Re-Cycle

Re-Cycle

Buchautorin Ting-Yan ist eine erfolgreiche Schriftstellerin, die gerade an ihrem dritten Buch arbeitet mit dem Namen “Re-Cycle”. Als sie das Buch zu schreiben beginnt, bemerkt sie, dass ihr alles was sie aufschreibt selbst passiert. Nach einer Reihe seltsamer Ereignisse in ihrer Wohnung landet sie tatsächlich in einer komplett fremdartigen Welt.

Re-Cycle hätte das beste Horrordrama des neuen Jahrtausends werden können: Mit superdicken Bildern, einer großartigen Storyidee, tollen Schauspielern, aber vor allem eins: Einer ziemlich nachdenklich stimmenden Aussage. Was der Film letztendlich bloß besitzt sind die superdicken Bilder. Aber, und jetzt kommt’s: Ich kann die meist vernichtenden Kritiken trotzdem nicht ganz verstehen. Wie bei Silent Hill schon reichen eigentlich allein schon die Bilder aus, um die Story voranzutreiben.

Die Idee ist natürlich die: In der “Re-Cycle” Welt landen alle Gegenstände, Lebewesen und Gedanken die die Menschen vergessen oder verlassen haben. Es ist der Schrottplatz der weggeworfenen Spielsachen aus der Kinderzeit, der Toten, die längst vergessen wurden aber auch derjenigen, die nie eine Chance hatten zu leben. Das verworfene Manuskript zum Bestseller landet hier ebenso wie deine Großmutter.

Die Pang Brothers hätten dem Film eine echte kraftvolle Aussage verleihen können, die den Bildern gerecht wird. Leider verbringen sie den Großteil des Films damit, Hauptdarstellerin Angelica Lee (deren emotionales Spektrum sich meist auf einen “Verwundert und schockiert von links nach rechts schauen”-Blick beschränkt) von einer abgefahrenen Szene zur nächsten zu jagen. Das hat beinahe Videospielcharakter und wird manchmal echt trivial blöde (“Passiere diese Brücke mit angehaltener Luft!”), doch die Bilder, wie ihr vielleicht erahnen könnt, machen beinahe alles wett. Was hier aufgetischt wird ist der reine Hammer – nicht nur aus technischer Sicht – die Spezialeffekte machen neuen Hollywoodblockbustern locker Konkurrenz – sondern vorallem auch aus kreativer. Stets fragt man sich, welche sicken Einfälle die Pang Brothers als nächstes auf die Bildfläche treten, und da wird man nicht nur einmal seine Kinnlade wieder in die Ausgangsposition zurückbewegen müssen.

Es wird kaum erklärt, was da eigentlich geschieht, man kann sich darauf rausreden, dass es dem Film die Mystik bewahrt und Fragen absichtlich offen lässt, aber vermutlich haben sich die Drehbuchautoren einfach darauf verlassen, dass die Bilder den Zuschauer flashen. Ja, die Story ist dünn, und es ist echt sehr, sehr ärgerlich darüber nachzudenken wieviel mehr man daraus hätte machen können…
Aber was soll’s. Die Pang Brothers machen dennoch ein paar nette moralische Andeutungen und drücken auch ein paar Mal auf die Tränendrüse (und die Grenze zum Kitsch ist nicht weit); sie inszenieren den Film mit tollen Kamerafahrten, dazu gibt es nice Musik und perfektes Sounddesign. Überraschenderweise ist dann sogar das Ende eine ziemlich interpretationsabhängige Angelegenheit, was ich eigentlich gar nicht mehr erwartet hätte.

Wenn man bedenkt, dass ich im Hinblick auf die im Internet verfügbaren Rezensionen einen noch viel seichteren Film erwartet habe, bin ich jedoch mehr als zufrieden. Re-Cycle besticht durch seine Bilder, ist sich unsicher, ob er eigentlich mehr als nur das tun will (und schön wäre es gewesen). Da muss man für sich selbst entscheiden, ob einem die magere Story als Vorwand für die Visuals ausreicht.
Für mich steht fest: In Sachen Unterhaltungsfilm gibt es dieses Jahr vermutlich nichts geileres aus Asien. Nichts.

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Throwdown

Throwdown Hong Kong 2004

Eigentlich habe ich dem hervorragenden Review unseres renommierten Filmkritikers N. Werner nichts mehr hinzuzufügen. Aber ich fühle mich Herrn To Schuldig, doch noch etwas zu schreiben, wenn er sich schon die Mühe macht und so einen hurengeilen Film aus dem Arm schüttelt.

Herr Werner beschrieb die Grundstimmung von Throwdown sehr passend: Um Judo an sich geht es in dem Film nichtmal. Sondern mehr…um das Leben selbst. Wie der versoffene Loser und einstiger Judochamp Sze To (Louis Koo) aus seiner Apathie aufwacht und wieder lernt zu leben. Warum er zu diesem Wrack wurde, wird nie klar. Es ist auch völlig egal. Nicht um den Fall geht es, sondern um das Aufstehen, sozusagen.
Dabei sind die Kampfszenen an sich auch nicht ohne. Nur ein Johnnie To schafft es, die chaotische Homoerotik eines Judomatches ästhetisch ansprechend und cool aussehen zu lassen. Auch sonst immer wieder fabelhafte Bildkompositionen. Dieser Film sieht einfach hurengeil aus. Er ist cinematographische Perfektion.

Ein weiteres To-Trademark sind immer wieder die ein oder zwei besonders originellen Szenen in jedem Film. In Breaking News war es das komplett ohne Schnitte auskommende, mehrere Minuten dauernde Anfangsshootout. Hier ist es die Szene in der Bar, in der jeder Charakter mit einem Bekannten an unterschiedlichen Tischen redet, wobei alle Einzelgespräche ineinander geschnitten sind. Für den Zuschauer konfus, merkt man erst bei mehrmaligem Anschauen wie genial diese Szene eigentlich konzipiert ist.

Und dann eben noch die anderen “kleinen” Dinge die den unglaublichen Charme von Throwdown versprühen, sei es die Luftballon-Szene oder der immer präsente, augenzwinkernde Humor. Dazu noch der grandiose Soundtrack und herauskommt einer von Tos besten Filmen. Ich muss mich selbst dafür schlagen, dass ich diesen Film so lange hinten angestellt habe.

Nicht jeder wird mit den oft sehr abgehoben wirkenden Dialogen bzw. dem generellen Thema des Filmes klarkommen, aber wer sich darauf einlässt, den erwartet ein unvergleichliches Erlebnis, dass am Ende nur noch ein Lächeln auf dem Gesicht zurücklässt. Hier muss ich mal das Review von LoveHKFilm zitieren, welches den Charakter von Throwdown super auf den Punkt bringt: Throwdown is not an action film, nor a comedy, nor a drama. It’s just a Johnnie To movie. And quite frankly, that’s enough for me.

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Where A Good Man Goes

Where A Good Man Goes Hong Kong 1999

Michael (Lau Ching Wan) ist ehemaliger Gangsterboss, der gerade aus dem Gefängnis entlassen wurde. Er ist sauer auf eine Menge Leute, darunter auch seine Frau, primär, weil sie ihm Geld schulden. Eigentlich nur, um vorübergehend ein Dach über dem Kopf zu haben mietet er sich ein Zimmer im International Inn in Macau, geführt von der Witwe June (Ruby Wong). Der eigentlich sehr griesgrämige Michael beginnt sich, mit June und ihrem Sohn anzufreunden und versucht, ein für alle Mal mit seiner Gangster-Vergangenheit Schluss zu machen. In die Quere kommt ihm dabei vorallem der gemeine Bulle Fat Karl (Lam Suet).

Die Story vom Kriminellen, der auf rechte Pfade zurückzukehren versucht, dabei aber immer wieder von seiner Vergangenheit eingeholt wird, ist alles andere als neu. Johnnie Tos unspektakuläre, bodenständige Umsetzung dieser Idee steht im Gegensatz zu den sonst eher reißerischen Versionen (z.B. Jingle Ma’s “Goodbye Mr Cool”), ist dadurch aber um ein vielfaches authentischer und stimmiger.

To braucht keine tausend Schießereien um von Michael zu erzählen: Lau Ching Wan als cholerischer und einsamer Kerl steht mit seinen spontanen Wutausbrüchen schon mal an der Grenze zum Overacting, doch unterstreicht damit die Entwicklung, die sein Charakter im Laufe des Filmes durchmacht. Warum die eigentlich kühle June immer wieder auf ihn zukommt, obwohl er sich ihr gegenüber die meiste Zeit wie ein Kotzbrocken verhält, ist nie ganz klar – irgendwo in ihm muss sie den guten Kerl sehen, der er ist. Da liegt auch ein kleiner Schwachpunkt des Films, denn der eigentlichen Interaktion zwischen Michael und June hätte etwas mehr Raum nicht geschadet.

In Where A Good Man Goes gibt es keinen tatsächlichen Storyverlauf, der die Charaktere von A zum Ziel B führt. Den Großteil des Filmes sieht man Michael, wie er Geld aufzutreiben versucht, auch, um Junes verschuldetes Inn zu retten. Man sieht von Schicksalsschlägen und Irrtümern gezeichnete Losertypen, die irgendwie im Leben klarkommen müssen, dadurch findet man jeden von ihnen sympathisch und bringt Verständnis auf. Am Ende lernt selbst Arschloch-Cop Fat Karl aus seinen Fehlern.
Tatsächlich ist dieser Film vermutlich der lebensbejahendste im ganzen Milkyway-Programm. Selten kann man in einem To-Film über die Figuren lächeln (die Romcoms mal ausgenommen), und schon das macht Where A Good Man Goes zu einem Unikum. Wer Action und Spannung sucht, ist hier definitiv an der falschen Adresse – die schönen Bilder Macaus und die mehr als guten Schauspielleistungen lassen das jedoch schnell vergessen.

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After This Our Exile

After This Our Exile
Patrick Tam | HK 2006

Shing ist ein Assi. Ein lausiger Koch der nur wenig Geld verdient, welches er dann auch noch im Casino verspielt und so nichtmal seine Schulden payt. Seine Frau hält das nicht mehr aus. Sie will abhauen, bringt ihren Sohn noch zum Schulbus und verabschiedet sich. Doch der kleine Bub (Im Film nur “Boy” genannt?!) merkt, das etwas nicht stimmt und rennt zurück nach Hause, woraufhin er seine Mutter beim Packen der Koffer sieht. Schnell benachrichtigt er seinen Vater, der so umgehend wie geschwindt nach Hause rennt und der alten erstmal ordentlich eine scheuert. “Hiergeblieben, du Schlampe!”, so die Kurzfassung des nun folgenden Dialogs und seine Frau Lee gibt auf und kehr zurück nach Hause. Doch nicht für lang. Als Vater und Sohn auf einer 2-tägigen Reise sind ergreift sie die Flucht. Weg. Für immer. Vater und Sohn müssen sich nun alleine durchbeißen.


(Links: Fröhliche Szenen gibt es nur wenige | Rechts: Charlie Young ist geil.)

After This Our Exile geht 2 Stunden und 30 Minuten. Das ist ziemlich lang, wie ich finde, aber im Gegensatz zu manch anderem 90-Minuten-Film vergeht diese Zeit nicht langsam. Man langweilt sich komischerweise nicht. Ich als Filmlaie weiß nicht wirklich, woran es liegt. Die Story ist nicht wirklich bahnbrechend neu und bietet lediglich am Ende einen sicken “Twist” und Action gibt’s so gut wie gar keine. Warum wird einem dabei nicht langweilig?

Gut, das es zu einem großen Teil an den wirklich hervorragenden Schauspielern liegt, da komm ich zur Not noch selbst drauf. Gerade Aaron Kwok spielt hier einen Assivater, wie er assiger nicht sein könnte und selbst in Szenen, in denen er heult, kauft man ihm jede Träne ab. Als hätte Aaron Kwok nie etwas anderes gespielt. Charlie Young, die seine Frau spielt, ist nicht minder begabt aber besonderes Lob verdient natürlich der Junge, der nicht nervig, nicht verblödet und nicht unecht spielt. Ganz natürlich mimt er hier den kleinen Jungen, der eigentlich gern bei seinem Vater bleiben würde, aber ziemlich kotzt und ich nicht weiß, was er tun soll, wenn dieser ihn mal wieder zwingt zu klauen.


(Links: GEIL! SEXSZENEN!!! | Der arme Junge. Sad )

Es muss wohl am Schnitt, am Drehbuch und an der Erzählweise von Regisseur Patrick Tam liegen, das der Film nicht langweilig wird. Er nimmt sich genug Zeit, um die Hauptakteuere besser kennen zu lernen. Hier und da gibt’s ein paar Wiederholungen, die aber nicht weiter in’s Gewicht fallen, da After This Our Exile sogar zwei Sexszenen bietet, die zwar keinerlei Titten zeigen, dafür geile Körper chinesischer Frauen, die man gerne mal anfassen würde. Gerade die Szene mit der Nutte im Hotel ist einfach sehr nice und ich musste mich zusammenreißen, mir nicht andauernd am Pimmel rumzuspielen. Dazu noch die tollen Bilder von Malaysia und fertig ist ein wirklich nicer, wirklich langatmiger Film mit einem grandiosen Aaron Kwok.

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Patrick Tam ist eh sick. Quittet 1998 das Filmgeschäft, lehrt in Malaysia an Universitäten und schreibt in der Zeit ein Drehbuch für einen Film. Solange, bis er perfekt ist und 2006 endlich released werden kann. Und als wäre es völlig normal heimst er auch gleich mal min. 10 random Awards ab und wird für 5 weitere nominiert. Er dachte sich garantiert: “Yes, Yes, natürlich!” und ging wieder nach Malaysia. Wer weiß, wann sein nächster Film kommt. Evtl. stirbt er vorher.

Hoffentlich nicht.

Todesstille

Todesstille
DEAD CALM

Das Ehepaar Ingram erleidet einen heftigen Schicksalsschlag. Bei einem Autounfall kommt ihr 5-jähriger Sohn um’s Leben. Rae (Nicole Kidman) ist danach schwer angeschlagen. Eine mehrwöchige Bootsreise soll etwas entspannen und es dem Paar ermöglichen wieder auf die Beine zu kommen. Eines Tages kommt der Schiffbrüchige Huhgie (Billy Zane) an Bord. Auf seinem Schiff hätte es sich angeblich eine Lebensmittelvergiftung ausgebreitet und die 6 Mann Besatzung dahingerafft. John Ingram (Sam Neill) glaubt ihm aber nicht und macht sich auf dem Weg zu Huhgies Schiff.

Kein großer kommerzieller Erfolg aber oft und gerne im Fernsehen wiederholt, sah auch ich “Todesstille” zuerst im TV. Völlig unverhofft blieb’ ich hängen und schaute den Film in 4:3 bis zum bitteren Ende. Erst kürzlich erinnerte mich eine erneute Ausstrahlung an den Film und ich schaute sogleich nach einer DVD auf ebay, weil ich ihn unbedingt mal in 16:9 erleben wollte.

Todesstille spielt an nur zwei Orten. Dem Schiff der Ingrams und dem des Schiffbrüchigen Huhgies. Regisseur Phillip Noyce erschaffte trotz ganz weniger Mittel einen imho recht spannenden Thriller, der ohne die großartigen Leistungen von Nicole Kidman und Sam Neill so funktionieren würde (Mit Ausnahme von Billy Zane, der hier und da etwas sick overacted, wobei sein Character halt auch einfach ein sicker Ficker ist). Im Grunde sieht man nur Billy Zane, wie er das Ehepaar Ingram terrorisiert und beide in eine brenzlige Lage bringt. John über Bord, auf hoher See und Rae allein mit einem Irren auf ihrem eigenen Boot. Die Spannung kommt dann letztendlich durch das straffe Drehbuch, welches keinerlei Langeweile aufkommen lässt und vor allem alle Handlungen der Akteure realistisch erscheinen lässt.

Dabei wurde die Story so nice mit der Kamera eingefangen, das man nicht anders kann, als mit dem Ehepaar mitzufühlen, wenn man sieht, wie John Ingram mehrere Meilen in einem Beiboot hinter seinem eingenen Segelschiff hinterher paddelt und seine Frau bewusstlos an Bord liegt, während der Irre einfach abhaut. In den engen Kajüten und Maschinenräumen der Boote fühlt man sich beengt und auf der anderen Seite sieht man weite Aufnahmen des Meeres mit den sich immer weiter entfernenden Schiffen, die alles andere als Freiheit rüber bringen. Der ganze Film ist erdrückend. Wie haut man auf einem Boot vor einem Irren ab?

Der Kauf der DVD lohnte sich in vielerlei Hinsicht. Die Bildqualität ist für einen Film von 1989 hervorragend, super scharf und mit satten Farben. Aber vor allem das 16:9 Format gibt’ dem Film endlich die Kino-Note, die ich so im TV nie sehen bzw. erleben konnte. Der Soundtrack überraschte mich auch etwas, da er schon am Anfang ziemlich düster ist und man sich schon auf das Schlimmste gefasst macht. Zwischen dunkle Synthieklänge mischt sich am Schluss noch ein paar chorale Gesänge und fertig ist ein low-budget Soundtrack, der nichts an seiner Wirkung einbüßt.

Todesstille ist ein nice Beispiel für einen Low-Budget Film, mit einer simplen Story, der einen trotzdem die komplette Länge über fesseln kann, da er einfach spannend gemacht ist. Penance fand ihn allerdings langweilig (Wieso das? Es gibt dicke Explosion am Schluss?), was nur bedeuten kann, das er ein lamer Ficker ist.

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Dark Star

DARK STAR

Seit 20 Jahren ist die Dark Star schon unterwegs im All. Ihre Aufgabe ist es instabile Planeten zu sprengen, die in später evtl. zu kolonialisiernden Gegenden liegen. Wer 20 Jahre lang schon die gleiche Aufgabe erledigt und mit den gleichen Vollidioten in einem Raumschiff sitzt, der wird irgendwann verrückt. Die Mannschafft verfällt so langsam der Lethargie und Langeweile. Da kommt der Asteroidengürtel gerade recht. Neben etwas Abwechslung sorgt er aber leider auch für einen Schaden am Kommunikationslaser II, was schwere Folgen haben wird…

Dark Star ist John Carpenters Abschlussfilm der Filmuniversität, an welcher er studierte und eine Sci-Fiction Parodie verschiedenster Filme. Wir sehen die Mannschaft bei ihrem alltäglichen Leben auf der Dark Star. Planeten sprengen hier, Planeten sprengen da und viel viel Langeweile. Pinback ist damals nur zufällig an Bord geraten und kommt mit seinen Kollegen nicht so sehr zurecht, woraufhin er sein elektronisches Tagebuch mit Hasstiraden füllt. Doolittle und Talby sinnieren derweil über Wellenreiten und Meteroitenschwärme. Das ist das tolle an Dark Star.

Der Film zeigt eine verrückte Welt des Science-Fictionfilms, wie wir sie nur selten zu sehen bekommen, da Sci-Fi Parodien oder Komödien relativ rar gesäht sind. Der Bordcomputer ist eine gelangweilte Frauenstimme, die es fertig bringt Warnmeldungen viel zu spät und mit einer Gelassenheit von sich zu geben, das man nur schmunzeln kann. Pinback erzählt zum 3523 mal seine Story, wie er ausversehen auf die Dark Star kam und während die anderen ihm gar nicht zuhören fragen sie sich: “Wie heißt Pinback eigentlich mit Vornamen?”, worauf Doolittle sich selbst fragt: “Wie heiße ICH mit Vornamen?”. Als sich dann Bombe Nr. 20 nur durch einen philosophischen Exkurs davon abbringen lässt, direkt unterhalb des Raumschiffes zu explodieren, ist eh alles vorbei.

Es sind diese Szenen, die den Film sehenswert machen, während manch andere Szenen einfach nur langweilig oder befremdlich wirken. Für mich funktionierten nur wenige Szenen, die dafür dann aber umso besser. Schön dezent zeigt man hier die Astronauten bei ihrem alltäglichen Wahnsinn ohne lustige Musik, Grimassen in Großaufnahme oder sonstiges. Teilweise erinnerte mich das sogar an Hong Kong Komödien der 80er Jahre.

Die technische Seite des Films ist – verglichen mit groß budgetierten Produktionen – schlicht und ergreifend grauenhaft. Der Exot an Bord ist lediglich ein Beach Ball und der Asteroidengürtel sieht aus wie ein Special Effekt aus einem Zeichentrickfilm. Selbstverständlich darf man nicht vergessen, das es ein Low-Budget-Film ist (afaik 50.000 USD, wovon das meiste wohl für das Equipment drauf ging.) und dafür sehen einige Szenen sogar richtig gut aus. Im großen und ganzen sollte man sich allerdings drauf einstellen hier wirklich nur das Nötigste serviert zu bekommen. Ein Raum im Raumschiff ist lediglich ein stinknormaler Keller mit handelsüblichen Lichtschalter, etc.

Ich persönlich hätte mir mehr Szenen gewünscht, wie die beim Essen oder am Schluss vor allem. Der war richtig gut und witzig. Dazwischen gab’s immer mal wieder Szenen die ganz einfach nur “tjo” waren. Würd’ ich mir höchstens noch einmal mit ein paar Freunden und etwas Alkohol anschauen. Oder in 20 Jahren dann wieder.

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Teppanyaki

Teppanyaki | 1984 Michael Hui

Mr. Wong arbeitet als Koch im Teppanyaki Restaurant seines Schwiegervaters. Und es geht ihm gehörig auf den Sack. Dauernd nervt ihn sein Schwiegervater und schlägt ihn mit Pfannen auf dem Kopf und seine fette Frau zuhause ist andauernd nur am nerven. Er kann nichtmal in’s Rotlichtviertel gehen, da sie alle Läden bestochen hat und sie es immediately herausfinden würde.

Mr. Wong träumt obendrein von Sissy, einer Schauspielerin, deren Bild er täglich anstarrt und anfängt zu träumen. Als sie eines Tages tatsächlich in das Restaurant kommt sieht er seine Chance. Bei einem eindrucksvollen Show-Kochen schafft er es sie zu einem Tennismatch einzuladen (er spielt natürlich mit einer Pfanne). Nach dem Match lädt sie ihn wiederrum ein Urlaub auf den Phillipinen zu machen! Das wäre richtig geil, wenn nicht seine Frau, sein Schwiegervater und sogar sein Großvater auch mitkommen würden.


(Links: Michael Hui ist rather symphatisch | Rechts: Es gibt viel Pfannenaction zu sehen.)

Tjo. Hong Kong Komödie aus dem 80er Jahren. Das ist irgendwie… nicht so mein Ding, musste ich jetzt nach 3 Michael Hui Filmen feststellen. Teppanyaki ist sehr random, hat teilweise sehr billige Gags aber manchmal auch gute Lacher. Zum Beispiel ist der Großvater von Mr. Wong ist einfach cool und Szenen, in denen Mr. Wong der Katze seiner Frau einen Ton entlocken will, weil die Frau dann immer denkt die Katze müsse auf’s Klo und er sie somit auf’s Klo bringen kann, weil er dann entweder a) seinen Großvater besuchen kann (Durch ein kleines Loch unter dem Waschbecken?!) oder b) er aus dem Badfenster in die Freiheit gelangt. Aber andererseits gibt’s auch ganz heftige billo Gags, die nicht einmal mit lustiger Musik unterlegt sind oder durch komische Grimassen hervorgehoben werden. Sie passieren einfach so, sollen witzig sein, sind es aber nicht und wirken dadurch irgendwie peinlich, weil man nicht lachen muss.


(Links: Sally Yeh ist, trotz 80s Klamotten und Frisuren, rather sexy! | Rechts: Michael Huis Chef rasierte ihm einst mit einem Küchenmesser eine Augenbraue ab. Seit dem übt Michael Hui täglich, bis er das auch mal schafft.)

Und ansonsten ist der Film auch sehr random. Die grobe Rahmenhandlung mit Sissi und der Reise auf die Phillipinen ist wirklich nur sehr grob und dazwischen spielen sich ca. 32 Einzelstories ab. Inklusive Indiana Jones Verarsche, die aber nicht wirklich lustig ist oder so. Tjo, schade eigentlich, da ich Michael Hui ziemlich symphatisch finde und “Chicken & Duck Talk” ein wirklich genialer Film ist. Aber mit dem Rest seiner Filme werde ich nicht so richtig warm.

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2 Stupid Dogs

2 Stupid Dogs

Einer der meiner Meinung nach besten Hanna-Barbera Zeichentrickserien, auch wenn nicht besonders tiefsinnig. Produziert wurde es von 1993 – 1995, danach sah ichs immer auf Cartoon Network.

Die Protagonisten sind – wie aus dem Namen zu schließen – 2 dumme Hunde.. sehr dumm sogar. Namen haben sie allerdings soweit ich weiß keine. Die Stories finden meistens irgendwo in einer Stadtszene statt, wobei es nur wenige fixe Schauplätze gibt wie z.B. den Supermarkt, wozu der kleinere Hund immer einen Schuh braucht, um die Schiebetür zu öffnen, da ihn der Bewegungsmelder nicht erkennt.

Der kleinere der beiden Hunde ist völlig abgedreht und verrückt, neugierig und wie gesagt nicht der intelligenteste.. Viele Folgen spielen auf seine Panische Angst vor Katzen an. Wobei in mehreren Folgen ein Charakter, und zwar eine kleine, süße Katze, die sich meist nicht bewegt und nur “meow” sagt, vorkommt. Das ist einer der running gags die sich durch sämtliche Folgen ziehen.

Der größere Hund ist in Sachen Aktivität das genaue Gegenteil und schläft die meiste Zeit nur, lässt sich durch kaum etwas aus der Ruhe bringen und wirkt durch seine Teilnahmslosigkeit manchmal intelligenter als der andere Hund, ist aber immer noch strohdumm. Außerdem hat er keine Angst vor Katzen und kann sie mit einem gelangweilten “Woof” zu Tode erschrecken.

Was auffällt, ist die charakteristische Musik, wobei in gewissen Situationen eigentlich immer die selbe Musik verwendet wird, was aber nichts macht, da sie eigentlich ganz gut passt. Von den Sounds her sind sämtliche Geräusche völlig übertrieben und passen gut ins Gesamtbild.

Beim Zeichenstil fällt auf, dass alles oft Detailarm ist, aber der Aufwand eben auf das Geschehen gelegt wird und nicht auf Hintergrunddetails, passend zur weniger tiefgehenden Handlung. Der Stil ist sehr abstrakt, aber trotzdem ist alles sehr liebevoll animiert und kann überzeugen :)

Boah, is mir langweilig..

Zum Abschluss noch eine kleine Auswahl an Folgen zum selbergucken
Cat!
Spit Soup
Stund Dogs

Die Sendung bekommt von mir:

Protégé

Protégé (HK 2007)

Undercover-Cop Nick (Daniel Wu) ist seit 7 Jahren im Business des mittlerweile todkranken Drogenbosses Kwan (Andy Lau) tätig. Zwischen den beiden hat sich eine Freundschaft gebildet, Nick ist Kwans Schützling geworden und soll sogar sein Nachfolger werden. Während Nick den Spagat zwischen seinen beiden Identitäten zu bewältigen versucht, trifft er auch noch auf seine Nachbarin, die verarmte und drogenabhängige Fa (Zhang Jingchu) samt niedlichem Kind, die er natürlich aus der Scheiße zu holen versucht. So geht es für den armen Nick immer tiefer in den Abgrund. Denn wir wissen ja: Drogen sind böse.

Ach ja. Der liebe Derek Yee. Zwar gehört er glücklicherweise zu den wenigen Regisseuren Hong Kongs, die keinen Bock auf Twins- und Flachsackcomedykacke haben und lieber ordentliche Dramen und Thriller drehen, echte Qualitäten konnte er in seinem vorherigen Film One Nite In Mongkok allerdings noch nicht beweisen. Beim vorliegenden Protégé hat er leider weiterhin nichts dazugelernt, was aber diesmal andere Gründe hat.

Formal macht Yee wieder alles richtig. Edle Bilder (vor allem später in Thailand), kompetenter Score von Peter Kam, bis auf wenige Ausnahmen überdurchschnittlicher Cast. Daniel Wu hat sich ein gewisses Charisma angeeignet, Andy Lau spielt seinen von Krankheit gezeichneten Charakter glaubwürdig. Da gibt’s nix zu meckern.
Dann die Story. Ein Rundumschlag sollte es sein, vom intimen Drogendrama, über übliches Police-Procedural, bis hin zum groß angelegten Opium-Reiseführer durch Thailand und Singapur; nicht zu vergessen auch die gute alte Undercover-Zwiespalt-Kamelle. Das Problem ist hier nichtmal die viel zu hoch gegriffene Ambitionslatte, die keinem der einzelnen Teile ausreichend Luft zur Entwicklung gibt und letztendlich jegliches emotionales Potential (was für so ein Thema meiner Meinung nach echt wichtig ist) im Keim erstickt; sondern vielmehr Yee’s fehlendes Händchen für Sensibilität.
“Gut”, kann man sich nun sagen, “Unnötige Platitüden im asiatischen Kino, das ist nix neues”. Dachte ich auch. Wie Derek Yee einem allerdings mit der Feinfühligkeit einer Dampfwalze sein Statement
“Drogen sind ganz schön kacke, ey” reinjagt, muss man erstmal gesehen haben, um’s zu glauben. Da ist die Anfangsszene, in der Fa’s Tochter ihrer Mutter die Spritze aus dem Arm zieht und in den Mülleimer wirft erst die Spitze des Eisbergs.

Früher oder später taucht nämlich ein gelbzahniger Louis Koo auf, als Junkie und Ex-Mann Fas. Meine Fresse. Wer nach Election 2 dachte, der Mann hat sich nun endgültig ausreichend schauspielerischen Respekt verdient, sollte sich auf was gefasst machen. Seine Performance, der man nie so recht entnehmen kann, ob sie nun ernst gemeint ist oder nicht (im Kontext des restlichen Films muss wohl traurigerweise angenommen werden: Ja, das ist ernst gemeint), voll von exzentrischem Overacting, ist der traurige Tiefpunkt von Protégé. Ehrlich. Während ich ihn so sah, musste ich an Jack Sparrow denken. Hätte man Louis Koo mit Jack Sparrow ausgetauscht…es hätte keinen Unterschied gemacht.


(Den Gesichtsausdruck links hatte ich übrigens auch, als Louis Koo zum ersten mal auftauchte.)

Innerhalb der ersten Stunde folgt die nächste Lächerlichkeit. Im Zuge eines Drugbusts in einer von Kwans Drogenküchen verfängt sich ein Bulle (Liu Kai Chi, der hier lustigerweise seine Rolle als beknackt-cholerischer Cop aus SPL nahtlos fortsetzt) die Hand im Schloss. Ein Gangster kommt, haut mit einem Hammer drauf, worauf sie abfällt und der Bulle sich schreiend den Stumpf hält. Ich meine…hallo? Dass sich selbst Yee zu derartigen, in die Cat-3-Schublade gehörende Gags herablässt…mir fehlen die Worte. Und doch wiederspiegelt diese Sequenz wunderbar die Subtilität des Films: Da ist nämlich gar keine.

In der zweiten Hälfte des Films geht’s nach Thailand, wo Kwan Nick mit seinen thailändischen Drogenkumpels vertraut macht. Hier checkt er auch gerade mal mit einem Anruf die Loyalität Nicks ab (“Ach, die Drogen sind in Taiwan…alles ok! Bist wieder mein Freund!”), unterrichtet ihn in einer wichtigen, sicherlich von der Hongkonger Drogenaufklärungsbehörde gesponsorten Rede über random Drogenfakten, -statistiken und -prozentsätze (Die Szene ist so absurd, wie es sich sich liest), und lässt ihn im Hotel mit seiner Tochter ficken. Wo der Zusammenhang ist, fragt ihr? Der Hintergrund? Eh…was weiß ich? Keine Ahnung?

So plätschert der Film vor sich hin, bis die böse Bande nach HK zurückkehrt, wo sich Nick endlich entscheidet, die Sache hochgehen zu lassen. Es folgen ca. 5 Enden hintereinander, eines banaler als das andere (Ganz groß auch: Wie Nick mit Fa’s Ex-Mann fertig wird. Ich musste sehr lachen.), Nick heult ein wenig rum, weil er Kwan hinter Gittern brachte, obwohl er ihn doch so mochte. Bla bla. Protégé endet schließlich, wie er begann. Nick hat nichts dazugelernt, im Gegenteil. Doch wir als Zuschauer sind klüger! “Und die Moral von der Geschicht’ – wie, das wisst ihr noch nicht? Lasst mich gerade nochmal den Presslufthammer suchen…”

Yee hat hier wirklich nichts verstanden. Er will an dem Schicksal von Fa ganz persönlich die schlechten Seiten des Drogenkonsums aufzeigen, an dem von Kwan, dass Geschäft mit Drogen auch böse ist. Leider wissen wir das schon alle. Das Geplänkel um die Polizei, die Undercovergeschichte, das ist zudem unnötiger Ballast. Wer ein intelligentes, sozialkritisches Gangsterdrama sehen will, schaut Election 2, wer eine Undercoverstory sehen will, schaut On The Edge, wer schöne Bilder aus Thailand sehen will, schaut in den TUI-Katalog.

