Alien Nation

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Alien Nation

They have come to earth. To live among us. They’ve learned the language. Taken jobs. And tried to fit in. But there’s something about them, we don’t know.

Ja und dieses etwas, was wir über die Aliens nicht wissen, werden wir auch mit diesem Film nicht herausfinden. Also puh, was für eine verpasste Chance. Wenn man sich die Grundidee des Filmes anschaut, denkt man natürlich immediately an eine Rassismus-Parabel und hofft nur, dass es nicht zu obvious oder einfallslos gehandled wird. Aber keine Sorge, Alien Nation behandelt dieses Thema einfach gar nicht und hat auch ansonsten überhaupt nichts zu bieten, außer einen absolut uninteressanten Kriminalfall um einen getöteten Polizisten und Drogen. Also baha, wieso dann überhaupt den Aufwand mit den Masken für die Aliens veranstalten? Sicher, am Schluss deutet der Plot daraufhin, dass hinter den Aliens etwas mehr stecken könnte, aber zu dem Zeitpunkt sind sprichwörtlich schon 90 Minuten rum und der Film geht nur 93 Minuten. Man hätte da noch soviel mehr draus machen und den eigentlichen Kriminalplot nur als Gerüst benutzen können.

Aber tjo, was nun bleibt ist eine schlechte Buddy-Cop Krimi-Komödie ohne Krimi oder Lacher und ohne Chemistry zwischen den Cops.

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Fargo – Season 1

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Fargo Season 1

Das Setting ist die Kleinstadt Bemidji im US Bundestaat Minnesota. Lester Nygaard ist Versicherungskaufmann und eine ausgesprochene Pussy, welche von jedem herumgeschubst wird. Inklusive seiner Frau. Eines Tages trifft er einen alten Schulkamerad auf der Straße wieder und stellt fest, dass sich nichts verändert hat – er wird immer noch von ihm herumgeschubst und lässt sich leicht einschüchtern. Nach einem etwas unglücklichen Unfall muss Lester in’s Krankenhaus, in welchem er von einem Unbekannten in ein Gespräch verwickelt wird, welches schnell in eine düstere Richtung abtreibt. Der Unbekannte fragt Lester: “Why don’t you kill him?”.

Basierend lediglich in Ästhetik und Mood auf dem gleichnamigen Film der Cohen Brüder, ist Fargo eine Krimiserie mit einer abgeschlossenen Story für jede Season. Wer den Feature Film Fargo schon mochte, der kommt hier voll auf seine Kosten, das macht der Pilot der Serie schon einmal mehr als deutlich. Fargo ist ein unglaublich gelungener Mix aus düsterem Kleinstadtmord, Schnee und unterschwelligem Humor gepaart mit interessanten und verschrobenen Charakteren. Der Mörder ist klar, der Zuschauer weiß ab Minute 30 Bescheid und dann geht es 10 Folgen lang darum, der Polizei dabei zuzuschauen, wie sie dem Mörder auf die Schliche kommen (oder auch nicht) und vor allem, wer bis dahin im Laufe der Serie noch dran glauben muss und wer eigentlich die zwei Typen da noch sind. Es bleibt immer spannend, es ist immer eine Freude den Charakteren bei ihrer Arbeit zuzuschauen und manchmal enjoyed man auch einfach die klasse Kameraarbeit und vor allem den fantastischen Score.

Fargo ist einfach das rundum zufrieden Paket.

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Ali Wong – Baby Cobra

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Ali Wong – Baby Cobra

Recht funny Standup Comedy von Ali Wong. Ich persönlich finde ja die US Standup Comedians (aka Comics, wie sie drüben genannt werden?!) eher hit and miss und so war ich positiv von dieser Frau überrascht. Hat ein paar wirklich nice Lacher dabei und vor allem hat sie auch keine Probleme damit, mal über’s Scheißen und / oder ihre Pussy zu reden. Ja, ganz im Gegenteil, es wird sogar ziemlich ziemlich derbe teilweise. Dass sie bei dieser Show gerade Schwanger ist, macht das ganze dann noch etwas weirder, aber ist immerhin mal refreshing. Vor allem ihre Stories bezüglich Asien sind natürlich ziemlich true, lustig und vor allem auch interesting. xD Ali Wong schreibt im Moment für “Fresh Off The Boat” und das merkt man auch.

