Terminator 4 – Die Erlösung

T E R M I N A T O R 4 – S A L V A T I O N

John Connors Bestimmung ist es, den Widerstand gegen die Maschinen anzuführen. Es ist das Jahr 2018. Die Menschheit hat keine Chance. Da taucht plötzlich ein Signal auf, mit dessen Hilfe die Maschinen gestoppt werden könnten. Es taucht aber auch Marcus Wright auf. Er weiß nur noch, dass er zum Tode verurteilt war und in der Todeszelle saß.


Das Wichtigste zuerst: Er ist besser, als Terminator 2. Also… haha. Nicht wirklich. Aber wer das glaubt, ist selbst schuld und so versucht man Terminator 4 am besten als… keine Ahnung… random Actionfilm zu sehen. Viel Gemeinsamkeiten mit dem, was Terminator ausmachte, hat er ohnehin nicht mehr. Rückblickend fühlt er sich irgendwie an, wie eine Episode aus einer Art Serie. Der Stoff, der hier abgehandelt wird, hätte auch gut in eine 45-minütige Fernsehserie gepasst, imho. Da gibt’s den Widerstand, die Maschinen und Marcus Wright. Menschen bekommen durch das Signal, welches die Maschinen kontrolliert, Hoffnung, sie doch noch besiegen zu können und am Schluss stell sich raus, dass doch alles etwas komplizierter ist. Aber nicht so kompliziert, dass man großartig erklären müsste. Es reichen 2 Sätze und schwupps, explodiert alles.


Mit Explosionen fängt der Film schon an und mit Explosionen hört der Film auch auf. Dazwischen gibt’s jede Menge Explosionen. Die sind auch durchaus toll in Szene gesetzt und sehen schön feurig aus (xD???), aber hin und wieder gibt’s dann so ein kleines Element im Film, welches mir nicht gefällt. Ob es nun eine wild umherfliegende Kamera ist, die mehrfach durch Objekte hindurch, drumherum und darüber, sowie darunter fliegt – natürlich alles in einem Cut – oder
<SPOILER> random fischartige Maschinen, die von den Maschinen entwickelt wurden (?!)</SPOILER> sind. Das ein oder andere Mal greift man sich bei diesem Film schon an den Kopf.

Zu seiner Rettung sei zu sagen, dass die Musik und vor allem das Sounddesign wirklich fabelhaft sind und die Maschinen teilweise großartig… tröten. Oder rülpsen. Oder keine Ahnung, was das für Geräusche sind, jedenfalls klangen sie cool. Und Christian Bale nahm ich teilweise sogar ernst in seiner Rolle. Er war eine gute Mischung aus Mann, Anführer, Sexy Boy und Mensch. Oder so.

Dennoch bleibt man am Ende sitzen und denkt sich: “Tjopes.”. Schaut man den Film nicht, hat man nichts verpasst. Schaut man ihn doch, dann auch nicht. ~_???

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Star Trek

Star Trek
2009 | USA | J.J. ABRAMS

Jops, Spoiler sind vorhanden aber jetzt nicht total krank, dass ich erklären würde um was es genau geht. Wenn man den Trailer gesehen hat, erfährt man hier lediglich 1-2 Namen und kennt ein paar unbedeutende Szenen.

“Eh.. hallo?? penance? Verwechseltest Du gerade den Titel bei Deinem Review? Ja, es muss so sein. A..aber wenn nicht? Herrgott nochmal, ist denn jetzt nur noch Scheisse in Deinem Hirn, Du krankes Schwein? Hast Du etwa tatsächlich vergessen wie unglaublich schwul Star Trek Filme sind??? Lutschst Du jetzt plötzlich auch Schwänze oder was?! >:O” Nein, natürlich nopes. Die Wahrheit ist eine ganz Andere..

Story
Der kleine James Tiberius Kirk rast mit einem Oldtimer durch die Gegend, schlägt sich als Teenager gerne in Bars und versucht zu landen wo man halt landen kann, bis ihn Captain Pike, ein Freund seines Vaters, der vor 25 Jahren 800 Leben rettete, indem er sich kamikazemäßig in ein romulanisches Schiff katapultierte, darauf aufmerksam macht, dass er mehr aus seinem Leben machen könnte. Nach kurzer Überlegung nimmt Kirk die Herausforderung an und tritt der Sternenflotte bei. In seiner Ausbildung lernt er “Pille” kennen und lieben aka Freundschaft. Ansonsten macht er sich allerdings mit seiner direkten Art bei den meisten Kadetten erstmal unbeliebt. Für viel Reibereien bleibt aber keine Zeit, denn die Bedrohung ist da und nach und nach werden sich alle dem Ernst der Lage bewusst..

Kritik
Ich hasse Star Trek. Und nicht nur so ein bisschen. Nein. Sondern so richtig viel! Es gab bisher keinen Film den ich gesehen hab und bei Jesus Christus, ich will auch keinen sehen! Der ganze technische Scheiss.. diese stets erhabene Crew ohne Ecken und Kanten.. die 5minütigen Diskussionen, ob der Protonentorpedo jetzt abgefeuert werden soll oder nicht.. geht gar nicht. Naja, soviel zu meiner persönlichen Vorgeschichte. Doch im Gegensatz zu den anderen Filmen geht es diesmal um nicht weniger, als die Zukunft des gesamten Star Trek Universums. Was also bitte bewegt ausgerechnet MICH dazu in den neuen Star Trek Film zu gehen? Die Hoffnung auf den Tod des Franchise? Ich würde gerne “JA DOCH!!!” sagen aber so war es nopes.

Die Antwort ist ganz einfach: J.J. Abrams. Das mag sich mittlerweile natürlich total fanboymäßig anhören aber damit hat das nichts zu tun. Vielmehr dachte ich mir das Gleiche wie Paramount, die ihm Kohle gaben. Denn egal ob “Lost” oder “Cloverfield”.. Abrams zeigte bisher immer, dass er neue Blickwinkel und sogar neue Welten erschaffen kann. Storytechnisch wie auch visuell. Dass er mit Star Trek so gut wie nichts zu tun hatte bevor er das Projekt bekam, ist meiner Meinung nach etwas Positives. Er musste sich nicht alle 95435739 Running Gags, Anekdoten und sonstige Dinge merken, die unbedingt in jedem Teil vorkommen müssen und konnte so wirklich neuen Wind in das schwächelnde Franchise bringen, was sogar von Hardcorefans als bitter nötig angesehen wurde. Als ich also schließlich den Trailer mit diesem bombastischen Orchester, den dicken Spezialeffekten und die frischen, sympathischen Charaktere sah, wusste ich, dass ich mir das mal angucken muss.

Natürlich bedeutet ein anderer Weg nicht zwangsläufig, dass das gut sein muss. Gerade heutzutage sind doch alle Filme mehr oder weniger einfach nur noch Scheisse und legen ein Actionverhalten an den Tag, wie es lächerlicher nicht sein könnte. Gott sei Dank bestätigt sich das mit diesem Film nicht ein weiteres Mal. Mit dem Tod von Kirks Vater beginnt er. Und hier wurde auch gleich klargestellt, was sich hauptsächlich (Gott sei Dank) verändert hat: Die Geschwindigkeit. Mit einer bildgewaltigen Schlacht geben die ersten 10 Minuten den Takt vor, dem der Film von nun an ohne Unterlass folgen wird. Das Krachen und Donnern, die schnellen Kamerawechsel, interessante Perspektiven und kranke Soundeffekte machen deutlich, wie die Zukunft aussehen wird. Vorbei mit blablabla. Hier wird gehandelt!

Doch bevor sich die Enterprise auf ihre erste Reise begibt, tritt erstmal die Charaktererzählung, die Story und der Humor in den Vordergrund, der den späteren Verlauf immer mal wieder auflockert aber nie total albern wirkt. Die Schauspieler machen ihre Sache allesamt sehr gut. Man merkt die Unbändigkeit die noch auf den jungen Kadetten lastet und sie verwirrt oder ratlos erscheinen lässt. Reaktionen die jeder nachvollziehen kann und die Truppe so näher an den Zuschauer bringt. Der junge Kirk ist noch aufbrausend und kompromisslos spontan, während sich Spock meistens unter Kontrolle hält und den ruhigen Gegenpart darstellt. Und Uhura ist.. sexy. Einige Synchronstimmen gefallen mir nicht wirklich aber dafür kann der Film ja nix. Sobald die Enterprise dann abgehoben hat, ist zwar nicht Schluss mit all dem aber die Handlung ist straff und direkt. Es geht rund und das soll bis zum Ende auch nicht abebben. Dafür sorgen Action auf Plattformen, in Maschinenräumen, auf der Brücke, Planetenoberflächen, dem Weltraum usw. usw. auch wenn ich die Szene auf dem Eisplanet total unnötig fand. Ich hasse solche “Da mussten wir ums verrecken noch was reinbringen” Momente. Aber was solls.

Denn bis zum Schluss stehen die Zeichen auf gute Story, auch wenn sie vor Logikfehlern nur so wimmelt. Darüber hat man aber eh keine Zeit nachzudenken, denn die Weltraumszenen beeindrucken mit einer solchen Effekthascherei, dass ich mir während des Films einen neuen “Wing Commander” von Abrams wünschte. =( Meine Fresse.. das sah jetzt schon ziemlich hurengeil aus und hatte mit alten Star Trek Szenen so gut wie gar nichts mehr zu tun aka geil. Die Passagen waren mir zwar immer zu kurz aka die Priorität war eben auch nicht darauf ausgerichtet.. aber das was man sieht, ist nicht mehr und nicht weniger als fett. Richtig scheisse geil fett. Fett wie mein Penis! Allein die Kameraarbeit machte mich einfach nur geil auf mehr. Ganz zu schweigen von einigen, tatsächlich künstlerischen Momenten, wenn sich etwa die Crew vom Weltall aus mit Fallschirmen im Rucksack auf einen Planeten stürzt und man lediglich fast nur das Atmen der Protagonisten hört. Erinnerungen an “2001″ werden wach und stellen die Szene damit sofort auf eine ganz andere Stufe.

Das Einzige was ich dem Film ankreiden muss, ist die fehlende Größe die der Trailer vermittelt. Die Musik ist da, die schauspielerische Leistung garantiert vorhanden und über die Optik muss man kein Wort verlieren. Aber das ganz große Gefühl, das Epische.. davon ist nicht genug vorhanden. Wenn Vulkan in die Luft fliegt, sterben 6 Milliarden Menschen. Aber die $150.000.000 Produktionskosten haben wohl nicht gereicht, um wenigstens ein paar bevölkerte Städte oder Landschaften oder Menschenmassen dieser Welt zu zeigen, denen jetzt gleich allen der Gar aus gemacht wird. So ist es nicht möglich auch nur ansatzweise mitzufühlen. Wer Armageddon gesehen hat weiss was ich meine. Dieses Problem gilt auch für das Finale, denn plötzlich war es dann einfach da und ich hatte mir noch etwas mehr erhofft. Besonders was den “bösen” Charakter “Nemo” aka den Captain des rumolanischen Schiffes angeht. Er muss leider blass bleiben und hat keine Chance dem Zuschauer seine Situation richtig klar zu machen. Dafür rummst es allerdings am Schluss nochmal gewaltig, ergo -> penance glücklich.

Fazit
Also ist der Relaunch von Star Trek geglückt? Wenn man den Verkaufszahlen glauben will, schon. Sicherlich ist nicht der blockigste Blockbuster aller Zeiten mit unglaublichem Tiefgang und noch nie dagewesener Dramaturgie.. aber ein Treppchen darunter ist es schon: Eine unterhaltsame Story mit sympathischen Darstellern, einer guten Mischung Humor und einer großen Portion Action mit wirklich saudicken Effekten. Der nächste Teil darf gern kommen.

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Shiver

SHIVER
Hong Kong 2003

Es ist mal wieder ein verdammt heißer und schwüler Tag in Hong Kong. Die Straßen sind verstopft und die Frau ist auch mal wieder am rummotzen. Chan Kwok-Ming (Francis Ng) ist mit Sum-Yi (Athena Chu) verheiratet. Das heißt noch. Eigentlich sind sie auf dem Weg zum Scheidungsrichter / Anwalt, weil Chan ständig nur seine Arbeit im Kopf hat. Er ist Polizist und wie sollte es auch anders sein, hat er selbst auf dem Weg zum Scheidungsrichter nur seine Arbeit im Kopf. Chan sieht, wie in der Nähe ein Laden ausgeräumt wird und mehrere Täter flüchten. Er schnallt sich seine Polizeimarke um, entsichert seine Waffe und verfolgt die Flüchtigen. Es kommt zu einer wilden Schießerei mitten in den Straßen Hong Kongs. Bei dieser Schießerei wird auch Chans noch-Ehefrau angeschossen und fällt in ein tiefes Koma.

Aus welchem sie nach drei Monaten wieder erwacht und – tadaaa! – fortan Geister sieht.


Aber keine Sorge. Das klingt lamer, als es tatsächlich ist. Denn was einen zu aller erst überrascht ist die handwerkliche Qualität, die dem ganzen Film zugrunde liegt. Director Billy Cheung erfindet hier das Rad nicht neu, aber hat ganz offensichtlich die Filmschule besucht. Er braucht nur ein paar Minuten für die Eröffnunszene und wir wissen, was Sache ist und fühlen sogar dank der tollen Schauspieler schon bis zu einem gewissen Grad mit ihnen mit. Francis Ng ist ja ohnehin immer hervorragend, aber auch Athena Chu kann den ganzen Fillm durch überzeugen. Sie spielt das verängstigte, allein gelassene Fräulein durchaus realistisch und wenn es ihr in der eigenen Wohnung mal wieder zu gruselig wird, dann versteckt sie sich nicht im Wandschrank, sondern rennt einfach aus der Wohnung. Gleiches würd’ ich auch machen, wenn es in der Wohnung spukt.


Die eigentlichen “Horror-Momente” sind dann leider ziemlich oldschool und ausgelutscht, woraufhin sich so etwas wie Angst gar nicht erst einstellen will. Es ist ein gewisses Unbehagen da, das liegt aber überwiegend an der krassen Darstellung von Leichen. Männliche Leichen ohne Beine (Penance?), bei denen man sogar den überaus behaarten Pimmel sieht, oder Frauenleichen deren Kopf leider gehäutet wurde sind zwar die krassesten Beispiele, überzeugen aber special effects mäßig durch und durch.

Der Film fängt stark horrorlastig an und wird dann aber lustigerweise nach einer gewissen Zeit fast schon zu einem… Krimi. Während Athena Chu sich fleißig gruselt, ist ihr Mann ja ständig auf Arbeit. Als Ermittler geht er diversen Mordfällen nach, die alle ein und das selbe Muster aufweisen. Man fragt sich irgendwann, was es damit auf sich hat und was die Geistererscheinungen vor allem damit zu tun haben. Das hält einen angenehm auf Trab und kaum denkt man die Lösung zu kennen, kommt schon der nächste Twist und wir sitzen für einen kurzen Moment tatsächlich überrascht da und wundern uns nur noch.

Leider wird dann daraus nicht mehr gemacht und der Film ist alsbald zuende. Gerade aus dem letzten Twist oder dieser Kriminalfallnote hätte man mehr machen müssen, denn die eigentliche Horrorgeschichte ist ja mehr als ausgelutscht. Schade, so bleibt der Film nur Mittelmaß und hebt sich – wie unzählige vor ihm – wieder nicht vom Horror-Einheitsbrei aus Asien ab. Für das Nachmittagsprogramm oder eine 3 EUR DVD aber durchaus mal sehenswert.

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Los Cronocrimenes (Timecrimes)

Los Cronocrimenes (Timecrimes)
2007

Timecrimes ist ein spanischer SciFi-Film aus dem Jahre 2007. Er wurde
letztes Jahr unter Filmfans ziemlich populär auf Festivals wie dem Fantastic Fest oder Sundance. Es gibt sogar schon Neuigkeiten von einem Remake von David Cronenberg. Ich war bei Sundance, aber wie gesagt, Timecrimes ist dort sehr populär gewesen, und war schon ausverkauft. Doch heute habe ich ihn endlich geguckt.

Timecrimes ist ein Film aus einer meiner Lieblingsgenres: Zeitreisen. Natürlich gibt es viele verschiedene Arten von Zeitreisen-Filmen: Timecrimes ist mehr wie Primer oder “Lost” als Back to the Future. Aber er ist auch wie einen Horrorfilm.

Hector und seine Frau sind gerade in ein neues Haus umzogen. Als Hector sich in seinen neuen Garten sitzt, sieht er etwas seltsames im Wald: Ein nacktes Mädchen. “Boah?” denkt er. Er geht in den Wald, und ein Mann, der eine Bandage um seine Gesicht trägt, sticht Hector mit einem Messer. Hector läuft weg, und findet darauf hin ein ganz komisches Labor und einen Forscher, der Hector hilft. Eigentlich ist “hilft” das falsche Wort: Der Forscher stellt Hector in seine Zeitmaschine.

Hector geht zurück in der Zeit und entdeckt, dass der Mann, der ihn gestochen hat, tatsächlich Hector ist, oder “Hector 2”, wie der Forscher ihn nennt. Hector 1 kämpft gegen Hector 2, bald gibt es Hector 3, und so weiter.

Wie viele Zeitreisefilme, Timecrimes ist wie ein Rätsel. Viele Dinge passieren zuerst, und nur später verstehen wir, warum. Dann denken wir, “ach so, wie klug”. Das passiert ziemlich oft in diesem Film. Was ich auch ziemlich cool fand, war, dass das Story sehr klug war, aber nicht überkompliziert. Anderseits, der Film ist nur 90 Minuten, und könnte vielleicht länger und ein paar “Twists” mehr haben.

Ich fand die Kinematographie auch ziemlich geil. Die Farben und Kameraeinstellungen waren beide sehr cool. Im Film gab es auch definitiv ein paar erschreckende Momente, die ich geil fand.

Schlussendlich, Timecrimes ist keine Filmrevolution, aber ist ziemlich klug und wenn Sie Zeitreisefilme gern kucken, empfehle ich diesen Film.

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(3.5/5)

Sukiyaki Western Django

Sukiyaki Western Django
2007 | Japan | T. Miike

Seit Jahren nun vergewaltigt Hollywood asiatische Klassiker durch Zuschnitt aufs Massenpublikum, Anpassung an westliche Gewohnheiten oder durch simples Austauschen der ehemals sympatischen Charaktere durch amerikanische 0815-Schauspielgrößen (mit Schaudern erinnere ich hier an das Il Mare remake).
Nun endlich rafft sich ein Japaner mit Namen Miike auf es dem Westen gleich zu tun und versucht sich an einer Hommage an den Spaghetti Western. Da dies noch nicht genug is, dreht er das ganze dann noch trotz japanischer Darsteller auf englisch.
Kann das gut gehen?

Mehrere Jahrhunderte nach dem großen Dannourakrieg, stehen sich in einem kleinen Dorf wieder die verfeindeten Gangs Genji – die Roten – und Heike – die Weißen – gegenüber. Grund dafür ist ein legendärer Schatz der sich in dem Dorf befinden soll.
Eines Tages kommt ein einsamer Gringo ins Dorf. Heiß begehrt von beiden Seiten wird der namenslose Meisterschütze ins Geschehen gezogen.
Die Handlung gipfelt sodann in einer genretypischen Mischung aus Liebe, Verrate, Ehre und Tod.

Sukiyaki (jap. 鋤焼 oder すき焼き) ist ein Eintopfgericht (jap. Nabemono) der japanischen Küche, bestehend aus hauchdünn geschnittenem Rindfleisch, Tofu, Konnyaku Nudeln, Lauch, Zwiebeln, Chinakohl und Enoki-Pilzen.

[quote]Der Western ist ein Kino-Genre, in dessen Mittelpunkt der zentrale US-amerikanische Mythos der Eroberung des (wilden) Westens der Vereinigten Staaten im neunzehnten Jahrhundert steht.[/quote]

[quote]Django ist ein Italo-Western des Regisseurs Sergio Corbucci aus dem Jahr 1966 mit Franco Nero in der Hauptrolle. Der Film hat bis heute zahlreiche Regisseure und ihre Filme beeinflusst und enthält eine starke zeitgenössische gesellschaftskritische Komponente. „Django“ ist ein stilbildender, brutaler Italowestern, der sich durch seinen bitteren schwarzen Humor von amerikanischen Western unterscheidet.[/quote]

Bereits der Titel verrät deutlich worum es hier geht. Die Assoziation “Sukiyaki” – “Spaghetti” kündigt eine japanisch humorvolle Herangehensweise an den klassischen Western an. Was einen am Ende erwartet, übertrifft aber dann dennoch das was man zuerst dachte.
An Klischees ist wirklich nichts zu vermissen.
Auf der Italo Seite gibt es Planwägen, rauchende Colts, zünftige Saloonschlägereien und nicht zuletzt einen tragischen Showdown.
Die japanische Seite gibt sich mit Samuraischwertern, Slow-Mos, volltätowierten Schönheiten, Steampunkanleihen und bildgewaltigen Kameraeinstellungen die Ehre. In welchem Setting das Showdown stattfindet ist somit keine große Überraschung. Tipp: es ist kein Bambuswald.

Obwohl beide ursprünglich disjunkte Genres in ihren Merkmalen bis ins Extremste gesteigert werden, schafft es Miike dennoch ein homogenes Werk abzuliefern. Bei der musikalischen Untermalung kann man häufig kaum unterscheiden ob sie italienischer oder doch eher asiatischer Natur ist. Atomsphärisch jedoch ist sie auf jeden Fall.

Abschließend noch kurz zur Wahl der Sprache. Was ich nicht gedacht hätte: man versteht den Film trotz übelstem Engrish-Kauderwelsch. Ist ja auch nicht so schwer, da im Grossteil eh nur Floskeln und coole Sprüche abgelassen werden. Die einzigstee Person bei der ich Verständnisprobleme hatte, war Tarantino, der einen (durchaus passenden) Gastauftritt hat.

Ich bin nun echt kein ausgezeichneter Miike Fan.
Ebenso auch kein großer Spezialist in Sachen Western. Und Tarantino ist eh überbewertet.
Trotzdem – oder auch gerade deswegen – hat mir der Film außerordentlich gut gefallen.
Die Mischung aus übelst geiler Action, gepaart mit asiatischem Stylekino und aufgelockert durch oftmal schon beinahe zu slapstickigen Humor, ist einfach extrem kurzweilig.

Hierfür vergebe ich 4 von 5 XXL Jumbos aka
:pen: :pen: :pen: :pen: :transpen:

Les Trucs – EP

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Les Trucs – EP
DIY | 2008

Les Trucs – Die Dinge.

Und genau darum geht es. Dinge. Scheiss Dinge. Und Dinge die noch mehr scheisse sind.

Unterlegt von 8-Bit Gedüdel und getrieben von schön breiigen Bassbeats wird hier in 6 Songs das Banale ent-ästetisiert. Mal zusammen im Chor, mal schreinederweise und mal erzählend werden die Texte vom gemischtgeschlechtlichem Duo vorgetragen – und erinnern dabei teilweise an Atari Teenage Riot zu deren besseren Zeiten.

A weng Noise hier, a weng Geballer da und hinten dran häng ma noch nen core hin.

Einzelne Favoriten gibts nich. Die Platte geht von 0:00 bis 13:59 sowas, aber auch wirklich sowas von ab – da hab ich fast Pippi in den Augen. Und wenns dann gen Ende heisst “Continue – Game Over”, dann fällt es schwer nicht doch nochmal uff “Play” zu drücken.

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Repräsentanz musikalischer und textlicher Art gibt es uff der obligatorischen myspace Seite

Reinhören und Downloaden hier: https://knertz.bandcamp.com/album/les-trucs

Resident Evil: Extinction

Resident Evil: Extinction
USA, D, GB, F, Aus 2007 | 95 min | Horror | Russell Mulcahy, Milla Jovovich, Oded Fehr, Oded Fehr, Iain Glen

Nach dem Vorfall in Raccoon City breitete sich das T-Virus, ein bösartiges Produkt aus dem Hause Umbrella, welches Menschen in Zombies verwandelt, langsam über die gesamte Erde aus. Nicht nur die Menschheit musste so dran glauben, sondern auch die gesamte Flora und Fauna. Eine kleine Gruppe Überlebender kämpft in dieser gefährlichen Einöde ums Überleben. Doch Umbrella schmiedet schon wieder finstere Pläne. Und was hat es mit der geheimnisvollen Alice auf sich? Fragen über Fragen, die in diesem Review nicht beantwortet werden.

Gut, sagen wirs gleich vorweg: Ich hab mir vorher schon gedacht, dass der Film scheiße wird. Ich sah den Trailer und dachte mir: “Lame. ~_~”. Nichtsdestotrotz ging ich gestern mit ein paar Freunden ins Kino, um mir den Film anzuschauen. In der Tat wurden meine Befürchtungen fürs erste bestätigt:

Sinnlos aneinandergereihte Szenen, die Gruppe der Überlebenden stolpert von einem Haufen Zombies in den nächsten, was zwar ganz nett umgesetzt ist, nur ist es einfach nur STINKLANGWEILIG. Warum?

Der Film braucht viel zu lang, um endlich mal in Schwung zu kommen, die Handlung beginnt erst ungefähr nach einer Dreiviertelstunde. Abgespeist werden wir mit dümmlichen Sprüchen, immergleichen Szenen und langweiligen Schockern.

Richtig besser wirds dann zwar auch mit Handlung nicht, da das Konzept immer noch das gleiche ist: Gruppe wird von Zombies angefallen, dann ballern wir ein bisschen rum, und dann gehts nach ein bisschen Geschwafel wieder weiter.

Was den Film dann doch halbwegs unterhaltsam gemacht hat, waren diverse geniale Szenen, die coolen Effekte, Alice und der wohl coolste Abgang eines Filmhelden ever.
Ich persönlich ordne qualitativ etwas schlechter als Resident Evil: Apocalypse ein. Der hatte wenigstens noch den Resident Evil-Style, welchen ich hier vermisst hab.

Fazit: Anfangs langweilig, später doch etwas unterhaltsam und der Effekte wegen nett anzuschauen. Als Resident Evil würd ichs vom Setting her aber nicht mehr bezeichnen.
Von daher gibts sehr großzügige 3 Penen.

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Aya Hirano – White Album Character Song 1

Aya Hirano – White Album Character Song 1
King Records KICM-3188 / 01.April.09

Ich war ja schon immer ein Freund von netten Opening Songs. Da gibt’s zwar sehr viel, dass einfach randomly von der Stange kommt, aber wenigstens sind dann sogar diese zumindest mittelmäßig und man kriegt selten totalen Mist. Gerade im Visual Novel und Anime Bereich ist es ja zu 99% dann irgendein J-Pop Song und damit ist dann gut, wenn man nicht gerade die totale Offenbarung erwartet.

Eines der ersten, welches mir dann Überhaupt in Erinnerung geblieben ist, dürfte dabei White Album sein. Das Opening vom gleichnamigen Game aus dem Jahre 1998. Ich hab es zwar nie gespielt aber der Song war halt cool. Mag auch dran liegen dass Leaf und Aquaplus ihre Songs auch einfach mit lauter Collections ausgeschlachtet haben, aber ansich stört mich das nichtmals weil die meisten sich netterweise über dem besagten Durchschnitt befinden.

Tjopes, nun sind 11 Jahre seit dem White Album vergangen. Leaf hat seit 2006 nur ein einziges Game (wenn auch mit großen Erfolg) raus gebracht und sich im Zuge dessen wohl gedacht, dass man mal wieder alten Crap ausgräbt und noch etwas ausschlachtet. Das fing letztes oder vorletztes Jahr an mit ein paar neuen OSTs zu den ganz frühen Games und hat gerade seinen Höhepunkt mit der Anime-Verfilmung von White Album. Gefällt mir ja persönlich nicht wirklich, der Anime, aka ich hab mir auch nur die erste Folge gegeben und hatte dann keine Lust mehr, aber gut, zwingt einen ja auch niemand das zu gucken. Opening und Ending wurden da ebenfalls ausgetauscht mit ganz neuen Songs, da ging der Wiedererkennungswert also eh gegen Null. Zum Glück, bzw. heutzutage ist das ja normal, wurden aber auch ein paar Character Songs als Maxi Single angekündigt, wo man die armen Synchronsprecher einfach mal zum Singen verdonnert.

So erschien also nun die erste dieser Singles mit 2 Songs von Aya Hirano, die in den letzten Jahren aus dem Nichts kommend ihre Stimme einer ganzen Menge Anime und Games geliehen hat. Eigentlich war es gar nicht so einfach den Namen zu vermeiden, wenn man sich ein wenig mit der Materie auseinandersetzt. Tjo, Player gestartet und mal geguckt, was für Songs da drauf sind, da die CD einfach nur „White Album Character Song 1“ heißt und so gesehen nix aussagt. Schon die ersten Takte verraten dem Kenner allerdings gleich: „Huch, das ist ja ein Remake vom alten Opening!“. Sehr nice. Oder auch nicht? Mit Remakes ist dass ja öfters mal so eine Sache.

An und für sich gefällt der Song zwar auf jedenfall, er ist allerdings auch 1:1 wie das Original. Ich glaube sie haben einfach ein Midi File genommen und andere Instrumente ausgesucht. Dazu dann die Aya aufgenommen und fertig. Die Innovation geht also eher gegen 0, wenn man mal von winzigen Änderungen absieht, die erst Auffallen wenn man es mit dem Original von 1998 vergleicht. Tatsächlich kann man beide Songs gleichzeitig abspielen und sie passen perfekt ineinander. Gesang, Geschwindigkeit, alles kein Thema. Könnt ihr mal mit Audacity oder so probieren.

Positiv ist immerhin, dass der Klang nun weitaus Zeitgemäßer und „frischer“ ist. So hört sich das Original wirklich recht dumpf an, wenn man beides hintereinander hört. Dies wiederum liegt vor allem daran, dass es anders abgemischt worden ist und nun mehr Stereobreite und Höhen enthält. Selbstverständlich ist es auch lauter und stärker Komprimiert, Loudness Race sei dank, aber das ist alles noch im Rahmen und so sehen wir mal darüber hinweg, da gibt’s viel schlimmeres. ~_~

Zum zweiten Song, den kannte ich bisher garnicht. Entweder ist der neu oder ich hab den damals verpasst. Ich nehme mal an, er ist neu ~_?. Ebenfalls von Aya Hirano gesungen ist das hier vielmehr eine Upbeat-Nummer, die sich irgendwie recht 80s anhört(?) und sich somit ganz gut von normalen, random J-Pop Songs / Openings abhebt. Das gibt freilich einen Pluspunkt, womit die CD aber auch schon durchgehört ist. Als Bonus gibt’s wie üblich noch beide Songs ohne Vocals, aber da tut sich ja nicht viel.

Insgesamt also ganz nice. Zeitgemäßes Remake von „White Album“ wenn auch ohne irgendwelche Änderungen und noch nen Extra Song dabei, warum auch nicht. ~_°?

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Tactical Unit: No Way Out

Tactical Unit: No Way Out
(HK 2009 / Lawrence Lau)

Fai ist ein geistig zurückgebliebener Straßenjunge, der sich auf der Temple Street als Verkäufer geschmuggelter Zigaretten durchs Leben schlägt – zusammen mit einer Prostituierten, mit der er zusammenwohnt und die ihn als einzige ernstnimmt. Doch dann wird die Gang, der Fai angehört, hochgenommen – und man bezichtigt ihn des Verrats. Ab da an gerät er in eine Spirale der Gewalt, aus der es kein Entkommen gibt…

Fast schon wie zu erwarten wird in No Way Out der Einfluss von Regisseur Lawrence Lau besonders deutlich. Dieser macht sich schon seit mehreren Jahrzehnten als einer der wenigen sozialkritischen Autorenfilmer Hong Kongs einen Namen. Entsprechend schafft er mit dem vorliegenden Werk ein düsteres Sozial-Melodram, bei dem der Fokus – im Vergleich zu The Code nur geringfügig auf den Polizisten um Sam (Simon Yam) liegt, sondern vor allem auf dem Schicksal Fais und seiner Freundin. Im Vergleich positiv anzumerken ist dafür allerdings, dass hier konsequent ein hohes Tempo vorgelegt wird und eigentlich immer was los ist, wodurch ein womöglich zähes mittleres Drittel vermieden wird.

Und ja, schwer haben es die beiden. In dreckig-urbanen Bildern fängt der Film das Leben der beiden sowie das Treiben in der Temple Street ein und bewegt sich hier inszenatorisch noch einmal auf einem höheren Niveau als bei The Code. Hier ist das Gefühl, einen Shot-on-Video-Film zu sehen, überhaupt nicht mehr vorhanden. Durch die vielen Nachtaufnahmen nähert sich Kameramann Charlie Lam (ist das derselbe wie von Isabella? Würde zumindest die Qualität erklären) auch deutlich den ursprünglichen Licht-und-Schatten-Bildern des Originals an, wenngleich man sichtlich darum bemüht ist, einen weniger ästhetisch enthobenen, sondern fast dokumentarischen Stil zu wählen.

