Storks

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Storks

Die Storche bringen die Babies, das weiß jedes Kind. Doch eines Tages, da liefern sie lieber iPhones und iPads, denn die sind einfacher zu handlen als Babies. Durch einen dummen Zufall wird die stillgelegte Baby World doch wieder aktiviert und es muss ein Baby geliefert werden. Und dann macht sich ein Storch halt auf den Weg, bevor sein Boss es herausfindet und die Beförderung gefährdet ist. HILARITY ENSUES!

Aka, was ist denn hier passiert. Während “The Lego Movie” ja in der Tat einfach super war, so kann Storks absolut nicht überzeugen. Die Gags fallen alle flach auf die Schnauze, es gibt ein paar höchst merkwürdige Momente, die wohl eher an die Eltern gerichtet sind, aber irgendwie fehlplatziert rüber kamen und Storymäßig kann der Film auch nicht wirklich überzeugen. Hier wäre mit dem Thema “Was ist Familie eigentlich” wesentlich mehr drin gewesen, vor allem was die Diversity der Kinder da angeht, etc. Aber fast schon super oldschool wird einem hier vermittelt: Menschen gehören zu Menschen und eine Familie ist Mann, Frau und Kind, basta. Optisch sah es ganz okay aus, aber nichtmal da gab es besonders tolles zu sehen. Also tjopes. Sehr tjopes einfach.

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Lost River

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Lost River

Bone (xD?) lebt mit seinem kleineren Bruder und seiner alleinerziehenden Mutter in einem verlassenen Örtchen irgendwo in Amerika. Arbeit gibt es keine mehr und wer es sich leisten kann ist schon lange weggezogen. Bone würde auch gerne weg, aber er kriegt seine Karre nicht mehr zum Laufen und ohne das nötige Kleingeld, ist es schwer an Ersatzteile zu kommen. Währenddessen bangt auch die Mutter um die Zukunft der Kleinfamilie, denn mit den Raten für das Haus ist sie schon 3 Monate im Rückstand. Da bietet ihr ihr Bänker einen “Job” an…

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Tjopes, Ryan Goslings Regiedebut, welches auf dem Cannes Filmfestvial ausgebuht wurde. xD? Ka, die Inhaltsangabe liest sich auch eher wie ein “langweiliges” Drama um die arme, arme Familie, etc. pp. Deswegen schaute ich mir den Film so lange nicht an, obwohl ich ihn schon seit längerem im Auge hatte. Das ist schade, denn der Film ist alles andere als langweilig oder “nur” ein Drama. Von Anfang an schaffte es Ryan Gosling – vor allem mit Hilfe des tollen Soundtracks und der Kamera – eine “komische” und teilweise bedrückende Atmosphäre zu erzeugen. Spätestens, wenn “Bully” auftaucht, weiß man, dass es hier nicht ganz normal zugehen wird. Bully liebt es z. B. Lippen abzuschneiden. Und wenn die Mutter vor ihrem neuen Arbeitsplatz (siehe Screenshot) steht, dann weiß man auch, dass das nicht einfach ein normales Angestelltenverhältnis ist.

In vielen Reviews heißt es, dass der Film nichts zu sagen hat und “uneven” im Tone ist. Jo, könnte man sagen, aber sorry, er hat mich keine Sekunde gelangweilt und dreht gegen Ende dann so richtig schön auf, dass man mit einem “guten Gefühl” zurückbleibt. xD Es passieren einfach viele interessante und weirde Sachen, die vielleicht nicht so ganz zusammen passen, aber ich persönlich habe da schon weitaus schlimmeres gesehen.

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Dante’s Peak

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Dante’s Peak

Harry Dalton (Pierce Brosnan) ist Geologe und wird auf eine kleine Exkursion zum kleinen Örtchen Dante’s Peak geschickt, um seismische Aktivität zu untersuchen. Er stellt schnell fest, dass der Namensgebende “Dante’s Peak” – ein schlafender Vulkan – Anzeichen dafür gibt, in naher Zeit auszubrechen. Er will den kleinen Ort warnen, doch davon wird ihm von seinem Boss schnell abgeraten. Man will die Bevölkerung nicht unnötig in Panik versetzen. Wenn man schon mehr als einen Disaster Movie gesehen hat, dann weiß man natürlich, wie die Story weiter geht.