Ganz ehrlich: Protégé braucht niemand. Klarer Fall: Gut gemeint, schlecht gemacht.

Sympathiepunkte gibt’s natürlich dafür, dass es sich nicht um einen Twinsfilm handelt, und auch nicht um eine Wong Jing-Komödie. Hätte Yee heutzutage allerdings ein wenig mehr Konkurrenz, würde er ganz zu Recht kläglich untergehen.

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Lautlos im Weltall

L A U T L O S – I M – W E L T R A U M | aka Silent Running | 1972 | Douglas Trumbull

Die Flora der Erde ist zerstört. Wälder, Wiesen und Blumen existieren nicht mehr. Seit mehreren Jahren nun schon treiben mehrere Raumschiffe durch das Sonnensystem, mit der Aufgabe die letzten Überbleibsel der irdischen Pflanzenwelt in riesen Biosphären am Leben zu erhalten. Eine Art Arche Noah für Blumen. Der Astronaut Freeman Lowell absolviert nun schon seit 8 Jahren seinen Dienst auf der “Valley Forge” zusammen mit 3 weiteren Wissenschaftlern. Eines Tages jedoch bekommt die Besatzung der “Valley Forge” den Befehl zur Sprengung der Biosphären und sofortigen Rückkehr. Während die Freude bei allen riesen groß ist, wächst in Freeman Lowell der Unmut. 8 Jahre. Für nichts? Keiner schätzt die Natur so sehr, wie er und nun soll er sie sprengen?

Er fasst einen Entschluss: Er tötet seine 3 Kollegen und täuscht technische Schwierigkeiten vor. Fortan befindet er sich… lautlos im Weltraum.


(Leider gibt’s nur crappy Shots vom Film.)

Also eins vorneweg: Dafür, das Douglas Trumbull zuvor an 2001 – Odyssey Im Weltraum für die Spezialeffekte zuständig war, sieht “Silent Running” erstaunlich lame aus. Die Außenaufnahmen der “Valley Forge” schreien förmlich MODELL! und die ansonsten einzig brauchbare Sequenz, der Flug durch die Ringe des Saturns, erinnert einfach zu stark an 2001 und kann die Stargate Sequenz von 2001 nicht einmal toppen. Das ist irgendwie enttäuschend, vor allem, wenn man im Abspann den Namen John Dykstra (Später Star Wars und Erfinder der Dykstraflex Motioncontrolsysteme) liest. Spezialeffekte sind wahrlich nicht alles, erst recht nicht bei einem derart alten Film, aber wenn selbst 2001 – Odyssey im Weltraum schon so ca. alles viel besser gemacht hat, dann stören die halbherzigen Effekte einfach nur. Die Explosionen der Biosphären z. B. sind nichts weiter als… eh… eine unscharfe Aufnahme einer Lichtquelle, die langsam ausgedimmt wird. Kein Shrapnel, kein Anzeichen von Feuer, kein gar nix. Ziemlich weird.


(Die kleinen Roboter aus dem Film waren Inspiration für R2-D2.)

Die Geschichte ist leider ebenso halbherzig umgesetzt worden. Dabei klang sie gar nicht so schlecht, die Geschichte um den Botaniker Lowell, der seine drei Kollegen umbringt um eine Biosphäre zu retten und fortan alleine, mit 3 Droiden, im Weltraum umher geistert. Aber irgendwie ist alles etwas langweilig und der Prozess vom hippieartigen Botaniker Lowell zum kurzzeitigen Mörder einfach viel zu schnell erledigt (Innerhalb der ersten 11 Minuten des Filmes.) und unglaublwürdig. Überhaupt gibt es recht viele unglaubwürdige Szenen im Film. Während man manches noch als lustig und symphatisch abtun kann (die 3 Droiden z. B. sind einfach geil, wenn auch die Programmierung selbiger mittels eines Lötkolbens und Programmcode bestehend aus ganzen 3 Zeilen, etwas dürftig ist..) sind manche Szenen einfach schlichtweg unpassend. So geht eines Tages der Wald ein und Dr. Lowell braucht ca. 3 Tage um zu erkennen, das die Sonne schuld daran ist, die nämlich gar nicht mehr da ist. Ein Botaniker, der nicht rafft, das der Wald stirbt, weil es einfach completely dark ist und die Sonne weg ist? Schwachfug einfach.

Was bleibt ist ein mittelmäßiger Film mit einer guten Möglichkeit zu einer netten Botschaft an die Menschheit (Erst recht in Zeiten des Klimaschutzes 2007), die allerdings nicht wirklich ausgenutzt wurde. Das das Ende dann auch noch höchst unzufrieden ist, hilft da erst recht nicht weiter.

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