Spiderman 3

SPIDERMAN 3 (hier bitte die ps3-Schrift denken) [2007 / US & A]

Tjopes. 250 Millionen Dollar hat er gekostet.. der teuerste Film bis dato. Wo die hin sind? Sagts mir, denn ich hab keine Ahnung ehrlich gesagt.

Story
Okay, das ist nur grob umrissen, da es diesmal ja mehrere Handlungsstränge gibt aka Spidey ist mit der süßen aber unsicheren Mary Jane zusammen. Sie singt am Broadway, fliegt dort aber wieder raus und begibt sich für einen Kuss in die Arme ihres besten Freundes, Harry Osborn.. der noch zuvor als neuer Gnom Spidey töten wollte. Er wird aber gekloppt, wacht im Krankenhaus mit Gedächtnisschwund auf und ist wieder der beste Kumpel. Weiterhin gerät Flint Marko in eine Testanlage und mutiert zum Sandmann. Das kommt ihm recht, braucht er als gesuchter Verbrecher doch ganz schnell ganz viel Geld um seine Tochter zu heilen, die todsterbenskrank ist. Und dann gibts da noch den Komet, der auf die Erde fällt und den schwarzen kleinen Parasiten freigibt, der einfach nur lieb gehabt werden will und sich einen Wirt sucht aka Venom.. auf den ich mich ja am meisten freute, weil er in den Comics einfach nur ein verflucht geil aussehender Charakter ist.

Gut.. hört sich das nach viel Stoff an? Oh ja.


Links: Sie geht mir am meisten auf den Sack :Q | Rechts: Der Sandmann wurde sowohl charakteristisch, als auch technisch gut umgesetzt

Kritik
Viel Stoff ist es in der Tat. Und obwohl sich der Film zieht wie ein Hubba Bubba, kann ich nicht sagen, dass jetzt wirklich teifsinnig auf irgendeinen der Charaktere eingegangen worden ist. Alles läuft nahezu episodenartig ab und die Geschichte ist mehr oder weniger vorhersehbar. Sicherlich.. man musste sich an die Comics halten, sonst wären die Hardcorefans enttäuscht gewesen. Naja aber warum jetzt ein Typ jemanden umbringen will, weil er durch einen anderen seinen Job verloren hat (im Prinzip) und der auch einmal mit dessen Freundin in einem Jazz-Club war, ist mir ehrlich gesagt etwas em.. schleierhaft. In den späten 80ern konnte man mit solchen Gründen in einem Comic sicherlich punkten aber heutzutage klingt das alles schon sehr naiv bis blauäugig, oder, um es mal beim Namen zu nennen, total bescheuert.

Dabei macht der Film “eigentlich” alles richtig. Gute Musik, absolut dicke Kamerafahrten ohne Zeitlupencrap, eine solide Story wie bei Teil 1 und 2, bei der auch der Humor nicht zu kurz kommt. Im Gegenteil. Zwischendurch baut der dritte Ableger wirklich ein paar Höchstleistungen hin, wenns um Stimmung geht. Was dem Film aber fehlt ist Authentizität. Sicherlich sind Comicverfilmungen etwas abgedreht aber hier dachte ich mir so oft “baha”, dass ich teilweise nicht wusste ob ich das nur witzig oder blöd finden soll. Allein die comments der Fernsehberichterstattungstuss relativ am Schluss und die live TV-Übertragung wirkt so aufgesetzt, dass es mit dem Rest des Films nicht viel zu tun hat.


Imo die einzig wirklich fette Szene.. für ein paar Sekunden

Das zweite Problem ist die Action.. die zwar vorhanden aber viiiieeel zu selten die Hauptrolle übernimmt. Bei einem Film von 139 Minuten erwarte ich nicht nur minutenlange Laberszenen.. ich will dann auch mal mit Action (wie in den Comics seitenlang..) belohnt werden. Aber sie wird ständig von Gebrabbel und anderem Kram unterbrochen, sodass es in Teil 3 (wie auch in Teil 1) keine einzige Szene gibt, die mal durchgehend rockt und ein ganzes Chapter auf der DVD für sich beanspruchen würde.

Wie gesagt.. 250 Millionen Dollar sah ich da nirgends. Sicherlich.. ein Kran der einen Wolkenkratzer aufreisst sieht schon arschgeil aus und die beste Computeranimation, in der der Sandmann zum ersten mal versucht aufzustehen war wirklich eine Augenweide und so noch nie zu sehen.. naja aber sorry.. das wars auch schon. Alles andere ist relativ standard und Venom sieht, um es mal vorsichtig auszudrücken, nicht nur absolut scheisse aus, er hat auch noch eine ganz beknackte Synchro verpasst bekommen.


Links: Man hat das Gefühl über jede einzelne Wunde wurde diskutiert | Rechts: Venom sieht leider aus wie ein wütender Wauwau

Fazit
Ich hatte schon nicht viel erwartet (aber zumindest genau so viel wie im Sequel) und jetzt wurde ich trotzdem enttäuscht. Der Film hat mehr als die anderen Comicverfilmungen.. guten Humor, klassische Momente, mehrere Handlungsstränge.. aber man wird das Gefühl nicht los, dass gerade die ganzen Stories im dritten Teil einfach viel zu viel waren und man sich lieber auf eine oder zwei Sachen hätte konzentrieren sollen.

Ich wollte dem Film jetzt 3 penen geben aber er bekommt noch einen abgezogen, wegen einer kurz vor dem Finale vorkommenden, sehr kurzen Einstellung, die mich ja wirklich fast kotzen ließ. Wer mich kennt, weiss was ich meine. Und ich glaube selbst das war computeranimiert!?!? ~_~

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Die Abenteuer des Tom Sawyer

Die Abenteuer des Tom Sawyer 

Unglaublich aber wahr: Ich hatte am Sonntag nichts zu tun – beziehungsweise hatte ich natürlich was zu tun, nur war ich viel zu faul und gammelte rum – und so habe ich mal ein wenig durch die wunderbare Vielfalt des deutschen Fernsehens gezappt. Und blieb promt auf SuperRTL hängen – was nicht unbedingt gutes heißen soll, sonst kam echt nur Rotz. Von Kamerateams die Polizisten durch ne Kleinstadt nachjagen, Nachrichtenjournale mit Panikmachern wie Terrorvorbereitungen in Deutschland, sowie Fußball, Soaps und 9Live. Also eine solch tiefe und breite Auswahl und Abwechlung wie penance’ Sexualpräferenzen und dessen Vielfalt. Aka gar keine.

Nun, lasst uns nicht weiter abschweifen. Wie es der Zufall wollte, fing gerade ein Film auf SuperRTL an. Beziehungsweise kein Film, sondern ein Zeichentrickfilm. “Tom Sawyer”. Fein, über den jungen Herren habe ich so einiges gehört, aber besitze gefährliches Halbwissen. Stand der nicht mit Hackfresse Bärenfick oder wie der hieß in Verbindung? Achja, Wikipedia weiß alles:

Quote:
Die Abenteuer des Tom Sawyer (The Adventures Of Tom Sawyer) ist ein 1876 erschienener Roman des amerikanischen Schriftstellers Mark Twain.Das Buch zählt zu den Klassikern der Jugendbuch-Literatur. Es wird, für die Zeit ungewöhnlich, in der damals gängigen Alltagssprache erzählt, womit der Autor ein Gegenkonzept zu den damals üblichen Kinderbüchern über Musterknaben und brave Mädchen entwerfen möchte. Bisweilen wird das Buch, wie auch der Nachfolger „Huckleberry Finns Abenteuer“, als rassistisch bezeichnet, weil Schwarze durchweg „Nigger“ genannt werden. Das war jedoch die zu der Zeit gängige Sprachpraxis. Die Darstellung der Schwarzen, mit denselben Gefühlen und Wünschen wie die Weißen, ist für die Zeit emanzipatorisch. 

Na hervorragend. Aber geschissen drauf, Film fängt an, Chips her, Maul halten.

Huh, das sind ja anthropomorphische Tiere? Und NICHT von Disney? Das ist eigentlich fast ein Ding der Unmöglichkeit. MGM Animation soll den Film gemacht haben. Und obwohl die ersten Szenen sehr 80s von der Bildsprache und den Farben aussehen, will mir Wikipedia weiß machen, dass der Film von 2000 ist. Und zusätzlich hat MGM Animation wirklich rein gar nichts mit Disney zu tun. Beruhigend zu wissen.

Sechster Absatz. Hier scheint eine gute Stelle zu sein, ein Häufchen zu hinterlassen. Ein Häufchen der Information über die Charaktere.

Zum einen hätten wir da Tom Sawyer – logisch. Eine Katze. Glaube ich. Könnte auch ein Löwe sein. Irgendwas dazwischen. Sein bester Kumpel, Huckleberry Finn (der dennoch vom Mississippi kommt, und nicht aus Finnland), ein Fuchs, ist ein typischer Faulenzer und hat es gegenüber Tom Sawyer schon aufgegeben in die Schule zu gehen. Angelt den ganzen Tag und läuft schön pennerhaft ohne Schuhe rum und träumt mit Tom von verborgenen Piratenschätzen. Dennoch nicht der Dümmste, auf ihn kann man sich verlassen. Das einzig lustige daran wäre, dass er einen Kopf kleiner ist als Tom Sawyer. Also siehts mit den Blowjobs ein wenig schlechter aus, denn wenn er sich hinkniet ist sein Kopf noch immer zu weit unten. Aber zum Glück nicht mein Problem.

Wahnsinn, soviel hab ich geschrieben und so wenig Informationen kamen rüber. So gehts nun heiter weiter.

Tom wohnt bei seiner strengen Tante Polly und seinem Bruder, dessen Name ich vergessen habe, der nebenbei die größte Petze der Nation ist und Tom immer wieder verpfeift.

Becky Thatcher, eine neureiche Göre die sich zu fein zum Schwindeln ist, kommt dann auch noch ins Toms Klasse und er verknallt sich sofort in sie – Sauerei, wie wenn ihm Huckleberry nicht genug wäre!! Bei dem regt sich anscheinend bei dem Mädel nix. Bei Tom umso mehr, weil er seine bisherige Freundin einfach so in den Sand setzt und sie ziemlich unglücklich wird.

Der gewalttätigste Charakter kommt aber erst ins Spiel, als Tom und Huck zusammen auf einem Friedhof ein Verbrechen beobachten – der große, gefährliche Joe (zwei Meter fünfzig Wolf) bringt einen Polizisten um.

Das bedeutet für unsere beiden Helden: Den Mississippi rauf und einmal runter, immer vor dem Erzfeind verstecken, bevor dieser ihnen den Hals umdreht und Tante Polly auch noch mit dem Nudelholz hinterherläuft. Und ganz nebenbei noch die große Liebe entdecken. Und ob die Geschichte von dem Piratenschatz wahr ist?


(Merke: Screens von diesem Film sind im Internet sehr schwer zu finden!)

Hört sich doch alles abenteuerlich jugendlich und romantisch an, oder? Nun, fast. Wenn da nicht die ziemliche Brutalität wäre.

Versteht mich nicht falsch, nur haben einige Szenen sich in mein Gehirn gebrannt bei denen ich mir nicht vorstellen könnte, dass sie Kindern oder Jugendlichen – für die dieser Film gemacht wurde – gefallen werden. Zum einen sind da die ziemlich offensichtlichen Morde, die man anders hätte gestalten können. Ein Polizist wird mit Karacho auf einen Grabstein mit dem Kopf voran geworfen, stirbt wegen Gehirnblutungen oder was-weiß-ich. Wird dann von seinem Kollegen auf dem Pferd davongetragen, einen ersten verwirrten Verdächtigen schon angebunden im Schlepptau.

Ebenso werden Bösewichte einfach aus dem Weg geräumt, in dem sie getötet werden. Zwar immer von Klippen schubsen oder ähnlich, doch auch schon ziemlich fieß den toten Körper dann für mehrere Szenen im Bild zu lassen, und direkt daneben tanzen die Leute vor Freude.

Ein wenig komisch war auch die Dreiecksbeziehung zwischen Toms alter Freundin und seiner neuen. Das hieße: Wenn da eine Dreiecksbeziehung möglich wäre. Er hätte sie wunderbar gleichzeitig nehmen können, während er eine von hinten verwöhnt, hätte sich die andere ihren Genitalbereich in seinen Mund drücken können, bis er fast erstickt wäre. Aber das wollte er natürlich nicht, die etwas flapsigere, jungenhaftere Ellenbogen-Dame mit seinen gleichen Interessen (seine alte Freundin, mehr mein Typ) ließ er ab der Sekunde zu jeder Gelegenheit abblitzen, seit seine neue Freundin (aus gutem Hause, traut sich nix, langweiliges Görenbiest) aufgetaucht ist. Flirtet mit ihr die ganze Zeit rum, aber die alte lässt er wirklich so eiskalt liegen. Was ist das für ne Arschloch-Aktion? Was hat das in einem Kinderfilm zu suchen?

<spoiler>Bis zum Ende versucht seine alte Freundin, sich an Tom ranzumachen. Ohne Ergebnis. Wenige Minuten vor Schluss entschied sie sich aber, mit dem asexuell erscheinenden Huck bisschen rumzuficken. Und die mögen sich dann auf einmal ganz toll, tja, vorbei mit Huck’s homoerotischer Zeit! Und ab diesem Zeitpunkt spricht Tom sogar mit seiner alten Freundin wieder… pffft… Weiber… Kerle…</spoiler>

Aber ich will ja keine Moralschlampe sein. Allgemein hat es aber der Ästhetik ein wenig geschadet, denn ansonsten ist der Film sehr im klassischen Rahmen gehalten. Sogar gesungen wird. Nicht zu viel. Aber wenn, dann gehts ab wie in nem LSD-Tripp. Als sich Huck und Tom (ziemlich homoerotisch) mit einem Lied ihre Freundschaft schwören, bekommen die Wellen, die Bäume, die Wolken auf einmal Augen, Nasen und Münder. Viel schlimmer als in jedem Mario-Teil. Und sie singen. Nehmen Tom und seinen Kumpel in den Mund (!), spritzen mit ihrem Wasser herum, singen alle wie wild. Herrlich auf Pilzen.

Emotionen bauen sich auf, weil man weiß, dass man jeden der wunderschön gezeichneten Hintergründe nur ein einziges Mal sehen wird in diesem Film – man kommt nicht zurück wie in Click’n'Point-Adventures, um sich diese Hintergründe nochmals anzusehen. Auch werde einzelne Locations, wie z.B. die Schule, nur sehr kurz angerissen.

Man hat schon gegen Ende des Films das Bedürfnis nach dem MEHR! Mehr über die Leute zu erfahren, die Locations, deren Geschichte. Es war eine schöne Zeit, die man in den Film investiert hat, obwohl ein flaues Gefühl im Magen bleibt – weil man “mehr” aus dem Film hätte machen können und einige Patzer in der Ästhetik entstanden – welche aber wegen meiner persönlichen Natur reingerutscht sind.

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EDIT: Ich Kulturbanause wusste natürlich nicht, dass der Zeichentrick mit dem original Buch fast identisch ist und dort auch schon die Morde verzeichnet waren. Dennoch ändert sich an meiner Wertung nichts, passt einfach nicht zum Film. Interessant auch: Im Original wird der Mord dem gutmütigen Muff Potter (daher auch der Name unserer aller Lieblingsband) angehängt, während im Zeichentrickfilm dieser Charakter komischerweise MUTT Potter heißt. Wieso?

Sunshine

Als ich damals nur den Schriftzug auf dem Poster sah, dachte ich mir: “Wahnsinn. Egal was es ist, ich muss ihn sehen.” Als ich schließlich mitbekam, dass er von Danny Boyle gemacht wurde, der mir noch 2 Stunden meines Lebens schuldet aka “28 days later”, hatte ich wieder Schiss. Und am 24.04.07, 50 Jahre vor dem Ende unserer Sonne, sollte sich herausstellen, ob der Film eine Geschichte wie diese spannend und stilvoll erzählen könnte. Aber um was gehts eigentlich genau?

Story
2057 ist die Sonne ist ausgepowert und droht zu sterben. Die Erde hat die Folgen schon zu spüren bekommen und befindet sich seit Jahren im Winter. Nachdem ein erster Versuch, die Sonne anhand einer in ihr eingeschleusten Atomsprengkapsel wiederzubeleben, missglückt ist, macht sich die Crew der “Icarus II”, die aus Experten so ziemlich jeder Sparte besteht, auf die Reise, unsere Erde zu retten.

Film
Ich sags gleich mal vorneweg: Der Film ist ein Meisterwerk. Ich kann nicht glauben, dass das von einem Regisseur stammt, der einst so einen Supercrap schuf.. und wir sahen auch noch den Trailer von “28 WEEKS later”.. und.. naja ich muss dazu nix sagen. Ich werd ihn mir nichtmal angucken, diese sicke lameness. =/

Von der ersten Minute an, wird man in monumentalen Bildern der Sonne und des Raumschiffs mit seinem gewaltigen Sonnenschild aka der Bombe, gefangen genommen. Was die Crew auf dieser Reise erleben wird, möchte ich hier nicht verraten, denn es wäre halt einfach lame. Es ist nur so, dass ich mir nicht vorstellen konnte, eine Story wie diese spannend und ansprechend in Szene zu setzen, ohne das ganze Heldengetue und Patriotismus.. von welchem Land auch immer. Hier geht es aber nicht darum! Actually sieht man in dem Film nicht mal eine Flagge von irgendeinem Land. Kein Schauspieler ist nervig oder saublöd.. oder aggressiv wie ich, als dieser stinkende Depp neben mir im Kinosessel Platz nahm (ich musste flüchten). Niemand kreischt bekloppt rum oder verfällt in einen Heulkrampf. Das Ziel ist klar, die Wichtigkeit der Mission ist klar und die Protagonisten geben das sehr glaubwürdig rüber.

Die Optik dieses Films hat natürlich nichts mit “300″ zu tun aber ich würde lügen, wenn ich schreibe, dass “Sunhsine” weniger beeindruckend aussieht. Ich habe afaik noch nie opulentere Weltraumszenen gesehen. Die Farbgebung und Einstellungen sind absolut phänomenal. Beim Rest des fast 2 stündigen Abenteuers hat Boyle definitiv alle Register eines modernen Films gezogen. Absurde Kamerafahrten, heftige Filter, pop-ups (sehr genial eingebunden) und sogar ruckelnde Sequenzen verlangen dem Auge alles ab, verhindern aber sehr selten den Überblick und wurden nie so übertrieben eingesetzt, dass der Film zu einem Special Effect verkommt. Sie unterstützen ihn nur.

Der Sound steht dem Bildmaterial in nichts nach aka sorry.. ich labere gerade crap, denn so eine geile Soundkulisse hörte ich zuletzt in.. ja ka!?!?Es gibt keinen Film mit dem man das vergleichen könnte! Der Soundtrack reicht von klassisch bis chiptune-Musik und die Effekte sind einfach so krank, dass ich mir den Film sogar nochmal im Kino anschauen würde. Sie sind ganz einfach zum Teil nicht beschreibbar und arschgeil. Trotz der ganzen Flut an neuen Sounds, wurden sie trotzdem sehr gezielt plaziert. So passiert es häufig, dass mal gar keine Musik oder Töne zu hören sind, was den Effekt der unglaublichen Entfernung zu jeder Zivilisation nochmal sehr verdeutlicht.

Und die Story? Ja das ist das, was den Film wirklich in die obere Liga bringt. Sie wurde etappenartig erzählt und verleitet nicht dazu sich an den Kopf zu greifen. Wer denkt, hier sieht man eventuell eine inoffizielle Fortsetzung von “The Core” liegt falsch aber das erwähnte ich im Prinzip ja schon oben. Bis zur Mitte des Films kann man noch alles nachvollziehen.. erst später gerät noch ein weiterer Faktor hinzu, den ich persönlich jetzt nicht sooo prickelnd fand. Aber Gott sei Dank wurde auch dieser Aspekt sehr gut, nicht zu lang und vor allem nicht zu eindeutig behandelt. Das Einzige was ich mir gewünscht hätte, wäre etwas mehr Dramaturgie oder Gefühl in einzelnen Szenen. Entweder hatte man keine Zeit dafür oder Mr. Boyle hat das nicht so drauf oder er wollte es nope. Aber es ist okay und im Vergleich mit dem anderen Rotzfilm wirkt “Sunshine” wie die Erfindung der Glühbirne. Einen pen muss ich allerdings für die Musik der Credits abziehen, die der Atmosphäre einfach das Herz rausreisst und es noch anspuckt. Ka wieso man das gemacht hat. Der Track ist ja geil aber er passt imo absolut nicht zum Film und lässt kein Nachdenken über die letzten 2 Stunden zu.

Fazit
Hut ab. Ich hatte mir erhofft endlich mal einen Science-Fiction Film sehen zu dürfen, der durch einzigartigen style, mit keinem anderen Film dieses Genres vergleichbar ist und ich bekam sogar ein bisschen mehr. Sicherlich gibt es ein paar Schwächen und die einzelnen Szenen geben ab und zu einige Fragen an die Logik auf aber die sollte man anhand der toll erzählten Geschichte und den ernstzunehmenden Schauspielern auf später verschieben (in einem Weltraumfilm sowieso).

Wer sich in Filmen fallen lassen kann, wird um dieses Kinoerlebnis nicht herum kommen.

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Sunshine

 

SUNSHINE

Die Sonne stirbt. Die “Icarus II” wird zur Sonne geschickt, wo sie selbige mittels einer Sprengladung mit der Größe von Manhattan erneut entfachen soll. Nachdem die “Icarus I” vor 7 Jahren bereits scheiterte, ist die “Icarus II” die letzte Hoffnung der Menschheit.

Was etwas an Armageddon erinnert entpuppt sich gottseidank als gelungener Science Fiction Thriller. Moment! Ist der Film wirklich von Danny Boyle? Ich muss kurz nachschauen…

…ja. Doch. Stimmt. Der Mann, der den unglaublich widerwärtigen und hurenlamen “28 Days Later” verzapfte überraschte mich ziemlich positiv mit einem Science Fiction Film, der voller Spannung, einem klasse Score, perfekten Schauspielern und dicken Special Effects steckt.

Dabei fällt einem als erstes die Soundkulisse auf. Die Geräusche, die einem hier um die Ohren fliegen sind nicht nur bombastisch, völlig neuartig und abgedreht, sondern sie passen sogar noch hervorragend zu den gezeigten Szenen. Dazu gesellen sich Musikstücke die teilweise an klassisches Orchester erinnern, aber auch teilweise Chiptunes ähneln. Das so ein Score nicht von John Williams kommen kann ist klar. Für den Soundtrack verantwortlich war die britische Elektronikband “Underworld”. Den meisten evtl. mit dem Track “Born Slippy” bekannt.

Was Danny Boyle mit den Sounds machte zog er auch mit den Visuals durch. Abgedrehte Kameraeinstellungen, gelungene Nahaufnahmen, Farbfilter, Verzerrungen. Ich glaube in dem Film gibt’s fast nichts, was er nicht ausprobierte. Aber dennoch, es sieht einfach hurengeil aus. Die Sonne hätte nicht besser gerendert worden können. Wenn die Kamera hier wackelt, dann aus gutem Grund. Selten gingen mir Effekte oder Einstellungen auf die Nerven oder sahen blöd aus.

Selbst das Wichtigste bei einem Science Fiction Film, die Story, funktioniert hier prima. Von Anfang an wird Spannung aufgebaut und selbst, wenn er der Film im hinteren Drittel etwas weird wird, so kriegt er kurz vor Schluss noch locker die Kurve und schaffte es, das ich nicht lachen muss vor lauter Scheiße. Im Gegenteil. Die Story ist insich recht plausibel und wirklich nice. Die Logikfehler bleiben bei einem Science Fiction Film zwar nicht aus, aber wen interessiert das schon. Wer genau hinguggt, findet überall “Fehler”. Das fängt schon bei Sounds im Weltall an. Leute, lasst es euch gesagt haben, ein realistischer Weltraum ist langweilig!

Positiv fielen mir noch die Schauspieler auf, welche allesamt ziemliche Charaktere waren und man sie wirklich ernst nehmen konnte. Hier gibt es keinen Anfänger, der immer coole Sprüche ablassen muss, um seine Angst vor dem Tod zu verbergen. Hier gibt es überhaupt keine coolen Sprüche. Alle an Bord sind ernstzunehmende Wissenschaftler mit Sorgen und der Fähigkeit Probleme relativ sachlich anzugehen.

Ich bin froh, das ich ihn mir anschaute und würd mir locker mal eine DVD kaufen. Einen Pen Abzug gibt es wegen dem letzten Drittel, das mit einer weirden Überraschung aufwartet und wegen den Credits, die einen ganz ganz fürchterlich aus der von Anfang aufgebauten Atmosphäre herausreissen und auf alles pissen, über das man in dem Moment gerne noch nachgedacht hätte.

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Udon

 

 

Udon Japan 2006

 

Udon ( うどん auch: 饂飩 ) ist eine Bandnudel der japanischen Küche die aus Weizenmehl, Kochsalz und Wasser hergestellt wird. Die Breite und Form der Nudel variieren stark, die beliebtesten Sorten sind von Sanuki, Inaniwa, Kisimen und Shirakiku.

Kosuke Matsui hat wenig Leidenschaft für Udon. Sein Vater hat ein kleines Restaurant, wo er Tag für Tag für nichts anderes als seine Nudeln lebt und das Provinznest aus dem er kommt ist in Japan quasi gleichbedeutend mit Udon. Deshalb hat er sein Glück im Big Apple versucht und dort als Komiker gearbeitet. Leider muss er sich nach einigen Jahren im Exil eingestehen, dass er auf der Bühne ein ziemlicher Loser ist und dass die Heimreise aus finanziellen Gründen unausweislich ist. Dort angekommen nimmt Kosuke einen Job als Redakteur an und weil er und seine Kollegen eine Nische wittern, fangen sie an einen Guide für alle möglichen und unmöglichen Udon Restaurants der Region zu schreiben…

Zuallererst muss ich sagen, dass Udon von der Machart her sehr amerikanisch auf mich gewirkt hat. Der Soundtrack könnte glatt aus einem dieser US-Märchen stammen, die immer zur Weinachtszeit im TV laufen. Beim Opening, dass auch in NY gedreht wurde, habe ich eigentlich nur noch drauf gewartet, dass gleich Schnee fällt und der böse Wallstreet Broker dem abgefuckten, aber doch herzensguten Obdachlosen ins Gesicht spuckt… Die ganze Erzählstruktur mit Stimme aus dem Off und auch die Kameraeinstellungen unterstrichen diesen Eindruck noch weiter.

Normal wäre das natürlich n richtiger Abturn. Da aber das Thema an sich ur-japanisch ist, war dieser Style vielleicht sogar die beste Wahl, denn im Endeffekt hat es mich nicht wirklich gestört und es erschien mir gut ausbalanciert.

Udon ist ein sehr unspektakulärer Film. Weder bekommt man viel Action, noch die für viele gewohnte japanische Weirdness geboten. Es geht einfach um Menschen, ihre Beziehungen zueinander und ja… um Nudeln. Das dürfte nicht jedem gefallen, kann man aber auch als Abwechslung zu dem sehen, was man ansonsten gern unter asiatischem Kino im Westen versteht.

Trotz der wenigen Action, fühlte ich mich jedenfalls sehr gut unterhalten, was sicher an den sympathischen Charakteren und vielleicht auch n bisschen am Edutainment Faktor lag – am Ende weiß man als ignoranter Westler ne Menge mehr über Udon.

Fazit:

Ein kleines modernes Märchen mit Feelgood Atmosphäre, dass einem am Ende ein Lächeln auf’s Gedicht zaubern sollte… Und ein Film den man vielleicht eher mit der Freundin als mit 5 besoffenen Kumpels schaut… Wink

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300

D R E I H U N D E R T
(Zack Snyder, USA 2006)

Leonidas, König von Sparta, findet es gar nicht geil, wie der gaye Xerxes mit seinem Millionenheer ein Land nach dem anderen versklavt. Und weil Leonidas ein Spartaner ist, tritt er dem Gesandten der Perser erstmal kräftig in den Bauch, so dass dieser in eine dunkle, unendlich tief scheinende Grube fällt. Und dabei wollte er ihm bloß die bedingungslose Kapitulation Spartas anbieten. Leonidas hat aber einen ganz dicken Bart und ist ziemlich männlich, was natürlich nur eins bedeuten kann: Er tritt gern Gesandten in den Bauch und schreit wild um sich. Auch seine Frau schreit wie verrückt und tötet random Männer. Spätestens hier ist klar:

Es gibt Krieg.

