosphärisch und spannend an. Eigentlich ist der Anfang fast eine 1:1 “Alien” Kopie, aber das macht ja nichts und zudem haben wir ja anfangs noch die Sache mit den Konstrukteuren und dem Ursprung menschlichen Lebens. Da macht man sich anfangs noch nice Gedanken was denn da nun auf dem Planeten ist, wer die Typen sind, was sie wollten, warum sie scheiterten, etc. Aber naja, dann wird Prometheus einfach zu einem Slasherfilm mit Gummidildos, viel Schleim in den verschiedensten Farben, Viren und durchdrehenden Crew-Mitgliedern. Der ganze, tolle Anfang wird dadurch leider ein bisschen zerstört.

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Aber immerhin, mir wurde der Film vorher so schlecht geredet, dass ich ihn dann doch recht okay fand. Der Anfang ist super, der Rest geht dann so und dann gibt es ja noch die Visuals, die einen halt echt weg fetzen. Ob es nun simple Landschaftsaufnahmen von LV_233 sind, die dunklen Gänge der weirden Behausungen darauf, oder die tollen Prometheus Sets und CGI. Alles sieht super geil aus, hat auch ohne H.R. Giger ein bisschen Alien Charme und Charlize Theron sieht so geil aus, dass man asapst die Leinwand bumsen will. Einzig die Vielzahl von holografischen Projektionen im Film sieht ein wenig zu clean und zu unpassend aus. Überhaupt war der Film in 3D aber schwer in Ordnung. Sehr dezent, nicht nervig und für mich bislang das “angenehmste” 3D Erlebnis. Wobei ich aber immer wieder sagen muss, dass es für mich immer noch nur ein Gimmick ist und den Film in keinster weise irgendwie “enchanced”. Es sieht auch alles andere als “realistisch” aus, imho.

Naja. Prometheus. Bisschen enttäuschend, aber deswegen definitiv mal anschauenswert. ~_~

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Battleship aka CGI Effects Demo Reel 2012

CGI Effects Demo Reel 2012 (incl. updated Water VFX plug-in)

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Aliens, Wasser, Navy! OMG!

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Also paha ey, Battleship. Ich erwartete ja so gar nichts und wurde auch nicht enttäuscht. Der Film bietet fast gar nichts, außer halt ziemlich nice CGI Effekte mit sehr fetter Wassersimulation (c) by ILM. Klar, eine truely nice, interessante oder noch nie dagewesene Story erwartete ja auch keiner, aber dennoch frage ich mich, wo die zumindest ihren Zweck erfüllenden Stories hin sind? Gibt genug Actionfilme, deren Story man eher vernachlässigen könnte, die aber in sich Sinn ergeben und deren Charaktere einem vor allem an’s Herz wachsen. “Aliens” bietet auch nur eine “Random Armytypen bringen ca. 89435 Aliens um, bis einer übrig bleibt.” Story, aber sie ergibt in sich Sinn, man stellt sich kaum Fragen oder wundert sich über die Story. Und die Charaktere die da mitmischen sind allesamt uniqe und entweder hassens- oder liebenswert. In Battleship jedoch wundert man sich das ein oder andere mal über die Story und so richtig mögen tut man eigentlich keinen, außer die Veteranen, die sich einfach selbst spielen und damit vermutlich die truesten und besten Charaktere im Film abgeben. xD Liam Neeson hätte man genauso gut mit einem Videotheken Pappaufsteller von “Taken” ersetzen können und was Rihanna in dem Film zu suchen hat, kann auch nur die Marketingabteilung erklären. Immerhin wird es vermutlich – dank ihrer Leistungen – auch ihr letzter Filmauftritt bleiben.

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Es heißt immer “ist ja nur ein Sommer-Blockbuster / Actionfilm” aber auch die müssen doch zumindest irgendwas bieten, was einen bei der Stange hält? Was wäre denn bitte Die Hard ohne Bruce Willis? Entweder ich bin einfach zu alt für sowas geworden oder viele moderne Filme schaffen es nicht mehr, Charaktere wie diese zu kreieren. Die Anfangssequenz, wo unser Hero einen Chickenburrito für seine Angebetete holen will, soll vermutlich seine Quirky- und Coolness gleich in den ersten 5 Minuten des Films hervorheben, ist aber direkt das Peinlichste am ganzen Film. Überhaupt das ganze Gelabere und Gehabe in den ersten 15 Minuten des Films lässt einen einfach nur den Kopf schütteln. Zum Glück wird es danach wesentlich besser, wenn sich alle beim Zielen konzentrieren müssen und bisschen Angst vor den Aliens haben. Dann wird der Film am besten, denn dann gibt’s die neuste Software auf dem CGI Markt zu sehen.

