Spellbound

SPELLBOUND

Image

Seit einer Nahtoderfahrung in ihrer Kindheit sieht die überaus cute Yeo-Ri Geister. Aber nicht nur das, alle Geister in ihrem Umfeld jagen nach und nach auch allen ihrer Freunde und Bekannten Angst ein. Ihre Mutter zog mit ihrer kleineren Schwester nach Norwegen und mit ihren zwei besten Freundinnen hat sie nur über’s Telefon Kontakt, damit diese nicht auch noch heimgesucht werden. So lebt sie alleine in ihrem viel zu großen Haus und schläft mittlerweile in einem kleinen Zelt im Wohnzimmer. Eines schönen Tages entdeckt sie der aufstrebende Magier Jo-Goo im Publikum und wundert sich, warum sie nicht lacht. Er spricht sie daraufhin an….

ACHTUNG ROMANZE!

Image Image

Paha, ey. Ich stellte mich ja auf eine Rom-Com ein, aber das ist ja fast schon ein Rom-Com-Horrofilm. Die Geisterszenen sind für eine light hearted Rom-Com wirklich gut und scary gemacht und man ertappt sich das ein oder andere mal dabei, wie man etwas Gänsehaut bekommt. Unfassbar. Zusammen mit dem Rom-Com Rest ergibt sich so eine interessante Mischung, die durchaus gar nicht so verkehrt ist. Zumindest für das Horrorfilmgenre ist es eine willkommene Abwechslung, da Yeo-Ri zum Beispiel manche Scary-Szenen zusammen mit Jo-Goo erlebt und noch dazu sehr abgebrüht ist, was Geister angeht. Da sie ja schon jahre lang damit lebt und sich mehr oder weniger damit abgefunden hat, hat sie gar nicht mehr sooo eine Angst vor den Geistern. Besonders toll die Szene, in welcher der Magier Jo-Goo im Bett liegt und die sicke Wasserleiche über sich an der Decke entdeckt. Wir sehen seine Augen in Großaufnahme und unter Tränen stehend, kurz davor los zu schreien, da schiebt sich Yeo-Ris Hand davor und sie flüstert “Endure it just a bit.”. Ja, eine Beziehung mit ihr scheint nicht ganz so einfach zu sein, aber immerhin ist sie eine cute Asiatin und dafür lohnt es sich in jedem Falle, alles auszuhalten. Oooaahhhhh….

Image Image

Eh ja, ich schweife ab. Jedenfalls, der Film ansich ist natürlich Rom-Com typisch sehr cheezy und stereotypisch, aber die Schauspieler machen ihre Sache durchaus gut und irgendwie stimmt die Chemie. Das überträgt sich automatisch auf den Zuschauer und da verzeiht man gerne mal ein paar Genreklischees oder das weirde Ende, was ich teilweise gar nicht so richtig checkte. xD Ob der Film nun hätte 2 Stunden gehen müssen, sei mal dahingestellt, aber ich empfand ihn immerhin nicht als zu lang.

:pen: :pen: :pen: :pen: :transpen:

Lockout

Lockout

Image

Die Präsidententochter befindet sich gerade auf der “MS One”, einem Hochsicherheitsgefängnis im Orbit der Erde. Dort liegen um die 500 Strafgefangene in sogenannter Stasis. Das heißt sie werden tiefgefroren und künstlich am Leben erhalten. Die Präsidententochter will sich das mal anschauen, weil ihr zu Ohren gekommen ist, dass die Stasis für die Häftlinge nicht ganz ungefährlich ist. Von Todesfällen und Demenzerkrankungen ist die Rede. So und damit nun etwas Action im Film abgehen kann, gibt es natürlich einen Zwischenfall, 500 aufgetaute Gefangene und natürlich nur einen einzigen Mann, der die Tochter des Präsidenten retten kann.

Und weil er so cool ist und das auch weiß, gibt er ca. jede Sekunde einen coolen Spruch zum Besten.

Image

Also ich hab ja nix gegen “coole Typen” und ihre “coolen” bzw. witzigen Sprüche. Das ist okay, das kann mal ganz funny sein und auch hier gibt es ein paar funny Sprüche von Guy Pearce. Aber sorry, wenn es überhaupt gar keine ernste Stelle im Film gibt, oder der Hauptcharakter auch nur mal ansatzweise so etwas wie Angst, Nachdenklichkeit oder Verletzlichkeit zeigt, dann kann ich ihn nicht als Menschen für voll nehmen. So beobachtet man also den muskel bepackten Sprüchekatalog, wie er sich Die Hard mäßig durch ein Gefängnis schlängelt und sehr oft schießt, springt und die wild umherfliegenden CGI in aberwitzigen Actionszenen überlebt. Das ist ganz nice, allerdings nur für 5 Minuten.

Danach wundert man sich schnell, warum man sich diese Scheiße eigentlich ansah. Ich erwartete jetzt wirklich keinen “Odyssey im Weltraum”, aber wenn schon ein Actionfilm, dann bitte mit guter Action. Hier ist alles ein wenig langweilig, teilweise mit regelrecht lächerlichen CGI (die “Motorrad” Sequenz am Anfang. OMG!), die Sprüche sind zu viel und dafür, dass es ein Actionfilm sein soll, geht dann sogar fast ein bisschen zu wenig Action ab. “Taken” z. B. (von den gleichen Producern?!) machte es da wesentlich besser.

Wenn man sich für ein Sci-Fi-Setting (hätte genauso gut auch im Jahre 1995 spielen können) interessiert und gerade im TV durchzapped, dann bitte… kann man ihn sich anschauen. Ansonsten muss man das eher nopes.

:pen: :pen: :transpen: :transpen: :transpen:

Headshot

Headshot

Image

Tul ist Cop und deckt einen großen Fall auf, wodurch ein hoher Politiker in die Bredoullie kommt. Tul wird zuerst mit Geld bestochen, den Fall aus Mangel an Beweisen zu schließen, als er dies jedoch ablehnt, wird er einfach auf’s Ohr gelegt. Er trifft eine super, super, super, super, super heiße Thailänderin (er wohnt ja auch in Thailand, aka) mit wirklich dicken Möpsen und bümst sie in einem Hotel durch. Als er im Hotel aufwacht und in’s Bad geht, liegt die Nutte tot in der Badewanne. Natürlich tauchen dann Fotos davon auf und er wird damit erpresst. Da er sich aber nicht erpressen lässt, landet er im Knast und muss dort erstmal drei Jahre absitzen. Eines Tages taucht Dr. Demon (nur ein Nickname von ihm) auf und bietet ihm an, ihn aus dem Knast zu holen. Dafür muss er nur böse Menschen killen.

Ach und außerdem sieht er nach einem Kopfschuss alles auf dem Kopf stehend.

Image Image

Mal wieder ein Film von Pen-Ek Ratanaruang (of Ruang talok 69, Monrak Transistor und Last Life In The Universe fame..) der auf den ersten Blick ziemlich vor Style strotzt. Hurenfette Kamerabilder mit geilem Nisen Bokeh, geilen Farben, super atmosphärischen Nachtaufnahmen und guten, dezenten Special Effects. Die Musik zeigt sich ebenso dezent und stylish und man freut sich schon auf einen guten Film. Und ja, er ist gut, wenn auch nicht perfekt. Mal wieder wird hier die Story um einen Hitman inszeniert und an der Story ansich ist so wirklich gar nichts neu, dafür ist sie halt einfach super geil inszeniert. Der “Trick” mit dem “alles verkehrt herum sehen” sieht optisch wirklich schön gefilmt aus, bleibt den ganzen Film über aber leider nicht mehr als ein Gimmick, da es weder die Story, noch den Charakter selbst beeinflusst. Warum man das nun überhaupt addete verstand ich jetzt nicht so genau, aber evtl. gibt’s da deepere Theorien dazu. Was bleibt ist also ein sehr stylisher Hitman Film, dessen einziger, erzählerischer Kniff dann die etwas unchronologische Erzählweise ist. Denn die Sache mit dem Buddhismus, mit dem philosophieren über Sinn und Unsinn seiner Arbeit als Auftragskiller, das alles hatten wir schon und irgendwann ist auch echt gut.

Image

Es bleiben also nur die Charaktere, die zwar nicht viel von sich preis geben, aber aus irgendeinem Grund recht interessant bleiben und im Falle der Mädels einfach unfassbar sexy sind. Die erste – die Nutte (siehe großes Bild) – ist ja sowieso nur noch bombastisch mit ihren runden Brüsten und ihrem perfekten Gesicht, sowie Körper, aber auch die zweite im Film auftauchende – eher der cute Typ – ist einfach nur wundervoll anzuschauen. Für Heteros definitiv zwei große Pluspunkte. Auch durch die ruhige Erzählweise kann der Film punkten, was natürlich auch gut zum spirituellen Einschlag des Films passt, aber so wirklich tiefgründig wird es dabei leider nicht wirklich.

Eigentlich ist es fast schade, dass einem überwiegend nur der visuelle Aspekt des Films im Gedächtnis bleibt. Gefilmt ist er wahrlich wunderbar mit super tollen Farben, atmospährischen Einstellungen, geilem Nisen Bokeh und der recht nicen First Person View. Da wünscht man sich direkt einen weiteren Film von Pen-Ek Ratanaruang, allerdings dann bitte mit einem Quäntchen mehr Story.

Image Image

Dennoch recht sehenswert imho. ~_~

:pen: :pen: :pen: :pen: :transpen:

Spacked Out

SPACKED OUT

Image

Cookie ist schwanger. Cookie ist 13.

Image Image

Fast dokumentarisch begleitet der Film die vier Freundinnen, Cookie, Banana (xD), Bean-Curd (xD) und Sissy ein paar Tage durch ihre Jugend. Sie sind alle noch minderjährig, perspektivlos, aufmüpfig und kleinkriminell. Der Vergleich mit dem damals sehr overhypten “Kids” drängt sich förmlich auf, der Vorteil hier ist halt, dass es Hong Kong ist. Einen wirklichen Plot gibt es dabei nicht, der Film dreht sich maximal um die Schwangerschaft der kleinen Cookie, wobei auch die Probleme der anderen Mädels nicht zu kurz kommen. Zwei davon sind lesbisch, die eine bumst dauernd mit random Typen rum (geil) und Cookies Mutter haute randomly ab, etc. pp. Das Schöne dabei ist, dass Regisseur Lau Kwok-cheung einem keine Moral auf’s Auge drücken will und die Mädels sehr neutral bei ihrem Tun beobachtet.

Und das machen die kleinen, asiatischen Mädels wirklich hervorragend. Alle stehen zum ersten mal vor der Kamera und legen hier eine realistische Performance nach der anderen hin. Sicher bin ich jetzt nicht so Hong Kong versiert, dass ich asap sagen könnte: “Ja, so sind die da!”, aber alles kommt 100 % natürlich rüber und selbst bei einer (fast) Sexszene bleibt alles wunderschön natürlich und realistisch. An das kantonesische Geschnatter der Mädels muss man sich zwar erstmal gewöhnen, aber dafür wird man gerade in der zweiten Hälfte des Films mit tollen Schauspielkünsten belohnt.

Oder sind die Mädls einfach echt? Wenn ja, dann will ich die notgeile da kennenlernen, aka…

Image Image

Tjo und weil das bis dahin alles fast sogar noch etwas langweilig wäre, gibt’s im hinteren Drittel des Filmes eine wahrlich sicke Drogenorgie mit super sicker Musik und leider viel zu wenig Sex. Hier hätte ich mir nun aber wirklich ein paar Tittchen gewünscht. Jedenfalls… einfach baha die Szene. Wirklich verschnaufen lässt einen der Film dann leider nicht, da ja noch die Abtreibung von Cookies ungeborenem Kind bevorsteht und hier wird’s teilweise sehr surreal und bissl scary sogar. xD Also wenn einem als Mann eine Abtreibungsszene schon weh tut, dann ist sie wirklich gut (?!) gemacht.

Mal schauen:

  • Gute Kamera
  • Süße, asiatische Mädels
  • Bissl weirdness
  • Drogen

Der perfekte Film?!

:pen: :pen: :pen: :pen: :transpen:

Fast ;)

Lunch With Charles

Lunch With Charles

Image

Tong bekommt eines Tages einen Brief von seiner Frau. In dem Briefumschlag ist der Ehering der beiden. Seine Frau lebt schon seit 3 Jahren in Kanada und wartet eigentlich auf ihren Ehemann. Seit 3 Jahren. Truely realistisch. Jede Frau waited doch locker 3 Jahre, ohne direkt nach 3 Monaten mit einem anderen rumzuknutschen, weil ja alles so total interessant und cool im anderen Land ist. Ich schweife ab… jedenfalls, so versteht Tong nun, ist das der letzte Versuch seiner Frau, ihn zu überreden, nach Kanada zu reisen. Er macht sich auf nach Kanada, in der Hoffnung, seine Ehe retten zu können. Da sie einen Marketingevent in Banff plant, macht er sich auf dorthin, ohne zu wissen, dass sie wegen einer Planänderung kurzfristig in Princeton halt machen muss. Und ohne es zu wissen, landet auch er in Princeton. Im selben Bed & Breakfast Hotel.

