Über elend

elend lebt in China, spielt am liebsten simple Retrospiele in Pixeloptik und schreckt auch nicht vor Filmen mit Untertiteln zurück.

Dragon Tiger Gate

Dragon Tiger Gate (Hong Kong 2006, Wilson Yip)

Also irgendwie gibt’s da einen Shibumi, der ein lames Siegel hat, welches dem Inhaber den Löwenanteil am (kriminellen) Umsatz in Hong Kong sichert. Dies übergibt er dem Gangsterboss Ma Kwun. Leider passieren bei der Übergabe gleich mal lame Dinge und das Siegel gerät “ausversehen” in die Hände von Tiger Wong und seinen Kumpels. Tjo. Das findet Dragon Wong wiederrum lame und holt es zurück in dem er Tiger Wong erstmal ordentlich ein’s verpasst, da die 100 anderen Schergen von Ma Kwuns Truppe keine Chance hatten. Tjo, so kommt es, wie es kommen muss, Dragon Wong ist Tiger Wongs Bruder, welcher vor langer Zeit die Dragon Tiger Gate Schule verließ und blah blah blah. Irgendwan kämpft er halt dann gegen Shibumi, weil dieser völlig durchdreht und Ma Kwun einfach umbringt.

Eins vorweg: Dieser Film hat rein gar nichts mit SPL zu tun. Nur weil Donnie Yen mitspielt und der Regisseur der gleiche ist, heißt das nicht, das das hier SPL 2 ist. Dieses ist ein komplett anderer Film, wie jeder nicht völlig verblödete Mensch schon anhand der Trailer, sowie des DVD Covers ausmachen kann.

Dragon Tiger Gate ist eine Comicverfilmung. Das wird einem schon im tollen Intro (Siehe Screenshot) und spätestens bei den Frisuren der Protagonisten klar. Ob er den Comic nun toll umsetzt, vermag ich nicht zu sagen, aber als Fantasy Martial Arts Film funktioniert er fast tadellos. Gleich in den ersten 10 Minunten sehen wir total sicke Kämpfe die – trotz wire-fu – ziemlich realistisch daher kommen aber genug wahnwitzige Moves beinhalten um dem Comic gerecht zu werden. Ich erinnere mich nicht daran, das man bei X-Men lachte, wenn die lamen Figuren da Feuer spucken. Aber bei Hong Kong Filmen wird immer gleich gelacht, wenn ein Kämpfer halt mal etwas weiter weg als nur 50 cm fliegt. Und hier fliegen so einige rum. Eine grandiose Kampfszene folgt der nächsten bis irgendwann.. die Luft raus ist und der Film sich in der Mitte ziemlich zieht. Aber immerhin bleibt da etwas Zeit erst einmal die Charactere einzuführen, zu erklären wer mit wem verbandelt und überhaupt wie weshalb warum. Das ist am Anfang noch nett wird aber etwas später fast schon ermüdend. Zu sehr sehnt man sich nach der nächsten Actionszene in der man wieder unglaubliche Moves bestaunen darf.

Ja, was soll ich sagen?! Es ist eine sehr bunte Comicadaption. Was soll man da schon erwarten außer abgefahrene Visuals und noch abgefahrenere Kämpfe? Eben. Nichts weiter. Und genau das bekommt man. Ein Vergleich mit “A Man Called Hero” und “Stormriders” (iirc, ebenfalls Comicadaptionen) bleibt da nicht aus und ich kann euch versichern, Dragon Tiger Gate bietet viel mehr Qualität. Schon allein die bunten Farben, die nie zu RGB-mäßig bunt sind, sondern stehts ein Gleichgewicht finden (Von der overall Qualität der Bilder und den Kameraeinstellungen ganz zu schweigen) und erst recht die Actionszenen, die mit genug CGI garniert sind, das sie surreal wirken, aber nicht total lame (Wie damals noch bei Stormriders teilweise) wirken bis zu den dicken Sounds und der tollen Musik. Selbst wenn man befürchtet, das Nicolas Tse und Shawn Yue doch bestimmt nicht kämpfen können, kann man sich getrost zurücklehnen und aufatmen. Ich weiß nicht, wieviel sie trainiert haben oder ob sie komplett Doubles einsetzten, mir ist es auch scheiß egal, denn es sieht total in Ordnung aus. Teilweise keine Unterschiede zu Donnie Yen, vor allem, was Nick Tse angeht. Eigentlich stimmt hier alles… bis auf den Mittelteil eben, der gut hätte etwas kürzer sein können.

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The Crazy Companies II

The Crazy Companies II (Hong Kong 1988, Wong Jing)

Die Firma von 3 Kumpels wird von einem ekelhaften Schnösel aufgekauft. Die 3 werden gefeuert, bekommen aber noch mit, das der zukünftige Boss nun erstmal 3 Wochen im Urlaub ist. Da beschließen Sie, sich bei ihrer alten Firma zu bewerben und sie “von innen zu zerstören”.

Also so ungefähr lautet der Plot. Der offizielle Text auf der DVD ist etwas irreführend, da hier irgendwie dauernd die Rede von der Hochzeit des vierten Kumpels ist. Das ist allerdings eher ein Randelement im Film. Egal. Die eigentliche Story macht eh viel mehr her und bringt die 4 Kumpels dauernd in lustige Situationen. Andy Lau hat eine Freundin, lernt aber Amy kennen, welche eigentlich auch geil ist und so beschließt er sich dauernd mit beiden zu treffen. Klar, das wir hier Szenen sehen, in denen er beiden Mädels ausweichen muss, etc. pp. Alles schon einmal da gewesen, hier aber wirklich gut umgesetzt und – man staune – sogar witzig?! Bisher gefielen mir ja nur wenige Hong Kong Komödien, da der kantonesische Humor sehr selten mein Fall ist. Aber hier passt alles. Lustige Dinge, wie sie die Firma von innen zerfressen wollen, indem sie random Dinge kaputt machen; einen Mitarbeiter der dauernd klaut auffliegen lassen wollen, in dem sie einfach im Büro übernachten; und sich an die Cousine des Chefs ranmachen wollen, die eigentlich niemand in der Firma mag, um an wertvolle Informationen über die Firma zu kommen. Später shiften sich die Events zwar immer mehr um Andy Lau und seine zwei Freundinnen, aber auch das ist lustig. Ich war sehr erstaunt.

Mitgenommen, weil er nur 2 EUR kostete und lange Zeit ungeschaut, weil der Trailer dazu ziemlich sick war, bin ich heute froh ihn mal geschaut zu haben und würde mir nun sogar – für kleines Geld – den ersten Teil anschauen. Hurra.

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The Longest Nite

The Longest Nite (Hong Kong 1997, Patrick Yau)

Die verfeindeten Triadenbanden des Mr. K und Mr. Lung beginnen nach Jahren des Krieges endlich mit Friedensverhandlungen. Lame, das gerade jetzt das Gerücht auftaucht, es sei ein Kopfgeld auf Mr. Lung ausgesetzt und somit ein Attentat geplant. Noch lamer, das das Gerücht besagt, das Kopfgeld wurde von Mr. K gesetzt. Sam, seines Zeichens korrupter Bulle, der für Mr. K arbeitet, wird darauf angesetzt für Ruhe in Macau zu sorgen. Alle sollen doch bitte die Füße still halten, damit es nicht zur sprichwörtlichen Explosion kommt. Ausgerechnet jetzt kommt ein sicker Glatzkopf namens Tony in die Stadt. Will er Mr. Lung umlegen? Wer ist er? Warum verpisst er sich nicht einfach? Wichser.

Das Hollywood dem Zuschauer gerne alles ganz genau erklärt, dürfte bekannt sein. Oft wirkt das einfach lame in Filmen. Oft denkt man sich nur: !”Oh ja, danke für den Hinweis. Denkt ihr, ich bin blöd?”. Da bevorzuge ich ganz ehrlich gesagt Filme, in denen nicht immer alles auf Anhieb offensichtlich ist. Nicht alles vom Regisseur vorgekaut und mit einem großen Pfeil darauf hingewiesen wird. Aber im Fall von The Longest Nite ging mir das etwas zu weit. Selbst nach dem zweiten male Anschauen raffe ich noch nicht alles. Trotz seiner Linearität (Die Geschichte spielt sich komplett in einer titelgebenden Nacht ab) fühlt man sich immer noch unsicher, was da nun eigentlich vor sich ging. Man weiß jetzt mehr über Sam und Tony und kann nun sogar Leute von Mr. K und Mr. Lung außeinander halten, aber trotzdem fehlen einem Fragmente um ruhigen Gewissens sagen zu können: “Ach so. Ja klar!” Und das mag ich ganz einfach nicht. Also bleibt der Film als Ganzes mir verschlossen. Was ich zu bewerten vermag sind einzelne Szenen. Bruchstücke. Momente.

Und die sind als durchweg gelungen zu beschreiben. Der Film ist tatsächlich mit einer der düstersten Filme Hong Kongs. Jeder ist böse. Selbst dein vermeindlicher Freund und Helfer, die Polizei, bieten wenig positives, an das man sich hangeln könnte. Hier werden Hände mit Ketchupflaschen unbrauchbar gemacht, die neusten Foltermethoden ausprobiert, Menschen erschossen und kopflose Leichen in den Wohnungen der Leute platziert. Und dazwischen nicht etwa ein Lichtblick, nein, viel mehr eine weitere Enttäuschung. “Was, nichtmal auf die kann man sich verlassen?” So geht es den ganzen Film über, bis zum bitteren Ende, an dem manche sich eventuell etwas allein gelassen fühlen dürften.

Persönlich gefiel mir am meisten die Kameraarbeit. Vor allem die Szene in der Zelle und mehrere Szenen in den Straßen Macaus. Dunkle Straßen und Gassen erfahren durch die, dank der Neonreklame der Casinos in grelle Rot- und Blautöne getauchten, Straßen Macaus eine willkommene Abwechslung ohne jemals fröhlich oder gar einladend zu wirken. Einzig der Soundtrack kann da nicht mithalten. Weder die Komposition, noch die technische Ausführung können begeistern (Midi?). Zudem wird in vielen Szenen einfach Giorgo Moroders “The Chase” aus dem Midnight Express Soundtrack nachgespielt. Das passt zwar im Grunde, ist aber leider einfach nur geklaut und lächerlich. Der Sound macht da keine Ausnahme. Offensichtlich stand nur das “Hollywoods Most Famous Sound Effects” Archiv in einer abgespeckten Version (Auf einer 3,5 ” Diskette) zur Verfügung, denn Schüsse und Schläge klingen grausam. Das wäre ja noch zu verstehen (mangel an Budget), aber warum Triadenopa und Publikumsliebling Wong Tin-Lam sich selbst synchronisiert, wie ein Faultier auf Schlaftabletten, ist mir ein Rätsel.

Bleibt das Fazit: die undurchsichtige Story, der lame Soundtrack, die noch lameren Sounds und vor allem das ungute Gefühl, nichts kapiert zu haben am Schluss, bringen mich nur zu 3 Penen, für diesen Film. :Q

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To Shin Den S


(Selbst das Cover suckt. Ich raffe nix?! Was sollen die komischen Linien hinter dem Titel?!)

To Shin Den S (闘神伝S) aka Battle Arena Toshinden SAT NTSC/JP

Also baha. Das Spiel hat sicher eine Story in irgendeiner Form. Es gibt bestimmt nicht umsonst den “Retsuden” Mode, in dem vor jedem Kampf sicke Konversationen zweier Standbilder ausgetragen werden, aber sorry. Ich schaute kurz auf Wikipedia nach, wie genau die Story denn verlaufen könnte und raffte gar nix. Von daher verzichte ich einfach drauf, da das Spiel eh Schrott ist.


(Links: Krass, hier könnte man fast meinen, die Grafik sieht nice aus. Die kleine hat zudem ein transparentes (Schachbrettmuster) Kleid an. | Rechts: Ansonsten suckt die Grafik aber.)

Boah ey. Toshinden mag ja damals dank der Waffen so etwas ähnliches wie innovativ gewesen sein, aber so wirklich spielbar war es bestimmt damals auch noch nicht. Ich erinnere mich auch an meine ersten Eindrücke der Playstation, die ich im Media Markt Mannheim mal sammelte. Da lief links Ridge Racer und rechts Battle Arena Toshinden. Kein Wunder, das ich mit 3D Prügelspielen damals gleich abschloss, da ich sah “Ok, das funktioniert so nicht.” Es musste erst ein Soul Blade oder ein Star Gladiator kommen, um mich zu überzeugen.

Toshindens Problem ist nicht etwa die überaus beschissene Grafik, oh nein. Es ist einfach viel zu langsam. Schon allein, wenn man nur nach vorne läuft, dann tastet der Kämpfer sich in mm Schritten vorwärts. Was soll denn das? Rennt man nach vorne hat man halt gleich einen in der Fresse hängen. Das ganze Gameplay, ob schlagen, treten oder hüpfen ist ziemlich zäh. Man könnte fast meinen, man kämpft unter Wasser. Wenn man das mit dem früher erschienenen Virtua Fighter vergleich, kommt einem Virtua Fighter wie auf Speed vor. Da bringen mir die tollsten Waffen und dicksten Special Moves nix. Wobei die Special Moves gar nicht mal so dick sind.


(Links: Öhm, da hinten. Riesige Steinpilze oder eine Felsstruktur? Keiner weiß es.. | Rechts: Bei manchen Specials fliegt da ganz schön was rum. Ansonsten suckt die Grafik natürlich.)

Die Grafik hat krasse lowres Texturen, läuft nichtmal super flüssig und hat auf dem Saturn nichtmal tolle 3D Hintergründe zu bieten. Hier und da ein 3D Objekt, der Rest sind scrollende Bitmaps, die teilweise nichtmal zu erkennen sind. (Ist das nun ein Berg, oder ein riesiger Wackelpudding? Sind das Wände oder soll das Himmel darstellen?). Dazu kommen lame Clippingfehler und langweilige Stages, die allesamt zum Vergessen sind. Einzig und allein das erste Boss Stage (Es folgen 2 weitere Bosse?!) kann überzeugen. Im Hintergrund wabern flüssige Texturen und der Boden ist komplett in truer Transparenz gehalten und blinkt wie in einer Disco. Warum die Transparenz bei der kleinen mit dem durchsichtigen Kleid nicht angewand wurde, ist mir ein Rätsel. Positiv empfand ich ein paar der Special Moves Effekte, die durchgehend 2D sind und bei denen teilweise schön viel Zeug (Sterne) herumschwirrt.

Ansonsten.. 2 Penen dafür, das es nach mehrmaligem Spielen durchaus etwas Spaß machte und einem dann gar nicht mehr so scheiße vor kommt, wie noch beim ersten Mal.

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Felidae

Felidae (Deutschland 1994, Michael Schaak)

Stubenkater Francis hat das ewige Umziehen seines Herrchens satt. Nicht nur, das er sich nun wieder an eine neue Gegend gewöhnen muss, nein diesmal scheint sein neues Zuhause auch eine durchaus finstere Vergangenheit zu haben. Zeitgleich mit seinem Auftauchen im neuen Revier findet eine seltsame Mordserie statt. Zusammen mit seinem neuen Kumpel Blaubart versucht Francis dieser auf den Grund zu gehen. Hat die unheimliche Claudandus Sekte etwas damit zu tun?

Felidae ist ein Katzenkrimi basiernd auf dem gleichnamigen Roman von Akif Pirincci und einer der wenigen deutschen Filme, die mir wirklich sehr gefallen. Das er zudem ein ernster, eigentlich nicht für Kinder gedachter, Trickfilm ist, hebt ihn noch einmal ein ganzes Stück vom Rest der deutschen Trickfilme (Arschloch, Werner, Kpt. Blaubär (?), etc.) ab. Was wir hier haben ist somit ein höchst originelles und seltenes Stück Trickfilm aus Deutschland. Sicher, der Zeichenstil erinnert stark an Aristocats, aber ich sehe das eher als Vorteil. Lieber gut abschauen, als mehr schlecht, wie recht, Neues zu erzwingen. Außerdem hilft einem der bereits gewohnte Zeichenstil sich voll auf die Story zu konzentrieren. Und die rockt. Dank der intelligenten Romanvorlage von Akif Pirincci haben wir es hier mit einem professionellen Krimi zu tun, der spannend bis zum Schluß bleibt, wenn man nicht gerade ein Sherlock Holmes ist. Klar, im Vergleich mit dem Buch kann der Film wohl nur zurückstecken (Ich las das Buch nicht), schon allein wegen seiner (leider) sehr knappen Laufzeit von 75 Minuten.

Auch tricktechnisch finde ich den Film vollends gelungen. Die Animationen sind teilweise auf Disney Niveau und die Alptraumsequenzen in ihrer künstlerischen Ausarbeitung wirklich einzig- und vor allem großartig. Des weiteren ist der Film auch graphisch relativ hart. Blut spritzt, Gedärme und Köpfe fliegen und sogar etwas Sex hat er zu bieten. Um es mit Francis’ Worten zu sagen: “Dieses Treiben ist wahrlich jenseits von Aristocats!”.

Besonders erwähnen muss ich auch die Auswahl der Stimmen. Damals wurde ganz offensichtlich noch nach Stimme ausgewählt und nicht nach Bekanntheitsgrad. (Wie z. B. in “Findet Nemo”, in welchem vermeindlich erfolgreiche Popsternchen Charactere synchronisieren, obwohl sie das gar nicht können.) So spricht den miesepetrigen und stets hungrigen Blaubart z. B. Mario Adorf. Über dessen stimmliche Qualitäten muss ich ja wohl bitte kein Wort mehr verlieren. Aber auch mir unbekannte Namen wie Ulrich Tukur (Francis) und Klaus Maria Brandauer (Pascal) machen ihren Job einfach hervorragend. Besonders letzterer erfüllt seinen Character mit einem Charme und einer Eindringlichkeit, das ich ihm sofort aus der Pfote fressen würde, selbst wenn er schwul wäre! Selbst Helge Schneider überrascht in der Synchronisation des Totenwächters Jesaiah.

Als wäre das noch nicht genug hat man selbst beim Soundtrack nicht halt gemacht und sich ordentlich in’s Zeug gelegt. Klassische Musik die besonders in den Alptraumsequenzen aufdreht und als Krönung ein Titellied von Boy George (!). Was ging damals mit dem deutschen Trickfilm bitte?

Bei soviel positivem muss doch immerhin die DVD sucken, oder? Nein. Muss sie nicht. Die Special Edition kam einfach zusätzlich mit dem Folgeroman “Francis – Felidae II” in einem tollen Pappschuber und wer nicht lesen kann, der hört sich einfach das 415-minütige Hörspiel des ersten Romans auf der DVD an. Das entspricht ca. 6 CDs! Das da ein Trailer, eine Fotogallery, eine Storyboardgallery, ein Special über die Entstehung der Alptraumsequenzen und ein Blick hinter die Kulissen einer Trickfilmcompany nicht fehlen darf, verstand sich wohl wie von selbst. Krank!!! Immerhin ist das eine deutsche DVD!

Ganz klar 5 Penen. Nichtmal die kurze Laufzeit fällt negativ in’s Gewicht, dafür entschädigt das famose Ende und immerhin kann man ihn sich so öfter mal anschauen, was man dank der Synchro auch unbedingt will. ~_~

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Alone In The Dark

Alone In The Dark (USA/GER, Uwe Boll)

Die Story

Tara Reid arbeitet in einem Museum. Sie macht mit Artefakten rum. Dann kommt ihr Freund (?) Christian Slater irgendwann mal wieder nach Hause. Er bringt Artefakte mit. Zusammen mit ihm begibt sich Tara Reid auf eine gefährliche Mission. Das Tor zur Schattenwelt aufmachen. Oder schließen? Keine Ahnung.


(Bilder nicht aus dem Film)

Der Film

Tara Reid ist einfach sexy. Ihre blonden langen Haare (Im Film sehen wir sie offen (selten, aber immerhin) und hochgesteckt), das sieht einfach unglaublich sexy aus. Als wäre das noch nicht genug unterstreicht eine dicke schwarze Hornbrille ihre hellblauen Augen. Man möchte ihr immediately auf die Brille spritzen. Obwohl sie nur eine Angestellte im Museum ist, trägt sie – gewissenhaft, wie sie nunmal ist – stets sexy Lippenstift und schminkt zudem ihre Augen auf wunderbare Art und !weise. Einzig und allein ihr Klamottenstil ist etwas zu bemängeln. Dieser ist überwiegend in pastellfarbenen Erdtönen gehalten. Am Anfang noch recht zugeknöpft und zum Ende hin dann gottseidank etwas offener. Aber von einer etwaigen sichtbaren Brust weit entfernt. Aber ihr Oberteil ist am Schluß ziemlich eng anliegend, was ihre kleinen (damals noch) Brüste schön zur Geltung bringt. Trotz dem Makeup, der sexy Brille und ihrem wunderschönen Popo verfällt Tara Reid nie in das Schlampige. Stets empfinden wir sie als die herzige, überaus hübsche, nette und gewissenhafte Museumsangestellte, die sie im Film verkörpert. Und das mit Bravour.

Auch im echten Leben ist Tara Reid stets eines dieser hübschen, süßen und trotzdem nicht schlampigen Mädchen, die wir sofort heiraten würden. Umso unverständlicher ist es, das sie sich ihre Brüste hat vergrößern lassen und diese bei einem Pressetermin sogar aus ihrem Kleid ragten. Trank sie zuviel Alkohol? PR? Versehen oder gewollt? Letzten Gerüchten zufolge will sie sich ja nun wieder weg machen lassen. Ich sage: “Mir egal!” mir gefällt sie actually auch mit den wansinnig synthetischen Brüsten. Ich würde sie definitiv sofort heiraten.

Ansonsten suckt Alone In The Dark Ärsche. Er ist weder richtig schlecht, so dass er schon wieder gut sein könnte, aber er ist auch nichtmal ansatzweise gut. Er ist einfach… meh. Die Monster sehen hurenlame aus, die Musik klingt teilweise wie Magix Music Maker und die Story ist so lame und gefickt, das man kotzen mag. Einzig und allein der “Twist” am Schluß ist etwas “interessant” kann den Film aber keineswegs retten.

(Hier noch ein sexy Bild von Tara Reid mit Freundin Nicole Richi, welche ebenfalls super cute ist.)

Er bekommt von mir 4 Penen für Tara Reid. Hätte man sie in besseren Klamotten und / oder ihre Brüste gesehen wären es natürlich 5 Penen geworden. Aber so reichte es leider nur zu 4.

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Zu Warriors From The Magic Mountain

(Das beste am Film: Das Cover der remasterten DVD)


Zu Warriors From The Magic Mountain (Hong Kong 1983, Tsui Hark)

Also grob zusammengefasst geht es wohl um folgendes: Ti (Yuen Biao) ist ein Soldat. Öhm. Er ist blau. Er kämpft gegen die anderen da. Die sind rot. Dann kommen aber noch gelbe und grüne Soldaten und wollen sich auch bekämpfen. Da haut Ti lieber zusammen mit einem anderen Soldaten in Rot (Sammo Hung) lieber ab. Irgendwie kommt es dazu, das Ti in eine Höhle fällt und dort Ting-Yin (Adam Cheng) trifft, der gerade gegen ein sickes Monster kämpft, der natürlich die Welt unterjochen will. Dannn kommt EyeBrows (Sammo Hung again) und hält das Monster aber für genau 49 Tage (?) auf. In der Zeit muss Ti die zwei Schwerter Heaven und Earth finden.

Nun. Mal schauen. Der Film kam 1983 raus. Ok. Star Wars 1977. Ja, dann würde ich sagen, das die Special Effects im Vergleich ziemlich scheiße aussehen. Für Hong Konger Verhältnise waren sie bestimmt nett damals, aber tjo. Heutzutage kann man sich das ja nicht mehr antun. Da sieht man sicke Schnüre, das Bild wackelt, die Blitze sehen aus, wie gemalt und manche Szenen wurden einfach doppelt so schnell abgespielt, wie sie aufgenommen wurden. Gut, der ein oder andere Effekt (Wenn Adam Cheng seine Schwerter einsammelt z. B.) sieht wirklich toll aus, aber der Rest. Eher grausam. Kein Vergleich zum dicken “A Chinese Ghost Story” (Vor allem Teil 3, wenn man nur die Special Effects anschaut). Klar, Special Effects sind nicht alles, aber da fangen die Problem an.

Zu Warriors From The Magic Mountain hat nunmal sonst nix. Die Geschichte ist so wirr und komisch, das man da als normaler Zuschauer nicht mitkommt. Ich musste sie dreimal nachlesen, bis ich überhaupt einen Plan hatte, was nun da eigentlich vor sich ging. Die meiste Zeit sieht man nunmal Special Effects und wenn die scheiße sind, dann hat der Film verloren. Konnte mich das Remake, Zu Warriors (2002), immerhin noch dank der dicken Musik und den geilen Special Effects wach halten, so gelingt das Zu Warriors From The Magic Mountain nichtmal mit der Musik. Alles klingt irgendwie fürchterlich und die Soundeffekte sind teils so übersteuert, das meine Boxen vibrierten.

Etwas cool fand ich das Posing der Charactere. Das erinnerte manchmal etwas an Power Rangers, sah aber immer geil aus. Nur wenn dann Sammo Hung den bösen Teufel mit seinen Augenbrauen fest hält, oder Ti in einem Teich einen Fisch fangen will, in dem er wie ein Delphin aus dem Wasser springt, dann wird’s halt zu sick für uns westliche Gemüter. Sad

Tsui Hark hin oder her. Zu Warriors als Film der ein neues Genre begründete hin oder her. Er ist einfach nicht mehr anschaubar heutzutage. Da presst euch lieber das Remake, da kapiert man genauso wenig, aber der hat dicke Mukke und geile Special Effects. Zu Warriors kriegt von mir immerhin einen Pen wegen der drei nice Effekte und den tollen Weibern, die in der letzten Hälfte des Films auftauchen.

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Aliens

Aliens (USA 1986, James Cameron)

Nach fast 60 Jahren Tiefschlaf im Kühlschrank wacht Ripley auf. Sie kotzt es schon etwas an, das ihre komplette Familie und ihre Tochter (Im Film ein Foto von Weavers Mutter!) nicht mehr existiert. Aber es kommt noch dicker. Sie verliert ihren Job und muss mit ansehen, das auf dem Alien Planeten, auf welchem sie damals die Alieneier fanden, inzwischen besiedelt werden soll und eine namenslose “Company” dort versucht den Planeten bewohnbar zu machen. Als eines Tages der Kontakt zur Siedlung abbricht soll Ripley, zusammen mit ein paar sicken Marines, zum Planeten fliegen und herausfinden, was da los ist.

Eine !weise Entscheidung von James Cameron, den zweiten Teil von Alien nicht einfach als Horrofilm, wie den ersten Teil, zu planen. Das wäre nur in die Hose gegangen. Nein, statt dessen gibt’s einen Genrewechsel und wir finden die Aliens (Dieses mal mehrere. Viele.) in einer Art Kriegsfilm / Actionfilm wieder. Das dieser wunderbar funktioniert hat er mehreren Faktoren zu verdanken.

Zum einen wären da die Schauspieler. Sigourney Weaver, Paul Reiser, Michael Biehn, Jenette Goldstein und wie sie alle heißen. Sie füllen ihre Rollen mit Leben. Dank der ca 130 Minuten Laufzeit (Im Director’s Cut + 17 Minuten) haben sie auch alle Zeit der Welt um uns im laufe des Filmes symphatisch zu werden. Vor allem die Marines, die als arrogante, eingebildete, assoziale Truppe von Soldaten ohne Furcht eingeführt werden, aber nach und nach im Film durch die Aliens ziemlich gebremst werden und nun Angst kriegen und im Fall von Michael Biehn sogar symphatisch werden. Dadurch wird der Film erst so spannend. Wären einem die Charactere egal, so würde man nicht mit ihnen mitfiebern und einfach nur hoffen, das man viele Aliens sieht. Sigourney Weaver ist selbstverständlich auch sehr geil und vor allem in den letzten 30 Minuten des Films ziemlich heldenhaft und… keine Ahnung. Sie ist eine der wenigen Frauen, die man in einem Film als toughe Frau ernst nimmt. Sie ist die perfekte Mischung aus nicht zu hübsch, nicht zu tough und trotzdem mit 3 zusammengeknoteten Waffen rumlaufen und in einem Mechsuit gegen die Alien Queen kämpfend.

Ach ja. Die Aliens. Etwas schade, aber unbedingt nötig: Man sieht in den ersten 50 bis 70 Minuten rein gar nichts von den Aliens. Das bedeutet aber nicht, das der Anfang dadurch langweilig wäre. Die Charactere, sowie die Stimmung auf der Siedlung halten einen genug auf Trab. Sobald dann aber die ersten Aliens auftauchen, geht’s einfach nur ab. Sah das Alien in Teil 1 noch mehr wie ein Mensch in einem Gummianzug (Was es ja auch war) aus, so sind die Aliens dieses mal weitaus besser gestaltet und sehen “realistischer” aus. Wäre der Film nicht von 1986 könnte man in diversen Szenen meinen sie würden aus dem Computer stammen. Und als wäre das noch nicht genug, setzt die Alien Queen dem allen noch die sprichwörtliche Krone auf. Sie war bis dato das größte am Stück gebaute Filmmonster. Und was für eins. Sie ist hurengroß, geil “animiert” und macht zudem hurengeile Atemgeräusche. Fantastisch.

Kommen wir zu den Nachteilen. Es gibt keine. Hihi. Witzig, aber wahr. Was James Cameron uns da auftischt (Seine erst vierte Regiearbeit.) sprengt alles, was man zuvor gesehen hat. Am geilsten finde ich das Design des Films. Die Sets. Alles noch echt. Keine Computer. Alles sieht etwas rauher und schroffer aus und nicht so poliert und glänzend wie manche Sets aus dem Computer. Man kann mir erzählen was man will, Computeranimiert sieht selbst heutzutage noch scheiße aus im Vergleich zu damals. Dazu kommen die dicken und vielen Aliens, die noch dickere Alien Queen und genug Zeit für die Charactere und wir haben einen perfekten (Action-)Film.

Wer ihn noch niemals geschaut hat (Ist es möglich?) dem sei gesagt, das er ein dreckiger Hurensohn aus der Pussy einer vermoderten Schlampe ist.

Guten Tag.

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Breaking News

Breaking News (Hong Kong 2004, Johnnie To)

Detective Cheung ist auf der Spur einer kriminellen Bande von Festland Chinesen. Leider scheitert die Operation schon im Vorfeld, weil zwei uneingeweihte Polizeibeamte das Auto der Gangster kontrollieren wollen. Es kommt zu einer wilden Schießerei. Bei der Verfolgung der Gangster werden etliche Beamte erschossen und zufällig vom Fernsehen, welches eigentlich gerade bei einem Verkehrsunfall war, dabei gefilmt. Das Vertrauen der Bevölkerung in die Hong Konger Polizei ist nun natürlich im Eimer. Mittlerweile haben die Gangster sich in einem großen Hochhaus verschanzt und drei Geiseln genommen. Das OCB wird auf den Fall angesetzt und man entschließt sich das Vertrauen der Bürger wieder zu gewinnen. Durch eine Liveübertragung der Operation. Natürlich läuft nicht alles nach Plan und auch die Gangster wissen die Medien für sich zu nutzen und so kommt es zu einem Katz und Maus Spiel.


(Links: Richie Ren ist cool. | Rechts: Und Lam Suet ist süß.)

Die erste und auch gleich beste Szene im Film zeigt die fehlgeschlagene Operation der Polizei. Und das in einem Take. Kein Schnitt, keine Tricks, kein nix. 8 Minuten lang zeigt Johnnie To die Vorbereitungen der Gangster, den Funkverkehr der Polizei und die anschließende Schießerei. Dabei fährt die Kamera im Setting, einer Straße, die ganze Zeit in der Gegend rum, zeigt die jeweils wichtigen Momente der Szene und offenbart gleich die erste Schwäche im Film. Die Schießereien. Diese wirken manchmal einfach zu krass unrealistisch, da sich hier oft Polizei und Gangster direkt gegenüber stehen und auf ca. 5 meter nicht mit ihrer Waffe treffen. Da bringt es auch nichts, wenn sie eher realistisch inszeniert sind. Es ist manchmal einfach etwas lächerlich. Da kniet der Badguy direkt vor einem Polizeiwagen, ohne jegliche Deckung und wird nicht getroffen.

Nun. Ansonsten haben wir eine durchaus Spannende Geschichte, die zu unterhalten weiß und mit der Zutat Kritik an den Medien auch genug Abwechslung zu bieten hat im Gangster vs. Cops Allerlei. Besonders die Mitte, in der die Gangster sich im Haus in einer Wohnung mit dem süßen Lam Suet verschanzen, hat mir sehr gut gefallen. Lam Suet ist mal wieder einer der geilsten im ganzen Film und spielt gewohnt hervorragend einen eher ängstlichen Vater zweier Kinder. Nick Cheung suckt irgendwie Ärsche, da er eigentlich fast nichts macht und immer den gleichen Gesichtsausdruck hat, aber dafür retten Richie Ren und Kelly Chen den Film wieder. Gerade Richie Ren findet eine gute Mischung aus unbarmherzigen Gangster und Mensch. Ansonsten gibt’s keine tiefgründigeren Characterportraits. Zwar treffen Richie Ren und seine Bande auf zwei weitere Gangster (Welche immerhin Grund für eine der besten Szenen im Film liefern. Stichwort: Kochen), die sich in dem Haus aufhielten, aber diese hätte man imho auch weg lassen können. Und Kelly Chen ist einfach sexy und sollte allein dafür jedes Jahr einen Oscar bekommen. Ansonsten ist sie einfach eine ehrgeizige Polizistin, die andere Kollegen auch mal schön zur Sau machen kann. Ach ja und sie hat einen Silberblick. Geil.

 
(Links: Nick Cheung sieht immer gleich aus und sein Kollege furzt manchmal. | Rechts: Hier wird leider nicht gefickt sondern Kelly Chen (mit geilem Silberblick!) nur die Waffe entwendet.)

Von der handwerklichen Seite her ist mal wieder alles recht perfekt (Auch wenn ich mich da nicht so auskenne). Johnnie To eben. Die Kameraeinstellungen sehen geil aus, die 8-minütige Szene 1 habe ich schon erwähnt und dann gab’s da noch eine geile Szene mit einer Schießerei in einem Fahrstuhlschacht. Das sah einfach geil aus. Negativ fiel mir nur ein unnötiger Special Effect auf (Explosion im Wohnhaus. Der austretende Rauch ist computer animiert, obwohl ein paar Szenen vorher eine ähnliche Szene zu sehen war, mit richtigem Rauch?!) und das der Subplot mit den Medien eher unspektakulär ist. Es wird nur ansatzweise am Thema Medien und ihre Macht gekratzt und nichtmal eine richtige Aussage getroffen. Nicht gerade Johnnie Tos Bestleistung aber anschauen sollte man ihn auf jeden Fall. Schon allein wegen Kelly Chens Silberblick.

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Trailer:
http://www.breakingnews-lefilm.com/

Re-Cycle

Re-Cycle (Hong Kong 2006, Pang Brothers)

Ting-Yin ist eine erfolgreiche, sehr süß anzusehende Schriftstellerin in Hong Kong. Gerade erst hat sie ihre dreiteilige Liebesgeschichte “My Love” fertiggestellt und die Kritiker sind restlos begeistert und der erste Teil wurde schon verfilmt. Klar, das nun jede Menge Druck auf Ihr lastet, denn sie will ihre Kritiker natürlich nicht enttäuschen und ihr Kollege / Freund hat ausversehen schon das neue Buch angekündigt sowie dessen Namen verraten. “The Re-Cycle”. Nun steht sie unter Druck wieder ein hervorragendes Buch abzuliefern. Die Ideen lassen aber leider noch auf sich warten. Da spürt sich jemanden in ihrer Wohnung…

Der Plot hat es nicht leicht in diesem Film. Mit seiner Alternativwelt, in der alles Vergessene und Weggeworfene landet, hat der Plot tatsächlich das Zeug dazu ein Fantasyfilm mit Aussage zu werden. Aber zu stark sind die Bilder und zu wenig Raum wird ihm gelassen. Dabei könnte er soviel mehr zeigen. So viel mehr sein. Mir kam es regelrecht so vor, als müsste er immer pausieren, wenn gerade CGI im Bild zu sehen ist. Die ersten 30 bis 40 Minuten ist alles ok und dann kommt erstmal weitere 50 Minuten CGI Geballer. Dann, am Ende des Films, darf er kurz zeigen, was er eigentlich drauf hat.

Schade, hätte nicht sollen sein. Ich fand den Film fast schon langweilig. Der Anfang ist so toll, macht Lust auf mehr. Zeigt tolle Bilder in der Wohnung Ting-Yins und bläst einem die gewohnt gruselige bis bombastische Pang Musik um die Ohren. Aber dann… dann findet sich Ting-Yin in dieser Welt wieder. Man weiß nichtmal recht wie und warum und hat auch keine Zeit großartig darüber nachzudenken, da einfach viel zu viel CGI im Bild ist. Das Gezeigte sieht (bis auf zwei drei Ausnahmen) alles hervorragend aus, keine Frage. Aber der ganze Aufenthalt in dieser Welt (Und das ist immerhin der Mainpart des Filmes) kam mir eher wie ein Adventure vor. Die Orte wie Räume. Und die Hauptaufgabe, den Ausgang zu finden, schafft man natürlich nur, wenn man weiß, wie man diese Räume durchquert. Das passt eher zu einem Spiel, als zu einem Film.

Dann kommt allerdings das Ende und das kann den Film fast noch retten. Erst recht im Nachhinein wird einem dann einiges klar und der ganze Film macht plötzlich mehr Sinn als erwartet. Voraussetzung ist, das man sich noch dafür interessiert und nicht eingeschlafen ist. Evtl. muss man die Lösung sogar im Internet nachschlagen, aber es lohnt sich.

Mein Fazit wäre somit: Gewohnt viele hervorragende Visuals von den Pang Brüdern, aber leider ist die Alternativwelt als Filmelement missglückt. Ein erneutes Anschauen würde mir schwer fallen. Trotzdem eine klar Empfehlung für alle Fans der Pang Brüder, die selbigen auch gern mal das ein oder andere Missgeschick verzeihen, weil sie einem stets geile Musik zusammen mit geilen Bildern präsentieren. Und das reicht manchen ja schon. Hurra.

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