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Und das sieht schon richtig nice aus. Die Raumschiffe der Aliens sind nice designed und bewegen sich so nice im Wasser, dass man fastnur noch durch die kranken Lensflares an CGI erinnert wird. Also es sieht wirklich alles tops aus und selbst wenn es alles ein wenig übertrieben ist, so nimmt es immerhin nie solche Ausmaße an, dass man nicht mehr checkt was los ist. Also es bleibt alles angenehm sci-fi-ig und cgi-ig, wenn ich das mal so sagen darf, aka das kapiert ja überhaupt kein Mensch mehr. Am interessantesten am Film fand ich dann lustigerweise die Aliens, die ziemlich menschenähnlich sind, was mal eine willkommene Abwechslung zu den in letzter Zeit immer groteskeren Wesen im Hollywood Kino ist. Und genau den Aspekt hätte man eigentlich noch ein klein wenig ausbauen können, da sich mit dem Auftreten der Aliens schon ein paar interessante Fragen stellen, denen man hätte folgen können. Aber gut, ist halt nur ein Action-Blockbuster, von daher kann man es verkraften.

Nicht verkraftete habe ich hingegen die aufkommende Langeweile, die flachen Charaktere und die teilweise peinlichen Momente am Anfang und die wirklich schlechten Schauspieler. Kann man sich anguggen, wenn man mal nice Raumschiffe im Wasser sehen will, muss man aber auch nicht. Also ka.

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Motorway

MOTORWAY

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Cheung ist junger Verkehrspolizist und darf aufgrund seiner nicen Fahrskills auch schonmal Raser jagen und sie zur Strecke bringen. Dass er des Nächtens selbst relativ zügig unterwegs ist, kommt ihm bei der Arbeit nur zu Gute. Als er allerdings eines Tages einen Verdächtigen verfolgt stößt er an seine Grenzen und muss die Verfolgung aufgeben. Das wurmt ihn. Mit Lo hat er aber einen starken Partner an seiner Seite, der das Potential in ihm entdeckt und ihm gute Tipps gibt. Actually nur einen Tipp und ansonsten wird eigentlich auch nur gefahren.

Aber wie.

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Also baha. Motorway ist ja sicker… Pr0n. Carpr0n kann man fast gar nicht sagen, da die gefahrenen Autos alles andere als weltbewegend exotisch / schön / schnell oder gar teuer sind. Ein bisschen M3 BMW, bisschen Nissan und die komischen schwarzen Polizeikarren. Ja teilweise wird sich sogar mit den Standardwagen der Polizei gejagd. Der Pr0n im Film findet seine Entsprechung in der Art, wie die da in HK rumkurven. Da nur bisschen Highway rumgerase langweilig ist, geht es auch mal in super enge Gassen, um super sicke Kurven, wo eigentlich kein Auto normal rumfahren kann und am Schluss wird das alles durch eine relativ intensive Verfolgungsjagd bei 10 – 20 km / h in einem Parkhaus ohne Licht getoppt. Man fühlt sich etwas an Star Wars (“Luke, du hast deinen Bordcomputer ausgeschaltet, was ist los?”, “Use the force, Luke!”) Der Fahrstil und die entstehende Atmosphäre ist das Interessante am Film. Man nehme die Anfangssequenz aus Driver, streckt sie auf 90 Minuten und man hat Motorway. Das klingt bisschen langweilig, ist es aber gar nicht mal so sehr, vorausgesetzt man interessiert sich für Autos, Auto fahren, Hong Kong oder natürlich asiatische Frauen (Oooaaahhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh).

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Das und das relativ unspektakuläre Ende trüben dann den Gesamteindruck ein klein wenig. Die Story lass ich ja gerade noch so durch gehen, wobei ich mir das Privat- bzw. Nachtleben von Cheung etwas detaillierter hätte vorstellen können. Kommt er selbst manchmal mit dem Gesetzt in Konflikt oder entwischt er der Polizei immer, weil er so gut ist? Oder drücken die Kollegen ein Auge zu, weil sie ihn gut kennen, etc.? Was geht da ab? Warum erfährt man nix? Aber das Ende dann, das war mir für einen Autofahrstilpr0nfilm dann doch ein wenig zu schnell, zu komisch, zu unspektakulär eben. Hier hätte ich mir irgendwie “den ultimativen drive move” oder sonst irgendwas weirdes gewünscht.

