The Longest Nite

The Longest Nite (Hong Kong 1997, Patrick Yau)

Die verfeindeten Triadenbanden des Mr. K und Mr. Lung beginnen nach Jahren des Krieges endlich mit Friedensverhandlungen. Lame, das gerade jetzt das Gerücht auftaucht, es sei ein Kopfgeld auf Mr. Lung ausgesetzt und somit ein Attentat geplant. Noch lamer, das das Gerücht besagt, das Kopfgeld wurde von Mr. K gesetzt. Sam, seines Zeichens korrupter Bulle, der für Mr. K arbeitet, wird darauf angesetzt für Ruhe in Macau zu sorgen. Alle sollen doch bitte die Füße still halten, damit es nicht zur sprichwörtlichen Explosion kommt. Ausgerechnet jetzt kommt ein sicker Glatzkopf namens Tony in die Stadt. Will er Mr. Lung umlegen? Wer ist er? Warum verpisst er sich nicht einfach? Wichser.

Das Hollywood dem Zuschauer gerne alles ganz genau erklärt, dürfte bekannt sein. Oft wirkt das einfach lame in Filmen. Oft denkt man sich nur: !”Oh ja, danke für den Hinweis. Denkt ihr, ich bin blöd?”. Da bevorzuge ich ganz ehrlich gesagt Filme, in denen nicht immer alles auf Anhieb offensichtlich ist. Nicht alles vom Regisseur vorgekaut und mit einem großen Pfeil darauf hingewiesen wird. Aber im Fall von The Longest Nite ging mir das etwas zu weit. Selbst nach dem zweiten male Anschauen raffe ich noch nicht alles. Trotz seiner Linearität (Die Geschichte spielt sich komplett in einer titelgebenden Nacht ab) fühlt man sich immer noch unsicher, was da nun eigentlich vor sich ging. Man weiß jetzt mehr über Sam und Tony und kann nun sogar Leute von Mr. K und Mr. Lung außeinander halten, aber trotzdem fehlen einem Fragmente um ruhigen Gewissens sagen zu können: “Ach so. Ja klar!” Und das mag ich ganz einfach nicht. Also bleibt der Film als Ganzes mir verschlossen. Was ich zu bewerten vermag sind einzelne Szenen. Bruchstücke. Momente.

Und die sind als durchweg gelungen zu beschreiben. Der Film ist tatsächlich mit einer der düstersten Filme Hong Kongs. Jeder ist böse. Selbst dein vermeindlicher Freund und Helfer, die Polizei, bieten wenig positives, an das man sich hangeln könnte. Hier werden Hände mit Ketchupflaschen unbrauchbar gemacht, die neusten Foltermethoden ausprobiert, Menschen erschossen und kopflose Leichen in den Wohnungen der Leute platziert. Und dazwischen nicht etwa ein Lichtblick, nein, viel mehr eine weitere Enttäuschung. “Was, nichtmal auf die kann man sich verlassen?” So geht es den ganzen Film über, bis zum bitteren Ende, an dem manche sich eventuell etwas allein gelassen fühlen dürften.

Persönlich gefiel mir am meisten die Kameraarbeit. Vor allem die Szene in der Zelle und mehrere Szenen in den Straßen Macaus. Dunkle Straßen und Gassen erfahren durch die, dank der Neonreklame der Casinos in grelle Rot- und Blautöne getauchten, Straßen Macaus eine willkommene Abwechslung ohne jemals fröhlich oder gar einladend zu wirken. Einzig der Soundtrack kann da nicht mithalten. Weder die Komposition, noch die technische Ausführung können begeistern (Midi?). Zudem wird in vielen Szenen einfach Giorgo Moroders “The Chase” aus dem Midnight Express Soundtrack nachgespielt. Das passt zwar im Grunde, ist aber leider einfach nur geklaut und lächerlich. Der Sound macht da keine Ausnahme. Offensichtlich stand nur das “Hollywoods Most Famous Sound Effects” Archiv in einer abgespeckten Version (Auf einer 3,5 ” Diskette) zur Verfügung, denn Schüsse und Schläge klingen grausam. Das wäre ja noch zu verstehen (mangel an Budget), aber warum Triadenopa und Publikumsliebling Wong Tin-Lam sich selbst synchronisiert, wie ein Faultier auf Schlaftabletten, ist mir ein Rätsel.

Bleibt das Fazit: die undurchsichtige Story, der lame Soundtrack, die noch lameren Sounds und vor allem das ungute Gefühl, nichts kapiert zu haben am Schluss, bringen mich nur zu 3 Penen, für diesen Film. :Q

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The Longest Nite

The Longest Nite (Hong Kong 1998)

Sam (Tony Leung Chiu-Wai) ist ein korrupter Cop, der die Triadenbanden von Mr. K und Mr. Lung mehr als Freunde denn als Feinde sieht. Die eigentlich verfeindeten Banden beginnen gerade mit Friedensverhandlungen, als der mysteriöse, doch mächtige Mr. Hung ein Kopfgeld auf Mr. K aussetzt und die Triadenwelt zur Explosion bringt. Da tritt auch noch der zwielichtige Tony (Lau Ching Wan) auf den Plan, Sam findet eine Leiche in seiner Wohnung und muss hilflos mit ansehen, wie er in einen Strudel des Verbrechens gerät.

Böse Zungen behaupten ja, dass die komplette Milkyway-Filmographie von The Longest Nite-Regisseur Patrick Yau in Wahrheit auf das Konto von Johnnie To geht. Der sollte sich mit Yau auch noch später, bei Where A Good Man Goes in die Haare kriegen und kurzerhand dort auch offiziell den Regiestuhl für sich beanspruchen. 2000 drehte Yau dann noch The Loser’s Club, dessen Qualität mit “seiner” Milkyway-Crime-Trilogie so gut wie gar nichts mehr am Hut hatte und die Gerüchte damit bestätigen dürfte.

Beim Anblick von The Longest Nite wirkt diese Tatsache allerdings alles andere als überraschend: Die sorgfältig durchleuchteten Szenen, eleganten Kamerafahrten und opulenten Bilder sind ein unverwechselbares Markenzeichen Johnnie Tos. Ein Großteil des Films spielt sich (logischerweise) bei Nacht ab, die vorherrschenden Farben sind blau und schwarz und treffen damit die Grundstimmung perfekt. The Longest Nite ist ein bitterböser Film, dessen von Verrat und Intrigen gespickte Story man als Zuschauer ebenso unverständlich und hilflos verfolgt wie sein Protagonist Sam. Hier gibt es keine pflichtbewussten Cops (von denen Sam ebensowenig einer ist) und keine ehrenhaften Triaden. Wörter wie “Loyalität” und “Treue” wurden auf den Straßen Macaus längst kaltblütig von “Geld” und “Macht” überfahren.

Wie schon gesagt, die sich um Sam entfaltenden Ereignisse sind beinahe unmöglich im Detail nachzuvollziehen, irgendwie undurchsichtig. Dem Film tut das keinen Abbruch. Man ist genug beschäftigt, zu sehen, wie Sam langsam kapiert, dass auch er nur zum Spielball der Triaden geworden ist und verzweifelt einen Ausweg sucht. Lau Ching Wan als Tony übt auf Zuschauer wie Sam eine unglaubliche Ausstrahlung aus, das zwischen ihm und Tony Leung entstehende Psychoduell sucht im HK-Kino immer noch seinesgleichen und muss sich allenfalls mit der Performance von Lau Ching Wan (huch!) und Francis Ng in Full Alert messen. Obwohl ihre Charaktere scheinbar auf unterschiedlichen Seiten stehen, ähneln sie sich weit mehr, als sie sich zugestehen würden – diese Facette der Geschichte drückt sich im Showdown mit der Subtilität eines Holzhammers aus.
Ansonsten tauchen natürlich auch Routiniers wie Lam Suet auf und vermögen auch im Bereich der Nebendarsteller die Leinwand angemessen auszukleiden.

Die eingestreuten Shootouts sind solide Kost, leiden aber unter dem schlechten Sounddesign und der unpassenden Musik. Wie wir alle wissen, war das bei Milkyway um diese Zeit noch ein bisschen das Problem. Klanglich macht der Film längst nicht so eine gute Figur, ist den Bildern in dieser Hinsicht alles anderes als ebenbürtig, aber es ist auszuhalten. Gut, dass die Schießereien nicht Mittelpunkt des Geschehens in The Longest Nite sind. Wir haben es eher mit einer Art Noir-Krimi zu tun, pechschwarz vom Anfang bis Ende. Apropos Ende: Das ist selbstverständlich unangenehm wie ironisch und führt die Story konsequent zu einem glaubwürdigen Schluss. Ein ärgerliches, bösartiges Ende, man wird es vielleicht hassen. Und genau darum geht’s: Wenn man mit einem bitteren Nachgeschmack die DVD aus dem Player holt, hat The Longest Nite sein Ziel erreicht. Einen düstereren, nihilistischeren Triadenfilm wird man in Hong Kong (vielleicht Dog Bite Dog mal ausgenommen) nicht mehr finden.

