Big Ass Spider

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Big Ass Spider

Alex ist Kammerjäger und ein gutmütiger, freundlicher Kerl. Durch einen Spinnenbiss landet er im Krankenhaus, wo natürlich ganz zufällig eine genetisch veränderte Spinne aus einer Leiche schlüpft. Da Alex direkt vor Ort ist, bietet er natürlich an, das Viech zu jagen. Als das Militär sich auch noch einschaltet, ahnt Alex, dass es sich nicht um eine normale Spinne handeln könnte.

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Najopes, bei einem Titel wie “Big Ass Spider” weiß man natürlich direkt, was einen erwartet. Aber immerhin, es ist nicht einfach einer dieser krampfhaften B-Movies wie Sharknado, die sich ja nie so ernst nehmen und nach dem Motto “LOL, wir wissen, dass es scheiße ist!” einfach übelste Gülle produzieren und andere Menschen das sogar noch lustig finden. Big Ass Spider ist immerhin ein ganz normaler und ernsthafter Versuch, einen entertaining Monsterflick zu machen. Und es ist gelungen. Der Film ist symphatisch, hat lustigerweise sehr gute, bis sehr schlechte CGI und überraschenderweise einen wirklich guten Humor. Die Chemie zwischen Hauptdarsteller und seinem neuen Sidekick – Security Guard Jose – ist einfach klasse. Vor allem der Humor der dadurch entsteht. Also ich musste echt häufiger lachen und irgendwie sind die meisten Gags… wie soll ich sagen… realistisch. Nicht übertrieben und vor allem nicht nach typischen Hollywood-Komödien Klischees.

Schade, dass die Story ansich dann leider doch voller Klischees ist und nichts neues bieten kann. Dabei fing es so promising an mit dem Kammerjäger, der im Krankenhaus eine etwas zu groß geratene Spinne jagdt. Imho hätte man dabei bleiben sollen, aber tjo, dann kommt leider Militär und die Spinne wächst bis zu 10 Meter hoch und muss natürlich noch auf ein Hochhaus klettern, etc. Wirklich schade, denn mit dem Humor und den guten CGI am Anfang hätte das truely ein Hidden Gem werden können.

So ist es “nur” ein überraschend lustiger Spinnenfilm.

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Big Trouble In Little China

ImageBig Trouble In Little China

Jack Burton wird durch Zufall in einen Kampf zwischen Gut und Böse in New Yorks Chinatown gezogen. Der böse Zauberer (!?) Lao Pan entführte eine grünäugige Chinesin (gibt’s truely), um durch ihr Blut wieder jung und menschlich (sonst wollen sie alle immer unsterblich oder übermenschlich werden?!) zu werden. Jack Burton und sein chinesischer Freund versuchen das zu verhindern.

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Ach ja, John Carpenters Klassiker ist imho auch heute noch und vor allem in 1080p eine wahre Augenweide. Die Sets sehen geil aus, das Licht ist geil, die Special Effects sind super geil und überhaupt sieht alles irgendwie rather geil aus. Es entsteht eine tolle Fantasy-Atmosphäre mit Chinatouch, was natürlich besonders nice ist, da man sowas gar nicht mal so oft sieht. Besonders überrascht war ich, dass die Chinesen – wenn auch recht stereotypisch – im Film eigentlich die Helden und Normalos sind, während Jack Burton der durchaus dumme, tollpatschige aber immerhin nette Amerikaner ist. xD Imho eine tolle Rolle für Kurt Russel, die er auch mit voller inbrunst durchzieht.

Naja, das Problem ist aber leider, dass der Film storytechnisch einfach zu wenig zu bieten hat. Man weiß asap was abgeht, wie es ausgeht und dann gibt es eigentlich nur noch Special Effects und Action. Die Action ist ansich ganz nice inszeniert, aber bei den Kämpfen kann man als Chinamovie-Pro natürlich nur noch mit den Augen Rollen. Irgendwie ist das nicht mehr genug heutzutage und ich kann nur 3 Pimmel vergeben, auch wenn der Film durchaus Spaß macht (und vor allem geil aussieht). Aber naja..