Nichtsdesto trotz punktet der Film halt einfach mit toller Atmosphäre, welche durch die geile Kamera, die tollen Farben, die dezenten Darsteller und nicht zu letzt die Musik zustande kommt. Witzigerweise ist gerade die Jagd im Parkhaus bei Dunkelheit der eigentliche Augenschmaus des ganzen Films. Während der Credits gibt’s dann als Belohnung noch einen super nicen Song, zu welchem man direkt noch bisschen abgrooven kann. Drive lässt grüßen.

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Starship Troopers Invasion

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Eine Truppe Starship Troopers wird zu einem Rettungseinsatz in eine entlegende Forschungsstation vom Minister für paranormale Kriegsführung Carl Jenkings geschickt. Es gilt Überlebende zu retten und feindliche Bugs zu vernichten. Kurz nach dieser Mission bekommen sie den nächsten Auftrag; es gilt, Carl Jenkins, der erst kurz nach dem Rettungseinsatz mit dem Schiff Alisia abhaute, aus irgendeinem random Nebel zu retten. Es gibt keine Lebenszeichen und die Kommunikation brach ab. Was verbirgt sich auf dem Schiff? Was führen die Bugs – oder gar Carl Jenkins – im Schilde? Wieso zur Hölle macht man derart behämmerte Filme?

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Also wow, was für eine gequirlte Scheiße. Logisch, dass sich der Film nicht mit dem Original messen kann und auch gar nicht will. Das erwartet ja auch keiner. Was ich allerdings erwartete, war ein halbwegs anständiger, CGI animierter Film mit reichlich und guter Action. Geboten bekam ich ein an ein PS2 Intro erinnernden CGI Dünnschiss, der meiner Meinung nach sogar schon etwas aus dem TV stank, mit viel japanisch angehauchter Weirdness und langweiliger Action. Also ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, aber eigentlich war fast alles an dem Film scheiße.

Japan
Oh Got, ein japanisches Animationsstudio unter der Führung von Shinji Aramaki (Appleseed, Halo Legends) zeichnet sich für den Film verantwortlich und man sieht es auch direkt. Die Charaktere sind sowas von japanisch, dass es schon weh tut. Japaner können nicht einfach Charaktere durch ihre Charaktere entstehen lassen, sondern müssen andauernd noch random optisch bedeutungsschwangere Tattoos, Augenklappen, Prothesenarme oder natürlich auch immer gern gesehene Narben mitten im Gesicht haben, damit sie so etwas wie ein Charakter sind. Und natürlich darf auch der paranormale Typ nicht fehlen, der random Zeug mit dem Geist macht und… ach Gott, wie ich es hasse. Wenn es wenigstens richtige Charaktere gewesen wären, aber jeder einzelne bleibt natürlich so flach wie eine Flunder und einzig die Frauen bleiben nicht flach, da sie vom CGI Team natürlich ÜberbrüsteTM spendiert bekamen, mit welchen sie auch schön hausieren gehen. Überhaupt wird in den ersten 10 Minuten direkt gefickt, geflirtet und mit den Titten gewackelt, dass es nicht mehr lustig ist und alles andere, als zur Charakterbildung beiträgt, da es so lächerlich unrealistisch und lame ist.

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CGI
Also gegen reine CGI Filme, die nicht gerade animierte Knuffeltiere featuren habe ich ja gar nichts. Im Gegenteil, es sollte mal mehr normales CGI Zeug geben, aber wenn das dann so wird, wie Starship Troopers, dann nein Danke. Wie schon erwähnt fühlt man sich eher wie beim Betrachten eines PS2 Spieleintros, so “schlecht” sind die CGI. Die Menschen bewegen sich super awkward, schneiden random peinliche Grimassen und auch der Rest sieht einfach nur “Najo” aus. Wo sind die fetten Außenansichten, wie z. B. aus der Realverfilmung von Space Battleship Yamato (2011)? Warum um Gottes willen, sehen die Menschen aus wie Puppen und bewegen sich ebenso? Mit den “schlecht” animierten Gesichtern würde ich ja fast noch klar kommen, weil das einfach unheimlich schwierig ist, aber der Rest hätte doch bitteschön einfach nur “gut” aussehen müssen und das schafft er nichtmal.