Wo sie beide jeweils jemanden kennenlernen. Auweia.

Image Image

Den Film schaute ich mir eigentlich nur wegen Lau Ching-Wan und dem sicken Cover an. Irgendwie sah mir das nach einem Actionfilm aus. Konnte ja nicht ahnen, dass es eine Rom-Com ist. Jedenfalls… ist es die erste Hong Kong – Kanada Co-Produktion überhaupt und das Interessanteste und lustigste daran war dann natürlich der englisch sprechende Lau Ching-Wang allein in Kanada. Da crashen Kulturen und da gibt es natürlich auch “Fish Out Of The Water”-Gags, die Regisseur Michael Parker allerdings relativ gut – nämlich realistisch – inszeniert. Des Weiteren bietet der Film auch eine Art Verfolgungsjagd, da die beiden ohne es zu wissen, den gleichen Weg verfolgen und teilweise sogar im selben Hotel schlafen. Das führt zu ein paar ganz netten Szenen und macht den ganzen Film dann doch ein wenig interessant. Denn gefühlsmäßig bleibt hier alles relativ verhalten und dezent. Immerhin bleibt’s damit auch recht realistisch und irgendwie ist die Sache mit der Liebe ja truely meistens das Gleiche.

Image Image

Alles in allem gar kein so schlechter Film, der mich truely unterhalten hat. Überwiegend durch seine Machart (Kameraarbeit ist sehr gut, Musik ist auch recht gut) und Lau Ching-Wan in Kanada. Das Ende ist dann auch erfrischend Un-Hollywood und überhaupt gibt es ein paar recht schräge Szenen im Film. Da wäre einmal Bif Naked, die in ihrem ersten Shot beim Holzhacken (!) aussieht, wie eine Transe oder der Rührei servierende Veganer, der das “Hotel” betreibt. Recht weird ist dann auch, wie die Chinesen andauernd über die Gwailos, also die “weißen Teufel” bzw. “scheiß Ausländer”, ranten, während die selbigen gar nichtmal so die Probleme mit denen haben und recht offen sind. Nice, wenn es eine Kritik an den Hong Kongern ist, weird, wenn es truely ernstgemeint ist. xD Was ich mir aber bei einer Co-Produktion so nicht vorstellen kann.

Naja jedenfalls… sick und nice. Ka. xD

:pen: :pen: :pen: :transpen: :transpen:

Crazy Racer

Image

C R A Z Y . R A C E R

Geng Hao ist Radrennfahrer und muss beim wichtigsten Rennen seiner Karriere durch einen dummen Zufall (sein Gegner fliegt kurz vor der Ziellinie mit seinem Rad auf die Schnautze und hat dadurch die sprichwörtliche Nase vorn) eine Niederlage einstecken und wird nur zweiter. Als wäre das noch nicht genug, bekommt er in der Umkleidekabine von einem Pharmahersteller einen Werbedeal zwischen Tür und Angel angedreht. Direkt vor Ort wird das Werbevideo gedreht, Geng Hao trinkt einen Energy Drink und wird prompt darauf für immer vom Radrennsport gesperrt, da im Energy Drink Dopingmittel war und er ihn zwischen dem Rennen und der Dopingkontrolle danach trank. Man hat ihn sozusagen verarscht. Fortan schlägt er sich als LKW Fahrer für ein Fischrestaurant durch’s Leben. Als er eines Tages im Fernsehen einen Werbespot des Pharamaherstellers sieht, der ihn damals reinlegte, beschließt er Rache.

Und dann passieren noch ca. 538 andere Dinge.

Image Image

Also baha! Baha. Also… baha! Crazy Racer ist die zweite Komödie von Ning Hao und stellt einen dieser “sicke Zufälle” Filme dar. Wir beobachten die (Mis)Geschicke mehrerer Personen, deren Wege und Handlungen sich immer wieder überkreuzen und für den Zuschauer halt durch das Nichtwissen der Charaktere lustig werden. Crazy Racer war in der Hinsicht einfach sehr nice gemacht, denn die Überschneidungen werden nie zu sick oder zu zufällig. Alles passt irgendwie wie am Schnürchen zusammen und in fast jeder zweiten Szene wird etwas neues offenbart, über das man sich mehr oder weniger kaputt lacht. So etwas hinzukriegen, das bedarf wohl schon einiger, guter Planung.

Anfangs wirkte der Film noch etwas holprig und unpoliert, da das Timing etwas weird war und die Musik sehr cheezy klingt, aber schon nach ein paar Minuten hat man sich daran gewöhnt und verfolgt einfach nur gespannt die aberwitzigen Begegnungen der ganzen Charaktere, die einfach allesamt super perfekt verkörpert werden. Ob nun der dicke Drogenboss, Radrennprofi Geng Hao oder der schmierige und eklige Pharmahersteller, der seine Frau umbringen lassen will. Allesamt machen sie direkt einen sampathischen oder widerwertigen Eindruck und werden eigentlich nur noch vom “Auftragskiller Duo” übertroffen, deren Auftritte und Auftreten einfach nur geil ist.

Image Image

Der Humor ist 100 % Situationsbedingt und durch das geile, schnelle Drehbuch / Screenplay halt teilweise einfach nur zum laut Loslachen. Dabei werden aber auch die kleineren Gags zwischendrin nicht vergessen und das alles zusammen macht Crazy Racer einfach zum bisher lustigsten chinesischen Film, den ich sah. Bissl sehr sick war am Anfang auch der Crazy Racer Schrift, wie er eingeblendet wird. Es ist einfach eine 1:1 Universal Logo Kopie mit dem sich drehenden Planeten. Nur mit dem Crazy Racer Schriftzug. Wtf. xD

Die Auflösung, bzw. das Ende ist dann ein ganz, klitzekleines bisschen unzufriedenstellend. Erstens ist es mal wieder recht brutal und zweitens hätte ich mir einen noch etwas größeren “Knall” erhofft. Das hat jetzt übrigens nix mit Explosionen zu tun, denn da gibt es gegen Ende eine sehr geil gemachte, in welcher alles nur so rumfliegt?! Wirklich super nice gemaked und sehenswert (Screenshot 4). Dennoch, gegen Ende hin ist man sowas von zufrieden mit dem Film, da macht das dann auch nix mehr.

:pen: :pen: :pen: :pen: :pen:

Toy Story 3

Toy Story 3

Image

Tjopes also gestern watchten wir mal Toy Story 3 und ich bin immer wieder baff, wie Disney & Pixar es im Gegensatz zu allen anderen Herstellern schaffen Filme abzuliefern, die so ziemlich niemanden kalt lassen. Was hier an Gags und cuteness gezeigt wird, lässt einen meist warm ums Herz bzw. die Mundwinkel anheben und da ist der dritte Teil des Franchise Gott sei Dank nicht anders.

Woody und die anderen checken endlich, dass Andy (@elend: Alter.. xD) keinen Bock mehr auf sie hat. Sie sollen auf dem Dachspeicher verstaut werden. Der geile Andy checkt natürlich im Gegensatz zu seiner rotzdummen Mudda, dass Figs nicht in dumme Kartons gehören, weil sie dort Sauerstoff und am besten noch Wasser von nem kaputten Dach abbekommen. Also steckt er sie in einen Müllbeutel, nur um von seiner Schwestern abgelenkt zu werden, woraufhin die Mutter den Beutel nach unten zur nahenden Müllabfuhr bringt. Blablabla irgendwann landen alle in Sunnyside, wohldenkend, dass Andy sie eh nicht mehr haben will. Dort ist es erst noch supernice aber bald merken die Freunde, dass sie gewaltig von einem anderen Spielzeug verarscht wurden. Die Flucht beginnt..

Der Anfang von Toy Story 3 ist so bombastisch wie bei Teil 2. Eine Mischung aus Western, mit dicken Explosionen, Affen, einem Riesenschwein mit Laserwumme und fetten T-Rex Sounds wird uns dargeboten und zeigen (mal wieder) was man eigentlich als Kind für eine geile Fantasie hatte. Hurengeil fand ich das, erinnert es mich doch an meine eigenen Erlebnisse mit den Masters Of The Universe (Snout Spout :love). Dann ist aber (leider) schnell schluss und der eigentliche Film beginnt.

Der Rest ist erstmal klar und unverändert: Truely amüsante Gags, witzige, bis zu total knuddelige Tiere ~_~ und viele viele Farben. Die Geschichte ist relativ gut wenn man daran denkt, dass es sich hier immerhin schon um einen dritten Teil handelt, bei dem oft alles nur noch lächerlich peinlich wirkt. Dennoch fand ich es blöd, dass erstmal niemand Woody glaubt aka wie in Teil 1 und em tjopes.. ich dachte es sind friends.. wieso vertrauen sie ihm nopes?!? >:O

Naja egal, irgendwann gehts natürlich bisschen mehr rund und das war auch standard (was nicht schlecht aufzufassen ist). Aber am Ende also vor dem Epilog quasi.. es war gar nicht so großer Twist oder dicke Szene.. aber es war halt truely für mich ein wenig anders als bei anderen Disneyfilmen. Ich fieberte mit und fragte mich so richtig kindisch “Baha, was jetzt wohl passiert??” xDD Evtl. waren die Pilze in meinem Essen Abends “andere” Pilze? Tjopes, auf jeden Fall hatte ich nopes dieses Gefühl bei Teil 1 oder 2 und ich kanns auch nicht richtig erklären aber es war nice. Zwar nur 2-3 Minuten aber nice. ~_~

Naja und das Ende war dann ein wenig sentimental. Auch sehr nice. Eigentlich hätten sie hier nochmal Szenen aus Teil 1 und 2 bringen müssen um das Ganze zu unterstreichen aber es geschah nopes. Trotzdem ließ ich so Revue passieren, wie ich mit elend damals im Corso in Reihe 2 oder 3 (oder war es truely 1??) hockte und wir den Film watchten. =)

Najo und dann war er fertig. Ach was soll man hier für Bewertung raushauen. Das war ein typischer Pixarfilm, nicht mehr und nicht weniger. Und das bedeutet in diesem Fall aber:

:pen: :pen: :pen: :pen: :pen:

War Against Crime

War Against Crime – Heydays Of Bastards

Image

Ca. 30 Jahre umspannendes “Gangsterepos” im Korea der 80er und 90er Jahre. Man verfolgt überwiegend Choi Ik-hyeon wie er vom random Zollbeamten mit kleinkrimineller Energie zum Gangsterboss in Busan aufsteigt. Dabei macht er sich im Laufe der Zeit nicht nur Freunde und tjopes… man kennt das ja. Da werden schnell mal die Messer gezückt und schon sind alle tot.

Image Image.

Jedenfalls, der Film geht 2 Stunden und die ziehen sich dann leider viel zu lang. Kein Vergleich zu einem Goodfellas, der locker noch eine Stunde länger geht, sich aber danach wie ein 90 Minuten Film anfühlt. Irgendwie passiert im Laufe des Films gar nicht soviel. Es werden ein paar Deals abgeschlossen, bisschen rumgefighted und ganz viel von koreanischen Familienverhältnissen und Ehre gelabert. Das ist anfangs ganz nice und stylish, wird im Laufe des Films aber immer langweiliger. Das Ende ist dann auch eher bisschen unzureichend und naja… Kann man sich truely mal anschauen, schon allein wegen Choi Min-Sik, aber man hat jetzt echt nix verpasst, wenn man es nicht tut.

:pen: :pen: :pen: :transpen: :transpen:

Bayside Shakedown 3

Bayside Shakedown 3

Image

Die Wangan Police Station zieht um in neue State-Of-The-Art Räumlichkeiten. Aoishima darf die “Operation” leiten und während die ganze Polizeistation am Umziehen und in Aufruhr ist, bekommt natürlich keiner so wirklich mit, dass drei Waffen entwendet wurden. Die Bundespolizei macht sich auf die Suche, aber auch die Lokalpolizei will mithelfen. Immerhin sind es ihre Waffen. Und… ach ka, dann gibt’s halt random Gangster der natürlich was demanded, etc. pp.

