Better Call Saul – Season 2

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Better Call Saul – Season 2

Also tjo, was soll man dazu noch sagen. Wer Breaking Bad sah, der kennt auch den Anwalt Saul Goodman, aka Jimmy McGill, welcher Walther bei seinen krummen Methgeschäften unterstützt. Wer allerdings nur Breaking Bad sah, der kennt nur die halbe Wahrheit um Jimmy. Den Rest sieht man in seiner eigenen TV Serie und man ey… es ist einfach hurengeil. In fast allen Bereichen erreicht die Serie Breaking Bad Niveau, vor allem was Atmosphäre, Charaktere und Spannung angeht. Aber so truely impressive ist einfach, wie Jimmy gehandhabt wird. Man sieht nun endlich, wieso er so wurde, wie er in Breaking Bad war und es ist eine gleichzeitig tragische und lustige Geschichte. Mehr Tragik eigentlich, aber die Lacher kommen auch hier nicht zu kurz. Dabei sind es keine gewollten Lacher wie lamer Slapstick oder lustig geschriebene Lines, es ist einfach die Art von Jimmy und die Effekte, welche sie auf seine Umwelt hat.

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Der Rest des Casts hat allerdings auch jede Menge zu bieten. Dass der Herr Ehrmantraut noch eine größere Rolle spielen wird und auch jede Menge emotionales Gepäck mit sich herumschleppt, ist ja eh irgendwie klar. Viel überraschender war für mich die Rolle der Kim Wexler, die in Season 2 noch etwas mehr Tiefe bekam. Ich bin gespannt, was da noch an’s Tageslicht kommt.

Nun denn, wem Breaking Bad schon gefiel, der sollte in jedem Falle auch hier mal einen Blick reinwerfen, da die beiden Shows sich – natürlich – sehr ähneln und vor allem gibt’s hier 110 % Jimmy McGill, was ja überhaupt super geil ist.

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The Expanse

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THE EXPANSE – Staffel 1

Also tjo, ich love ja Science-Fiction. Weiß gar nicht so genau warum, aber mich turnen halt Raumschiffe immer fett an und am besten ist Sci-Fi wenn er tiefgründigere Fragen stellt oder interessante “Was wäre wenn”-Szenarios präsentiert. So schaute ich mir also natürlich gleich “The Expanse” an, Scyfys neuste Science-Fiction Serie basierend auf dem Roman “Leviathan Wakes” von James S. A. Corey, aka einem Autorenduo unter diesem Namen. Irgendwie geht es in dem Buch und in der Serie um eine vermisste Person, deren Verschwinden und die damit zusammenhängenden Ermittlungen eines Polizeibeamten irgendetwas großes, gefährliches zu Tage bringen werden. Eine Verschwörung? Ein bevorstehender Krieg? Eine neue Wunderwaffe? Neue Aliens? Ich weiß es selbst nicht so genau, denn die Serie war leider ein bisschen scheiße.

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Bis Episode 3 tat ich mich schwer überhaupt etwas zu folgen, da man mit einer wahnsinns Geschwindigkeit in die Welt von “The Expanse” geworfen wird, dass einem schwindelig wird. Man sieht von Beginn an gleichzeitig drei Handlungsstränge und muss direkt mind. 10 Personen im Gedächtnis behalten und später zuordnen, was natürlich gar nicht so einfach ist, wenn man nicht einmal weiß, um was es genau geht oder gehen soll. So tat ich mich also sehr, sehr schwer in die Serie reinzukommen und dieses lame Gefühl blieb dann auch leider bis zum Staffelende bestehen. Ich bin mir nun nicht sicher, ob ich die Serie noch weiter verfolgen werde. Ansich schade, denn die CGI, die Sets und generell die Atmosphäre konnten wirklich überzeugen. Gerne hätte ich wieder eine gescheite Sci-Fi Serie gebinged, aber tjopes, leider ist das alles nix für mich gewesen. Schade.

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Enter the Gungeon

Enter the Gungeon – Dodge Roll – Devolver Digital (PC)

Enter the Gungeon ist ein Top-Down Bullet Hell Roguelike mit zufallsgenerierten Dungeons, ganz ähnlich wie bei The Binding of Isaac und Nuclear Throne, nur ist Enter the Gungeon leider nicht so gut wie die beiden anderen. So ballert man sich relativ stumpf durch die einzelnen Etagen auf dem Weg nach unten, wobei jede Etage ein Level abschließt, an dessen Ende jeweils ein zufälliger Boss auf einen wartet. Hauptpunkt dabei ist die fehlende Motivation durch fehlende Abwechslung, denn im Grunde hat man nach einer Etage Gameplay so ziemlich alles gesehen, was das Spiel bietet.

Dabei hat Enter the Gungeon eigentlich hurenviel Shit, und damit meine ich ungefähr 34534589685635 Waffen und 546745967456ß3459 aktive und passive Items. Problem ist, dass man das ganze auf ca. 10 Waffen und 20 Items hätten runterbrechen können und es wäre am Ende ein durchaus vergleichbares Spiel dabei rausgekommen. So macht auch das Öffnen der Kisten, die beim Erkunden des Dungeon gefunden wrden können, wenig bis gar keinen Spaß, da man Waffen findet, die sich teilweise wirklich minimal unterscheiden. Beispiel: Es gibt eine Shotgun und eine Void Shotgun. Unterschied: Die Void Shotgun schießt etwas mehr Projektile, dafür weniger weit. Die Entscheidung, welche man nutzt, ist hinfällig, weil sich beide komplett gleich anfühlen. Und zu oft findet man Items, die für das Spielgeschehen kaum relevant sind und wenig hilfreich sind. Motivieren tut das jetzt nopes. Aka garnet. Aka Garnet?

GARNET!?

Ich weiß, Enter the Gungeon ist kein leichtes Spiel aber zu oft passieren chaotische Situationen, in denen man leicht die Hälfte seiner Lebensenergie einbüßt, was hart frustrierend ist. Größtes Problem: Das Nachladen. Die Entwickler Dodge Roll haben das Nachladen wohl als taktisches Element in Enter the Gungeon eingebaut, aber es macht das Gameplay unsinnig langatmig und frustrierend. Die Startwaffe z.B. des Convicts ist ein Revolver, bei dem das Leeren der Waffe genau so lange dauert, wie das Nachladen. Man wird also gezwungen, jede 2 Sekunden schießen nochmal 2 Sekunden zu warten, bis man wieder 2 Sekunden schießen kann, um dann wieder 2 Sekunden zu warten. Und das ist leider beim Großteil der Waffen in EtG so. Alter, lasst mich doch bitte einfach nur ballern!? Wo ist das Problem!?

Zwar gibt es eine Dodge Roll (HAHA, GET IT? DIE ENTWICKLER HEISSEN AUCH DODGE ROLL UND DIE DODGE ROLL IST EIN ZENTRALES GAMEPLAYELEMENT IN ENTER THE GUNGEON HAHAHAHHAHAHAAAAA! … Oh mann, ey.) , mit der man zwar einzelnen Schüssen ausweichen kann, die irgendwie aber oft mehr schadet als hilft? Man weicht einem Schuss aus und wird dann aber von einem weiteren getroffen, weil man nur in der ersten Hälfte der Roll unverwundbar ist. Und so springt man fröhlich in Gegnerschüsse rein, ohne es zu wollen. Ich packe dann gerne meine Skills als geübter Bullet Hell-Fanatiker aus und weiche einfach ohne Roll aus, was IMO viel besser funktioniert. Danke, Dodge Roll (GET IT?! HAHAHAHAH!).

Najopes, und sonst? Ich hab mir jetzt die Subquests nicht mehr angeguckt, weil ich auch einfach keinen Bock mehr hatte. So. Ist mir egal. Es sieht aber echt nice aus. Das Design ist top. Maike meinte, es wäre 3D, was ich richtig geil finde! Leider ist die Musik richtig scheiße. Keine Ahnung, was die Leute daran finden, aber für mich ist es nur langweiliges, shittiges Gedudel, was dudelt. Und mehr dudelt. Nuclear Throne ist da mit seinem oberfetten OST so viel weiter vorne. Apropos Nuclear Throne: Wenn ihr was WIRKLICH gutes und motivierendes und trotzdem beinhartes spielen wollt: Fucking Nuclear Throne, Bitches! Nuclear Throne hat geile Upgrades, man kann taktisch vorgehen, man kriegt viel mehr und bessere und abwechslungsreichere Waffen, man kann seinen Character unterschiedlich und auf völlig eigene Weise skillen, es ist einfach so unglaublich viel BESSER!

Sorry, Enter the Gungeon. Ich dachte du wärst gut. Ich meine, du siehst gut aus, aber da drunter ist leider nicht viel, was man anfassen könnte.

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Three Trapped Tigers – Silent Earthling

Three Trapped Tigers - Silent Earthling

Was Three Trapped Tigers auf Silent Earthling für Wände aufbauen, kann man nicht wirklich in Worte fassen. Es ist ein sich abwechselndes Feuer aus Farben und Explosionen und fetten Gitarrenriffs und noch fetteren Melodien und noch noch fetteren Schlagzeugkurven und meine Fresse, so viel Spaß hatte ich mit einer Platte schon lange nicht mehr! Fucking hell, ey. Das ganze klingt irgendwie verteufelt nach Animals As Leaders, mit dem Unterschied, dass Animals As Leaders ihre Wände mit Kraft und Gewalt aufbauen. Die Tigers setzen da mehr auf Finesse und Präzision und Detailreichtum. Beides bringt gleichermaßen viel Spaß, aber Silent Earthling bietet nochmal doppelt so viel Sound und Abwechslung und viel viel breites Grinsen in meinem Gesicht.

Three Trapped Tigers haben ein unglaubliches Gespür für Melodie und Sampleauswahl um dem Sound eine unmißverständliche Größe zu verleihen, die nicht nur aus dieser Kombination aus Synths und bretthartem Gitarrenrock kommen muss, aber so gut zusammenpasst, dass man sich fragt, ob vorher noch keiner auf diese Idee gekommen ist, oder ob Three Trapped Tigers einfach in ihrem Job so gut sind, dass das hier einfach besser klingt, als bei allen anderen. Das ist gleichzeitig so funky, als käme es straight aus den 70ern, so AESTHETIC, als käme es straight aus den 80ern, so voller Energie, als käme es straight aus den 90ern und so 2030, dass deine Mudder es wahrscheinlich nicht mehr erleben wird.

Dazu kommt, dass die Platte neben ihren absolut fantastisch aufgebauten Songs, die dickste Produktion bietet, die man möglicherweise in diesem Frühjahr 2016 finden wird. Ich weine jetzt noch der Blut Aus Nord 777-Trilogie hinterher, die unter einer wirklich flachen und eher amateurhaften Produktion litt (und die durch eine bessere Produktion noch so viel geiler gewesen wäre?), was aber wohl die ganze Black Metal Geschichte mit sich bringt. Darf halt eben nicht ZU gut klingen, sonst ist man nicht mehr true. Oder so. Keine Ahnung. Three Trapped Tigers halten sich zum Glück in anderen Sphären auf, und so können sie aus ihren Instrumenten noch das allerletzte an Sound rauskitzeln, was gerade noch in die Frequenzen passt. Man kann das Album wirklich weit nach oben ziehen. Weit weit nach oben. Da rauscht nix, da kratzt nix; das klingt, als ob man mit seinen Fingerspitzen über den Körper von Sara Jean Underwood streicht.

Einziges Manko dieser Flut ist, dass man teilweise Probleme hat, übergeordnete Strukturen zu erkennen, die für so ein monumentales Instrumentalalbum irgendwo schon ganz wichtig wären, damit man sich an irgendwas festhalten kann, um nicht komplett weggeblasen zu werden. Aber Silent Earthling bietet zum Glück genug Platz zum Durchatmen. Vor allem zum Ende hin. Ich kann es im Grunde kaum glauben, dass das erst deren zweites Album ist, weil es so ausgereift klingt, als ob die Jungs schon 30 Jahre Musik machen würden.

Ich halte das Teil für eines der besten Alben dieses Jahr. Was für ein Brett! Hilfe!

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The Jungle Book

ImageThe Jungle Book

Puh… also während das animierte Disney Original ja wirklich noch als Klassiker bezeichnet werden kann, muss ich bei dieser CGI Version hier allerdings sagen “Nö lass ma”. Reviewer scheinen sich zwar einig, dass auch diese Version ein Meisterwerk ist (sogar auf Rotten Tomatoes kommt der Film bislang auf über 90 % in beiden Ratingkategorien) aber was hier nun so besonders toll daran sein soll, entging mir vermutlich dank der 3D Brille. Zu aller erst einmal finde ich den Mix aus höchst realistischen CGI und sprechenden Tieren mehr als merkwürdig und unpassend. Es gibt sicherlich gute, realistische CGI von sprechenden Tieren, aber die bewegen sich dann doch meist in einer Fantasiewelt. The Jungle Book kann bis auf die sprechenden Münder der Tiere nicht von einer Naturdokumentation unterscheidet werden und das ist meines Erachtens super distracting und einfach unpassend. :Q Dazu kommt noch, dass die CGI meines Erachtens nichts zum Film beitragen, was dem animierten Original gefehlt hätte. Im Gegenteil, irgendwie vermisse ich hier die “Charaktere” hinter den Polygonmeshes. Während Sprecher wie Bill Murry, Christopher Walken und vor allem Ben Kingsley natürlich hurengeil sind, bringen die Animationen der CGI nicht wirklich viel rüber und es bleibt ein höchst komischer, unausgegorener und teilweise sogar gruseliger (?) Mix aus Fantasie (?), Realismus (?) und Klassischer Literatur (Whut?).

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Das klingt alles super lame schonmal, aber das Grundgerüst des Filmes ist natürlich professionell durchgezogen und naja, es ist eben “Das Dschungelbuch”, wie man es kennt, inklusive der Gesangsnummern (welche natürlich auch wieder durch die realen CGI ein wenig… komisch wirken). Truely erfreuen konnte ich mich an Christopher Walken als King Louie, der natürlich mal wieder fantastisch spricht und seine Gesangsnummer vor allem interessant rüber bringt und super animiert ist. Ansonsten bleiben leider nur Balu und Bagheera irgendwie im Gedächtnis, was vor allem schade ist, wenn man bedenkt, dass noch ein trues Menschenkind mitspielt. xD Auch wenn er von allen Reviewern gelobt wurde und seine Darbietung sicherlich nicht schlecht ist, so war er mir stellenweise dann doch zu fake irgendwie. Ich will auf Kinderdarstellern aber auch nicht großartig rumhacken. Der kann ja nix dafür, eher das Casting. Eigentlich hätte man ihn auch direkt noch via CGI animieren können. :-) Das hätte nun auch keinen Unterschied mehr gemacht.

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The Stars My Destination

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(Also Büchercover sind ja auch so eine Sache. 60 % geben kaum gut die Story oder wichtige Eckpunkte selbiger wieder, 30 % sind hideous Photoshop creations und bei gerade mal 10 % hat man ein nices Artwork / Design, welches auch zur Story passt. Deswegen hier drei Cover. Eins, welches die Story recht gut widergibt (oben) aber leider lame PS Style ist. Dann das in der Mitte, welches ansich auch gut passt und cool aussieht, aber gewisse Elemente irgendwie fehlen und dann noch eins, einfach weil es geil aussieht (unten))

The Stars My Destination (auch: Tiger! Tiger!) – Alfred Bester

Geht um einen stinknormalen, nicht unbedingt intelligenten Mechaniker, der bereits 6 Monate im Wrack eines gestrandeten Raumschiffes zu überleben versucht. Die Zeit geht langsam so dahin und eine gewisse Lethargie hat sich bei ihm eingesetzt. Als das Wrack jedoch von einem Schiff passiert wird und sein Notrufsignal ignoriert und wieder davon zischt, brennt in ihm der Überlebenswille wieder auf und er sinnt auf Rache. Rache an dem Schiff, welches ihn sah, aber nicht rettete.

Tjo, auf der Suche nach den Sci-Fi Werken, die man unbedingt gelesen haben muss, kam ich auf das Buch hier und irgendwie sprach mich Story und der Hauptcharakter an. Dieser wurde nämlich als absolut unlikeable und disgusting beschrieben und hat dadurch natürlich jede Menge Raum für Charakterdevelopment. Was auch sick nice genutzt wird, denn über das komplette Buch verändert sich der Charakter Schritt für Schritt, so dass es einem fast nicht auffällt. Erst wenn man die letzten Seiten mit den Anfängen vergleicht ist der Unterschied deutlich. Das zeugt imho von einem rather realistischen Development in kleinen Schritten und nicht wie in manchen Filmen die große “Jetzt wird alles anders” Szene.

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Ansonsten wird imho auch ein interessantes Sci-Fi Universum gezeichnet, dessen Hauptgimmick das “Jaunting” ist. Menschen haben in der Zukuft gelernt aus eigener Willenskraft zu teleportieren. Dazu müssen sie aber die Abfahrtsumgebung, sowie Ankunftsumgebung genauestens kennen und sich vorstellen können, sonst klappt es nicht. Gewisse Gebäude haben auch random Labyrinthe davor, die das einfach mal so reinteleportieren erschweren, etc. Nice ist auch der Impact, den diese Reisemöglichkeit auf die gesamte Ökonomie und Welt hat. Dazu kommt eine ganz interessante Revengestory, die gegen Ende des Buches dann ziemlich nice und interesting wird und eine gewisse humanitäre Schwere / Wichtigkeit erhält, was mir ja immer ganz nice gefällt in Sci-Fi. Es ist nicht einfach nur “Held XYZ schießt mit Laserwaffe auf evil Alien! Yay Sci-Fi!”.

Am sicksten ist dann aber auch noch, wenn man überlegt, dass das Buch von 1954 ist. Also paha, ka aber es liest sich absolut modern, selbst aus heutiger Sicht noch absolut “realistisch” und man merkt dem Buch das Alter so überhaupt nicht an. Einfach eine große Leistung.

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How To Live Safely In A Science Fictional Universe

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How To Live Safely In A Science Fictional Universe - Charles Yu

Charles Yu reist durch die Zeit. Er ist auf der Suche nach seinem Vater. Durch eine Unachtsamkeit gerät er ausversehen in einen Zeit-Loop, aus welchem er sich angeblich nur durch das Buch “How To Life Safely In A Science Fictional Universe” geschrieben von… ihm selbst… befreien kann. Das Buch ist der Schlüssel, erfährt er… von sich selbst.

Joa, also… ansich ganz nice gemaked, mit ein paar sehr nicen Ideen und auch lustig geschrieben. Für mich persönlich war es stellenweise nur ein bisschen Wirr, da er mit manchen Sätzen bisschen deep geht, ein bisschen meta wird und überhaupt auch viel random Science-mäßige Fakten und Erklärungen bringt. Das stört mich dann eher, als mich über die Welt, in welcher er lebt, auf zu klären. Also ich bin hin und hergerissen. Ich mag es irgendwie, da die Prämisse ganz interesting ist und es stellenweise auch so nice geschrieben ist, aber ich glaube das Ende und der Schreibstil putten mich dann doch zu off. (Wenn ich das gerade so lese, muss ich selbst über meinen eigenen Schreibstil gerade lachen btw).

Sicher interesting für Leute, die bisschen random Sci-Fi, Douglas Adams und Zeitreisen mögen.

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Primer

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Primer

Also tjo… anfangs gar nicht sooo complicated, wie man überall liest. Was das Timetravellen angeht. Natürlich labern die Typen andauernd von random Sciencekram und da kapiert man auch gar nix, das ist aber nicht so schlimm, weil die Typen selbst nicht alles kapieren. xD Das gibt einem immerhin ein recht gutes Gefühl, dass man damit nicht alleine ist. Das Zeitreisen wird später natürlich noch bissl sick und complicated und am Schluss checkte ich dann auch truely nicht mehr viel, aber immerhin ein Grund ihn nochmal zu watchen.

Wirklich nice ausgeführt für einen Film mit 7000 USD Budget und wo der Regisseur gleichzeit noch Main Actor und Komponist war. Heiliger Bimbam. Überhaupt gefiel mir am meisten, wie “unaufgeregt” der Film war. Keine sicke Action, keine sicken Special Effects, keine sicken “ich erklär mal schnell dem Publikum was abgeht”-Szenen.

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Freaks Of Nature

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Freaks Of Nature

Menschen, Zombies und Vampire leben (fast) friedlich nebeneinander. Bis auf einmal die Aliens auftauchen…

Joa, so ca. lautet die Story, aber wenn man den Film dann schaut, merkt man schnell, dass es noch eine gehörige Portion American Pie (?) mit drin hat, was ich aber persönlich ganz lustig fand. Überhaupt fand ich den Humor des Filmes relativ nice und gerade der ganze High-School Kram wurde alles andere als peinlich inszeniert und war teilweise echt lustig und cute. Viele Reviewer beschwerten sichja, dass die Parts nicht zusammenpassen und der Film nicht weiß, was er sein will, aber so schlimm ist das imho nicht.

Und der Showdown war dann auch rather lustig irgendwie und ja, generally einfach nicer Film imho? xD

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Victoria

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Paha was geht denn Filmmäßig bitte gerade in Deutschland ab?! Nach “Das Finstere Tal” jetzt der nächste Kracher der dabei aber einfach mal einer der besten Deutschen Filme ever ist, was ja eigentlich jetzt noch nicht so viel sagt, aber der hier war truly fucking beeindruckend.

Victoria

Absolutes Muss für jeden den Filmtechnik auch nur entfernt interessiert. Der ganze Film ist einfach EIN Take, der ganze Film! Das ist unglaublich beeindruckend mit super sicker Kameraführung und verdammt gute Schauspieler noch dazu. Dadurch das er stellenweise improvisiert werden musste wirkt er irgendwie super realistisch und die Dialoge sind einfach so wie Menschen auch reden, kommt super realistisch rüber einfach.

Zur Story will ich gar nicht viel sagen, ne Spanierin trifft in Berlin auf 4 Deutsche Typen und startet ne kleine Sauftour die immer weirder und gefährlicher wird. Ich würde mir nicht mal Trailer angucken, der verrät recht viel, ich wusste praktische nichts und der Film entwickelte sich in ganz andere Richtung als ich erwartete. Kann mir vorstellen das manche erste Hälfte als etwas langatmig empfinden könnten, ich mochte das da man die Charaktere besser kennen lernt, aber wenn er erst einmal loslegt fährt er auch nicht mehr runter und bleibt bis zum Ende krass spannend, für mich fast unerträglich, vielleicht lag es an meiner momentanen Stimmung aber die letzten paar Minuten zerrten echt an meinen Nerven. Tjo, sollte man sehen.

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