Action
Da das der einzige Grund war, warum ich ihn mir überhaupt anschaute, war ich umso mehr enttäuscht. Die Action ist einfach nur langweilig, repetiv und “unrealistisch”. Die Eröffnungsschießerei geht viel zu lang und zeigt eigentlich nur schießende Waffen und zersplatternde Bugs in Endlosschleife. Die CGI Artists waren wohl so stolz auf ihr animiertes, grünes Bug-Blut, dass sie es direkt bei jedem einzelnen Bug zelebrierten und in Nahaufnahme zeigten. Und dann, wenn es fast so etwas wie interessant wird, nämlich bei der Bug-Queen, dauert die Szene ein paar Sekunden und außer einem kurzen Messerstich in ihr Auge (WTF?)gibt es nichts zu sehen. Oder wenn das Raumschiff auf die Erde stürzt, schon brennend kurz über Paris steht (!) und die Kapitänin es kurz vorher noch abfangen kann und in den Bergen landet, das ist schon höchst lächerlich und sieht leider nichtmal so imposant aus, wie es hätte müssen. Alles in allem einfach nur enttäuschende, hölzern und ungewollt komisch wirkende Action, die mit den Mech-Anzügen natürlich noch die japanische Note erhält, denn ohne Mechs geht es natürlich überhaupt nicht.

Alles in allem wirklich ein sehr lächerlicher Film, an dem so gut wie alles schlecht ist, selbst die Synchro und die Musik, von der ich nichtmal viel mitbekam, weil sie so unscheinbar lame war. Muss man sich absolut nicht ansehen, nicht einmal aus Interesse an Starship Troopers.

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Fairy Tale Killer

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Fairy Tale Killer

Random geisteskranker Weisenjunge bringt Leute um und hat als Vorbilder für die Tode Märchen wie Der Wolf und die sieben Geißlein oder Hänsel und Gretel halt. Tjopes, Polizei schnappt ihn dann. Lol.

Der Plot ist so geil wie der Film, nämlich gar nicht. Man weiß asapst von Anfang an, was los ist und die Story macht auch gar keinen Beanstandungen irgendwie etwas Spannung rein zu bringen. Der Film heißt zwar Fairy Tale Killer und es kommen auch ein paar Märchen drin vor, aber das nur am Rande und irgendwie wäre es auch ohne gegangen. Selbst Lau Ching Wan, der sonst ja eher ziemlich geil ist, kann den Film nicht retten und weiß gar nicht so richtig, was er tun soll.

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(Lau Ching Wang beim Drehbuch zerreissen)

Gefilmt ist alles recht schön, aber das reicht dann leider auch nicht mehr wirklich. Denn alle gute Optik wird vom langweiligen Drehbuch, dem Overacting des behinderten Weisenjungens sowie dem viel zu sicken Soundtrack zunichte gemacht. Die 90 Minuten quält man sich so durch und hoft auf ein Ende, welches dann schlussendlich auch kommt und zwar in Form eines 80s B-Movies oder sowas. Toller Film, Herr Danny Pang. Aka eher nicht so sehr. Setzen, 6.

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Einen Gnadenpen gibt es, weil die eine Polizistin recht cute ist und man die ganze Zeit daran denken muss, wie sie wohl nackt aussieht und ob sie es gern von hinten mag. :foto:

Love In The Buff

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L O V E · I N · T H E · B U F F

Nach den Geschehnissen von “Love In A Puff” sind Jimmy und Cherie nun schon ein paar Monate zusammen. Aber schon jetzt tun sich erste Reibungspunkte auf. Die Tristesse in der Beziehung spitzen sich zu und als Jimmy ein Jobangebot in Beijing bekommt, fliegt er los und lässt Cherie zurück. In Bejing lernt er asapst die super cute und hotte Yo-Yo kennen. Doch selbst mit der super cuten, hotten und mit ganz dünnen Beinchen ausgestatteten Yo-Yo kann er Cherie nicht ganz vergessen. Als diese ebenfalls ein Jobangebot in Beijing bekommt, kommt es zum unvermeidlichen Zusammenstoß.

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Ach ja, eine Rom-Com halt, was soll man dazu noch sagen. Sie sticht halt durch das nicht all zu schmalzige Drehbuch, sowie die wirklich suuuuper nice Kamera Arbeit hervor. Der Humor ist auch gut eingesetzt und zündet und so könnte man das Review fast schon mit einer Empfehlung abschließen. Aber irgendwie wäre mir das dann doch zu wenig.

Der zweite Teil bezieht sich des öfteren mal auf den ersten Teil, von daher ist man gut beraten, wenn man diesen sich mal angeschaut hat. Überhaupt war das ein toller Film, den man ruhig mal schauen kann. Ein bisschen gewöhnungsbedürftig sind dann ein paar Entscheidungen der Hauptcharaktere, aber wenn man sich mal in seinen eigenen Beziehungen past present und future umschaut, dann kommt man schnell zu dem Ergebnis, dass sie nur für Außenstehende weird erscheinen. Steckt man selbst in der Lage, macht man auch allerhand komisches Zeugs für oder gegen den jeweiligen Partner. Jedenfalls…. der Film ist überwiegend light hearted und so wirklich geheult wird eigentlich nur am Schluss, was ich mal ganz angenehm fand. Ansonsten sind die beiden Schauspieler Shawn Yue und Miriam Cheung mal wieder ein gutes Pärchen, welches sich trotz des Altersunterschiedes von immerhin 8 Jahren (ja, Miriam ist eine ziemliche Milf imho) schön ergänzt. Die neue aus Beijing, Yang Mi, bleibt da leider nur Staffage, was ich ein wenig schade finde, da sie noch das Zeug zum krassen Sidekick gehabt hätte. Immerhin sieht sie super loveable cute und hot aus und bietet somit was für’s Auge.

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Wie auch eben die Kameraarbeit, die Beijing sowohl bei Tag, als auch bei Nacht gekonnt in Szene setzt und schönes Bokeh nur dann zeigt, wenn unbedingt notwendig. Ein bisschen schade fand ich dann nur noch, dass die Musik so gar nicht auffiel und ich schon einen Tag später gar nicht mehr weiß, was da nun überhaupt für Musik lief. Ka, ey.

Jedenfalls… eh… ja schaut halt, wenn ihr wollt. Oder schaut Blade. Oder Drive. Oder Batman Dark Knight LOL! Ihr Bastarde.

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Ploy

PLOY

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Ein Todesfall in der Familie zwingt Wit und Daeng zurück nach Bangkok in ihr Heimatland. Sie flogen 20 Stunden aus den USA nach Thailand und Daeng möchte einfach nur etwas schlafen. Wit, vom Jetlag geplagt, geht runter an die Bar. Dort lernt er die angeblich schon 19-jährige Ploy kennen. Sie wartet auf ihre Mutter, die aber erst in ca. 4 Stunden kommt. Wit lädt Ploy ein, sich in seinem Zimmer etwas frisch zu machen und ggf. zu schlafen. Daeng kann natürlich nun nicht mehr schlafen und ist ziemlich abgefuckt von der ganzen Situation. Und dadurch kommen so langsam die Probleme in der Ehe zu Tage.

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Und noch ein Pen-Ek Ratanaruang Film, den man diesmal eher als Beziehungsdrama einordnen kann. In sehr langsamen Einstellungen spielt sich 90 % vom Film im Hotel ab, in welchem wir Wit und Daeng an der Schlaflosigkeit und den Problemen in der Beziehung fast zerbrechen sehen. Zumindest Daeng, da Wit eigentlich recht cool bleibt und mit Ploy ja eine nette, kleine Ablenkung hat. Dabei weiß man bei dem Film eh nie, wo Schlaf bzw. Traum und Wirklichkeit anfangen und aufhören, denn ständig sieht man noch den Barkeeper mit einer Putzfrau rumficken (ja, man sieht auch ihre kleinen Brüstchen) und überhaupt ist alles sehr… schläfrig. xD Dabei ist genau das, das tolle an dem Film. Das gleißende Licht, die langsamen Kamerafahrten, die monotone, teils bedrohliche Musik, das alles fängt den halb wachen und halb schlafenden Zustand des Ehepaares wirklich toll ein. Geredet wird erst gar nicht viel im Film, denn das “Drama” kriegt man auch durch die Handlung der Personen mit. Ich schätze fast, dass die Hälfte der Zuschauer bei dem Film einschlafen wird, aber die, die es nicht tun, werden dann noch mit der ein oder anderen sehr sicken und / oder weirden Szene belohnt. Es bleibt also auch definitiv durchweg spannend, was man am Anfang so gar nicht vermuten würde.

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Hurengeile Kameraarbeit, präzises Timing und eine Story, mit der sich fast jeder identifizieren kann (bis auf die sicken Szenen evtl. xD) und sehr nice Musik machen Ploy zu einem wundervoll atmosphärischen Drama um die Liebe und alles, was dazu gehört, ohne großartig Worte oder gar Tränen darüber zu verlieren. Gefiel mir sogar noch einen Tick besser, als “Headshot” vom gleichen Regisseur.

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Limitless

L I M I T L E S S

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Eddie Morra ist ein etwas glückloser Autor, der gerade an seinem ersten Buchvertrag sitzt, aber eine Schreibblockade hat. Seine Freundin ist gerade dabei, ihn zu verlassen und er hat selbst nach Monaten kein einziges Wort zu Papier (aka zu TFT) gebracht. Als er auf der Straße seinen Drogen dealenden Ex-Schwager nach langer Zeit wieder trifft, will er erst gar nicht so richtig mit ihm reden. Doch sein Schwager drückt ihm eine neue Droge auf, die er unbedingt ausprobieren soll. Durch diese Pille, soll er angeblich den vollen Umfang seines Gehirns benutzen können.

Und es funktioniert.

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Im Film geht es eben um den Eddie, der da diese neue Droge entdeckt, die ihn auf einmal völlig klar sehen lässt. Also im Gegenteil zu Alkohol sieht er alles klar, ist bei Verstand und sein Gehirn arbeitet auf Hochtouren. Und im Gegensatz zu Kokain fühlt er sich nicht nur gut, er wird gut. Schon nach ein paar Sekunden sprudeln die Worte nur so aus ihm und er schreibt sein Buch innerhalb von nur 4 Tagen zu ende. Aber schon bald fühlt er sich natürlich zu höherem berufen. Er hat einen Plan, für dessen Verwirklichung er erst einmal Kohle braucht. Dazu geht er an den Aktienmarkt, etc. pp. Von Limitless hatte ich das letzte Jahr noch nicht einmal gehört, was ich etwas schade finde, denn der Film ist wirklich gut. Die Story ist natürlich erstmal interessant und durch so ein paar gewisse Eckpfeiler wie komische Gestalten, die Eddie irgendwann verfolgen und auch der fragliche Nachschub an Pillen machen den Film auch wirklich spannend. Man kommt auch ständig in’s Grübeln, was man mit so einer Pille wohl selbst machen würde, könnte oder gar sollte. Am Anfang, wenn’s Eddie richtig gut geht, ist der Film noch relativ light hearted und fast ein bisschen witzig, aber schon bald wird’s natürlich düsterer und ernster, ohne aber in eine art “Drogendrama” abzurutschen. Das ist einerseits gut, andererseits hätte ich mir aber truely auch ein etwas kritischeren Blick auf die Droge gewünscht. Die Nebenwirkungen oder was bei einem kalten Entzug passiert, werden zwar angesprochen, aber irgendwie kam es mir fast beiläufig vor. Schon nach ein paar Szenen ist Eddie wieder am Schlucken und man hat so das Gefühl, als wäre das alles mit und dank der Pille gar kein Problem. Whut? xD

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Jedenfalls, das Ende hat dann noch eine kleine Überraschung in Petto und somit bleibt’s echt interessant und spannend bis zum Schluss. Die Schauspieler machen allesamt eine gute Figur aber wirklich herausragendes darf man hier nicht erwarten. Auch nicht von Robert De Niro. Der ist zwar nett, hat aber natürlich auch zu wenig Screentime, fand ich. Ansonsten gibt’s noch sehr schöne Kameraarbeit (mit einem sick geilen non CGI video-endlos-Zoom im Intro?!), whacky Musik und immer wieder die Frage, was wohl wäre, wenn man selbst so ein paar Pillen hätte. Aber bei 800 USD pro Stück eher unlikely. ~_~

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Nightfall

Nightfall

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20 Jahre saß Eugene Wang (Nick Cheung) nun im Knast. Als er wieder auf freien Fuß kommt stirbt kurze Zeit später der berühmte Musiker Han Tsui (Michael Wong). Es ist klar, dass Eugene der Mörder ist, nur wie kann die Inspector Lam (Simon Yam) es beweisen?