Image Image

Ich will hier gar nicht soviel schreiben. Bayside Shakedown war eine humoröse, sehr gut laufende, japanische TV Serie über die Tokyoter Polizei im Stadtteil Wangan (oder so? Glaube schon.) und schaffte es dann auch recht erfolgreich auf die Kinoleinwand. Hier haben wir also nun nach sieben Jahren Abstinenz endlich wieder einen neuen Teil und tjopes, was soll man großartig sagen. Es gibt ein Wiedersehen mit alten Bekannten (aus dem ersten Film), die Charaktere haben sich vermutlich auch nicht großartig verändert (ich kenne die Serie nicht) und der Humor ist auch der gleiche. Einfach sympathisch, dezent und man sollte keine Schenkelklopfer oder großartigen Slapstick erwarten. Die Story ansich bietet jetzt auch nichts bahnbrechend neues, ist gar nicht mal so spannend, kann aber trotz allem und dank der Charaktere die immerhin etwas über 2 Stunden Laufzeit gut überbrücken. Am Ende war mir das “Drama” dann ein wenig zu pathetisch und generell hätte ich mir fast etwas Humor oder absurde Situationen gewünscht. Wie z. B. in Space Travellers, welches einfach immer noch der geilste, japanische Film ever ist ~_???

:pen: :pen: :pen: :transpen: :transpen:

Design Of Death

DESIGN OF DEATH

Image

WTF, ey.

Der mysteriöse Todesfall des Dorftrottel Niu Jie Shi (Huang Bo) in einem Dorf im Südwesten Chinas ruft Dr. Sheng (Simon Yam) auf den Plan. Er soll herausfinden, wie Niu Jie Shi starb und findet schnell heraus, dass das ganze Dorf Grund hatte, Niu umzubringen. Aber wie passierte es und wer ist der Schuldige?

Image Image

Also baha, der Film fängt einfach total crazy an, geht noch total craziger weiter und endet dann ein wenig unerwartet und sick. Eine gute Mischung, wie ich finde. Dafür, dass “Design Of Death” als “anything goes” Komödie (!?) angepriesen wurde, hat er einen ziemlich starken, düsteren Unterton. Gerade der Anfang ist alles andere als lustig und eher atmosphärisch dunkel und geheimnisvoll. Beim Durchsuchen des Dorfes nach Hinweisen kommt eine ziemlich gute Atmosphäre auf, die spannend ist und durch das Bergdorf-Todes-Setting auch ein wenig an “Schlafes Bruder” erinnert. Hier gäbe es einfach noch Potential für einen weiteren Horrofilm oder so. Und selbst wenn es durch Niu Ji Shis Streiche und abgedrehten Aktionen “lustig” wird, so ist das immer noch kein Slapstick Klamauk oder sonst irgendwie lachhafte Szenen, sondern einfach nur strange und fast beängstigend. Huang Bo spielt den Dorftrottel ziemlich gut, denn eigentlich ist er einfach nur ein richtiges Arschloch, welches die Gutmütigkeit der Dorfbewohner andauernd ausnutzt, aber trotzdem schafft Huang Bo es, dass man am Ende ein wenig Mitgefühl hat. Wirklich schön gemacht, imho. Alle anderen stechen eher gar nicht hervor, was auch ok ist, nur bei Simon Yam hätte man ein wenig mehr erwartet. Der lächelt den ganzen Film über brav, bleibt aber leider ein wenig Blass. Hier hätte ich mir auch mehr “Sherlock Holmes” oder sonstwas gewünscht. Ka.

Image Image

Die eigentliche Geschichte wird ein wenig zerstückelt dargestellt und bleibt eigentlich die ganze Zeit weg spannend, da man sich wundert, was nun genau geschehen ist. Die eigentliche Auflösung kann da dann leider nicht ganz mithalten und wird auch zu zerstückelt präsentiert, bzw. ist einfach nicht so koherent, dass ich sie auf Anhieb verstanden hätte. xD Kann aber auch an meinem kaputten Gehirn liegen, keine Ahnung.

Jedenfalls, mich hat der Film überrascht. Er ist interessant, scary und crazy zugleich (was man sonst nur von Frauen sagen kann) und als kleines, optisches Leckerlie bzw. zum Wanken gibt es einfach noch die süße Yu Nan mit ihren vollen Lippen und sicken Kontaktlinsen. Kein Wunder, dass sie asapst eine Rolle in “Expendables 2″ bekam…. whut???

:pen: :pen: :pen: :pen: :transpen: