Limitless

L I M I T L E S S

Image

Eddie Morra ist ein etwas glückloser Autor, der gerade an seinem ersten Buchvertrag sitzt, aber eine Schreibblockade hat. Seine Freundin ist gerade dabei, ihn zu verlassen und er hat selbst nach Monaten kein einziges Wort zu Papier (aka zu TFT) gebracht. Als er auf der Straße seinen Drogen dealenden Ex-Schwager nach langer Zeit wieder trifft, will er erst gar nicht so richtig mit ihm reden. Doch sein Schwager drückt ihm eine neue Droge auf, die er unbedingt ausprobieren soll. Durch diese Pille, soll er angeblich den vollen Umfang seines Gehirns benutzen können.

Und es funktioniert.

Image Image

Im Film geht es eben um den Eddie, der da diese neue Droge entdeckt, die ihn auf einmal völlig klar sehen lässt. Also im Gegenteil zu Alkohol sieht er alles klar, ist bei Verstand und sein Gehirn arbeitet auf Hochtouren. Und im Gegensatz zu Kokain fühlt er sich nicht nur gut, er wird gut. Schon nach ein paar Sekunden sprudeln die Worte nur so aus ihm und er schreibt sein Buch innerhalb von nur 4 Tagen zu ende. Aber schon bald fühlt er sich natürlich zu höherem berufen. Er hat einen Plan, für dessen Verwirklichung er erst einmal Kohle braucht. Dazu geht er an den Aktienmarkt, etc. pp. Von Limitless hatte ich das letzte Jahr noch nicht einmal gehört, was ich etwas schade finde, denn der Film ist wirklich gut. Die Story ist natürlich erstmal interessant und durch so ein paar gewisse Eckpfeiler wie komische Gestalten, die Eddie irgendwann verfolgen und auch der fragliche Nachschub an Pillen machen den Film auch wirklich spannend. Man kommt auch ständig in’s Grübeln, was man mit so einer Pille wohl selbst machen würde, könnte oder gar sollte. Am Anfang, wenn’s Eddie richtig gut geht, ist der Film noch relativ light hearted und fast ein bisschen witzig, aber schon bald wird’s natürlich düsterer und ernster, ohne aber in eine art “Drogendrama” abzurutschen. Das ist einerseits gut, andererseits hätte ich mir aber truely auch ein etwas kritischeren Blick auf die Droge gewünscht. Die Nebenwirkungen oder was bei einem kalten Entzug passiert, werden zwar angesprochen, aber irgendwie kam es mir fast beiläufig vor. Schon nach ein paar Szenen ist Eddie wieder am Schlucken und man hat so das Gefühl, als wäre das alles mit und dank der Pille gar kein Problem. Whut? xD

Image Image

Jedenfalls, das Ende hat dann noch eine kleine Überraschung in Petto und somit bleibt’s echt interessant und spannend bis zum Schluss. Die Schauspieler machen allesamt eine gute Figur aber wirklich herausragendes darf man hier nicht erwarten. Auch nicht von Robert De Niro. Der ist zwar nett, hat aber natürlich auch zu wenig Screentime, fand ich. Ansonsten gibt’s noch sehr schöne Kameraarbeit (mit einem sick geilen non CGI video-endlos-Zoom im Intro?!), whacky Musik und immer wieder die Frage, was wohl wäre, wenn man selbst so ein paar Pillen hätte. Aber bei 800 USD pro Stück eher unlikely. ~_~

:pen: :pen: :pen: :pen: :transpen:

Nightfall

Nightfall

Image

20 Jahre saß Eugene Wang (Nick Cheung) nun im Knast. Als er wieder auf freien Fuß kommt stirbt kurze Zeit später der berühmte Musiker Han Tsui (Michael Wong). Es ist klar, dass Eugene der Mörder ist, nur wie kann die Inspector Lam (Simon Yam) es beweisen?

