Merry Christmas Mr. Lawrence

Merry Christmas Mr. Lawrence
United Kingdom – Japan – 1983 – Nagisa Ōshima

1942. Ein japanisches Gefangenenlager in Indonesien. Der britische Colonel John Lawrence (Tom Conti) versucht sich als Vermittler zweier Kulturen. Die japanischen Aufseher schauen mit Verachtung auf die britischen Gefangenen herab, die lieber die Haft aussitzen, als sich – wie es für die Japaner richtig wäre – umzubringen. Durch den Lagerkommandanten Yonoi (Ryuichi Sakamoto), der zwar streng, aber auch eine feinsinnige Persönlichkeit ist, genießen die Gefangenen eine halbwegs akzeptable Behandlung. Auch Sergeant Gengo Hara (Takeshi Kitano) hat einen guten Draht zu den Gefangenen, vor allem John Lawrence, auch wenn es hin und wieder zu Außeinandersetzungen aufgrund kultureller Missverständnisse kommt. Alles eines tages Jack Celliers (David Bowie) als Gefangener in’s Lager kommt, bemerken Gefangene, sowie Aufseher erste Veränderungen.

Ich kaufte mir einst die DVD für 1 EUR in Köln und hatte eigentlich so gut wie keine Ahnung über den Film. Was ich kannte war das Titel Thema von Ryuichi Sakamoto, welches ich schon Jahre zuvor als Chiptune auf dem Amiga hörte. Richtig, Ryuichi Sakamoto spielt hier einerseits die Hauptrolle und machte einfach noch den durchaus gelungenen Synthie Soundtrack zum Film. Völlig krank. Anfangs war ich etwas verwundert über die Beziehung, die Aufseher und Gefangene haben. Es kam mir teilweise fast schon zu locker vor. Gerade Lawrence nimmt sich viel raus und redet mit den Aufsehern, wie es sich eigentlich nicht für einen Gefangenen gehört. Aber auch Gengo Hara hat als Aufseher ein fast schon zu freundliches Verhältnis zu den Gefangenen. Und im krassen Gegensatz dazu stehen Szenen in denen Lawrence von eben diesem Gengo Hara geschlagen wird, etc. Sehr weird alles.

Mit dem Auftreten von David Bowie wird dann alles noch einen tick krasser. Aber man vermutet schnell warum. Lagerkommandant Yonoi hat ein Auge auf David Bowie geworden. xD? Wtf. Gleich in einer der ersten Szenen wird klar gemacht, dass Homosexualität in Japan und besonders in der Armee Japans nicht wirklich toleriert werden kann. Wir ahnen also schon, dass es hier zu einem Konflikt kommen wird. Tut es dann auch und der Höhepunkt des Films überraschte mich anfangs, ist aber im Nachhinein einfach grandios.

Ich hätte mir vorher einfach eine kurze Inhaltsangabe durchlesen sollen, dann hätte ich evtl. so manchen komischen Gedanken nicht gehabt und mich mehr auf das Wesentliche des Filmes konzentrieren können. Nichts desto trotz bin ich positiv angetan und fand ihn eigentlich ziemlich gut. Zwar gibt es keine großartigen Kameraeinstellungen und die Qualität der DVD ist ohnehin mieß, aber darum geht es auch gar nicht in diesem Film. Hier geht’s mal wieder mehr um die Charaktere und deren Beziehung zueinander.

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Frau im Mond

Frau im Mond (Deutschland, 1929; Regie: Fritz Lang)

40 Jahre vor der ersten bemannten Mondlandung brachte “Frau im Mond” die Kinozuschauer ins Träumen, setzte den Standard des noch heute verwendeten “Countdowns” und war zugleich einer der letzten deutschen Stummfilme, wenn nicht sogar der letzte große Stummfilm überhaupt.

Hieb- und stichtfest ist jedoch die Tatsache, dass es der letzte Stummfilm von Fritz Lang war, welcher bereits für Meisterwerke wie “Metropolis” oder eine Reihe von “Dr. Mabuse”-Filmen verantwortlich war. Später sollte dieser auch Werke wie “M – Eine Stadt sucht einen Mörder” schaffen.

Fritz’ Leben war ebenso verstrickt wie die Frage um das Drehbuch von “Frau im Mond”. Offiziell von seiner damaligen Ehefrau Thea von Harbou geschrieben, reklamierte er Ideen daraus doch sein Eigen. Angeblich habe seine Frau Lorbeeren eingeheimst, da sie zur damaligen Zeit seine Sympathien inne hatte und zusätzlich seine Affäre zur Schauspielerin Gerda Maurus akzeptiere.

Gerda Maurus spielt in “Frau im Mond” eben jene Astronomiestudentin Friede Velten, welche eine für damalige Verhältnisse starke Frau wiederspiegelte und wiederum dann doch ein Plädoyer für die Handschrift einer Drehbuchautorin (sprich Lang’s Ehefrau) darstellt. Friede ist die Verlobte des Ingenieurs Windegger (Gustav von Wangenheim), welcher Arbeitskollege und bester Freund des Hauptprotagonisten von “Frau im Mond” – Wolf Helius (Willy Fritsch) – ist. Der Flugwerftbesitzer glaubt fest an die Theorie seines Freundes und Mondexperten Professor Georg Manfeldt (Klaus Pohl), welcher zwar alt und geschunden ist, aber noch immer fest der Überzeugung ist, dass Wasser, Sauerstoff und viel Gold auf der Rückseite des Mondes vorzufinden sei. Professor Manfeldt wird dafür von der Fachwelt verspottet und zieht sich bis ins hohe Alter mit seinen Manuskripten in seine bescheidene Wohnung zurück.

Bei einem Besuch von Helius nimmt das Chaos seinen Lauf – ein Herr Turner (Fritz Rasp) aus Chicago tritt auf den Plan, welcher von Professor Manfeldt abrupt aus seinem Haus geworfen wird. Der Professor hat nichts mehr außer seinen Glauben an seine Theorie zu verlieren, doch fürchtet er dass diese Erkentnisse in die falschen Hände geraten könnten. So bittet er Helius, diese für ihn in seinem Safe sicher zu verschließen.

Doch schon bei der Heimfahrt wird der Protagonist Opfer von Betäubungsmittel vergifteter Lilien, während zu Hause Herr Turner mit Komplizen unter falschem Decknamen und einem gefälschten Empfehlungsschreiben Baupläne aus dem Büro von Helius stehlen kann – obwohl die Hausdame ein scharfes Auge auf ihn wirft.

Turner gibt sich im Verlauf dieser Verkettungen vor Helius zu erkennen und erpresst diesen um eine Mitfahrt in seinem Raumschiff “Friede” zum Mond. Er vertrete die Interessen von fünf Kaufleuten, die schon jetzt die kommerzielle Ausbeutung des Mondes um seine Goldreserven planen und organisieren wollen. Falls den Forderungen binnen 24 Stunden nicht nachgekommen werden sollte, wird die Werft explodieren, was nicht nur Menschenleben gefährdet, sondern auch Helius’ Träume einer Mondlandung.

Widerwillig entscheidet er sich für das kleinere Übel und tritt die Reise zusammen mit dem Erpresser, seinem Freund und Kollegen Windegger, dem blinden Passagier Gustav (Gustl Stark-Gstettenbaur, Sohn von Helius’ Chauffeur) und Friede Velten an. Welche zwar mit Windegger verlobt ist, für die er dennoch Gefühle empfindet und sie anfänglich nicht dabei haben möchte. Zu ihrem eigenen Wohlbefinden.

Diese Vorgeschichte zu dem eigentlichen Handlungsstrang erstreckt sich bereits über eine Stunde, was knapp vor der Hälfte des Films liegt. Und genau hier liegt der Hund begraben: Mit 161 Minuten in der restaurierten Fassung verschwendet der Film aus heutiger Sicht zu viel Zeit mit der Aufbereitung der Vorgeschichte. Zudem ist diese mit zu vielen Handlungssträngen gesprickt, welche zwar dem Zuseher einen Detailreichtum vorspielen – beispielsweise die Sequenzen der fünf Kaufmänner, welche Herrn Turner beauftragt haben – jedoch im weiteren Verlauf der Geschichte jeglichen Bezug verlieren und im Nirwana stranden. Kurzum: Welche für den Plot ohne weitere Bedeutung sind und dessen Ausradierung der Erzählgeschwindigkeit einen Gefallen getan hätten. Diese Langatmigkeit ist (leider?) ein weiteres Indiz der Handschrift von Thea von Harbou. Bewusst hat sie einen starken weiblichen Charakter in die Mitte der Protagonisten gesetzt, welche aber keineswegs dem opulenten Titel “Frau im Mond” erklärt. Zu keinem Zeitpunkt steht Friede Velten derart im Mittelpunkt, dass der Filmtitel eine komplette Konzentration auf sie rechtfertigen würde.

Zusätzlich sind die charakterlichen Verstrickungen der Protagonisten im späteren Verlauf des Films abstrus. Windegger trifft Fehlentscheidungen, wird illoyal und ein wenig verrückt. Professor Manfeldt will unbedingt auf die Mondoberfläche, tut dies alleine und bringt unnötige Spannungen in das Team. Turner entscheidet sich zu einer Meuterei, zu der kein Anlass besteht und sich nicht mit dem Geschichtsverlauf am Anfang deckt.

Durchaus amüsant sind die technischen Details, welche damals natürlich auf die lückenhaften wissenschaftlichen Kenntnisse zurückzuführen sind. Die Rakete startet in einem Wasserbehälter und schießt urplötzlich in übertrieben hoher Geschwindigkeit gen Himmel. Das tut der imposanten Darstellung der Rakete und der Werft aber keinen Abbruch. Die Darstellung des Mondes ist dafür umso abstruser – Sauerstoff und heiße Krater an der Oberfläche, sowie ausgedehnte Höhlensysteme? Selbst mit dem damaligen Wissen wurde die künstlerische Freiheit sehr weit gedehnt.

Fazit:
Fritz Lang’s “Frau im Mond” ist geschichtlich gesehen ein wichtiger Film, wegen mehreren Faktoren. Von seiner Erzählkunst und Ausdrucksweise hinkt sein letzter Stummfilm jedoch weit seinen als Meisterwerke titulieren Filmen “Metropolis” oder “M – Eine Stadt sucht einen Mörder” hinterher. Nicht nur die Langatmigkeit einiger Situationen lässt den Film holprig erscheinen, auch die Handlung versickert im Mondstaub. Die Grundmotivation des Films verschwimmt und die Motive des Films bleiben ungelöst zurück. Dennoch geizt der Film nicht mit bemühten Kameraeinstellungen und einem schönen Setting.

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P.S.: In wenigen Tagen ist es soweit. Dann feiert die tatsächliche Mondlandung ihren 40. Geburtstag. Happy Birthday!

P.P.S.: Den Film gibt es zum legalen Download, u.a. hier: http://tinyurl.com/frauimmond (Torrent) – leider bieten nicht viele Seiten ihn zum Download an, was ich verwunderlich finde. Das Video auf Google Videos ist im übrigen nur der erste Teil des Films, der zweite ist auf dem Video-Portal von Google allerdings nicht zu finden.

Blade Runner

BLADE RUNNER Ridley Scott – 1982

Rick Deckard (Harrison Ford) ist ein Ex-Polizist. Als er noch im Dienst war, jagte er als Blade Runner sogenannte Replikanten. Künstlich geschaffene Menschen. Als diese eines Tages den Aufstand probten, wurden sie kurzerhand von der Erde verbannt. Im Jahre 2019 schafften es allerdings vier Replikanten wieder auf die Erde, wo sie nun ihrem Schöpfer gegenüber treten wollen. Rick Deckard soll sie finden und in den Ruhestand versetzen.


Los Angeles im Jahre 2019. Die Stadt platzt aus allen Nähten. Der Klimawandel ist längst angekommen und Regen Dauergast im multikulturellen Wirrwarr aus Leuchtreklame, Menschen verschiedenster Herkunft und engen Gassen der unzähligen Hochhäuser, die sich im Laufe der Jahre angehäuft haben. Riesige, mehrstöckige digitale Werbetafeln bilden teilweise den einzigen Farbkleks im Grau der Großstadt und die asiatische Kultur hat längst die Welt erobert. Mit Blade Runner schuf Ridley Scott 1982 (!) vermutlich eines der realistischsten Abbilder von Großstädten der Zukunft. Der Platz wird Mangelware, große Firmen beherrschen den Alltag der Leute und der Klimawandel setzt allem zu. Abgesehen von den fliegenden Autos, bzw. “Spinner” genannten Polizeiautos, könnte man beim Anblick von Blade Runner meinen einen Film über Tokyo oder Hong Kong heutiger Zeit zu sehen. Was Ridley Scott hier filmisch festgehalten hat, inspirierte unzählige andere Regisseure und Künstler und gilt bis heute als Meilenstein. Und es ist unschwer zu erkennen, warum. Die Darstellung des Los Angeles im Jahre 2019 war damals nicht nur einmalig, sondern technisch zudem absolut perfekt in Szene gesetzt. Jedes einzelne Frame von Blade Runner strotzt nur so von Details. Die Szenen in den Straßen sind voll von Leuten, kleinen Details, Regen, Autos, Leuchtreklame und random Wirr Warr, dass es eine Freude ist dabei zu zuschauen. Die Kamerafahrten durch die Häuserschluchten sind mindestens ebenso detailliert und sehen einfach nur unglaublich realistisch aus. Blade Runner wurde 1982 komplett ohne digitale Hilfsmittel gefilmt und alle Special Effects sind sogenannte “in camera effects”, bei denen ein frame teilweise bis zu 17 mal hintereinander belichtet wurde. Alle Häuserschluchten sind Modelle von bis zu 1 meter Größe und wurden aus Zeit- und Geldnot aus random Abfall zusammen gebastelt und wie man 1982 diese digitale LED Wand an den Hochhäusern hinbekam, ist mir bis heute ein Rätsel. Absolut kein einziger Effekt sieht in irgendeiner Weise “billig” aus. Ich sage: Ein Computer könnte es selbst im Jahre 2009 immer noch nicht besser machen. Dabei sind nicht nur die Effekte in Blade Runner so perfekt, sondern die komplette Cinematographie. Jeder Shot wäre ein tolles Poster oder Foto. Von den Einstellungen, über die Farben bis hin zum Licht und der Tiefenunschärfe stimmt hier einfach immer alles und sieht unglaublich grandios aus. Blade Runner ist einer der größten, visuellen Highlights der 80er Jahre.



Zur unfassbaren Stimmung trägt auch Vangelis Soundtrack bei, der trotz Synthieklänge der 80er Jahre nie billig klingt. Selbst 25 Jahre später klingt der Soundtrack qualitativ unglaublich gut, absolut nicht peinlich und hat mit die atmosphärischsten Songs, die mir je unter gekommen sind. Ich hatte ja damals schon das .sid vom Blade Runner End-Theme und fand es grandios, aber im Film klingt es gleich 329 mal so genial. Vangelis fand ich ja schon immer ziemlich overrated, aber was er hier abgeliefert hat ist meines Erachtens einfach unglaublich. Lustigerweise musste man nach Release des Films unfassbare 12 Jahre warten, bis endlich mal ein offizieller Soundtrack des Films erschien. Das lag aber evtl. auch daran, dass er finanziell ganz einfach ein Flop war. Dabei ist es nicht schwer zu sehen, warum. Im Jahre 1982 kamen nicht nur viele, viele große 80er Jahre Kino Kult-Hits heraus, sondern zeitgleich mit Blade Runner auch mehrere andere Science-Fiction Filme, die in Konkurrenz mit ihm liefen. Unter anderem dabei: E.T. – Der Außerirdische. Klar, dass Blade Runner da nur abstinken konnte. Dazu kommt, dass die ursprüngliche Kinofassung relativ rushed wurde. Es wurde ein lames Hollywood Happy End hinzugefügt, welches einfach aus Outtakes von Stanley Kubricks Shining bestand und um die Geschichte für die Allgemeinheit etwas verständlicher zu machen, musste Harrison Ford noch einen aus dem Off talken, wie man es aus alten Detektivfilmen gewohnt ist. Das alles, hat die Leute nicht wirklich fasziniert und so konnten die meisten nichts mit der überaus düsteren Stimmung des Films nichts anfangen.

Und jetzt kommen wir zum eigentlich wichtigen Part des Reviews. Die Story. Und mit der habe auch ich so meine Probleme und kann die Leute von damals sehr gut verstehen. Das Interessante an Blade Runner ist die Tatsache, dass es nicht einfach ein Science-Fiction Film mit Helden, Laserschüssen und herumfliegenden Raumschiffen ist, sondern eigentlich nur ein Film Noir im Stile der 40er Jahre inklusive Saxophon im Soundtrack und einer Femme Fatale. Das Problem dabei ist aber: Er ist relativ langweilig. Ich habe nichts gegen langsame Inszenierungen und immerhin hilft einem bei Blade Runner auch die grandiose Optik über weite Durststrecken, aber irgendwie griff die Story bei mir überhaupt nicht. Die große Frage des Filmes, wann ein Mensch ein Mensch ist, kommt zwar rüber und wird gerade durch Rutger Hauer, der hier wohl seine beste Rolle ever hat, super in Szene gesetzt aber so manches wirkte etwas weird. Da werden schnell mal ein paar Replikanten erschossen, dann kommt die Rachael in’s Spiel und plötzlich findet sich Deckard schon mit dem “Endboss” auf einem Dach wieder und es gibt den finalen Showdown. Irgendwie hat mich das alles nicht so befriedigt und ich musste stark mit mir kämpfen, wieviel Penen er nun bekommen soll. Ursprünglich dachte ich an 3, aber das wäre angesichts der unfassbar geilen Bilder, des tollen Soundtracks und des overall Feelings des Filmes einfach zu wenig gewesen. Nun reichte es immerhin für 4, da er zwar schwer in Ordnung ist, aber leider nicht perfekt. Alles andere als perfekt.

Blade Runner würde ich allerdings sofort auf Blu-ray kaufen, wenn ich Player hätte, da hier die höhere Auflösung mal endlich Sinn macht und man sich vermutlich noch mehr im unglaublichen Detailreichtum des Filmes verlieren kann. Unfassbar.

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Und wie sexy ist bitte Sean Young im Film? Sie hat zwar teilweise komische Kostüme an, aber eine geile Frisur und einen Blick, der einfach boah ist. Schade, dass sie später im Film ihre Haare offen trägt. Dann sieht sie nur noch aus wie Momo. Sad

Flaming Brothers

Flaming Brothers
Hong Kong 1987

Alan und Ah-Tien sind schon seit Anbeginn ihrer Kindheit Freunde. Schon damals klauten sie zusammen Reis, weil sie Hunger hatten. Jahre später sind sie immer noch die besten Freunde und halten auf Macau ein profitables Business von Spielcasinos, Nachtclubs und sogar Bordellen (oooah ja!) am Laufen. Eines Tages bekommen die zwei Freunde ein Angebot eines großen Gangsterbosses. Sie sollen Waffen für ihn schmuggeln. Als Alan dafür kurz nach Thailand reist, lernt er eine alte Freundin kennen, die ihm damals schon half, als er ein kleiner klauender Straßenjunge war. Er verliebt sich natürlich prompt in sie (obwohl sie kurze Haare hat) und will fortan ein koscheres Leben führen. Währenddessen ist Alan aus Thailand (mit einer Braut) zurück und legt sich mit dem großen Gangsterboss Koa oder Kao oder Kakao an, weil dieser ihm nun nur noch 20 % anstelle der versprochenen 30 % geben will.

Das ist auch schon fast die komplette Story und wirklich viel kann man ohnehin nicht spoilern.

Denn Flaming Brothers ist ein typischer Hong Kong Film der 80er Jahre, in welchem es um Gangster, Freundschaft, Weiber, Waffen, Drogen und viel Blut geht. Das klingt eigentlich ganz nett, aber leider muss ich sagen, dass das damals schon andere Filme etwas besser hinbekamen. Allen voran der Gottfilm schlechthin: A Better Tomorrow. Jedenfalls ist Flaming Brothers storymäßig relativ seicht, kommt ohne großartige Überraschungen aus (bis auf das Ende) und kann ansonsten lediglich durch Chow Yun Fat glänzen, welcher hier mal wieder grandios ist und einmal mehr unter Beweis stellt, warum er damals Hong Kongs größter Schauspieler war. Dafür, dass die zwei Typen da Freunde sind, werden zu wenig Szenen mit ihnen zusammen gezeigt, fand ich. Die meiste Zeit befindet sich Alan irgendwie in Thailand und Ah-Tien flirtet auf Macau mit einer random Nonne rum. Klar, dass man da die Freundschaft der zwei etwas schwerer nachvollziehen kann. Aber immerhin, hier und da gibt es aber die Freundschaftsszenen und die reichen immerhin soweit aus, dass man die Charaktere – allen voran Chow Yun Fat – kennenlernt und sogar schockiert ist, wenn mal einer stirbt, etc. pp.

Richtig nice wird’s aber immer in den Shootouts. Davon gibt es zwar nur drei oder vier größere im ganzen Film, aber wenn’s da mal knallt, dann richtig. Schüsse, Blut, Rauch und Rumgehüpfe ohne Ende. Hier kommt jeder auf seine Kosten und das große Highlight wartet natürlich am Schluss, als es zum finalen Showdown kommt. Das Ende irritiert dann auch ein wenig, da man etwas anderes erwartet hätte, aber warum auch nicht. Das ist eben ein Hong Kong Film und keine Hollywood Schnulze, wo sogar der im Koma liegende Sidekick am Schluss wieder aufwacht.

Bleibt zu sagen, dass ich mir irgendwie mehr erhofft hatte. Mehr… Gangsterzeuch. Irgendwie ist es ja fast zu 80 % eine Romanze mit 20 % Shootouts drin. Das ist etwas weird, aber war zum einmaligen Anschauen wirklich schwer in Ordnung. Ich würd’ jetzt aber nicht weinen, wenn ich die DVD mal hergeben muss oder sie mir gar in einem großen Hausbrand verbrennt.

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The Atomic Brain

The Atomic Brain
USA 1964
ca. 65 min.

Mrs. March, eine Frau mit zu viel Geld und zu wenig Zeit, hat in ihrem Keller ein Labor…in dem ein Wissenschaftler an einer Methode arbeitet ein menschliches Gehirn von einem Körper in einen anderen zu transplantieren.

Da Dr. Frank(enstein hahaha) Körper zum experimentieren braucht stehlen sie also Leichen vom Friedhof und weil die Polizei ihnen halbwegs auf der Spur ist und die Versuche schon weit genug fortgeschritten sind, entscheidet die alte, reiche Frau, die vor nichts zurückschreckt um einen neuen jungen Körper zu bekommen, drei junge Mädels anzuheuern die für sie “arbeiten” sollen.

Die Erste verschwindet dann auch gleich in der ersten Nacht, Dr. Frank hat ihr Gehirn mit dem einer Katze ersetzt und so bekommen wir schauspielerisches Talent aller erster Güte zu sehen ~___~

Nina und Bea (die beiden anderen) wundern sich wo sie denn abgeblieben ist, worauf ihnen Mrs. March mitteilt dass sie gegangen sei. Doch sie entdecken dass im Keller merkwürdiges vor sich geht und schöpfen Verdacht. Natürlich läuft Anita (die mit dem Katzenbrain) draussen rum…Bea entdeckt sie zuerst und merkt nicht dass etwas mit ihr nicht stimmt und Anita kratzt ihr kurzerhand ein Auge aus :-))))

So landet sie im Labor und wird ruhiggestellt. Nina bemerkt die Verschollene als sie aus dem Fenster schaut und sieht wie sie auf dem Dach rumkrabbelt. Als sie ebenfalls nach oben geht um Anita zu helfen stürzt diese und stirbt. Nach einigem Hin und Her und dem Versuch irgendwie zu flüchten landet auch Nina im Labor und Dr. Frank, dessen Gewissen sich inzwischen meldet, muss eine Entscheidung treffen.

Also ich hab ja nix dagegen wenn man versucht den Menschen etwas Moral beizubringen, aber muss das immer in so üblen Machwerken enden? xDDD

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The Amazing Transparent Man


The Amazing Transparent Man
USA 1960
ca. 57 min.

Joey Faust flieht aus dem Knast, Laura, die ihm ihr Auto zur Verfügung stellt, da die Flucht sonst etwas sinnlos wäre, bringt ihn zu einem Haus wo der Wissenschaftler Dr. Ulof samt Tochter gefangen gehalten werden.

Der intelligente alte Mann erforscht die Möglichkeit Menschen unsichtbar zu machen, denn der kranke Typ dem das Haus gehört (Major Krenner) will damit eine ganze Armee von Unsichtbaren erschaffen! >:O

Nach einer kleinen Demonstration an einem Meerschwein, wird Joey ebenfalls Unsichtbar gemacht um irgendein seltenes Material zu entwenden das zum Betreiben der Unsichtbarkeitsmaschine nötig ist.

Doch kaum ein zweites Mal benutzt, fängt die Wirkung an zu schwanken, gerade als er dabei ist eine Bank zu erleichtern, Pech, die Behörden identifizieren ihn natürlich sofort.


Da ihn das verunsichert und wütend macht, beschließt Joey zurückzukehren und dem Major die Suppe zu versalzen, währenddessen offenbart ihm Dr. Ulof auch noch dass er an den Auswirkungen der Strahlung sterben wird. Joey befreit dessen Tochter und sie können entkommen. Doch dann konmmt es zum Kampf zwischen Joey und dem Major, welcher den Safe mit dem gestohlenen Behälter öffnet (der steht im Labor), doch das Material und die Strahlung der Unsichtbarkeitsmaschine reagieren nicht optimal aufeinander….

Also die Idee mit der Unsichtbarkeit war ja schon damals nicht mehr neu, aber die Umsetzung ist hier leider total daneben gegangen. Die Handlung ist so einfach gestrickt dass es einfach keine Überraschungen gibt, natürlich hat die Unsichtbarkeit Nebenwirkungen, und natürlich macht der Wissenschaftler das nur um seine Tochter zu schützen, er hat einfach keine Wahl, kommt mir bekannt vor ~_~.

Und wenn man dann noch bedenkt dass der Hauptchara nur wenige Zeit (15% ca?!) “transparent” ist, ist das alles andere als Amazing, also echt ey xD

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Heat

HEAT
USA 1995
ca. 164 min.

“Heat” beginnt mit einem wohl durchdachten Überfall auf einen Geldtransporter, mit geplantem Tiiming und Spitzen Ausrüstung läuft alles nach Plan…bis ein Gangmitglied grundlos einen der Wachleute erschießt. Das findet sein Boss (Robert De Niro) natürlich nicht komisch und will ihn umlegen, was ihm unglücklicherweise nicht gelingt.

Desweiteren bekommen wir im ersten Drittel des Films einen mehr oder weniger starken Einblick in das Privatleben der Hauptakteure, unter anderem dem Polizisten Vincent Hanna (Al Pacino), der wohl mit seinem Beruf verheiratet ist und sich kaum um die Familie kümmern kann. Er ist McCauly und seiner Bande natürlich auf der Spur und deshalb 24/7 beschäftigt.

Nach einem Banküberfall mit folgender dicker Schießerei und einigen Opfern überlegt sich McCauly (De Niro) nachdem auch er mal wieder eine Freundin gefunden hat (und das ist in dem Geschäft so gar nicht ratsam), endlich aufzuhören. Bevor er die Stadt verlässt wagt er dann doch noch einen Abstecher um Waingro (der Wachmannkiller, welcher seine alten Kollegen verraten hat :-) ) noch einen Besuch abzustatten.
Weil McCauly einen Feueralarm in dem Hotel auslöst in dem Waingro unter falschem Namen eingecheckt hat und dieser außerdem von Freunden und Helfern überwacht wird, wird auch Hannas Aufmerksamkeit dorthin gelenkt….

Boah also wie Ihr an der nicht gerade geringen Minutenangabe erkennen könnt, kann ich hier nicht mal eben jeden kleinen Nebenplot zur Sprache bringen, aber das ist auch gar nicht nötig, denn der Film dreht sich vor allem um die beiden Hauptakteure und die Frage wie es sich abseits der “Normalität” lebt. Abgesehen davon kennen ihn die meisten wohl xD

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The Big Heat

THE BIG HEAT!!
HONG KONG 1988 . JOHNNIE TO UND FREUNDE

Waipong Wong (Waise Lee) ist Polizeiinspektor bei der Hong Konger Polizei. Bei einer Geiselnahme auf Hong Kongs Straßen kommt er in eine gefährliche Situation: Er hat seine rechte Hand nicht mehr richtig unter Kontrolle. Dieses Handicap veranlasst ihn dazu, seinen Polizeidienst zu quittieren, bevor er irgendwelchen Schaden damit anrichtet. Doch bevor er dem Polizeichef seine Kündigung überreichen kann, erfährt er vom Tod seines ehemaligen Kollegen Tse. Dieser starb in Malaysia aus bisher unerfindlichen Gründen. Um mehr über seinen Tod zu erfahren und ihn womöglich zu rächen, nimmt er sich seines Falles an und dann geht’s nur noch ab.


Boahauhe. Schon die erste Szene nach dem kurzen, knackigen Intro macht klar: Dieser Film ist sick. Das erste, was man in diesem Film sieht, ist nicht etwa der strahlende Held oder eine Totale Hong Kongs, sondern eine Nahaufnahme einer Hand, die von einem Bohrer durchbohrt wird, der auf der anderen Seite wieder heraus kommt. Es spritzt Blut und es fliegen Fetzen von der Hand, als wäre diese aus Styropor. Das stimmt schon einmal perfekt ein auf die Minuten, die da folgen werden. The Big Heat ist ein Bloodshed Film, wie ihn nur die Hong Konger inszenieren können. Gleich zu Beginn gibt es jede Menge lustige und aufwändig inszenierte Todesarten, die einen unweigerlich zum Lachen bringen. Dabei lacht man nicht, weil es schlecht gemacht wäre sondern einfach nur, weil es so over the top ist.

Danach ist es aber Zeit für etwas Charakterzeichnung. So lernen wir Waise Lee als Wong etwas kennen, wie auch seine Freundin, “den schusseligen neuen” und Wongs Partner Ah Kam. Hier gefiel mir eigentlich die Ausgewogenheit der Szenen. Man hat keine Chance einzuschlafen da nach jeder Schnulzen oder Charakter weiterführenden Szene so umgehend wie geschwind ein tolles Shoot Out, eine Verfolgungsjagd oder sonst irgendwas kommt. Denn mal ehrlich, nach dem Autounfall vom Anfang hätten wir Charakterszenen im Film ohnehin nicht mehr so ernst nehmen können. So wird das Ableben diverser Personen im Film (und davon gibt es viele) nicht zu schnulzig inszeniert sondern auf das wesentliche reduziert. Person B tot wir trauern kurz, weiter geht’s! Oooohhhh jaaaa!

 


Kurzum, ich fand “das Pacing” einfach perfekt. Es gibt immer etwas interessantes zu sehen, es wird einem kaum langweilig und wenn’s mal abgeht, dann geht’s richtig ab. Überhaupt wirkt der komplette Film irgendwie, als wäre er in 1,5-facher Geschwindigkeit abgespielt worden. Selbst wenn Ah Kam mit gezogener Waffe einfach nur durch Räume pirscht und nach etwas zum Ballern sucht, geht die Action ab. Das gibt es so nur in Hong Kong Filmen, imho.

Komplettiert wird der ganze 80er Jahre Cheezyness Faktor obendrein von einem geilen Synthesizer Soundtrack, wie ihn nur die 80er Jahre hervorbrachten. Geil. Eine Schande, dass selbst die “Legendary Collection” DVD alles andere als remastered ist. Auf ihr kommen weder Synthiesound noch die hier und da durchaus gute Kamera so richtig zur Geltung. Gäbe es mal eine true remastered Version, würd’ ich wieder zuschlagen. The Big Heat ist A Better Tomorrow mit weniger Seele dafür auf Acid. Oooahahhah.

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Und irgendwie ist Joey Wong die einzige HK Schauspielerin, die zeitlos aussieht. Egal wie alt der Film ist, man könnte nie allein an einem Screenshot von Joey Wong sehen, wie alt ein Film ist. Geile Sau. Wanken Wanken Wanken

 

F-Zero


F – Z e r o
( Super Famicom / Nintendo / 1990 )

Stolze 18 Jahre ist es mittlerweile her, dass Nintendo F-Zero auf dem japanischen Markt veröffentlich hat. 2 Jahre später sollte es auch auf dem europäischen Markt erscheinen, wo ich es mir dann selbst gekauft hab, in diesem geilen SNES Bundle mit 3 Spielen auf einmal. Pen Vor kurzer Zeit hab ich dann endlich mal die japanische Version gekauft, was Grund genug ist dass ganze mal wieder in den SNES einzulegen.

F-Zero ist dabei ansich ein Rennspiel, welches größtenteils im “Mode 7″ Grafikmodus des SNES läuft, was bedeutet das die 2D-Karte mit der Rennstrecke einfach so sick gedreht und verzerrt wird so das wir mehr oder weniger echtes 3D haben, durch welches wir fahren. Dadurch gibt es zwar keinerlei höhen und tiefen auf der Rennstrecke aber für SNES Verhältnisse anno 1992 war das natürlich sehr geil und macht bis heute großen Spaß.

Es gibt 4 verschiedene Autos, die eher einen Mix aus Flugzeug und Auto darstellen, sowie 3 Meisterschaften mit je 5 verschiedenen Rennstrecken zur Auswahl. Das ganze in 3 Schwierigkeitsgraden, damit es nicht zu langweilig wird. Die Autos haben natürlich jeweils ihre Vor- und Nachteile, die Strecken sind grafisch sehr Abwechslungsreich und warten mit Magneten an den Seiten, Minenfeldern, Sprungschanzen und einigem mehr auf, womit das ganze schwieriger wird und spannend bleibt. Bekannt ist ja vorallem der Rand der Strecke, gegen den man lieber nicht fährt, weil es sonst Stromschläge hagelt und der Wagen schaden nimmt.

F-Zero ist somit ein reiner Arcade-Racer, der noch dazu in der Zukunft stattfindet. Realismus braucht man also nicht zu erwarten, dafür gibt es reichlich Action auf der Strecke. Große Freude bereitet bei jedem einlegen auch der Soundtrack, der gut auf die Strecken abgestimmt ist und auch nach 16 Jahren noch nicht langweilig geworden ist, wobei der bei mir sicher mittlerweile auch einen Nostalgiebonus hat. Wanken

Abschliessend kann man wohl sagen, das F-Zero definitiv ein Klassiker für das SNES ist, den die meisten hoffentlich eh kennen ~_? Wenn nicht wirds Zeit sich das zumindest mal anzuschauen. Bei mir wirds auf jedenfall öfters eingelegt:

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Fortified Zone

Fortified Zone
Nintendo Game Boy | 1991

Fortified Zone ist einer der unzähligen Commando Clones, die damals den Markt überschwemmten. In Japan besser bekannt als Ikari no Yousai (怒りの要塞) lässt es auch eine Verwandtschaft zu Ikari Warriors von SNK vermuten. Das kann aber auch nur Zufall sein. Wer weiß das schon so genau. Ich erwähne es trotzdem, da ich wenigstens ein klein wenig gutes über das Spiel schreiben wollte. Recht in Ordnung fand ich z. B. die Grafik. Die Stages sehen aus der Vogelperspektive zwar allesamt relativ gleich aus, aber es ist immer noch weit davon entfernt scheiße auszusehen. Immerhin. Die Musik konnte grundsätzlich überzeugen und bot gerade in Stage 3 einen richtigen Ohrwurm. Eventuell lag es aber auch einfach daran, dass ich Stage 3 ca. 357829 mal probierte und daher mir die Musik so im Ohr blieb.

Ach so… geschafft habe ich Stage 3 bis heute nicht. :-)

Denn Fortified Zone wird richtig schnell richtig schwer. Stage 1 diente noch zum aufwärmen und schmiss mit Medipacks und Healthbar erweiternden Power-Ups nur so um sich. Stage 2 ebenfalls und die Bosse waren auch nicht der Rede wert. Aber in Stage 3 geht’s gleich richtig zur Sache. Als kleine Orientierung: Gesteuert wird aus der Vogelperspektive. Man hat zwei Charaktere zur Auswahl (Somit praktisch zwei Leben) und kann diese nach Belieben hin und her switchen. Anfangs startet man mit 3 Healthpoints, welche sich durch 1UP Items erweitern lassen. Dazu gibt es für den männlichen Hauptcharakter noch eine optionale Zusatzwaffe, während der weibliche Charakter lediglich hüpfen kann, da Frauen viel zu schwach für kiloschwere Waffen sind und vermutlich Gewalt ohnehin ablehnen und den Endgegner lieber mit bloßem Herumüpfen so lange nerven, bis dieser aufgibt und sich selbst zerstört.

Soweit das Basic Gameplay. Stage 3 ist nicht etwa schwer, weil viele Gegner auf einen warten. Im Gegenteil, Stage 1 und 2 boten jeweils mehr Gegner. Stage 3 wird einfach nur durch seine schiere Größe. Während die ersten zwei Levels noch maximal 25 Räume groß waren (Auf der Karte des Charakterauswahlscreens als 5 x 5 Räume Karte präsentiert) gibt’s in Stage 3 schon die erste zweite Ebene. Wir müssen also dieses riesige Labyrinth mit 2 Leben und maximal 3 Healthpoints durchqueren. Was machbar wäre, wenn das Spiel nicht total random wäre?! Trifft mich ein Gegner, zieht es mir manchmal 3 Healpoints mit einem Schlag ab (aka Tot!) und manchmal nur einen?! Dazu kommt, dass es ab Stage 3 so gut wie keine Medipacks gibt. Wenn, dann sind diese versteckt und tauchen immer nur dann auf, wenn ich noch volle Energie habe?! Und aufheben ist nicht. Verlässt man den Raum und kehrt zurück, ist es natürlich verschwunden. Super. Mit ein bisschen Übung kann man sich also die meisten Stellen merken, wo sich Gegner befinden, diese dann auch schnell erledigen, aber in einem der vielen Räume stirbt man halt irgendwann einfach, weil es einen erwischt. Ich probierte nun mehrere Stunden und schaffe es einfach nicht.

Fortified Zone wäre eigentlich ganz in Ordnung. Zwar nervte mich bei der Steuerung, dass man nicht diagonal laufen kann und das Switchen der Charaktere ist auch so unnötig, wie ein Lutscher, der nach Scheiße schmeckt. Aber immerhin, die ersten Stages machten Spaß, man läuft herum, sucht Schlüssel, Ausgänge, versteckte Türen und schießt allerhand Gegner hab. Leider hört das Spiel für mich halt sehr früh auf, da ich einfach nicht weiter komme. Das ist kein guter, angepasster Schwierigkeitsgrad, der konstant nach oben geht, sondern ein lamer Bug, der einem mit einem Schlag das Spiel vermiest.

Ja… scheiße einfach!?

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