Final Fantasy XIII

Image

F i n a l   F a n t a s y   X I I I

Wow. Einfach nur wow. Ich weiss ja gar nicht wo ich anfangen soll. Das wird wieder ein sehr langes Review werden aber tjopes. Naja ok.. nachdem der 12. Teil des Franchises mich so wütend machte, dass ich jedem beteiligten des Spiels gerne ins Gesicht gebrochen hätte, kam also nun endlich der 13. Teil daher. Wie in meinem Review zum Vorgänger erwähnt (Final Fantasy XII), wollte ich diesen Teil nur spielen, wenn er grafisch alles aus der ps3 raus holt. Gleich mal Vorweg: Er tut es nicht. Bzw. vielleicht schon aber ka was mich da geritten hat so einen Satz loszulassen. Aber gut.. auf jeden Fall war der Trailer imposant genug, sodass ich dieses Spiel durchspielen wollte.

Doch ich kann nicht.

Nein, ich kann nicht. 17h spielte ich dieses “Spiel” nun. Ich machte die Blu-ray raus und stellte auf ebay ein. Den Grund für diese Entscheidung möchte ich sehr gerne und sehr ausführlich jedem niederschreiben den es interessiert. Und jetzt gehts auch schon los.

(Ich möchte noch erwähnen, dass dieses Review kleine Spoiler enthält.. logischerweise aber nicht über das Ende, denn ich schaltete ja ab.)

Kommen wir ganz kurz zum Guten: Der Grafik. Logisch sieht FFXIII aus wie kein anderer Titel des Franchises zuvor. Die CGI Sequenzen sind ganz ohne irgendwelche “aber” das Beste was man jemals an animierten Sequenzen gesehen hat. Die ingame Grafik ist qualitativ top aber meiner Meinung nach viel zu steril. Überall wirkt die Welt kahl und leer. Vielleicht wars so gewollt aber das muss mich ja nicht jucken. Animationen butterweich und das komplette Spielgeschehen läuft absolut flüssig ab, ohne jedes Tearing. Dafür ein Bravo (ernst gemeint). Leider (oder Gott sei Dank?) kann Grafik alleine kein Spiel stämmen. Ein besseres Beispiel als FFXIII wird man selten finden.

Die Entwickler legten ja laut eigener Aussage besonderen Wert auf die Story. Leider wurde es eine langweilige Geschichte ohne großartige Motivation für den Spieler. Wenn es ein Spiel nicht schafft mich nach fast der Hälfte der Zeit zu fesseln (durch was auch immer).. weshalb sollte ich es dann bitte weiterspielen? Man wird am Anfang ins Spiel geworfen, als sozusagen schon die Hölle losgebrochen ist. Nach ein paar Kämpfen, befinden sich die Charaktere auf einer laaaaaaangen Reise nach.. öh.. ka. Sie wissen es selbst nicht genau. Sie wollen halt “die Welt retten”. Deshalb laufen sie blind los (geht ja eh nur in eine Richtung lull aber dazu später mehr) und unterhalten sich die ersten 2 Stunden über Pulse-Fal’Cie, Fal’Cie, L’Cie, Cie’th, Cocoon-Fal’Cie, Pulse-L’Cie, Ce’ith, Orphan, Gran Pulse, usw. Alles klar? Gut. Aka das mag ja alles ganz verständlich sein, wenn man selbst auf Cocoon zu Hause ist aber für einen ahnungslosen Spieler ist das einfach zu wirr. Besonders wenn man erst nach etlichen Stunden (Chapter 8.. oder wars sogar 9?) über die Begriffe und eigentlichen Hintergründe der Story aufgeklärt wird. Vesucht man also am Anfang aufzupassen und möglichst gleich alles mitzubekommen, stellt man schnell fest, dass das gar keinen Sinn macht, da man keine Chance hat etwas zu begreifen und schaltet damit auf Durchzug.

Zu einem großen Teil bei einer FF-Story, gehören natürlich auch die Charaktere. Lachte ich mich im 12. Ableger noch über den schwuchteligen Hauptdarsteller kaputt, ist es bei FFXIII eine völlig neue Ebene, denn der Cast von FFXIII ist wirklich so peinlich und dumm, dass es fast unmöglich ist das in Worte zu fassen. Aber ich werde.

Da haben wir zum einen Lightning. Dieser möchtegern-cool, dumm-aggressive, weibliche “Cloud Strife” Verschnitt, will anfangs eigentlich nur seine Schwester retten. Das gelingt ihr aber nicht und jetzt sinnt sie auf Rache. Yay. Mit dabei ist der Verlobte dieser Schwester, Snow. Ein Typischer Proll der auch alles und jeden retten wird. Ajo. Achso und btw. wars das auch schon mit den Motivationen, denn die anderen Charaktere sind mehr oder weniger “zufällig” dabei und helfen halt mit. GEILE STORY ODER???

Oerba ist in Ordnung soweit ich das sagen kann, genau so wie Sazh, der Quotenschwarze. Allerdings weiss ich nicht weshalb Squenix unbedingt einen Chocobo in seinen Haaren leben lassen musste. Was für eine bescheuerte Scheisse. Okay und dann gibts noch den Master aller Mitglieder der Cocoon-Homoszene. Er trägt den Namen des Gefühls, dass ich noch vor dem ersten Spielen hatte: Hope.

Image

Also.. sag mal gehts noch? Was bitteschön ist das denn? Unglaublich wie sie Vaan aus Teil 12 einfach nochmal ne Schüssel gayness der übelsten Sorte über den Kopf schütteten und wohl dabei noch von Filmen wie “Twilight” inspiriert waren. Anders ist es mir nicht zu erklären wie so eine scheiss Schwuchtel überhaupt in das Spiel kommt. Er kann nix, er weiss nix, er heult die ganze Zeit rum.. er geht mir einfach nur auf meine zwei fetten Stausseneier! Was für eine Schuhgröße hat er? 66? Und überhaupt.. was eine Name! Man sieht ihn und ‘Vanille’ (auf die ich gleich noch zu sprechen komme) wie sie sich kennenlernen. Sie fragt ihn wie er heisst. Er schaut dabei wie ein kleines (schwules) Küken und man denkt sich schon “Oh Gott ich hasse ihn.. er sieht wie eine Pussi aus” und in dem Moment sagt er “Hope.” Ich musste mir an die Stirn greifen um das glauben zu können. Typischer gehts ja wohl schon nicht mehr.

Aber trotzdem hat auch er seinen Meister. Vanille heisst er bzw. sie. Und sie ist wirklich die dümmste Figur, die es jemals in ein FF geschafft hat. Wenn der Spruch “Dumm fickt gut” stimmt, dann hätte man mit ihr den absoluten Jackpot geknackt! Sie hat echt auf alles die einfachsten Antworten. Wenn einer sich unsicher ist, sagt sie “Dann lass uns einfach weglaufen.” Wenn einer traurig ist, piepst sie “Es wird alles gut. Hihi.” Gott ey. Es nervt mich.. einfach alles an ihr. Ihr verkackt kindisches Verhalten, ihre Art zu “gehen” wenn man sie steuert, die Art wie sie im Kampf mit dem Arsch wackelt, ihre piepsige Stimme.. einfach alles. Absolut alles. Und wtf.. was ist das überhaupt für eine schwachsinnige Übersetzung im deutschen? Die Untertitel zeigen bei Sazh nicht etwa an “Ich habe ein ungutes Gefühl. Wir sollten dort rauf! Aber ohne ein Fahrzeug geht das nicht”, sondern “Ich hab’ ‘n ungutes Gefühl. Wir sollt’n da rauf! Aber ohne ‘n Fahrzeug geht das nicht.” Wie klischeehaft und sau sau sau saublöd ist das denn bitte? Und logischerweise quatschen die anderen Chars manchmal ebenso “cool”. Oh Gott wie peinlich.

So, jetzt sollte man ja denken “Ok, die Story ist nicht ganz so großartig, die Charaktere reissen es nicht raus.. scheiss doch drauf, wenn das Gameplay total geil ist!!!! LÜLLZ” Und jetzt kommen wir auch schon zur Königsklasse dieses Spiels. Zuerst muss noch gesagt werden, dass man hier absolut nicht auf die Charaktere und Story scheissen kann, denn die machen nämlich – dank KOMPLETT fehlender Quests – die halbe Miete des Spiels aus! Ja, richtig gelesen! In FFXIII gibt es keine Sidequests, wenn man mal von einer einzigen Ausnahme absieht. Es gibt ohnehin auch keine Städte durch die man laufen würde (von einer Weltkarte ganz zu schweigen) oder irgendwie Nebencharaktere mit denen man sich mal gescheit unterhalten oder etwas für sie tun müsste aka Quests wie schon erwähnt. Nö. Für was auch. Ist ja nur Rollenspiel lull. Es gibt auch keine Shops im herkömmlichen Sinne wie das früher mal der Fall war. Stattdessen kann man nun an den Speicher-Boards einfach einkaufen aka es lebe das Internet! Auf hochstylishen Seiten rüstet man seine Waffen auf, erweitert sie oder kauft Tränke usw. Sehr zugänglich aber halt langweilig wie der ganze Rest. In der Zeit die ich spielte, läuft man von A nach B, dann Zwischensequenz, Gegner plätten, weiterlaufen, bis zu neuem Punkt B, Gegner plätten, Zwischensequenz, weiterlaufen, Zwischensequenz, weiterlaufen.. ihr versteht. Ich weiss noch nicht einmal, für was man eine Karte braucht. Nichts gegen Linearität ansich aber für ein Rollenspiel ist es in diesem Ausmaß einfach nur übertrieben. Und nebenbei macht dann eine frei steuerbare Kamera auch nicht mehr viel Sinn.

Das Crystarium ist im Prinzip das Spherenbrett aus FFX und als ich das checkte, war ich eigentlich froh. Leider ist es eines der bedeutungslosesten Systeme die es je bei einem FF-Titel gab. Man kann zwar noch auswählen welches Crystarium man denn nun nutzen möchte (pro “Rolle” ein eigenes.. dazu gleich mehr) aber danach? Naja danach drückt man X. und es lädt nach und nach die Fähigkeiten auf. Abzweigungen gibt es so gut wie keine und richtig “andere Wege” natürlich sowieso nicht. Würde ja auch nicht passen zu dem linearsten Rollenspiel der Welt. Ach ja und dann kann man sich auch nicht beliebig hochpushen. Die Ebenen sind begrenzt durch Chapter (wtf) und Bosse (wtf), sodaß eine Herausforderung immer gewahrt bleibt. Tolle Wurst wenn mir das Spiel jetzt schon verbietet wie weit ich trainieren darf, weil es ansonsten zu einfach werden würde.

Zum Gameplay gehört aber natürlich vor allem das Kampfsystem. Und exakt hier jumpt FFXIII auch the shark. Um es genauer zu sagen: Es handelt sich hier um das lächerlichste, dümmste, bescheuertste Kampfsystem, dass ich jemals in irgendeinem Rollenspiel erlebte. Ich möchte hier noch einmal etwas von meinem 12er Review quoten:

Wie gesagt, gibt es keine Zufallskämpfe mehr. Aber ständig “Attack” drücken? Das wäre ebenfalls blöd. Dachte sich wohl auch Square-Enix..

Nein, jetzt denken sie anders. Nämlich genau so! Das Zauberwort nennt sich “Auto-Battle”. Oh Leute.. ich kann echt nicht fassen was da passiert ist. Im Grunde ist es so: Man drückt X. Fertig.

Ja wirklich! Alles was man in FFXIII tun muss ist X drücken! Der einzige Button den man noch ab und zu drücken muss ist L1 aber dazu gleich mehr. Die ersten 4h gestalteten sich bei mir so, dass ich kein einziges Upgrade machte und keine andere Taste als X drückte. Toll oder? Zumal man nur einen einzigen Charakter steuert.. der auch noch vom Spiel vorgegeben wird. Hurengeil. Die anderen Chars machen das was man ihnen grob vorgibt.

Und damit sind wir bei den Paradigms oder besser gesagt die damit verbundenen Rollen. Jedem Char kann eine gewisse Rolle zugewiesen werden (Heiler, Unterstützer, Angreifer usw.) Wenn dann 3 Charaktere zusammen kämpfen, gibts logischerweise mehrere Kombinationsmöglichkeiten die dann als jeweils eine Taktik zusammengefasst werden -> Paradigm. Und die wechselt man halt mit L1. Das hört sich nicht nur beschissen, es ist auch einfach so, denn..

..die Kämpfe sind schnell. Um genau zu sein schneller als jemals zuvor. Und daraus ergibt sich ein Problem. MAN HAT KEINE ZEIT!!! Vefluchte Hurenscheisse man hat einfach keine Zeit IRGENDETWAS ZU LESEN!!! Vergesst es, dass ihr euch auf den Gegner einstellen könnt oder eine Magie (am besten noch manuell hahuae?) auswählen könnt, mitdem der Gegner gezielt getroffen werden soll. Bis dahin seid ihr sowieso verreckt! Manuell auswählen ist nicht, denn man benötigt viel zu viel Zeit dafür. Also bleibt noch der Auto-Battle Button + die Rolle die dahintersteckt. Man wählt also im Prinzip das Paradigm “Alles auf Angriff” aus und drückt immer X, X, X bis der Gegner besiegt ist. Hat man wenig Energie wechselt man das Paradigm auf “Heiler” und alle heilen oder unterstützen sich. Dann wieder zurück auf Kampfphase, fertig. Das wars. Mehr muss man nicht machen. Alle Magie, Fertigkeiten und Spezialattacken werden – je nach Rolle – vom System selbst ausgewählt, auf dem Bildschirm gehts nur rund und alle rennen kreuz und quer rum. Das sieht sehr smooth aus aber in Wirklichkeit ist es unübersichtlich und das Wort “Taktik” geht damit ohnehin völlig flöten. Für den Spieler sowieso, denn der schaut ohnehin nur auf seinen ATB-Balken und die Energieanzeige. Wobei die Energieanzeige der Mitglieder eigentlich gar nicht so wichtig ist. Sterben sie, kann man sie ja wiederbeleben. Aber eh.. stirbt der Anführer (der den man gerade spielt), heisst es Game Over. Paha.. was eine geile Logik ey. Ihn könnte man ja anscheinend nicht wiederbeleben oder? Da kommt auch kein Heiler drauf dann. xDD Naja aber was solls. Neben Speicherpunkten nach allen 20 Schritten macht es sowieso nichts wenn man stirbt. Man wird unmittelbar vor dem Kampf wieder abgesetzt und darf nochmal. Was für einen Sinn hat das Ganze? Naja egal. Auf jeden Fall gewinnt man so in diesem Spiel. Schnell sich einprägen was das Heil-Paradigm ist und welches das Angriffs-Paraficke ist und los gehts. Alle anderen kann man sich während eines Kampfes sowieso nicht durchlesen, da in dieser Zeit der eigene Char nicht angreifen würde (weil man X drückt). ~_~

Achso ja und falls es noch nicht so rausgelesen werden konne: Jede Rolle beinhaltet andere Fertigkeiten! Als Angreifer hat man also nicht die selben Fertigkeiten wie als Verteidiger. Und weiterhin muss es aber auch nicht heissen, dass bei zwei Charakteren in der absolut gleichen Rolle, dann auch die gleichen Fertigkeiten vorhanden sind (selbst nach aufleveln bis ins Ultimo). Somit kennt man nichtmal die eigenen Charaktere. Will man das, so müsste man alle Fertigkeiten für jede Rolle jedes Charakters auswendig lernen. Aber das ist ja nicht nötig, denn man drückt ja eh nur auf Auto-Battle. Die Fertigkeiten werden so uninteressant, dass man auf dem Crystarium noch nicht einmal mehr drauf achtet, was man gerade erlernt. Manuell wird man diesen Befehl nämlich sowieso so gut wie nie auswählen.

Gekröhnt wird so ein dummer Kampf noch von einem beknackten Ratingsystem. Beknackt deshalb weil man die 5 Sterne nur bekommt, wenn man den Gegner genau so getötet hat, wie es die Entwickler gerne gehabt hätten. Dabei gilt auch je schneller, desto besser. Was für eine Quatsch. Ich weiss nicht einmal, ob mir die 5 Sterne was bringen (mehr EXP oder so) aber da ist jetzt auch sowas von geschissen drauf.

Achso ja über die Gegner hab ich ja noch gar nichts gesagt. Ich zitiere hier ein letztes Mal meine Erlebnisse mit FFXII:

Das zweite, viel schlimmere Problem sind allerdings die Gegnervarianten. Square-Enix hatte.. 4 JAHRE ZEIT UND DANN MUSS ICH IMMER NOCH GEGNER AUS VERSCHIEDENEN GEBIETEN TÖTEN, DIE EXAKT GLEICH AUSSEHEN, BIS AUF IHRE FARBEN??? Poah alter.. so eine gayness.

Mehr gibts dazu eigentlich nicht zu sagen, bis vielleicht, dass sich die Entwickler wohl gerne an Metal Gear Solid bedient haben, wenn ich mir die Kampfhunde so anschaue.

Möchte man effektiver gegen dieser Gegner rangehen, gibt es auch in diesem Teil wieder Espers. Oh Gott.. eigentlich könnte ich ganze DIN A4 Seiten darüber schreiben aber ich werde mich kurz fassen. Das imposanteste mit dem eine FF Teil aufwarten kann, wurde hier genau so verschissen wie der ganze Rest auch. Es gibt 6 (!!!) Espers. Wow oder? Ok, es müssen nicht immer gleich 16 wie in Teil 8 sein aber das hier ist schon sehr zurückhaltend. Wären sie wenigstens so fett wie nichts anderes, wärs mir ja egal. Aber nein. Was in Teil 12 wenigstens noch sehr imposant aussieht (auch wenn sie mehr oder weniger nutzlos waren), ist jetzt einfach.. ja.. wie soll ich sagen.. .. MEH? Da kommt so eine Esper vom Himmel runter und dann kann man sie halt steuern. Tjopes. Doch die Entwickler waren von den Transformers Filmen wohl so beeindruckt, dass sie alle nicht nur aussehen wie Roboter, sondern auch noch die Fähigkeit haben sich zu verwandeln. IN FAHRZEUGE!!!=($”%/!=”)($!!! Ja scheisse Herrgottnocheins gehts denn bitte noch??? Sie verwandeln sich in Motorräder oder Autos, in Pferde (unser Char setzt sich auch noch rein bzw. drauf) und.. oaaaah ich musste sowas von kotzen!! Meine Güte. Naja dann können sie halt stärker angreifen und irgendwann ihre “Mega”attacke durchführen die alles andere als mega ist. Dann verschwinden sie. Das wars? Ja. Mehr geht nicht effekthascherisch oder pompös oder epi.. nein das Wort will ich bei diesem Review gar nicht erst in den Mund nehmen. Espers bei FFXIII? FICKT EUCH UND SCHIEBT EUCH EURE ROBOTERKÖRPER GEGENSEITIG IN EURE AUSPUFFARSCHLÖCHER!

F a z i t

Wars das? Ja ich glaube schon. Mir fallen bestimmt noch hundert Dinge ein aber was soll ich noch großartig dazu schreiben.. meine Meinung ist offensichtlich. Teil 8 und 10 waren megafett und der ganze Rest kann mich mal am Arsch lecken. Teil 12 hielt bisher die Krone.. Teil 13 jetzt in HD.. Teil 14 vielleicht in 3D.. während die technischen Mittel immer beeindruckender werden, wurde Final Fantasy immer mehr ein Schatten seiner selbst. Es wird sich mehr um westlich ansprechende Grafiken und Präsentation (Leona Lewis Titelsong) gekümmert, als um eine tiefgründige Geschichte um Liebe und Freundschaft, dass die Serie einmal ausgezeichnet hat.

:transpen: :transpen: :transpen: :transpen: :transpen:

District 9

Image

DISTRICT 9

Wikus van de Merwe (Sharlto Copley) arbeitet beim privaten Militär- und Sicherheitsunternehmen MNU. Dieses ist für den District 9 verantwortlich. District 9 ist ein abgegrenztes Gebiet am Rande von Johannisburg, in dem 1,8 Millionen Außerirdische Lebewesen untergebracht wurden, nachdem ihr Raumschiff über Johannisburg stehen blieb und sich nicht mehr rührte. Die Außerirdischen wurden in einem desolaten Zustand in einem Raum des Raumschiffes gefunden. Ihre Lage wurde aber im zum mittlerweile zum Slum mutierten District 9 nicht wirklich besser. Die Anwohner beschweren sich über die Außerirdischen und Menschen mussten auch schon dran glauben. Man entschließt sich zur Umsiedlung der Aliens. Ob die aber damit einverstanden sind, ist eine ganz andere Frage.

Image Image

Da war er also. Der Avatarkiller. Der Film, der Avatar die Hose herunter reisst und ihn ganz gewaltig von hinten fickt. Immer und immer wieder. Nur hat es leider keiner mitbekommen. Warum? Die Zeichen standen doch gut. Mit Peter Jackson fand sich ein sehr bekannter Name für’s Poster. Der Teaser Trailer war sehr interessant und machte Lust auf mehr. Die eigentliche Story war interessant genug um ein “Wie geht das wohl aus?”-Gefühl zu wecken. Was zum verfickten Geier ist also passiert, dass Avatar derart erfolgreich wurde und nicht etwa District 9?

Ach ja. Das Marketingbudget war zu niedrig.

So einfach ist das also. Man muss wirklich nur 50 Millionen USD für Marketing ausgeben und dann klappt das. Egal wie scheiße der Film ist. Aber gut, genug von Avatar, diesem DRECKSFILM. Ich rege mich sonst nur unnötig auf. Immerhin ist District 9 dennoch ein nicht zu verachtender Erfolg geworden. Gerade mal 30 Millionen USD kostete er und spielte um die 210 Millionen ein. Ich denke damit können alle beteiligten zufrieden sein. Sogar die Kritiken. Kein Wunder. District 9 ist klasse. Für meine Begriffe sogar perfekt, aber da hat jeder andere Maßstäbe, was auch in Ordnung ist. Der Film fängt recht witzig an und führt einen auf eine falsche Fährte, um dann im richtigen Moment den Knüppel auszupacken und einem auf’s Maul zu hauen. Ich ging eigentlich von einer – vielleicht sogar sehr klischeebeladenen – Parabel auf die Apartheit in Südafrika aus, aber weit gefehlt. Die ist zwar vorhanden und immer anzutreffen, hält sich aber dennoch erfreulich dezent im Hintergrund. Eher wie ein dunkler Schatten, der einem etwas Angst macht, als der berühmte Schockeffekt, bei dem man nur kurz erschrickt, ihn aber schnell wieder vergisst. Die Story nimmt jedenfalls eine eher andere Wendung, mit der ich nicht wirklich rechnete, die aber durchaus mindestens genauso interessant war und vor allem am Schluss vermutlich auch mehr Spaß macht.