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MacGruber

ImageMacGruber

Durch Zufall las ich von dem Film in einer Kolumne mit dem Titel “We failed this film”, wo es darum geht, wie manche Filme dank wegbleibendem Publikum (und anderen Punkten, die dann erklärt / aufgezählt werden) keinen finanziellen Erfolg haben, obwohl sie eigentlich gut sind. Manch anderen Film in der Kolumne sah ich bereits und konnte sagen: “Joa, war ein nicer Film”. So dachte ich, dass es sich hierbei auch um ein kleines “Hidden Gem” handeln könnte. -___-

MacGruber entstand in der Saturday Night Live Comedyshow. In den Sketchen spielte Will Forte (Last Man On Earth) eine MacGyver Parodie, was ansich erstmal ziemlich appealing auf mich wirkte. Ich meine, wie ridiculous ist MacGyver eigentlich, aber wie sehr watchte ich damals viele Folgen und war immer gespannt, was er diesmal bastelt. xD Tjopes, leider kommt im Film kaum irgendwas darin vor. Viel mehr ist der MacGruber in dem Film eine Verarschung des typischen Actionheldes, welcher die Welt rettet. Und das ist imho der größte Fehler, das passt einfach nicht, da MacGuyver ja wohl nicht DER Actionheld war. Dann sind da natürlich noch die Gags, die leider überhaupt nicht zünden, zum größten Teil auf Hauptschulniveau bleiben und mir maximal zweimal ein Lächeln entlocken konnten. Imho eine große, weggeworfene Chance, dass man sich hier nicht ein paar lustige Gadgets ausdachte, welche MacGruber basteln könnte. Ja, auch wenn MacGyver eigentlich schon 500 JAhre alt ist und im Jahre 2010 eigentlich kaum noch truely einer an MacGyver dachte?!

Naja, whatevs, eigentlich schon zuviel geschrieben.

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10 Cloverfield Lane

Image10 Cloverfield Lane

Eine junge Frau trennt sich von ihrem Freund aus was auch immer für Gründen und fährt wo auch immer hin. Nach einem Autounfall wacht sie in einem Kellerraum auf und stellt fest, dass sie angekettet ist. Ihr Entführer stellt sich ihr als ihr Retter vor. Was stimmt nun?!

Also zu aller erst einmal muss ich sagen, dass ich die Marketing Kampagne ansich wirklich gut fand. Einen Film wie diesen einfach so mir nichts dir nichts zu releasen, mit einem Neuling Director und maximal einem (wenn auch alten) Star im Cast, wäre imho wirklich schwierig gewesen. Der Originaltitel des Scripts war zudem “The Cellar” was imho ziemlich generic klingt und auch der Trailer hätte mir da fast keine Lust gemacht. Ich glaube man kann wirklich sagen, dass es zu 80 % allein dem Titel zuzuschreiben ist, dass (so viele) Leute in den Film gingen. Und das ist gut so. Denn es ist ein verdammt nicer Film und es wäre schade gewesen, wenn ihn sich keiner angeschaut hätte. Und es wäre echt schade gewesen, wenn ein ansich guter Film, von einem langweiligen Marketing dann leider “kaputt” gemacht wird. Soviel erst einmal dazu.

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Richtig nice fand ich die Atmosphäre am Anfang, wie düster er dann doch überraschenderweise ist und man fast schon Bedenken hat nun einen sicken Horrorfilm, zu sehen und das obwohl die Freundin und zwei Kätzchen noch zuschauen. Aber, stellt sich heraus, dass es eher ein etwas düsteres Drama ist, welches sogar kurz lighthearted Momente bietet. Wirklich hervorragend war natürlich John Goodman und wirklich nur okay waren die zwei anderen imho. Da kam von den Schauspielern her wirklich nicht viel rüber außer “wir müssen hier raus. Oh, evtl. doch nicht. Hm doch, müssen raus.”. Also das Basic Gerüst des Filmes. Die Tussi und der Typ waren okay, aber wenn 3 Leute in einem Keller eingesperrt sind aus egal welchen Gründen und der angebliche “Chef” der Truppe (John Goodman) offensichtlich psychologisch ein paar Probleme hat, da erwarte ich dann doch ein wenig mehr Interaktion zwischen den dreien. Das Scrip hätte doch wunderbar dazu eingeladen, sich 2 Stunden Gedanken zu machen, was denn nun Wahr ist, was draußen los sein könnte und John Goodman hätte sicher viel spaß daran gehabt es den zweien zu erklären. Das Ende hätte dann dennoch gepasst.

Ach das Ende. Dazu muss ich ja auch sagen, dass ich es ein wenig übertrieben fand und es mir leider den Spaß im Endeffekt doch ein wenig milderte. Es war fast ein wenig enttäuschend. Ich fand ansich super, dass beide Möglichkeiten des Filmes (Ist der Entführer Psycho? Oder hat er recht und draußen gab es einen Angriff?) einfach statt fanden, da man sich diese Frage ja unweigerlich stellt und das imho der große Twist ist. Da hätte es doch gereicht, wenn die Tussi rausgeht, feststellt, dass truely alle tot sind und dann einfach Credits. Was mit der Tussi passiert? Aber nein, leider muss die Tussi ja noch fett zum Actionheld werden und dann sogar noch weitere Überlebende retten, etc. pp. Klar, es wird in ihrem Charakter kurz erwähnt, dass sie “nicht mehr wegrennen will”, aber sorry, es ist trotz allem dann ein wenig zu übertrieben. Dennoch, alles davor war spannend inszeniert, gut gemacht und spannend anzusehen.

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Mr. Robot – Season 1

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Mr. Robot – Season 1

Puh, also endlich mal geschaut und wtf. Es ist ja truely hurengeil. Also um ganz ehrlich zu sein, expectete ich das nicht so sehr. Ich expectete eher eine Art TV Show im Stile von… hm… CSI oder so? Schwer zu erklären, aber naja, ein Typ der hacked und damit die Welt retten will, das kann ja nur cheezy werden. Aber nein, wurde es nicht. Überraschend düster und dramatisch ist es. Überraschend hurengeil und interessant. Und das Hacken ist dabei überraschend nice untergebracht. Es wird nie zuviel, nie zu unrealistisch, nie zu cheezy, nie zu lame. Es ist einfach der perfekte Mix und als TV Show ansich ist es einfach eine super spannende und vor allem geil gefilmte Serie. Die Kameraeinstellungen sind sehr oft mal hurengeil und allein wie die Credits jedesmal am Anfang auftauchen, also… allein das ist irgendwie schon hurengeil gemaked.

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Aber tjopes, von besonderer Bedeutung sind natürlich die Charaktere und da lässt sich Mr. Robot natürlich auch nicht lumpen. Der Hauptdarsteller Rami Malek ist perfectly awkward als Hacker, developed sich im Laufe der Show aber noch zu einem Sicko, bei dem man mit fast allem rechnen muss. Auch besonders geil ist Martin Wallström als Tyrell Wellick. Er ist einfach der perfekte Mix aus Sleazebal und Psychopath und manchmal muss man echt Angst vor ihm haben. Besonders nice finde ich, dass er einfach Schwedisch mit seiner – überaus geilen – Frau redet. Seine Frau, Darstellerin Stephanie Corneliussen (ein Model mit Degree in Grafikdesign xD?!) ist ja auch einfach mindestens ebenso Psycho und huhuhurengeil. Ich glaube von ihr dürfen wir auch noch ein paar sehr sicke Szenen erwarten in Season 2. Naja, whatevs… der ganze Cast ist einfach irgendwie geil und es bedarf kaum Gewöhnungszeit oder dergleichen. Man ist einfach nach Episode 1 direkt drin, weiß um was es geht und will nun einfach sehen, was als nächstes passiert, etc. Nicht wie z. B. bei The Expanse, wo ich selbst nach Episode 3 noch nicht so truely checkte, was abgeht.

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Ganz kurz muss ich noch die Musikauswahl der Serie hervorheben. Also die Serieneigenen Tracks sind hurensick düster und geil und createn einfach eine nice Atmosphäre, die ich wie schon gesagt, so überhaupt nicht mit einem “Typ ist Hacker” TV-Drama assoziiert hätte. Dazu kommen random nice Popsongs oder klassische Tracks, ähnlich wie bei Tarantinofilmen, was Sheeshor erst kürzlich ansprach. Das einzige, was ich teilweise ein wenig komisch fand ist die böse E-Corp ansich. Also das Logo (ein Dell “E”?!) auf den TFTs, Computern, Phone, etc. das wirkt einfach super billig gemacht imho. Überhaupt finde ich es lustig, wie es iirc kaum Brands in der Serie gibt. Alles ist custom made und selbst in der Arcade steht anstatt “Asteroids” einfach “Intergalactic Planetary”?! Auch im Computerladen anstatt eine Mega Drive Verpackung, eine “16-Bit Gaming System!” Packung. Ich frage mich, wieso das so ist. Andere Serien schaffen das ja auch, real life Dinge zu includen. Evtl. aber wollen sie auch truely subtle eine “eigene Welt” createn. Ka. Ansonsten Mr. Robot ist einfach truely rather perfekt und hier hat’s ja eh schon fast jeder gesehen. Sehr gut. Waiten wir auf Season 2.