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James Bond – Casino Royale

… er war einfach von vorne bis hinten total geiles Kino?!

Die Story lief sauber vor sich hin, war in sich nicht sonderlich auf irgendeinen Showdown aus aka wann tötet er blabla wie normal immer, aber dafür war es alles in allem umso spannender?! Alles war sehr fresh inszeniert, Bond ist total neu und menschlich einfach?! Er macht Witze, er setzt ständig Sachen in den Sand, verliebt sich und ist alles andere als kalt und cool.

Quote:
Bond: Wodka-Martini.
Barkeeper: Geschüttelt oder gerührt?
Bond: Seh ich aus, als würde mich das interessieren?!

Das ganze kino lachte xDDD fast so sehr, wie bei dem Croupier (?), der einfach mal ein Croupier der Casinos Austria ist und mit nem total breiten Wiener Slang daherkommt?! xDDD

Außerdem ist der Anfang total stylish sixties irgendwie?! das einzig lame am film ist das Titellied von Chris Cornell, welches einfach… lame ist?!

Der Film bekommt allerdings…

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Ahja, btw, die Verfolgungsjagd am Anfang ist einfach zu geil, sie ist total Parkour orientiert und man erkennt sofort, das Daniel Craig kein Brosnan Bond mehr ist.

Colic

 

Colic aka โคลิค : เด็กเห็นผ Thailand 2006

ich wollte im Februar schon in Thailand ins Kino gehen, als ich dieses geile Filmplakat sah. Tjo irgendwie gibts auch noch die 2:

Alle geil irgendwie.. ich sollte in cover topic posten -_-;; tjo nun kam Meo mit der DVD-r nach hause und wir guckten geil… tjo und gleich vorab, die Szene die auf dem Filmplakat zu sehen ist, ist definitiv die beste, leider geschieht diese nur in einem Traum. Der Film war ohne Subs also kpl. auf Thai, Meo explainte ein wenig und schwer zu kapieren war es auch nope.

Die Story:

Ein Paar erwartet ein Kind, normalerweise wollte sich der werdende Vater schon trennen von seiner Freundin, jedoch als er erfährt dass ein Kind unterwegs ist bleibt er mit ihr zusammen. Sie ziehen zu seiner Mutter (es ist gang und gebe bei der Familie zu wohnen in Thailand grad wenn es Nachwuchs gibt so als Unterstützung). Hier in dem Dorf gibt es eine komische Nachbarin, sie wohnt sehr zurückgezogen , Ihr Haus sieht chaotisch aus, und die Frau ist ein wneig verrückt… Als unserer Liebe Frau Hochschwanger Ihr ein paar Sachen vorbei bringt, Erzählt Die Ihr das Sie keine Angst haben soll… jedoch versteht unsere Frau nope vor was… an diesem Abend hat auch der Mann einen Albtraum und träumt wie sein ungeborenes Kind in den Mixer langt und sich die Hand abhackt (Siehe Filmplakat). Tjo eines Abends brennt das Haus der verrückten Nachbarin ab, und die hochschwangere Frau sieht die verrückte darin verbennen, sie ist totally scared… daraufhin setzen die Wehen ein und sie fahren ins Krankenhaus zum entbinden… Das Kind kommt zur Welt und ist nur am schreien von morgens bis abends, nachdem Sie beim Kinderarzt waren, bestätigt dieser dass das Kind an Colic leidet, eine Kinderkrankheit indem Der Säugling unentwegt schreit. Dies sollte sich nach 3 Monaten legen sagt der Arzt.. Als sich danach aber nichts verbessert suchen Sie einen Mönch auf, dieser bestätigt dem Säugling eine seltsame Aura. In Thailand glaubt man an die Wiedergeburt (Buddhismus), wenn man im vorherigen Leben anderen Menschen etwas angetan hat, so rächen sich die Seelen an der wiedergeborenen Person. So ist es dann auch mit unserem Säugling. Viele Seelen wollen sich rächen, so kommt es zu unerklärlichen Unfällen und Umständen, das Baby umgibt sich von grünen Nebel wenn etwas passiert, das soll die Seelen der Toten symbolisieren.. nach mehreren Todesfällen das die Seelen verursachen, es fangen Elektrotacker an um sich zu schiessen, Kreissägen fangen an zu laufen, Hämmer fliegen durch die Gegend und finden Ihre Opfer, es sterben Schwiegermutter und Schwester auf grausame Weise. Nach 1 Jahr ist alles überstanden sagt der Buddhismus, am abend vor dem ersten Geburtstag des Kidnes ist dann auch Showdown und fast wären Mutter und Vate rnoch drauf gegangen… Zum Schluss findet man alte Zeitungen der verrückten verbrannten Nachbarin, hier erkennt man dass Ihr verstorbener Ehemnann ein Soldat war, der viele Menschen umbrachte und für Unheil sorgte er wurde wiedergeboren als dieser Säugling deshalb das ganze… juhu \O_o/

Hier noch ein bild von der sexy schwester, leider stirbt sie am grausamsten Sad

Nun so weit so gut.. Die Spannungskurve ist ist sehr linear, aber irgendwie plätschert der Film so vor sich hin. Es gibt ein paar gute Gruselmomente, ich mag die Atmosphäre mit dem Kinder kreischen, die düstere Umgebung, Das Gewitter draussen und den grünen Nebel. Nur leider ist alles nicht so toll, sehr kurz und nur stellenweise ein wenig gruselig….. Die Special Effects sind für Thai Verhältnisse aber erstaunlich gut gelungen!

Für die sehr sexy Nebendarstellerin (Schwester) und den teilweise echt guten Effekten bin ich gnädig und gebe 2 penen. Jedoch nix was man gesehen haben muss !

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Crank

Crank USA 2006

Auftragskiller Chev Chelios (Jason Statham) wird von seinen Auftraggebern hintergangen und bekommt ein Gift gespritzt, dass ihn tötet – nur Adrenalinschübe verspäten den Einsatz der Wirkung. Mit der wenigen Zeit die er hat, macht er sich auf Rache zu üben.

Geile Scheiße. Der beste Popcorn-Action-Film seit langem. ~_~ Jason Statham fand ich ja schon immer nice, obwohl The Transporter ja für den Arsch war. Aber die Story hier macht es ja quasi zum Zwang, dass es rund um die Uhr Action gibt. Ein rockiger Soundtrack, ziemlich geniale, augenzwinkernde Comedy-Momente inkl. der besten Sexszene die je gemacht wurde, abgedrehte Kamerafahrten, Schnittfrequenzen jenseits von MTV…Crank erlebt man wie sein Hauptdarsteller als einzigen Rausch. Da ist null Substanz, null Tiefe, wen stört’s? So müssen Actionfilme sein. Crank scheint zusammen mit Filmen wie Running Scared eine neue Ära an Actionkino einzuläuten, das kompromissloser, minimalistischer und überdrehter ist als die Art aufgeblasener Mittneunziger-Bruckheimer-Produktion, die uns früher als “Action” verkauft wurde.

Richtig, dieser Film zielt genau auf die Gruppe der pubertierenden Jugendlichen, die seinen Bekanntheitsgrad (und damit die DVD-Verkäufe) auf hunderten Schulhöfen ins Unermessliche steigern werden, das ist durchkalkulierte Coolness für den 14-Jährigen in allen von uns – aber verdammt noch mal, wer ernsthaftet behauptet, das würde nicht solch einen unfassbaren Spaß machen, dem gehört wohl auch mal so eine beschissene Spritze in den Arsch geschossen.

Ich bekenne mich schuldig. Mordsgaudi. Anschauen.

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Felidae

Felidae (Deutschland 1994, Michael Schaak)

Stubenkater Francis hat das ewige Umziehen seines Herrchens satt. Nicht nur, das er sich nun wieder an eine neue Gegend gewöhnen muss, nein diesmal scheint sein neues Zuhause auch eine durchaus finstere Vergangenheit zu haben. Zeitgleich mit seinem Auftauchen im neuen Revier findet eine seltsame Mordserie statt. Zusammen mit seinem neuen Kumpel Blaubart versucht Francis dieser auf den Grund zu gehen. Hat die unheimliche Claudandus Sekte etwas damit zu tun?

Felidae ist ein Katzenkrimi basiernd auf dem gleichnamigen Roman von Akif Pirincci und einer der wenigen deutschen Filme, die mir wirklich sehr gefallen. Das er zudem ein ernster, eigentlich nicht für Kinder gedachter, Trickfilm ist, hebt ihn noch einmal ein ganzes Stück vom Rest der deutschen Trickfilme (Arschloch, Werner, Kpt. Blaubär (?), etc.) ab. Was wir hier haben ist somit ein höchst originelles und seltenes Stück Trickfilm aus Deutschland. Sicher, der Zeichenstil erinnert stark an Aristocats, aber ich sehe das eher als Vorteil. Lieber gut abschauen, als mehr schlecht, wie recht, Neues zu erzwingen. Außerdem hilft einem der bereits gewohnte Zeichenstil sich voll auf die Story zu konzentrieren. Und die rockt. Dank der intelligenten Romanvorlage von Akif Pirincci haben wir es hier mit einem professionellen Krimi zu tun, der spannend bis zum Schluß bleibt, wenn man nicht gerade ein Sherlock Holmes ist. Klar, im Vergleich mit dem Buch kann der Film wohl nur zurückstecken (Ich las das Buch nicht), schon allein wegen seiner (leider) sehr knappen Laufzeit von 75 Minuten.

Auch tricktechnisch finde ich den Film vollends gelungen. Die Animationen sind teilweise auf Disney Niveau und die Alptraumsequenzen in ihrer künstlerischen Ausarbeitung wirklich einzig- und vor allem großartig. Des weiteren ist der Film auch graphisch relativ hart. Blut spritzt, Gedärme und Köpfe fliegen und sogar etwas Sex hat er zu bieten. Um es mit Francis’ Worten zu sagen: “Dieses Treiben ist wahrlich jenseits von Aristocats!”.

Besonders erwähnen muss ich auch die Auswahl der Stimmen. Damals wurde ganz offensichtlich noch nach Stimme ausgewählt und nicht nach Bekanntheitsgrad. (Wie z. B. in “Findet Nemo”, in welchem vermeindlich erfolgreiche Popsternchen Charactere synchronisieren, obwohl sie das gar nicht können.) So spricht den miesepetrigen und stets hungrigen Blaubart z. B. Mario Adorf. Über dessen stimmliche Qualitäten muss ich ja wohl bitte kein Wort mehr verlieren. Aber auch mir unbekannte Namen wie Ulrich Tukur (Francis) und Klaus Maria Brandauer (Pascal) machen ihren Job einfach hervorragend. Besonders letzterer erfüllt seinen Character mit einem Charme und einer Eindringlichkeit, das ich ihm sofort aus der Pfote fressen würde, selbst wenn er schwul wäre! Selbst Helge Schneider überrascht in der Synchronisation des Totenwächters Jesaiah.

Als wäre das noch nicht genug hat man selbst beim Soundtrack nicht halt gemacht und sich ordentlich in’s Zeug gelegt. Klassische Musik die besonders in den Alptraumsequenzen aufdreht und als Krönung ein Titellied von Boy George (!). Was ging damals mit dem deutschen Trickfilm bitte?

Bei soviel positivem muss doch immerhin die DVD sucken, oder? Nein. Muss sie nicht. Die Special Edition kam einfach zusätzlich mit dem Folgeroman “Francis – Felidae II” in einem tollen Pappschuber und wer nicht lesen kann, der hört sich einfach das 415-minütige Hörspiel des ersten Romans auf der DVD an. Das entspricht ca. 6 CDs! Das da ein Trailer, eine Fotogallery, eine Storyboardgallery, ein Special über die Entstehung der Alptraumsequenzen und ein Blick hinter die Kulissen einer Trickfilmcompany nicht fehlen darf, verstand sich wohl wie von selbst. Krank!!! Immerhin ist das eine deutsche DVD!

Ganz klar 5 Penen. Nichtmal die kurze Laufzeit fällt negativ in’s Gewicht, dafür entschädigt das famose Ende und immerhin kann man ihn sich so öfter mal anschauen, was man dank der Synchro auch unbedingt will. ~_~

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Alone In The Dark

Alone In The Dark (USA/GER, Uwe Boll)

Die Story

Tara Reid arbeitet in einem Museum. Sie macht mit Artefakten rum. Dann kommt ihr Freund (?) Christian Slater irgendwann mal wieder nach Hause. Er bringt Artefakte mit. Zusammen mit ihm begibt sich Tara Reid auf eine gefährliche Mission. Das Tor zur Schattenwelt aufmachen. Oder schließen? Keine Ahnung.


(Bilder nicht aus dem Film)

Der Film

Tara Reid ist einfach sexy. Ihre blonden langen Haare (Im Film sehen wir sie offen (selten, aber immerhin) und hochgesteckt), das sieht einfach unglaublich sexy aus. Als wäre das noch nicht genug unterstreicht eine dicke schwarze Hornbrille ihre hellblauen Augen. Man möchte ihr immediately auf die Brille spritzen. Obwohl sie nur eine Angestellte im Museum ist, trägt sie – gewissenhaft, wie sie nunmal ist – stets sexy Lippenstift und schminkt zudem ihre Augen auf wunderbare Art und !weise. Einzig und allein ihr Klamottenstil ist etwas zu bemängeln. Dieser ist überwiegend in pastellfarbenen Erdtönen gehalten. Am Anfang noch recht zugeknöpft und zum Ende hin dann gottseidank etwas offener. Aber von einer etwaigen sichtbaren Brust weit entfernt. Aber ihr Oberteil ist am Schluß ziemlich eng anliegend, was ihre kleinen (damals noch) Brüste schön zur Geltung bringt. Trotz dem Makeup, der sexy Brille und ihrem wunderschönen Popo verfällt Tara Reid nie in das Schlampige. Stets empfinden wir sie als die herzige, überaus hübsche, nette und gewissenhafte Museumsangestellte, die sie im Film verkörpert. Und das mit Bravour.

Auch im echten Leben ist Tara Reid stets eines dieser hübschen, süßen und trotzdem nicht schlampigen Mädchen, die wir sofort heiraten würden. Umso unverständlicher ist es, das sie sich ihre Brüste hat vergrößern lassen und diese bei einem Pressetermin sogar aus ihrem Kleid ragten. Trank sie zuviel Alkohol? PR? Versehen oder gewollt? Letzten Gerüchten zufolge will sie sich ja nun wieder weg machen lassen. Ich sage: “Mir egal!” mir gefällt sie actually auch mit den wansinnig synthetischen Brüsten. Ich würde sie definitiv sofort heiraten.

Ansonsten suckt Alone In The Dark Ärsche. Er ist weder richtig schlecht, so dass er schon wieder gut sein könnte, aber er ist auch nichtmal ansatzweise gut. Er ist einfach… meh. Die Monster sehen hurenlame aus, die Musik klingt teilweise wie Magix Music Maker und die Story ist so lame und gefickt, das man kotzen mag. Einzig und allein der “Twist” am Schluß ist etwas “interessant” kann den Film aber keineswegs retten.

(Hier noch ein sexy Bild von Tara Reid mit Freundin Nicole Richi, welche ebenfalls super cute ist.)

Er bekommt von mir 4 Penen für Tara Reid. Hätte man sie in besseren Klamotten und / oder ihre Brüste gesehen wären es natürlich 5 Penen geworden. Aber so reichte es leider nur zu 4.

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Alone In The Dark

Alone In The Dark (Oh Gott…)

Ich durfte also endlich einen Uwe Boll Film sehen und mich überzeugen von.. diesem Haufen Scheisse der er wohl ist.

 

Story:
Aliens greifen eine Stadt an.

Special Effects in Perfektion

“Kritik”:
Eigentlich kann man bei diesem Film nichts finden was schlecht ist. Er ist ein Meisterwerk der Filmgeschichte und schluss. Oh sorry, ich verwechselte nochmal mit “Aliens”. In truless ist dieser Film hier absoluter Scheissdreck. Er ist nicht grossartig unlogisch. Er ist einfach nur.. langweilig. Er ist hurenlangweilig und hat absolut NICHTS mit dem Spiel zu tun. Unfassbar. Leider schummelten sich zusätzlich einige Fehler rein, die sofort auffallen.. wie etwa, dass es vor 2 Minuten noch Nacht war.. unsere Protagonisten dann aber eine Leiter herauf in die Freiheit steigen. Es ist taghell. ~_~
Oder am Schluss wird die komplette der Unterwelt mit den Aliens weggebombt. Die Bombe hierfür ist in einem Rucksack. =D
Tjo.. also.. tja.

Links: Das Mündungsfeuer ist sehr realistisch | Rechts: Ka was schlimmer aussieht..

Fazit:
Es kann definitiv noch beschissenere Filme geben, ganz klar. Aber er ist mit diesen garantiert verwandt, verbrüdert oder sogar die Tochter der Hurenmutter. Whatever.
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Zu Warriors From The Magic Mountain

(Das beste am Film: Das Cover der remasterten DVD)


Zu Warriors From The Magic Mountain (Hong Kong 1983, Tsui Hark)

Also grob zusammengefasst geht es wohl um folgendes: Ti (Yuen Biao) ist ein Soldat. Öhm. Er ist blau. Er kämpft gegen die anderen da. Die sind rot. Dann kommen aber noch gelbe und grüne Soldaten und wollen sich auch bekämpfen. Da haut Ti lieber zusammen mit einem anderen Soldaten in Rot (Sammo Hung) lieber ab. Irgendwie kommt es dazu, das Ti in eine Höhle fällt und dort Ting-Yin (Adam Cheng) trifft, der gerade gegen ein sickes Monster kämpft, der natürlich die Welt unterjochen will. Dannn kommt EyeBrows (Sammo Hung again) und hält das Monster aber für genau 49 Tage (?) auf. In der Zeit muss Ti die zwei Schwerter Heaven und Earth finden.

Nun. Mal schauen. Der Film kam 1983 raus. Ok. Star Wars 1977. Ja, dann würde ich sagen, das die Special Effects im Vergleich ziemlich scheiße aussehen. Für Hong Konger Verhältnise waren sie bestimmt nett damals, aber tjo. Heutzutage kann man sich das ja nicht mehr antun. Da sieht man sicke Schnüre, das Bild wackelt, die Blitze sehen aus, wie gemalt und manche Szenen wurden einfach doppelt so schnell abgespielt, wie sie aufgenommen wurden. Gut, der ein oder andere Effekt (Wenn Adam Cheng seine Schwerter einsammelt z. B.) sieht wirklich toll aus, aber der Rest. Eher grausam. Kein Vergleich zum dicken “A Chinese Ghost Story” (Vor allem Teil 3, wenn man nur die Special Effects anschaut). Klar, Special Effects sind nicht alles, aber da fangen die Problem an.

Zu Warriors From The Magic Mountain hat nunmal sonst nix. Die Geschichte ist so wirr und komisch, das man da als normaler Zuschauer nicht mitkommt. Ich musste sie dreimal nachlesen, bis ich überhaupt einen Plan hatte, was nun da eigentlich vor sich ging. Die meiste Zeit sieht man nunmal Special Effects und wenn die scheiße sind, dann hat der Film verloren. Konnte mich das Remake, Zu Warriors (2002), immerhin noch dank der dicken Musik und den geilen Special Effects wach halten, so gelingt das Zu Warriors From The Magic Mountain nichtmal mit der Musik. Alles klingt irgendwie fürchterlich und die Soundeffekte sind teils so übersteuert, das meine Boxen vibrierten.

Etwas cool fand ich das Posing der Charactere. Das erinnerte manchmal etwas an Power Rangers, sah aber immer geil aus. Nur wenn dann Sammo Hung den bösen Teufel mit seinen Augenbrauen fest hält, oder Ti in einem Teich einen Fisch fangen will, in dem er wie ein Delphin aus dem Wasser springt, dann wird’s halt zu sick für uns westliche Gemüter. Sad

Tsui Hark hin oder her. Zu Warriors als Film der ein neues Genre begründete hin oder her. Er ist einfach nicht mehr anschaubar heutzutage. Da presst euch lieber das Remake, da kapiert man genauso wenig, aber der hat dicke Mukke und geile Special Effects. Zu Warriors kriegt von mir immerhin einen Pen wegen der drei nice Effekte und den tollen Weibern, die in der letzten Hälfte des Films auftauchen.

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Aliens

Aliens (USA 1986, James Cameron)

Nach fast 60 Jahren Tiefschlaf im Kühlschrank wacht Ripley auf. Sie kotzt es schon etwas an, das ihre komplette Familie und ihre Tochter (Im Film ein Foto von Weavers Mutter!) nicht mehr existiert. Aber es kommt noch dicker. Sie verliert ihren Job und muss mit ansehen, das auf dem Alien Planeten, auf welchem sie damals die Alieneier fanden, inzwischen besiedelt werden soll und eine namenslose “Company” dort versucht den Planeten bewohnbar zu machen. Als eines Tages der Kontakt zur Siedlung abbricht soll Ripley, zusammen mit ein paar sicken Marines, zum Planeten fliegen und herausfinden, was da los ist.

Eine !weise Entscheidung von James Cameron, den zweiten Teil von Alien nicht einfach als Horrofilm, wie den ersten Teil, zu planen. Das wäre nur in die Hose gegangen. Nein, statt dessen gibt’s einen Genrewechsel und wir finden die Aliens (Dieses mal mehrere. Viele.) in einer Art Kriegsfilm / Actionfilm wieder. Das dieser wunderbar funktioniert hat er mehreren Faktoren zu verdanken.

Zum einen wären da die Schauspieler. Sigourney Weaver, Paul Reiser, Michael Biehn, Jenette Goldstein und wie sie alle heißen. Sie füllen ihre Rollen mit Leben. Dank der ca 130 Minuten Laufzeit (Im Director’s Cut + 17 Minuten) haben sie auch alle Zeit der Welt um uns im laufe des Filmes symphatisch zu werden. Vor allem die Marines, die als arrogante, eingebildete, assoziale Truppe von Soldaten ohne Furcht eingeführt werden, aber nach und nach im Film durch die Aliens ziemlich gebremst werden und nun Angst kriegen und im Fall von Michael Biehn sogar symphatisch werden. Dadurch wird der Film erst so spannend. Wären einem die Charactere egal, so würde man nicht mit ihnen mitfiebern und einfach nur hoffen, das man viele Aliens sieht. Sigourney Weaver ist selbstverständlich auch sehr geil und vor allem in den letzten 30 Minuten des Films ziemlich heldenhaft und… keine Ahnung. Sie ist eine der wenigen Frauen, die man in einem Film als toughe Frau ernst nimmt. Sie ist die perfekte Mischung aus nicht zu hübsch, nicht zu tough und trotzdem mit 3 zusammengeknoteten Waffen rumlaufen und in einem Mechsuit gegen die Alien Queen kämpfend.

Ach ja. Die Aliens. Etwas schade, aber unbedingt nötig: Man sieht in den ersten 50 bis 70 Minuten rein gar nichts von den Aliens. Das bedeutet aber nicht, das der Anfang dadurch langweilig wäre. Die Charactere, sowie die Stimmung auf der Siedlung halten einen genug auf Trab. Sobald dann aber die ersten Aliens auftauchen, geht’s einfach nur ab. Sah das Alien in Teil 1 noch mehr wie ein Mensch in einem Gummianzug (Was es ja auch war) aus, so sind die Aliens dieses mal weitaus besser gestaltet und sehen “realistischer” aus. Wäre der Film nicht von 1986 könnte man in diversen Szenen meinen sie würden aus dem Computer stammen. Und als wäre das noch nicht genug, setzt die Alien Queen dem allen noch die sprichwörtliche Krone auf. Sie war bis dato das größte am Stück gebaute Filmmonster. Und was für eins. Sie ist hurengroß, geil “animiert” und macht zudem hurengeile Atemgeräusche. Fantastisch.

Kommen wir zu den Nachteilen. Es gibt keine. Hihi. Witzig, aber wahr. Was James Cameron uns da auftischt (Seine erst vierte Regiearbeit.) sprengt alles, was man zuvor gesehen hat. Am geilsten finde ich das Design des Films. Die Sets. Alles noch echt. Keine Computer. Alles sieht etwas rauher und schroffer aus und nicht so poliert und glänzend wie manche Sets aus dem Computer. Man kann mir erzählen was man will, Computeranimiert sieht selbst heutzutage noch scheiße aus im Vergleich zu damals. Dazu kommen die dicken und vielen Aliens, die noch dickere Alien Queen und genug Zeit für die Charactere und wir haben einen perfekten (Action-)Film.

Wer ihn noch niemals geschaut hat (Ist es möglich?) dem sei gesagt, das er ein dreckiger Hurensohn aus der Pussy einer vermoderten Schlampe ist.

Guten Tag.

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