Image

Jawohl, gegen Ende geht es gut ab. Mehr als in Avatar. Besser als in Avatar. Interessanter als in Avatar. Es ist also von der interessanten Story, mit Tiefgang bis hin zur dicken Action für’s Heimkino alles dabei, was man braucht. Wenn der Film die Waffen auspackt wird es passend zur Story unglaublich blutig aber auch wunderschön laut. Hier hat man wirklich nicht an den Effekten gespart. Gott sei Dank, denn die sehen einfach absolut geil aus. Für nur 30 Millionen (Ich geh mal vom Maximalwert aus, da ich nicht weiß, wieviel USD wirklich in die CGI flossen) stellt der WETA Workshop von Peter Jackson mal einfach so eine Horde von CGI und evtl. auch Puppenaliens, samt CGI Raumschiffen, CGI Explosionen und CGI Blut her, als wäre es ein Kinderspiel. Und dann sieht alles einfach mind. genauso gut und an mancher Stelle sogar wesentlich besser aus, als in Avatar. Was hat Cameron bitte falsch gemacht?! Avatar ist ein epic CGI Fail, wenn man das Resultat mit District 9 vergleicht und dabei das Budget im Auge behält. Die Aliens sind natürlich nicht perfekt. Man kann sie sehr oft immer noch als CGI erkennen, aber es gibt Szenen im Film, die sehen wirklich grandios aus und entweder man benutzte wirklich Puppendummies oder der WETA Workshop schaffte wirklich echt aussehende CGIs. Ich weiß es nicht so genau, aber mir ist das auch wirklich scheißegal, solange der Film so genial aussieht. Schon allein das Schiffdesign (siehe Bild unten) ist dem von Avatar weitaus überlegen.

Image Image

Scheiße ich will gar nicht so oft Avatar erwähnen, weil jede Zeile über diesen miesen Drecksfilm zuviel Promo ist, aber der Vergleich bietet sich ja gerade zu an. Jedenfalls… gibt es noch etwas, was ich erwähnen sollte? Schauspielerisch wird einem gekonnte Handarbeit geboten und der Soundtrack kann sich auch hören lassen. Im Nachhinein könnte man sich zwar noch wünschen, dass der Hauptcharakter etwas mehr Entwicklung durch macht oder man etwas mehr über die Aliens erfahren hätte aber das muss nicht wirklich. Der Film funktioniert auch wunderbar so wie er ist und er ist nun neben Sunshine einer meiner weiteren Sci-Fi Favouriten.

:pen: :pen: :pen: :pen: :pen:

Image

Street Fighter: The Legend of Chun-Li

Street Fighter: The Legend of Chun-Li Poster
USA/HK/Thailand 2009| Regie: Andrzej Bartkowiak

Als Kind zieht Chun-Li mit ihrer Familie von San Francisco nach Hong Kong. Ihr Vater, ein geachteter Geschäftsmann bringt ihr neben dem Klavierspielen auch die alte Kampfkunst Wushu bei. Eines Nachts wird ihre Familie von Gangsterboss Bison und seinem Handlanger, dem Kleiderschrank Balrog überfallen. Ihr Vater wird entführt und die kleine Chun-Li bleibt allein mit ihrer Mutter zurück. Jahre später, sie ist nun zu einer bekannten Konzertpianistin herangewachsen, findet die junge Frau eine alte chinesische Schriftrolle in ihrer Garderobe vor. Diesem Hinweis folgend macht sie sich auf den Weg nach Bankok um den mysteriösen Gen ausfindig zu machen, der mehr über das Verschwinden ihres Vaters weiß. Er eröffnet ihr dass Bison ihren Vater gefangen hält, sie aber noch nicht bereit ist in einem Kampf gegen ihn anzutreten. Bei ihren Recherchen über den Mafiaboss findet sie heraus, dass er die Familien von Grundstücksbesitzern auf perfide Weise erpresst, um sich so ihr Land unter den Nagel zu reißen und die dort lebende Bevölkerung gnadenlos zu deportieren. Chun-Li beginnt ihr Training bei Gen, um Bison ein für alle mal das Handwerk zu legen.

Mir geht es ja irgendwie gegen den Strich das zu schreiben, aber warum müssen Filmumsetzungen von Videospielen immer derartig mies sein? Warum? Mir scheint es fast so als ginge es lediglich darum mit den Fans schnelles Geld an der Kinokasse zu machen, frei nach dem Motto die werden sich den Film so oder so ansehen die Idioten. Andrzej Bartkowiak hat ja schon den Doomfilm verbrochen, insofern muss man sich nicht wundern, wenn der Streetfighterfranchise von ihm ebenso stiefmütterlich behandelt wird. Ich versuchte so gut es geht dem Film eine Chance zu geben, aber knapp ab der Hälfte wars dann vorbei mit meinem Wohlwollen und es stellte sich neben purer Langeweile auch ein gewisses Frustgefühl ein. War Chun-Li in den Spielen nicht immer die knallharte Interpolagentin auf der Jagdt nach dem Verbrecher Bison der ihren Vater auf dem Gewissen hatte? Und was kriegen wir jetzt geliefert? Pianostunden mit Papi, welcher von einem Bison entführt wird, der mit dem Vorbild aus dem wohl bekanntesten Beat ‘em Up so gut wie nichts mehr zu tun hat. Wieso zum Teufel? Was geht in den Köpfen dieser Leute vor? Ich erwarte ja nun nicht dass Chun-Li wie im Spiel im Qipao (traditionelles chin. Kleid) Energiebälle schleudernd durch die Gegend hüpfen soll, aber was ist das Problem dabei sich zumindest etwas näher an die Vorlage zu halten? Aber halt, auch wenn sonst so gut wie alles offenbar wahllos abgeändert wurde, mit CGI Energiebällen wird trotzdem herumantiert in einigen Szenen. Wie das den Film interessanter oder glaubwürdiger (haha) machen soll, keine Ahnung. Es wirkt einfach nur lächerlich sonst nichts.

Vega aka Taboo
Jetzt wisst ihr auch warum Taboo in seiner Rolle als Vega ständig eine Maske trägt.

Die Rahmenhandlung um dieses Machwerk ist dann auch ebenso belanglos, langweilig und fehlerhaft wie der Rest des Films. Wieso entführt Bison Chun-Lis Vater und sperrt ihn jahrelang in einem Büro ein um ihn für sich arbeiten zu lassen , bringt ihn dann aber einfach um? Die Rückblenden mit dem jungen Bison, der irgendein krankes Ritual mit seiner Frau und ihrer ungeborenen Tochter aufführt helfen auch nicht dabei die Beweggründe seines Charakters besser zu vermitteln, sondern sind lediglich ein gescheiterter Versuch sein “Psychopathisches Monster”-Image. Der Hauptcharakter von Chun-Li selbst ist ebenso platt und gesichtslos wie der Rest der Besetzung. Man hat in keinem Moment irgendwie das Gefühl mit ihr zu leiden oder gar mitzufiebern. Allein die Tatsache dass ein asiatischer Charakter mit einer weißen Schauspielerin (ja ich sie hat asiatische Wurzeln, aber trotzdem) besetzt wurde, ist mir sofort sauer aufgestoßen und ich denke ich bin nicht der Einzige der so denkt. Christin Kreuk (Eurotrip, Smallville) bemüht sich zwar sichtlich ihren Charakter emotional zu spielen, kann das schlechte Drehbuch aber auch nicht retten und wirkt dabei einfach immer wie eine westliche Actionheldin und nie wie ihr Vorbild aus den Spielen. Zu Vega, gespielt von Rapper Taboo (Black Eyed Peas) sage ich besser gar nichts, nur Chun-Lis Kommentar zu ihm brachte mich trotzdem zum Schmunzeln, wenn sie ihn mit den Worten : “No wonder you wear a mask, I’d hide that face too” auf die Bretter schickt. Gen ist der typische “Alter Meister”-Charakter und lässt dementsprechend ständig weise Sprüche vom Stapel, kann dabei aber auch nicht überzeugen. Was Nash und Maya, die beiden Cops in diesem Film zu suchen, haben ist mir auch rätselhaft. Ihre einzige Aufgabe scheint darin zu bestehen, markige Sprüche zu klopfen und möglichst “cool” zu wirken. Und beide haben natürlich (richtig geraten!) mit Streetfighter nichtmal ansatzweise etwas zu tun. Einzig und allein Michael Clarke Duncan (Green Mile) als Balrog kann zumindest ansatzweise überzeugen. Er spielt seine Rolle mit einer gewissen Ironie und versucht nicht wie die anderen krampfhaft böse oder hart zu erscheinen.

Street Fighter: The Legend of Chun-Li
Was übrig bleibt sind lieblos choreographierte Martialarts-Szenen, ein bisschen Geballere hier, mal eine Explosion da, abgeschlossen durch das typische Bilderbuchende wo die guten nochmal glücklich in die Kamera grinsen dürfen. Dagegen ist ja an sich nichts einzuwenden wenn es nicht so hirnlos, unkoordiniert und oberflächlich umgesetzt worden wäre wie hier. Dieser Film reiht sich nahtlos in die Riege der schlechten Videospielumsetzungen ein und ist sogar noch schlechter als sein Vorgänger von 1994. Der konnte immerhin durch seinen Trashfaktor unterhalten. Street Fighter: The Legend of Chun-Li hingegen ist einfach nur langweilig. Nichtmal hartgesottene Fans sollten 90 Minuten ihres Lebens für diesen Drecksfilm verschwenden.

Hudson Hawk

Image

Hudson Hawk saß 10 Jahre lang hinter Gittern. Als er endlich raus kommt, beschließt er das Stehlen aufzugeben. Dies ist allerdings nicht so einfach, da er der beste ist und sein Können hoch im Kurs steht. Die Mario Brothers (Ja) fordern ihn auf, eine Arbeit Da Vincis für sie zu stehlen. Er hat keine andere Wahl und will nur noch diesen einen Diebstahl erledigen. Doch er gerät in einen Mischmasch von Interessen…

Image Image

Holy shit! Ich sah Hudson Hawk ja das letzte mal vor… keine Ahnung… 351 Jahren auf Sat. 1. Ich glaubte nun, mich daran erinnern zu können, dass ich den Film recht gut fand. Deswegen wollte ich ihn jetzt all die Jahre später gerne mal wieder schauen. Ich konnte ja nicht ahnen, wie die Erinnerung täuschen kann. Was zum Teufel ist denn Hudson Hawk für ein Film bitte. So hat man Bruce Willis wahrhaftig noch nicht erlebt. Die Ausgangslage ist eigentlich ganz interessant. Es geht um irgendeine Da Vinci Maschine, die aus wertlosem Metall Gold machen kann. Dazu benötigt es eine Art Kristallstern, der in drei Einzelteile zerlegt und in drei verschiedenen Arbeiten Da Vincis versteckt wurde. Diese soll Hawk klauen, etc. Das CIA, die Mafia und ein Milliardärsehepaar interessieren sich dafür und der Vatikan hat natürlich auch noch ein Wörtchen mitzureden. Man hätte also eine Mischung aus Abenteuerfilm, Krimi und Komödie drehen können. Leider kam es nicht ganz dazu. Der Anfang ist ja noch in Ordnung. Er zeigt Bruce Willis als smarten Profidieb, der auf locker flockige Weise sein Können unter Beweis stellt und dabei mit seinem Partner noch singt, während er das erste Artefakt stiehlt. Und bei Ablieferung an die Mario Brothers taucht plötzlich der random Butler auf und mordet wild um sich. Bis hier hin ist es wahrlich interessant.

Aber dann folgt etwas, was ich nur den “Outbreak” nennen kann.

Der ganze Film mutiert zu einer Art B-Slapstick Komödie. Bruce Willis zieht Grimassen, die man noch nie vorher an ihm sah und haut sprichwörtlich im Sekundentakt einen Kalauer, nach dem anderen raus. Dann taucht die CIA Truppe auf, die sich nach Schokoriegeln benannten und wenig später noch das Milliardärsehepaar, welches aus einem kranken Briten und einer sehr, sehr, sehr kranken Tussi besteht. Was hier an B-Gags abgefeuert wird, ist echt nicht mehr normal und leider auch völlig unpassend gewesen. Vorher war es noch eine nette Komödie aber jetzt ist es nur noch ein B-Movie mit A-Budget.

Image Image

Auch der Handlung kann man dann nur noch schwer folgen, da sich eine Intrige an die nächste reiht und ein Artefakt das nächste Jagd. Der Film versinkt im eigenen Wirrwar von Story, Gags und Bruce Willis. Sick fand ich ja auch, dass der Film Familientauglichkeit vortäuscht aber auf einmal, wie aus dem Nichts, plötzlich Leute explodieren, Körperteile und Köpfe herumfliegen und jede Menge Blut spritzt. Wtf? Immerhin ist Andy McDowel ziemlich sexy und der ein oder andere Gag sogar gut. Als Film ist Hudson Hawk zwar nicht zu empfehlen, aber vielleicht taugt er ja manchen Bruce Willis Fans.

:pen: :pen: :transpen: :transpen: :transpen:

Zombieland

Image

Zombieland

Ein Virus ist auf der Welt ausgebrochen, der Menschen in Zombies verwandelt. So ziemlich die ganze Welt hat schon dran glauben müssen, bis auf Columbus (Jesse Eisenberg). Er hat eine Liste mit Regeln, die ihn bislang überleben ließen. Auf dem weiten Weg zu der Heimatstadt seiner Eltern trifft er auf Tallahassee (Woody Harrelson), der ihn ein Stückchen mitnehmen will. Tallahassees Liebe zu Twinkies bringt die beiden jedoch in Schwierigkeit. Als sie einen Supermarkt nach dem süßen Gebäck durchforsten, treffen sie auf die zwei Schwestern Wichita (Emma Stone) und Little Rock (Ka wer) und ehe sie sich versehen, haben die zwei ihr Auto geklaut und sind abgehauen. Doch Columbus und Tallahassee geben noch lange nicht auf. Blah Blah Blah.

Image Image

Der Plot ist eigentlich ziemlich bekloppt. Da gibt es mal wieder den Viral Outbreak und alle Menschen werden zu Zombies. Wir verfolgen nun ein paar wenige Überlebende, die sich alle ein Ziel gesetzt haben und irgendwohin fahren wollen. Die zwei Mädels wollen in einen Vergnügungspark, Columbus zu seinen Eltern und Tallahassee sucht einfach ein neues Zuhause. Aber was soll man auch schon anderes machen, wenn die ganze Stadt in Schutt und Asche liegt und scheinbar nur noch von Zombies regiert wird. Ich glaube, ich würde da auch randomly wohin fahren, um zu sehen, ob es evtl. noch andere Überlebende gibt. Zombieland ist eine Komödie und fängt auch genauso an. In dem wirklich tollen Opening erzählt Columbus, wie er – der scheinbar schwache Computernerd – so lange überleben konnte. Zu verdanken hat er das seinen 30 Regeln, wie z. B. Regel Nr. 1 “Fitness”, zu der er sagt: “Als aller erstes sterben immer die fetten” und man einen dicken vor einem Zombie wegrennen sieht. Das macht den Film anfangs recht interessant, da endlich mal jemand im Mittelpunkt steht, der nicht nur planlos herumrennt, schreit oder random Dummheiten tut (Regel Nr. 22: “When in doubt, know your way out!”) sondern mit der Situation scheinbar gut zurecht kommt.

Image Image

Wenn die beiden aber auf die zwei Mädchen treffen, konzentriert sich der Fillm zunehmend auf die Charaktere. Die Zombies rücken merklich in den Hintergrund und an so manch einer Stelle fragt man sich, wo eigentlich die Zombies bleiben. Aber das macht den Film nicht schlecht. So lernen wir alle ein klein wenig besser kennen und dürfen uns auf ein recht umfassendes Cameo von Bill Murray als Bill Murray inklusive Ghost Busters Theme freuen. Aber irgendwann muss es ja weiter gehen und wenn die vier den Vergnügungspark erreichen, wird’s leider recht Klischeehaft und langweilig. Die Mädels stellen den Strom im Park an, weil sie gerne Karussell fahren wollen und tausende Zombies werden natürlich angelockt. Zu Beginn des Filmes war das Töten von Zombies noch recht kreativ, aber hier wurde dann nur noch geschossen, was man schon ca. 3435 mal sah.

Dennoch ein ganz nettes Filmchen mit einer sehr heißen Emma Stone?! :pen:

:pen: :pen: :pen: :transpen: :transpen:

Avatar

ImageDie Schlümpfe
von James Cameron

Jack Scully ist gehbehindert und… ja mehr weiß ich gar nicht über ihn? Jedenfalls kommt er eines Tages randomly in ein Raumschiff, welches ihn postwendend weiterschickt nach Pandora. Dem sagenumwobenen, erdähnlichen Planeten, auf dem einst ein tolles Mineral gefunden wurde, was unfassbar viel Geld wert ist. Der Abbau könnte so einfach sein, wenn da nicht die doofen Einheimischen wären, die kein Verständis dafür haben, dass sie umsiedeln müssen, weil unter ihrem Dorf – ein Baum – das größte Mineralvorkommen in der Reichweite von 200 Klicks ist. Was immer das auch sein mag. Ich schätze mal keine Mausklicks. Jedenfalls, dieser Jack gerät in eine random Gruppe von Wissenschaftlern und nimmt am Avatarprogramm teil. In diesem Programm schlüpfen Wissenschaftler in die Körper von (nachgebauten?) Einheimischen um diplomatische Beziehungen zu führen. Sie lehren den Einheimischen Englisch und lernen im Gegenzug deren Kultur kennen. Das Militär ist aber auf eine etwas schnellere Lösung aus und so zerbomben sie einfach den Baum der einheimischen, woraufhin diese ganz böse werden.

Image Image

Wow, die Story ist derart scheiße, dass man sie schon kaum richtig in Worte fassen kann. Was zum Teufel hat sich James Cameron denn da bitte ausgedacht? Ich hab ja nun wirklich nicht die tiefgründigste, geistreicheste und mit zahlreichen Twists und Rätseln versehen Story erwartet, aber was einem da serviert wird, ist schon wirklich ziemlich mies. Alle Achtung. Das fängt schon bei der Ausgangsituation an. Im Eiltempo wird man in die Geschichte geworfen und bekommt nur das aller wichtigste erklärt, was im späteren Verlauf aber eigentlich egal ist, da nie wieder darauf eingegangen wird. Das Mineral, was abgebaut wird zum Beispiel. Es wird kurz erwähnt und als Grund genannt, warum die Einheimischen mit ihrem Baum umziehen müssten. Tja und danach ist leider nie wieder die Rede davon? Und die angeblichen diplomatischen Beziehungen, die die Wissenschaftler mit den Einheimischen führen sind ja eh das geilste. Wieso muss man da in Fake Körper, die wie die einheimischen aussehen, schlüpfen? Werden die Menschen sonst nicht ernst genommen? Wissen die Einheimischen gar nicht, dass es Menschen sind? Oder doch? Wieso akzeptieren sie dann solch eine Maskerade? Irgendwie habe ich da etwas nicht ganz mitbekommen. Kann gut sein, dass es erklärt wird, ich aber aufgrund der Bilder etwas nicht mitbekam.

Aber gut, ist ja Popcorn Kino und was hier zählt ist ja schließlich der “Ride”, nicht wahr?

Image
(Erzählt mir bitte nicht, dass das nicht total lächerlich aussieht???)

Tjo, leider kann Avatar da auch nichts wirklich prickelndes bieten? Ich meine das fängt ja schon bei den Special Effects an, die einfach immer noch aussehen wie Special Effects. Wieso wurde da so ein Wind darum gemacht, wenn es dann doch nur “nett” aussieht und nicht “Baha OMG WTF, das ist echt gerendert?”. Wieso kann man heutzutage menschenähnliche Wesen immer noch nicht so animieren, dass sie einem echt erscheinen? Die erste Enttäuschung also (bzw. hab ich das ja vorher schon gewusst, wollte mich dann aber vergewissern.). Und dann gleich die zweite. Die Action ist zwar vorhanden, aber naja… es gab’ jetzt nichts, was mich hätte staunen lassen. Die Kämpfe im Wald sind genauso unübersichtlich, wie die spätere Schlacht im Himmel. Durch die CGIs fühlen sich wohl viele Regisseure dazu verleitet abartige und teilweise in der Realität unmögliche Kamerafahrten einzubauen, was aber leider nicht cool aussieht, sondern einfach nur verwirrt. Ich wünsche mir wieder etwas mehr Fokus auf das Geschehen selbst. Ich will nicht mit der Kamera bei jemandem auf den Rucksack geschnallt sein, weil das halt rumwackelt wie die Scheiße? Aber gut, eine etwas ruhigere Kamera hätte ja nur offenbart wie unfassbar scheiße die Tierwelt von Pandora aussieht.

Die Tiere im Wald sehen ja noch mehr nach CGI aus, als die Einheimischen selbst. Bunt bis zum geht nicht mehr und mal wieder mit diesem typischen “Glanz”, den ich so oft bei CGIs bemängel. Gibt es keine Tiere mit Fell auf dem Planeten? Und die Pferde erst. Wieso sehen sie aus, wie eine Mischung aus einem Ameisenbären, Seepferdchen und einer Orchidee? Ich fühlte mich bei Pandora teilweise sehr an ein cheezy Airbrushpainting aus den 80er Jahren erinnert. Und wenn es Nacht wird… meine Fresse… dann leuchtet einfach der ganze Wald. Sollte das cool aussehen? Ich weiß nicht, was man damit bezweckte, aber es sieht eher aus wie diese Typen mit ihrem Bauchladen auf Jahrmärkten, die diese fluoreszierenden Sachen verkaufen. Ich hätte es schon bei der Schlusssequenz von “The Abyss” wissen müssen, dass Cameron mit CGIs in der Hand nur Scheiße anstellen wird. Bei “The Abyss” ging er ja auch schon so krank bunt ab. “The Abyss” ist eh ein tolles Beispiel. Der Film ist auch Popcorn Kino. Er hat auch dicke Effekte (für damalige Verhältnisse und… naja eigentlich auch heute noch). Das Ende war auch super cheezy. Aber immerhin hatte er auch gute Action, ein interessantes Setting und Charaktere, die sich sogar entwickeln und interessant sind oder werden. Da kann Avatar leider keinen Meter mithalten?

Image Image

Wieso dieser Film so derart erfolgreich wurde, kann ich mir leider absolut nicht erklären. Meistens habe ich ja eine Formel für den Erfolg von Crapfilmen oder kann diese zumindest anerkennen und sagen “Ja gut, ist ein guter Film, aber nicht mein Ding.” Aber Avatar… also… Das einzig gute an Avatar war der eine Corporate Typ. Der war recht witzig aber ansonsten… tjo… evtl. muss ich Avatar noch hoch anrechnen, dass mir trotz der kranken Laufzeit nicht wirklich langweilig wurde. Applaus. Ansonsten weiß ich echt nicht mehr, was ich darüber noch sagen soll.

:pen: :pen: :transpen: :transpen: :transpen:

Let The Right One In

Image

Let The Right One In | Låt den rätte komma in

Oskar ist ein kleiner schüchterner Junge, der in der Schule andauernd von Conny geärgert wird. Da Oskar ein bisschen freakig ist, hat er schon längst ein Messer und übt abends, wenn er alleine ist, schon einmal vor dem Spiegel, wie er Conny gegenüber treten könnte. Eines Nachts geht er runter auf den Spielplatz vor’m Haus und erprobt das Messer an einem Baumstamm. “Schrei! Quieke wie ein Schwein!”, sagt er und sticht dabei auf den Baum ein, als plötzlich ein Mädchen hinter ihm steht. Seine Nachbarin im selben Alter. Oskar freundet sich langsam mit ihr an, doch sie ist nicht wie die anderen Mädchen in Oskars Schule. Sie ist anders…

…na wisst ihrs? Was ist sie wohl, hä? EIN VAMPIR NATÜRLICH! Oh ja, hahaha, ein Vampir. So ist das.

Image Image

Man sieht also schnell, “Let The Right One In” bietet jetzt nichts wirklich bahnbrechend neues, aber die Art wie der Film die Geschichte vom Vampir erzählt, ist wirklich hervorragend. Einen Twist gibt es nicht am Ende, aber dann doch ein kleines Aha-Erlebnis. Das heißt, wenn man es nicht vorher schon ahnte. Egal wie es ausgeht, der Film ist deswegen trotzdem gut, sehr atmosphärisch und spannend bleibt’s dann auch, da uns einfach die Beziehung der zwei Kinder – der eine normalsterblich, der andere Vampir – interessiert. Und da wir es hier mit Kindern zu tun haben, darf man sich auch entspannt zurücklehnen und muss keine komischen Liebesklisches á la Twilight befürchten. “Let The Right One In” bleibt in dieser Hinsicht durchaus auf dem Teppich, d. h. realistisch. Bis auf eine sehr “unlogische” Szene (bzw. “Das hätte ich nie gemacht, wenn ich er wäre!”) bleibt alles im Rahmen, ähnlich “Interview mit einem Vampir” jedoch ohne viel Schnickschnack oder Romantik.

Image Image

Witzigerweise fielen mir bei dem Film die tollen Special Effects auf, die eigentlich gar nicht so sehr auffallen. Klingt bescheuert, ist aber so. Die CGI sind wirklich gut gemacht und passen wunderbar in den Film und ja… ohne hätte es komisch ausgesehen. Ansonsten bleibt alles sehr Grau in Grau, was aber unbedingt zur Gesamtatmosphäre des Films beiträgt und uns schon beim Anblick von Elis (das kleine Vampirkind) Wohnung einen kleinen Schauer über den Rücken jagd.

Einen Punkt-, bzw. Penisabzug gibt’s dann aber doch, da der Film an so mancher Stelle ein bisschen zu langatmig geraten ist. Ich weiß, Spannung aufbauen, etc. aber manche Sachen dauerten dann doch ein klein wenig zu lange. Da hätte ich mir dann etwas mehr Inhalt gewünscht. Evtl. eine Todesszene mehr, da diese wirklich hervorragend waren. Besonders die Szene am Schluss, die jedem in Erinnerung bleiben dürfte.

:pen: :pen: :pen: :pen: :transpen:

Ach so… klar, dass sich Hollywood (aka Kanada?!) schon die Remakerechte gesichert hatte und das Remake bald heraus kommt. :-) Man darf seeehr gespannt sein, aka eher weniger.

Image

Enemy Mine

Image

Enemy Mine

Willis Davidge (Dennis Quaid) ist Kampfpilot für die Menschen, die gerade einen Krieg gegen die echsenartigen Dracs führen. Bei einem Einsatz kann Willis Davidge einen gegnerischen Drac erwischen, macht aber den Fehler ihn noch ein Stück zu verfolgen um sicher zu gehen, dass er auch wirklich abstürzt. Dadurch gerät Davidge selbst in Gefahr und muss zusammen mit dem Drac auf einem unwirtlichen Planeten notlanden. Fest entschlossen, den Drac nun endlich zu erledigen, macht er sich auf die Suche nach seinem abgestürzten Raumschiff. Doch beide erkennen, dass sie gestrandet sind und am besten zusammen arbeiten, um zu überleben…

Image

Enemy Mine entstand unter der Regie von Wolfgang Petersen, der schon Die Unendliche Geschichte verfilmte und damit gar nicht so unerfolgreich war. In Kooperation mit den USA enstand Enemy Mine in den Bavaria Filmstudios und wow… er sieht wirklich klasse aus. Da wurden wirklich tolle Sets hingezaubert und die Special Effects generell sind wirklich hervorragend. Da kann man wirklich nur staunen, dass dieser Film zum Teil aus Deutschland kommt. Der einzige Kritikpunkt, der mir wirklich etwas bitter aufstößt, ist das suboptimale Design des Filmes. Gerade der Anfang hat fast einen 50er Jahre Retrocharme, anstelle einer 80er Jahre Sci-Fi Coolness, wie ich sie immer wieder gern sehe. Die Raumschiffe der Menschheit sehen aus, wie aus einer Episode Raumpatroullie Orion und selbst die Sets des Planeten sind alle irgendwie zu bunt, zu ausgeleuchtet und… keine Ahnung. Hätte man hier einen fähigen Designers mit in’s Boot geholt, wäre garantiert etwas wahrlich grandioses daraus entstanden.

Image

So bleibt dem Film nur, sich auf die Story zu konzentrieren. Und das tut er. Enemy Mine ist “character driven”. Wir sehen die zwei erbitterten Feinde, wie sie sich nach und nach anfreunden und sogar sich gegenseitig die Sprache unterrichten. Beide wissen, dass sie nur gemeinsam überleben können. Anfangs nervt zwar das unnötige Geröchel des Dracs etwas, aber man gewöhnt sich dran. Dennis Quaid overacted dabei immer ein klein wenig, aber gerade am Schluss hat er auch seine wirklich guten Szenen, in welchen wir ihn absolut ernst nehmen und mit ihm mitfühlen können. Der Film handelt fast ausschließlich von der Freundschaft des ungleichen Paares und setzt gegen Ende sogar noch einen drauf, in dem er etwas weiter geht, als nötig gewesen wäre. Da wird das Auge noch einmal mit ein paar Special Effects (und hässlichen Raumschiffen :( ) verwöhnt und man hat das Gefühl etas wirklich rundes gesehen zu haben.

Image

Imho ein sehr schöner Film, den man sich als Sci-Fi Fan auf jedenfall mal anschauen sollte. Aber ja, vermutlich nichts für Jedermann. Stichwort Schwangerschaft.

:pen: :pen: :pen: :pen: :transpen:

Balls of Fury

Image
Balls of Fury
Comedy | USA 2007 | Regie: Robert Ben Garant |
mit Dan Fogler, Christopher Walken und Maggie Q

Olympia 1988: Das aufstrebende Tischtennis Ass Randy Daytona (Dan Fogler) steht im Finale gegen den Deutschen Karl Wolfschtagg. Er ist nervös, denn es steht viel auf dem Spiel. Umso mehr, da sein Vater eine große Summe Geld auf seinen Sieg bei Triadenboss Feng (Christopher Walken) gesetzt hat. Das Drama nimmt seinen Lauf als Randy über eine Bande stolpert und so das Finale verliert. Schlimmer noch, sein Vater wird von den Männern Fengs ermordet. Diese Umstände bringen Randy dazu sich aus dem Profisport zurückzuziehen. Jahre später verdient er sein Geld mit Shows bei denen er sein Tischtennistalent in einem heruntergekommenen Casino zum Besten gibt. Sein Chef ist gerade dabei ihn zu feuern, als FBI Agent Ernie Rodriguez (George Lopez) an ihn herantritt und ihn um seine Hilfe bittet: Feng veranstaltet ein Untergrund-Tischtennisturnier in das Randy sich einschleichen soll um so an ihn heranzukommen. Dazu muss er aber erst seine Aufmerksamkeit gewinnen und zum Turnier eingeladen werden. Hilfe erhält er dabei vom chinesischen PingPong-Guru Master Hong (James Wong) und seiner bezaubernden Tochter Maggie (Maggie Q).

Dieser Film trat über Umwege in mein Leben. Und zwar über den Grabbeltisch einer großen Elektromarktkette in Form eines DS Games. “Nice, Christopher Walken auf dem Cover? Und Tischtennis? Schräger Mix das Spiel muss ich haben!” Das Game war dann ein relativ liebloser Tischtennis-Simulator der außer seinen Referenzen auf die witzigen Charaktere im Film nichts zu bieten hatte. Aber wer hatte auch mehr erwartet? Der Film hat da bestimmt mehr zu bieten dachte ich. Mit Cristopher Walken in einer der Hauptrollen kann nicht mehr viel schief gehen, oder? Weit gefehlt. Kennt ihr diese japanischen Werbespots für die sich Stars im Westen dann hinterher so schämen, dass sie deren Existenz am liebsten geheim halten würden? Walken wirkt oft so als würde er die anderen Darsteller, allen voran Dan Fogler mal eine Runde durch den Raum pimpslappen wollen weil sie ihn so nerven. Also dann Aufschlag zum ersten Satz:

Image

Das Konzept an sich hätte ja durchaus Potential gehabt. Eine Geschichte um den Kampf zurück an die Spitze in einer vergleichsweise exotischen Sportart wie Tischtennis, mit schrägen Charakteren, gespickt mit Gags und rasanten Actioneinlagen. Doch bereits bei der Inszenierung der Tischtennis-Matches verschenkt Regisseur Ben Garant (Night at the Museum) wertvolles Potential. Die mittels CGI realisierten Duelle sind viel zu kurz, es fehlt an jeglicher Dynamik und Spannung. Warum zum Geier? Das ist als würde man bei ‘Rocky’ die Kämpfe auf eine Minute zusammenkürzen und der Rest besteht aus lahmer Rahmenhandlung. Dabei sind einige der Charaktere von der Idee her wirklich witzig, zB. ‘The Dragon’ , ein vermeintlich harmloses asiatisches Schulmädchen das von den zwielichtigen Gestalten der Untergrundtischtennis-Szene gefürchtet wird. Dan Fogler (‘Fanboys’) als Randy kann dabei zu keinem Zeitpunkt wirklich überzeugen. Zu gezwungen wirken die Gags bei denen er mit einer bescheidenen Auswahl an Mimiken und der Gestik eines Rentners agiert. Dabei wird man den Eindruck nicht los Fogler wäre eine Art Jack Black für Arme. Auch die anderen Schauspieler sind in ihrer Leistung nicht sonderlich herausragend, lediglich James Wong als blinder PingPong Meister sorgt hin und wieder für Lacher (‘ Get out I don’t teach Gweilo!’). Was Christopher Walken dazu gebracht hat in diesem Film mitzuwirken wird sich mir wohl nie erschließen. Er wirkt in seinen albernen Kostümen irgendwie fehlplatziert und kann das schwache Drehbuch auch nicht mehr retten. Schauspielerisch lässt er die restliche Besetzung klarerweise weit hinter sich, was diese nur schwächer wirken lässt.

Ich könnte mich jetzt noch auf weitere Details wie die nervige, ‘typisch Hollywood’ – heroische Musikuntermalung stürzen, aber ich hab ehrlich gesagt keinen Bock mehr noch weiter einen Gedanken an dieses Machwerk zu verschwenden.
Die Gags sind nicht lustig, die Schauspieler agieren so träge, dass einem das Gesicht einschläft und das schlechte Drehbuch und die langweiligen Dialoge geben dem Streifen den Todesstoß. Spiel, Satz und Niederlage für alle Beteiligten. Spielt lieber eine Partie Tischtennis mit euren Kumpels bevor ihr euch diesen Mist antut. Ein Gnadenpen für die Idee.

:pen: :transpen: :transpen: :transpen: :transpen:

The Fall

Image

The Fall

Die kleine Alexandria brach sich beim Orangenpflücken den Arm. Im Krankenhaus, in welchem sie nun ist, lernt sie Roy kennen, der ihr eine spannende Geschichte erzählt um 5 Helden, die den bösen Gouverneur Odius zur Strecke bringen wollen.

Image

Baha, ich lache, wenn ich die Story zusammenfassen soll. Ich meine… das war’s im Prinzip schon? Es wird der kleinen Alexandria diese Story um die 5 Typen da erzählt, die einen bösen Gouverneur umbringen wollen. Ansonsten ist maximal noch erwähnenswert, dass Roy sich im Krankenhaus eigentlich umbringen soll und die Geschichte benutzt, um Alexandria Morphin klauen zu lassen. Es gibt zwar sogar noch eine kleine Überraschung zwischendurch, aber naja. Der Rest ist recht vorhersehbar und etwas zu simpel. Man merkt halt echt, dass Tarsem Sing einfach nur imposante Bilder schaffen will und sich wohl erst danach Gedanken um eine etwaige Story macht. The Cell empfand ich da schon so, wobei mir die Story da fast etwas gehaltvoller erschien. Dabei hat The Fall aber durchaus interessante Ansätze. Die Geschichte der Haupterzählebene spielt ja in einer fiktiven US Stadt der ca. 1920er Jahre. Optisch erinnert es eher an eine südländischere Gegend und Alexandria (und ihre Mutter) sprechen einfach irgendwas serbisches oder so ähnlich. Alexandria – das kleine Mädchen – ist eh das beste am Film. Ich war überrascht, dass sie gar nicht nervte und mit einer Unbekümmertheit spielte, die ich niemals erwartet hätte. Und selbst wenn die traurigen Szenen kommen, wo sie sogar heulen muss, macht sie das einfach voll realistisch xD? Ka, entweder der Regisseur schlug sie, oder sie kann das einfach trotz ihres Alters. Wirklich hervorragend.

Image

Und ansonsten sind da halt die imposanten Bilder der Geschichte in der Geschichte. Die, die der kleinen Alexandria von Roy erzählt wird. Es ist alles sehr bunt, sieht stellenweise auch wirklich gut aus, aber irgendwie hat mir die Optik von The Cell ein klein wenig besser gefallen. Bei The Fall sah mir alles ein klein wenig zu zusammengewürfelt aus. Sicher, die Story, die Alexandria erzählt wird, ist auch eben das, aber mir gefiel das nicht ganz so sehr. Zumal es hier auch eindeutig witziger und farbenfroher zugeht, als noch in The Cell.

Also wirklich ein netter Film, aber… ja… halt nett einfach nur.

:pen: :pen: :pen: :transpen: :transpen: