Das Vidgames Rezensionsverzeichnis





25. Dezember 2008

Flaming Brothers

Abgelegt unter: Movie Reviews — elend @ 01:04

elend, 24.12.2008

Flaming Brothers
Hong Kong 1987

Alan und Ah-Tien sind schon seit Anbeginn ihrer Kindheit Freunde. Schon damals klauten sie zusammen Reis, weil sie Hunger hatten. Jahre später sind sie immer noch die besten Freunde und halten auf Macau ein profitables Business von Spielcasinos, Nachtclubs und sogar Bordellen (oooah ja!) am Laufen. Eines Tages bekommen die zwei Freunde ein Angebot eines großen Gangsterbosses. Sie sollen Waffen für ihn schmuggeln. Als Alan dafür kurz nach Thailand reist, lernt er eine alte Freundin kennen, die ihm damals schon half, als er ein kleiner klauender Straßenjunge war. Er verliebt sich natürlich prompt in sie (obwohl sie kurze Haare hat) und will fortan ein koscheres Leben führen. Währenddessen ist Alan aus Thailand (mit einer Braut) zurück und legt sich mit dem großen Gangsterboss Koa oder Kao oder Kakao an, weil dieser ihm nun nur noch 20 % anstelle der versprochenen 30 % geben will.

Das ist auch schon fast die komplette Story und wirklich viel kann man ohnehin nicht spoilern.



Denn Flaming Brothers ist ein typischer Hong Kong Film der 80er Jahre, in welchem es um Gangster, Freundschaft, Weiber, Waffen, Drogen und viel Blut geht. Das klingt eigentlich ganz nett, aber leider muss ich sagen, dass das damals schon andere Filme etwas besser hinbekamen. Allen voran der Gottfilm schlechthin: A Better Tomorrow. Jedenfalls ist Flaming Brothers storymäßig relativ seicht, kommt ohne großartige Überraschungen aus (bis auf das Ende) und kann ansonsten lediglich durch Chow Yun Fat glänzen, welcher hier mal wieder grandios ist und einmal mehr unter Beweis stellt, warum er damals Hong Kongs größter Schauspieler war. Dafür, dass die zwei Typen da Freunde sind, werden zu wenig Szenen mit ihnen zusammen gezeigt, fand ich. Die meiste Zeit befindet sich Alan irgendwie in Thailand und Ah-Tien flirtet auf Macau mit einer random Nonne rum. Klar, dass man da die Freundschaft der zwei etwas schwerer nachvollziehen kann. Aber immerhin, hier und da gibt es aber die Freundschaftsszenen und die reichen immerhin soweit aus, dass man die Charaktere – allen voran Chow Yun Fat – kennenlernt und sogar schockiert ist, wenn mal einer stirbt, etc. pp.



Richtig nice wird’s aber immer in den Shootouts. Davon gibt es zwar nur drei oder vier größere im ganzen Film, aber wenn’s da mal knallt, dann richtig. Schüsse, Blut, Rauch und Rumgehüpfe ohne Ende. Hier kommt jeder auf seine Kosten und das große Highlight wartet natürlich am Schluss, als es zum finalen Showdown kommt. Das Ende irritiert dann auch ein wenig, da man etwas anderes erwartet hätte, aber warum auch nicht. Das ist eben ein Hong Kong Film und keine Hollywood Schnulze, wo sogar der im Koma liegende Sidekick am Schluss wieder aufwacht.

Bleibt zu sagen, dass ich mir irgendwie mehr erhofft hatte. Mehr… Gangsterzeuch. Irgendwie ist es ja fast zu 80 % eine Romanze mit 20 % Shootouts drin. Das ist etwas weird, aber war zum einmaligen Anschauen wirklich schwer in Ordnung. Ich würd’ jetzt aber nicht weinen, wenn ich die DVD mal hergeben muss oder sie mir gar in einem großen Hausbrand verbrennt.

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24. Dezember 2008

Wallace & Gromit – Curse Of The Were-Rabbit

Abgelegt unter: Movie Reviews — elend @ 18:11

elend, 24.12.2008

Wallace & Gromit _____________________
The Curse Of The Were-Rabbit
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Wallace und Gromit arbeiten nun in der Schädlingsbekämpfung. Ihre Firma “Anti-Pesto” beseitigt Schädlinge auf humane Art und Weise. In England sind das überwiegend Kaninchen, die den Einwohnern an ihr geliebtes und hochgezüchtetes Gemüse wollen. Noch ein paar Tage und der Gemüsecontest steht vor der Tür, auf den sich schon die ganze Stadt freut. Klar, dass Kaninchen, die alles wegfressen, da eher ungelegen kommen. Somit hat Wallace und auch Gromit alle Hände voll zu tun. Ihre humane Methode hat aber ein paar Macken. Da sie die Kaninchen nicht töten dürfen, horten sie sie einfach in ihrem Keller im Haus. Das kostet nicht nur Futter und Nerven, sondern kann auf Dauer auch nicht funktionieren. Als es zuviel Kaninchen werden, hat Wallace einen grandiosen Plan. Er will alle Kaninchen Brainwashen, damit er sie danach wieder in die Freiheit entlassen kann…

Es kommt, wie es kommen muss!!!



Ganz ehrlich? Wallace und Gromit find ich ein wenig langweilig. Ich respektierte die Arbeit, die in den tollen Animationen steckt, aber die Witze waren mir persönlich jedes mal ein klein wenig zu flach und überhaupt war das alles recht langweilig. Die Animationen sind ganz nett, aber 30 Minuten ode gar länger unterhielten sie mich noch nie.

Ganz anders The Curse Of The Were-Rabbit. Der erste mehr oder weniger Abendfüllende (80 Minuten) Wallace & Gromit Film. Der Unterschied zu dem ganzen alten Wallace und Gromit Kram ist hier die Präsentation. Die Zeit erlaubt eine ausgeklügelte Geschichte, die sowohl einen relativ nicen Twist hat, als auch genug Zeit lässt, Charaktere vorzuführen. Besonders der geile Jäger (Screenshot 2) ist ziemlich cool und gibt dem ganzen eine Prise… wie soll ich es Beschreiben… coolness einfach. Er gefiel mir jedenfalls. Wirklich grandios waren dann aber die “Effekte”, wenn man es überhaupt so nennen kann. Die Animatoren steigerten sich scheinbar noch einmal um ein ganzes Stück und liefern hier wirklich krank detaillierte und flüssige Bewegungsabläufe ab, dass es eine wahre Freude ist. Wo die klassische Animationstechnik ihre Grenzen hat, sprangen (vermutlich???) Computer ein, das aber auf eine angenehm dezente und absolut nicht störende Art. Besonders genial; Die Häschen-Absaugungsmaschine. Sie hat einen großen Glasbehälter, in welchem sie alle aufgesaugten Häschen sammelt. Diese rotieren dann in einer Art Schwerelosigkeit in diesem Behältnis herum und sehen einfach grandios süß aus. Das alles absolut flüssig und trotzdem mit “Claymation” Style. Unglaublich einfach. Auch an Action mangelt es dem Film nicht. Gerade das Were-Rabbit sorgt für ein paar tolle Verfolgungsjagden oder Zerstörungsorgien und das Finale auf dem Gemüsewettbewerb setzt dem ganzen dann noch die Krönung auf.

Zum ersten mal vereinte sich eine nicht total behämmerte Story (wie z. B. die in “The Wrong Trousers” wtf ~_?) mit toller Action, einer Story die gut unterhält und halt grandiosen Effekten. Nice.

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Shamo

Abgelegt unter: Movie Reviews — elend @ 02:23

elend, 24.12.2008

S · H · A · M · O
HONG KONG 2007
SOI CHEANG

Ryo Ishibashi (Shawn Yue) tötet seine Eltern. Dafür kommt er in’s Gefängnis. Da er zum Zeitpunkt der Tat erst 16 ist, greift das Jugendstrafrecht und er kommt lediglich für maximal 2 Jahre in’s Gefängnis. Büsen muss er trotzdem. Im Gefängnis geht man nicht gut mit ihm um. Man demütigt ihn, raped ihn anal und tritt seine Würde mit Füßen. Eines Tages kommt der Karatelehrer Kenji Kurokawa (Francis Ng) in das Gefängnis und gibt Karatekurse. An Ryo scheint er besonders interessiert zu sein und siehe da, in Ryo steckt mehr als dieser selbst vermutet hätte. Kaum aus dem Gefängnis entlassen, flüchtet Ryo in die Welt der Gewalt, Prostitution und des… Preiskampfes.



Mit Shamo tat ich mich anfangs schwer. Eigentlich gefallen mir keine “Kampf-” bzw. “Boxfilme” in dem Sinne. Eine gute Kung Fu Prügelei mit Jacky Chan oder sonstwem bin ich eigentlich nie abgeneigt, egal wie lame die Story auch ist. Aber dieser ganze Boxkram interessiert mich eigentlich nicht wirklich. Zwei Gründe aber sprachen für Shamo: Soi Cheang, der schon mit “Dog Bite Dog” einen grandiosen, düsteren Film ablieferte und Hong Kong, welches meine Lieblingsfilmschmiede ist und trotz Flaute doch mehr bessere Filme abliefert, als es Hollywood je könnte. Zumindest für meinen Geschmack. Diese zwei Punkte für Shamo werden leider aber gleichzeitig durch zwei negative Punkte wieder aufgehoben: Die zum Teil schlechten Kritiken im Internet verhießen nichts gutes und das aller schlimmste – Es ist eine Manga Realverfilmung.

Manga. Auweia!

Shamo fängt stimmungsvoll und wunderschön düster an. Erinnerungen an “Dog Bite Dog” werden wach und ja, die Atmosphäre stimmt. Gekonnt zeichnet die Kamera unter Zuhilfenahme von viel Schwarz, harten Kontrasten und viel Dreck- und Gelbfiltern eine pessimistisch düstere Welt, welche der Story gut zur Seite steht. Das ganze wird kombiniert mit einem rockigen Introsong und alleri komischen Soundeffekten, die einem regelrecht in’s Hirn dringen. Shawn Yue tut dabei sein bestes bedrohlich oder gar gefährlich zu wirken, was die meiste Zeit über erstaunlich gut klappt. Lediglich wegen seiner etwas fragilen Statur will man ihm den hasserfüllten Karatekämpfer nicht immer abnehmen.

Mit der Hälfte des Films kommen aber auch die Probleme. Irgendwie tut sich nicht mehr viel und es wird stellenweise etwas langatmig. Allen voran die Charaktere (Shawn Yue und Francis Ng) entwickeln sich nicht wirklich. Da hätte ich mir etwas… mehr gewünscht. Denn gerade bei Shawn Yues Charakter ist das schade, da man so einfach nicht mit ihm mitfühlen kann. Er ist von Anfang an einfach nur ein dreckiges, mieses Arschloch, mit dem man sich beim besten Willen nicht wirklich identifizieren kann. Dazu kommen ein paar komische Löcher in der Story und Entscheidungen Ryos, die so gar nicht nachvollziehbar sind und man hat einen etwas komischen Brei in der Mitte des Films, der lediglich von seinem Style, in welchen er verpackt wurde, getragen wird.



Das ist aber immerhin das einzige Manko am Film. Die Kämpfe sind toll inszeniert und gerade hier ist es erfreulich mit anzuschauen, dass Shawn Yue immerhin etwas trainiert hat und / oder die Kamera so gut kaschierte, das kein Kampf “lächerlich” oder “nicht gekonnt” aussieht. Das müssen Hollywoodfilme z. B. erstmal nachmachen. Im Gegensatz zu vielen anderen Reviews da draußen fand ich die Kämpfe auch nicht wirklich langweilig oder zu repetiv. Gerade die Cinematographie und Soundkulisse machte sie zumindest für mich interessant genug um über die dürftige Mitte des Films zu kommen.

Bis hier hin, hätte ich Shamo einfach nur 3 Penen gegeben, weil er ganz ok ist und eine style Kameraarbeit hat. Aber dann kommt ja noch das Ende. Und hier muss ich sagen, dass es einen kompletten Pen wieder gut gemacht hat. Leider, leider leidet es unter der wenigen Charakterentwicklung, denn könnten wir mit den Charakteren mitfühlen, hätte das Ende weitaus mehr Impact gehabt. Dennoch, es überraschte mich ein klein wenig, machte einiges verständlicher und die ganz sicke letzte Szene am Schluss überzeugte mich dann vollends.

Eigentlich schade, hier wäre anhand der Gegebenheiten der Story (Ryo Gefängnis, Karate Lernen, Rotlichtviertel, Schwester, Karatelehrer) durchaus mehr drin gewesen, aber der komplette Film bleibt dann leider doch etwas flach. Aber ich schieb’ das alles auch einfach mal auf den Manga denn immerhin… ja… ist es halt nur ein Manga. Dem lamen Manga haben wir es ja auch zu verdanken, dass Shawn Yue, diese komische rote Kontaktlinse tragen musste und sich die Haare so sick frisiert. Von der Jacke mit All Over Print (auf dem ich übrigens Ekin Cheng zu entdecken glaubte ~_???) mal ganz zu schweigen.

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19. Dezember 2008

Motorstorm: Pacific Rift

Abgelegt unter: Game Reviews — penance @ 00:49

2008 | PS3 | SCEA

Jajaja, ich weiss es hat lang gedauert und ich bin auch voller Demut hier am schreiben. Aber ich hatte echt einen guten Grund abstinent gewesen zu sein. Dieser Grund war ein Spiel, dass mir so viel Spaß machte, dass ich nicht nur den Single-Player Kram in kürzester Zeit hinter mich brachte, sondern danach immer noch nicht satt war und somit etwas tat, was ich noch nie zuvor tat und auch nicht taten aka tun wollte. Ja genau, ihr könnt es ruhig glauben: Ich spielte es im Multiplayermodus! Und ich meine nicht den 4er Splitscreen-Modus den das Spiel bietet. Nein! ICH, DER PENANCE, ZOCKTE ONLINE!!! Und ich kann nicht mehr aufhören. ;_(

Story
Schlägt man im englischen Lexikon das Wort “Lunatic” nach, erhält man die Erklärung, dass es sich um eine psychisch kranke, dumm-draufgängerische oder lebensmüde Person handelt. Solche Leute treffen sich zu einem Race-Festival das über und um die ganze Insel verstreut ist auf dem es statt findet. Und bei den Rennen quer durch Wälder, vorbei an Klippen, durch Wasserhöhlen und durch stillgelegte Raffinerien hindurch gilt eigentlich nur eins: Alles ist erlaubt.

Kritik
Der erste Teil der Motorstorm Reihe interessierte mich ehrlich gesagt einen Scheiss. Zu lame war das Endergebnis im Vergleich zu den Videos damals. Naja und ich hatte halt noch keine PS3. ~_~ Tja. Da ich aber eine ziemliche Trailerhure bin, schlugs mir halb meinen Prügel aus der Hose, als ich nach der GC (Ja, nach! Ich war dort leider zu betrunken) den Trailer zu ‘Pacific Rift’ sah. So. Und das war ganz einfach einer der dicksten, die ich in der Form jemals sah.. vor allem zu einem Rennspiel. Geile Effekte, dicke Grafik, hurengeile Musik und vor allem: Dreck. Richtig viel asozial matschiger Dreck auf, um, im, am über den Fahrzeugen wenn sie sich gegenseitig wegklatschen, Überschläge machen, brennen und was weiss ich noch alles. Geil. Wer nicht weiss von was ich hier spreche: GC08 – Trailer Da wars eigentlich schon um mich geschehen. Aber jeder.. ich wiederhole JEDER weitere Trailer (Es gibt glaub ich noch 8 Stück oder so???) war einfach genau so geil und daher musste das Ding so schnell wie möglich in meinen Besitz übergehen. Und ich hatte so Schiss, dass ich eine Enttäuschung erleben würde. Wirklich. Aber dann startete das Spiel (jetzt kommts) OHNE VORHERIGE INSTALLATION (!!!!!) und nach dem Intro geschah Folgendes:



4 Zonen aka Erde, Wasser, Luft und Feuer. Jeweils 4 Strecken. Ein Haufen Fahrzeuge aka Buggys, Motorräder, Sportkarren bis hin zu dicken Monstertrucks stellten den letzten Auswahlbildschirm dar und dann gings los. Ich las nur, dass im Vorgänger die Ladezeiten wohl kacke lang waren? Ka. Auf jeden Fall dauerts hier nicht lang und man sieht die Strecke aus verschiedenen Blickwinkeln. Nach einem letzten Druck auf den Start-Knopf gelangt man direkt in (oder für die Verlierer-Generation “über”) sein Fahrzeug und nach 3 Sekunden bricht die Hölle los.

Es ist nicht einfach zu beschreiben, dieses Gefühl beim Fahren in Motorstorm. Ich würds mit einem Adrenalinrausch einer Achterbahn vergleichen, wenn ich gerade auf eine Schanze zurase und den Nachbrenner via X-Button zünde. Der dazu passende Sound, zusammen mit dem, an den Rändern auftretenden, Motion Blur und der wackelnden Kamera hält an bis ich über die Schanze jage und sich vor mir eine enorme Weitsicht der Landschaft offenbart, bevor mich die Realität einholt und ich mit einem Hörsturz auf dem Boden aufdresche. Und gerade als ich den Nachbrenner wieder aktivieren will, schlägt ein weiteres Fahrzeug direkt vor mir auf, dessen Dreck mir ins Gesicht spritzt. Oh scheisseeeeeeeee!!!!! Das ist so hot, dass ich mir in diesen Momenten gerne gleichzeitig einen schrubben würde weil ich so horny werde. Aber ich brauch ja beide Hände zum zocken. =/



Im Prinzip geschehen solche Szenen in ‘Pacific Rift’ andauernd. Es passiert selten, dass man ganz gediegen durch die Landschaft fährt und nicht in Bedrängnis erfährt. Sei es durch die computerisierten Gegner, die ab Stufe 6 (von 8) teilweise abartig schwer werden oder durch die verschiedenen Modi wie Speedevents, bei der man auf der Strecke durch kleine Ziele innerhalb eines Zeitlimits fahren muss, oder Elemination, bei dem alle 15 Sekunden das letzte Auto explodiert. Noch dazu kommt, dass man den Nachbrenner natürlich nicht unbegrenzt benutzen kann und er bei Nichtbeachtung überhitzt, d.h. ihr überhitzt, d.h. ihr explodiert. Doch viele Strecken enthalten Wassergräben oder extra installierte Sprenkelanlagen durch die man durchfahren und so seine Maschine schneller abkühlen kann. Aber bei diesem Spiel bringt die eine Taktik nicht viel, wenn man nicht das richtige Gefährt nutzt. So bringen die Wassergräben den Motorradfahrern reichlich wenig, denn sie werden im Wasser einfach zu langsam. Der Vorteil allerdings liegt in der Wendigkeit dieser Fahrzeuge mit dem man auf den zwar linearen aber stets mit mindestens 2 Wege ausgestatteten Strecken eben jene fahren kann, bei denen ein Monstertruck nicht mithalten kann. So gibt es im Prinzip für jede Strecke mehrere Möglichkeiten als Erster über die Ziellinie zu rasen.

Das Geilste an Motorstorm ist wie gesagt die Grafik. Nein der Sound. Äh ich meine die Musik! Aka.. ka alles ist geil. Zum Sound gibts eigentlich nicht viel zu sagen. Es ist schlichtweg das Fetteste was jemals rennspieltechnisch aus all meinen Boxen kam. Allein die Motorensounds sind so krank, dass man bei entsprechender Lautstärke einen ziemlich “echten” Eindruck vermittelt bekommt. Hält man das Spiel z.B. während eines Crashs mit Explosion und allem drum und dran an, kann man die Kamera frei bewegen und Bilder davon schiessen, während sich lediglich Wind und leises Möwengezwitscher oder typische Dschungelgeräusche die Szenerie umschreiben.

Und musikalisch ist dieses Spiel ganz einfach die absolute Macht und knallt jedem Burnout, Need For Speed Teil 76 oder Gran Turismo ein Brett ins Gesicht auf dem steht “Für lame Ficker”. Baha. Was Sony da rausgeholt hat, macht mich so horny, dass ich den Soundtrack runterladen, ja sogar kaufen würde! Aber.. es gibt natürlich keinen. :-) War ja klar. Auf jeden Fall ist hier alles vertreten. Schnelle Punk-Rock-Tracks wechseln sich mit scheisse coolen Jungle-Beats ab, dann gibts noch ziemlich progressives House, Techno, Metal, Techno mit Metal und dann kommen da manchmal noch so ganz heftige Irgendwas bei denen ich gar nicht weiss was es eigentlich ist.. aber ich muss mitnicken. ~_~ Aka.. treibendere Musik hörte ich niemals zuvor bei einem Rennspiel. Ich kann also nur nochmal betonen: SPIELT ES LAUT UM HIMMELS WILLEN!!!



Aber es gibt auch dummen Kram. wie z.B. die Option im Hauptmenü bestimmte Musikstücke auszuschalten, damit man sie während des Rennens nicht hören muss. Der Witz ist, dass man sie im Menü nicht anhören kann und im Spiel erscheinen keine Tracknamen. Folglich.. ja genau: Crap. Das Andere ist der Wiederrücksetzpunkt, wenn man zu sehr vom Weg ab kommt oder crasht. Das ist eine ziemliche Scheisse, denn es kann passieren, dass man an eine Stelle vor dem Crash zurückgesetzt wird oder nach der Unfallstelle. Warum bitte? Ziemlich unfair in meinen Augen. Und was man den Computergegnern ja noch durchgehen mag, artet in pure Wut und damit Hass aus, wenn man gegen menschliche Gegner spielt, die vor Dir ins Gras beissen und dann noch weiter vor Dir schon wieder Gas geben! >:O Ansonsten ist das Multiplayerdings aber eigentlich ziemlich nice. Man wartet auf andere Spieler, wählt ne Karre, die vom Eröffner gewählte Strecke lehnen über 50% der Spieler ab (oder eben nicht) und es wird automatisch vom Spiel eine andere gewählt und schon gehts los. Es gibt mehrere Ränge und bla und Trophäen blablabla das interessiert mich ja alles einen Scheiss. Ich will nur alles kaputt machen und geil schnell durch Gras, Matsch, Wasser, Geröll und Sand fahren wie ein geistesgestörtes Arschloch! =P

Fazit
‘Pacific Rift’ ist das geilste Rennspiel das es gibt.

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16. Dezember 2008

Pye Dog

Abgelegt unter: Movie Reviews — elend @ 21:19

elend, 16.12.2008

PYE DOG
Hong Kong 2007

Dui (Eason Chan) ist Fahrer für eine Gangsterbande. Chef dieser Bande ist Cha (Eric Tsang), der auch gleichzeitig wie ein Vater für Dui ist. Als Dui eines Tages den Auftrag bekommt den Sohn eines verfeindeten Gangsterbosses zu entführen, bewirbt sich Dui als Hausmeister an dessen Schule und versucht, herauszufinden, wer der Sohn des Gangsterbosses nun sein könnte. Er hat lediglich Namen der Mutter und Namen des Gangsterbosses. Während seiner Suche kreuzen sich die Wege Duis mit denen des autistischen Wangs (xD) und der Austauschlehrerin Miss Cheung. Die drei verstehen sich gut.



Auch ohne großartig zu spoilern ist der Ausgang der Geschichte relativ vorhersehbar, zumal der Trailer ja auch schon einen Schlüsselmoment davon spoilerte. Aber das ist ohnehin nicht das Interessante an der Geschichte. Wichtig ist das Drama um die drei Personen Dui, Wang und Miss Cheung, welches sehr gefühlvoll inszeniert ist und fast ohne Kitsch auskommt. Einzig der Personenübergreifende Song (alle singen mit) am Ende des Films wirkte etwas… fehl am Platze, imho. Denn bis dahin punktet Pye Dog überwiegend mit realistisch dargestellten Gefühlen. Der kleine Wang ist nur im Off zu hören und nervt keine Sekunde im Film, während Dui einfach ein vertrottelter, symphatischer kleinkrimineller ist, dessen Darsteller Eason Chan (eigentlich Popstar in Hong Kong ~_?) hier durchaus großes Talent zeigt. Überhaupt sind die Szenen zwischen Dui und Wang das beste am Film, da bei Miss Cheung irgendwie etwas wenig rüber kommt. Das liegt evtl. auch daran, dass sie im Vergleich zu Wang etwas wenig Screentime bekommt und so unweigerlich in den Hintergrund rückt, obwohl sie doch eine wichtige Lücke in der Beziehung ausfüllen könnte.



Dazu kommt der Rest der Film, der gekonntes Handwerk ist. Die Kameraeinstellungen sind schön bis traumhaft (leider mal wieder nicht mit Screenshots festhaltbar!?) und helfen der etwas unwirklichen Stimmung (Vor allem zu Beginn des Filmes!) eine gewisse Atmosphäre einzuhauchen. Der komplette Film bekommt dadurch (und durch eine sicke Szene im Wald) etwas… traumhaftes… mystisches. Einfach wunderschön gemacht. Bisschen schade fand ich dann, dass der Schluss dem vorangegangen nicht wirklich gerecht werden konnte und fast etwas komisch wirkte. Das ist aber nur ein geringfügiges Manko, da man die Zeit vorher sehr gut unterhalten wurde.

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14. Dezember 2008

Rule Number One

Abgelegt unter: Movie Reviews — elend @ 00:00

elend, 13.12.2008

RULE NUMBER ONE
aka rule no. 1 aka rule # 1 aka ist doch echt scheißegal

Lee Kwok-Keung (Shawn Yue) trifft bei einer Routinekontrolle auf einen Serienvergewaltiger, der es schafft ihn zu überraschen und anzuschießen. Lee liegt am Boden doch kurz bevor der Täter es schafft, ihn umzubringen, rettet ihn der Geist der Leiche, die der Serientäter in seinem Kofferraum hatte. Nach diesem Vorfall gibt Lee seinen Bericht ab und schwört darauf, den Geist gesehen zu haben. Dies beschert ihn eine Versetzung zum “M.A.D.”, wo er seinen neuen Vorgesetzten Inspektor Wong (Ekin Cheng) kennenlernt. Dieser bringt ihm gleich die “Rule Number One” bei; Es gibt keine Geister…



Anfangs fällt auf, dass Rule Number One sehr atmosphärisch aufgemacht ist. Die Kameraeinstellungen, die Farben, die Musik und die Settings stimmen und machen Lust auf mehr. Lust auf Horror. Und tatsächlich sind die Horrormomente am Anfang zwar etwas klischeehaft, aber immerhin gut gemacht und getimed. Dann gibt’s leider den Moment im Film, wo der erste etwas peinlichere Auftritt eines Geistes statt findet und sich sogleich eine unsichtbare Linie zwischen “cool” und “lame” auftut. Danach ist nichts mehr in dem Film, wie es die paar Minuten vorher war. Die Gruselmomente sind nicht mehr gruselig, die Morde etwas peinlich und überhaupt wirkt alles nur noch komisch. Rule Number One schafft es einfach nicht mehr, sich von der Masse der (durchaus noch peinlicheren) Hong Kong Horrofilme abzuheben und das ist schade. Dazu kommt, dass das Ende dann auch viel zu erzwungen und aufgesetzt wird, obwohl es durchaus einen interessanten Ansatz hat. Leider kommt es einem vor, als wäre es noch schnell in der Postproduction zusammengeschnitten worden. Überhaupt hat die Story hier und da ein paar ziemlich große Löcher und kann einen einfach nicht bei der Stange halten. Ab der Hälfte des Filmes wird’s unweigerlich langweilig und – trotz “Geister” – etwas zu unrealistisch.



So bleibt irgendwie nur ein mittelprächtiger Horrofilm, der durch seine etwas peinliche Darstellung der Geister nie wirklich gruselig ist und einzig und allein Shawn Yue und die Kameraarbeit retten den Film vor dem 1 Penen Rating. Shawn Yue schaut oft ziemlich angestrengt und Ekin Cheng ist sogar relativ witzig als dauerbesoffener Inspektor, der eigentlich nur noch aufhören will.

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10. Dezember 2008

Gunmen

Abgelegt unter: Movie Reviews — elend @ 01:25

Frazer, 09.12.2008

Gunmen
USA 1993
ca. 91 min.

Ein Boot mit 400 Millionen USD an Bord liegt irgendwo in Mexico, das Geld gehörte dem Drogenbaron Loomis der es wiederhaben will und deshalb den korrupten Polizisten “Armor” samt seiner Gefolgschaft anheuert.



Der Drogendealer Dani Servigo, dessen Bruder das Boot versteckt hat, ist der einzige der seinen Standort kennt, er wird von dem Cop Cole Parker aus dem Knast geholt damit er ihm hilft es zu finden. Natürlich ist Armor hinter ihnen her und die beiden durchleben ein kleines Abenteuer voller Schießereien, Frauen und der Suche nach der großen Kohle.



Ein kurzweiliger Actionstreifen der einen soliden Eindruck macht, die angespannte Atmosphäre die nicht zuletzt durch das Rumgeballer erzeugt wird, wird im nächsten Moment wieder durch ein paar lockere Sprüche beseitigt und weiter gehts, nichts außergewöhnliches aber durchaus unterhaltsam.

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Roboman

Abgelegt unter: Movie Reviews — elend @ 01:25

Frazer, 09.12.2008

Roboman
USA 1988
ca. 90 min.

Omega One, eine perfekte Killermaschine, gesteuert von einem menschlichen Gehirn, ist außer Kontrolle geraten.

Also wird eine Elite Kampftruppe angeheuert deren Mitglieder alle geile Nicknames haben, begleitet werden sie von dem Mann der den totbringenden Roboter erdacht hat (der hat den tollen Namen “Mascher”).

Natürlich wissen unsere Helden von nichts, weder was das Ziel der Mission ist, noch wen sie eigentlich suchen. Auf ihrem Streifzug durch den Jungle retten sie eine junge Frau die von Guerillas verfolgt wird, vereinfacht wird das dadurch dass Omega sich einmischt und die bösen Männer in den Jeeps komplett weglasert.



Während sie also weiterziehen und noch immer nix wissen, wird einer nach dem anderen von dem schwarzen “Monster” getötet. Major Black, der Anführer der Truppe, ist natürlich nicht dumm und merkt sofort dass Mr. Mascher mehr weiß als er zugeben will. Nach einigem Nachdruck und Klingen am Hals, packt dieser aus, will jedoch nicht Omegas Vernichtung sondern ihn im Kampf mit einem Menschen, einem “Helden” sehen.

Leider muss er, nachdem sie sich eine Barrikade aus Baumstämmen gebaut haben und Omega One ihre schützenden Minen zerstört hat, einsehen dass ihm keine Wahl bleibt als wenigstens zu versuchen, seine Schöpfung zu zerstören (mit Hilfe eines kleinen Senders).

Vergeblich, die einzigen Überlebenden sind Major Black und Virgin (die Frau). Die beiden flüchten und schaffen es in ein verlassenes Krankenhaus, ausgestattet mit ein paar Chemikalien hegen sie die Hoffnung Omega doch noch aufhalten zu können. Black hört sich ein Band an das ihm Mascher samt Diktiergerät kurz vor seinem Ableben gegeben hat. Nun erfährt er dass sein toter, bester Freund in dem Roboter steckt.



Ein paar Spritzer Chemiekalien und beeinflussende Worte seitens des Majors machen den Robokiller anfällig, was ihn dazu veranlasst sein Schicksal in Blacks Hände zu legen, bzw. den Selbstzerstörungssender (den er Mascher abgenommen hat).

“Roboman” explodiert, die beiden anderen werden von der Insel gerettet, Happy End.

Was an dem Streifen definitiv positiv ist, ist die Synthie-Mukke, der Rest (abgesehen vom Hightech-Gegner) ist so Standard wie die 473 Dolph-Lundgren-”und-andere”-verschollen-im-Jungle-Filme xD

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The Atomic Brain

Abgelegt unter: Movie Reviews — elend @ 01:24

Frazer, 09.12.2008

The Atomic Brain
USA 1964
ca. 65 min.

Mrs. March, eine Frau mit zu viel Geld und zu wenig Zeit, hat in ihrem Keller ein Labor…in dem ein Wissenschaftler an einer Methode arbeitet ein menschliches Gehirn von einem Körper in einen anderen zu transplantieren.

Da Dr. Frank(enstein hahaha) Körper zum experimentieren braucht stehlen sie also Leichen vom Friedhof und weil die Polizei ihnen halbwegs auf der Spur ist und die Versuche schon weit genug fortgeschritten sind, entscheidet die alte, reiche Frau, die vor nichts zurückschreckt um einen neuen jungen Körper zu bekommen, drei junge Mädels anzuheuern die für sie “arbeiten” sollen.



Die Erste verschwindet dann auch gleich in der ersten Nacht, Dr. Frank hat ihr Gehirn mit dem einer Katze ersetzt und so bekommen wir schauspielerisches Talent aller erster Güte zu sehen ~___~

Nina und Bea (die beiden anderen) wundern sich wo sie denn abgeblieben ist, worauf ihnen Mrs. March mitteilt dass sie gegangen sei. Doch sie entdecken dass im Keller merkwürdiges vor sich geht und schöpfen Verdacht. Natürlich läuft Anita (die mit dem Katzenbrain) draussen rum…Bea entdeckt sie zuerst und merkt nicht dass etwas mit ihr nicht stimmt und Anita kratzt ihr kurzerhand ein Auge aus :-) )))



So landet sie im Labor und wird ruhiggestellt. Nina bemerkt die Verschollene als sie aus dem Fenster schaut und sieht wie sie auf dem Dach rumkrabbelt. Als sie ebenfalls nach oben geht um Anita zu helfen stürzt diese und stirbt. Nach einigem Hin und Her und dem Versuch irgendwie zu flüchten landet auch Nina im Labor und Dr. Frank, dessen Gewissen sich inzwischen meldet, muss eine Entscheidung treffen.

Also ich hab ja nix dagegen wenn man versucht den Menschen etwas Moral beizubringen, aber muss das immer in so üblen Machwerken enden? xDDD

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Abgelegt unter: Movie Reviews — elend @ 01:23

Frazer, 08.12.2008

The Amazing Transparent Man
USA 1960
ca. 57 min.

Joey Faust flieht aus dem Knast, Laura, die ihm ihr Auto zur Verfügung stellt, da die Flucht sonst etwas sinnlos wäre, bringt ihn zu einem Haus wo der Wissenschaftler Dr. Ulof samt Tochter gefangen gehalten werden.

Der intelligente alte Mann erforscht die Möglichkeit Menschen unsichtbar zu machen, denn der kranke Typ dem das Haus gehört (Major Krenner) will damit eine ganze Armee von Unsichtbaren erschaffen! >:O

Nach einer kleinen Demonstration an einem Meerschwein, wird Joey ebenfalls Unsichtbar gemacht um irgendein seltenes Material zu entwenden das zum Betreiben der Unsichtbarkeitsmaschine nötig ist.

Doch kaum ein zweites Mal benutzt, fängt die Wirkung an zu schwanken, gerade als er dabei ist eine Bank zu erleichtern, Pech, die Behörden identifizieren ihn natürlich sofort.



Da ihn das verunsichert und wütend macht, beschließt Joey zurückzukehren und dem Major die Suppe zu versalzen, währenddessen offenbart ihm Dr. Ulof auch noch dass er an den Auswirkungen der Strahlung sterben wird. Joey befreit dessen Tochter und sie können entkommen. Doch dann konmmt es zum Kampf zwischen Joey und dem Major, welcher den Safe mit dem gestohlenen Behälter öffnet (der steht im Labor), doch das Material und die Strahlung der Unsichtbarkeitsmaschine reagieren nicht optimal aufeinander….


Also die Idee mit der Unsichtbarkeit war ja schon damals nicht mehr neu, aber die Umsetzung ist hier leider total daneben gegangen. Die Handlung ist so einfach gestrickt dass es einfach keine Überraschungen gibt, natürlich hat die Unsichtbarkeit Nebenwirkungen, und natürlich macht der Wissenschaftler das nur um seine Tochter zu schützen, er hat einfach keine Wahl, kommt mir bekannt vor ~_~.

Und wenn man dann noch bedenkt dass der Hauptchara nur wenige Zeit (15% ca?!) “transparent” ist, ist das alles andere als Amazing, also echt ey xD

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