Mad Detective

M A D . D E T E C T I V E
JOHNNIE TO . WAI KA-FAI

Bei einer Verfolgungsjagd in den Büschen Hong Kongs gehen zwei Dinge verloren. Ein Inspektor namens Wong und die Waffe seines Partners Chi-Wai (Lam Ka-Tung), welcher es wie durch ein Wunder unversehrt zurück zur Wache schaffte. 18 Monate ist das nun her und Inspektor Ho (Andy On) hat immer noch keine Spur. Da erinnert er sich an einen ehemaligen Polizisten namens Bun (Lau Ching-Wan), der damals nicht nur großartige Polizeiarbeit leistete, sondern leider gleichermaßen verrückt war.

Inspektor Ho bittet ihn um Hilfe.


(Links: Minute für Minute werden wir mit geilen Einstellungen wie z. B. dieser hier verwöhnt. | Rechts: Bun hat so seine eigenen Methoden Verbrechen zu rekonstruieren.)

Ach immer das gleiche. Johnnie To regt mich echt auf. Wie soll man ein Review zu einem Johnnie To Film bitte noch anfangen? Man hat gar keine Wahl mehr. Ich kann doch nicht schon wieder ein Review eröffnen, in dem ich über die Geilheit seiner Filme oder die Geilheit des Johnnie Tos ansich schreibe. Auch ist es immer eine Scheiße mit seinen Filmen. Man vergibt in der Regel 4 bis 5 von 5 erreichbaren Punk… huch?! Penen meinte ich natürlich und weiß aber leider nicht warum genau. Gleiches gilt für Mad Detective, wobei ich hier immerhin gleich mal den Anfang als Beispiel anführen kann, warum Johnnie To eigentlich so geil ist. Wenn man für ein paar Minuten Bun bei einer Rekonstruktion eines Verbrechens sieht, bei dem er sich in einen Koffer packt und die Treppen runter schubsten lässt, danach raus springt und sagt: “Der Eisverkäufer ist der Mörder!” und schon einen Schnitt später sieht, wie er dem alternden Polizeichef zu seiner Pension sein ganz persönliches Geschenk überreicht und danach der Titel eingeblendet wird, dann… ja dann weiß man schon, dass man einen Johnnie To Film schaut.

Man lacht, man ist verwundert, man kann kaum glauben, was man da sieht und man ist einfach nur gespannt, wie es weiter geht und das bei einer ausgelutschten Geschichte wie dem Standardwerk: Junge Polizisten müssen alternden Ex-Polizeihelden zu Rate ziehen, blah. Das kann nicht jeder. Sich dabei noch etwas neues auszudenken ist anscheinend so schwer, das es nur ganz wenige Menschen auf dieser Welt schaffen. Johnnie To (bzw. Wai Ka-Fai) ist einer davon.


(Links: Baha, was geht’n? | Rechts: Oh Gott! Drei Waffen auf drei verschiedene Personen gerichtet. So ein Pistolen Wirrwarr gab’s ja noch nie! Aka doch, aber das hindert Johnnie To doch nicht daran, es immer wieder neu zu erfinden?!)

Johnnie To zeichnet des Weiteren aus, das es einfach so weiter geht. Irgendwie ist von Anfang an klar, wer der Böse ist, aber man weiß nicht wieso und warum und will überhaupt sehen, wie es weiter geht. Es bleibt spannend und spätestens, wenn man kurz vor Schluss noch einmal kurz in die Irre geführt wird, macht man sich in die Hosen, weil man Spaß bei einem Film hat. Dabei ist mal wieder Lau Ching-Wan der geilste, der den verrückten Bun spielt, als… wäre er Bun. Gerade die unberechenbaren Szenen mit Bun heben den Film von anderen ab und machen am meisten Spaß. Das Verwirrspiel mit mehreren Persönlichkeiten (Bun kann das Innere von Menschen sehen) addet zusätzlichen Reiz und regt zum Überlegen an, während einen die hurengeile Kameraarbeit auch visuell verwöhnt und belohnt. Die anderen Schauspieler gehen zwar neben Lau Ching-Wan etwas unter, vor allem Andy On, was etwas schade ist, aber dafür kann Lau Ching-Wan halt auch locker einen Film alleine tragen. Die Musik fand ich zwar gut, aber leider etwas wenig. Dafür kann man sich sicher sein, das sie auch genau da hin gehört, wo sie ertönt. Das kann man nicht von jedem Film behaupten, wo z. B. das Maintheme ertönt, wenn der Hauptdarsteller kacken geht.

Tjo. Johnnie To halt. Alles perfekt wie immer. Was soll man dazu sagen? Spannend, involvierend, toll gefilmt, handwerklich perfekt, gute Musik und die besten Schauspieler (die besten, nicht die jüngsten oder schönsten) ganz Hong Kongs. Wenn Johnnie To mal einen Autounfall hat, dann muss ich leider kotzen und mich ebenfalls umbringen. Bis dahin aber…

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Titan A.E.

Titan A.E.
2000 | USA | Don Bluth

Man könnte meinen, wenn in einem Film die Erde bedroht wird, ist das Grund genug für ein episches Abenteuer voller Spannung und riesigem Ausmaß. Wenn das dann noch die Handlung eines Zeichentrickfilms ist, kann man neugierig werden. Und tatsächlich.. “Die nächste Generation des Animationsfilms” wurde Titan A.E. genannt.. von 20th Century Fox selbst. Und höchstwahrscheinlich stehen sie bis heute mit dieser Meinung alleine da.

Story
Im 31. Jahrhundert hats die Menschheit schwer. Die Drej, eine Rasse blauer Wesen die nur aus Energie besteht, haben wohl Schiss vor einer Erfindung der Menschen, dem Titan-Projekt. Schwupps vernichten sie unseren heißgeliebten Planeten und die Zurückgebliebenen stehen wieder ganz am Anfang. Wie der kleine Cale Tucker, der es mit Hilfe seines Vaters, der selbst einen Fluchtversuch innerhalb der Titan (einem riesigem Raumschiff) wagte, schaffte dieser Explosion zu entgehen. 15 Jahre später, in denen die Drej die inzwischen zu Wesen 2. Klasse herabgesetzte Menschheit noch immer verfolgen, wird Cale von einem alten Freund seines Vaters gefunden, der ihm klar macht, daß der Ring den Cale vor seiner Flucht bekam, eine Karte ist, die den Schlüssel zum Erhalt des gesamten Lebens darstellt. Ja. Und dann gehts halt los.

Kritik
Tja also da kann man eigentlich nicht meckern oder? Kein Wunder, dass es hier nicht um niedliche Tierchen geht, die sich entschließen ein gaaanz tolles Abenteuer zu erleben, mit einem Coolen der alles weiss, einem total aufgeDrEHtEN UahHAahaaHAUIAha.. und dem vermeintlich Bösen, der dann später erkennen wird was wahre Freundschaft bedeutet und blablabla. Nein, sowas gibts hier nicht, denn schließlich handelt es sich um einen Film von Don Bluth, dem Erfinder von Dragon’s Lair und Space Ace.

So.. wer das jetzt nicht kennt soll bitte nicht weiterlesen und auch sofort von meiner Seite verschwinden, denn er ist ein Idiot. Dies gilt ebenfalls für absolute Nichtpeilung folgender Begriffe als Beispiel: God Of War, REZ, The Secret Of Monkey Island, Star Wars, McDonalds, Coca Cola, Back To The Future, Futurama. kthx.

Okay.. also Titan A.E. hebt sich, wie auch viele andere Filme von Bluth, deutlich vom Disneystil ab. Metal statt orchestraler Chöre, alles ist etwas ernster, mitunter brutal und eher an die erwachsenere Generation gerichtet als an Kinder. Das ist ja in erster Linie auch nicht unbedingt was Schlechtes, solange man nicht daran denkt, daß erwachsene Zeichentrickfilme sowohl in den USA als auch in Deutschland nicht ganz so akzeptiert werden wie das z.B. in Japan der Fall ist. Aber gut, versuchen konnte man es ja. Die ca. $40,000,000 die der Film einsp.. Verlust machte hat Fox locker weggesteckt.
Aka nein.. es sollte der erste und der letzte Film der Fox Animation Studios werden.

Was lief da also schief? Nun heben wir zuerst mal die positiven Dinge vor, damit wir das hinter uns haben: Die komplette Anfangssequenz ist einfach nur hurendick und em der Titel kommt so sexy fett ins Bild geknallt, dass man echt glaubt man erlebt jetzt einen Mammutfilm der Superlative. Überhaupt sind die Animationen während des ganzen Films wohl das Beste was man in der Kombination mit gezeichneten Figuren bis jetzt sehen durfte. Fast übertroffen werden diese Szenen allerdings vom Sound der in manchen Momenten sogar als Referenz für 5.1 Ton herhalten kann. Boah ey, allein schon die Szene mit den Eiskristallen.. Wahnsinn. :o
So eh.. das wars auch schon.

Denn der Rest ist leider einfach nur langweilig. Langweilig, langweilig, langweilig. Ja, bei Titan A.E. wird Langeweile galaktisch groß geschrieben. Die wenigen Actionsequenzen sind obgleich ihrer Animationen leider nicht halb so spektakulär wie man sie gerne hätte, zumal die Aliens selbst ruckeln. Ka warum. Der Film hat keinen flow aka setzt sich nur aus mehreren Einzelszenen zu einem Ganzen zusammen und die Geschichte wirkt dadurch sehr erzwungen. Manche Szenen (siehe Titelbild) lassen auch unweigerlich das starke Empfinden aufkommen, daß sie einfach vorkommen musste und eigentlich nichts weiter als eine reine Grafikdemo mit nicer Musik ist. Denn sie tragen auch absolut nichts zum Geschehen bei. Solche Szenen werden wirklich zelebriert und sind daher nicht halb so beeindruckend, wie wenn sie halt einfach währen dem Vorantreiben der Story vorkommen würden.

Der absolute Scheissdreck des Films sind aber leider seine Figuren.. die alle absolut unsympathischsten, die ich jemals in einem Don Bluth Werk sehen musste. Als kleiner Junge ist Cale ja noch ein süßer Fratz aber als halbwegs Erwachsener geht er mir total auf den Sack. Seine Freundin ebenfalls und das kleine dicke Alien mit den großen Augen ist nicht mehr als typisch. Von dem Känguru mit dem immer aggressiv glotzenden Gesicht will ich gar nicht erst anfangen.. das ist ja mal total disgusting. :Q Klar, dass bei dem Film nichts knuddeliges vorkommen musste.. aber ein paar nette oder zumindest nicht vollkommen anödende Gesichter hätten dieser “nächsten Generation” sicher nicht geschadet.

Von technischer Seite gibt es so gut wie nichts zu bemängeln. Zweifel, ob sich gezeichnete Charaktere in gerenderte Sequenzen und Hintergründe einbinden lassen ohne, dass sie aufgesetzt wirken, zerschlägt Titan A.E. in der Luft.. oder im Weltraum (AAHAHAHAHAHAHA.. eh..) aber die sich hinziehende Geschichte vermag einen nicht zu fesseln. Dazu sind die Charaktere zu platt und die Motivation nicht erkennbar. Ja klar wollen sie die Menschheit retten.. aber es kommt eben rüber wie wenn es “ganz nice” wäre wenn sie das schaffen und nicht existentiell. zu keinem Zeitpunkt geht es für den Zuschauer um viel wie in z.B. Armageddon oder Deep Impact. Aber machen wir uns nichts vor.. der Grund hierfür sind auch hier wieder die Figuren, die auch nicht so gemacht wurden, daß man mit ihnen mitfühlen kann oder will. Mir persönlich wärs scheissegal gewesen, wenn Cale gestorben wäre, es nicht geschafft und es kein totales Happy End gegeben hätte (HUCH, jetzt hab ich schon das überraschende Ende verraten!!). Natürlich kann man nun sagen, daß es sich ja nur um einen Zeichentrickfilm handelt. Tja, aber er will als erwachsen betrachtet werden.. dann soll er bei der Zielgruppe bitte auch die nötigen Register ziehen.

Fazit
“Er bemühte sich stets”.. könnte man so sagen. Das Projekt Titan A.E. war für Kritiker und Produktionsstudio, wenn auch in Bezug auf einen jeweils anderen Fokus, gleichermaßen enttäuschend. Vor allem die Zuschauer waren es aber, die einen Haufen Geld für lieblos erstellte Charaktere ohne jegliche Wärme und einer noch lieblosere Story ausgaben. Hätte man sich vom Stil her mehr von den oberen zwei Skizzen beeinflussen lassen, wäre eventuell eine Generation Zuschauer befriedigt worden. Aber so ist der Film für einen Kinderfilm zu ernst, für einen Erwachsenenfilm nicht mitreissend genug. Klar, es wurde schon sehr viel größere Scheisse produziert, die über eine noch 35683x schlechtere Story (Stealth) oder 894678x schlechtere Charaktere (jeder Animationsfilm von Dreamworks außer Shrek) oder eben beides zusammen (Die letzten Glühwürmchen) verfügt.. aber das macht diesen Film letztendlich auch nicht besser. Titan A.E. ist eine nette Aneinanderreihung von Effektszenen, die aber ohne jede Spannung in die Bedeutungslosigkeit abdriftet und unaufhaltbar (Achtung, jetzt kommt nochmal so ein ganz toller Satz..) in der unendlichen Schwärze des Weltraums verschwindet. Boah. :Q

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Mortal Kombat – Annihilation

Mortal Kombat: Annihilation
1997 | USA | John R. Leonetti

Tja. Es musste wohl geschehen. Nach dem großen Erfolg des ersten Mortal Kombat Films war es eigentlich nicht verwunderlich, daß ein Nachfolger kommen würde, zumal das Ende des Vorgängers kein eindeutiges Happy End zeigte. Ich freute mich auch ehrlich gesagt auf diesen weiteren Teil, denn der Trailer war damals atemberaubend, zeigte spektakuläre Action, jede Menge Charaktere und versprach damit so einiges. Das Budget ging damals auch nur $6,000,000 hoch auf $30,000,000 und somit bestand die Möglichkeit eine recht gute Fortsetzung vorgesetzt zu bekommen.. (“.)
Wies dann wirklich kam, liest Du jetzt..

Story
Nachdem Liu Kang, Sonya und Johnny Cage den Sieg über Shang Tsung errungen haben, erscheint Shao Kahn anhand eines ILLEGAL >:O geöffneten Portals zur Erde und verkündet, daß es jene in 6 Tagen absorbiert haben wird. So wirds dann wohl auch sein und die Streiter müssen sich neu formieren weshalb sie sich aufmachen, um nach Verstärkung zu suchen. Raiden hat allerdings nichts Besseres zu tun als sich bei den Elder Gods auszuweinen warum Shao Kahn die Regeln des Turniers brechen durfte und wie er aufgehalten werden kann. Die erzählen ihm allerdings nur wirre Scheisse und so heissts zum Schluss wie immer ganz banal: Alles und jeden fertig machen!
..
MUAUIWUARHAHAHAHAHAHAHAHAHAAAAAAAAAAAAARRRRRRRRRRRRRRRRRrr.. *hust*

Kritik
Um was handelt es sich hier? Naja im Prinzip ist der ganze Film eigentlich eine Anreihung von einzelnen Szenen, die möglichst viel Figuren ins Spiel (Ahahaha was ein Wortspiel!!! xD Aka..) bringen will, damit dem Zuschauer bitte klar werden möge: Größer & mehr = besser. Und das ist auch schon das Hauptproblem des Films. Denn.. sorgt vielleicht der Auftritt eines bekannten Charakters für ein kurzes “Oh coo..” ist er auch schon wieder verschwunden. Cyrax, Mileena, Baraka,.. sie alle werden binnen Sekunden fertig gemacht. Nicht gerade toll für einen Fan, der vielleicht aufgeregt auf den Auftritt seines Lieblings wartete. Die unterschiedlichen Locations waren bestimmt gut gemeint in Punkto Abwechslung.. aber was bringt mir all das, wenn sich so gar kein roter Faden durch den Film ziehen will? Sicher.. da gibts einen Plot. Der ist aber so oberbeschissen, dass ich schon gar keinen Bock hab gerade weiterzuschreiben. Und deshalb mach ich jetzt erstmal Pause. Bis später.

So. Der Plot beinhaltet random Dinge: Sonya sucht und findet ihren Freund Jax, der irgendwo in einem Labor gefesselt ist (ka wie sie das wusste) und dann kommt Cyrax und explodiert. Liu Kang und Kitana kämpfen in einer Höhle gerade gegen den bösen Smoke, der dann von Sub-Zero’s Bruder, dem guten Sub-Zero (!?), gepwnd wird und schließlich auf Scorpion trifft. Später macht Liu Kang einen Abstecher zum Schamanen Nightwolf welcher der Schlüssel zum Sieg über Shao Kahn sein soll aber wie schon erwähnt, erzählen die Elder Gods Raiden ganz anderes Zeug und blablabla.. es plätschert einfach so vor sich hin und ist truely uninteressant.

Man hätte also mal wieder viel mehr machen können als random Charaktere auftreten und verrecken zu lassen aber tjopes. Und leider sind die fokussierten Charaktere nicht mal interessanter als ihre schnell ablebenden Kollegen. Allein schon, daß ausser Liu Kang und Kitana alle Schauspieler ersetzt wurden, lässt so etwas wie Kontinuität gar nicht erst aufkommen. Peinlich. Doch noch viel sicker ist die Tatsache, daß sämtliche neuen Kämpfer es in Sachen ernstzunehmender Schauspielerei noch weniger drauf haben als der komplette Cast des ersten Teils! Jax und der menschliche Oberkörper von Motaro wurden z.B. von zwei Typen aus “American Gladiators” besetzt. Was soll man dazu noch sagen!? Aber gut, es ist ein Actionfilm in dem gekämpft werden soll was das Zeug hält. Also los jetzt!!!

Aber.. auch das ging gründlich in die Hose. Nicht mal wegen dem Schnitt, denn diesmal werden ab und an Moves am Stück gezeigt, denen man eine gewisse (kleine) Imposanz nicht abstreiten kann. Diverse Sprünge sehen – verbunden mit den kraftvollen Soundeffekten – schon geil aus. Das Problem ist diesmal allerdings die Zeitlupe. Ein spektakulärer Sprung ist in einer Slowmo eben nicht mehr ganz so cool und normale Kampfbewegungen oder gar ganz miese Choreografien (die natürlich vorhanden sind) sehen dann gleich noch viel schlechter aus. Und wenn wirs gerade davon haben, ist es natürlich ganz ausserordentlich verfickt, wenn der Obermotz in solchen Zeitlupen lediglich springt, fällt, böse guckt.. nur weil er offensichtlich kampftechnisch nicht mehr zu bieten hat. Ich kotze! Wahrscheinlich ist das aber vernachlässigbar aufgrund der saudicken Fatalities die es.. leider auch nicht in den Film geschafft haben! JA! Es gibt im Nachfolger von Mortal Kombat – trotz der damaligen Klagen der Fans und Forderung nach deutlich mehr Härte wie im Spiel – einfach NOCH WENIGER Härte und ABSOLUT KEINEN FATALITY IM GESAMTEN FILM!!! Ich kotze dicke Brocken. :Q

Während die Soundeffekte teilweise die Ohren überstrapazieren (aber ich mag sowas ja), hats vor allem mit der Musik diesmal auch nicht mehr hingehauen. Vorbei die Zeiten von Speedmetal mit düsterem Gebrüll, her mit Scooter’s “Fire”. Oh ja. =/ Nichts gegen den Track ansich aber in einem Mortal Kombat Film? Ziemlich lächerlich. Besonders weil während diesem Techno vom Fließband natürlich auch Zeitlupen vorkommen, wie etwa Kitana ihre Schwertfächer öööffneeet uuund daaann eeeiiineeen Geeegneeer feeertiiig maaacht. Wooooooooow! Und die Musik macht dazu wie bekloppt uzuzuzuzuzuzbamuzuzuzuzuzubambamuzuzuzuzabtschuzuzudingdong.. Keine Ahnung was sie sich dabei dachten!? Ich kotze Bälle. :Q

Aber all das kann noch von einem übertroffen werden und bei Gott ich kotze grad. Also wenn ein Film mehr Geld kostet dann kann das mehrere Gründe haben. Zum Beispiel haben die Schauspieler ein höheres Bugdet verlangt, da der Vorgänger so erfolgreich war. Nun.. das wird hier wohl nicht zugetroffen haben. Ein anderer Grund wären die Locations oder Bauten die viel mehr Kohle kosteten. Ka. Aber ein ganz häufiger Grund sind die Special Effects, die für einen Nachfolger meistens möglichst in doppelter Menge und dreimal so dick in Szene gesetzt werden. Das passierte Mortal Kombat: Annihilation auch. Doch während die Quantität stieg, blieb die Qualität nicht nur auf der Strecke, sondern verschlechterte sich sogar noch um ein paar 100 Millionen Prozent.

Wobei das Intro noch eine ganz gute Figur macht.. wurde es doch animations- und soundtechnisch nochmal kräftig aufgebohrt. Actually erlebte ich bis heute vom 5.1 Sound her keine fettere, prolligere Introsequenz für einen Film. Hurengeil! >:O Aber das wars auch schon. Was dann folgt sind mittelmäßig bis ziemlich billig wirkende Sequenzen, denen man ihre Herkunft aus dem Computer nur all zu deutlich ansieht. Doch der Höhepunkt dieses Schunds ist der abschließende Kampf zwischen Liu Kang und Shao Kahn, die sich mit ihren neuen Fähigkeiten in Tiere verwandeln.

..wtf welche Arschgeburt einer Giraffe kam bitte darauf die Animalitys im Film zu verwenden??? Hockten da irgendwie alle an einem Tisch und tranken Kaffee, während Mr. Giraffenarschgeburt vorne stand und seine Idee preis gab, eventuell schon divers vorgerenderte Szenen zeigte und dann standen alle auf und klatschten und nahmen sich in die Arme und dachten sich “Mein Gott es sieht so genial aus und ist eine Revolution die ihresgleichen sucht” und der Typ bekam dann vielleicht auch noch eine Gehaltserhöhung mit der er seiner Giraffenmutter einen Dildo kaufen konnte der für ihren kompletten Hals reichte!?!? Ein Deep-Throat-Giraffendildo??? Oh Gott ey.
Ich kotze Würfel. :Q

Ja.. während Shao Kahn also in Form eines schlangenartigen Wesens so hochfrequente Töne von sich gibt, daß mein Gehörgang rebelliert, mutiert Liu Kang zu einem Drachen (blau), der die Kröhnung aka für viele hoffentlich das absolut Aus für diesen Film bedeuteten. Etwas Schlechteres habe ich lange nicht gesehen. Die staksige Animation, die absolut lächerliche Einbindung in den Hintergrund,.. er bewegt sich wie wenn er sich einen Baseballschläger ganz tief in seinen Schlumpfarsch hat reinschieben lassen. Deshalb bekommt er auch zurecht gehörig die Hucke voll. Allerdings.. er ist ein Drache!!! Wieso fliegt er nicht einfach weg? WIESO SPUCKT ER KEIN FEUER??? Hurensohn. :Q

Fazit
Dies ist die typische Fortsetzung einer recht guten Videospielumsetzung und ein Beispiel, wie man es dann auf keinen Fall machen sollte. Mehr Effekte, mehr Charaktere, mehr Locations, mehr Kämpfe aka einfach mehr von allem. Dann nimmt man das alles und steckt es in eine Qualitätsabzugsmaschine und raus kommt dieser Mistbrocken namens Mortal Kombat: Annihilation. Es hätte Möglichkeiten für eine zusammenhängende Trilogy gegeben (die gab es actually.. wobei der schlechte Verkauf des Films dann erstmal alle Türen schloss) oder für eine Ausarbeitung der überbliebenen Charaktere oder einfach für eine halbwegs normal spannende Story. Aber all das wurde nicht genutzt. Stattdessen wird man erschlagen mit drittklassigen Kurzauftritten von viertklassigen Schauspielern mit teilweise nicht klassifizierbarer Kampferfahrung. Es hätte mich bei dieser Aufdringlichkeit nicht gewundert, wenn es 1 Woche später die dazugehörigen Actionfiguren im Laden gegeben hätte.

Bleibt zu hoffen, dass sich im Zuge der immer lukrativer werdenden Videospielumsetzungen die Produzenten für den 2010 angepeilten 3. Teil (der aber eine Neuverfilmung des 1. Teils werden soll) der Serie die Meinungen der Massen von Fans zu Herzen nehmen. Silent Hill, Hitman und Doom schlugen hier bereits den richtigen Weg ein. Es sind Filme, die der Altersklasse ihres spielerischen Pendants entsprechen. Und es ist Quatsch ein brutales Prügelspiel in seiner Verfilmung zu einem Kindergeburtstag verwandeln zu wollen. Deshalb gibts es nur eins was in 2 Jahren unter dem Kinoplakat stehen darf: (rated X for its brutal, gory violence)

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LOST – Ein Liebesgeständnis

LOST – Ein Liebesgeständnis
2004-2010 | USA | J.J. ABRAMS

Nein, keine Angst! Ich werd hier weder was über die Story noch die Hintergründe verraten. Aber ich muss es mir von der Seele schreiben, denn.. denn.. WAAAAAAAAAH!!!

Im Allgemeinen
Ich hasse Serien. Natürlich nicht wirklich alle. Die Simpsons z. B., King of Queens oder auch Scrubs sind alle ziemlich nice aber das sind halt auch Comedys. Da gibts zwar einen gewissen roten Faden aber man muss nicht zwingend von Anfang an dabei gewesen sein um die Charaktere kennenzulernen, Witze zu verstehen oder gar einzutauchen. Es geht um den schnellen Spaß, der sich ohne Probleme konsumieren lässt.

Bei ernsteren Serien gibt es hingegen eigentlich zwei Grundarten:
- Zum einen die, bei der die Folgen für sich immer abgeschlossen sind, während der eigentliche Plot (wenns denn überhaupt einen gibt), ganz klar im Hintergrund steht (wie auch bei Comedys). Meist ist die Serie so aufgebaut, daß sie im Prinzip unendlich lange laufen könnte. Es geht also wie immer nur ums Geld. :Q
- Und dann gibt es noch die Serien, bei denen der Plot die übergeordnete Rolle spielt und nur selten aus dem Fokus gerät, während gewisse Subplots eventuell pro Folge einen Abschluss finden. Die Serie hat definitiv ein Ende. Hier ist es lediglich die Frage nach dem Wann.

..denn auch hier gehts nur um die Kohle. :Q

Sinkt bei der ersten Art die Quote, wird halt etwas Grundlegendes verändert (eine wichtige Person stirbt, neue Charaktere kommen hinzu, ein Umzug der Location,..) und dann gehts unter diesen neuen Umständen weiter, bis der finanzielle Gewinn den Erwartungen nicht mehr gerecht wird. Bei der zweiten Art ist es ein zweischneidiges Schwert: Zum einen bekommt man eine feste Fanbasis, denn Menschen, welche die Serie nach ein paar Folgen lieben, werden ihr treu bleiben sofern es nicht in absurde Sphären abdriften sollte. Die Belohnung ist eine Geschichte mit viel Tiefgang und so vielen Details, wie sie nur im TV Format gezeigt werden kann. Der Nachteil ist, daß es eben auch Leute gibt, denen die ersten Folgen nicht gefallen und ihnen dadurch die Motivation fehlt noch weitere zu sehen. Und für die, die den Anfang verpasst haben, lohnt sich ein späterer Einstieg meistens nicht mehr, da sie befürchten etwas Wichtiges verpasst zu haben oder gewisse Dinge gar nicht verstehen zu können. Also lassen sie es lieber ganz. Perfekt erlebt man so eine Serie also, indem man von Anfang an dabei ist, sie gut findet und jede Folge aufmerksam verfolgt.

Meine Geschichte
Da ich also Anno 2005 wusste, daß ich sowieso niemals jede Woche den gleichen Tag immer Zeit haben würde, hielt ich mich auch von dieser Serie fern, zumal die ganze Werbung sowieso dafür gesorgt hätte, daß etwas wie “Atmosphäre” niemals aufkommen würde.. noch dazu wenn diese Serie ausgerechnet von dem Sender mit der dreistesten Werbestrategie ever gezeigt werden würde. Naja und dann war da noch die, vor dem Start des Pilotfilms erschaffene, unglaublich schlechte Werbekampagne von diesem Hurensender zu erwähnen, die so oberbillig, so auf “gruselig geheimnisvoll” wie eine aktuelle Galileo-Mystery-Folge aufgezogen wurde und mir ständig so aufdringlich ins Gesicht kotzte, daß jeder kleinste Funken Interesse sofort im Keim erstickt wurde und mich wiederum selbst ganz enorme Brocken kotzen ließ! Es nervte ja einfach nur. Allein wenn ich schon diese “düster-abgewandelte” Pro7 Erkennungsmelodie hörte, hielt es mich davon ab, auch nur eine Minute dieser völlig überhypten Serie sehen zu wollen. Eine Serie, in der Gestrandete nach einem Flugzeugabsturz auf einer Insel landen, die (natürlich) von einem schrecklichen Unwesen bewohnt wird. Wow. Wie geistreich. Wie noch nie dagewesen! Wie unglaublich beschissen! Langweiliger Kackhaufen. >:O

Allerdings entschloss Gott letztes Jahr, daß mir die Weisheitszähne gezogen werden müssen. Ka warum er sie überhaupt erfunden hat, wenn sie sowieso irgendwann raus müssen aber okay. Ich ließ die 1,5 stündige Prozedur über mich ergehen und war am Ende froh, nun wenigstens 3 Tage daheim faul rumliegen zu können + Wochenende. Doch was um Himmels Willen sollte ich da bitte tun? Zocken? Wanken? Ein Puzzle legen? Nein, ich konnte mich ja kaum bewegen und man hat dann auch auf alles nicht wirklich Lust. Also war/ist (wie bei Fieber als Kind) TV die einzige Wahl. Da aber nicht jeden Tag Samstag ist aka ich mich nur aufgeregt hätte, wenn Britt wieder mal zwei 14 jährige Teenager zum weinen gebracht hätte, weil der Junge laut Lügendetektor schonmal an eine Andere gedacht hat und das dann ja wohl auch Fakt ist bitteschön aka.., überlegte ich in die Videothek zu gehen. Lange Rede kurzer Sinn: Ich wollte dieser Serie mal eine Chance geben, da mir die nicht vorhandene Werbung und die Option, gleich mehrere Folgen sehen zu können, als nice erschien. So lieh ich mir die ersten zwei DVDs der ersten Staffel aus und versuchte relativ neutral an die Sache ran zu gehen.

Am Ende der 4. Folge war der Punkt erreicht, an dem mir zum ersten Mal der Mund ungläubig offen stand. Nach der 19. Folge war mir unter Tränen klar geworden, daß ich zum ersten Mal in meinem Leben einer Serie verfallen bin. Und nach der Schlusssequenz der ersten Staffel, die mir wohl als eine der schönsten Szenen im TV für immer in Erinnerung bleiben wird, wusste ich, daß das hier die beste Serie der ganzen Welt ist.

Story
48 Menschen überleben den Absturz des Fluges 815, der von Sydney nach Los Angeles unterwegs war. Sie finden sich am Strand einer verlassenen, mehreren Quadratkilometer großen Insel wieder. Da sich die Chance auf Rettung nach einiger Zeit als gering herausstellt und es offensichtlich wird, daß man als Einzelner hier nicht überleben kann, beginnt sich die Gruppe zu organisieren. Auf welche Gefahren sie auf dieser Insel allerdings wirklich stoßen würden, können sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissen.

Die andere Geschichte
Zu verdanken haben wir diese, zugegeben auf den ersten Blick ziemlich unspektakulär wirkende Geschichte, unter anderem einem Mann: Lloyd Braun, dem ehemaligen Vorstandsmitglied von ABC im Bereich Entertainment, dessen Hauptaktionär Disney diesen, wegen Genehmigung der Serie, feuerte. (!) Brauns hatte bereits zwei Drehbücher abgelehnt, die eine Mischung aus dem Film “Cast Away” und der Show “Survivor” zu einer Serie verwandeln sollten und wandte sich daraufhin an J.J. Abrams. Der wollte den Auftrag hingegen nur annehmen, wenn in der Serie übernatürliche Elemente vorkommen dürften. Brauns war von dieser Idee so angetan, daß er LOST lediglich nach dem Rohentwurf der Story sofort genehmigte. Er wusste wohl schon, daß er bei Disney nicht zu fragen brauchte, ob er eine Serie in Produktion geben darf, die bei einer Summe von ca. 12 Millionen Dollar (teuerster Pilotfilm bis dato) noch nicht mal ein fertiges Script hat. Deshalb ließ er es auch vorerst. ^^ Als ihn einige seiner Kollegen auf das viel zu hohe Budget ansprachen, argumentiere er lediglich mit “If we are pregnant enough, they won’t shut us down.” Baha!? ~_~

Und wie recht er damit haben sollte! Nur er allein musste die Konsequenzen tragen! Disney wollte (wie damals mit ihren selbst gemachten Animationsfilmen die so fürchterlich in die Hose gingen.. erinnert sich jemand? ~_~) auf Nummer sicher gehen und konnte ein solches Budget nur schwer gut heißen. Auch das Casting, daß einfach mal so jede Größenordnung für eine Prime Time Serie sprengte, gefiel dem Mammutkonzern nicht. Michael Eisner, der Chef von Disneys dafür verantwortlichen Abteilung, sagte in einem Interview dazu: “It’s a crazy project that’s never going to work!” Und noch vor diesem Statement und der Premiere des Pilots, setzte Disney Braun auf die Straße, glaubend, daß seine Überzeugung für dieses Project ein tiefes Loch ins Bankkonto gerissen hatte, das nicht mehr gefüllt werden würde. Das Ergebnis waren 6 Emmys von 12 Nominierungen und das Dreifache der erwarteten Einschaltquoten.

 Erzählstil
Die Einzigartigkeit dieser Serie ist vor allem im Erzählstil zu verdanken, denn dieser ist schlichtweg eine Meisterleistung. Im Prinzip verfolgt – neben dem Hauptplot – jede Folge (bis auf wenige Ausnahmen) mehrere, parallel verlaufende Handlungsstränge ein oder mehrerer Charaktere, welche sich auch durchaus überschneiden können. Die Kontinuitätsdichte der Serie ist unglaublich hoch, was man an den, stark aufeinander in Bezug nehmenden, einzelnen Folgen sehen kann, wobei das nicht zwangsweise nur für die jeweils letzte Folge gelten muss. Es ist durchaus möglich, daß sich ein aktuelles Ereignis auf eine frühere Folge, ja sogar Staffel bezieht und somit alte Fragen beantwortet.. oder neue aufwirft.

Der Grund für das Gelingen dieser Erzählart sind die sogenannten Flashbacks, die Ereignisse der Inselhandlung aus verschiedenen Perspektiven (in Form von Personen) oder mit ihrem ganzen Hintergrund zeigen und somit Dinge enthüllen. Diese Flashbacks bieten allerdings auch recht häufig Einblicke in die Vergangenheit und die dort erlebten Erfahrungen der Protagonisten (meist derer, die für die aktuelle Folge im Mittelpunkt stehen) bevor sie überhaupt auf der Insel ankamen, womit sie oft das aktuelle Handeln oder die Reaktion bzw. den Charakter einer Person im aktuellen Zeitgeschehnis erklären. Auch erfährt man so, daß diverse Personen unwissentlich in der Vergangenheit direkt oder über Firmen/Institutionen etwas miteinander zu tun hatten, was den Charakteren in der Serie selbst allerdings meist nicht bewusst ist.

Aber auch ohne die Flashbacks hat man sich jede Menge einfallen lassen, um den Zuschauer auf die falsche Fährte zu locken. Denn trotz der geradlinigen Erzählstruktur der Haupthandlung werden manche Szenen zuerst in Form eines kleinen Ausschnittes gezeigt oder beschränken sich auf bestimmte Perspektiven, die es dem Zuschauer erstmal unmöglich machen das Gezeigte zu verstehen. Erst später (der Folge, mehreren Folgen oder gar Staffeln) macht es durch Dialoge, Entdeckungen oder eben die Flashbacks plötzlich Sinn oder sorgt für die völlige Wendung eines Geschehnisses, was den Spannungsbogen immer aufrecht erhält, zumal bis da hin 389579 neue Fragen aufgeworfen werden. Ab und an werden Dinge absichtlich so stark in den Vordergrund gehoben, daß man denken könnte die ganze Serie zielt nur darauf ab. Und ein andermal werden vermeintlich beiläufige Situationen in späteren Folgen so enorm wichtig, daß sie die halbe Geschichte umwerfen. Und als ob das nicht schon reichen würde, ist es manchmal anfänglich absolut unklar, ob eine Szene gerade auf der Insel oder der “normalen” Welt spielt und sie somit Bestandteil der Gegenwart oder der Vergangenheit ist. Woohoo! \O_o/

Schauspieler
LOST ist also darauf aus den Zuschauer zu verwirren und macht seine Sache auch ganz hervorragend. Obwohl die Ereignisse übernatürliche und damit unrealistische Elemente enthalten, wirken Geschichte, Handlung oder Dialog niemals lächerlich oder überzogen. Das liegt vor allem daran, daß sich LOST, wie der ebenfalls von J.J. Abrams erfundene Film Cloverfield, selbst sehr ernst nimmt und keine Chance bietet etwas ins Lächerliche zu ziehen. Doch umgesetzt werden, muss diese Ernsthaftigkeit von den Schauspielern. Und bei Gott.. es sind wirklich die besten, die man je in einer Serie erleben durfte. Nahezu alle Charaktere vermitteln ein perfektes Gefühl dafür, was für Leiden oder Freude sich in ihrem Leben zugetragen hat und es gibt so gut wie keinen Moment, an dem ich mir dachte, daß dies oder jenes gerade total aufgesetzt wirkt. Kein Wunder, daß z.B. Terry O’Quinn als John Locke einen Emmy als bester Nebendarsteller einer Drama Serie gewann. Er ist einfach der Wahnsinn!? Allerdings hat man diese stimmigen Charaktere auch den Produzenten zu verdanken. Denn die hatten nur vage Vorstellungen ihrer Inselbewohner entworfen und ließen sich im Casting durch die Auftritte mancher Vorsprecher so beeindrucken, daß Rollen teilweise auf sie zugeschnitten aka umgeschrieben wurden oder gleich ein komplett neuer Charakter für die Show entworfen wurde. Sick. :Q

Das Verhältnis der Produzenten zu den Fans
Und wenn wir gerade bei zugeschnittenen Dingen sind.. die Serie besitzt zwar einen festen Hauptplot aber noch niemals zuvor wurde mehr Wert auf die Meinung der Zuschauer gelegt und niemals wurden Fans mehr durchs Internet gejagt als bei LOST. Neben einer Internetsuchjagd, der “Lost Experience”, in der TV-Pause zwischen zwei Staffeln, bei der man geheimes Videomaterial und etliche Hinweise frei “spielen” konnte, wurden auch mehrere fiktive Webseiten der aus der Serie bekannten Firmen erstellt, die allesamt zu Spekulationen anregen. So konnte man z.B. 2004 bei Oceanic Airlines (die Fluglinie mit der die Charaktere abstürzten) während der ersten Staffel noch diverse Eastereggs zur Serie und mehr Informationen zum Flug 815 (mit Sitzplan) abrufen, inzwischen wurden aber alle Flüge bis auf weiteres gecancelt. ^^

Audiovisuelle Umsetzung
Die gesamte Serie verfügt über eine exzellente Musikuntermalung von Michael Giacchino, der leider einfach alles richtig macht. Bedrohliche Klänge, sanfte Balladen und treibende Rhythmen sind stets hintergründig hörbar und binden sich natürlich ein. Nur selten tritt der Soundtrack in den Vordergrund. Dann aber so alles einnehmend, daß einem der Herzschlag nach oben schnellt (z.B. Schluss Folge 19). Von der ganzen Vertonung her gibt es ebenfalls nichts zu meckern und imo sind die deutschen Synchronsprecher sogar passender als die Originalstimmen. Das Einzige was mich etwas stört, sind die ab und an erkennbaren Computeranimationen, die aber ohnehin nur sehr selten eingesetzt werden. Ansonsten bietet LOST bildlich eine Qualität wie keine andere Serie mit diversen Filtern und genialen Farbabmischungen, die das schöne/idyllische/unheimliche plausibel rüberbringen.

Ganz Besonders haben es mir die Schnitte angetan. Es ist ein unfassbar geiles Gefühl eine 4 minütige Szene zu erleben in der etwas Dramatisches passiert, bevor sie mit einem Sound beendet wird und das schwarze Bild schließlich das LOST-Logo preis gibt, daß zu einem bedrohlichen Klang unscharf auf den Bildschirm zuschwebt. Und auch die Cliffhanger am Schluss und der damit verbundene Tiefbass ist eine Stelle, wo Du manchmal nur noch da hockst und Dir denkst: “HEILIGE SCHEISSEEEEEEEEEEEEEE?????????” Ich wäre so oft ausgerastet manchmal, wenn ich nicht sofort hätte die nächste Folge sehen können. ^^

Schlusswort
LOST ist einfach ein einzigartiges Machwerk voller Ideen. Eine Geschichte, die mysteriös und dennoch nicht zu unrealistisch erscheint, sodaß sie eine große Zielgruppe ansprechen kann. Wenn ich ab und an etwas sehe das etwas, daß ich schon fast vergessen hatte, plötzlich erklärt, dann wünschte ich manchmal, ich könnte die ganze Serie komprimieren und sie mir im Gedächtnis ablegen, damit ich alles für immer in Erinnerung behalte. Es ist wohl am ehesten noch mit einem langen Rollenspiel zu vergleichen, bei dem man Wochen mit den Charakteren verbringt, sie kennenlernt, sie anfängt zu schätzen und mit ihnen zu fühlen. Diese Serie erreicht all das und ist dabei intensiver als jeder Film, jedes Spiel.

Aber es gibt noch einige Probleme, dem sich die Produzenten noch stellen werden müssen. Die ersten drei Staffeln sind vorbei und die letzten drei werden die Serie nun hoffentlich zu einem würdigen Ende bringen. Soweit die Theorie und Absicht der Erfinder. Warum sollte der TV Sender ABC bei solchen Einschaltquoten aber wollen, daß die Serie endet? Wie gesagt geht es um jede Menge Dollars und wollte es hart auf hart kommen, haben sie die Serie in der Hand aka.. ihnen gehört sie schließlich. Man kann nur hoffen, daß die Produzenten dem Sender klar machen können, daß die Entscheidung für weitere Staffeln lamerweise jedem halbwegs erfolgreichen Hollywoodfilm gleichen würde, indem man die Geldkuh so lange ausmelkt, bis die Zuschauer keinen Bock mehr haben. Man kann hoffen, daß sie den Sender davon überzeugen können, der Serie das würdige Ende zu bereiten, welches sie verdient hat und ihr Geld mit den DVDs und Blu-Rays zu verdienen, die sich mit einer durchdachten, auf den Punkt gebrachten Story besser verkaufen lassen, als eine mit etlichen, unnötigen Füllfolgen.

Sollte ihnen das gelingen, stehen sie nur noch vor der nicht minder großen Aufgabe das Ende so zu gestalten, daß es der Serie gerecht wird. Da die Erwartung hierauf enorm ist, wird es Abrams nicht jedem recht machen können. Aber das ist auch okay. Ich persönlich hoffe, daß am Schluss nicht alle Fragen beantwortet werden und das Mysterium komplett transparent gemacht wird. Ich vertraue darauf, daß jemand nicht plötzlich einem anderen ewig lange erzählt, warum er dies und jenes tat, obwohl er nur noch einen Knopf drücken müsste um sein Ziel zu erreichen, was nun doch noch vereitelt werden konnte. Ich glaube daran, daß mich das Ende so zufrieden stellen wird, wie es bis jetzt jede Folge getan hat. Und ich denke, daß ich weinen werde.

Tengen Toppa Gurren Lagann

Tengen Toppa Gurren Lagann (Studio Gainax, 2007)

Dies ist offiziell die geilste Anime Serie die Ich bis jetzt gesehen habe. Die pure geilheit dieser Serie ist kaum in Worte zu fassen, darum werde Ich den Ausspruch eines bekannten nutzen, der es ganz gut auf den Punkt bringt:

“In Episode 1 graben sie im Dreck herum, in der letzten Episode benutzen sie Galaxien als Wurfgeschosse!”

Das ist kein Stück übertrieben. Aber der Reihe nach.

Die Geschichte spielt in einer Zukunft (wie weit in der Zukunft wird nicht genannt, ist aber auch egal) in der die Menschheit gezwungen ist, unter der Erde zu leben. Die Oberfläche der Erde wird von den Beastmen beherrscht, die alle Menschen bei Kontakt sofort töten. Wo die Beastmen herstammen und warum sie mit ihren Mechas, den sog. Gunmen, jagt auf Menschen machen wird im laufe der Serie aufgeklärt.

Bei der Hauptfigur handelt es sich um den 14-jährigen Simon, der in seinem Heimatdorf als “Digger” arbeitet. Also quasi ein Bergmann, allerdings mit einem überdimensionalem Faustbohrer. Auf einem seiner Grabetouren findet er einen Schlüssel in Bohrer form, mit dem er allerdings (noch) nichts anzufangen weiß. Macht aber nix, sein 19-jähriger Kumpel Kamina schaut vorbei und überzeugt ihn eben mal kurz mit seinem Bohren zur Oberfläche durchzustoßen, was allerdings den Dorfbewohnern verboten ist. Kamina war mit seinem Vater bereits als Kind einmal auf der Oberfläche und versucht seitdem es wieder nach oben zu schaffen. Als das schiefgeht landet Kamina im Knast und Simon darf weiter löcher graben.
Dabei entdeckt er ein “Steingesicht” das sich als kleiner Mecha herausstellt. Diesen kann er auch dringend gebrauchen, da kurz darauf ein Gunman durch die Decke des Dorfs bricht und Anfängt “etwas” herumzutrampeln. Als dann auch noch eine Mädchen nahmens Yoko, mit einer riesen Kanone (und riesen Titten, Fanservice Ahoi! ^^) auftaucht und vergebens gegen den Gunman kämpft, ist das Chaos perfekt.

Nachdem Kamina aus dem Knast geholt wurde geht’s ab zum Mini-Mecha (der anschließend den Namen Lagann verpasst bekommt), der sich glücklicherweise mit Hilfe des Bohrer Schlüssels aktivieren läßt und Simon darf dem Gunman den Hintern versohlen. Nachdem dieser den Löffel abgegeben hat, findet sich die 3er Gruppe (Simon, Kamina und Yoko) auf der Oberfläche wieder, wo Yoko einfällt das da noch 2 weitere Gunman warten.

Das wäre eine Zusammenfassung der ersten Folge. Und genauso abgefahren geht es weiter und mit jedem mal werden die Kämpfe größer, bis es eben auf Galaktischer Ebene endet. Denn an der Oberfläche angekommen entscheiden sich Kamina und Simon dazu den Beastman den Krieg zu erklären und mal eben eine Rebellion anzuzetteln. Und dann ist da ja noch die Sache mit der Spiral Energie…

Man muss sagen, was in den 27 Episoden an bekloppten Ideen und Anspielungen verbaut ist, ist einfach nur Genial. Spätestens wenn sich Kamina dazu entschließt, das es an der Zeit sei seinen gekaperten Gunmen (Gurren) und den Gunmen von Simon für den Kampf zu vereinigen, konnte Ich mich vor lachen nicht mehr halten. Er rammt dazu nämlich einfach den kleineren von beiden in den größeren…. und es funktioniert!

Glücklicherweise fällt der Fanservice eher sanft aus. Mal davon abgesehen das Yoko’s Aufzug schon als Fanservice gewertet werden kann. Aber es werden einem nicht ständig wie in manch anderer Serie Pantyshots um die Ohren gehauen. Die Animationsqualität ist auf gewohnt hohem Gainax Niveau, gleiches kann man vom Soundtrack sagen.

Bis jetzt nur auf japanisch mit englischen Untertiteln beim BitTorrent eures Vertrauens zu bekommen. Für 2008 hat ADV allerdings eine Deutsche Fassung angekündigt. Mal sehen ob das was wird.

Das einzige was Ich an Gurren Lagann kritisieren kann, ist die Tatsache das nur 27 Episoden (eigentlich 26, da eine nur als den Plot bis Folge 15 rekapituliert) produziert wurden. Aber lieber 27 in dieser geilen Qualität, als 150 die zu 2/3 Mist sind.

Bleibt abschließend noch zu sagen

“ROW! ROW! FIGHT THE POWER!”

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Westworld

W E S T W O R L D
Michael Crichton 1972

Das Cover der Westworld DVD, welches dem original US Poster sehr ähnlich ist, weckte schon mehrere mal mein Interesse. Es schreit förmlich nach weiteren harten Schwä… ehm es schreit förmlich nach Science Fiction und das war damals in den Siebzigern und Achtzigern, noch etwas gutes. Bei näherem Hinschauen aber, bemerkte ich, das sich die Story um einen fiktiven Freizeitpark im Wild West Stil dreht, was mich etwas abturnte. “Ahso… lamer normalo Film / Kostümfilm als Science Fiction getarnt. Tjopes.”. Das stimmte aber nicht ganz…

In einer nicht datierten Zukunft, gibt es einen Roboter betriebenen Freizeitpark namens “Delos”. Dieser ist in drei Bereiche aufgeteilt: Das alte Rom, Mittelalter und der Wilde Westen eben. Peter Martin und John Blane entscheiden sich für letzteres und wollen in West World eine Woche Urlaub verbringen, in welcher sie in völlig neue Rollen schlüpfen können und ihnen nichts passieren kann. Klar, dass sie erst einmal ordentlich die Sau raus lassen, saufen, random Typen abknallen und natürlich auch wundervolle Prostituierte (Auch Roboter?) flach legen. Aber wie das so mit Robotern – verzeihung, eigentlich sind es Androiden – ist, wenden sie sich eines Tages gegen ihre Macher und tjopes… dann haben die beiden eben doch ein Problem.


(Links: Ja, man erkennt den Stil der Siebziger von der ersten Minute an. | Rechts: Yul Brunner als emotionsloser Android mit Dachschaden.)

Die Idee ist von Michael Crichton und erinnert evtl. deswegen auch ein klein wenig an Jurassic Park. In West World wird eine scheinbare fabelhafte Idee und deren eventuellen Komplikationen aufgezeigt. Das ganze kommt dann aufgrund der Siebziger als Oldschool Kinoerfahrung daher und mutet evtl. deswegen hin und wieder etwas komisch an. Irgendwie fehlte mir die Musik, die Spannung und manche Szenen waren schlicht und ergreifend ganz ganz komisch. Ich kann das kaum beschreiben und nur die Schlussszene, als der Anwalt vor dem durchgedrehten Android flüchtet, als Beispiel nennen. Irgendwie ist das alles total komisch gefilmt. Langsam anstatt actionreich und der Schauspieler des Anwalts bringt irgendwie alles andere als Angst, Furcht oder Atemlosigkeit herüber. Eher Unverständnis und Langeweile, was so wirklich gar nicht passt. An seinen Fähigkeiten kann es aber nicht gelegen haben, da er den anfangs zurückhaltenden, aber immer mehr Spaß an West World habenden Anwalt gerade zu Beginn des Filmes sehr nice spielt. Sein Kollege ist eher Mittelmaß, dafür sticht Yul Brunner als emotionsloser Androide wieder sehr hervor. Er schafft es den kompletten Film über mit einem Stock im Arsch rumzulaufen, was anfangs etwas verwirrt, aber im Nachhinein doch Sinn er gibt.

Gut an West World finde ich den häufigen Blick hinter die Kulissen, das heißt die Kulissen von West World. Ich befürchtete ja, das man wenig “Sci-Fi” sieht, aber das war gottseidank nicht der Fall. Man sieht, wie die Roboter – aka Androiden – zusammen-, außeinandergebaut und gewartet werden. Auch als es erste Komplikationen gibt, sieht man die Wissenschaftler bei Meetings und wie der ganze Park so abläuft. Das ist echt nice und hilft einem sich eher in einem Sci-Fi Film zu fühlen, als in einem waschechten Western.

Tjopes, irgendwie ganz nicer Film, aber durch ein paar komische Szenen auch einfach weird. Entweder ich bin zuviel neue Filme gewohnt oder er war einfach total komisch. Wobei er bei anderen Reviews recht gut weg kommt und auch damals ein großer Erfolg war. Nunjo.

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Resident Evil Apocalypse

Resident Evil Apocalypse
Regie: Alexander Witt Drehbuch: Paul W. S. Anderson

Für mich ist es etwas schwer, die Story wieder zu geben, da es einem der Film nicht einfach macht, da überhaupt eine Story heraus zu erkennen. Irgendwie geht es wohl – mal wieder um Umbrella und deren T-Virus, der random Leute infiziert, worauf diese zu sicken Zombies werden. Schön und gut. Alle müssen irgendwie die Stadt verlassen und random Milla Jovovic ist halt noch in selbiger, weil sie irgendwie in einer Forschungsstation festgehalten wurde. Das sah man glaube ich bei Teil 1. Tjo. Dann… wird random rumgeschossen.

Also Resident Evil Apokalypse ist einer der wenigen Filme, die ich tatsächlich nicht zu ende schaute. Von Anfang an ist dieser Film nichts weiter als ein lächerliches, langweiliges Stückchen Kot, mit einer behinderten Synchro, die lediglich von erfolglosen Anime Serien auf Vox getoppt wird. Das das Budget wohl daran schuld war, erkennt man dann auch sogleich an den eher mediocren Special Effects. Ja die Hälfte vergaß ich schon wieder, dazu kommt, das ich nur 30 Minuten durchielt und das einzige, an das ich mich noch erinnern kann, ist diese Dame hier:

Sie wäre evtl. der einzige Grund, warum man sich den Film anschauen sollte, da sie nicht nur hurensexy ist, sondern auch gleichermaßen cool in Szene gesetzt ist. Najo, rettet den Film auch nicht.

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Mortal Kombat

Mortal Kombat
1995 | USA | Paul W.S. Anderson

Videospielverfilmungen sind auf dem Vormarsch. Zumindest gibt es immer mehr. Sicherlich steigt damit nicht unbedingt proportional die Qualität (Uwe Boll) aber ganz langsam scheinen die Producer endlich zu kapieren, was die Zuschauer und Fans von solchen Titeln erwarten. Das war früher anders. Der erste Film zu einem Videospiel aka Super Mario zeigte das deutlichst. Ja sogar fast schon ratsam für alle zukünftigen Projekte dieser Art, nach dem Motto “Seht her! SO dürft ihr es NIEMALS machen!” Und dankenswerterweise verschwand der Film nach einem kurzen Hype auch in einer grünen Röhre die bis zum Mittelpunkt der Erde führte, indem die Erinnerung an diese Peinlichkeit schließlich von Scheisse eingeschlossen und unter Hochdruck verbrannt wurde. Ja, so war das damals.

Mortal Kombat kam ebenfalls sehr früh zu einer Filmadaption und ich kackte mir vor Aufregung damals fast in meine pants. :Q Und trotz diverser Mängel und vom Gewaltgrad ziemlich lamer Umsetzung im Vergleich zum Spiel, zählt dieser Film noch zu den guten der Videospielumsetzungen.

Story
Alle 1000 Jahre findet ein Turnier namens (Achtung!) Mortal Kombat statt, bei dem sich die Outworld mit der Erde anlegt. Jeweils die besten Kämpfer werden dafür ausgewählt. Sollte es eine der Welten schaffen das Turnier 10x hintereinander zu gewinnen, hat sie die Macht über die andere Welt errungen. 9x hat die Outworld das Turnier bereits für sich entscheiden können..
MUAUIWUARHAHAHAHAHAHAHAHAHAAAAAAAAAAAAARRRRRRRRRRRRRRRRRrr.. *hust*

 

Kritik
Tja was soll man über die Idee einer solchen Geschichte wohl denken? Sicherlich.. DAS hält sich an die Spielvorlage aber naja.. die Ausrede zählt nicht, denn andere Aspekte des Spiels wurden ja auch einfach über Bord geworfen (wobei sie halt auch noch verschlechtert wurden baha). Anyway.. das ist nunmal die Story, sie ist beschissen, Ende. Damit das offensichtliche Happy End aber statt finden kann, muss Raiden, der gutmütige Donner..gott (?) die besten Kämpfer der Erde zusammentrommeln. Und tatsächlich wurden die Vorstellungen der einzelnen Charaktere nice in Szene gesetzt und erinnern an das Spiel. So ist Johnny Cage gerade äusserst cool in seinem neuen Actionfilm zu sehen, Sonya Blade kämpft sich gerade durch einen Militäreinsatz und Liu Kang, der einsame Krieger, erinnert sich im Schlaf an seinen Bruder Chan, der von Shang Tsung, dem Gewinner der 9 bisher ausgetragenen Turniere, getötet wurde. Bis hierhin ist der Film noch ganz ok. Und auch wenn sie auf der Insel ankommen, Machtdemonstrationen ihrer Gegner sehen oder die ersten Kämpfe bestreiten, wirkt das Ganze zwar nicht wirklich dramatisch, toll, aufregend oder gar episch aber schlecht ist es auch nicht.

Aber natürlich konnte Mortal Kombat dem ohnehin schon nicht riesigen Hype nicht gerecht werden. Das lag an drei Dingen, auf die ich nun näher eingehen möchte:
Das erste ist die Tatsache, daß der Film in Deutschland ein FSK16 Rating erhielt. Was zum einen bedeutet, daß er in den USA im Vormittags-Kinderprogramm laufen könnte und zum anderen, daß man nicht das erwarten durfte, was das Spiel eigentlich ausmachte. Während dort nämlich literweise Blut spritzte, Köpfe rollten und Menschen gehäutet, gespalten oder einfach ihres kompletten Oberkörpers entledigt wurden (was im Gegensatz zu heutigen MK-Spielen damals noch ziemlich “ernst” aussah), passiert im Film absolut nichts dergleichen. Blut? Fehlanzeige. Ein abgerissener Arm? Baha.. no way. Ein Genickbruch hier (natürlich nur aus dem off hörbar), ein Bicycle Kick da und fertig ist der Kampf. Ich weiss noch, wie ein Gegner Goros (zu dem kommen wir noch) nach einem harten Kampf benommen da stand und Shang Tsung schrie “Finish him!” Ich dachte mir, ich würde jetzt etwas total schockierend hartes sehen mit meinen 15 Jahren. ~_~ Goro hob die Faust.. und ließ sie auf den Kopf des Gegner fallen, der darauf zu Boden ging. Das wars. DAS WARS! DAS WAR DIE UMSETZUNG DES GRUNDES, DER MORTAL KOMBAT ALS SPIEL SO BERÜHMT MACHTE!!! Unglaublich! Die einzige Ausnahme dieser “Oh Gott bitte lasst es uns auf jede Altersgruppe zuschneiden, damit wir möglichst viel Kohle rausziehen können woohoo!!! \O_o/”-Umsetzung, ist der Kampf von Johnny Cage gegen Scorpion. Der Rest ist im Vergleich zum Spiel einfach nur enttäuschend. Nicht schlecht aber enttäuschend.

Das zweite Problem des Films sind die schauspielerischen und vor allem kämpferischen Fähigkeiten der Akteure. Während es Robin Shou aka Liu Kang zweifelsohne drauf hat und die Schauspieler von Scorpion und Sub-Zero wohl ebenfalls schonmal eine Kampfausbildung genossen, haben andere Protagonisten wie Johnny Cage und Sonya Blade alias Bridgette Wilson absolut nichts in diesem Film verloren. Sie hampeln mit grimmigem oder coolem Gesicht durch den Film und versuchen vergeblich Authentizität zu erzeugen. Es steht Martial Arts Filmen natürlich immer die Frage im Raum, ob ein Schauspieler lieber kämpfen (1) oder ein Kämpfer lieber schauspielern (2) soll. Und obwohl es auch damals schon genug Menschen gab die beides beherrschten (3), hatte man sich hier leider für Option 4 entschieden: Kein Talent für beides. Aber dieses fehlende Talent kann man ja mit vielen Zeitlupen und etlichen Schnitten unsichtbar machen, nicht wahr? Bestimmt! Wenn mans drauf hat. Aber hier gibt es nur wenige Schnitte die kampftechnisch cool aussehen und ohne Zeitlupe ablaufen. Aber auch bei absolut undramatischen Szenen sagte wohl am Set irgendjemand “WOAAAAH, DAS MÜSSEN WIR IN ZEITLUPE ZEIGEN!!!”

Kommen wir zum letzten Fehler, der wohl auch die größte Enttäuschung für manchen Fan darstellte. Bevor man im Spiel auf Shang Tsung traf, musste man noch an seinem Leibwächter Goro vorbei. Goro.. das war ein digital ins Spiel eingearbeitetes Monster mit 4 Armen, daß Dir die Scheisse aus dem Gesicht prügelte! Die Umsetzung dieses Ungetüms hatte es auch mir angetan. Was ich aber sah war noch nichtmal zum weinen. Es war einfach nur das Lächerlichste “Monster”, daß ich jemals im Kino sah. Ich meine.. der ganze Film bietet mehr oder weniger gute special effects aka nice cgi. Und Goro.. ja Goro wurde dann aus Knete gemacht. !?!?!? Hallo??? Er sieht dämlich aus, er bewegt sich wie ein aufgeregtes Kaninchen und redet (auch in der englischen Synchro.. JA, er kann REDEN!!! Oh man.) wie ein äusserst dümmliches Wesen, bei dem man denkt, daß es schon eine Leistung ist, daß es geradeaus laufen kann. Spätestens wenn er beim ersten Kampf angekündigt wird und er sich (natürlich) erstmal die Seele aus dem Leib schreit während er die Knetma.. Arme siegessicher in den Himmel streckt, muss jeder resümierend feststellen: Das war wohl nix.

Und das Erstaunliche trotz dieser ganzen essentiellen Fehler: Der Film ist trotzdem ok. Allein schon das Intro zelebriert einfach bombastisch den Titel und gibt einen Vorgeschmack auf den Stil des Films. die Kamerafahrten sind überdurchschnittlich gut, Szenen wurden nice eingefangen, die Kulissen wirken nicht billig und die special effects sind für 1996 und das geringe Budget mehr als herausragend, wenn auch manchmal etwas zu offensichtlich. Ganz besonders wurde wohl Wert auf die Soundeffekte gelegt. Von Realismus keine Spur aber was interessiert mich das aka holy fuck!? Was machten sie??? Nicht nur, daß Scheinwerfer ein leises Basssummen besitzen wenn sie an der Kamera vorbeiziehen (ziemlich geil), nein. die Charaktere prügeln, kicken und explodieren teilweise mit so deftigen Sounds, daß ich vor Freude lachte! =P Wer die Möglichkeit hat den Film auf einer 5.1 sehen zu können, sollte das also unbedingt tun. Von der Musik her kann man das wohl eher nicht behaupten. Orchestrale Klänge treffen auf Death-Metal, irgendeine Art Rock und Techno. :Q Eine üble Mischung für gerade mal 109 Minuten Film. Eventuell wollte man auch hier einfach nur ein möglichst breites Spektrum abdecken um alle zufrieden zu stellen. Hätte man sich eigentlich denken können, daß davon niemand begeistert sein wird. ~_~

Fazit
Zum einen auf dicke Hose gemacht, zum anderen den Schwanz dann doch lieber wieder eingezogen. Das könnte man über Mortal Kombat sagen. Während es am Bild nichts auszusetzen gibt, der Ton sogar überrascht und wenigstens versucht wurde eine halbwegs brauchbare Geschichte mit einem irgendwie integrierten Subplot (Liu Kang) in eine Prügelspielverfilmung einzubinden, hapert es an der Umsetzung. Hier fehlte einfach die Entschlossenheit einen Film zu machen, der die Fans des Spiels absolut befriedigen würde. Kein Blut, keine Fatalities, kein gar nix. All das was Mortal Kombat berühmt gemacht hat, wurde hier um ein bis zwei Stufen verharmlost. Aber wie schon oben erwähnt kann man ja ein Umdenken der Filmindustrie erkennen. Und eventuell bekommen wir ja mit dem 3. Teil nächstes Jahr endlich das Erlebnis, das Filme wie “Silent Hill” ihren Fans gaben. Man darf ja noch hoffen dürfen. Wink

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Monsanto, mit Gift und Genen

Monsanto, mit Gift und Genen
arte | Frankreich 2007

Baha ey. Ich schaute gerade random Doku auf Arte über “Monsanto”. Ein US amerikanisches Unternehmen, das mit gentechnisch manipulierter Saatgut handelt und experimentiert. Da dachte ich mir noch: “Najo, geschissen drauf. Sind die Tomaten halt etwas dicker und die Maiskolben halt etwas größer. Solange ich davon kein Aids kriege…”

Aber so einfach ist das ja gar nicht, wie ich dachte.

Das fängt schon einmal damit an, das Monsanto auf ihr manipuliertes Saatgut ein Patent hat. Dieses zwingt Bauern, die das anbauen wollen (Monsanto verspricht ja höheren Ertrag und geringeren Einsatz von Pestiziden), natürlich dazu, Lizenzgebühren an Monsanto zu payen. Einen Teil der Ernte dürften die Bauern nicht einbehalten, zwecks erneuter Saat im nächsten Jahr, wie es z. B. in der oldschool Landwirtschaft der Fall ist. Sie müssten dann theoretisch jedes Jahr neue Saat kaufen. Und Lizenzgebühren abdrücken. “Das kann Monsanto doch eh nicht kontrollieren…” tjopes. Tun sie doch. Sie haben eigens dafür ca. 18.000 Mitarbeiter, welche die Bauern im Auge behalten. In der Doku wurden natürlich auch Beispiele angeführt. Da wurde ein US amerikanischer Bauer schon fast mit Stasi / Nazi Methoden in ein Nerven zermürbendes Gerichtsverfahren maneuvriert, in Folge dessen er nach 2 Jahren aufgab und zu einem außergerichtlichen Vergleich mit Monsanto bereit war. Sonst hätte er alles verloren. Die Arbeit von 5 Generationen wäre einfach weg gewesen.

“Ja dann sollen die Bauern halt nopes kaufen…” – Tjo, dachte ich auch erst. Aber es gibt da zwei Probleme: In vor allem südamerikanischen Ländern wird die Monsanto Saatgut teilweise zum halben Preis der unverfälschten Saatgut angeboten. Dazu kommt, das genmanipulierte Pflanzen sich ja auch völlig automatisch vermehren und mit einheimischen Sorten kreuzen. Es kam in Mexiko teilweise schon zu sicken Mais-Missbildungen. Die unkontrollierte Vermehrung ist relativ lame, weil a.) Irgendwann sind die original unverfälschten und natürlichen Saatgute ausgestorben (wtf?) und es gibt nur noch Monsanto Produkte. Diese könnten dann selbstverständlich auch lizenzpflichtig sein (wtf?). b.) hat Monsanto irgendwann die komplette Kontroller über die Nahrungsmittel der Welt (wtf?), was z. B. mächtiger ist als jede Bombe.

Und übrigens. Monsanto stellte Saatgut her, die es ermöglicht ein bestimmtes Insektenvernichtungsmittel zu benutzen. Und klar, jetzt ratet mal, wer dieses Mittel herstellt. Monsanto natürlich. Alles andere wäre ja auch total lame. Das in diese Pflanzenschutz- und Insektenvernichtungsmitteln auch krebserregende und unglaublich sicke Verunstaltungen hervorrufende Stoffe drin sind, braucht da nicht extra erwähnt zu werden. Davor hätte ich dann auch etwas Angst. Klar, dass die Untersuchungen, die Monsanto darüber gemacht hat, völlig frei erfunden und ganz klassisch gefälscht wurden.

Ach übrigens, klar dass Monsanto damals auch Agent Orange herstellte für die US Armee. xD Wie sick???

Nunja, ich kann das nur bruchstückhaft wieder geben, da ich leider auch viel vergesse und noch nicht alles zur Gänze verstanden habe, aber bisschen sick ist das schon? Klar, das ich auch zuerst an Max denke und die ganzen grünen Körnerfresser, die dauernd Biozeuchs kaufen und gegen genmanipuliertes demonstrieren. Jetzt verstehe ich diese ein ganzes Stück besser, aber woher sollte ich das vorher wissen? Bei genmanipuliertem Essen hörte ich stehts nur von “Das ist nicht natürlich *wein*” und “Riesige Tomaten schmecken doch nicht *rant*” aber nie von etwas wie “Tjo, damit kann halt einfach ein einzelner Konzern die komplette Kontrolle über die Nahrungsmittel erlangen. LÜLZ!” Ich für meinen Teil werde wohl kaum großartig etwas dagegen unternehmen können. Die geschmierte Politik wird sogar noch viel weniger dagegen unternehmen als ich und im Jahre 2020 ist die Welt der total sicke Platz. xD

Klar, so eine Doku kann auch Stimmungs- und Meinungsmache sein und man sollte deswegen die Lust am Leben nicht verlieren, aber etwas Angst konnte sie einem schon machen. Sehr nice.

http://de.wikipedia.org/wiki/Monsanto

Troja

T R O J A
Wolfgang Petersen | 2004

Gestern blieb ich mal wieder bei einem Film hängen. Ich sollte wohl vor dem zu Bett gehen nicht mehr durch das Programm zappen. Jedenfalls fing gerade Troja an, der am gleichen Tag schon um 20:15 Uhr lief, ich da aber nie TV schaue. Ich blieb wohl hängen, weil die große sich anbahnende Schlacht um Troja durchaus hätte interessant sein können. Mal schauen, ob ich die Story noch zusammen kriege:

Vor vielen vielen Jahren gab es da wohl ein Städtchen namens Troja. Dieses wurde von einem greisen König namens Priamos regiert, welcher zwei Söhne hatte. Der eine, Hektor, ist relativ männlich, kann gut kämpfen und hat sogar einen Bart. Der andere, Paris (nicht Hilton und eher Pares ausgesprochen, aka scheißegal auch eigentlich), ist eher der Milchbubi mit Pflaum an der Oberlippe und nix in der Hose. Eine Gayschwuchtel, wie sie im Buche steht. Tjo, genau diese Gayschwuchtel hat aber nix anderes zu tun, als einem Bruder des großen Königs Agamemnon die Frau auszuspannen. Das ist natürlich DER perfekte Augenblick um einen Krieg anzuzetteln. Irgendwie hat Agamemnon ja schon 80 % Griechenlands unter seiner Kontrolle und in seinem Sammelalbum fehlt nur noch Troja. Und ja… dann gibt’s da noch Achilles. Aber keine Ahnung, was der in dem ganzen verloren hat. Irgendwie kämpft er mal hier und mal dort und fickt natürlich auch mit random Trojanerin rum. Dabei sah die nichtmal so gut aus. Hektors Frau und Helena, das sind zwei sehr nice Frauen gewesen. Aber tjopes…


(Links: Das titelgebende Pferd | Rechts: Orlando Bloom aka Mr. Gayschwuchtel Nr. 1)

Und so schaute ich also Troja und konnte es nicht fassen. Ich konnte nicht fassen, was für eine unsagbar mistige Scheiße ich da sah. Also zu aller erst fiel mir auf, das Brad Pitt als Achilles die deutsche Synchronstimme von Nicholas Cage bekam auch bekannt als Martin Kessler. Das passt nicht, das ist komisch, das will ich nicht. Schon der erste Griff in’s Klo für Troja. Des Weiteren fällt einem sofort auf, das Brad Pitt mit langen Haaren einfach zu Gayschwuchtelig aussieht und in einem Film wie Troja imho nix verloren hat. Es fällt einem vergleichsweise schwer den Character ernst zu nehmen. Und nunja, so versucht man der Handlung zu folgen, obwohl man alle 3 Minuten daran denken muss, wie unpassend Brad Pitt in diesem Film aussieht, da kommt auch schon Orlando Bloom. Also schwuchteliger habe ich ihn ja noch nie erlebt, als in diesem Film. Seine Sätze sind schwuchtelig, seine Bewegungen sind schwuchtelig und seine Aktionen sind das schwuchteligste überhaupt. Wegen einer Tussi riskiert er einfach mal so mir nichts dir nichts das Schicksal eines kompletten Volkes. Sehr toll gemacht.


(Links: Achilles, aka Brad Pitt | Rechts: Tjo, random Leute auf Pferden.)

Also irgendwie wirkte alles fast schon B-Movie like oder wie eine Satire. Ich konnte den Film einfach nicht ernst nehmen. Wenn dann auch noch gekämpft wird und diese Kämpfe aussehen wie Kinderbodenturnen, dann ist es ganz aus. Der absolut uninspirierte Orchesterscore (Sickerweise von James Horner, den ich eigentlich ansonsten als hurengeil kenne?!) tut da sein übriges. Komische, klischeehafte und möchtegern imposante Fanfaren reihen sich an seichtes Gedudel und nur am Schluss wird so etwas wie Charakter und / oder Wiedererkennungswert geboten. Fast hätte ich im ersten Drittel des Filmes schon aufgehört zu schauen, da mir das alles so unsagbar komisch vor kam, aber ich entschloss mich dann doch dazu, ihn fertig zu schauen. Und siehe da, der Schluss konnte fast schon als normaler Film durchgehen. Zwar plätscherte die Geschichte immer noch nur so vor sich her aber alles wirkte etwas professioneller. Das trojanische Pferd kam sickerweise nur so am Rande vor und wenn man nicht gut aufgepasst hätte, dann wäre man total geflashed davon (wie die Trojaner sozusagen. HAHAHAHAHAHAHAHAHAHA LOL!!!111) und wüsste den großen Holzkasten kaum einzuordnen.

Jedenfalls war ich SEHR irritiert, dass dieser Film DERART scheiße ist?!

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