Image Image

Typische Mördermystery, die imho sehr langsam in Fahrt kommt, aber wenn dann erstmal so die wahren Begebenheiten auf den Tisch kommen, wird’s truely ein wenig interesting. Das meiste kann man sich fast schon denken, aber gerade am Schluss hat der Film dann doch noch ein paar Überraschungen parat. Der Film wird halt überwiegend von seiner Atmosphäre und seinen Darstellern getragen, die dafür aber auch hurengeil sind ey. Nick Cheung ist Taubstumm im Film und hat daher nicht viel zu sagen, aber er kommt direkt wie ein sicker Psycho rüber, wobei natürlich nie alles so ist, wie es scheint, blah blah. Simon Yam ist im wahren Leben vermutlich auch so, sonst könnte er nicht immer wieder diese Polizeitypen spielen, irgendwie. Sein Vater war ja auch truely Bulle. Und am aller sickesten ist ja Michael Wong mal wieder, bei dem man sich immer fragt, warum er überhaupt noch in Filmen mitspielen darf und warum er jeden zweiten Satz auf Englisch sagen muss. Ich versteh’ das einfach nicht so recht. Gut, in diesem Film passt’s sogar zur Rolle, aber dennoch.

Image Image

Tjoa und die Krönung setzt dem Film aber die uuuuuuuuuuuuuuuuunglaublich cute und sexy Janice Man. Oh man ey, sie ist so geil, dass man direkt ein bisschen stirbt. Ich meine…

Image

Whaaaaaaaaaaaaaaaaaaat!?

Jedenfalls… Auch wenn die Story “nur” sehr in Ordnung ist und das Drehbuch ganz langsam in Fahrt kommt, macht Nightfall echt Spaß durch seine Atmosphäre, die Kameraarbeit und die Schauspieler. Der sicke Fight im Knast am Anfang hat’s dann auch ziemlich in sich und wurde top gefilmt.

Nun weiß ich nicht mehr, was ich weiter schreiben wollte. Ka, schaut einfach mal, nice Film. LOL!

:pen: :pen: :pen: :pen: :transpen:

A Simple Life

A SIMPLE LIFE

Image

Ah-Tao ist schon über 60 Jahre als Hausmädchen im Dienst der Familie von Roger (Andy Lau). Als sie eines Tages einen Schlaganfall bekommt, entscheidet sie, nun endlich in Rente und ein Altenwohnheim zu gehen.

Image Image

Sehr schönes Drama von Ann Hui, welches ohne großartigen Schmalz auskommt. Einen Plot in dem Sinne gibt es so eigentlich nicht. Wir begleiten einfach Ah Tao und Roger fast dokumentarisch dabei, wie sie mit der neuen Situation umgehen. Roger muss nun selbst im Haushalt worken und Ah Tao muss lernen, sich in dem Altenwohnheim zurecht zu finden, welches natürlich voller skuriller Gestalten ist. xD Am nicsten ist der noch fitte Onkel Kin, der sich von jedem immer 300 HKD für Nutten schnorrt. Schön auch, wie Ann Hui keine wirkliche Stellungnahme übernimmt, sondern die Geschehnisse relativ neutral zeigt. Anfangs gefällt Ah Tao das Wohnheim gar nicht und man könnte meinen, dass das alles scheiße ist, aber im Laufe des Filmes freundet sie sich damit an und gewinnt sogar den ein oder anderen neuen Freund.

Image Image

Tjo und damit ein Film dieser Art funktioniert müssen die Schauspieler natürlich super geil sein. Und mit Andy Lau geht das ja eh klar und auch Deannie Yip ist wunderbar. Der Film kommt ohne großartigen Schmalzemotionen wie Tränen oder Pianomusik im Hintergrund aus, schafft es aber gerade durch die Chemie zwischen den Schauspielern und die Körpersprache viel Gefühl zu vermitteln. Der Schluss ist dann auch einfach passend und würdevoll, so dass man fast schon mit den Tränen ringt.

Musikalisch hält der Film sich bedeckt, dafür weiß die Kameraarbeit außerordentlich zu gefallen. Irgendwie wirkt alles wunderschön, stylish und trotzdem “echt”. Wirklich schön gefilmter Film mit tollen Schauspielern und ein paar lustigen, alten Trotteln im Pflegeheim.

:pen: :pen: :pen: :pen: :transpen:

Spellbound

SPELLBOUND

Image

Seit einer Nahtoderfahrung in ihrer Kindheit sieht die überaus cute Yeo-Ri Geister. Aber nicht nur das, alle Geister in ihrem Umfeld jagen nach und nach auch allen ihrer Freunde und Bekannten Angst ein. Ihre Mutter zog mit ihrer kleineren Schwester nach Norwegen und mit ihren zwei besten Freundinnen hat sie nur über’s Telefon Kontakt, damit diese nicht auch noch heimgesucht werden. So lebt sie alleine in ihrem viel zu großen Haus und schläft mittlerweile in einem kleinen Zelt im Wohnzimmer. Eines schönen Tages entdeckt sie der aufstrebende Magier Jo-Goo im Publikum und wundert sich, warum sie nicht lacht. Er spricht sie daraufhin an….

ACHTUNG ROMANZE!

Image Image

Paha, ey. Ich stellte mich ja auf eine Rom-Com ein, aber das ist ja fast schon ein Rom-Com-Horrofilm. Die Geisterszenen sind für eine light hearted Rom-Com wirklich gut und scary gemacht und man ertappt sich das ein oder andere mal dabei, wie man etwas Gänsehaut bekommt. Unfassbar. Zusammen mit dem Rom-Com Rest ergibt sich so eine interessante Mischung, die durchaus gar nicht so verkehrt ist. Zumindest für das Horrorfilmgenre ist es eine willkommene Abwechslung, da Yeo-Ri zum Beispiel manche Scary-Szenen zusammen mit Jo-Goo erlebt und noch dazu sehr abgebrüht ist, was Geister angeht. Da sie ja schon jahre lang damit lebt und sich mehr oder weniger damit abgefunden hat, hat sie gar nicht mehr sooo eine Angst vor den Geistern. Besonders toll die Szene, in welcher der Magier Jo-Goo im Bett liegt und die sicke Wasserleiche über sich an der Decke entdeckt. Wir sehen seine Augen in Großaufnahme und unter Tränen stehend, kurz davor los zu schreien, da schiebt sich Yeo-Ris Hand davor und sie flüstert “Endure it just a bit.”. Ja, eine Beziehung mit ihr scheint nicht ganz so einfach zu sein, aber immerhin ist sie eine cute Asiatin und dafür lohnt es sich in jedem Falle, alles auszuhalten. Oooaahhhhh….

Image Image

Eh ja, ich schweife ab. Jedenfalls, der Film ansich ist natürlich Rom-Com typisch sehr cheezy und stereotypisch, aber die Schauspieler machen ihre Sache durchaus gut und irgendwie stimmt die Chemie. Das überträgt sich automatisch auf den Zuschauer und da verzeiht man gerne mal ein paar Genreklischees oder das weirde Ende, was ich teilweise gar nicht so richtig checkte. xD Ob der Film nun hätte 2 Stunden gehen müssen, sei mal dahingestellt, aber ich empfand ihn immerhin nicht als zu lang.

:pen: :pen: :pen: :pen: :transpen:

CSR Racing

CSR Racing

Beim Kacken scrollte ich mal durch den Appstore und sah dort bei der Top 10 der Apps, die am meisten Umsatz generierten (!) dieses CSR Racing auf Platz 2. Platz 1 war dann natürlich wie immer Navigon, aber das kostet halt auch 60 EUR. CSR Racing erweckte mein Interesse, weil es kostenlos ist. Auf Platz 2 der umsatzstärksten Apps kommt es dann natürlich durch die In-App-Käufe. Dort schaute ich mal rein und auf Platz 1 war irgendwas lames für 3,99. Platz 2 ist dann was für 2,99 und auf dem dritten Platz dann direkt was für 7,99 EUR. Das sind jetzt keine Items, sondern einfach “In-App-Geld”, was man sich da kaufen kann.

Image

Tjoa ich installte mal, weil die Screenshots auch nach nice Grafik aussahen und wollte mal bisschen playen. Und naja… was soll ich sagen… es ist eigentlich gar kein Rennspiel in dem Sinne? Man muss anfangs das Gaspedal im grünen Bereich halten, um dann einen nicen Start hinzulegen und dann… muss man… im passenden Moment hochschalten.

Das… wars.

WTFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFF?

Die Leute kaufen sich also virtuelles Geld für echtes Geld, um ihr Auto zu tunen in einem Spiel, in welchem man eigentlich gar nicht so richtig spielt? WTF ist denn bitte nur los mit den Leuten? Wenn das die Zukunft der Videogames ist, dann sind sie truely toter als tot. Unfassbar einfach? Klar, die Grafik sieht toll aus, aber sorry… also das Review hier hätte genauso gut in “zuletzt geschaut” gepasst?!

Image

Und wie das Game dann einem das Geld aus der Tasche zieht ist ja auch so geil. Man unterscheidet im Game zwischen Credits und Gold. Credits muss man sich erarbeiten und Gold kann man sich kaufen. Am Anfang bekommt man noch 25.000 Credits virtuelles Geld geschenkt, damit man sich ein Auto kaufen kann. Sogar ein bisschen Gold ist schon auf dem Konto. 5 Goldstücke um genau zu sein. Also kauft man sich das Auto und auf einmal sagt der Lieferant: “Die Lieferzeit beträgt 10 Minuten. Für 5 Goldstücke kann ich es gleich liefern!”. Tjo, ich hätte ja sogar 10 mins gewaited, aber das Fenster, in dem der Text stand… ging einfach nicht weg… Es gab kein “ok ich waite” sondern nur ein “ok ich paye”.

ALSO WHAT THE FUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUCK.

Wie kann man für so einen WICHSSCHEISSPISSDRECK richtiges Geld ausgeben? Alter, es ist ja unfassbar!

:transpen: :transpen: :transpen: :transpen: :transpen:

Lockout

Lockout

Image

Die Präsidententochter befindet sich gerade auf der “MS One”, einem Hochsicherheitsgefängnis im Orbit der Erde. Dort liegen um die 500 Strafgefangene in sogenannter Stasis. Das heißt sie werden tiefgefroren und künstlich am Leben erhalten. Die Präsidententochter will sich das mal anschauen, weil ihr zu Ohren gekommen ist, dass die Stasis für die Häftlinge nicht ganz ungefährlich ist. Von Todesfällen und Demenzerkrankungen ist die Rede. So und damit nun etwas Action im Film abgehen kann, gibt es natürlich einen Zwischenfall, 500 aufgetaute Gefangene und natürlich nur einen einzigen Mann, der die Tochter des Präsidenten retten kann.

Und weil er so cool ist und das auch weiß, gibt er ca. jede Sekunde einen coolen Spruch zum Besten.

Image

Also ich hab ja nix gegen “coole Typen” und ihre “coolen” bzw. witzigen Sprüche. Das ist okay, das kann mal ganz funny sein und auch hier gibt es ein paar funny Sprüche von Guy Pearce. Aber sorry, wenn es überhaupt gar keine ernste Stelle im Film gibt, oder der Hauptcharakter auch nur mal ansatzweise so etwas wie Angst, Nachdenklichkeit oder Verletzlichkeit zeigt, dann kann ich ihn nicht als Menschen für voll nehmen. So beobachtet man also den muskel bepackten Sprüchekatalog, wie er sich Die Hard mäßig durch ein Gefängnis schlängelt und sehr oft schießt, springt und die wild umherfliegenden CGI in aberwitzigen Actionszenen überlebt. Das ist ganz nice, allerdings nur für 5 Minuten.

Danach wundert man sich schnell, warum man sich diese Scheiße eigentlich ansah. Ich erwartete jetzt wirklich keinen “Odyssey im Weltraum”, aber wenn schon ein Actionfilm, dann bitte mit guter Action. Hier ist alles ein wenig langweilig, teilweise mit regelrecht lächerlichen CGI (die “Motorrad” Sequenz am Anfang. OMG!), die Sprüche sind zu viel und dafür, dass es ein Actionfilm sein soll, geht dann sogar fast ein bisschen zu wenig Action ab. “Taken” z. B. (von den gleichen Producern?!) machte es da wesentlich besser.

Wenn man sich für ein Sci-Fi-Setting (hätte genauso gut auch im Jahre 1995 spielen können) interessiert und gerade im TV durchzapped, dann bitte… kann man ihn sich anschauen. Ansonsten muss man das eher nopes.

:pen: :pen: :transpen: :transpen: :transpen:

Headshot

Headshot

Image

Tul ist Cop und deckt einen großen Fall auf, wodurch ein hoher Politiker in die Bredoullie kommt. Tul wird zuerst mit Geld bestochen, den Fall aus Mangel an Beweisen zu schließen, als er dies jedoch ablehnt, wird er einfach auf’s Ohr gelegt. Er trifft eine super, super, super, super, super heiße Thailänderin (er wohnt ja auch in Thailand, aka) mit wirklich dicken Möpsen und bümst sie in einem Hotel durch. Als er im Hotel aufwacht und in’s Bad geht, liegt die Nutte tot in der Badewanne. Natürlich tauchen dann Fotos davon auf und er wird damit erpresst. Da er sich aber nicht erpressen lässt, landet er im Knast und muss dort erstmal drei Jahre absitzen. Eines Tages taucht Dr. Demon (nur ein Nickname von ihm) auf und bietet ihm an, ihn aus dem Knast zu holen. Dafür muss er nur böse Menschen killen.

Ach und außerdem sieht er nach einem Kopfschuss alles auf dem Kopf stehend.

Image Image

Mal wieder ein Film von Pen-Ek Ratanaruang (of Ruang talok 69, Monrak Transistor und Last Life In The Universe fame..) der auf den ersten Blick ziemlich vor Style strotzt. Hurenfette Kamerabilder mit geilem Nisen Bokeh, geilen Farben, super atmosphärischen Nachtaufnahmen und guten, dezenten Special Effects. Die Musik zeigt sich ebenso dezent und stylish und man freut sich schon auf einen guten Film. Und ja, er ist gut, wenn auch nicht perfekt. Mal wieder wird hier die Story um einen Hitman inszeniert und an der Story ansich ist so wirklich gar nichts neu, dafür ist sie halt einfach super geil inszeniert. Der “Trick” mit dem “alles verkehrt herum sehen” sieht optisch wirklich schön gefilmt aus, bleibt den ganzen Film über aber leider nicht mehr als ein Gimmick, da es weder die Story, noch den Charakter selbst beeinflusst. Warum man das nun überhaupt addete verstand ich jetzt nicht so genau, aber evtl. gibt’s da deepere Theorien dazu. Was bleibt ist also ein sehr stylisher Hitman Film, dessen einziger, erzählerischer Kniff dann die etwas unchronologische Erzählweise ist. Denn die Sache mit dem Buddhismus, mit dem philosophieren über Sinn und Unsinn seiner Arbeit als Auftragskiller, das alles hatten wir schon und irgendwann ist auch echt gut.

Image

Es bleiben also nur die Charaktere, die zwar nicht viel von sich preis geben, aber aus irgendeinem Grund recht interessant bleiben und im Falle der Mädels einfach unfassbar sexy sind. Die erste – die Nutte (siehe großes Bild) – ist ja sowieso nur noch bombastisch mit ihren runden Brüsten und ihrem perfekten Gesicht, sowie Körper, aber auch die zweite im Film auftauchende – eher der cute Typ – ist einfach nur wundervoll anzuschauen. Für Heteros definitiv zwei große Pluspunkte. Auch durch die ruhige Erzählweise kann der Film punkten, was natürlich auch gut zum spirituellen Einschlag des Films passt, aber so wirklich tiefgründig wird es dabei leider nicht wirklich.

Eigentlich ist es fast schade, dass einem überwiegend nur der visuelle Aspekt des Films im Gedächtnis bleibt. Gefilmt ist er wahrlich wunderbar mit super tollen Farben, atmospährischen Einstellungen, geilem Nisen Bokeh und der recht nicen First Person View. Da wünscht man sich direkt einen weiteren Film von Pen-Ek Ratanaruang, allerdings dann bitte mit einem Quäntchen mehr Story.

Image Image

Dennoch recht sehenswert imho. ~_~

:pen: :pen: :pen: :pen: :transpen:

Spacked Out

SPACKED OUT

Image

Cookie ist schwanger. Cookie ist 13.

Image Image

Fast dokumentarisch begleitet der Film die vier Freundinnen, Cookie, Banana (xD), Bean-Curd (xD) und Sissy ein paar Tage durch ihre Jugend. Sie sind alle noch minderjährig, perspektivlos, aufmüpfig und kleinkriminell. Der Vergleich mit dem damals sehr overhypten “Kids” drängt sich förmlich auf, der Vorteil hier ist halt, dass es Hong Kong ist. Einen wirklichen Plot gibt es dabei nicht, der Film dreht sich maximal um die Schwangerschaft der kleinen Cookie, wobei auch die Probleme der anderen Mädels nicht zu kurz kommen. Zwei davon sind lesbisch, die eine bumst dauernd mit random Typen rum (geil) und Cookies Mutter haute randomly ab, etc. pp. Das Schöne dabei ist, dass Regisseur Lau Kwok-cheung einem keine Moral auf’s Auge drücken will und die Mädels sehr neutral bei ihrem Tun beobachtet.

Und das machen die kleinen, asiatischen Mädels wirklich hervorragend. Alle stehen zum ersten mal vor der Kamera und legen hier eine realistische Performance nach der anderen hin. Sicher bin ich jetzt nicht so Hong Kong versiert, dass ich asap sagen könnte: “Ja, so sind die da!”, aber alles kommt 100 % natürlich rüber und selbst bei einer (fast) Sexszene bleibt alles wunderschön natürlich und realistisch. An das kantonesische Geschnatter der Mädels muss man sich zwar erstmal gewöhnen, aber dafür wird man gerade in der zweiten Hälfte des Films mit tollen Schauspielkünsten belohnt.

Oder sind die Mädls einfach echt? Wenn ja, dann will ich die notgeile da kennenlernen, aka…

Image Image

Tjo und weil das bis dahin alles fast sogar noch etwas langweilig wäre, gibt’s im hinteren Drittel des Filmes eine wahrlich sicke Drogenorgie mit super sicker Musik und leider viel zu wenig Sex. Hier hätte ich mir nun aber wirklich ein paar Tittchen gewünscht. Jedenfalls… einfach baha die Szene. Wirklich verschnaufen lässt einen der Film dann leider nicht, da ja noch die Abtreibung von Cookies ungeborenem Kind bevorsteht und hier wird’s teilweise sehr surreal und bissl scary sogar. xD Also wenn einem als Mann eine Abtreibungsszene schon weh tut, dann ist sie wirklich gut (?!) gemacht.

Mal schauen:

  • Gute Kamera
  • Süße, asiatische Mädels
  • Bissl weirdness
  • Drogen

Der perfekte Film?!

:pen: :pen: :pen: :pen: :transpen:

Fast ;)

Lunch With Charles

Lunch With Charles

Image

Tong bekommt eines Tages einen Brief von seiner Frau. In dem Briefumschlag ist der Ehering der beiden. Seine Frau lebt schon seit 3 Jahren in Kanada und wartet eigentlich auf ihren Ehemann. Seit 3 Jahren. Truely realistisch. Jede Frau waited doch locker 3 Jahre, ohne direkt nach 3 Monaten mit einem anderen rumzuknutschen, weil ja alles so total interessant und cool im anderen Land ist. Ich schweife ab… jedenfalls, so versteht Tong nun, ist das der letzte Versuch seiner Frau, ihn zu überreden, nach Kanada zu reisen. Er macht sich auf nach Kanada, in der Hoffnung, seine Ehe retten zu können. Da sie einen Marketingevent in Banff plant, macht er sich auf dorthin, ohne zu wissen, dass sie wegen einer Planänderung kurzfristig in Princeton halt machen muss. Und ohne es zu wissen, landet auch er in Princeton. Im selben Bed & Breakfast Hotel.

Wo sie beide jeweils jemanden kennenlernen. Auweia.

Image Image

Den Film schaute ich mir eigentlich nur wegen Lau Ching-Wan und dem sicken Cover an. Irgendwie sah mir das nach einem Actionfilm aus. Konnte ja nicht ahnen, dass es eine Rom-Com ist. Jedenfalls… ist es die erste Hong Kong – Kanada Co-Produktion überhaupt und das Interessanteste und lustigste daran war dann natürlich der englisch sprechende Lau Ching-Wang allein in Kanada. Da crashen Kulturen und da gibt es natürlich auch “Fish Out Of The Water”-Gags, die Regisseur Michael Parker allerdings relativ gut – nämlich realistisch – inszeniert. Des Weiteren bietet der Film auch eine Art Verfolgungsjagd, da die beiden ohne es zu wissen, den gleichen Weg verfolgen und teilweise sogar im selben Hotel schlafen. Das führt zu ein paar ganz netten Szenen und macht den ganzen Film dann doch ein wenig interessant. Denn gefühlsmäßig bleibt hier alles relativ verhalten und dezent. Immerhin bleibt’s damit auch recht realistisch und irgendwie ist die Sache mit der Liebe ja truely meistens das Gleiche.

Image Image

Alles in allem gar kein so schlechter Film, der mich truely unterhalten hat. Überwiegend durch seine Machart (Kameraarbeit ist sehr gut, Musik ist auch recht gut) und Lau Ching-Wan in Kanada. Das Ende ist dann auch erfrischend Un-Hollywood und überhaupt gibt es ein paar recht schräge Szenen im Film. Da wäre einmal Bif Naked, die in ihrem ersten Shot beim Holzhacken (!) aussieht, wie eine Transe oder der Rührei servierende Veganer, der das “Hotel” betreibt. Recht weird ist dann auch, wie die Chinesen andauernd über die Gwailos, also die “weißen Teufel” bzw. “scheiß Ausländer”, ranten, während die selbigen gar nichtmal so die Probleme mit denen haben und recht offen sind. Nice, wenn es eine Kritik an den Hong Kongern ist, weird, wenn es truely ernstgemeint ist. xD Was ich mir aber bei einer Co-Produktion so nicht vorstellen kann.

Naja jedenfalls… sick und nice. Ka. xD

:pen: :pen: :pen: :transpen: :transpen:

Crazy Racer

Image

C R A Z Y . R A C E R

Geng Hao ist Radrennfahrer und muss beim wichtigsten Rennen seiner Karriere durch einen dummen Zufall (sein Gegner fliegt kurz vor der Ziellinie mit seinem Rad auf die Schnautze und hat dadurch die sprichwörtliche Nase vorn) eine Niederlage einstecken und wird nur zweiter. Als wäre das noch nicht genug, bekommt er in der Umkleidekabine von einem Pharmahersteller einen Werbedeal zwischen Tür und Angel angedreht. Direkt vor Ort wird das Werbevideo gedreht, Geng Hao trinkt einen Energy Drink und wird prompt darauf für immer vom Radrennsport gesperrt, da im Energy Drink Dopingmittel war und er ihn zwischen dem Rennen und der Dopingkontrolle danach trank. Man hat ihn sozusagen verarscht. Fortan schlägt er sich als LKW Fahrer für ein Fischrestaurant durch’s Leben. Als er eines Tages im Fernsehen einen Werbespot des Pharamaherstellers sieht, der ihn damals reinlegte, beschließt er Rache.

Und dann passieren noch ca. 538 andere Dinge.

Image Image

Also baha! Baha. Also… baha! Crazy Racer ist die zweite Komödie von Ning Hao und stellt einen dieser “sicke Zufälle” Filme dar. Wir beobachten die (Mis)Geschicke mehrerer Personen, deren Wege und Handlungen sich immer wieder überkreuzen und für den Zuschauer halt durch das Nichtwissen der Charaktere lustig werden. Crazy Racer war in der Hinsicht einfach sehr nice gemacht, denn die Überschneidungen werden nie zu sick oder zu zufällig. Alles passt irgendwie wie am Schnürchen zusammen und in fast jeder zweiten Szene wird etwas neues offenbart, über das man sich mehr oder weniger kaputt lacht. So etwas hinzukriegen, das bedarf wohl schon einiger, guter Planung.

Anfangs wirkte der Film noch etwas holprig und unpoliert, da das Timing etwas weird war und die Musik sehr cheezy klingt, aber schon nach ein paar Minuten hat man sich daran gewöhnt und verfolgt einfach nur gespannt die aberwitzigen Begegnungen der ganzen Charaktere, die einfach allesamt super perfekt verkörpert werden. Ob nun der dicke Drogenboss, Radrennprofi Geng Hao oder der schmierige und eklige Pharmahersteller, der seine Frau umbringen lassen will. Allesamt machen sie direkt einen sampathischen oder widerwertigen Eindruck und werden eigentlich nur noch vom “Auftragskiller Duo” übertroffen, deren Auftritte und Auftreten einfach nur geil ist.

Image Image

Der Humor ist 100 % Situationsbedingt und durch das geile, schnelle Drehbuch / Screenplay halt teilweise einfach nur zum laut Loslachen. Dabei werden aber auch die kleineren Gags zwischendrin nicht vergessen und das alles zusammen macht Crazy Racer einfach zum bisher lustigsten chinesischen Film, den ich sah. Bissl sehr sick war am Anfang auch der Crazy Racer Schrift, wie er eingeblendet wird. Es ist einfach eine 1:1 Universal Logo Kopie mit dem sich drehenden Planeten. Nur mit dem Crazy Racer Schriftzug. Wtf. xD

Die Auflösung, bzw. das Ende ist dann ein ganz, klitzekleines bisschen unzufriedenstellend. Erstens ist es mal wieder recht brutal und zweitens hätte ich mir einen noch etwas größeren “Knall” erhofft. Das hat jetzt übrigens nix mit Explosionen zu tun, denn da gibt es gegen Ende eine sehr geil gemachte, in welcher alles nur so rumfliegt?! Wirklich super nice gemaked und sehenswert (Screenshot 4). Dennoch, gegen Ende hin ist man sowas von zufrieden mit dem Film, da macht das dann auch nix mehr.

:pen: :pen: :pen: :pen: :pen: