Mortal Kombat

Mortal Kombat
1995 | USA | Paul W.S. Anderson

Videospielverfilmungen sind auf dem Vormarsch. Zumindest gibt es immer mehr. Sicherlich steigt damit nicht unbedingt proportional die Qualität (Uwe Boll) aber ganz langsam scheinen die Producer endlich zu kapieren, was die Zuschauer und Fans von solchen Titeln erwarten. Das war früher anders. Der erste Film zu einem Videospiel aka Super Mario zeigte das deutlichst. Ja sogar fast schon ratsam für alle zukünftigen Projekte dieser Art, nach dem Motto “Seht her! SO dürft ihr es NIEMALS machen!” Und dankenswerterweise verschwand der Film nach einem kurzen Hype auch in einer grünen Röhre die bis zum Mittelpunkt der Erde führte, indem die Erinnerung an diese Peinlichkeit schließlich von Scheisse eingeschlossen und unter Hochdruck verbrannt wurde. Ja, so war das damals.

Mortal Kombat kam ebenfalls sehr früh zu einer Filmadaption und ich kackte mir vor Aufregung damals fast in meine pants. :Q Und trotz diverser Mängel und vom Gewaltgrad ziemlich lamer Umsetzung im Vergleich zum Spiel, zählt dieser Film noch zu den guten der Videospielumsetzungen.

Story
Alle 1000 Jahre findet ein Turnier namens (Achtung!) Mortal Kombat statt, bei dem sich die Outworld mit der Erde anlegt. Jeweils die besten Kämpfer werden dafür ausgewählt. Sollte es eine der Welten schaffen das Turnier 10x hintereinander zu gewinnen, hat sie die Macht über die andere Welt errungen. 9x hat die Outworld das Turnier bereits für sich entscheiden können..
MUAUIWUARHAHAHAHAHAHAHAHAHAAAAAAAAAAAAARRRRRRRRRRRRRRRRRrr.. *hust*

 

Kritik
Tja was soll man über die Idee einer solchen Geschichte wohl denken? Sicherlich.. DAS hält sich an die Spielvorlage aber naja.. die Ausrede zählt nicht, denn andere Aspekte des Spiels wurden ja auch einfach über Bord geworfen (wobei sie halt auch noch verschlechtert wurden baha). Anyway.. das ist nunmal die Story, sie ist beschissen, Ende. Damit das offensichtliche Happy End aber statt finden kann, muss Raiden, der gutmütige Donner..gott (?) die besten Kämpfer der Erde zusammentrommeln. Und tatsächlich wurden die Vorstellungen der einzelnen Charaktere nice in Szene gesetzt und erinnern an das Spiel. So ist Johnny Cage gerade äusserst cool in seinem neuen Actionfilm zu sehen, Sonya Blade kämpft sich gerade durch einen Militäreinsatz und Liu Kang, der einsame Krieger, erinnert sich im Schlaf an seinen Bruder Chan, der von Shang Tsung, dem Gewinner der 9 bisher ausgetragenen Turniere, getötet wurde. Bis hierhin ist der Film noch ganz ok. Und auch wenn sie auf der Insel ankommen, Machtdemonstrationen ihrer Gegner sehen oder die ersten Kämpfe bestreiten, wirkt das Ganze zwar nicht wirklich dramatisch, toll, aufregend oder gar episch aber schlecht ist es auch nicht.

Aber natürlich konnte Mortal Kombat dem ohnehin schon nicht riesigen Hype nicht gerecht werden. Das lag an drei Dingen, auf die ich nun näher eingehen möchte:
Das erste ist die Tatsache, daß der Film in Deutschland ein FSK16 Rating erhielt. Was zum einen bedeutet, daß er in den USA im Vormittags-Kinderprogramm laufen könnte und zum anderen, daß man nicht das erwarten durfte, was das Spiel eigentlich ausmachte. Während dort nämlich literweise Blut spritzte, Köpfe rollten und Menschen gehäutet, gespalten oder einfach ihres kompletten Oberkörpers entledigt wurden (was im Gegensatz zu heutigen MK-Spielen damals noch ziemlich “ernst” aussah), passiert im Film absolut nichts dergleichen. Blut? Fehlanzeige. Ein abgerissener Arm? Baha.. no way. Ein Genickbruch hier (natürlich nur aus dem off hörbar), ein Bicycle Kick da und fertig ist der Kampf. Ich weiss noch, wie ein Gegner Goros (zu dem kommen wir noch) nach einem harten Kampf benommen da stand und Shang Tsung schrie “Finish him!” Ich dachte mir, ich würde jetzt etwas total schockierend hartes sehen mit meinen 15 Jahren. ~_~ Goro hob die Faust.. und ließ sie auf den Kopf des Gegner fallen, der darauf zu Boden ging. Das wars. DAS WARS! DAS WAR DIE UMSETZUNG DES GRUNDES, DER MORTAL KOMBAT ALS SPIEL SO BERÜHMT MACHTE!!! Unglaublich! Die einzige Ausnahme dieser “Oh Gott bitte lasst es uns auf jede Altersgruppe zuschneiden, damit wir möglichst viel Kohle rausziehen können woohoo!!! \O_o/”-Umsetzung, ist der Kampf von Johnny Cage gegen Scorpion. Der Rest ist im Vergleich zum Spiel einfach nur enttäuschend. Nicht schlecht aber enttäuschend.

Das zweite Problem des Films sind die schauspielerischen und vor allem kämpferischen Fähigkeiten der Akteure. Während es Robin Shou aka Liu Kang zweifelsohne drauf hat und die Schauspieler von Scorpion und Sub-Zero wohl ebenfalls schonmal eine Kampfausbildung genossen, haben andere Protagonisten wie Johnny Cage und Sonya Blade alias Bridgette Wilson absolut nichts in diesem Film verloren. Sie hampeln mit grimmigem oder coolem Gesicht durch den Film und versuchen vergeblich Authentizität zu erzeugen. Es steht Martial Arts Filmen natürlich immer die Frage im Raum, ob ein Schauspieler lieber kämpfen (1) oder ein Kämpfer lieber schauspielern (2) soll. Und obwohl es auch damals schon genug Menschen gab die beides beherrschten (3), hatte man sich hier leider für Option 4 entschieden: Kein Talent für beides. Aber dieses fehlende Talent kann man ja mit vielen Zeitlupen und etlichen Schnitten unsichtbar machen, nicht wahr? Bestimmt! Wenn mans drauf hat. Aber hier gibt es nur wenige Schnitte die kampftechnisch cool aussehen und ohne Zeitlupe ablaufen. Aber auch bei absolut undramatischen Szenen sagte wohl am Set irgendjemand “WOAAAAH, DAS MÜSSEN WIR IN ZEITLUPE ZEIGEN!!!”

Kommen wir zum letzten Fehler, der wohl auch die größte Enttäuschung für manchen Fan darstellte. Bevor man im Spiel auf Shang Tsung traf, musste man noch an seinem Leibwächter Goro vorbei. Goro.. das war ein digital ins Spiel eingearbeitetes Monster mit 4 Armen, daß Dir die Scheisse aus dem Gesicht prügelte! Die Umsetzung dieses Ungetüms hatte es auch mir angetan. Was ich aber sah war noch nichtmal zum weinen. Es war einfach nur das Lächerlichste “Monster”, daß ich jemals im Kino sah. Ich meine.. der ganze Film bietet mehr oder weniger gute special effects aka nice cgi. Und Goro.. ja Goro wurde dann aus Knete gemacht. !?!?!? Hallo??? Er sieht dämlich aus, er bewegt sich wie ein aufgeregtes Kaninchen und redet (auch in der englischen Synchro.. JA, er kann REDEN!!! Oh man.) wie ein äusserst dümmliches Wesen, bei dem man denkt, daß es schon eine Leistung ist, daß es geradeaus laufen kann. Spätestens wenn er beim ersten Kampf angekündigt wird und er sich (natürlich) erstmal die Seele aus dem Leib schreit während er die Knetma.. Arme siegessicher in den Himmel streckt, muss jeder resümierend feststellen: Das war wohl nix.

Und das Erstaunliche trotz dieser ganzen essentiellen Fehler: Der Film ist trotzdem ok. Allein schon das Intro zelebriert einfach bombastisch den Titel und gibt einen Vorgeschmack auf den Stil des Films. die Kamerafahrten sind überdurchschnittlich gut, Szenen wurden nice eingefangen, die Kulissen wirken nicht billig und die special effects sind für 1996 und das geringe Budget mehr als herausragend, wenn auch manchmal etwas zu offensichtlich. Ganz besonders wurde wohl Wert auf die Soundeffekte gelegt. Von Realismus keine Spur aber was interessiert mich das aka holy fuck!? Was machten sie??? Nicht nur, daß Scheinwerfer ein leises Basssummen besitzen wenn sie an der Kamera vorbeiziehen (ziemlich geil), nein. die Charaktere prügeln, kicken und explodieren teilweise mit so deftigen Sounds, daß ich vor Freude lachte! =P Wer die Möglichkeit hat den Film auf einer 5.1 sehen zu können, sollte das also unbedingt tun. Von der Musik her kann man das wohl eher nicht behaupten. Orchestrale Klänge treffen auf Death-Metal, irgendeine Art Rock und Techno. :Q Eine üble Mischung für gerade mal 109 Minuten Film. Eventuell wollte man auch hier einfach nur ein möglichst breites Spektrum abdecken um alle zufrieden zu stellen. Hätte man sich eigentlich denken können, daß davon niemand begeistert sein wird. ~_~

Fazit
Zum einen auf dicke Hose gemacht, zum anderen den Schwanz dann doch lieber wieder eingezogen. Das könnte man über Mortal Kombat sagen. Während es am Bild nichts auszusetzen gibt, der Ton sogar überrascht und wenigstens versucht wurde eine halbwegs brauchbare Geschichte mit einem irgendwie integrierten Subplot (Liu Kang) in eine Prügelspielverfilmung einzubinden, hapert es an der Umsetzung. Hier fehlte einfach die Entschlossenheit einen Film zu machen, der die Fans des Spiels absolut befriedigen würde. Kein Blut, keine Fatalities, kein gar nix. All das was Mortal Kombat berühmt gemacht hat, wurde hier um ein bis zwei Stufen verharmlost. Aber wie schon oben erwähnt kann man ja ein Umdenken der Filmindustrie erkennen. Und eventuell bekommen wir ja mit dem 3. Teil nächstes Jahr endlich das Erlebnis, das Filme wie “Silent Hill” ihren Fans gaben. Man darf ja noch hoffen dürfen. Wink

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Monsanto, mit Gift und Genen

Monsanto, mit Gift und Genen
arte | Frankreich 2007

Baha ey. Ich schaute gerade random Doku auf Arte über “Monsanto”. Ein US amerikanisches Unternehmen, das mit gentechnisch manipulierter Saatgut handelt und experimentiert. Da dachte ich mir noch: “Najo, geschissen drauf. Sind die Tomaten halt etwas dicker und die Maiskolben halt etwas größer. Solange ich davon kein Aids kriege…”

Aber so einfach ist das ja gar nicht, wie ich dachte.

Das fängt schon einmal damit an, das Monsanto auf ihr manipuliertes Saatgut ein Patent hat. Dieses zwingt Bauern, die das anbauen wollen (Monsanto verspricht ja höheren Ertrag und geringeren Einsatz von Pestiziden), natürlich dazu, Lizenzgebühren an Monsanto zu payen. Einen Teil der Ernte dürften die Bauern nicht einbehalten, zwecks erneuter Saat im nächsten Jahr, wie es z. B. in der oldschool Landwirtschaft der Fall ist. Sie müssten dann theoretisch jedes Jahr neue Saat kaufen. Und Lizenzgebühren abdrücken. “Das kann Monsanto doch eh nicht kontrollieren…” tjopes. Tun sie doch. Sie haben eigens dafür ca. 18.000 Mitarbeiter, welche die Bauern im Auge behalten. In der Doku wurden natürlich auch Beispiele angeführt. Da wurde ein US amerikanischer Bauer schon fast mit Stasi / Nazi Methoden in ein Nerven zermürbendes Gerichtsverfahren maneuvriert, in Folge dessen er nach 2 Jahren aufgab und zu einem außergerichtlichen Vergleich mit Monsanto bereit war. Sonst hätte er alles verloren. Die Arbeit von 5 Generationen wäre einfach weg gewesen.

“Ja dann sollen die Bauern halt nopes kaufen…” – Tjo, dachte ich auch erst. Aber es gibt da zwei Probleme: In vor allem südamerikanischen Ländern wird die Monsanto Saatgut teilweise zum halben Preis der unverfälschten Saatgut angeboten. Dazu kommt, das genmanipulierte Pflanzen sich ja auch völlig automatisch vermehren und mit einheimischen Sorten kreuzen. Es kam in Mexiko teilweise schon zu sicken Mais-Missbildungen. Die unkontrollierte Vermehrung ist relativ lame, weil a.) Irgendwann sind die original unverfälschten und natürlichen Saatgute ausgestorben (wtf?) und es gibt nur noch Monsanto Produkte. Diese könnten dann selbstverständlich auch lizenzpflichtig sein (wtf?). b.) hat Monsanto irgendwann die komplette Kontroller über die Nahrungsmittel der Welt (wtf?), was z. B. mächtiger ist als jede Bombe.

Und übrigens. Monsanto stellte Saatgut her, die es ermöglicht ein bestimmtes Insektenvernichtungsmittel zu benutzen. Und klar, jetzt ratet mal, wer dieses Mittel herstellt. Monsanto natürlich. Alles andere wäre ja auch total lame. Das in diese Pflanzenschutz- und Insektenvernichtungsmitteln auch krebserregende und unglaublich sicke Verunstaltungen hervorrufende Stoffe drin sind, braucht da nicht extra erwähnt zu werden. Davor hätte ich dann auch etwas Angst. Klar, dass die Untersuchungen, die Monsanto darüber gemacht hat, völlig frei erfunden und ganz klassisch gefälscht wurden.

Ach übrigens, klar dass Monsanto damals auch Agent Orange herstellte für die US Armee. xD Wie sick???

Nunja, ich kann das nur bruchstückhaft wieder geben, da ich leider auch viel vergesse und noch nicht alles zur Gänze verstanden habe, aber bisschen sick ist das schon? Klar, das ich auch zuerst an Max denke und die ganzen grünen Körnerfresser, die dauernd Biozeuchs kaufen und gegen genmanipuliertes demonstrieren. Jetzt verstehe ich diese ein ganzes Stück besser, aber woher sollte ich das vorher wissen? Bei genmanipuliertem Essen hörte ich stehts nur von “Das ist nicht natürlich *wein*” und “Riesige Tomaten schmecken doch nicht *rant*” aber nie von etwas wie “Tjo, damit kann halt einfach ein einzelner Konzern die komplette Kontrolle über die Nahrungsmittel erlangen. LÜLZ!” Ich für meinen Teil werde wohl kaum großartig etwas dagegen unternehmen können. Die geschmierte Politik wird sogar noch viel weniger dagegen unternehmen als ich und im Jahre 2020 ist die Welt der total sicke Platz. xD

Klar, so eine Doku kann auch Stimmungs- und Meinungsmache sein und man sollte deswegen die Lust am Leben nicht verlieren, aber etwas Angst konnte sie einem schon machen. Sehr nice.

http://de.wikipedia.org/wiki/Monsanto

Troja

T R O J A
Wolfgang Petersen | 2004

Gestern blieb ich mal wieder bei einem Film hängen. Ich sollte wohl vor dem zu Bett gehen nicht mehr durch das Programm zappen. Jedenfalls fing gerade Troja an, der am gleichen Tag schon um 20:15 Uhr lief, ich da aber nie TV schaue. Ich blieb wohl hängen, weil die große sich anbahnende Schlacht um Troja durchaus hätte interessant sein können. Mal schauen, ob ich die Story noch zusammen kriege:

Vor vielen vielen Jahren gab es da wohl ein Städtchen namens Troja. Dieses wurde von einem greisen König namens Priamos regiert, welcher zwei Söhne hatte. Der eine, Hektor, ist relativ männlich, kann gut kämpfen und hat sogar einen Bart. Der andere, Paris (nicht Hilton und eher Pares ausgesprochen, aka scheißegal auch eigentlich), ist eher der Milchbubi mit Pflaum an der Oberlippe und nix in der Hose. Eine Gayschwuchtel, wie sie im Buche steht. Tjo, genau diese Gayschwuchtel hat aber nix anderes zu tun, als einem Bruder des großen Königs Agamemnon die Frau auszuspannen. Das ist natürlich DER perfekte Augenblick um einen Krieg anzuzetteln. Irgendwie hat Agamemnon ja schon 80 % Griechenlands unter seiner Kontrolle und in seinem Sammelalbum fehlt nur noch Troja. Und ja… dann gibt’s da noch Achilles. Aber keine Ahnung, was der in dem ganzen verloren hat. Irgendwie kämpft er mal hier und mal dort und fickt natürlich auch mit random Trojanerin rum. Dabei sah die nichtmal so gut aus. Hektors Frau und Helena, das sind zwei sehr nice Frauen gewesen. Aber tjopes…


(Links: Das titelgebende Pferd | Rechts: Orlando Bloom aka Mr. Gayschwuchtel Nr. 1)

Und so schaute ich also Troja und konnte es nicht fassen. Ich konnte nicht fassen, was für eine unsagbar mistige Scheiße ich da sah. Also zu aller erst fiel mir auf, das Brad Pitt als Achilles die deutsche Synchronstimme von Nicholas Cage bekam auch bekannt als Martin Kessler. Das passt nicht, das ist komisch, das will ich nicht. Schon der erste Griff in’s Klo für Troja. Des Weiteren fällt einem sofort auf, das Brad Pitt mit langen Haaren einfach zu Gayschwuchtelig aussieht und in einem Film wie Troja imho nix verloren hat. Es fällt einem vergleichsweise schwer den Character ernst zu nehmen. Und nunja, so versucht man der Handlung zu folgen, obwohl man alle 3 Minuten daran denken muss, wie unpassend Brad Pitt in diesem Film aussieht, da kommt auch schon Orlando Bloom. Also schwuchteliger habe ich ihn ja noch nie erlebt, als in diesem Film. Seine Sätze sind schwuchtelig, seine Bewegungen sind schwuchtelig und seine Aktionen sind das schwuchteligste überhaupt. Wegen einer Tussi riskiert er einfach mal so mir nichts dir nichts das Schicksal eines kompletten Volkes. Sehr toll gemacht.


(Links: Achilles, aka Brad Pitt | Rechts: Tjo, random Leute auf Pferden.)

Also irgendwie wirkte alles fast schon B-Movie like oder wie eine Satire. Ich konnte den Film einfach nicht ernst nehmen. Wenn dann auch noch gekämpft wird und diese Kämpfe aussehen wie Kinderbodenturnen, dann ist es ganz aus. Der absolut uninspirierte Orchesterscore (Sickerweise von James Horner, den ich eigentlich ansonsten als hurengeil kenne?!) tut da sein übriges. Komische, klischeehafte und möchtegern imposante Fanfaren reihen sich an seichtes Gedudel und nur am Schluss wird so etwas wie Charakter und / oder Wiedererkennungswert geboten. Fast hätte ich im ersten Drittel des Filmes schon aufgehört zu schauen, da mir das alles so unsagbar komisch vor kam, aber ich entschloss mich dann doch dazu, ihn fertig zu schauen. Und siehe da, der Schluss konnte fast schon als normaler Film durchgehen. Zwar plätscherte die Geschichte immer noch nur so vor sich her aber alles wirkte etwas professioneller. Das trojanische Pferd kam sickerweise nur so am Rande vor und wenn man nicht gut aufgepasst hätte, dann wäre man total geflashed davon (wie die Trojaner sozusagen. HAHAHAHAHAHAHAHAHAHA LOL!!!111) und wüsste den großen Holzkasten kaum einzuordnen.

Jedenfalls war ich SEHR irritiert, dass dieser Film DERART scheiße ist?!

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God Of War – Chains Of Olympus

God of War: Chains of Olympus (PSP, USA, 2008)

Kratos feiert seine Rückkehr in seinem neuen Game auf der PSP nicht direkt mit einer Rückkehr, denn God of War: Chains of Olympus zählt indirekt als prequel zu dem ersten God of War auf der PS2.

Bereits beim ersten Start des Spiels wird einem klar wie geil die Grafik ist. Wenn ich es nicht wüsste und das Spiel über TV-Out spielen würde, könnte ich dies glatt für einen PS2 Titel halten. Ja, so geil ist es! Neben der genialen Grafik und den wunderbaren Lichteffekten fällt sofort auf dass die Steuerung gut gelungen ist. Trotz des grauenhaften Krüppel eines Analog-Sticks an der PSP steuert man Kartos ohne größere Probleme. Durch das Fehlen der L2 und R2 Tasten mag man sich zuerst wundern wie man denn Spells und Special Attacks anwendet. Dies geschieht auf der PSP durch das halten von L oder R und einem einzelnen Druck auf eine andere Taste. Dies ist im Vergleich zur PS2 Version erst etwas gewöhnungsbedürftig, hat aber im Vergleich zur PS2 den Vorteil dass man nicht mehr aus Versehen irgendwelche Kacke castet wenn man über Wurstfinger verfügt. Zu Beginn des Spiels steuern wir Kratos durch Attica und kämpfen gegen mehrere böse Perser. Chains of Olympus führt ändert die gewohnte Spielweise der Konsolen Version nicht. Wir metzeln uns entweder mit gekonnten Combos oder mit random button mashing durch die Gegend und treiben unsere hit-combos in die Höhe! Auch auf der PSP gibt es extrem geile Boss-Fights mit teils unglaublich großen Monstern. Diese finden genau wie auf der PS2 für eine Weile normal statt und enden meist in einem extrem brutalen QTE, welches oft zur Enthauptung des Gegners führt. Ja brutal! Auch in der PSP Version spritzt jede Menge Blut und es rollen Köpfe. Hurra!


Nicht nur Gewalt sondern auch Sex hat Chains of Olympus zu bieten. Hier ist es Eos, die Göttin der Morgenröte die uns willig Ihre Pracht-Euter ins Gesicht streckt.

Das Spiel spielt sich fast genau wie die PS2 Versionen. Man läuft, kämpft, balanciert, hangelt und klettert sich durch die riesig wirkenden Welt der Götter. Was hierbei auffällt ist dass es einfach keine Ladezeiten gibt?! Nach dem ersten Einlegen der UMD werdet ihr keine Ladezeiten mehr bemerken.

Die UMD rattert daher fleißig um alles rechtzeitig preloaden zu können und natürlich um euch einen ABSOLUT GEILEN Soundtrack zu präsentieren. Wie erwartet ist die Musik mindestens genau so gut wie in den Konsolen Fassungen — wenn nicht sogar besser.

Neben dem gewohnten Gameplay und den bekannt simplen Puzzeln sind auch einige der alten Minigames wieder mit dabei — Ja, auch auf der PSP darf wieder fleißig gerammelt werden. Manch anderes Review sieht genau das negativ und wünscht sich neue Elemente auf der PSP.

Ja – Das Game bringt uns nicht viel neues. Zwar ist die Story neu und fast unabhängig von den anderen Spielen aber das Gameplay ist das Selbe. Persönlich bin ich froh darüber – Es spielt sich einfach gewohnt geil auf der PSP, so wie wir es von der PS2 kennen. Ich genieße lieber ein neues Game nach alter Erfolgsformel als mich mit neuem Crap rumzuärgern der das Spiel eventuell versaut.


Was uns im Weg steht wird einfach mit dem riesigen Handschuh Thors’ zerschlagen – männlicher geht es nicht?!

Waffen und Magie gibt es in Chains of Olymn leider weniger als in auf der Konsole. Daher muss man sich mit nur zwei Hauptwaffen und 5 Spells auch schon zufrieden geben. Überhaupt muss man leider mit weniger auskommen als auf der PS2.

Womit allerdings auch die PSP Version nicht geizt sind geile Licht- und Partikel-Effekte. Das einzige Manko ist der zu dunkle PSP Bildschirm. Unter dem dunklen Wasser erkennt man auf dem Screen fast nichts mehr – zum Glück gibt es nur eine einzige Unterwasser-Passage.


Nach einem weiteren spektakulären Bossfight der stark an Szenen aus Dragonball Z erinnert bekommen wir auch leider schon die Credits zu sehen.

Das erste Mal durchspielen für dieses Review hat keine fünf Stunden gedauert – Bereits nach 4:52 war ich durch und der letzte Boss war besiegt. Das sollte allerdings keine Spaßbremse sein – Chains of Olympus bringt Spaß und Freude von der ersten bis zur letzten Minute. Wenn man mal bedenkt was Ready at Dawn Studios hier grafisch und spielerisch aus der PSP rausholt sollte man sich vorsichtshalber vorm Spielstart eine Packung Kleenex bereitlegen.

Fazit: God of War: Chains of Olympus ist geil, Ich hab nichts zu meckern – und das will was heißen. Also los, sofort kaufen. Wobei ich hier zur US Version rate, da diese erstens bereits erschienen ist und zweitens dank der tiefen Dollar Preise fast 20 Euro weniger kostet.

NATUERLICH 5 von 5 penen. Pen Pen Pen Pen Pen

Bayoeen!! The Megatracks of Puyo Puyo

Bayoeen!! The Megatracks of Puyo Puyo
LMS Recordings / NEC Avenue / Compile | NACL-1147 | CD | Jan 25, 1987 | Katsumi Tanaka

Wirklich verwunderlich ist ja, das es kaum Soundtracks zu Puyo Puyo (oder Puyo Pop) gibt? Ich finde auf die schnelle genau 3 Stück. 2 davon erschienen 2007, mit anderen Worten ist das hier der einzige der sich um die Zeit vor dem Fever Mode kümmert. Warum ist das so ~_? Immerhin erschien ja mindestens ein Teil für quasi jedes halbwegs bekannte System. Naja was auch immer, so muss man als alter Puyo Fan wenigstens nicht 100 Stück kaufen. :o Die CD ansich ist natürlich sehr weird. Als erstes begrüßt uns ein Drama Track, auf dem die Sprecher die sowieso den ganzen Tag auf Pilzen sein müssen random seltsame Dinge erzählen, und schliesslich beginnt die Musik \o_O/. Insgesamt gibt es 4 Drama Tracks auf der CD, der Rest sind bekannte Tracks neu Arrangiert, teils random 94er Synthi Kram und teils sicken oldschool Acid Techno? xD
Die CD ist wirklich auch so weird wie die Games. Beim letzten Track, ein Mega Mix aus zahlreichen anderen Tracks, rufen auch einfach die Prinzen mal ein paar Sätze auf deutsch durch die Gegend ~_?. Zumindest werden sie im Booklet erwähnt, kA wer es sonst sein könnte.

Im Endeffekt ganz nice. Die Drama Tracks kann man ja skippen, die bekannten alten Songs gibt es größtenteils nice arrangiert und der Mega Mix am Ende ist sehr geil, man hätte die ganze CD so machen sollen ~_?

Favoriten:
10 – sticker of puyo puyo “dinosaur’s 303 mix”
14 – DJ’s take control. “mega – puyo – tracks”

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Taito Game Music

Taito Game Music
Alfa Records | ALR-22908 | LP | Jan 25, 1987 | Hisayoshi Ogura, Zuntata, Yoshino Imamura, Kazuko Umino

1987 sollte mit Taito Game Music das erste Album von Zuntata erscheinen, eine Band die die meisten Gamemusic Freunden ein Begriff sein sollte – waren sie doch damals und viele Jahre darauf noch für zahlreiche Taito Soundtracks verantwortlich, wie z.b. Darius und eigentlich alles andere auch.

Das war anno 87 aber alles noch nicht so wichtig, erst 3 Jahre vorher hat Haruomi Hosono mit “Video Game Music” zum erstenmal einfach die Musik von den damals aktuellen Arcade Games aufgenommen und zum Verkauf angeboten. Alfa Records war geboren (bzw. ihre Spielmusik Sparte), und dank des guten Erfolgs dauerte es nicht lange bis zahlreiche Nachfolger von “Video Game Music” vom selben Label veröffentlich wurden. Dabei wurde immer streng der jeweilige Publisher und der Zusatz Game Music verwendet. So entstand unter anderem Konami Game Music, Sega Game Music, Namco Game Music und natürlich auch Taito Game Music.

Genau wie bei Video Game Music und den anderen Vertretern der Reihe beinhaltet auch Taito Game Music einfach Aufnahmen von verschiedenen Arcade Automaten sowie als Bonus eine Arrangierte Version. Hier mal die Tracklist:

    01 – The Legend of Kage
    02 – Space Invaders
    03 – Elevator Action
    04 – Super Dead Heat II
    05 – Wyvern F-0
    06 – Fairyland Story
    07 – Golden Castle
    08 – Kikikaikai’s Mysterious World
    09 – Scramble Formation
    10 – Arkanoid
    11 – Chack’n Pop
    12 – Empire City 1931
    13 – Bubble Bobble
    14 – Haley’s Comet
             15 – Outer Zone Arrange Version

Vom Klang her erinnert einen das ganze natürlich sehr an die alten Arcadesoundtracks. Teilweise hört man auch einfach Soundeffekte wie Schüsse, z.b. bei Space Invaders, vorallem wohl weil SI ja nichtmals richtige Hintergrund Musik hatte. ~_°? Bei den meisten Tracks laufen aber einfach die Melodien und man wird in alte Zeiten zurückversetzt. Wer kennt nicht den Titelsong von Bubble Bobble? Wer soetwas mag wird hier sicher fündig.

Zum Schluss gibt es dann noch die Arrange Version von Outer Zone und schliesst das ganze ab.

Fazit: Freunde von alten Arcades werden sich mit der Platte sicher wohl fühlen, außerdem ist es viel zu geil und sick, wenn man Space Invaders von Vinyl hört ~_?

Dafür gibts noch einen Extra Stylepen.

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Layer Section 2

Layer Section II
Taito | Sega Saturn

Das Jahr 2219. Die zivile Raumfahrt ist seit knapp 100 Jahren nun Alltag der Menschheit, was unter anderem zur Folge hatte, das die Menschheit sich im weiten Weltall verstreute und die Erde schließlich 20 Kolonien kontrollierte, die sich bis Orion erstreckten. Um die vielen Kolonien ordentlich in Schach zu halten, wurde seit Bestehen lediglich das Kriegsrecht angewandt. Klar, dass die Kolonien irgendwann aufbegehrten und dem System den Kampf ansagten. Sie eroberten den strategisch wichtigsten Planeten – Secilia – und planten von dort aus ihren Kampf gegen die Freiheit. Viele Schlachten konnten siegreich bestanden werden und so gewann die Secilia Federation den Krieg gegen die Erde.

Kurz nach der Kapitulation der Erde beschloss die Secilia Federation einfach mal, das die Erde nun komplett vernichtet werden soll. Wtf? Voll sick? Gut, das die Balca Division der Erde das schon ahnte und an einem hypermodernen Raumschiff namens R-Grey 1 bastelte. Es ist eine Mischung aus allen bis dato bekannten Raumschiffen und soll die Vernichtung der Erde aufhalten…


(Links: Das erste Level läuft noch flüssig.. -_-; | Rechts: Die späteren Levels ruckeln zwar mehr, überzeugen aber immerhin optisch.)

Boah. Die Story muss man erstmal verdauen. Die steht so in der Anleitung und wurde lediglich von mir mit eigenen Worten wiedergegeben. Da denkt man anfangs noch “Ahjo klar… Erde, Kontrolle, Kriegsrecht. Ich bin bestimmt einer der Secilia Federation und will meine Freiheit zurück erkämpfen. Geil.” und dann kommt alles ganz anders. Hätten sie das mal lieber verfilmt. Aka… Naja, immerhin hat es überhaupt eine Story. Klar, das diese aber während des Spieles so gut wie gar nicht fortgeführt wird. Für was auch, es gibt wohl keine Wendungen, man trifft keine NPCs und wenn man den letzten Boss besiegt hat, dann ist die Erde wohl befreit.

Layer Section 2 führt das Lock-On System, welches wir schon aus Layer Section 1 kennen fort und bietet uns außer dem zweiten R-Grey und einer Special Attack / Smart Bomb eigentlich nichts neues. Die größte Änderung ist – mal wieder – die Grafik. Diese ist nun komplett in 3D. Vom Hintergrund über die Gegner, bis zu den Lasern der Bosse ist alles 3D und… ja… dementsprechend unübersichtlich. Das liegt zu einem großen Teil auch an der Perspektive des Spiels, die so leicht gekippt ist. Das klappte imho schon bei Silpheed nicht, bei Nanostray / Iridion 3D II nur bedingt und hier macht es auch wieder Probleme. Man kann einfach schwer abschätzen, wann einen Schüsse erreichen und genauso wenig, wie schnell man bullets dodgen kann. Durch die Perspektive “verlangsamt” sich das Schiff, je weiter man nach hinten fliegt, was unter anderem auch dazu führt, das einem nach kurzer Zeit der Daumen weh tut, da man automatisch “fester” drauf drückt. ;O Das Lock-On HUD bewegt sich gleichermaßen auf dieser 3D Ebene und fertig ist ein Erlebnis, an das man sich erst einmal gewöhnen muss. :Q


(Links: Ich darf vorstellen: Die dicksten “Blitze”, die man bis dato in einem Videospiel sehen konnte und auch heute nichts von ihrem Reiz verloren haben. | Rechts: Momente der Ruhe. Nur in Stage 1 zu finden.)

Das zusätzlich jede Menge auf dem Bildschirm los ist, vereinfacht die Sache nicht unbedingt. Das Spiel ist ganz einfach ziemlich schwer. Selbst das herunterstufen des Schwierigkeitsgrades (übrigens für jedes Level einzeln einstellbar) bringt da leider nicht viel Abhilfe und so sieht man sich oft schon im zweiten Stage verrecken. Sicher, es gibt bestimmt auch Profis / Nerds / Idioten, die das Spiel 1CC’n (Vermutlich sogar im 2Player Mode. Alleine.). Im direkten Vergleich zu Layer Section 1 ist der Schwierigkeitsgrad aber ein anderer… ein unfairerer.

Die Grafik ist für Saturnverhältnisse eigentlich ausgesprochen hübsch. Besonders gefallen mir die Blitze des R-Grey 2. Die sind irgendwie bis heute nicht getoppt worden. Sie sehen relativ realistisch aus und sind super flüssig animiert. Bzw. höchstwahrscheinlich in Echtzeit berechnet. Hurengeil einfach. An das Schachbrettdithering zum Faken von Transparenzen hat man sich schnell gewöhnt und auch die Hintergründe sind detailliert in Szene gesetzt. Einzig und allein das Ruckeln stört. Vor allem im späteren Spielverlauf. Und ja, die Playstation Version ruckelt nicht so fürchterlich. Dafür gibt’s bei der Saturn Version tolle CGI Intros vor den Leveln zu bestaunen. Ich selbst könnte drauf verzichten und hätte viel lieber etwas flüssigere Grafik gehabt. Aber tjopes.

Und genau diese gute Präsentation macht es mir schwer, das Spiel zu bewerten. Einerseits wank ich auf alle Saturnspiele, die 3D Grafik haben und NICHT zum Kotzen aussehen, andererseits ist es echt fast unspielbar und viel zu schwer. Gut, der Schwierigkeitsgrad ist eine subjektive Impression eines Medienunerfahrenen.

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Reine Chefsache

Reine Chefsache (aka In Good Company)

Es ging um einen Typen namens Dan (Dennis Quaid), der schon seit etlichen Jahren beim Sports America Magazin arbeitet und mit Anzeigenkunden zu tun hat. Als das Magazin von einem großen Wirtschaftsmogul (Malcom McDowell mit einem einzigen, sehr sicken Auftritt) gekauft wird, bekommt Dan auch einen neuen “Chef” (Topher Grace, aka wer?). Der neue Chef ist 26 Jahre alt und noch ziemlich grün hinter den Ohren. Klar, das es die erste Aufgabe des neuen Chefs ist, erst einmal Leute zu entlassen. Dan fürchtet um seinen Arbeitsplatz und rutscht fast in die Midlife Crisis. Obendrein macht seine überaus heiße Tochter (Scarlett Johansson) auch noch mit dem neuen Chef rum.

Ich blieb erstmal nur hängen wegen Dennis Quaid als alternden Arbeitnehmer in der Firma und weil alles so nach Drama aussah. xD Als dann noch der Chef auftauchte, konnte ich nicht mehr umschalten, denn irgendwie gefiel mir die Darstellung ziemlich gut. Jung, dynamisch, erfolgreich aber ziemlich menschlich. Oft sieht man ihn durch die Flure laufen, mit den Angestellten total Chefstyle Smalltalk abhalten (“NA, wie war ihr Wochenende? Schön? Schön.”) nur um sich dann im eigenen Chefbüro an den Kopf zu fassen, was er gerade für eine Scheiße erzählte. Überhaupt sieht man ihm nice die Unsicherheit an, die er wohl noch haben muss, als Chef einer riesigen Abteilung und das mit 26. Von seinem neuen Gehalt kauft sich der jüngling auch gleich mal einen Porsche, den er noch bei der Ausfahrt des Autohändlers schrottet. Dennis Quaid war ebenso menschlich und macht sich natürlich Gedanken, was mit seinem Job nun ist und warum so ein Jungspund sein Chef werden konnte.


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Tjopes, das macht anfangs den Reiz des Films aus. Später muss der junge Chef Typ natürlich noch mit Dans Tochter rummachen (Bzw. verführt sie ihn einfach auf geile, unschuldige total anturnende Weise) und das Chaos ist perfekt. Dabei ist der Film keineswegs eine oberflächliche Komödie, mit Brüllern am laufenden Band, sondern eher eine seichte Komödie mit viel Menschlichkeit. Schon allein der Umgang mit dem Thema der Großkonzerne und Kündigungen fand ich ganz nice und hatte sogar etwas kritisches. Und das, obwohl der Film vom Regisseur von American Pie ist. Wtf? xD Und Malcom McDowells Auftritt muss man gesehen haben. Nicht weil er besonders gut gewesen wäre, nein im Gegenteil. Irgendwie wirkte die Szene noch schlechter als die in Wing Commander. ~_??? Ich fand ihn für einen Film im Fernsehen rather nice.

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Die Verurteilten

Shawshank Redemption aka Die Verurteilten
Frank Darabont 1994

Gestern Abend kam im Fernsehen einfach – mal wieder – “Die Verurteilten” auch bekannt als “Shawshank Redemption”. Klar, das ich nicht einfach weiter schalten konnte, zumal der Film gerade erst anfing und ich hängen blieb, obwohl es schon ca. 2 Uhr war. Davor war ich ziemlich müde und spürte schon so ein leichtes Brennen in den Augen. Während des Filmes jedoch, war das wie von Zauberhand verschwunden. Dies ist höchstwahrscheinlich dem Film zu verdanken, der imho nicht nur die beste Stephen King Verfilmung überhaupt, sondern einer der besten Filme der Welt (des Universums) ist. Unzählige Reviews und der IMDB Eintrag mit einer durchschnittlichen Bewertung von derzeit 9,2 / 10 bestätigen dies.

Der smarte Bänker Andy Dufresne (Tim Robbins) wird zu zwei mal Lebenslänglich verurteilt, weil er seine Frau und deren Geliebten eiskalt erschossen haben soll. Im Gefängnis angekommen fällt er als Bänker besonders auf und wird sogleich unfreiwillig Sexspielzeug der “Schwestern”, die ihn des öfteren mal ordentlich von hinten bumsen. Es dauert knapp 2 Monate, bis er es fertig bringt überhaupt jemanden im Gefängnis anzulabern. Der Auserwählte, der Andy Dufresne zum ersten mal sprechen hört, soll Red (Morgan Freeman) sein. Andy bestellt einen Geologenhammer bei Red, denn dieser ist bekannt dafür alles besorgen zu können. Was Andy dann bekommt, ist nicht nur der Geologenhammer, sondern – viel wichtiger – einen Freund.


“Die Verurteilten” ist ein Gefängnisfilm. Ein Drama. Ein Film, in dem es ausschließlich um die Beziehungen und Schicksalsschläge von Menschen geht. Es gibt keine außerirdischen Bedrohungen, die für tolle Special Effects verantwortlich sind. Es gibt keine großen Helden, die im Alleingang den ganzen Vietkong platt machen. Es gibt nur mehrere Menschen und ihre Beziehungen zueinander. “Die Verurteilten” kommt aus einer Zeit, in der das Kino noch für die großen Geschichten, die Dramen zuständig war. Heutzutage wird das ja eher von den Serien erledigt und in Kinofilmen sieht man nur noch Explosionen, tolle Kamerafahrten oder sonstigen Schwachsinn aus Comicbüchern. Wäre der Film heutzutage eine Serie, würde ich mich kaum darum scheren, da Serien so “groß” sind, so “unendlich” und ich einfach kaum die Zeit hätte mir alle Folgen anzuschauen. Des Weiteren kann ich mich einfach bei 2 Stunden Film viel mehr in etwas hineinversetzen als bei 30 Minuten täglich. Anyways…

Der Film ist einfach von vorne bis hinten perfekt. Von Beginn an wird man durch den Off Kommentar von Morgan Freeman in seinen Bann gezogen und kann nicht mehr davon ablassen, erst recht nicht, wenn man gern Gefängnisfilme schaut. Das der Film funktioniert liegt zum einen an der guten Story von Stephen King, am Können von Frank Darabont, aber vielleicht am meisten von den Darstellern. Tim Robbins und Morgan Freeman sind ja ansich schon tolle Schauspieler, aber beide auf einer Leinwand ist wie ein sechser im Lotto. Ohne großartige Gestikulation oder Mimik spielen sie die Geschichte zweier Männer, die im Gefängnis zu Freunden wurden. Man nimmt es ihnen von Anfang an ab. Am meisten erstaunen aber die vielen Nebendarsteller. Manche, wie Tommy oder Brooks, sind gerade einmal für ein paar Minuten im Film zu sehen, aber man hat keine Probleme sie als echte Menschen wahr zu nehmen und nicht nur als Nebencharaktere oder gar Schauspieler. Das ist so ein Film, wo ich gar nicht großartig beschreiben kann, warum er mir so gut gefällt, da ich mich mit dem Handwerk des Filme machens einfach zu wenig auskenne. Ich erkenne die Feinheiten des Schnittes nicht, ich weiß nicht so genau, ob einige Szenen des Drehbuchs eher ungeschickt platziert wurde oder gar gänzlich unnötig sind, ich weiß nur, das ich von Anfang bis Ende mit Spannung (selbst nach mehrmaligem Schauen) der Geschichte von Red lausche und am Ende dann sogar die obligatorische Träne verliere. Heulsuse!

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Harry Potter und der Orden des Phönix

Harry Potter und der Orden des Phönix
Nintendo DS

Aus mir unbekannten Gründen erhielt ich neulich nach monatelanger Pause mal wieder Review Exemplar von EA. Traurigerweise von “Harry Potter und der Orden des Phönix” für den Nintendo DS. Von daher gibts hier nun auch ein Review.

Harry Potter und der Orden des Phönix lockt laut Verpackungstext mit einer großen und weit erforschbaren Welt, fast allen Helden aus dem Film in 3D sowie Dutzenden von Mini-Games. Stellen wir uns jetzt mal vor dies wäre keine Film-zu-Spiel Konversation und stellen wir uns auch noch vor dies wäre kein EA Games Titel… dann klingt das ja fast einladend!

Ich weiß nicht viel über Harry Potter oder die entsprechenden Filme und Bücher, ging allerdings ohne Vorurteile an das Spiel, da der zweite und dritte Teil auf dem GBA mit brillanter Pixel Grafik von alten Amiga Künstlern protzen konnte. Beim 5. Teil wurde mir allerdings bereits nach den ersten 2 Szenen klar dass ich hier keinerlei geile Pixel Grafik mehr finden werde.


(2 der lustigen Zwischensequenzen)

Das Spiel öffnet mit einer Sequenz die uns nicht wirklich viel zu erzählen weiß. Eine Vorgeschichte oder überhaupt eine Geschichte wird hier nicht erzählt. Wer die ersten 4 Teile nicht kennt hat wohl Pech gehabt.

Die gesamten Sequenzen im Spiel sind grauenhaft. Es handelt sich hierbei um gerenderte Bilder die wohl Szenen aus dem Film nachstellen sollen. Diese faden fröhlich hin und her während ein kurzer und armseliger Dialog in einer fast unslesbaren Schriftart uns immerhin einige wenige Informationen preisgibt. Das ganze erinnert stark an die ersten Filmspiele auf dem SNES oder auch dem Megadrive. Das lustige an den Sequenzen ist dass die Qualität so extrem niedrig ist und das Hauptziel der Grafiker wohl dabei lag die möglichst dämlichsten Gesichtsausdrücke zu erstellen. Das Ganze wirkt genau dadurch ironisch und wie eine Parodie. Wer die Sequenzen von den Rub Rabbits und Project Rub kennt weiß was ich meine. Da die Ironie hier jedoch ungewollt ist wartet man leider auch vergebens auf den “Boing!” Sound aus den Rub Rabbits Sequenzen. Während allen Dialogen flackert übrigens der gesamte Bildschirm was dazu führt dass man sich noch weniger auf den ohnehin schon grausamen Text konzentriert.

Nach etwa 3 dieser lustigen Sequenzen befindet man sich auch schon im eigentlichen Spiel. Hier erkennt man nun dass es sich um ein Spiel im Resident Evil Stil handelt, 3D Modelle auf einem pre-rendered Background. Anders als bei Resident Evil sind hier die Hintergründe allerdings extrem unansehnlich und stark komprimiert. Die Qualität ist hierbei fast so schlecht wie bei den Zwischensequenzen. Auch auf die begehbaren und nicht begehbaren Teile des Hintergrundes wurde hier nicht viel Wert gelegt. Man kann oft problemlos in oder sogar durch Wände und Objekte laufen.
Die 3D Modelle bestehen aus etwa 10 Polygonen und erinnern grob an Battle Arena Toshiden, wobei letzteres diesen Haufen Scheiße natürlich um weiten übertrifft.


(Links: Der lieblose Titelscreen. | Rechts: Nicht mit dem Kopf gegen, sondern durch die Wand.)

Alle gefühlten 30 Minuten läuft man in dem furchtbaren Render-Haus in irgendeinen anderen Charakter der einem eine Aufgabe stellt.  Man folgt der Kompassnadel die einen mit Glück in die richtige Richtung und damit zur gestellten Aufgabe leitet. Je nach Aufgabe kann der Weg in dem großen Haus und der großen Schule durchaus mal 2 Minuten dauern. Hier kommt dann auch tatsächlich der Touchscreen mal zum Einsatz, nämlich für etwa 20 Sekunden. Es ist hier also ähnlich wie beim download von Pornos: Eine lange Wartezeit für einen kurzen Spaß.  In diversen Aufgaben und Mini-Games muss man nun zaubern. Dies ist einfach und geschieht indem man ein Symbol auf den Touchscreen abmalt. Der Zauber ändert sich je nach Symbol. Das tolle daran ist dass alle Mini-Games und Zauber im Grunde das gleiche sind und sich hierbei lediglich die Sprites und Symbole ändern, Abwechslung ist also garantiert ;-)


(Links: Wir zaubern mit dem Stylus | Rechts: Wir spielen Memory ~_?)

Das einzig positive am Spiel ist dass die Steuerung nicht ganz so schlimm ist wie man es nach dieser kurzen Zusammenfassung erwarten könnte. Hierbei lenkt man Harry und seine Homies anders als bei Resident Evil, dafür ähnlich wie bei Devil May Cry. Das heißt solange man z.B. nach Vorne läuft (das D-Pad also nach oben drückt), so läuft man auch nach einem Bild oder Kamera Wechsel in die richtige Richtung weiter, sofern man das D-Pad noch immer in die selbe Richtung gedrückt hält.

Der Sound und die Musik ist okay, wenn auch eintönig. Viel mehr gibt es zu diesem Spiel nicht zu sagen, overall ist es ein Haufen Kacke.

Da ich nichts für diesen Mist bezahlte und es nun mit einem schelmischen Lachen auf eBay für 30 Euro verticken werde gebe ich jetzt mal einen Pillemann.

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