300 ist die Verfilmung eines Comics. Wenn ich “Comic” höre, dann verbinde ich trotz Tim & Struppi und Asterix nicht unbedingt gleich herausragende Geschichten damit.* Dadurch war ich alles andere als enttäuscht, als ich 300 sah. Denn es war ein nettes Filmchen ohne große Überraschungen in der Story, was aber auch ok war, da die Story bei diesem Film wohl ganz klar nur dazu da war, die Bilder zu tragen. Was angesichts der opulenten Bilder auch völlig legitim ist, denn das eine gute Geschichte bei derart abgefahrenen Bildern auch noch so wirkt, ist eigentlich gar nicht so sicher.

Etwas hölzern fängt er an. Die Stimme aus dem Off schildert uns Leonidas Geburt, sein Training und seine letzte Prüfung. In Worten, wie sie steifer, künstlicher und lächerlicher teilweise nicht klingen können. Aber gut. Es waren andere Zeiten, wie man wirklich sprach und vor allem Geschichten erzählte, mag ich nicht so recht zu beurteilen. Ich weiß nur, das man schon zu Shakesspeares Zeiten ziemlich sick laberte. Somit sind die Dialoge schnell vergessen und man kann sich ganz auf die tollen Bilder konzentrieren. Und die sind es halt, warum man 300 schaut. Abgesehen von ein paar CGI Ausrutschern (Der Wolf?! Wtf? Und das CGI Blut manchmal?! Wtf?) bekommen wir hier eine opulente Szene nach der anderen Serviert, bei denen die Beschreibung “spartanisch” eher nicht zutrifft. 300 dürfte keine einzige Szene haben, die ohne digitale Bearbeitung auskommt. Ob Farbfilter, CGI Hintergründe, künstliche Körnung des Filmmaterials bis hin zu CGI Lebewesen.

Quote:
Der Film wurde ähnlich wie auch schon Frank Millers Sin City im Digital-Backlot-Verfahren inszeniert. Das bedeutet, dass die Schauspieler auf Sets außerhalb von Filmstudios vor blauen Wänden agiert haben und die Hintergründe nachträglich in der Post-Produktion des Films mit Computeranimationen eingefügt wurden. Lediglich eine Szene zu Beginn des Films, in der ein Bote auf die Kamera zureitet, wurde im Freien gedreht.

Alles wurde bewusst auf Style getrimmt. Und das erfolgreich. Während manch anderen Filme einfach nur noch synthetisch und künstlich wirken, schaffte es 300 immerhin zum großen Teil erdig und realistisch zu wirken. Und eben auch (Obwohl ich ihn nicht kenne) die Stimmung des Comics einzufangen.

Alles in allem ein lustiges Stückchen Zelluloid, das dem ganzen Hype natürlich kaum gerecht wird, aber das sollte jedem vorher klar gewesen sein. Warum man den Film aber (Wie z. B. Molodezhnaja.ch) so zerreissen muss, ist mir ein Rätsel. Sicher rennen alle nackt rum und sprechen komische Dinge aus, aber sorry, er spielt halt auch nicht in der Gegenwart und ist zudem ein Fantasystreifen der die historischen Ereignisse an den Thermopylen nur als Basis für eine außerweltliche Geschichte hernimmt.

Quote:
Deike Stagge von „Filmstarts“ glaubt, dass „das an faschistische Propaganda erinnernde Blut und Ehre-Gerede“ bei einigen Kritiken auf Widerstand stoßen wird. Der Film mache daraus aber „völlig überzogenen Heldentrash im Comicstil, der von seinem Schauwert gut leben kann.“

Gerade ab Minute 20 bis 30 nimmt der Film an Fahrt auf und hat sogar dank Leonidas den ein oder anderen Lacher parat, welche uns die heldenhafte Grundstimmung endlich mit einem Augenzwinkern sehen lassen. “Ah, er nimmt sich selbst nicht so ernst!”. Wirklich negativ fielen mir nur die oben beschriebenen CGI Effekte und zwei Tracks im Soundtrack auf. Der Wolf sah als CGI Tier einfach super lame aus. Total künstlich und unpassend. Als hätten sie da nur die Praktikanten dran gelassen. In zwei Szenen gibt es zudem tolle rockige Gitarrenklänge zu vernehmen, die ansich in Ordnung sind, aber leider nicht in den Film passen. Da hat sich der Komponist wohl im Directory geirrt und die Tracks ausversehen im Ordner 300 anstatt “Unnamed Teencomedy” gespeichert.

Selbst die Kampfszenen mit ihrer anddauernden Zeitlupe fand ich ok, da es zwischendurch ja auch immer wieder normale Kampfszenen gab. Und derart drastischen und gleichermaßen wunderschönen Bilder kann selbstverständlich nur eine Zeitlupenaufnahme gerecht werden. Sicher kann man sich darüber streiten ob etwas mehr Abwechslung im Auftauchen der Slowmotion nicht besser gewesen wäre, aber mich persönlich störte es nicht sehr viel.

3 Penen insgesamt, da er einfach fantastisch aussieht, eine tolle sexy Königin bietet (50 % Frau, 25 % Milf und 25 % Nutte), gute Musik und viel Blut hat. Was will man mehr? Was braucht man mehr? Nicht viel. Wenn mich die Story unterhalten soll, schaue ich eben keine Comicverfilmungen.

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*- Ja, auch wenn es viele Comics mit hervorragenden und spannenden Geschichten geben mag. Ich kenne sie momentan nur nicht.

Lost in Translation

Lost in Translation

Quote:
Zwei Amerikaner in Tokio: Der müde Action-Star Bob Harris reist für eine Woche nach Japan, um dort seine Popularität für eine Whisky-Werbung zur Verfügung zu stellen. In der Hotelbar trifft er Charlotte, die junge Ehefrau eines angesagten Fotografen. Ohne sich einander vorzustellen, beginnen die beiden verlorenen Seelen, Nacht für Nacht in ihrem Hotel und auf den Straßen der Metropole herumzuirren und Gespräche über das Leben, die Ehe und die Zukunft zu führen, um sich nicht einsam vorzukommen – und dabei jedes Klischee einer Romanze zu umsegeln.Der nachdenkliche Film lebt vor allem vom Gefühl des Jet-Lag und verträumter Momentaufnahmen, die Lost in Translation zur Komödie machen: die nächtlichen Faxe von Bobs Ehefrau und die plumpe Prostituierte in seinem Hotelzimmer, das selbstverliebte Starlet Kelly, die Wassergymnastik im Hotelpool. Der Unterschied zwischen westlichen und japanischen Verhaltensweisen wird mit boshaftem Humor dargestellt, ganz zu schweigen von den verzweifelten Versuchen, die irritierenden Sprachbarrieren zu überwinden. Aber auch die Vergänglichkeit des Moments wird Bob und Charlotte bewusst, da sich ihr Aufenthalt in Tokio dem Ende zuneigt.

Tja, soweit Wikipedia. Ich habe vor gut einer Woche das Ende kurz im TV geguckt, was mich ziemlich gefreut hat, habe ich ihn doch seit mindestens 2 Jahren nicht mehr komplett gesehen, jedoch in der Zwischenzeit ein großer Fan des großartigen Soundtracks geworden.

Nun kam er vorgestern überraschenderweise erneut auf NDR. Und da musste ich von Anfang bis Ende dabei bleiben.

Bob Harris ist ein altender Schauspieler, dessen weltweiter Ruhm bis nach Japan reicht. Dort ist er bei einem Whisk(e)y-Werbeshooting, jedoch nicht so wirklich mit Begeisterung. Seine Kinder wollen ihn nach einiger Zeit nicht mehr übers Telefon sprechen und Bob merkt, dass seine Ehe auch ein wenig einrostet, wenn über das Telefon nur noch über burgunderfarbige Teppiche gesprochen wird und seine Frau eigentlich nur noch genervt wirkt.

Charlotte ist ebenfalls gerade in Tokio, eine charmante junge Frau (also das Gegenteil von penance, und das sage ich nicht wegen des anderen Geschlechts) die ihren dort berufstätigen und etwas überdrehten Ehemann folgt. Sie, eher still und introvertiert (und das wiederum hat nichts mit dem Fetisch nach Intro-Demos zu tun), trifft per Zufall Bob in der Bar des gemeinsamen Hotels.

Und eine Romanze beginnt, welche keine ist. Beide sind fest liiert, vom Alter zu unterschiedlich und kennen sich gar nicht. Die Spannung an dieser Romanze liegt nicht in einer kitschigen Liebe, sondern wie sich deren Beziehung schön langsam aufbaut, form und die Frage wie weit beide wohl gehen werden. Und dieser Standpunkt verändert sich alle paar Minuten, in denen man die einzelnen Charaktere und auch das Pärchen als Ganzes besser versteht.

Sehr angenehm ist der subtile aber nicht zu trockene Humor, den besonders Peter Vankman aka Bill Murray überbringt und sich so fast wie eine Aneinanderreihung von lustigen und romantischen Standup-Comedy-Sequenzen im 5-Minuten-Takt anfühlt. Die auch sehr dezent eingesetzte Musik ist – wie oben erwähnt – Hammer.

Fazit:
Ein angenehm erfrischender Film, der zwar sehr subtil daherkommt, man sich aber dennoch wie in einer kuscheligen Decke wohl fühlt. Und das trotz fremder Umgebung und einer Sprache, der man nicht mächtig ist.

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300

300

Tja also ich sah ihn ja jetzt auch (mit elend Isch liebe disch! ) und ich war weder enttäuscht, noch total begeistert aber in jedem Fall muss ich ihn mir auf DVD kaufen, weil ich eine visual-Nutte bin.. ganz klar.

Bilder..
Ja sorry aber der komplette Film ist ein 1a Optikporno. Schluss aus. Natürlich gibt es auch “ganz normale” Szenen aber im Grossteil des Films sieht man hier Bilder, wie sie schöner nicht hätten gemalt werden können. Der absolut overflow aka Sin City war wirklich crap dagegen (wobei der Film auch so recht dumm ist).
Zum Thema Zeitlupe.. ich achtete natürlich aufgrund des obigen reviews jetzt besonders darauf. Und tatsächlich.. gegen Anfang reiten sogar Pferde im Galopp aka  Schneckentempo und ich dachte noch “Baha!?” aber sobald man sich an die Geschwindigkeit des Films gewöhnt hatte (ich recht schnell), kann man ahnen wieso dies alles in Zeitlupe abläuft. Naja.. ich meine es würde niemals geil aussehen, wenn Leonidas, uns den Rücken zuwendet, in normals speed aus dem Bild läuft. Man würde die Details seines Umhangs, die Farbgebung, die Filter über dem Bild und die besondere Belichtung nicht genügend bestaunen aka “würdigen” oder sogar richtig warnehmen können.
Und der zweite Vorteil liegt ganz klar auf der Hand. Die Kampfszenen in DENEN die Geschwindigkeit normal ist, kommen einem ja dann einfach nur total abartig aggressiv vor. =P Also ich fands (für diesen Film) echt ok. Wenn ich mal das mit Matrix vergleiche. Kotzen

 

 

 

 

 

Story..
Sie ist nicht total vorhersehbar.. das kann man nicht behaupten. Trotzdem ist sie relativ langweilig. Es stimmt schon.. man fühlt keinen Meter mit. Weder mit der Königin, noch mit jedem Spartaner, da hier wirklich keine.. es müssten nichtmal tiefsinnge sein.. einfach keine “normalen” Dialoge statt finden. Nur totale Heldengelaber und Gottpreisungen wie “Du hast ein Auge verloren.” “Ja aber das macht nichts. Gott gab mir ein zweites.” Wobei ich sagen muss, dass die Sprüche von Leonidas gegenüber dem König der Könige ausgesprochen amüsant waren. ~_~ Überhaupt kommt der Film sehr langsam in die Gänge und ich würde mich bei erneutem Anschauen bestimmt am Anfang langweilen. Aber spätestens nach der ersten Schlacht gibt es diverse Humoreinlagen, die Geschichte wird vorangetrieben und die Schreie der SPAAAAAAAAAAAAARTAAAAAAAAAAS werden auch immer lauter. =P

Fazit..
Alles in allem fand ich ihn schon gut. Ich weiss nicht ob ich ihn nochmal unbedingt ganz schauen müsste aber der Film lebt sowieso nur von seiner Optik. Man könnte fast meinen, die Story wurde nur mit Widerwillen erzählt, damit man endlich die Action auf den Zuschauer loslassen kann. Wink
Klar hätte man mehr rausholen können aber wer jetzt von einem Comic eine total tiefsinniege und epische Geschichte wie z.B. “Gladiator” oder noch krasser “Herr der Ringe” erwartet hat, der wird (zurecht) enttäuscht.

Achso em.. eigentlich wollte ich nun vier penen geben aber es gibt noch etwas, wofür ich selbstverständlich einen pen abziehen muss: Die Endschlacht. Die Endschlacht mit 10.000 Spartanern gegen 30.000 Gegner, den wir aber nicht sehen konnten, weil sich die Verantwortlichen anscheinend dachten, dass das die Zuschauer nicht interessieren würde.. so eine wirklich abartig epische Schlacht, die locker den Krieg in Herr der Ringe in den Schatten hätte stellen können! Eeeehehehehe ja. :-)

HURENSÖHNE!!! >:O

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Exiled

Exiled

Tja, was soll ich sagen, die Zusammenfassung könnt ihr bei elend oder Munin lesen.

Mein Fazit ist halt ein etwas anderes. Ich kann mich anschließen und sagen, dass der Film cinematographisch absolute Oberklasse is. Gibt es nichts zu meckern, alles geil atmosphärisch beleuchtet, nice Kameraeinstellungen und auch die Actionszenen sind schon ziemlich dick gemacht.

Mein Problem liegt ein bisschen bei der Storyline und den Charakteren. Das Lineup is natürlich top-notch, da gibt es nichts zu diskutieren, die schauspielerische Klasse ist mehr als vorhanden.

Trotzdem blieben die Hauptpersonen für mich relativ blass bis zum (zugegebenermaßen GENIALEN) Showdown, sprich, sie waren mir einfach scheißegal. Die Story selbst steht natürlich nicht im Mittelpunkt des Ganzen, allein von der Thematik her. Nichtsdestotrotz hätte ich mir etwas weniger Spannungslöcher – vor allem zu Beginn – gewünscht.

Aber nunja, Exiled will halt auch gar kein großes Charakterkino sein, dafür gibt es andere Regisseure/Filme und von daher sind meine Kritikpunkte für Genrefans sicherlich auch irrelevant. Mit falscher Erwartungshaltung bin ich jedenfalls nicht an den Film herangegangen, mich lies er einfach nur etwas kalt. Für mich persönlich kein Meisterwerk, aber unterm Strich doch sehenswert.

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PS: Ich fühlte mich stellenweise ein bisschen an Sonatine erinnert, wobei man die Filme mal überhaupt nicht vergleichen kann. Aber naja, den Film wird wohl wiederum keiner gesehn, geschweige denn wirklich gut gefunden haben… ~_?

Koma

Koma (2004, Chi-Leung Law)

Chiw Ching (Lee Sinje) ist auf einer Hochzeit sturz betrunken und taumelt so durch das Hotel, als sie nach Hause laufen will. Da sie kaum noch laufen kann muss sie sich immer wieder an der Wand und Türen abstützen, was bei einer Tür allerdings nicht so gut klappt, da sie halb offen steht. Sie stürzt in das dunkle Hotelzimmer und sieht nur noch, wie vor ihr eine nackte Frau liegt und mit verzweifeltem Blick ihr die Hand zustreckt. Überall ist Blut. Am nächsten Tag auf der Polizeistation kann sie dank der Überwachungsvideos vom Hotel eine Frau wiedererkennen, die sie gestern noch zuvor im Hotelflur entdeckte. Doch mit ihrer Aussage bringt sie sich selbst in’s Visier eines gemeinen Nierenräubers… UHHHH!!! GRUSELIG!!!

Also öh. Die zwei Mädels sind hübsch anzuschauen. Das fällt einem als erstes auf. Die Musik eigentlich auch, allerdings anfangs durch das Titletheme wirklich positiv. Ansonsten fällt einem die Musik wirklich negativ auf, da sie ziemlich Synthesizermäßig klingt. Also nach einem günstigen Synthesizer. Und das im Jahre 2004, wo Synthesizer eigentlich schon fast komplette Orchester faken können. Aber nicht nur das verhinderte, das sich so etwas wie Spannung aufbauen kann. Nein, auch die Geschichte ist ziemlich weird. Sie will einfach cleverer sein, als sie ist und schnell durchschaut man den ein oder anderen Aspekt der Story und wundert sich trotzdem, was dieses Dreiecksliebesdrama in der Mitte des Films eigentlich soll. Ziemlich weird und einfach distracting. Ich konnte den Film teilweise nichtmal ernst nehmen, da er – obwohl aus Hong Kong – nicht auf die genreüblichen (Slasherfilm) Szenen wie z. B. Tür geht langsam auf, man sieht nur Skalpell in einer Hand. OH GOTT!!! oder gar man sieht den kompletten Weg des Mörders vom Balkon durch die Wohnung bis in’s Schlafzimmer und dann… OH GOTT!!! Es war nur ein Traum!!! RAAHH!!! Also eher ziemlich Hollywood, ziemlich lame und der ganze Film wurde dadurch verschandelt.

Tjopes, eigentlich erwartete ich eher einen Psychothriller, aber das war ja echt astreine Hollywood-Teenie-Slasherfilm-Kost. Sehr enttäuschend, vor allem da der DVD Rückentext, bzw. so manches Review (Welche übrigens durchweg positiv ausfielen.) einen anderen Eindruck vom Film machten.

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