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Infini

ImageInfini

Eine Spezialeinheit wird zu einer abgelegenen Miningstation teleportiert, um ein Notrufsignal zu untersuchen. Kurz zuvor haben sich schon ein paar Arbeiter der Station zurück zur Erde teleportiert, kamen aber nur als blutbeschmierte, Verrückte aus dem Teleporter. Es gilt nun den letzten Überlebenden zu finden und vor allem eine Ladung zu stoppen, welche von einem Verrückten auf der Station Richtung Erde geschickt wurde.

ImageZiemlich Klischeehafter australischer Science-Fiction, der storymäßig so überhaupt keine Überraschungen bieten kann und dadurch leider mehr langweilt, als Spaß macht. Auf der Station wird irgendeine Masse abgebaut, da diese einen sick hohen Brennwert hat und natürlich als Kraftstoff dienen soll. Tjopes, stellt sich heraus, dass die Masse lebendig ist und die Arbeiter der Station als Host benutzte. Soweit, so boring. Dann killen sich alle gegenseitig und am Schluss gibt’s auch nix besonderes. Lol! Warum ich den Film geschaut habe, weiß ich gar nicht mehr so genau, aber ich glaube ich hörte irgendwo davon und vor allem sah er trotz minimalem Budget wirklich absolut top aus. Die Sets sind geil, die CGI sind geil, die Effekte sind geil, die Kamera ist geil und er ist auch ordentlich blutig. Schade, dass der ganze optische Effort durch die langweilige Story zunichte gemacht wurde. :(

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Soldier

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Soldier

Todd ist Teil einer Spezialeinheit von Supersoldaten, welche schon als Babies vom Militär aufgenommen und trainiert wurden. Über die Jahre wuchs er zu einer effizienten Kampfmaschine heran und stellte sein Können in unzähligen Schlachten unter Beweis. Dieses Dasein wird mit dem Auftauchen von neuen Kampfmaschinen – jetzt neu mit genetischen Modifikationen – gefährdet. Todd ist obsolet und soll bald entsorgt werden. Und dann passiert genau nicht das, was man denkt.

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Nach Mortal Kombat und Event Horizon brachte Paul W. S. Anderson diesen kleinen Actionfilm zur Welt und ich wage zu bezweifeln, dass der Film hier je im Kino lief. An den Kinokassen in den USA floppte er jedenfalls und von den 60 Millionen Budget (!) kamen nur ca. 15 Millionen wieder rein. Dazu klagten die Kritiker einhellig, dass der Film ein belangloser Actionfilm sei. Was für ein Desaster! Und naja, es stimmt, es ist ein belangloser Actionfilm. Jedoch mit genug Budget und interessanten Quirks, dass man ihn durchaus enjoyen kann. Ja, ich war gar positiv überrascht. Zu aller erst einmal wegen der Story. Sie ist und bleibt zwar simpel, aber es passiert eben genau nicht das, was man als nächstes vermutet und das ist ja bei solch einem Film ja schon einmal etwas. xD Des Weiteren erfreute ich mich an Kurt Russels Charakterentwicklung, die imho mehr als realistisch in Szene gesetzt wurde, denn sie ist kaum vorhanden, bzw. sehr minimal. Ich befürchtete ja anfangs, dass er von der knallharten Killermaschine zum Familyman mutiert, aber diese Blöße gab sich das Script Gott sei Dank nicht. Kurt Russel ist auch am Schluss noch die knallharte Killermaschine, aber man erkennt, dass sich etwas in ihm geändert hat. Ein minimaler Funke von Menschlichkeit flammte kurz in ihm auf. Das ist doch schon ausreichend und imho wirklich gut gehandled. Mehr braucht’s doch nicht. Schön bzw. lustig auch, wie Kurt Russel officially nur 104 Worte im kompletten Film spricht und das obwohl er 85 % aller Szenen besetzt. Er ist halt einfach eine Maschine und die changed man nicht einfach mal so in einer Woche, nur weil man ein paar Blumen mit ihm pflanzt, etc.

