Batteries Not Included

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Batteries Not Included | Das Wunder in der 8. Straße

Frank und Faye Riley betreiben ein Restaurant in einem heruntergekommenen Stadtteil New Yorks, der dem Erdboden gleichgemacht werden soll. Es soll ein riesiger Bürokomplex an die Stelle, wo das Haus samt Restaurant steht. Die letzten noch übrig gebliebenen Mieter des Hauses wollen aber nicht ausziehen. Frank und Faye Riley schon gar nicht. Der Auftraggeber des Bürokomplexes bot den Mietern schon Geld an, doch keiner will ausziehen. Er schickt einen Schergen und seine Bande los, der die Mieter auf seine Art überzeugen soll, das Gebäude zu verlassen. Die Bewohner des Hauses sind am Ende ihrer Kräfte. Was sie jetzt noch retten kann, ist nur ein Wunder.

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Geil. Achtziger Jahre. Steven Spielberg. Special Effects. Das Wunder in der 8. Straße sah ich wirklich annähernd 20 oder mehr Jahre nicht mehr und ich muss sagen, dass er nachwievor toll ist. Steven Spielberg (nach einer Story von Matthew Robbins) schuf hier die vermutlich süßesten fliegenden Untertassen, die es je auf die Leinwand geschafft haben. Wenn die Fix-Its – so werden sie im Film von Faye Riley genannt – das erste mal auftauchen ist man schon hin und weg. Die Augen hell erleuchtet mit blendenartigen Lamellen ausgestattet, die es schaffen ganzen Emotionen rüber zu bringen und kleine Ärmchen die Dinge anfassen, absägen, rumschubsen oder reinstecken. Einfach knuffig. Doch das ist nur die Spitze des Eisberges, denn die zwei kleinen UFOs haben ja dann noch Sex (Baha sick? Ufo Sex. Neuer Fetisch?!) und bekommen drei wirklich zuckersüße Kinder. Noch gar nicht flügge tapseln sie auf ihren kleinen Beinchen rum und erkunden die Welt der Menschen. Wer da nicht schwach wird ist ein krankes Arschloch. Die Special Effects sind dabei wirklich hervorragend und machen die Illusion der kleinen UFOs beinahe perfekt. Ich bin mal wieder der Meinung, dass ein Film dieser Art heutzutage gar nicht mehr machbar wäre. Man würde CGI für die kleinen UFOs benutzen, eines davon wäre garantiert hyperaktiv und wenn man eh schon CGI used, kann man auch die spektakulärsten Kamerafahrten einbauen. Das ist aber leider scheiße, wieso kapiert es keiner?

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Ansonsten ist der Film fast sogar eine Charakterstudie. Da sich 90 % des Filmes in und um das Haus herum abspielen, kommen wir den Charakteren unweigerlich näher. Und jeder ist ein Charakter für sich. Der bullige, aber nie ein Ton sagende Harry, der Künstler Mason oder die durchgeknallte Faye Riley, die ausgerechnet im Filmbösewicht Carlos immer ihren Sohn Bobby sieht. Sie alle haben Persönlichkeit und erarbeiten sich nach und nach Sympathie beim Zuschauer. Gerade Faye Riley sorgte bei mir dann am Schluss sogar für ein paar Tränen in einer Szene mit wundervoll auf dem Boden gebliebenen Emotionen. Überhaupt ist der ganze Film irgendwie… dezent. Die UFOs werden gar nicht so in den Vordergrund gestellt, wie das heutzutage der Fall wäre (Die Merchandisemaschinerie muss ja ASAP laufen) und auch was Gags und Gefühle angeht wird hier nix übertrieben. Einfach ein schöner Film.

Einzig die Szenen auf dem Dach des Hauses fand ich anfangs etwas weird, da man unfassbar gut das Matte Painting im Hintergrund als solches erkannte. Verdammt, ich glaube es war einfach nur ein Bettlaken, welches von einem Kindergarten bemalt wurde. xD? Aber das mindert den Gesamteindruck natürlich nicht. ~_~

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The Departed

ImageT h e D e p a r t e d

William und Colin sind zwei Undercover Agenten. Der eine bei der Polizei, der andere bei der irischen Mafia. Beide wissen nicht voneinander. Beide Seiten bekommen eines Tages jeweils heraus, dass ein Verräter unter ihnen weilt. Die Jagd beginnt. ~_? Ich hätte Klappentextautor werden sollen.

Tjo, da ist es. Das Remake des Hong Kong Kassenerfolges Infernal Affairs. Unter der Regie Martin Scorseses wird hier nahezu 1:1 der gleiche Brei, den ich schon beim Original nur “ok” fand, wieder aufgewärmt. Einzig die Charaktere kommen bei Martin Scorseses Version ein wenig besser heraus. Wobei es mir teilweise schon zuviel des guten ist. Dass Jack Nicholsons Charakter böse ist, wird einem gleich von Anbeginn klar gemacht und die zwei Undercover Typen haben auch so ihre Probleme, die wir zusammen mit der Polizeipsychologin durchkauen. Völlig krank ist ja auch, wie die Polizei in dem Film mehr flucht als alle Gangstertypen zusammen. Irgendwie kam’s mir teilweise auch bisschen erzwungen und weird vor. Wenn bei der Polizei jemand randomly eine normale Frage stellt und der Mark Wahlberg Typ da nur “Go fuck yourself” sagt, dann weiß ich auch nicht? Mir kam es stellenweise so vor, als müsste Martin Scorsese Goodfellas fame um jeden Preis fortführen. Und womit ich sowieso immer ein Problem habe ist, wenn Babyface Leonardo Di Caprio einen Bösen spielen soll. Irgendwie passt das einfach nicht?

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So ist für mich das Remake genauso nur “Ok”, wie das Original. Im direkten Vergleich gefällt das Original mir aber besser. Die Musik ist besser, er sieht noch einen tick stylisher aus und man kann sich mehr auf das Wesentliche konzentrieren. Ka, was sich Martin Scorsese dabei gedacht hat. Nicht nur, dass er ein Remake dreht, nein er schaute sich das Original angeblich nichtmal vorher an xD? Sehr random ey.

Da warte ich nun lieber noch auf Shutter Island, der ist hoffentlich bisschen besser.

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Memories Of Murder

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MEMORIES OF MURDER

In Hwaseong sterben nach und nach Frauen. Sie werden vergewaltigt, mit ihren eigenen Strümpfen geknebelt und grausam ermordet. Die lokale Polizeitruppe um Detective Park und seinen gewalttätigen Kollegen sind mit der Situation sichtlich überfordert. Der Killer ist zu gerissen für die beiden und erschwerend kommt hinzu, dass die Polizei hoffnungslos unterbesetzt ist. Es wird ein Profi aus Seoul in die Provinz geschickt, der den beiden helfen soll. Aber auch er muss fest stellen, dass der Killer sein Handwerk versteht. Es tauchen Hinweise auf, die sich aber schnell wieder im Sand verlaufen. Der Druck von außen, den Täten endlich zu schnappen, wird größer und die Polizisten stehen unter enormen Druck, der sie verändert. Und es sterben weiterhin Frauen.
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Beim Schreiben des Plots muss man etwas aufpassen, denn schnell verliert man sich in Serienkiller Blah Blah oder gibt die Geschichte so langweilig wieder, dass man gar keinen Bock auf den Film hat. Aber dem ist nicht so. Memories Of Murder ist eine Mischung aus Thriller, Drama und etwas lebensnaher “Comedy”, wobei man das Wort sehr sorgfältig benutzen sollte. Es entstehen einfach Situationen aufgrund der Konstellation diverser Persönlichkeiten, die auf den ersten Blick ziemlich witzig erscheinen, aber dann doch noch so realistisch sind, dass man eher Angst bekommt. Und ich bin froh, dass der Film hier die Notbremse zog und nicht – wie in anderen koreanischen Filmen so gern gemacht – dem Comedyelement zu großen Freiraum lässt (oder andersrum – dem Drama in einer Komödie, etc.) und sogar ausgesprochen düster bleibt. Memories Of Murder hat mich dann doch ein bisschen überrascht. Durch das realistische Setting – der Film basiert übrigens auf echten Morden, die zwischen 1986 und 1991 passiert sind – und die Aufmachung des Filmes, könnte man fast meinen, einen Horrorfilm zu schauen. Ein paar Szenen haben wirklich das Zeug dazu und selbst wenn es etwas ruhiger zugeht, so schwebt über jeder Szene die bedrohung durch den immer noch frei herumlaufenden Täter. Der Zuschauer ist dabei immer nur auf dem Stand der Ermittler und demnach ist das Gefühl, endlich wissen zu wollen, wer der Täter ist, doch relativ ausgeprägt. Bei mir zumindest.
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Die Kameraarbeit ist dabei ebenso düster, blass, verregnet und unterstreicht das düstere Setting obendrein. Schon bei der Eröffnungsszene wünschte ich mir die Blu-ray herbei, die ich nun wirklich bestellen muss, um die ganze Pracht des Filmes appreciaten zu können. Die Screenshots kommen mal wieder nicht annähernd an die optische Qualität der bewegten Bilder heran.
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Durch die ausgeprägten Charaktere, deren Darstellung und nicht zuletzt auch die lange Laufzeit des Filmes kommt man so richtig rein in die kleine Welt der Ermittler. Wir lernen sie kennen, hassen und lieben. Und am Ende des Films, sind wir genauso wütend, wie die Polizisten. Der Film reisste mich irgendwie mit, nachdem er mir einen Schlag in die Magengrube verpasste und mich einfach sitzen ließ. Wenn ich ein bisschen Kritik üben müsste, dann vermutlich nur an einer Stelle. Die Ermittler sind recht erfolglos, das stellt der Film recht schnell klar. Aber genau diese Erfolglosigkeit wird irgendwann ein klein wenig zu viel. Wenn sich selbst der tollste Beweis oder Verdächtige in Luft auflöst und man fast wieder von vorne anfangen muss. Aber ich will das gar nicht so sehr ausführen jetzt, da der Film einfach recht nice war und einen locker über diese Schwäche hinwegsehen lässt.

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Poker King

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POKER KING 扑克王

Uno Cheuk leitet ein großes Casinogonglomerat in Macau. Er ist erfolgreich, schlecht gekleidet und eingebildet. Er bekam die Leitung des verstorbenen Vaters Jack Changs, der vom Tod seines Vaters noch nicht einmal weiß, da er einst aus Macau abhaute um im online Pokergeschäft sein Geld zu verdienen. Als Uno Cheuk ihn endlich in die Firma holen lässt muss er feststellen, dass Jack Chang leider ein bisschen trottelig ist und für die Leitung einer Firma auf keinen Fall in Frage kommt. Da er bislang nur online Poker gespielt hat ist er in Live Pokerturnieren nicht wirklich erfolgreicher. Doch als er die süße (also wirklich super süße) Smiley trifft, scheint ihm das Glück hold und Jack hat ein As im Ärmel.

Poker King fängt an wie ein Film über Poker (lul?!) und zwei sich duellierende Gegner. Aber recht schnell wird daraus eine Art Romcom, was aber gar nicht mal so verkehrt ist, da Poker King symphatische Charaktere zu bieten hat. Allen voran die wirklich, wirklich, wirklich, zuckersüßen Mädels. :rose: Man freut sich wirklich auf jede Szene mit ihnen und kommt teilweise sogar in’s Träumen, was auch gar nicht mal so verkehrt ist, denn wirklich ereignisreich oder aufregend ist der Film eigentlich nicht. Am Anfang konnte ich ihn so gar nicht recht einordnen. Ich ging zuerst von einem halbwegs netten / normalen Uno Cheuk aus, bis ich dann feststellte, dass Lau Ching-Wan hier ja eigentlich den “Bösewicht” mimt. xD?

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Jedenfalls… wo war ich stehen geblieben. Ach ja, der Film. Tjo. Der geht dann auch irgendwie weiter und wurschtelt sich so durch – hatte ich jeden Falls das Gefühl – bis zum bitteren Ende, aka Showdown.

Der war dann auch eher gemächlich inszeniert und wartete kaum mit Überraschungen auf. Aber immerhin, durch die positive Grundstimmung, die der Film in seiner Art erzeugte, war das dann auch ganz ok. Die Charaktere waren symphatisch, die Optik bunt und macautypisch interessant und die Musik düdelte fröhlich vor sich hin. Der Film kann keiner Fliege was zuleide tun, was aber auch bedeutet, dass er gefühlsmäßig auch bei wenigen etwas bewirken wird.

Einfach ein Tjopes eben. xD?

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Die Unendliche Geschichte III

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Die Unendliche Geschichte III

Bastian Balthasar Bux ist mit seinem Vater mal wieder umgezogen. Sein Vater lernte da eine random Tussi kennen und will von nun an mit ihr zusammenleben. Die random Tussi hat sogar eine Tochter (oah), was bedeutet, dass Bastian nun eine neue Familie inkl. Schwester hat. Diese ist aber alles andere als angetan von ihrem neuen, etwas tollpatschigen Bruder. Dieser legt sich nämlich in der Schule direkt mit den Nasties (xD?) an und kann sich nur durch einen beherzten Sprung in die Schulbibliothek retten, wo ausgerechnet und ganz zufälligerweise ein Herr Koreander arbeitet, den Bastian noch von früher kennt, als sein liebstes Hobby Bücher stehlen war. Und wieder passiert es, dass Bastians Aufmerksamkeit auf Die Unendliche Geschichte (Das Buch) gelenkt wird und ehe er sich versieht, ist er wieder in Fantasien. Warum, weiß ich eigentlich gar nicht so genau, aber es passierte halt. Doof nur, dass die Nasties in der realen Welt Die Unendliche Geschichte (Das Buch) in die Finger bekommen und fortan das Schicksal Fantasiens kontrollieren. Gelingt es Bastian wieder zurück in die reale Welt zu springen und den Nasties das Buch und somit die Kontrolle über Fantasien zu entreissen? Na? Wer weiß es?

Dass Die Unendliche Geschichte Teil 3 “nicht ganz so gut” sein soll, wie die zwei Teile davor, hörte ich ja schon. Aber selbst wenn man dadurch etwas prepared ist, haut’s einem doch ein bisschen aus den Socken. Was man hier zu sehen bekommt spottet anfangs jeder Beschreibung. Ich musste mir sogar einen Zettel holen und notieren, was ich alles daran scheiße fand, da ich mir gar nicht alles merken konnte? Im Vorspann allerdings gibt es vorerst noch eine gute Nachricht. Jim Henson zeichnet sich diesmal für die Herstellung und Animation der Figuren verantwortlich. Das bürgt natürlich für Qualität und in der Tat. Die meisten Figuren sehen auch wirklich top aus. Von verrückt bis cute ist alles dabei und stets wundervoll umgesetzt. Außer evtl… der neue Steinbeisser. What the fuck. Steinbeisser sieht nun einfach komplett anders aus. Irgendwie schlanker und regelrecht lame? Evtl. hatte Jim Henson da gerade frei oder sowas.

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FUCHUR! WHAT’S WRONG WITH YOUR FACE???

Jedenfalls… der Film fängt an und macht gleich unmissverständlich klar: Die Unendliche Geschichte ist endlich modern! Alle paar Szenen werden wir mit den tollsten Kommerzhits der damaligen Charts bombardiert, ob wir wollen oder nicht. Ob die Schwester oder sogar der Steinbeisser im TV Musikvideos schauen, random Musik einfach im Hintergrund läuft (?), coole Typen in ihren Autos die Kommerzscheiße voll aufgedreht haben oder die Schwester Kopfhörer aufhat und wieder einen neuen Titel hört. In den ersten 10 – 20 Minuten hört man – ohne Übertreibung – min. 6 verschiedene Lieder aus den US Charts. Witzigerweise ist sogar eine englische Version von Lucilectrics “Weil ich ein Mädchen bin” (Girly Girl ?!) dabei. What the… fuck!? Aber eins muss man dem Film lassen. Die Musik passt. Denn mit Unendliche Geschichte hat das alles nicht mehr viel zu tun, sondern viel mehr mit einem Sonntag nachmittags Disneyfilm, der fast ausschließlich an einer Highschool spielt.

Hier hört’s leider aber noch nicht auf. Der Film fängt ja gerade erst an. Die zweite Überraschung – eigentlich fast sogar eine positive – ist Jack Black, der auch einfach mitspielt und den Anführer der Nasties gibt. Diese sind auch wirklich so, wie man sich Highschool Bösewichter einer Parker Lewis (Der coole von der Schule) Folge vorstellt. Dabei ist es erstaunlich, wie schnell Jack Black das Konzept vom Buch Die Unendliche Geschichte versteht und gleich halb Fantasien damit zerstört und es den Anschein hat, als wäre es völlig normal für ihn. Das dauerte bei Bastiam im ersten Teil immerhin bis ganz zum Schluss des Filmes, bis er wirklich checkte, wie verbunden die Realität mit Fantasien ist. Aber das Fantasien, wie wir es kennen, gibt es ohnehin nicht in diesem Film. Die paar Sekunden, die man es sieht, muss man leider enttäuscht feststellen, dass die kindliche Kaiserin wieder einmal eine andere Darstellerin und alles andere als kindliche ist und selbst der Elfenbeinturm sieht nun komplett anders, ja fast bedrohlich aus. What the fuck! Aber die aller krankeste Hörte kommt noch in Form von Fuchur, der nun einfach wie eine Mischung aus schwulem Windhund und Dildo aussieht. Wie kann man denn bitte auf die Idee kommen, Fuchurs Aussehen zu verändern und das dann auch noch so, dass er weitaus schwuler aussieht, als in den Filmen davor? Wtf. Als wäre das noch nicht genug, entschied man sich auch offensichtlich bei den Szenen mit Fuchur zu den schlechtesten Special Effects zu greifen, die es gerade gab. Selbst im 10 (!) Jahre älteren ersten Teil, der noch dazu in Deutschland (!) entstand, sahen die Flugszenen mit Fuchur besser aus?

Aber nicht nur Fuchur hat’s erwischt. Wie gesagt auch Steinbeisser, der nun wesentlich schlanker und nur unwesentlich größer als Bastian ist. Sein Baby – “Junior” – ist immer noch so klein und springt zusammen mit Bastian, Fuchur, den Gnomen und dem komischen Baum in die reale Welt, wo sie sich natürlich kaum zurecht finden. Die Szenen sind wirklich das aller heftigste. Fantasiens Mitbewohner in einer amerikanischen Vorstadt zu sehen ist einfach das erniedrigendste, was man sich vorstellen kann. Steinbeissers Junior wohnt dann auch einfach bei Bastian in seinem Zimmer und will andauernd nur essen und Küsse (WTFFF) von Bastian haben. Seine Schwester hört zwar hin und wieder komische Geräusche aus Bastians Zimmer, aber kommt aber nie dahinter, was vor sich geht. Für sie ist ihr neuer Bruder nur ein Freak. Die Vorstellung, dass die beiden eigentlich Sex miteinander haben könnten und die eine Szene, wo ich glaubte ein bisschen Geilheit auf ihren neuen Bruder in den Augen der Schwester zu sehen, machte mich dann doch etwas an. Und überhaupt trägt die kleine in der ersten Szene keinen BH, glaube ich. Aber egal, denn was einen gleich wieder runterbringt ist die… Midi-Musik im Hintergrund? Der Film hat einerseits tolle Kommerzhits der damaligen Zeit, immerhin normal klingende Orchesterstücke aber WTFF… dazwischen gibt’s immer mal wieder Musik, die an den billigsten Midisynth erinnern, den man sich kaufen kann. Es ist einfach nur WTF.

Der ganze Film ist einfach nur WTF und da ich nicht noch einen Pen weniger geben kann, müsste ich dem ersten Teil noch einen Pen obendrauf geben. Im Rückblick war der erste Teil ja einfach das Faszinierendste, was man aus dem Buch machen konnte. Unfassbar.

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Bodyguards & Assassins

ImageBodyguards & Assassins

Eins vorweg: Die Namen der ganzen Charaktere krieg ich nicht mehr zusammen. Das sind einfach zuviel und noch dazu haben sie alle chinesische Namen. Der einzige, der etwas aus dem Rahmen fällt ist der Riese “Green Giant”. Den konnte ich mir merken.

Irgendwann in China. Ein paar Revolutionäre in Hong Kong erwarten die Ankunft Dr. Suen Wans. Dieser Mann ist vermutlich eine Art Revolutionsanführer und will die unglaublich geile Lehre des Kommunismus oder Sozialismuses in 13 Regionen Chinas verteilen. Dazu treffen sich die 13 Herrscher der Regionen in Hong Kong, wo sie nun auf Dr. Suen Wans Ankunft warten. Es geht darum, die Tyrranei der Qing Dynastie zu brechen! Klar, dass selbige das gar nicht witzig finden und ein Attentat auf Dr. Suen Wan planen. Es gilt nun diesen Mann zu schützen, koste es, was es wolle.

Das ist so das Grundgerüst von Bodyguards & Assassins. Darauf bauen mehrere kleine Geschichten auf, die fast alle früher oder später natürlich kreuzen. Jeder hat so seine eigenen Motive, sich als Bodyguard bereit zu stellen und diese werden in den knappen 90 Minuten vor der Ankunft Suen Wans auch ausgiebig zelebriert. Das ist ja einerseits wirklich ganz in Ordnung, damit man die Charaktere auch etwas kennenlernt und – wenn es ganz nice wird – auch mit ihnen irgendwann mitfühlt. Aber leider fehlte mir überall etwas. Sind es zuviele Charaktere? Keine Ahnung, jedenfalls juckte es mich nicht wirklich ob nun einer von denen am Schluss verreckt oder nicht. Des Weiteren fehlte mir eine Art… Spannung, die sich über die ersten 90 Minuten hätte legen können. Die Ankunft scheint ja ziemlich wichtig zu sein, aber irgendwie war sie es mir persönlich gar nicht so sehr. Irgendwann war’s dann so weit und man freut sich eigentlich nur noch auf ein bisschen Action, da die Minuten davor wirklich nur gelabert wird.

Und naja, die Action ist dann auch ganz ok, aber auch nicht so das, was ich erwartet habe. Nach der Ankunft Suen Wans geht der Film noch einmal fast eine Stunde. Eine Stunde, in der wir lediglich die Bodyguards dabei sehen, wie sie versuchen, Suen Wan zu schützen. Hier und da kracht’s mal bisschen, hier und da kriegen Leute ordentlich eins auf’s Maul, aber irgendwie… ka… fehlte mir etwas. Ich kann’s leider nicht einmal genau beschreiben, aber ich war einfach nicht so gefesselt. Obwohl die Schauspieler natürlich durch die Bank weg ihre Qualitäten haben. Das ist ja bei Namen wie Tony Leung Kar-Fai, Simon Yam, Eric Tsang, Leon Lai, Fan Bing Bing und wie sie nicht alle heißen eigentlich eh klar, aber dennoch… keiner hat’s geschafft, mich vom Hocker zu reissen geschweige denn zu Tränen zu rühren. Ich schätze es geht einfach zuviel ab. Wobei ich ja überrascht war, wie gut man die Fülle an Charakteren außeinander halten und zuordnen konnte. ~_~

Hab’ erst überlegt, ob ich ihm nur zwei Pimmel spendiere, aber den dritten bekommt er dann doch noch wegen der zusätzlich tollen Kameraarbeit und weil die aller erste Kampfszene überhaupt, ziemlich nett war.

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Die Unendliche Geschichte 2

ImageDie Unendliche Geschichte II

Bastian würde gern in’s Schwimmteam der Schule aufgenommen werden, doch schon beim 3 Meter Brett bekommt er ziemlich Schiss. Er hat wohl Höhenangst. Und was tut man gegen Höhenangst? Richtig! Man besucht K. Korianders Antiken Buchladen (!) und fragt nach einem Ratgeber dafür, wie man Höhenangst überwindet. Und so kommt es, wie es kommen muss. Bastian sieht erneut das Buch “Die Unendliche Geschichte” da liegen und blättert fasziniert kurz rein. Aber was ist das, die Worte auf den Seiten verschwinden. Er hört nur noch einen verzweifelten Hilfeschrei der kindlichen Kaiserin. Er klaut mal wieder das Buch, rennt random in der Stadt rum und kommt irgendwann bei sich zuhause an, wo er sofort anfängt zu readen und selbst mitten in der unendlichen Geschichte landet. Und dort das beschissenste Abenteuer seines Lebens erlebt.
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Wow, was für eine Gülle. Schon von den ersten Minuten an, merkt man bei diesem Film, dass hier etwas nicht stimmt. Vorbei ist’s mit der halbwegs erwachsenen Geschichte um Bastian Balthasar Bux und seine Abenteuer um die unendliche Geschichte. Hier wurde nun Platz gemacht für eine schön weichgespülte, kindgerechte Hollywoodscheiße, dass es nur so kracht. Die Setbauten sind nun noch aufwändiger, dafür aber auch lächerlicher. Die Silberstadt besteht nur aus ein paar zusammengeknubbelten, alten und silber angesprühten Schiffsmodellen von Revell und die “Giants”, die eigentlich gar keine sind, sondern lediglich ca. 1,80 hoch, sehen aus, wie Gothiksexspielzeug. Zu meiner Verwunderung waren dann in den Credits viele alte Namen zu lesen, die schon beim ersten Teil mitarbeiteten, aber irgendwie werd’ ich das Gefühl nicht los, dass das Hollywoodgeld hier überwog und man sich eher danach richtete. Alles wirkt irgendwie lieblos und einzig der erste Shot von Xayides Schloss in Handform, sieht richtig stimmungsvoll, episch und bedrohlich aus. Auch der kleine Bastian aus dem ersten Teil wurde durch einen blauäugigen Sunnyboy ersetzt, bei welchem sogar Frauen mitte 40 noch schwach werden.
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Die ganze Geschichte und die Dialoge gestalten sich dann genauso einfältig, obwohl dieser Film ja auf der zweiten Hälfte des Buches basieren soll. Entweder das Buch ist besonders scheiße und nur der erste Film gut oder man änderte hier soviel zu Gunsten Hollywoodschen Standards, dass nicht mehr viel vom Inhalt der zweiten Hälfte übrig ist. Ich glaube ich muss das Buch mal lesen. Würde mich wirklich interessieren mittlerweile. Völlig buchunabhängig ist aber der Soundtrack gewesen und da schaffte man es beim ersten Teil ja auch einen wirklich hervorragend düsteren und athmosphärischen Soundtrack zu komponieren. Klaus Doldinger sei Dank. Beim zweiten Teil ist das allerdings alles anders. Einfallslose Orchesterklänge mischen sich mit einem Neverending Story Theme Remix, bei dem man sich fragt, wieso er überhaupt noch eingebunden werden musste. Weg sind die düsteren Synthieklänge Doldingers und nicht einmal Giorgio Moroder konnte sich aufraffen dem Soundtrack unter die Arme zu greifen, obwohl er in den Credits erscheint. Ich glaube er komponierte lediglich die ersten 3 Filmminuten, in denen ein random Lied läuft. Eine Schande.

Toll fand ich an Die Unendliche Geschichte II lediglich die böse Zauberin. Das ist eine Milf ohne Ende gewesen. Wenn nicht andauernd Fuchur dazwischen zu sehen gewesen wäre, hätte man fast zu ihr wanken können. In ihrem tollen, engen, roten, mit Pailetten besetztem Kleid und ihren wirklich hervorragend geschminkten Augen, hat sie schon wirklich Pornostarniveau. Einsame Spitze.

Im Rückblick würd ich dem ersten Teil fast noch einen Penis mehr geben, da er sich jetzt noch einen Tick besser anfühlt, nach dieser unsäglichen Scheiße. Aber mal Teil III abwarten… den sah ich ja noch NIE.

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Ip Man

ImageIp Man | Hong Kong 2008 | Wilson Yip

Ip Man lebt zufrieden und glücklich mit seiner Frau und seinem Sohn in Foshan. Foshan ist berühmt für seine Kampfkunst. Es drängt sich ein Dojo nach dem anderen und fast alle Meister sind für ihre Kampfkunst bekannt. Doch es gibt nur einen wahren Meister und das ist lustigerweise Ip Man, der nicht einmal eine eigene Schule besitzt und sein Wing Chun auch nicht lehren will. Die Jahre vergehen und der zweite Sino-Japanische Krieg rollt über Foshan. Die Japaner behandeln die chinesischen Einwohner nicht gut und selbst Ip Man muss in einer alten Bruchbude hausen und hat kaum noch was zu essen. Naja und dann gibt’s halt voll die Revenge Action an den Japanern und so. ~_?

Ip Man basiert auf dem wahren Leben des echten Ip Man, der in Hong Kong irgendwann Lehrmeister von Bruce Lee war. Da flippen natürlich gleich alle aus und machen ihn zu einer Art Gott. Aber vielleicht war er wirklich der beste, wer weiß das schon. Genauso, wie wir kaum wissen, ob die Ereignisse im Film sich auch wirklich so zugetragen haben. Sicher, die Japaner kamen irgendwann in’s Land und schön war das bestimmt auch nicht, aber hier und da bleiben ein paar fragwürdige Momente, wo ich mich wundere, ob der wirkliche Ip Man damals auch so reagiert hat. Ist aber auch scheißegal eigentlich, denn im Herzen geht’s hier um Kung Fu. Und das wird hier endlich mal wieder zelebriert, wie in den guten alten Klassikern. Hier sind die Kämpfe nämlich wohl dosiert und wenn es los geht, dann kracht’s auch recht gut. Dazwischen findet sich immer wieder Platz für eine Story, die weder einschläfert, noch wirklich mitreisst, aber absolut ihren Zweck erfüllt.

Ip Man sollte man also eigentlich nur schauen, wenn man auf Donnie Yen oder Kung Fu steht. Steht man sogar auf beides, dann wird das ein schöner Filmabend. Besonders optisch macht Ip Man ziemlich was her. Die Sets sind aufwändig und detailliert und in der ersten Filmhälfte taucht die Sonne fast alle Szenen in ein wohlig warmes Orange. In der zweiten Hälfte, wenn die Japaner kommen, wird’s zunehmend grau und trist, was aber selbstverständlich gut passt und immerhin noch gut aussieht. Ansonsten tjo… das war’s… kann man sehen, muss man aber nicht.

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Die Unendliche Geschichte

ImageDie Unendliche Geschichte I

Bastian ist der typische Loser in der Schule. Er träumt viel lieber und liest Bücher (Baha???), als cool rumzuhängen, wie seine Klassenkameraden. Kein Wunder also, dass er in der Schule gehänselt und runtergeputzt wird. Teilweise schon früh morgens auf dem Weg zur Schule. Dort fangen ihn drei Mitschüler ab und stecken ihn in eine Mülltonne amerikanischer Ausmaße. Als er sie verlässt, jagen ihn die Kids erneut. Er flüchtet in einen Laden und hofft, dass sie ihn dort nicht entdecken. Was er nicht ahnt ist, dass er selbst etwas entdecken wird. Das Buch “Die unendliche Geschichte”, welches er auch direkt mal klaut (?) und damit zurück in die Schule rast. Da dort aber gerade ein Mathetest stattfindet, beschließt er lieber, das Buch zu lesen. Auf dem Speicher der Schule. Eine fantastische Geschichte beginnt.
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“Die Unendliche Geschichte” sah ich ca. 20 Jahre nicht mehr. Das witzige, bzw. traurige daran ist, dass der Film genauso bruchstückhaft ist, wie meine Erinnerungen daran. Ich erinnerte mich an einzelne Szenen, die sich in meiner Vorstellung zu etwas großem ganzen zusammen fügten. Leider ist der Fillm aber eben doch nur die Aneinanderreihung dieser Bruchstücke. Man kann nur erahnen, wie detailliert und episch das Buch sein muss. Michael Ende selbst nannte die Verfilmung ja “Die unsägliche Geschichte” und ließ sich nach einer gerichtlichen Außeinandersetzung aus den Opening Credits streichen. Zwar schaffte es Wolfang Peterson ein paar epische Bilder (Das südliche Orakel z. B.) auf die Leinwand zu bannen, aber story- bzw. gefühlsmäßig bleibt der Film weit unter Epikniveau. Z. B. die Szene in der Atrejus Pferd Artax in den Sümpfen der Traurigkeit stirbt. Die kommt direkt, nachdem man die zwei erst seit ein paar Minuten kennt. So gut die Szene auch von Schauspieler Noah Hathaway gespielt wurde, wir können einfach nicht mitfühlen. Zu wenig haben wir mit den zweien erlebt. Eine wirkliche Schande. Gleiches gilt für ganz Phantasien. Die einzelnen Szenen wie z. B. südliches Orakel, Sümpfe der Traurigkeit, der Haulewald, etc. liefern bestimmt Stoff ohne Ende, aber in den paar Minuten, die der Film geht, kann man ja nur durch rushen. Und witzigerweise gibt der Film sogar nur die erste Hälfte des Buches wieder!
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Die Produktion ist ansonsten wirklich gelungen. Die Sets, die Kostüme, die Matte Paintings und sogar die Special Effects sind – erst recht für damals deutsche Verhältnisse – wirklich hervorragend umgesetzt. Nicht umsonst war es bis dato der teuerste ausländische Film. Besonders Szenen wie das südliche Orakel oder der Besuch bei der uralten und weisen Morla in den Sümpfen der Traurigkeit bleiben im Gedächtnis. Hin und wieder flachen die Effekte etwas ab und man denkt sich “baha sickes Kostüm” oder “baha, sicker Blue-Screen”, aber das hält sich Gott sei Dank in Grenzen. Untermalt wird das ganze von einem wirklich hervorragenden Score von Klaus Doldinger (Das Boot), der mit seiner Mischung aus Orchester und Cheezy Synthie Pop vermutlich genau den Nerv der Zeit traf, aber das ganze immerhin so auslevelte, dass es selbst heute noch gut klingt. Für das USA Release des Filmes musste ja Giorgio Moroder noch einige Stücke beisteuern. Vermutlich wäre die Produktion ansonsten zu deutsch geworden. Qualitativ kann Doldingers Score mit den Stücken von Moroder locker mithalten, ja diese noch übertrumpfen. Irgendwie wirkt der ganze Soundtrack “schwer” und “erwachsen”. Und beim “Flug auf dem Glücksdrachen” kann sich doch wirklich keiner mehr zurückhalten und träumt von Abenteuer oder einem Ritt auf Fuchur, dem Glückskeks. Aka -drachen.
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Fazit: Für’s Popcornkino ausreichend, aber was hier wirklich interessant gewesen wäre, wäre eine Verfilmung im Stile eines Herr Der Ringe. Episch (min. 3 Stunden!), die düsteren Seiten des Buches beleuchtend und mit zeitgemäßen Special Effects. Es ist ja ein Reboot geplant gewesen, aber ob es dazu kommt und dann auch noch die 3 Stunden Epikfassung ist, ist fraglich. Eine Schande.

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Ewoks – Kampf Um Endor

ImageEwoks – Kampf Um Endor

6 Monate nach der Befreiung Cindel und Maces Eltern ist ihr Raumschiff fast wieder fertig zum Starten. Doch kurz bevor die Familie den Planeten Endor verlassen kann, wird das Ewok Dorf von bösen Typen überfallen. Es werden Hütten niedergebrannt, Ewoks getötet und auch Cindels Familie muss dran glauben. Cindel und Wicket werden zwar anfangs von den bösen Typen entführt, ihnen gelingt aber die Flucht und so streifen sie fortan heimatlos durch den Wald und überlegen, wie sie die restlichen Ewoks befreien könnten.

Aha! Geht doch. Der zweite Ewok Film macht gleich einmal deutlich, dass man sich hier ein klein wenig mehr angestrengt hat. Schon allein an den Laserwaffen und den dazugehörigen Gefechten erkennt man, dass hier alles etwas professioneller umgesetzt wurde. Während im ersten Film die Laserwaffen noch eher wie Laserpointer aussahen und so gar nichts mit Star Wars zu tun hatten, knallt’s hier schon richtig gut. Der Überfall der sicken Typen auf das Ewok Dorf ist wirklich gut gemacht und gibt gleich einmal den Ton an. Cindels Familie verreckt gleich in den – ohne Witz – ersten 5 Minuten, es knallt und zischt überall und am Schluss gewinnen die bösen. Geil, so kann’s weiter gehen!
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Tut es aber leider nicht. Cindel und Wicket laufen random durch den Wald und kommen irgendwann zu einer Hütte, wo sie auf einen sehr bösen, griesgrämigen alten Mann treffen. An der Stelle sackt der Film fürchterlich ein. Irgendwie vergisst man fast, was eigentlich nun das nächste Ziel, bzw. die Hauptaufgabe vom Plot sein sollte. Die Befreiung der Ewoks und Konfrontation mit dem sicken Typen da. Aber das scheint den Film in der Mitte nicht wirklich zu interessieren. Erst sehr spät geht es mal langsam weiter und an’s Abschließen der Story.

Dafür gehört die Mitte des Filmes Teek. Dem sicken Wollkneul aus dem ersten Screenshot. Als ich ihn das erste mal wieder sah im Film, lachte ich nicht schlecht und 352 Flashbacks kamen in mein Gehirn geschossen. Wie geil ich das Vieh doch damals fand und auch gerne eins gehabt hätte. Und die lustigen Geräusche, die es macht. Einfach wahnsinn. Ich find ihn selbst heute noch relativ witzig und sehr gut gemacht. Der Fellanzug sieht astrein aus – besser als die Ewok-Kostüme – und die Maske von dem Vieh ist 1A. Einfach ein symphatischer Sidekick im Film.
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Selbst die Stop-Motion Animationen – übrigens ILMs letzte da man auf Go-Motion umstellte – sehen nun etwas besser aus als im ersten Teil und mit den komischen Viechern, auf denen die Bösewichte reiten, kommt auch tatsächlich Star Wars Feeling auf. Dazu trägt auch das Raumschiff bei, mit seinen wirklich toll gemachten Innen-Setbauten und der finalen Startsequenz. Da fühlt man sich mehr in ein Star Wars Abenteuer versetzt, als noch beim ersten Ewok Film, der einen mehr an Conan der Barbar erinnerte.

Ja, irgendwie ist eigentlich alles besser am Film, aber durch die unsagbare Mitte schafft er es nicht wirklich zu begeistern. Mal davon abgesehen, dass die Schauspielerin der kleinen Cindel immer noch beschissen und die Story halt ziemlich einfach gestrickt ist. So gibt’s dann doch nur 3 Penen.

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