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Better Call Saul – Season 2

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Better Call Saul – Season 2

Also tjo, was soll man dazu noch sagen. Wer Breaking Bad sah, der kennt auch den Anwalt Saul Goodman, aka Jimmy McGill, welcher Walther bei seinen krummen Methgeschäften unterstützt. Wer allerdings nur Breaking Bad sah, der kennt nur die halbe Wahrheit um Jimmy. Den Rest sieht man in seiner eigenen TV Serie und man ey… es ist einfach hurengeil. In fast allen Bereichen erreicht die Serie Breaking Bad Niveau, vor allem was Atmosphäre, Charaktere und Spannung angeht. Aber so truely impressive ist einfach, wie Jimmy gehandhabt wird. Man sieht nun endlich, wieso er so wurde, wie er in Breaking Bad war und es ist eine gleichzeitig tragische und lustige Geschichte. Mehr Tragik eigentlich, aber die Lacher kommen auch hier nicht zu kurz. Dabei sind es keine gewollten Lacher wie lamer Slapstick oder lustig geschriebene Lines, es ist einfach die Art von Jimmy und die Effekte, welche sie auf seine Umwelt hat.

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Der Rest des Casts hat allerdings auch jede Menge zu bieten. Dass der Herr Ehrmantraut noch eine größere Rolle spielen wird und auch jede Menge emotionales Gepäck mit sich herumschleppt, ist ja eh irgendwie klar. Viel überraschender war für mich die Rolle der Kim Wexler, die in Season 2 noch etwas mehr Tiefe bekam. Ich bin gespannt, was da noch an’s Tageslicht kommt.

Nun denn, wem Breaking Bad schon gefiel, der sollte in jedem Falle auch hier mal einen Blick reinwerfen, da die beiden Shows sich – natürlich – sehr ähneln und vor allem gibt’s hier 110 % Jimmy McGill, was ja überhaupt super geil ist.

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The Expanse

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THE EXPANSE – Staffel 1

Also tjo, ich love ja Science-Fiction. Weiß gar nicht so genau warum, aber mich turnen halt Raumschiffe immer fett an und am besten ist Sci-Fi wenn er tiefgründigere Fragen stellt oder interessante “Was wäre wenn”-Szenarios präsentiert. So schaute ich mir also natürlich gleich “The Expanse” an, Scyfys neuste Science-Fiction Serie basierend auf dem Roman “Leviathan Wakes” von James S. A. Corey, aka einem Autorenduo unter diesem Namen. Irgendwie geht es in dem Buch und in der Serie um eine vermisste Person, deren Verschwinden und die damit zusammenhängenden Ermittlungen eines Polizeibeamten irgendetwas großes, gefährliches zu Tage bringen werden. Eine Verschwörung? Ein bevorstehender Krieg? Eine neue Wunderwaffe? Neue Aliens? Ich weiß es selbst nicht so genau, denn die Serie war leider ein bisschen scheiße.

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Bis Episode 3 tat ich mich schwer überhaupt etwas zu folgen, da man mit einer wahnsinns Geschwindigkeit in die Welt von “The Expanse” geworfen wird, dass einem schwindelig wird. Man sieht von Beginn an gleichzeitig drei Handlungsstränge und muss direkt mind. 10 Personen im Gedächtnis behalten und später zuordnen, was natürlich gar nicht so einfach ist, wenn man nicht einmal weiß, um was es genau geht oder gehen soll. So tat ich mich also sehr, sehr schwer in die Serie reinzukommen und dieses lame Gefühl blieb dann auch leider bis zum Staffelende bestehen. Ich bin mir nun nicht sicher, ob ich die Serie noch weiter verfolgen werde. Ansich schade, denn die CGI, die Sets und generell die Atmosphäre konnten wirklich überzeugen. Gerne hätte ich wieder eine gescheite Sci-Fi Serie gebinged, aber tjopes, leider ist das alles nix für mich gewesen. Schade.

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Enter the Gungeon

Enter the Gungeon – Dodge Roll – Devolver Digital (PC)

Enter the Gungeon ist ein Top-Down Bullet Hell Roguelike mit zufallsgenerierten Dungeons, ganz ähnlich wie bei The Binding of Isaac und Nuclear Throne, nur ist Enter the Gungeon leider nicht so gut wie die beiden anderen. So ballert man sich relativ stumpf durch die einzelnen Etagen auf dem Weg nach unten, wobei jede Etage ein Level abschließt, an dessen Ende jeweils ein zufälliger Boss auf einen wartet. Hauptpunkt dabei ist die fehlende Motivation durch fehlende Abwechslung, denn im Grunde hat man nach einer Etage Gameplay so ziemlich alles gesehen, was das Spiel bietet.

Dabei hat Enter the Gungeon eigentlich hurenviel Shit, und damit meine ich ungefähr 34534589685635 Waffen und 546745967456ß3459 aktive und passive Items. Problem ist, dass man das ganze auf ca. 10 Waffen und 20 Items hätten runterbrechen können und es wäre am Ende ein durchaus vergleichbares Spiel dabei rausgekommen. So macht auch das Öffnen der Kisten, die beim Erkunden des Dungeon gefunden wrden können, wenig bis gar keinen Spaß, da man Waffen findet, die sich teilweise wirklich minimal unterscheiden. Beispiel: Es gibt eine Shotgun und eine Void Shotgun. Unterschied: Die Void Shotgun schießt etwas mehr Projektile, dafür weniger weit. Die Entscheidung, welche man nutzt, ist hinfällig, weil sich beide komplett gleich anfühlen. Und zu oft findet man Items, die für das Spielgeschehen kaum relevant sind und wenig hilfreich sind. Motivieren tut das jetzt nopes. Aka garnet. Aka Garnet?

GARNET!?

Ich weiß, Enter the Gungeon ist kein leichtes Spiel aber zu oft passieren chaotische Situationen, in denen man leicht die Hälfte seiner Lebensenergie einbüßt, was hart frustrierend ist. Größtes Problem: Das Nachladen. Die Entwickler Dodge Roll haben das Nachladen wohl als taktisches Element in Enter the Gungeon eingebaut, aber es macht das Gameplay unsinnig langatmig und frustrierend. Die Startwaffe z.B. des Convicts ist ein Revolver, bei dem das Leeren der Waffe genau so lange dauert, wie das Nachladen. Man wird also gezwungen, jede 2 Sekunden schießen nochmal 2 Sekunden zu warten, bis man wieder 2 Sekunden schießen kann, um dann wieder 2 Sekunden zu warten. Und das ist leider beim Großteil der Waffen in EtG so. Alter, lasst mich doch bitte einfach nur ballern!? Wo ist das Problem!?

Zwar gibt es eine Dodge Roll (HAHA, GET IT? DIE ENTWICKLER HEISSEN AUCH DODGE ROLL UND DIE DODGE ROLL IST EIN ZENTRALES GAMEPLAYELEMENT IN ENTER THE GUNGEON HAHAHAHHAHAHAAAAA! … Oh mann, ey.) , mit der man zwar einzelnen Schüssen ausweichen kann, die irgendwie aber oft mehr schadet als hilft? Man weicht einem Schuss aus und wird dann aber von einem weiteren getroffen, weil man nur in der ersten Hälfte der Roll unverwundbar ist. Und so springt man fröhlich in Gegnerschüsse rein, ohne es zu wollen. Ich packe dann gerne meine Skills als geübter Bullet Hell-Fanatiker aus und weiche einfach ohne Roll aus, was IMO viel besser funktioniert. Danke, Dodge Roll (GET IT?! HAHAHAHAH!).

Najopes, und sonst? Ich hab mir jetzt die Subquests nicht mehr angeguckt, weil ich auch einfach keinen Bock mehr hatte. So. Ist mir egal. Es sieht aber echt nice aus. Das Design ist top. Maike meinte, es wäre 3D, was ich richtig geil finde! Leider ist die Musik richtig scheiße. Keine Ahnung, was die Leute daran finden, aber für mich ist es nur langweiliges, shittiges Gedudel, was dudelt. Und mehr dudelt. Nuclear Throne ist da mit seinem oberfetten OST so viel weiter vorne. Apropos Nuclear Throne: Wenn ihr was WIRKLICH gutes und motivierendes und trotzdem beinhartes spielen wollt: Fucking Nuclear Throne, Bitches! Nuclear Throne hat geile Upgrades, man kann taktisch vorgehen, man kriegt viel mehr und bessere und abwechslungsreichere Waffen, man kann seinen Character unterschiedlich und auf völlig eigene Weise skillen, es ist einfach so unglaublich viel BESSER!

Sorry, Enter the Gungeon. Ich dachte du wärst gut. Ich meine, du siehst gut aus, aber da drunter ist leider nicht viel, was man anfassen könnte.

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Three Trapped Tigers – Silent Earthling

Three Trapped Tigers - Silent Earthling

Was Three Trapped Tigers auf Silent Earthling für Wände aufbauen, kann man nicht wirklich in Worte fassen. Es ist ein sich abwechselndes Feuer aus Farben und Explosionen und fetten Gitarrenriffs und noch fetteren Melodien und noch noch fetteren Schlagzeugkurven und meine Fresse, so viel Spaß hatte ich mit einer Platte schon lange nicht mehr! Fucking hell, ey. Das ganze klingt irgendwie verteufelt nach Animals As Leaders, mit dem Unterschied, dass Animals As Leaders ihre Wände mit Kraft und Gewalt aufbauen. Die Tigers setzen da mehr auf Finesse und Präzision und Detailreichtum. Beides bringt gleichermaßen viel Spaß, aber Silent Earthling bietet nochmal doppelt so viel Sound und Abwechslung und viel viel breites Grinsen in meinem Gesicht.

Three Trapped Tigers haben ein unglaubliches Gespür für Melodie und Sampleauswahl um dem Sound eine unmißverständliche Größe zu verleihen, die nicht nur aus dieser Kombination aus Synths und bretthartem Gitarrenrock kommen muss, aber so gut zusammenpasst, dass man sich fragt, ob vorher noch keiner auf diese Idee gekommen ist, oder ob Three Trapped Tigers einfach in ihrem Job so gut sind, dass das hier einfach besser klingt, als bei allen anderen. Das ist gleichzeitig so funky, als käme es straight aus den 70ern, so AESTHETIC, als käme es straight aus den 80ern, so voller Energie, als käme es straight aus den 90ern und so 2030, dass deine Mudder es wahrscheinlich nicht mehr erleben wird.

Dazu kommt, dass die Platte neben ihren absolut fantastisch aufgebauten Songs, die dickste Produktion bietet, die man möglicherweise in diesem Frühjahr 2016 finden wird. Ich weine jetzt noch der Blut Aus Nord 777-Trilogie hinterher, die unter einer wirklich flachen und eher amateurhaften Produktion litt (und die durch eine bessere Produktion noch so viel geiler gewesen wäre?), was aber wohl die ganze Black Metal Geschichte mit sich bringt. Darf halt eben nicht ZU gut klingen, sonst ist man nicht mehr true. Oder so. Keine Ahnung. Three Trapped Tigers halten sich zum Glück in anderen Sphären auf, und so können sie aus ihren Instrumenten noch das allerletzte an Sound rauskitzeln, was gerade noch in die Frequenzen passt. Man kann das Album wirklich weit nach oben ziehen. Weit weit nach oben. Da rauscht nix, da kratzt nix; das klingt, als ob man mit seinen Fingerspitzen über den Körper von Sara Jean Underwood streicht.

Einziges Manko dieser Flut ist, dass man teilweise Probleme hat, übergeordnete Strukturen zu erkennen, die für so ein monumentales Instrumentalalbum irgendwo schon ganz wichtig wären, damit man sich an irgendwas festhalten kann, um nicht komplett weggeblasen zu werden. Aber Silent Earthling bietet zum Glück genug Platz zum Durchatmen. Vor allem zum Ende hin. Ich kann es im Grunde kaum glauben, dass das erst deren zweites Album ist, weil es so ausgereift klingt, als ob die Jungs schon 30 Jahre Musik machen würden.

Ich halte das Teil für eines der besten Alben dieses Jahr. Was für ein Brett! Hilfe!

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