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Meine zweite Befürchtung war, dass Kurt Russel aka Todd natürlich asapst Rache an seinen ehemaligen Vorgesetzten und den neuen Supersoldiern nehmen will, aber auch dem ist nicht so. Irgendwie ist er einfach confused, was abgeht und landet da auf dem Planeten, checkt erstmal nix und will einfach nur Soldat spielen. xD Er trifft dort zwar diese Familie, welche natürlich den Funken Menschlichkeit in ihm entfachen wird, aber das ist alles sehr subtil und vor allem trifft er mehr aus Zufall auf seine ehemaligen Vorgesetzten, etc. Naja und dann gibt’s bis zum Schluss eh nur noch Action. Schön in Szene gesetzte Action wohlbemerkt. Hier sieht man das Budget vor allem an den Setbauten, welche allesamt wirklich super aussehen und am Schluss auch ordentlich zerbombt werden. Ja, der komplette Look des Filmes war einfach wunderschön irgendwie. Jo, hier und da gibt es eine eher schlechtere Szene mit bisschen CGI – glaube ich – aber das juckt kaum.

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Irgendwie erinnerte mich der Film an “Octalus” aka “The Deep”, welches auch eher ein B-Movie mit A-Budget war. Story und Charaktere simpel, dafür Action und Spaß fett. Action war auch bei Soldier fett, dafür fehlte mir dann für den vierten Pimmel doch noch ein Quentchen mehr Spaß. Evtl. hätte man etwas Comedy unterbringen sollen, oder so.

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Keeper Of Darkness

ImageKeeper Of DarknessFatt ist Exorzist in Hong Kong. Als eines Tages einer seiner Exorzismen gefilmt und online gestellt wird, zieht er die Aufmerksamkeit einer lokalen Reporterin und vor allem eines Dämones der Unterwelt auf sich. Der Dämon killt nach und nach Exorzisten-Kollegen Fatts und es gilt nun, herauszufinden, was der Dämon will. Und dann rennt noch andauernd die Reporterin mit rum. Ka.

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Ja also Keeper Of Darkness interessierte mich anfangs sehr, weil ich Nick Cheung eigentlich mag und der Film laut Trailer nach eher ernsterem und düsterem HK “Horrorfilm” aussah. Und naja, zu gewissen Teilen ist das auch alles richtig, aber dann gibt es da noch eine random Romanze und vor allem viele Gags und das passt imho nicht so richtig. Erschwerend kommt hinzu, dass manche aka viele CGI einfach unterirdisch aussehen und den Zuschauer jedes mal aus der Atmosphäre reissen. Wenn man sich überhaupt darauf einlassen kann, da der Film zudem auch bisschen arg boring ist. Naja, netter Versuch, beim nächsten Mal evtl.

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Idiocracy

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Idiocracy

Ein höchst unauffälliger und mittelmäßiger US Army Büchereiangestellter namens Joe Bauers wird Proband in einem Crynonics Militärexperiment. Er soll also eingefroren und ein Jahr später wieder aufgetaut werden. Leider war das Projekt so geheim, dass kaum jemand davon wusste und die Verantwortlichen wurden zwischenzeitlich aufgrund von Verbindungen zum Rotlichtmilieu unehrenhaft entlassen oder eingesperrt. 500 Jahre später wird die Kapsel durch eine Müllawine ausversehen wieder geöffnet und Joe Bauers findet sich in einer dystopischen Zukunft wieder. Einer Zukunft, in welcher der durchschnittliche IQ der Bevölkerung unter dem von Grundschülern liegt. Auf einmal ist er der schlauste Mensch der Welt.