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Typische Mördermystery, die imho sehr langsam in Fahrt kommt, aber wenn dann erstmal so die wahren Begebenheiten auf den Tisch kommen, wird’s truely ein wenig interesting. Das meiste kann man sich fast schon denken, aber gerade am Schluss hat der Film dann doch noch ein paar Überraschungen parat. Der Film wird halt überwiegend von seiner Atmosphäre und seinen Darstellern getragen, die dafür aber auch hurengeil sind ey. Nick Cheung ist Taubstumm im Film und hat daher nicht viel zu sagen, aber er kommt direkt wie ein sicker Psycho rüber, wobei natürlich nie alles so ist, wie es scheint, blah blah. Simon Yam ist im wahren Leben vermutlich auch so, sonst könnte er nicht immer wieder diese Polizeitypen spielen, irgendwie. Sein Vater war ja auch truely Bulle. Und am aller sickesten ist ja Michael Wong mal wieder, bei dem man sich immer fragt, warum er überhaupt noch in Filmen mitspielen darf und warum er jeden zweiten Satz auf Englisch sagen muss. Ich versteh’ das einfach nicht so recht. Gut, in diesem Film passt’s sogar zur Rolle, aber dennoch.

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Tjoa und die Krönung setzt dem Film aber die uuuuuuuuuuuuuuuuunglaublich cute und sexy Janice Man. Oh man ey, sie ist so geil, dass man direkt ein bisschen stirbt. Ich meine…

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Whaaaaaaaaaaaaaaaaaaat!?

Jedenfalls… Auch wenn die Story “nur” sehr in Ordnung ist und das Drehbuch ganz langsam in Fahrt kommt, macht Nightfall echt Spaß durch seine Atmosphäre, die Kameraarbeit und die Schauspieler. Der sicke Fight im Knast am Anfang hat’s dann auch ziemlich in sich und wurde top gefilmt.

Nun weiß ich nicht mehr, was ich weiter schreiben wollte. Ka, schaut einfach mal, nice Film. LOL!

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A Simple Life

A SIMPLE LIFE

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Ah-Tao ist schon über 60 Jahre als Hausmädchen im Dienst der Familie von Roger (Andy Lau). Als sie eines Tages einen Schlaganfall bekommt, entscheidet sie, nun endlich in Rente und ein Altenwohnheim zu gehen.

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Sehr schönes Drama von Ann Hui, welches ohne großartigen Schmalz auskommt. Einen Plot in dem Sinne gibt es so eigentlich nicht. Wir begleiten einfach Ah Tao und Roger fast dokumentarisch dabei, wie sie mit der neuen Situation umgehen. Roger muss nun selbst im Haushalt worken und Ah Tao muss lernen, sich in dem Altenwohnheim zurecht zu finden, welches natürlich voller skuriller Gestalten ist. xD Am nicsten ist der noch fitte Onkel Kin, der sich von jedem immer 300 HKD für Nutten schnorrt. Schön auch, wie Ann Hui keine wirkliche Stellungnahme übernimmt, sondern die Geschehnisse relativ neutral zeigt. Anfangs gefällt Ah Tao das Wohnheim gar nicht und man könnte meinen, dass das alles scheiße ist, aber im Laufe des Filmes freundet sie sich damit an und gewinnt sogar den ein oder anderen neuen Freund.

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Tjo und damit ein Film dieser Art funktioniert müssen die Schauspieler natürlich super geil sein. Und mit Andy Lau geht das ja eh klar und auch Deannie Yip ist wunderbar. Der Film kommt ohne großartigen Schmalzemotionen wie Tränen oder Pianomusik im Hintergrund aus, schafft es aber gerade durch die Chemie zwischen den Schauspielern und die Körpersprache viel Gefühl zu vermitteln. Der Schluss ist dann auch einfach passend und würdevoll, so dass man fast schon mit den Tränen ringt.

Musikalisch hält der Film sich bedeckt, dafür weiß die Kameraarbeit außerordentlich zu gefallen. Irgendwie wirkt alles wunderschön, stylish und trotzdem “echt”. Wirklich schön gefilmter Film mit tollen Schauspielern und ein paar lustigen, alten Trotteln im Pflegeheim.

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