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Natürlich will keiner auf die Warnungen Pierce Brosnans hören und der Vulkan bricht dann aus, alle fliehen, Chaos, Asche, etc. pp. Ja, die Story ist 08/15 und fast möchte man sagen, dass die Inszenierung ebenso 08/15 ist. Hier wird ein Hollywoodklischee nach dem anderen abgearbeitet aber – na sowas – der Film unterhält dennoch. Pierce Brosnan und Linda Hamilton geben ein gutes Paar ab, direkt zu Beginn des Filmes liegt ein ordentliches Tempo vor und der Film füttert uns mit ganz coolen Szenen an, wie den gekochten Leichen in der Therme. Es wird auch truely nicht viel Zeit verloren und schon gibt es die ersten einstürzenden Straßen, Gebäude, etc. Wunderbar!

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Und genau dann spielt der Film nämlich seine volle Stärke aus. Die Spezialeffekte. Ooooaaahhh! Auch wenn für 1997 schon hier und da ordentlich digital retuschiert wurde, so sind die wichtigen Effekte – Feuer, Asche, Explosionen, einstürzende Häuser, Brücken, Straßen, etc. – allesamt oldschool practical effects und sehen selbst in HD noch ziemlich, ziemlich gut aus. Die späten Neunziger waren wirklich die Jahre des letzten Aufbäumens praktischer Effekte und stellt mit Filmen wie Jurassic Park, Starship Troopers, True Lies und eben Dante’s Peak die creme de la creme der Visual Effects dar. Bis auf ein paar wenige Ausnahmen kann Dante’s Peak optisch vollends überzeugen und selbst wenn es rein storytechnisch keinerlei Überraschungen gibt, so freut man sich auf jeden neuen Effektshot. Kann man sich heutzutage truely noch anschauen.

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The Black Hole

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The Black Hole

Die Crew der Palomino findet auf ihrer Forschungsreise ein schwarzes Loch. Direkt neben dem schwarzen Loch parkt ein anderes Raumschiff, die Cygnus. Eigentlich vor 20 Jahren verschollen und nie wieder zur Erde zurückgekehrt, parkt die Cygnus nun unmöglich nahe am schwarzen Loch. Die Crew der Palomino versucht herauszufinden, was da vor sich geht.

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Tjo, Disneys Versuch aus dem Jahre 1979 einen neuen Star Wars zu kreieren. Dafür hatte man ein recht hohes Budget, sowie top Schauspieler aufgefahren. Leider wurde dabei die Story vergessen, denn sobald die Crew auf der Cygnus ankommt passiert eigentlich kaum noch etwas. Maximilian Schell labert die ganze Zeit in Rätseln und die Crew der Palomino hat ungefähr soviel Ausdruckskraft bzw. Charakter wie eine Packung “Ja!”-Magermilch aus dem Aldi. Aus heutiger Sicht ist es echt etwas verwunderlich und erschreckend wie holzig sich die Schauspieler im Film bewegen und sprechen. Das können dann nicht einmal die Special Effects mehr retten, die ich persönlich jetzt gar nicht sooo gelungen finde für 1979. Sicher, alles ist schön bunt und es gibt viele Effekte, aber verglichen mit Star Wars kann The Black Hole einpacken imho. Vor allem da das Design des Filmes einfach… schlecht ist. Die Roboter Vincent und Bob sehen aus wie schlechtes Plastikspielzeug aus China und der böse Roboter Maximilian (xD?) kann auch nicht überzeugen. Die Raumschiffdesigns sehen aus wie zusammengewürfelter Sperrmüll und die “Stormtrooper” des Filmes sind einfach Darth Vader Kopien in Rot und ohne Umhang. Unfassbar einfach, wie so ein hässliches Design bei einem derart großen Budget zustande kommen kann. Einen Pimmel gibt es dann doch noch für einen recht coolen Shot (siehe Screenshot) aber ansonsten ist echt angeraten, einen großen Bogen um den Film zu machen. Langeweile hoch 10.

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Sicario

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Sicario

Drogenfahnderin Kate Macer (Emily Blunt) arbeitet für das FBI in Arizona und wird für eine Zusammenarbeit mit dem CIA vorgeschlagen. Zusammen mit Matt Graver (Josh Brolin) und dem mysteriösen Alejandro Gillick (Benicio Del Toro) wollen sie in Mexico genug “Noise” machen, um Manuel Diaz aus seinem Versteck zu locken und sie zum hauptverantwortlichen Drogenbaron zu führen. Die Grenze zu Mexiko ist dabei nicht die einzige, die überschritten wird.

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Hatte ja von dem Film schon gehört, als er raus kam, aber das Thema hat mich truely nicht so sehr interessiert. Habe ihn mir jetzt dann doch mal angeschaut, ganz einfach weil er von Denis Villeneuve ist und es scheint, dass man mit dem im Moment nichts falsch machen kann. Und tjoa ey, also allein wie der Film anfängt, macht klar, dass es nicht einfach nur ein ein normaler Drogenthriller ist. Storytechnisch passiert ansich nicht wirklich viel, aber die Aufmachung des Filmes ist hier echt gelungen. Es entsteht von Anfang an eine dunkle, mysteriöse, beängstigende Stimmung, die auch den ganzen Film über kaum mehr nach lässt. Cinematographie und Soundtrack arbeiten hier auf höchstem Level. Einfach wunderbar. Emily Blunt ist ebenso wunderbar und wird eigentlich nur von Benicio Del Toro übertroffen. Alles in allem hätte ich mir storymäßig noch etwas mehr “Pfiff” gewünscht, aber wie es präsentiert wird, ist halt echt… also baha.

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Four Lions

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Four Lions

Vier junge, radikalisierte Moslems aus England planen Selbstmordattentate. Das passende Zubehör zum Bombenbasteln haben sie schon gekauft nur leider fehlt es allen ein bisschen an… Grips.

Four Lions ist eine sehr schwarze Komödie über Jihadisten und ihren Versuch, für den Jihad zu sterben. Zu Beginn des Filmes brauchte ich truely erst einmal ein bisschen, um das zu verdauen. Denn der Humor ist trocken. Sehr trocken. xD Aber man kommt dann irgendwie schnell rein und kann nicht anders, als über die Typen zu lachen. Interessant dabei ist vor allem Bruder Omar, der ansich eigentlich nicht dumm ist und vor allem ein absolut normales und schönes Familienleben führt mit einem Sohn und einer hübschen Frau. Dennoch glaubt er so eisern an die Idee des Jihads und erzählt seinem Sohn eine etwas abgewandelte Lion King Geschichte und die Frau supported ihn vor allem einfach voll, als wäre es das Normalste der Welt. xD? Vor der Polizei macht der Film auch keinen Halt und richtig gut wird es am Schluss, wenn die Jihadisten nach und nach in die Luft fliegen.

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Bad Santa

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Willie spielt zusammen mit seinem kleinwüchsigen Kollgen Marcus an Weihnachten immer den Weihnachtsmann in Shopping Malls. Die Kinder freuts und Willie… naja, der kotzt nur noch. Also literally. Er trinkt 24/7, pisst sich manchmal auch in die Hose auf Arbeit und Kinder kann er eigentlich auch nicht ab. Einzig die Kohle lässt ihn jedes Weihnachtsfest wieder als Weihnachtsmann antreten. Denn pünktlich am Heiligabend räumt er den Safe der Shopping Malls aus. Alle Jahre wieder.

Also baha ey, das Poster ist einfach der letzte Dreck, denn irgendwie sieht jedes “Bad Santa” Poster nach einem “Ach wie hilarious, ein böser Mann, der den Weihnachtsmann spielt, LOLZ!” Film aus. Und das ist Bad Santa nur bedingt. Viel mehr geht es darum, Billy Bob Thornton als absolut widerwärtigen Typen zuzuschauen, wie er säuft, bumst, kotzt und sich vor allem in dem Haus des fetten Jungen breit macht. xD Der Humor ist einfach wundervoll trocken und rücksichtslos und selbst vor dem fetten Kind wird eigentlich kaum Halt gemacht. Mit Weihnachten hat der Film fast nur am Rande zu tun und man sollte den Film auch nicht mit seiner Familie schauen. Einfach herrlich.

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ARQ

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ARQ

Renton wacht auf und sofort stürmen maskierte Typen in sein Schlafzimmer und fesseln ihn an einen Stuhl. Sie wollen seine Kohle und als er sich wehrt – peng. Tot. Er wacht wieder auf. Und erinnert sich an alles. Wieder stürmen die Typen in sein Zimmer und wieder fesseln sie ihn. Er erlebt den gleichen Moment zum zweiten mal. Und zum dritten und vierten. Er hängt in einem Loop fest.

Also tjopes, basically Groundhog Day oder Edge Of Tomorrow mal wieder, aber wirklich gut gemacht und interessant gestaltet. Es ist ein direct 2 Netflix Film und dementsprechend ziemlich “klein” (der Komplette Film spielt basically in einem Haus mit ein paar Zimmern) was Bombast oder Scale angeht. Ein Edge Of Tomorrow darf man hier nicht erwarten. Irgendwie sitzt der Film zwischen Primer und Edge Of Tomorrow. Das schöne daran ist, dass die Story ständig zu überraschen weiß und kaum denkt man, man hat herausgefunden, wie der Typ aus dem Loop herauskommen könnte, gibt es eine neue Wendung. Schauspieler machen ihre Sache gut, aber so truely herausstechen tut keiner. Die Zeitmaschine und ihre Möglichkeiten stehen hier klar im Vordergrund. “Nur” 3 Pimmel gibt es, weil der Film sich gegen Ende dann ein klein wenig zieht und etwas kürzer hätte sein können.

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Stand By Me

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Stand By Me

Gordie, Chris und Teddy sind best Buddys und rauchen gerade in ihrem Baumhaus, als der vierte der Bande – Vern – dazu kommt und sie fragt: “Do you want to see a dead body?”. Aufgeregt erzählt er davon, wie er zufällig ein Gespräch mithörte und nun weiß, wo der seit längerem verschollene Ray Brower liegt. Die vier wittern Fame und Glory und machen sich auf ein Abenteuer.

Jo, also einfach ein Klassiker. Seit langem endlich mal wieder geschaut und was soll man dazu noch sagen. Ein nahezu perfekter Film mit absolut perfekten Kinderdarstellern und filmisch vermutlich die beste Stephen King Umsetzung. Auf dem Weg lernen wir die Jungs und ihre Probleme kennen, sehen ihnen beim Streiten zu und fühlen mit, wenn sie nicht so recht wissen, was sie mit ihrem Leben anstellen sollen. Dazwischen gibt es immer wieder große Klassiker wie der Zug auf der Brücke, die Blutegel oder der Kuchenesswettbewerb. Hier stimmt einfach alles, der perfekte Abenteuerfilm für Jung und Alt.

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Und wtf, kennt ihr Rob Reiner? Das ist der Regisseur und baha, ey. Was hatte er denn bitte für eine Winning Streak damals? Hier mal seine ersten 5 Filme:

1984 – This Is Spinal Tap
1985 – The Sure Thing
1986 – Stand by Me
1987 – The Princess Bride
1989 – When Harry Met Sally…
1990 – Misery
1992 – A Few Good Men
(…)

Alles wirklich gelungene Filme (The Sure Thing kenne ich jetzt nopes, aber bekam auch critical acclaim) die nicht nur die Kritiker begeisterten, sondern auch an den Kinokassen ordentlich Kohle machten. Tja und danach nur noch Box Office und Critical Flops, also wtf ist denn mit ihm passiert? xD Echt bisschen weird und schade fast.

The Neon Demon

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The Neon Demon

Elle Fanning ist gerade mal 16 und will in LA ihre Modelkarriere in Gang bringen. Kaum angekommen fliegen ihr die Jobs regelrecht zu. Sie hat einfach “das gewisse Etwas”. Das zieht natürlich den Neid anderer Models auf sich.

Ich mag Nicolas Winding Refn ja eigentlich, aber sorry, das war einfach ein langweiliges Borefest. Storymäßig passiert einfach fast gar nichts im Film, außer das, was ich oben beschrieben habe und die einzigen sehenswerten Szenen kommen in den letzten 15 Minuten. Dabei ist der Film auch leider alles andere als subtil, was seine Kritik an der Modewelt angeht. Und btw, ich hasse ja die Modewelt. Ich hasse Designer mit ihrem dummen Gehabe, ich hasse deren Mode, ich hasse Models (auch mit ihrem dummen Gehabe andauernd) und basically alles, was damit zusammen hängt. Evtl. hat der Film mich deswegen nicht angesprochen. Da halfen nicht einmal die tollen Bilder.

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