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“Office Space” vom gleichen Regisseur fand ich ja ziemlich nice und von daher wollte ich mir auch mal diesen Film anschauen. Vom Stil her ziemlich ähnlich, aber halb Satire, halb Science-Fiction. Das gibt dem Film ein recht nices Flavour und vor allem ist er halt auch echt truely funny, finde ich. Das Amerika der Zukunft heißt “Uhmerrica” und zuerst lacht man über die ganzen Idioten, wie sie labern, rumlaufen und was für eine Scheiße sie im TV oder Kino watchen. Dann aber nimmt man die ganzen Details war, mit denen der komplette Film gespickt ist. Manchmal nur im Hintergrund oder als Aufkleber auf einem Auto, aber auffallend genug, um einen zum Lachen zu bringen. Manchmal bleibt einem das Lachen gar im Halse stecken, da viele Gags aus dem Film nur 10 Jahre nach Release fast schon Realität wurden. xD

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Etwas überrascht war ich dann doch vom Science-Fiction Anteil im Film. Ich dachte ja erst, dass man das Budget schont und halt alles ziemlich “normal” hält, aber nix da. Fette (digitale und bisschen hässliche) Matte Paintings eines von Dummheit zerstörten Amerika gibt es zu sehen und vor allem aber auch sick aufwändige Setbauten. Ja, das meiste – vor allem CGI – sieht eher bissl lachhaft aus, aber das passt ja auch gerade zum Film und stört somit kaum. Viel wichtiger ist hier die Art und Weise wie die Dummheit mancher Menschen und vor allem amerikanischer Kultur auf die Schippe genommen wird und tjo, da kann der Film voll und ganz überzeugen.

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Deadpool

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DEADPOOL

Tja, nachdem sich der Staub dann jetzt hoffentlich komplett gelegt hat, wollte ich mir dann das “Phänomen” Deadpool auch mal antun und gucken, was denn so unglaublich nice an dem Streifen ist. Immerhin hat er ja alle anderen R-Rated Movies einstimmig aus dem Wasser geblasen und ist mit mehr als 750 Millionen Dollar Einspielergebnis weltweit (Stand Ende März) nun der erfolgreichste Film, der in den Staaten eine Restricted-Bewertung erhalten hat. Das ganze ist dann auch dementsprechend simpel gehalten, mit viel Blut und Kopfschüssen und Schwertern, die in anderer Leute Körpern stecken. Und natürlich allerhand DEADPOOL-Shenanigans. Najo.

Story: Ryan Reynolds ist irgendwie Auftrags-Irgendwas, lernt ne heiße Frau kennen, kriegt Lungenkrebs, geht zum Antagonisten Ajax, der ihn mit nem Serum injiziert, was Mutantengene zum Leben erwecken soll. Ajax ist aber voll das Arschloch und lässt Reynolds richtig leiden. Das findet der gar nicht gut und verbringt den Rest des Films damit, Ajax zu finden und ihn um die Ecke zu bringen. Nebenbei muss er sich aber auch noch um seinen Ladyfriend kümmern, weil der von Ajax natürlich entführt wurde.

Ich hatte nicht viel erwartet und war letztendlich auch nicht sehr viel mehr positiv überrascht. Ja, der Film ist natürlich brutaler als alle anderen Superheldenflicks, aber ich finde, das macht ihn nicht unbedingt besser. Sehr viel komödisches Moment steckt in den Metzelszenen IMO nicht. Die hätten ohne das Blut genauso gut funktioniert. Da funktionieren die 4th-Wall-Breaks von Deadpool schon um einiges besser und waren genau die Stellen, die mich tatsächlich am meisten unterhalten haben. Unter anderem deswegen, weil Ryan Reynolds seine Sache als Deadpool einfach unglaublich gut erledigt. Der Typ ist in der Rolle echt geil aufgegangen und macht aus Deadpool genau den Charakter, den man halt auch so aus den Comics kennt: Einen besserwisserischen und um keine Aktion verlegenen cocksuren Antihelden, den wenig kümmert, bis es halt um seine Schnalle geht. Das könnte man jetzt als ein bisschen einseitig bezeichnen, aber hätte man Deadpool irgendwelche tieferen Charakterzüge verpasst, wäre das ganze sicherlich hart in die Hose gegangen. Denk ich. Deadpool ist halt eindimensional und das ist auch ganz okay so.

Ansonsten kann man auch schon nicht mehr viel erzählen. Es gibt zwei Cameos von Colossus und, dings, Negasonic, weil für mehr wohl keine Kohle da war und hin und wieder echt gute Anspielungen auf die Comics selbst, was alle Comicleser natürlich in helle Aufregung versetzt haben sollte. Alle anderen fragen sich, warum auf dem Kaffeebecher Rob L steht und haben genau die Tatsache aber in den nächsten 5 Sekunden wieder vergessen.

War okay. Halt ein Superheldenfilm(!!!!!) in brutal und stellenweise ganz witzig.

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Chongqing Hot Pot

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Chongqing Hotpot – 火锅英雄

3 Freunde betreiben ein Untergrund Hot Pot Restaurant in Chongqing. Untergrund heißt hier literally in einem alten Bunker. Sie wollen es eigentlich verkaufen, doch dem Käufer ist es zu klein. Also beschließen Sie das Restaurant zu erweitern und fangen an, sich in die Wände zu graben. Dabei stoßen sie ausversehen auf einen Raum über ihnen. Einen Tresorraum…

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Chongqing Hot Pot hat eigentlich eine interessante Prämisse und fängt vor allem super stylish und interesting an. Und zwar mit einer Truppe von Gangstern, die eine Firma ausrauben und dann eben das Loch im Tresorraum entdecken, welches zum Hot Pot Restaurant führt. Allein diese Situation ist imho ziemlich interessant und lustig, aber der Film macht leider nicht wirklich viel daraus. Viel mehr entscheidet sich der Regisseur oder die Drehbuchschreiber erst einmal dafür, eine Romanze einzuführen und wirklich cheezige Brotherhood-Themen aus den 80ern auszugraben. Das ganze aber total ernst und ohne auch nur den Anschein von Selbstironie oder Spaß daran zu haben. Das passt imho nicht ganz so sehr, aber naja. Der Film ist dann dennoch ganz gut gemacht, vor allem visuell eine Augenweide und kann immerhin eine gewisse Spannung aufrecht erhalten, da er ein wenig anders endet, als man erwartet.

Lustig war noch, dass sowohl Huan, als auch ich Untertitel benötigten. Ich natürlich, weil ich kein Chinesisch kann und Huan aber, weil die Truppe im Film sicksten Dialekt spricht. xD

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Captain America – Civil War

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Captain America Civil War

Also baha tjo. Alex wollte in’s Kino, ich dachte: “Ahjo nice, why nopes.” Aber war ja klar, dass die Chinesen auf den Amidreck stehen, anstatt nicen Chinamovie zu guggen. Aber najopes, mal wieder ein Superheldenfilm und ich komme immer noch nicht klar damit. xD Also ein Typ, der sich “Captain America” nennt und in einem Gummianzug rumrennt, also… also ka, das ist doch lächerlich?! Iron Man ist ansich ja sogar noch cool, aber naja. An was liegt es? Portraitieren sie die restliche Welt als zu normal, so dass ich die Superhelden nicht ernst nehmen kann? Batman ging irgendwie sogar noch, fand ich. Da ist die komplette Welt so abstrakt – gerade Tim Burtons Version – dass ich einen Mann in Gummianzug noch akzeptieren kann. Aber hier wirkt es einfach durch und durch lächerlich. Das ganze wird dann noch eine ganze Stufe lächerlicher, wenn die guten Superhelden auf einmal gegeneinander kämpfen. Also whut? xD Anstatt sich irgendwie zusammen zu reissen oder einen anderen Weg zu finden, müssen sie sich gegenseitig kloppen, was ja eh fast keinen Sinn macht, weil alle ca. gleich stark sind? xD Und überhaupt, der Grund warum sie sich kloppen. Also es geht darum, dass die Avengers bissl weniger Kollateralschäden verursachen sollten und die Hälfte der Superhelden sagt: “Ahjo!” während Captain America – in truer Amerika Fashion – einfach sagt: “Whut? Nee, ich muss Böses vernichten, egal wer mir da in die Quere kommt oder ausversehen dabei stirbt! MURRICA FUCK YEAH!”. Also… wabitte??? xD

Naja, so war der Film für mich dann eher die meiste Zeit lachhaft und das nicht auf eine gute Weise. Gute Lacher boten jedoch die Szenen mit Spiderman, imho, welchen ich erstaunlich gut fand und vor allem hat er eine überaus milfige Tante in Form von Marisa Tomei, die mit ihren 50 (?!) einfach super geil aussieht, ey. Aber naja, das sind was… 5 Minuten des Films? Der Rest ist dann einfach entweder super boring Dialoge oder super boring Actionszenen. Ach Gott, ey. Überhaupt der “fette Kampf” zwischen den Superhelden. Wie lame war das denn bitte? xD Es verreckt doch eh keiner und es geht theoretisch auch um nix, außer, dass Captain America alleine losziehen und random Dude killen will. Da ist man doch nopes invested. Dass die Action dann generell zu 95 % aus herumfliegenden CGI Bündeln besteht hilft dann auch nicht viel.

Interessant war, dass viele Szenen in Deutschland spielten und vor allem Daniel Brühl als Bösewicht im Film ist. Das ist mal nice zu sehen und er scheint ja auch ein guter Schauspieler zu sein. Viel sieht man davon in diesem Film zwar leider eher nicht, aber naja. War lustig in China im Kino zu sitzen, einen amerikanischen Film mit chinesischen Untertiteln zu sehen und ab und zu Deutsch mit englischen Untertiteln zu hören / sehen. xD

Ich enthalte mich auch mal einer Wertung. Ich denke nicht, dass ich den Film ausreichend und “gerecht” “bewerten” kann, da ich nichtmal Captain America 1 und 2 sah und naja… Superhelden hate. Lul.

Fargo – Season 2

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Fargo Season 2

Die Minnesota Gangsterfamilie Gerhardt will ihre Geschäfte etwas ankurbeln und versucht dazu eine lokale Richterin einzuschüchtern. Sie schicken dazu ihren jüngsten Sohn Rye Gerhardt los. Aus dem Einschüchterungsversuch wird ausversehen ein Mord an 3 Personen, woraufhin Rye zu flüchten versucht und dabei prompt von Peggy Blumquist angefahren wird. Sie entscheidet, das ganze zu vertuschen. Die Gerhardts wundern sich, wo ihr jüngster Sohn ist und vermuten die Kansas Mafia dahinter.

So, auch noch geschwind abgearbeitet. Und naja, was soll ich sagen. Es ist truely eine der besten Shows im Moment. Hier stimmt einfach alles. Kameraarbeit, Schauspieler, Story, Musik, Blut und Lacher. Vor allem aber ist es diese Kleinstadtatmosphäre und der schwarze Humor, welcher die Serie vom Rest abhebt. Kombiniert mit der spannenden und verzwickten Story ist die zweite Staffel auch schon schneller rum, als einem lieb ist. Das Setting dieses mal – die 1979 – ist zwar nicht ganz so mein Geschmack, aber das hinderte dann kaum noch am Enjoyment. Einzig die letzte Episode ist ein klein wenig lackluster aber najopes. Trotzdem einfach perfectly gemaked.

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