Inside Man

Inside Man

Denzel Washington ist Cop bei der New Yorker Polizei. Er wird eines Tages als Chefverhandler zu einem Bankraub mitten in New York zitiert und soll dort vermitteln. Die Bankräuber haben sich drinnen verschanzt und drohen Geiseln zu ermorden. Sie fordern zwei Busse und eine Boeing 747 als Fluchtfahrzeuge. Denzel Washington spürt aber, dass da etwas faul ist.

Ich sah früher mal den Trailer zu Inside Man und wollte ihn seit dem immer mal schauen. Ich weiß leider gar nicht mehr, warum. Irgendetwas muss der Trailer suggeriert haben, was der finale Film dann nicht halten konnte. Denn er war rather… meh! Einfach nur meh. Eigentlich sind Filme über Banküberfälle und die dazugehörigen Verhandlungen oft ziemlich interessant und / oder gar spannend (Space Travellers ist eh der geilste >:OOO), aber Inside Man schafft das nicht ganz. Er ist einfach zu boring. Die erste Hälfte des Filmes wundert man sich, was die Bankräuber wohl vor haben und in der zweiten Hälfte erfahren wir es dann. Genau dann wird’s leider auch ziemlich weird, denn dann kommen uralte Nazigeschichten, Diamanten und ein Briefumschlag mit einem Hakenkreuz in’s Spiel. Wtf. xD

Schauspielerisch ging auch nicht wirklich etwas ab. Denzel Washington machte zwar seinen Job aber halt… tjo. Sonst auch nichts weiter. Dann taucht sogar noch Jodie Foster auf und spielt eine gaaanz wichtige und geheimnisvolle Person. Leider wird aber auch da nicht näher drauf eingegangen. Man weiß weder woher sie kommt, warum sie so wichtig ist und überhaupt. Dafür sieht sie relativ geil aus in diesem Film xD? Geil war auch die Kameraarbeit fand ich. Hier und da hatte der Film zwar einen etwas sterilen / gestellten Look und die komischen Filter bei den Rückblenden waren mehr als unnötig und weird (?!), aber im großen und ganzen schaute er wirklich hübsch aus.

Tjo, das war’s. Fing ganz ok an und wurde dann schnell ziemlicher Durchschnitt und am Schluss sogar regelrecht weird. Schade. ~_?

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Wag The Dog

WAG THE DOG
(USA 1997 | Barry Levinson)

Die USA steht mal wieder kurz vor den Wahlen. Die Umfragewerte für den aktuellen noch-Präsidenten sind super und alle haben Grund zur Freude. Leider kommt genau 11 Tage vor der Wahl heraus, dass der Präsident angeblich eine minderjährige Pfadfinderin im Weißen Haus zu sexuellen Handlungen genötigt hat. Das kommt der aktuellen Regierung ziemlich ungelegen und so macht sich ein Mann namens Conrad Brean (Robert De Niro) an die Arbeit, die Wahlen noch zu retten. Conrad arbeitet für das weiße Haus in einem Bereich, der ziemlich geheim ist und um die Wahlen zu retten kommt er auf die grandiose Idee einen fiktiven Krieg mit Albanien zu faken. Dazu triffet er sich mit Star Produzent Stanley Motts (Dustin Hoffman), der gleich Feuer und Flamme ist und einen Stab von Profis zusammen trommelt.

Wag The Dog schaute ich mir ursprünglich eigentlich an, weil Robert De Niro mitspielt. Ich konnte ja nicht ahnen, dass Dustin Hoffman derart geil ist, dass Robert De Niro im Film kaum auffällt. Das ist Dustin Hoffmans Film und er meistert ihn mal wieder auf herausragende Weise. Wenn der Charakter des Stanley Motss loslegt und “Ideen sammelt” für die Inszenierung des fiktiven Krieges, dann muss man ziemlich oft lachen, da er auf die absurdesten Ideen kommt, mit den absurdesten Leuten zu tun hat und über die absurdesten Sachen lacht.

Zu Anfang des Filmes sieht man überwiegend Stanley Motts mit seinem Stab von Leuten – alles mehr oder weniger gute Kollegen im Hollywoodgeschäft – wie er in seiner Villa sitzt und sie zusammen ein fiktives Kriegsszenario erörtern. Was da an Dialogen und sicken Sprüchen runtergeklopft wird ist definitiv der Höhepunkt des Filmes, der im späteren Verlauf leider nicht mehr getoppt werden kann. Überhaupt erwartet man von einer Mediensatire diesen Ausmaßes ein klein wenig mehr, aber leider kommt da nichts. Immer wenn Dustin Hoffman aus dem Bild ist, wünscht man sich eigentlich nur, dass er endlich wieder zu sehen ist und eine weitere Anekdote aus seinem Leben erzählt. Sicher, die Message kommt rüber, Medien haben eine starke Gewalt, sind manipulierbar und die Menschen durch die Medien erst recht, blah blah blah. Aber irgendwie fehlt dem ganzen das letzte Quentchen an… Biss. Kann es nicht anders ausdrücken.

Dennoch bleibt es ein sehenswerter Film mit diversen Höhepunkten um Dustin Hoffman, vielen Lachern und immerhin überhaupt einer Message.

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Terminator 4 – Die Erlösung

T E R M I N A T O R 4 – S A L V A T I O N

John Connors Bestimmung ist es, den Widerstand gegen die Maschinen anzuführen. Es ist das Jahr 2018. Die Menschheit hat keine Chance. Da taucht plötzlich ein Signal auf, mit dessen Hilfe die Maschinen gestoppt werden könnten. Es taucht aber auch Marcus Wright auf. Er weiß nur noch, dass er zum Tode verurteilt war und in der Todeszelle saß.


Das Wichtigste zuerst: Er ist besser, als Terminator 2. Also… haha. Nicht wirklich. Aber wer das glaubt, ist selbst schuld und so versucht man Terminator 4 am besten als… keine Ahnung… random Actionfilm zu sehen. Viel Gemeinsamkeiten mit dem, was Terminator ausmachte, hat er ohnehin nicht mehr. Rückblickend fühlt er sich irgendwie an, wie eine Episode aus einer Art Serie. Der Stoff, der hier abgehandelt wird, hätte auch gut in eine 45-minütige Fernsehserie gepasst, imho. Da gibt’s den Widerstand, die Maschinen und Marcus Wright. Menschen bekommen durch das Signal, welches die Maschinen kontrolliert, Hoffnung, sie doch noch besiegen zu können und am Schluss stell sich raus, dass doch alles etwas komplizierter ist. Aber nicht so kompliziert, dass man großartig erklären müsste. Es reichen 2 Sätze und schwupps, explodiert alles.


Mit Explosionen fängt der Film schon an und mit Explosionen hört der Film auch auf. Dazwischen gibt’s jede Menge Explosionen. Die sind auch durchaus toll in Szene gesetzt und sehen schön feurig aus (xD???), aber hin und wieder gibt’s dann so ein kleines Element im Film, welches mir nicht gefällt. Ob es nun eine wild umherfliegende Kamera ist, die mehrfach durch Objekte hindurch, drumherum und darüber, sowie darunter fliegt – natürlich alles in einem Cut – oder
<SPOILER> random fischartige Maschinen, die von den Maschinen entwickelt wurden (?!)</SPOILER> sind. Das ein oder andere Mal greift man sich bei diesem Film schon an den Kopf.

Zu seiner Rettung sei zu sagen, dass die Musik und vor allem das Sounddesign wirklich fabelhaft sind und die Maschinen teilweise großartig… tröten. Oder rülpsen. Oder keine Ahnung, was das für Geräusche sind, jedenfalls klangen sie cool. Und Christian Bale nahm ich teilweise sogar ernst in seiner Rolle. Er war eine gute Mischung aus Mann, Anführer, Sexy Boy und Mensch. Oder so.

Dennoch bleibt man am Ende sitzen und denkt sich: “Tjopes.”. Schaut man den Film nicht, hat man nichts verpasst. Schaut man ihn doch, dann auch nicht. ~_???

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Star Trek

Star Trek
2009 | USA | J.J. ABRAMS

Jops, Spoiler sind vorhanden aber jetzt nicht total krank, dass ich erklären würde um was es genau geht. Wenn man den Trailer gesehen hat, erfährt man hier lediglich 1-2 Namen und kennt ein paar unbedeutende Szenen.

“Eh.. hallo?? penance? Verwechseltest Du gerade den Titel bei Deinem Review? Ja, es muss so sein. A..aber wenn nicht? Herrgott nochmal, ist denn jetzt nur noch Scheisse in Deinem Hirn, Du krankes Schwein? Hast Du etwa tatsächlich vergessen wie unglaublich schwul Star Trek Filme sind??? Lutschst Du jetzt plötzlich auch Schwänze oder was?! >:O” Nein, natürlich nopes. Die Wahrheit ist eine ganz Andere..

Story
Der kleine James Tiberius Kirk rast mit einem Oldtimer durch die Gegend, schlägt sich als Teenager gerne in Bars und versucht zu landen wo man halt landen kann, bis ihn Captain Pike, ein Freund seines Vaters, der vor 25 Jahren 800 Leben rettete, indem er sich kamikazemäßig in ein romulanisches Schiff katapultierte, darauf aufmerksam macht, dass er mehr aus seinem Leben machen könnte. Nach kurzer Überlegung nimmt Kirk die Herausforderung an und tritt der Sternenflotte bei. In seiner Ausbildung lernt er “Pille” kennen und lieben aka Freundschaft. Ansonsten macht er sich allerdings mit seiner direkten Art bei den meisten Kadetten erstmal unbeliebt. Für viel Reibereien bleibt aber keine Zeit, denn die Bedrohung ist da und nach und nach werden sich alle dem Ernst der Lage bewusst..

Kritik
Ich hasse Star Trek. Und nicht nur so ein bisschen. Nein. Sondern so richtig viel! Es gab bisher keinen Film den ich gesehen hab und bei Jesus Christus, ich will auch keinen sehen! Der ganze technische Scheiss.. diese stets erhabene Crew ohne Ecken und Kanten.. die 5minütigen Diskussionen, ob der Protonentorpedo jetzt abgefeuert werden soll oder nicht.. geht gar nicht. Naja, soviel zu meiner persönlichen Vorgeschichte. Doch im Gegensatz zu den anderen Filmen geht es diesmal um nicht weniger, als die Zukunft des gesamten Star Trek Universums. Was also bitte bewegt ausgerechnet MICH dazu in den neuen Star Trek Film zu gehen? Die Hoffnung auf den Tod des Franchise? Ich würde gerne “JA DOCH!!!” sagen aber so war es nopes.

Die Antwort ist ganz einfach: J.J. Abrams. Das mag sich mittlerweile natürlich total fanboymäßig anhören aber damit hat das nichts zu tun. Vielmehr dachte ich mir das Gleiche wie Paramount, die ihm Kohle gaben. Denn egal ob “Lost” oder “Cloverfield”.. Abrams zeigte bisher immer, dass er neue Blickwinkel und sogar neue Welten erschaffen kann. Storytechnisch wie auch visuell. Dass er mit Star Trek so gut wie nichts zu tun hatte bevor er das Projekt bekam, ist meiner Meinung nach etwas Positives. Er musste sich nicht alle 95435739 Running Gags, Anekdoten und sonstige Dinge merken, die unbedingt in jedem Teil vorkommen müssen und konnte so wirklich neuen Wind in das schwächelnde Franchise bringen, was sogar von Hardcorefans als bitter nötig angesehen wurde. Als ich also schließlich den Trailer mit diesem bombastischen Orchester, den dicken Spezialeffekten und die frischen, sympathischen Charaktere sah, wusste ich, dass ich mir das mal angucken muss.

Natürlich bedeutet ein anderer Weg nicht zwangsläufig, dass das gut sein muss. Gerade heutzutage sind doch alle Filme mehr oder weniger einfach nur noch Scheisse und legen ein Actionverhalten an den Tag, wie es lächerlicher nicht sein könnte. Gott sei Dank bestätigt sich das mit diesem Film nicht ein weiteres Mal. Mit dem Tod von Kirks Vater beginnt er. Und hier wurde auch gleich klargestellt, was sich hauptsächlich (Gott sei Dank) verändert hat: Die Geschwindigkeit. Mit einer bildgewaltigen Schlacht geben die ersten 10 Minuten den Takt vor, dem der Film von nun an ohne Unterlass folgen wird. Das Krachen und Donnern, die schnellen Kamerawechsel, interessante Perspektiven und kranke Soundeffekte machen deutlich, wie die Zukunft aussehen wird. Vorbei mit blablabla. Hier wird gehandelt!

Doch bevor sich die Enterprise auf ihre erste Reise begibt, tritt erstmal die Charaktererzählung, die Story und der Humor in den Vordergrund, der den späteren Verlauf immer mal wieder auflockert aber nie total albern wirkt. Die Schauspieler machen ihre Sache allesamt sehr gut. Man merkt die Unbändigkeit die noch auf den jungen Kadetten lastet und sie verwirrt oder ratlos erscheinen lässt. Reaktionen die jeder nachvollziehen kann und die Truppe so näher an den Zuschauer bringt. Der junge Kirk ist noch aufbrausend und kompromisslos spontan, während sich Spock meistens unter Kontrolle hält und den ruhigen Gegenpart darstellt. Und Uhura ist.. sexy. Einige Synchronstimmen gefallen mir nicht wirklich aber dafür kann der Film ja nix. Sobald die Enterprise dann abgehoben hat, ist zwar nicht Schluss mit all dem aber die Handlung ist straff und direkt. Es geht rund und das soll bis zum Ende auch nicht abebben. Dafür sorgen Action auf Plattformen, in Maschinenräumen, auf der Brücke, Planetenoberflächen, dem Weltraum usw. usw. auch wenn ich die Szene auf dem Eisplanet total unnötig fand. Ich hasse solche “Da mussten wir ums verrecken noch was reinbringen” Momente. Aber was solls.