Durch die konsequente Begleitung Fais beginnen wir als Zuschauer auch recht schnell, mit ihm zu sympathisieren. Verdient hat er das – ständig wird er verprügelt (sowohl von Polizisten wie auch Gangstern), seine Freundin mehrfach vergewaltigt und angezündet, und helfen will ihm niemand. Die Kompromisslosigkeit, mit der Lau seine “Das Leben ist scheiße und ungerecht”-Message durchsetzt, übersteigert sich manchmal ins Unglaubwürdige, aber effektiv ist sie allemal. Schauspielerische Leistungen brauche ich ab jetzt eigentlich gar nicht mehr hervorzuheben, besonders gut fällt jedoch Simon Yam in diesem Teil auf – sein unterkühltes, apathisches Auftreten gegenüber dem Geschehen verdeutlicht dem Zuschauer den Konflikt zwischen Beruf und persönlichen Emotionen.

No Way Out ist bedrückend und realistisch, statt sich nahtlos einfügender Tactical Unit-Beitrag eher primär ein typischer Lawrence Lau-Film. Das mag dem ein oder anderen, der lieber die 08/15-Krimiaction von The Code fortgesetzt sehen will, nicht so gefallen. Doch für sich genommen ist das ein starkes kleines Filmchen, das sich auch auf der großen Leinwand gut gemacht hätte. 3 Teile bleiben nun noch, und ich vermute, dass allenfalls der finale Kinofilm No Way Out übertreffen kann.

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Tactical Unit: The Code

Tactical Unit: The Code
(HK 2008 / Law-wing Cheong)

Eine Überwachungskamera hält fest, wie eine flüchtige Person von mehreren PTU-Offizieren in einer Gasse verprügelt wird. Jetzt steht die Truppe unter Überwachung des CAPO (Complaints against Police Office) und muss die Sache unter Verschluss halten – doch dann gerät die Situation außer Kontrolle…

Das ist sie also nun, die Spin-Off-Serie zu Tos legendärem PTU. Sie ist allerdings kein Sequel – das merkt man daran, dass zwar 90% der Schauspieler aus dem Film wieder auftauchen, doch diesmal (scheinbar?) andere Charaktere spielen. To direkt wirkt hier ebenfalls – außer als ausführender Produzent – nicht direkt mit, sondern hat das Projekt unter die Schirmherrschaft seines Schützlings Law Wing-Cheong gestellt. Dass der ein fähiger Regisseur ist, konnte er mit seinen schwer unterhaltsamen Romcom-Beiträgen 2 Become 1 und Hooked on You bereits unter Beweis stellen. Doch wie schlägt er sich bei seinem ersten ernsten Milkyway-Film – dazu noch eine Fortführung eines To-Werkes?

Natürlich dürfen hier die Erwartungen nicht zu hoch angesetzt werden, und wer das tut, wird schon von vornerein enttäuscht. Persönlich fand ich The Code aber wirklich gelungen. Der Film hat weder das Budget noch die inszenatorische Klasse von PTU, macht aber wirklich das beste aus dem, was er hat. Für ein Shot-on-Video-Feature sieht er wirklich gut aus, in vielen Szenen fast wie auf Film gedreht – kein Vergleich zu anderen neueren Digital-Werken aus HK wie Yau’s Chaos und weit über einer herkömmlichen TV-Inszenierung. Auch die Schauspieler machen ihre Sache toll: Simon Yam, Maggie Siu, Lam Suet und zahllose andere Milkyway-Regulars zeigen hier ihr Gesicht. Die nüchterne, ernste Inszenierung vergisst den Toschen Humor von PTU zwar völlig, aber leistet sich so auch keine Komik-Fehltritte; und angenehmerweise übernimmt Law eine der Stärken des Vorbilds: Die moralische Grauzone. Die Bullen in The Code scheuen sich nicht vor übermäßiger Gewaltanwendung oder gar Korruption. Das macht die Sache stets spannend und glaubwürdig.

Wenn The Code ein Problem hat, dann wohl, dass nicht viel passiert. Die Geschichte ist in ihrer Dimension eher Stoff für eine einzelne Episode einer TV-Serie. Das kann man zwar über PTU auch sagen, aber dort waren ja die Bilder der Star – und die gibt es hier nicht. Law muss also alleine mit der Story arbeiten, welche an einigen Stellen diverse Durchhänger hat. Doch die sympathischen Charaktere, die unauffällige, aber effektive Präsentation und der stimmige Tommy Wai-Score machen das wieder wett. Insgesamt würde ich also den ersten Teil der Tactical Unit-Saga als Erfolg werten und freue mich auf den nächsten Film.

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