Denn bis zum Schluss stehen die Zeichen auf gute Story, auch wenn sie vor Logikfehlern nur so wimmelt. Darüber hat man aber eh keine Zeit nachzudenken, denn die Weltraumszenen beeindrucken mit einer solchen Effekthascherei, dass ich mir während des Films einen neuen “Wing Commander” von Abrams wünschte. =( Meine Fresse.. das sah jetzt schon ziemlich hurengeil aus und hatte mit alten Star Trek Szenen so gut wie gar nichts mehr zu tun aka geil. Die Passagen waren mir zwar immer zu kurz aka die Priorität war eben auch nicht darauf ausgerichtet.. aber das was man sieht, ist nicht mehr und nicht weniger als fett. Richtig scheisse geil fett. Fett wie mein Penis! Allein die Kameraarbeit machte mich einfach nur geil auf mehr. Ganz zu schweigen von einigen, tatsächlich künstlerischen Momenten, wenn sich etwa die Crew vom Weltall aus mit Fallschirmen im Rucksack auf einen Planeten stürzt und man lediglich fast nur das Atmen der Protagonisten hört. Erinnerungen an “2001″ werden wach und stellen die Szene damit sofort auf eine ganz andere Stufe.

Das Einzige was ich dem Film ankreiden muss, ist die fehlende Größe die der Trailer vermittelt. Die Musik ist da, die schauspielerische Leistung garantiert vorhanden und über die Optik muss man kein Wort verlieren. Aber das ganz große Gefühl, das Epische.. davon ist nicht genug vorhanden. Wenn Vulkan in die Luft fliegt, sterben 6 Milliarden Menschen. Aber die $150.000.000 Produktionskosten haben wohl nicht gereicht, um wenigstens ein paar bevölkerte Städte oder Landschaften oder Menschenmassen dieser Welt zu zeigen, denen jetzt gleich allen der Gar aus gemacht wird. So ist es nicht möglich auch nur ansatzweise mitzufühlen. Wer Armageddon gesehen hat weiss was ich meine. Dieses Problem gilt auch für das Finale, denn plötzlich war es dann einfach da und ich hatte mir noch etwas mehr erhofft. Besonders was den “bösen” Charakter “Nemo” aka den Captain des rumolanischen Schiffes angeht. Er muss leider blass bleiben und hat keine Chance dem Zuschauer seine Situation richtig klar zu machen. Dafür rummst es allerdings am Schluss nochmal gewaltig, ergo -> penance glücklich.

Fazit
Also ist der Relaunch von Star Trek geglückt? Wenn man den Verkaufszahlen glauben will, schon. Sicherlich ist nicht der blockigste Blockbuster aller Zeiten mit unglaublichem Tiefgang und noch nie dagewesener Dramaturgie.. aber ein Treppchen darunter ist es schon: Eine unterhaltsame Story mit sympathischen Darstellern, einer guten Mischung Humor und einer großen Portion Action mit wirklich saudicken Effekten. Der nächste Teil darf gern kommen.

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Resident Evil: Extinction

Resident Evil: Extinction
USA, D, GB, F, Aus 2007 | 95 min | Horror | Russell Mulcahy, Milla Jovovich, Oded Fehr, Oded Fehr, Iain Glen

Nach dem Vorfall in Raccoon City breitete sich das T-Virus, ein bösartiges Produkt aus dem Hause Umbrella, welches Menschen in Zombies verwandelt, langsam über die gesamte Erde aus. Nicht nur die Menschheit musste so dran glauben, sondern auch die gesamte Flora und Fauna. Eine kleine Gruppe Überlebender kämpft in dieser gefährlichen Einöde ums Überleben. Doch Umbrella schmiedet schon wieder finstere Pläne. Und was hat es mit der geheimnisvollen Alice auf sich? Fragen über Fragen, die in diesem Review nicht beantwortet werden.

Gut, sagen wirs gleich vorweg: Ich hab mir vorher schon gedacht, dass der Film scheiße wird. Ich sah den Trailer und dachte mir: “Lame. ~_~”. Nichtsdestotrotz ging ich gestern mit ein paar Freunden ins Kino, um mir den Film anzuschauen. In der Tat wurden meine Befürchtungen fürs erste bestätigt:

Sinnlos aneinandergereihte Szenen, die Gruppe der Überlebenden stolpert von einem Haufen Zombies in den nächsten, was zwar ganz nett umgesetzt ist, nur ist es einfach nur STINKLANGWEILIG. Warum?

Der Film braucht viel zu lang, um endlich mal in Schwung zu kommen, die Handlung beginnt erst ungefähr nach einer Dreiviertelstunde. Abgespeist werden wir mit dümmlichen Sprüchen, immergleichen Szenen und langweiligen Schockern.

Richtig besser wirds dann zwar auch mit Handlung nicht, da das Konzept immer noch das gleiche ist: Gruppe wird von Zombies angefallen, dann ballern wir ein bisschen rum, und dann gehts nach ein bisschen Geschwafel wieder weiter.

Was den Film dann doch halbwegs unterhaltsam gemacht hat, waren diverse geniale Szenen, die coolen Effekte, Alice und der wohl coolste Abgang eines Filmhelden ever.
Ich persönlich ordne qualitativ etwas schlechter als Resident Evil: Apocalypse ein. Der hatte wenigstens noch den Resident Evil-Style, welchen ich hier vermisst hab.

Fazit: Anfangs langweilig, später doch etwas unterhaltsam und der Effekte wegen nett anzuschauen. Als Resident Evil würd ichs vom Setting her aber nicht mehr bezeichnen.
Von daher gibts sehr großzügige 3 Penen.

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The Butterfly Effect

The Butterfly Effect | 2004 | USA | ERIC BRESS, J. MACKYE GRUBER

2004 war ja ein sickes Jahr. Vom Wetter her zumindest. Es war im Sommer nämlich einfach so gar nicht wie 2003, als wir Nachts (!) zur Premiere von Terminator 3 fuhren und es einfach 33°C hatte. Meine Güte war das der geilste Sommer ever oder was??? Mr. Green Anyway.. 2004 wars kalt und es könnte daran gelegen haben, dass Georgen Bush eines Morgens zu blöd war sich die Schuhe zu binden oder auf die Klobrille gepinkelt hat. Aber dazu gleich mehr.

Story

Der sieben jährige Evan leidet unter Blackouts, während denen er nicht weiss was er tut. Seine Mutter geht mit ihm in eine Klinik aber auch Jahre später haben die Aussetzer noch nicht aufgehört. Mit 13 Jahren erfährt Evan ein traumatisches Erlebnis als er sich mit seinen Freunden Kayleigh, Tommy und George einen üblen Scherz erlaubt der nach hinten los geht. Der Blackout soll allerdings für lange Zeit der Letzte sein. Einige Jahre vergehen bis wieder einer auftritt, als Evan aus einem seiner Tagebücher vorliest die er als Kind schrieb. Zu seiner Verwunderung merkt er allerdings, dass er die Erinnerungen beeinflussen kann und sie die Gegenwart dementsprechend verändern. Getrieben von der Vorstellung dadurch jedem seiner Freunde ein besseres Leben bescheren zu können, ändert er diverse Schlüsselmomente seiner und der anderen Kindheit. Mit fatalen Folgen.

Kritik
Die sogenannte Chaos-Theorie besagt, dass der Schlag eines Schmetterlings genügen könne, um auf der anderen Seite der Welt einen Wirbelsturm zu entfachen. Einfach ausgedrückt heisst das, dass schon die simpelste Änderung der Vergangenheit enorme und unvorhersehbare Veränderungen in der Gegenwart/Zukunft bewirken kann. Und so geschieht es auch hier. Denn bei allem was Evan versucht, irgendwas ist immer falsch und meist noch viel schlechter als vorher.

Aber ich will da auch nicht zu viel verraten. Im Prinzip ist das nämlich eine ganz einfache Sache: Wer den 2 (?) Jahre vorher erschienenen ‘Donnie Darko’ so richtig richtig lame fand (ich), der wird ‘The Butter Fly Effect’ wohl besser finden. Wer ‘Donnie Darko’ hingegen nice fand oder sogar zu einem der tiefgründigsten Filme der letzten Jahre zählt, der wird.. .. ist leider dumm.

Das allererste und bis jetzt einzige Werk von Eric Bress und J. Mackye Gruber, ist sympathisch, cool, witzig und ziemlich traurig (im positiven Sinne). Die Geschichte beginnt mit der totalen Verwirrung die aber niemals so krank wird, dass man gerne abschalten würde. Im Gegenteil. Man sehnt sich nach Antworten. Und bis zu diesen unterhält der Film mit einer intelligent aufgebauten Geschichte die trotzdem noch Zeit lässt, dass man auf die wildesten Dinge spekulieren kann. Langeweile kommt also zu keinem Zeitpunkt auf.

Das liegt auch an der Optik. Anfangs sieht man den typischen Vorort einer amerikanischen Stadt, in der Kinder wohlbehütet aufwachsen. Satte Farben, weiches Bild. Später verblasst das alles, die Konturen werden dunkler.. es geht bergab. Der andere Grund wieso man gespannt ist, sind die verschiedenen Alter der Protagonisten und deren Entwicklung in diesen Welten. Und da war ich von Ashton Kutcher ja begeistert. Als ich den Film das erste Mal vor em 4 Jahren sah erwartete ich nicht viel und ich hatte auch gar keinen Bock drauf ehrlich gesagt. Ich kannte Ashton nur aus ‘punk’d’ und strich ihn damit von meiner Liste ansatzweise ernst zu nehmender Schauspieler. Und dann wurde ich eines Besseren belehrt. Am Anfang noch der typische coole Typ eines Colleges, muss er sich bald mit den Realitäten auseinandersetzen die er generiert hat und das macht er für meine Begriffe ziemlich solide. Aber eigentlich spielen sie alle ziemlich gut. Selbst die Kinder in seiner Jugend sind so plausibel, dass ich an jeder Stelle des Films auch noch weitere 30 der rund 109 Minuten genossen hätte. Man nimmt den Charakteren ihre Sorgen, Freude, Trauer, Geisteskrankheit ab, auch wenn die deutsche Synchronisationsstimme des kindlichen Evan ziemlicher crap ist. Sie passt keinen Meter zu dem was man da sieht.

Stilistisch gesehen nimmt sich der Film Gott sei Dank nicht zu viel raus.. Keine total kranken Kamerafahrten oder irgendwelche Elemente die da jetzt noch unbedingt rein mussten, damit alles noch unrealer wirkt. Ich muss jetzt nochmal auf ‘Donnie Darko’ zu sprechen kommen, bei dem mir das nämlich ständig so vor kam. Nach dem Motto “Hm, okay er hat diese Träume aber wer soll ihm das sagen? Ein Typ? Nein da muss noch… ah ja! Wir machen einen krank aussehenden Hasen draus! HUAHUE!!???! Und dann machen wir noch nice Special Effects rein mit denen der Zuschauer einfach nicht rechnet. Wie geil wir sind!?!? =P” Aka.. tjo. Ka wieso den Film jeder so toll fand. Ich fand ihn so langweilig, dass ich noch nicht mal Review drüber schrieb!? Anyway.. wer auf solche bekloppten Möchtegern-cool-Mittel verzichten kann/will ist bei ‘The Butterfly Effect’ bestens aufgehoben. Was man allerdings nicht machen sollte, ist den Film unter logischen Aspekten zu betrachten. Da kann der Film nämlich nur verlieren und dafür wurde er wohl auch nicht gemacht.

Fazit
Ich weiss nicht wieso der Film in der Presse verrissen wurde. Aber was soll ich seit ‘Waterworld’ noch darüber sagen. ‘The Butterfly Effect’ glänzt durch eine spannende und schnell erzählte Geschichte, die an den richtigen Passagen packend oder traurig, vor allem aber in dieser Art etwas Neues ist. Hätte ich das Ende der US-Kinoversion gesehen oder das des Director’s Cut, hätte der Film nur 4 penen bekommen. Aber zu meiner Verwunderung hatte ich Glück und schaute unwissentlich das Ende, dass mich auch heute noch berührt. Deshalb:

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Gunmen

Gunmen
USA 1993
ca. 91 min.

Ein Boot mit 400 Millionen USD an Bord liegt irgendwo in Mexico, das Geld gehörte dem Drogenbaron Loomis der es wiederhaben will und deshalb den korrupten Polizisten “Armor” samt seiner Gefolgschaft anheuert.

Der Drogendealer Dani Servigo, dessen Bruder das Boot versteckt hat, ist der einzige der seinen Standort kennt, er wird von dem Cop Cole Parker aus dem Knast geholt damit er ihm hilft es zu finden. Natürlich ist Armor hinter ihnen her und die beiden durchleben ein kleines Abenteuer voller Schießereien, Frauen und der Suche nach der großen Kohle.

Ein kurzweiliger Actionstreifen der einen soliden Eindruck macht, die angespannte Atmosphäre die nicht zuletzt durch das Rumgeballer erzeugt wird, wird im nächsten Moment wieder durch ein paar lockere Sprüche beseitigt und weiter gehts, nichts außergewöhnliches aber durchaus unterhaltsam.

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Roboman

Roboman
USA 1988
ca. 90 min.

Omega One, eine perfekte Killermaschine, gesteuert von einem menschlichen Gehirn, ist außer Kontrolle geraten. Also wird eine Elite Kampftruppe angeheuert deren Mitglieder alle geile Nicknames haben, begleitet werden sie von dem Mann der den totbringenden Roboter erdacht hat (der hat den tollen Namen “Mascher”).

Natürlich wissen unsere Helden von nichts, weder was das Ziel der Mission ist, noch wen sie eigentlich suchen. Auf ihrem Streifzug durch den Jungle retten sie eine junge Frau die von Guerillas verfolgt wird, vereinfacht wird das dadurch dass Omega sich einmischt und die bösen Männer in den Jeeps komplett weglasert.

Während sie also weiterziehen und noch immer nix wissen, wird einer nach dem anderen von dem schwarzen “Monster” getötet. Major Black, der Anführer der Truppe, ist natürlich nicht dumm und merkt sofort dass Mr. Mascher mehr weiß als er zugeben will. Nach einigem Nachdruck und Klingen am Hals, packt dieser aus, will jedoch nicht Omegas Vernichtung sondern ihn im Kampf mit einem Menschen, einem “Helden” sehen.

Leider muss er, nachdem sie sich eine Barrikade aus Baumstämmen gebaut haben und Omega One ihre schützenden Minen zerstört hat, einsehen dass ihm keine Wahl bleibt als wenigstens zu versuchen, seine Schöpfung zu zerstören (mit Hilfe eines kleinen Senders).

Vergeblich, die einzigen Überlebenden sind Major Black und Virgin (die Frau). Die beiden flüchten und schaffen es in ein verlassenes Krankenhaus, ausgestattet mit ein paar Chemikalien hegen sie die Hoffnung Omega doch noch aufhalten zu können. Black hört sich ein Band an das ihm Mascher samt Diktiergerät kurz vor seinem Ableben gegeben hat. Nun erfährt er dass sein toter, bester Freund in dem Roboter steckt.

Ein paar Spritzer Chemiekalien und beeinflussende Worte seitens des Majors machen den Robokiller anfällig, was ihn dazu veranlasst sein Schicksal in Blacks Hände zu legen, bzw. den Selbstzerstörungssender (den er Mascher abgenommen hat).

“Roboman” explodiert, die beiden anderen werden von der Insel gerettet, Happy End.

Was an dem Streifen definitiv positiv ist, ist die Synthie-Mukke, der Rest (abgesehen vom Hightech-Gegner) ist so Standard wie die 473 Dolph-Lundgren-”und-andere”-verschollen-im-Jungle-Filme xD

Pen Pen Transpen Transpen Transpen (der zweite ist für die Musik xD)

She Gods Of Shark Reef

She Gods of Shark Reef
USA 1958
ca. 63 min.

Zwei Typen schwimmen an einen Pier (einer mit Turban xD) wo sie zwei Wachposten töten und wieder wegschwimmen.

Man erfährt dass ein Schiff 300 Meilen vor seinem Ziel (?!) durch einen Sturm auf ein Riff läuft und kentert. Kurz darauf sind Männer und Frauen unter Wasser zu sehen, eine von ihnen sticht einen Hai kaputt und rettet einen der Männer.
Auf einer Insel angekommen ist klar…nur zwei der drei Besatzungsmitglieder haben überlebt, die Brüder Chris und Lee Johnson, Amerikaner (natürlich Mr. Green).

Eine Ältere Frau welche die Anführerin der ausschließlich weiblichen Bevölkerung zu sein scheint erzählt ihnen dass sie auf der Insel “Anakai” sind, welche von der “Island Company”, welche wiederum mit Perlen handelt, verwaltet wird.
Besucher sind hier nicht gestattet und so teilt sie ihnen mit dass in 10 Tagen ein Schiff der Company kommt, welches sie mitnehmen wird. Lee (welcher einen der Wachleute tötete und Angst hat in den Bau zu kommen) kann es nicht erwarten wieder abzuhauen und findet dass zehn Tage viel zu lang sind.


Nachdem sie sich etwas eingelebt haben werden die Brüder mit einem Volkstanz (sehr typisch für so Insel-Filme, nicht? xD) unterhalten, wo sich Chris mit seiner Retterin “Mahia” anfreundet, was die Älteste so gar nicht komisch findet und ihn bald darauf davor warnt sich mit ihr einzulassen.
Natürlich haben unsere Femininen Inselbewohner auch Götter (die Haie), welche wohl auch ziemlich wütend sind, so soll nach einer Zeremonie zum Rufen der Götter Mahia am nächsten Tag geopfert werden um sie zu besänftigen.

Chris weiß dies zu verhindern (mit einem Surfbrett und einem Speer), was die anderen Frauen natürlich in Aufruhr versetzt, aber sie können nichts dagegen machen.
Lee hat inzwischen ein Boot gefunden welches für eine vorzeitige Abreise geeignet ist.
Nachdem Mahia sich erholt hat fragt Chris sie ob sie nicht mitkommen will, worauf sie ihm entgegnet dass sie überall hin mitgehen würde.

Während die Amis also nochmal nach ihrem Boot sehen, versucht die Älteste Mahia zu ihrem Schicksal zu zwingen, wird jedoch aufgehalten und gefesselt. Lee klaut mal eben ein paar Karten aus einer der Hütten da sie ja sonst nich wissen wohin es geht. Dann brechen sie zu viert auf…erstmal zu dem Riff, wo Chris und Mahia erstmal ein Nickerchen machen. Lee nutzt die Situation um ein paar Perlen zu stehlen, da sie ja noch Kohle brauchen, also schwimmt er zurück zur Insel. Die immer noch gefesselte Älteste ist kurz darauf in der Lage sich zu befreien und flüchtet ihrerseits ebenfalls Richtung Insel und alarmiert die Anderen.

 


Lee kommt zurück zum Riff, mit einem Beutel voller Perlen und stellt entsetzt fest dass Chris die Gefangene hat entkommen lassen. Dieser wiederum kann nicht fassen dass sein Bruder jetzt auch noch die Perlen hat mitgehen lassen, es kommt zum Kampf. Chris zieht erstmal den Kürzeren und Lee schnappt sich das Boot….jedoch schafft er es nicht weit und findet sich unter Wasser wieder….wo natürlich schon die Haie warten.

Nach kurzen Rettungsversuchen wird er von ihnen getötet, Chris und Mahia steigen ins Boot und suchen ihr Glück…hinter ihnen die Meute von Frauen unter ihrer Anführerin, die vergeblich versucht Mahia mit ein paar Rufen zur Rückkehr zu bewegen.

The End

Ja genau, das ist so ziemlich genau alles was passiert, der Film is ja auch nicht besonders lang und so umwerfend ist die Story auch nicht, das gabs nun schon 100fach in gekürzter Form und besonders logisch scheint da auch nix zu sein…zwei der Haie werden von einer Einheimischen getötet, was eigentlich so nicht nachvollziehbar ist, immerhin sind es ihre “Götter”. Und Chris, der den Verlust seines Bruders mal eben so westeckt als wolle er sagen “ach tjo, scheissegal” und dann fröhlich in den Sonnenuntergang segelt, hurra (mehr oder weniger symbolisch gesprochen).

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Heat

HEAT
USA 1995
ca. 164 min.

“Heat” beginnt mit einem wohl durchdachten Überfall auf einen Geldtransporter, mit geplantem Tiiming und Spitzen Ausrüstung läuft alles nach Plan…bis ein Gangmitglied grundlos einen der Wachleute erschießt. Das findet sein Boss (Robert De Niro) natürlich nicht komisch und will ihn umlegen, was ihm unglücklicherweise nicht gelingt.

Desweiteren bekommen wir im ersten Drittel des Films einen mehr oder weniger starken Einblick in das Privatleben der Hauptakteure, unter anderem dem Polizisten Vincent Hanna (Al Pacino), der wohl mit seinem Beruf verheiratet ist und sich kaum um die Familie kümmern kann. Er ist McCauly und seiner Bande natürlich auf der Spur und deshalb 24/7 beschäftigt.

Nach einem Banküberfall mit folgender dicker Schießerei und einigen Opfern überlegt sich McCauly (De Niro) nachdem auch er mal wieder eine Freundin gefunden hat (und das ist in dem Geschäft so gar nicht ratsam), endlich aufzuhören. Bevor er die Stadt verlässt wagt er dann doch noch einen Abstecher um Waingro (der Wachmannkiller, welcher seine alten Kollegen verraten hat :-) ) noch einen Besuch abzustatten.
Weil McCauly einen Feueralarm in dem Hotel auslöst in dem Waingro unter falschem Namen eingecheckt hat und dieser außerdem von Freunden und Helfern überwacht wird, wird auch Hannas Aufmerksamkeit dorthin gelenkt….

Boah also wie Ihr an der nicht gerade geringen Minutenangabe erkennen könnt, kann ich hier nicht mal eben jeden kleinen Nebenplot zur Sprache bringen, aber das ist auch gar nicht nötig, denn der Film dreht sich vor allem um die beiden Hauptakteure und die Frage wie es sich abseits der “Normalität” lebt. Abgesehen davon kennen ihn die meisten wohl xD

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