Sim City 3000

模拟城市3000 / Sim City 3000
Maxis Software Inc, 1999, IBM-PC/Win

Tjopes, gestern überkam es mich mal wieder und ich hatte Lust auf Aufbau Strategie \o_O/. Also geschwind mal Sim City 3000 installiert und fröhlich was gebaut und geplant. Hat auch gleich viel Spaß gemacht und so wurde es, obwohl ich heute arbeiten muss, 5 Uhr morgens bis ich es mal ins Bett geschafft hab.

Leider kenne ich ja bloß Teil 1 und 2 für PC deshalb waren die 1000 Neuerungen schon geil. Vor allem das man nun so dicke Städte bauen kann, mit Häusern größer als man früher geträumt hätte und vielen anderen Dingen. Auch wenn es Teil 3 ja nun schon seit 7 Jahren gibt ~_°

Anyway sehr nice und man kann es allen Freunden der Aufbau Strategie nur wärmstens empfehlen, aber sollte eigentlich ja jeder schon wissen Isch liebe disch!

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The Twins Effect

THE TWINS EFFECT
Dante Lam | 2003

Reeve (Ekin Cheng) ist Vampirjäger. Eines Tages verliert er bei einem seiner Aufträge seine Partnerin (Josie Ho). Fortan schwört er sich nicht mehr in seine Partnerinnen zu verlieben. Währenddessen verliebt sich seine Schwester leider in einen Vampir namens Kazaf (Shawn Yue), der einer Königsfamilie angehört und für Blut nicht töten will. Er bekommt es immer schön von seinem Vater in Flaschen geschickt. Irgendwie kommt dann noch ein anderer ganz schlimmer Vampir, der die 5 Prinzen der Königsfamilie schon umbrachte, und nun auch Kazaf nach dem “Leben” trachtet. Warum habe ich nicht so ganz gecheckt, ist aber auch scheißegal, der Film machte schnell klar, das er der “Böse” ist.


(Links: Die Eröffnungssequenz ist ziemlich nice | Rechts: Auch Jackie Chan darf nicht fehlen.)

The Twins Effect war 2003 DER Blockbuster zum chinesischen Neujahr und der Auftakt einer “Filmkarriere” der Twins Zwillinge. Nun… Twins, Neujahrsfilm (d. h. Mainstream), Ekin Cheng und Popstar Shawn Yue. Da erwartet man erstmal gar nix und wird tatsächlich positiv überrascht. Twins Effect ist tatsächlich eine amüsante Mischung aus Vampirfilm, Action und Comedy. Die eingestreuten Dramaelemente kann und will man da natürlich gar nicht so ernst nehmen, was zur Folge hat, das sie auch keineswegs irgendwie stören, da sie nicht sonderlich ausgewalzt werden. Irgendwie fand Regisseur Dante Lam von allem eine richtig gute Mischung und das rettet den Film schließlich. Dazu kommen die durchaus tollen Special Effects. Das Auflösen der getöteten Vampire sieht in keinem Hollywoodfilm besser aus und auch die restlichen Effekte brauchen sich nicht zu verstecken und fügen sich vor allem gut in’s Geschehen ein. Die Comedyelemente sind seicht, aber gelungen und nicht sonderlich nervig oder abnormal, wie im Nachfolger “Twins Effect 2″ z. B. Gerade die Konstellationen Gillian Chung / Ekin Cheng und Charlene Choi / Shawn Yue sind für ein paar symphatische Szenen verantwortlich und für den Rest zeigt sich Anthony Wong und eine besoffene Karen Mok verantwortlich. Übrigens sah sie bis dato noch nie besser aus. (Ja schimpf du nur, Munin.) Aber bei soviel Comedy und Drama dürfen die Vampire auch nicht fehlen. Bei ihnen fiel mir das Design positiv auf. Wer alte Hong Kong Filme kennt, wird festgestellt haben das Asiaten eine etwas andere Vorstellung von Zombies oder Vampiren haben. Diese hier sind allerdings ziemlich westlich orientiert und schön Mainstream modern und gewalttätig mit riesen Zähnen. Einzig und allein Bey Logan als Vampir fällt da etwas negativ auf. Die Action geht dank Donnie Yen richtig ab und selbst mit einer Schauspielerriege, die keinerlei Kampferfahrungen haben, schaffte es Donnie Yen die Szenen gekonnt und dick aussehen zu lassen. Davon können sich Hollywoodfilme wie z. B. Blade mal eine dicke Scheibe abschneiden.


(Links: Prinz Kazaf ist anders. Nicht nur, weil er in einer Kirche lebt, sondern auch für Blut nicht töten will. Außerdem hat er einen TFT und blaue Neonbeleuchtung in seinem Sarg. ~_? | Rechts: Gillian Chung ist so sexy, das ich sie asap heiraten würde. Nunja, auf dem Bild jetzt… nicht so… sehr.)

Als wäre das alles noch nicht genug, weiß Twins Effect auch mit toller Kameraarbeit zu überzeugen. Stimmige Farben, tolle Einstellungen, viel Farbfilter und Tiefenunschärfe und fertig ist ein sehr edel aussehender Film

Bei soviel Lob muss doch aber irgendwas an dem Film sucken, oder? Tjo. Ich weiß nicht so recht. Die Story ist natürlich ziemlich seicht, bietet keinerlei Überraschungen und erfindet das Rad selbstverständlich nicht neu, aber für einen Film dieser Art reicht sie definitiv auf. Die Musik ist ab und an richtig störend (Wenn beim Kampf der zwei Mädels z. B. sickes Billigtechno läuft), dafür auf der anderen Seite echt angenehm mit einem wiedererkennbaren Titletheme und choralen Gesängen. Den meisten Leuten werden die Twins, Shawn Yue und Ekin Cheng wohl auch negativ auffallen. Ich konnte damit leben, da ich ohnehin nix gegen die habe und erfreute mich zudem an einem Anthony Wong, wie er im Buch steht. Selbst Jackie Chan fand eine gute Mischung aus Cameo und Nebenrolle. Alles in allem ein toller Mainstreamvampirfilm aus Hong Kong.

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The Dark Crystal

Der Dunkle Kristall
1982 | Jim Henson, Frank Oz

Jen ist der letzte Gelfling. Die Skekse ließen einst alle Gelflinge hinrichten, da eine Prophezeiung das Ende der Skekse durch einen Gelfling voraussagte. So kommt es auch eines Tages, das des Gelflings Meister ihm mitteilt er müsse einen bestimmten Kristallsplitter finden und den titelgebenden dunklen Kristall damit heilen, bevor die Skekse für immer die Herrschaft an sich reißen. Tjo und dann zieht er also los, der kleine schwule Gelfling…


(Links: Die Gelflinge samt Hund. Die zwei letzten ihrer Art. Ich schätze die müssen nun krass bumsen, um ihre Art aufrecht zu erhalten. | Rechts: Die Fantasylandschaften sind ziemlich detailed.)

Dark Crystal war damals (1982) der erste 100 % aus Puppen bestehende Film. 5 Jahre in Produktion und ein riesen Flop an den Kinokassen. Kritiker liebten den Film allerdings. Nur… warum? The Dark Crystal ist ja wirklich nice gemacht. Die Puppen sind fantasievoll gemacht, perfekt gespielt dank Jim Henson und Frank Oz (Of Star Wars and Muppets fame). Auch die Welt, in der sie leben, ist detailliert. Überall hüpfen kleine Tiere rum. Überall gibt es fantasievolle Pflanzenkreationen, einige davon sogar beweglich, zu bewundern und alles sieht ziemlich echt aus. Die hässlichsten Puppen sind leider die Gelflinge. Auch der Soundtrack kann eigentlich überzeugen.


(Links: Die Nebendarsteller sehen stets recht lustig und / oder blöd aus. | Rechts: Die Skekse fighten um die Thronfolge.)

Nun, warum ist der Film scheiße?! Er ist ganz einfach grottenlangweilig. Das Pacing stimmt hier ganz einfach nicht. “Strings”, ebenfalls ein Puppenfilm, hat auch keine Tiefgründigere Story, aber da stimmt die Schnelligkeit. Da geht’s ab, da sieht man Action, da folgt eine Szene der anderen. Bei The Dark Crystal aber sehen wir den Skeksen beim Essen zu, was mehrere Minuten dauert, und wir fragen uns: “Warum?”. Es ist langweilig, auch wenn sie nice gemacht sind. Es gibt einfach viel zu viel Szenen, die irgendwie keine richtige Bedeutung haben und nur die tollen Fähigkeiten der Puppenmacher und -spieler zeigen. Erst im Jahre 1986 zeigte Jim Henson, das er nice Filme machen kann. Da kam “Labyrinth” mit David Bowie und Jennifer Connelly raus. Im Vergleich dazu und erst recht im Vergleich zu “Strings” aus Schweden, ist der dunkle Kristall einfach langweilig.

Ich muss mir nun nur noch den taiwanesischen “Legend Of The Sacred Stone” kaufen. Da soll überwiegend nur Action abgehen. ~_~

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A Chinese Tall Story

A Chinese Tall Story
H O N G K O N G | 2 0 0 5

Der Tang Mönch Tripitaka ist mit seinen 3 Schülern auf dem Weg in die Stadt Shache. Eigentlich sollte er 3 religiöse Sutren abholen, aber schon beim Empfang in der Stadt kommen uneingeladene Gäste. Ein Baummonster und seine Armee attackieren die Stadt, deren Einwohner und nichtzuletzt Tripitaka und seine Schüler. Da seine Schüler Tripitaka nicht ausreichend beschützen können und er selbst als Mönch keinerlei Gewalt anwendet, wickeln sie ihn kurzerhand in goldene Fäden und… schmeißen ihn weg. Ganz weit weg. Leider landet Tripitaka in einer Horde Echsenmenschen, die ihn gerne essen würden, weil sein Fleisch ewiges Leben verspricht. Man beschließt ihn vorerst bei einem hässlichen Echsenmdächen unterzubringen. Und damit fangen die Probleme erst an.


(Links: Geile Kamera, geile Landschaften! | Rechts: Ein Mönch in einem Spidermankostüm)


Also baha. Wo soll man da anfangen. A Chinese Tall Story basiert auf der chinesischen Geschichte “Journey To The West”. Wobei Jeffrey Lau, der Regisseur, nicht mehr viel von der Originalgeschichte übrig ließ. A Chinese Tall Story ist ein Chinese New Year Movie, eine Komödie, ein Actionfilm, ein Drama. Bei soviel Genres ist es klar, das er nichts davon so richtig gut macht. Ich las ja im Vorfeld schon, das es ein Crapfilm hoch drei ist, aber etwas verwundert hat er mich dann doch. So schlecht ist er nämlich gar nicht und neben einem gewissen Charme hatte er sogar ein paar richtig gute Lacher. Charlene Choi als Echsenmädchen oder die Menschenprinzessin (Fan Bing Bing), die einfach die ganze Zeit mit einer Zigarette im Mund rumläuft, brachten mich dann tatsächlich zum Lachen. Er hat noch ein paar Szenen dieser Art zu bieten, aber leider auch nicht wirklich lustige Szenen. Als Tripitaka z. B. durch die Beine der Banditenanführerin (Isabella Leong) krabbeln soll, diese aber – so erfahren wir – nie Unterwäsche trägt und der Gestank bestialisch sein soll, dann wundere ich mich nur etwas und fühle mich irgendwie abnormal, weil ich mir sowas gerade angugge. Überhaupt ist der Film ziemlich baha. Ob es Tripitaka ist, der irgendwann in einem Spiderman Kostüm rumläuft und mit fickrigen Hüftschwüngen versucht Spinnennetze zu schießen oder ob das der goldene Zauberstab des Monkey Kings ist, der sich wahlweise in ein Schiff, Flugzeug, Entenbraten oder gar eine Fliegenklatsche verwandeln kann, hier ist alles over the Top.


(Links: Die Flügel sind einfach CGI und sehen total geil aus? Außerdem passen sie zu Charlene Choi und ich würd sie gern damit bumsen. ;( | Rechts: Baha, es taucht einfach noch Buddha auf???)

Auch die CGI Effekte sind einfach over the top. Überwiegend sehen alle ziemlich scheiße aus und ganz ärmlich, aber komischerweise gibt’s auch hier wieder den ein oder anderen richtig guten Effekt. Überhaupt sollten die Chinesen endlich mal lernen ihre Special Effects zu beherrschen, denn wenn es mal abgeht, dann geht’s bei denen richtig gut ab. Explosionen am laufenden Band und einfach over the top Actionmoves, wie wir sie noch nie zu träumen wagten. Ein bisschen mehr Struktur, ein bisschen bessere Effekte und die Chinesen würden dicke abgefahrene Actionfilme machen, bei denen die Harrierszene in True Lies (Oder wahlweise auch Die Hard 4.0) einfach nur lächerlich rüber kommen.

Bei all der Lameness ist es etwas verwunderlich, das man Joe Hisaishi für den Soundtrack gewinnen konnten. Der Soundtrack ist somit das einzige am Film, das durchweg qualitativ überzeugen kann. Vom eingängigen Titlethema, das in den Credits noch als Vocal Track auftaucht, bis zu den diversen epischen Melodien und traurigen Momenten. Der Soundtrack ist einfach Klasse. Eine Schande das dieser nicht gleich bei der Avantgarde Edition der DVD dabei ist. Apropos… auch diese ist ziemlich sick und over the top. Die DVD ist ein nices, wenn auch etas billig gefertigtes Digipack in einem Pappschuber (Aus nice Perlmutt ähnlichem Material!?) und kommt in einer Douglasartigen Papiertüte daher, in der wir noch ein Mousepad, sowie kleine Papp Bilder inkl. Ständer finden. Diese lösen sich zwar mittlerweile auf, aber die Tüte rockt einfach. xD


(Links: Geile Weiber überall!!! | Rechts: Charlene als Echsenmädchen und baha, das hinter Charlene ist einfach ein Transvestit.)

Also was erwartet einen Schauspielerisch? Eigentlich nix besonderes. Charlene Choi schaffte es sogar in einer Szene Mitleid zu erregen, ansonsten sind alle nur nettes Beiwerk zu den CGI Effekten und den grandiosen Landschaftsaufnahmen, die durch die geile Kameraarbeit (Oder CGI Effekte?) wirklich nice eingefangen wurden. A Chinese Tall Story schaffte es tatsächlich, das ich ihn mochte. Durch den Soundtrack, die hin und wieder wirklich witzigen Szenen und die Tatsache, das er sich nicht ernst nimmt. Naja, bis auf die letzten 10 Minuten, in denen er ein Drama sein will.

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Super Models Go Wild

Super Models Go Wild (3DO)

Wenn man mal von einigen Hentai-Games für den japanischen Markt absieht, steht der ungebundene Videospieler mit der schönsten Nebensache der Welt blöd da. Aber zum Glück gibt es ja einen 3DO mit Spielen (?) wie SuperModels go wild, die von einem schönen roten Aufkleber Marke ‘Adults Only’ verziert sind.

Als ich dieses Spiel (natürlich nur zu Testzwecken) in meinen Händen hielt, fiel mir gleich die nette Dame auf dem Cover mit ihren durch Abdrücke sichtbaren Nippeln auf und nette Gedanken schossen mir sekündlich durch den Kopf. Als ich die Rückseite gierig betrachtete, war ich sichtlich überrascht, dass es noch mehr von solchen interaktiven CDs gibt. Nun gut, CD raus und rein in den 3DO! Was ich zu sehen bekam, war eine lange Ladezeit, die mit einem kleinen 3DO-Logo versehen war. Danach ruckelte auch schon das erste Video los, das wiederum in einem kleinen Fenster abgespielt wurde.

Die Enttäuschung war groß, nachdem ich nur einige Models an Stränden und auf einem Boot mit Bikinis rumlaufen sah. Einmal sah man seitlich eine nackte Brust, mehr wurde nicht geboten. ‘Vielleicht heben die sich das nur für später auf…’ war meine Hoffnung, als ich in das Menü gelangt bin. Zur Auswahl standen fünf Videos und dazu noch eine Galerie, die sich aus mehreren Bildern aus den Videos zusammensetzt. Nun war es an der Zeit, endlich mal eines dieser Videos anzusehen. Doch sofort präsentierte sich wieder das verkleinere Bild und ruckelte los. Ich sah eine schwarzhaarige Frau, bekleidet mit einem Bikini und Wanderschuhen, die einen Berg bestieg… ähh… falsche Wortwahl… hochkletterte. Ich starrte des öfteren auf gewisse Körperteile, jedoch der Kameramann hatte anscheinend mehr Interesse für das starre und eiserne Gesicht. Einmal schien sich das Blatt zu wenden, als die Kamera verdächtig nah an den Hintern heranzoomte, doch nach vier Sekunden war klar, dass dies anscheinend keine Absicht war. Kleidungsstücke verlor die Dame leider nicht, aber ich beinahe das Bewusstsein von der gähnend langweiligen Musik, die alten Rentnern auf einer Kreuzfahrt zum Einschafen auf Deck gespielt wird.

Danach bin ich mal in die Galerie um zu überprüfen, ob auch mal mehr nackte Haut gezeigt wird. Doch Fehlanzeige. Dann musste nochmals ein anderes Video dran. Nachdem ich mehrere Minuten eine Frau mit einem Fahrrad durch die Gegend fahren gesehen habe, drückte ich gelangweilt auf die Knöpfe, und da bemerkte ich, dass ich das Video pausieren konnte und auf Slowmotion auch nicht verzichten musste. Nach dem dritten Video wurde mir dann klar, dass diese Videos selbst von 10jährigen angesehen werden können, da sicherlich mehr sexuelle Handlungen in einigen Baywatch-Folgen zu sehen sind.

Nach dem vierten Video fragte ich mich, warum ich überhaupt über Videospiele schreibe, wenn ich ab und zu auch solche ‘Spiele’ testen muss. Nach dem fünften war mein Selbstvertrauen schon wieder ein wenig gestärkt und ich überlegte, ob ich SuperModels go wild wirklich einen Punkt als Bewertung geben sollte. Doch wärend des Betrachtens des letzten Videos war ich mir sicher, dass es einen halben Punkt verdient hat. Als das Video vorbei war warf ich erleichtert die CD aus meinen 3DO, da ich schon den ganzen Inhalt der CD gesehen hatte und war mir sicher, dass es eines der Software-Titel sein wird, die Staub ansetzen werden.

Shadow Of The Colossus – Roar Of The Earth OST

Shadow Of The Colossus
R O A R . O F . T H E . E A R T H

Seit langem hörte ich mal wieder in den Soundtrack zu Shadow Of The Colossus rein. Ein wahrlich episches Meisterwerk von Kow Otani (Kō Ōtani), welches ich so nicht erwartet hätte von jemandem, der vorher für die Musik zu “Philosoma” einem PSone Shmup und “Sky Odyssey” einem mittelprächtigen Flugsimulator für die Playstation 2 verantwortlich war.

Mit dem OST zu SOTC übertraf Kow Otani sich kurzerhand selbst und schuf also einen in allen Belangen passenden Soundtrack zu einem viel gelobten Spiel. Gekonnt bringt er uns die schier unglaublichen Größenverhältnisse von SOTC mittels epischen Melodien auf Streichinstrumenten näher, veranschaulicht uns aural (Baha?) die enorme Wucht der Colossi durch ebenso wuchtige Trommeln und Bässe und macht dabei nie den Fehler in typischen Hollywood Pathos der Marke Hans Zimmer zu rutschen. Perfekt ist die Mischung aus brachialen Stücken, aus geheimnisvollen, ruhigen Momenten und träumerischen Zwischenstücken. Durch Orgeln, Harfen, chorale Gesänge, Flöten- und Gitarrenklänge wirkt der Soundtrack zudem angenehm erdig, zuweilen gar mittelalterlich. Perfekt passend zu den Burgen aus Stein und den Colossi aus Fell samt Holzverkleidungen und den riesigen Steinbrücken.


(Das Spiel)

In Japan kam der Soundtrack am 07. Dezember 2005 raus. Das es der Soundtrack in die Staaten oder gar nach Europa schaffen würde, wäre wirklich wünschenswert gewesen, ist aber leider unwahrscheinlich. Immerhin bekam er von der EGM den Award “Soundtrack Of The Year”. Wäre es ein Soundtrack zu einem dicken Hollywoodfilm gewesen, hätte er mindestens 5 Awards mehr bekommen. So bleibt ihm nur das Nischendasein in den Soundtracksammlungen von Spielefreaks.

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Black Mask

BLACK MASK | Hong Kong 1996, Daniel Lee Yan Gong | Jet Li, Lau Ching Wan, Anthony Wong, Karen Mok

Die 701st Squad war ein Experiment zur Züchtung von Superkillern, bei dem Elite Soldaten mittels Operation Schmerz unempfindlich gemacht wurden. Leider klappte das nicht wirklich so gut und man beschloss das Projekt aufzugeben und alle Soldaten zu eliminieren. “Black Mask” und einigen anderen gelang jedoch die Flucht…

Tsui Chik (Jet Li), wie sich Black Mask fortan nennt, arbeitet in einer ruhigen Bücherei und genießt sein neues Leben. Neben den Angestellten in der Bücherei ist “The Rock” (Lau Ching Wan) sein einziger wirklicher Freund. The Rock arbeitet als Polizist bei der Hong Konger Polizei und durch ihn gelangt Tsui Chik zufällig an die Information, das momentan nach und nach alle Drogenbosse in Hong Kong umgebracht werden. Tsui Chik erkennt die Handschrift seiner ehemaligen Elitetruppe, die so die Herrschaft über den Drogenmarkt erringen will.


(Links: Eine komplette Armee? Für Black Mask kein Problem | Rechts: Kommt nie aus der Mode; an einer Kette schwingend rumballern.)


Black Mask basiert auf dem erfolgreichen, gleichnamigen Comic (!) aus Hong Kong, von dem ich zuvor weder hörte, noch Bilder sah und man selbst mittels Google nicht wirklich viel darüber findet. Völlig unvorbereitet sah ich den Film vor vielen vielen Jahren und dachte: “Baha, nice.” Ich konnte ja nicht ahnen, das Comicadaptionen in Hollywood ganz ganz ganz groß in Mode kommen und mich ganz ganz ganz arg ankotzen werden. Nicht so “Black Mask”. Mit seiner wirklich cheezy Musik, der etwas lächerlichen Maske und dem Plastikhut, versprüht “Black Mask” einen Charme, dem ich mich nicht entziehen kann. “Black Mask” nimmt sich teilweise nicht wirklich ganz erst aber auf der anderen Seite geht auch dicke Action ab, mit recht brutalen Szenen. Blut spritzt hier Literweise und geballert wird wie am Fließband. Das alles lässt “Black Mask” nicht ganz so peinlich ausschauen.


(Links: Der Bösewicht ist einfach bisschen eklig. | Rechts: Eine Schande, das die Shots hier die durchaus geile Cinematografie des Films nicht wiedergeben könenn.)


Aber neben dem ganzen Geballer, der dicken Karate-Action und den paar überraschend guten Special Effects hat “Black Mask” noch mehr zu bieten. Lau Ching Wan nämlich. Er ist einfach mal wieder der coolste Cop in Hong Kong und lustigerweise in den Szenen mit Jet Li am besten. Gekonnt kriegen wir hier eine gute, tiefe, dennoch verhaltene Freundschaft zweier Männer ( Pen ) aufgezeigt, ohne irgendwelche peinlichen Szenen mit Umarmungen oder Sätzen wie “Wir werden immer beste Freunde sein!”. So schafft “Black Mask”, was viele Hollywoodstreifen nicht schaffen, nämlich die Story auch zwischen den Actionszenen fortzuführen. Als wäre das noch nicht genug bietet “Black Mask” auch noch einen ziemlich sicken Auftritt von Anthony Wong als Drogendealer in einem transparenten Plastikregenmantel und mit Karen Mok einen gelungenen etwas nervigen Sidekick. “Black Mask” ist übrigens einer der wenigen Filme, in denen ein japanischer Sega Saturn auftaucht. Karen Mok spielt gefesselt Darius Gaiden und man sieht kurz Virtua Fighter im Hintergrund laufen. Klar, das spätestens das der Grund ist, warum man sich “Black Mask” anschauen sollte.

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Sick, das die offizielle Homepage zum Film noch existiert?
http://www.hongkongmovie.com/english/vcd/official/blackmas/index.htm

Take-Aways vom Zerwirk München

Couscous und Bulgar

Dazu kann ich kein Rezept schreiben, da es nur eine Zwischenmahlzeit vom Zerwirk Deli war. Couscous mit Bulgar und vielen Gemüseeinlagen. Oben drauf gab es eine Auberginen-Scheibe, die zuvor in einer würzigen Ölsauce lag. Highlights waren die knackigen Sellerie-Stückchen in der Gesamtmischung. Allgemein jedoch unspektakulär.

Croissant

Ebenfalls ein paar Stunden später beim Zerwirk geholt. Veganes Croissant mit Edelbitterschokoladen-Überguss und -Füllung. War ein Hochgenuss, so etwas mal wieder zu essen. Für 1,60 auch nicht mal soooo teuer wie sonstige vegane Spezialitäten.

Oliven-Sandwich

Und schon wieder das Zerwirk. Neben den vor einigen Tagen geposteten Sandwich habe ich mir nun ebenfalls eines gegönnt, das sich aber inhaltlich unterschieden hat.

Wichtigstes Merkmal waren die Brötchen selbst, die erstens ähnlich eines Toastbrotes, aber überhaupt nicht trocken waren, und Olivenstückchen in sich hatten. Innen drin waren Fake-Salamischeiben mit kleinen gelben Pünktchen, ich denke das sollte ähnlich solchen Salami-Käse-Scheiben sein. Diese hatten leider nicht den schönen geräucherten Geschmack der Wheatyscheiben, die das erste Sandwich hatte. Sonst gab es noch grüne und dunkelpurpurne Salatblätter, eine interessante Kichererbsen-ähnliche Paste und eingelegte Gurkenstreifen. Sehr viele Gurkenstreifen. Ehrlich gesagt… viel zu viele Gurkenstreifen. Leider waren über 50% des gesamten Geschmackssprektrums auf die Gurken und dessen Aroma beschränkt, also den Geschmack der Gewürze im Wasser oder Öl, in dem die Gurken eingelegt waren. Deswegen bevorzuge ich weiterhin das erste. Die Fake-Salami mit Käsepunkten hat da keine Bäume mehr ausgerissen.

Praxisanwendungen mit Scheese (veganer Käse)

Hier mal ein paar Food-Reviews der letzten Tage. Wie ich schon mal kurz angeschnitten habe, hatte ich mir vor einigen Tagen veganen Käse (Scheese) aus England geholt und natürlich musste ich auch mal testen, wie die sich in verschiedenen Zubereitungen und Konsitenzen verhalten.

Pizza mit veganem Käse

Natürlich war das das erste was ich ausprobieren musste. Wie ich es liebe, mit viel Antipasti (Artischokenherzen, Kräuter-Oliven, …) aber auch ganz unten eine Schicht von vielen Champions, die wiederum von Viana’s Chili Con Veggi (Würztofu, Paprika, Mais, Kidneybohnen) bedeckt waren. Und das war eine gute Idee, denn das Chili Con Veggi war warm und gut verteilt, allerdings verhintere es dass die Pilze verbrannten und diese blieben wunderbar saftig und aromatisch!

Dazu noch Petersilie und natürlich den darüber geriebenen Gouda-Käse. Und der ging sogar recht gut, auch wenn ich die Pizza ein wenig zu lange drin gelassen habe und dadurch das Gourda- Imitat ein wenig dunkler wurde, so schmeckte es würzig und hatte eine angenehmte, eigenständge Note.

Fazit:
Atomatisch, knackig, heiß und gut. Experiment “Fake-Gouda auf Pizza” war sehr erfolgreich, gepaart mit meinen Lieblingszutaten einer Pizza. Die Lösung des Champion-Bettes weit unter den restlichen Zutaten war gekonnt, die Pilze blieben sehr saftig. Chili Con Veggi auf Pizza bleibt mein absoluter Geheimtipp. Einzig ein paar Minuten zu lange war die Pizza im Ofen.

Afrikanisches Käse-Steak

Beim Aldi habe ich schon in Nürnberg verschiedene neue Saucen gesehen, unter anderem hatte ich ziemliches Interesse an der African Sauce, da sie total vegan war und ich mich noch nie zu sehr mit der afrikanischen Küche auseinander gesetzt habe, aber weiß, dass sie fast nur Fleisch essen.

Also ein Viana Hacksteak in die Friteuse, Pommes davor gewürzt, den “Blue Style”-Scheese darüber gerieben und mit dem grünen, würzigen Tabasco ein wenig aromatische Schärfe ins Spiel gebracht.

Dazu die African Sauce, die leicht schmeckt, aber auch einen deftigen Ausgleich durch die Karotten- und Zwiebelstücken erhält. Der “Blue Style”-Käse erinnerte mich an Bonifaz und Co. und passte sich sehr gut an das nur kurz fritierte, innen saftige Tofusteak an. Einzig die Pommes waren ein bisschen unkreativ, muss ich zugeben.

Fazit:
Experiment “Geschmack eines blauer Schimmelkäses auf Steak” ist geglückt. Und sogar mehr noch. Die African Sauce war interessant und hat Lust auf mehr aus der afrikanischen Küche gemacht. Das Interesse ist geweckt. Einzigst die zu vielen Karottenstückchen in der Sauce und die etwas unspektakulären Pommes waren nicht so prickelnd.

Käse-Schnitzel mit Kräuterknödel

Und das nächste Unterfangen mit Käse. Diese Mal wieder “Blue Style”. Die Schnitzel sind “Mailänder Art” und von einem mir zuvor unbekannten Hersteller. Sehen sehr länglich und nicht nur nach Panade aus, was mich dazu bewogen hat, das mal zu testen. Habe ich nur wenige Minuten in der Friteuse gelassen, um diese nicht zu steif und verbrannt zu machen.

Dazu machte ich sehr aufwendige Knödel, und zwar Kartoffelknödel mit Weißbrotstücken, Kräuteroliven, Chiliöl, Paprikapulver, Knoblauch, Petersilie und last but not least Pfeffer. Diese dann ins Alufolie eingewickelt und ins Wasser gegeben, damit sie nicht zu sehr aufquellen und eine schöne feste Konsitenz behalten.

Danach eine dunkle Bratensauce zusammenköcheln lassen, über beide Zutaten darüber gegeben und Käse verrieben.

Fazit:
Das Schnitzel schmeckte erstaunlich gut, saftig und herzhaft. Das Käsearoma verstärkte das würzige Aroma. Bisher das beste vegane Schnitzel, dass ich probiert habe. Die Zusammenstellung der Knödel schmeckte harmonisch, dennoch sehr individuell und kräftig. Die Bratensauce passte super. Die enorme Masse an Knödel bescherte nicht nur ein definitives Sättigungsgefühl, sondern sicherte dem Gericht auch den vierten von fünf Punkten.

Mehr Infos zum Produkt: www.buteisland.com

Sushi Bar Blue Ingwer München

Sushi Bar Blue Ingwer
Berg-am-Laim-Straße 64
81673 München
Telefon: +49 089 – 43 16 174
Telefax: +49 089 – 45 13 98 08
Website: www.blue-ingwer.de

…nur wenige Minuten von meiner Arbeit entfernt gibts das “Blue Ingwer”, welches von Vietnamesen (glaube ich zumindest) betrieben wird. Daher gibt es neben dem Sushi auch eher bekannte Asia-Gerichte (Hühnerbrust mit Gemüse o.ä.). Mag man dem Laden gar nicht anmerken dass es sich hauptsächlich um Sushi drehen sollte, aber das tut nichts weiter zur Sache, denn ich bestelle hier nur etwas in der Mittagspause zum Mitnehmen.

Zum Test: Mittagsmenü T2 (vegetarisch, welches auch vegan ist), Frühlingsrollen “Thai Art” mit Gemüsefüllung und Horenso Gomaai (Spinat an Sesamsauce). 5,00 EUR / 2,50 EUR / 3,80 EUR. Ganz schön happig. Selbstabholung ist aber ein wenig günstiger.

Dennoch haben wir hier den ersten Negativpunkt entdeckt: Der Preis. Für Münchner Verhältnisse aber noch okay.

Der Spinat an Sesamsauce schmeckt sehr frisch. Auch wenn der Spinat – dadurch dass er auch in der Sesamsauce eingerieben ist – ziemlich klebrig wird, ist dieses Problem durch geschicktes Auseinanderpflügen mit den Essstäbchen kein Problem. Leider auch ein wenig trocken.

Große Enttäuschung: Die Thai-Frühlingsrollen sind standardisierte 08/15-Frühlingsrollen die man tiefgefroren als Massenware beim asiatischen Supermarkt für 10 EUR / 100 Stück kaufen kann.

Das vegetarisch / vegane Mittagsmenü T2 macht aber sehr Laune. Dort gibt es neben frischen Salat auch Sushi mit Gurke und Kürbis, sogar Wasabi und Gari (Ingwer) sind wie bei einem großen Sushi-Menü vorhanden. Warmer (fritierter?) Tofu mit süßer Sojasauce ist auf einem Gurkenbett präsentiert, während auf der anderen Seite noch duftig-warmer Reis mit Röstzwiebeln.

Alle Zutaten schmecken frisch und werden auch erst bei Bestellung zubereitet. Also keine Resteverwertung vom Vortag.

Kommen wir aber zu weiteren Negativpunkten: Zum einen ist es nun schon öfters vorgefallen dass einfach die Sojasauce (links oben im Bild) vergessen wurde, was die komplette Angelegenheit sehr trocken macht. Zum anderen… wieso hat dieser Laden verdammt nochmal solche bescheuerten Öffnungszeiten von Mo. bis Fr. von 11:30 – 14:30 Uhr und 17:30 – 23:00 Uhr (Sa., So. und Feiertags von 17:30 – 23:00 Uhr)?! Es geht mir hierbei um die lange Mittagspausenzeit von werktags 14:30 – 17:30 Uhr. Kurz nach 14:30 Uhr mache ich nämlich erst Mittag, wenn viele Projekte anstehen. Und wieso herrgottnochmal müssen die Meisten Restaurants und Bringdienste genau zu dieser Uhrzeit zu machen? Das Blue Ingwer drückt auch hier kein Auge zu.

Na immerhin ist das Essen lecker. Auch wenn nicht zu günstig, nicht immer verfügbar und zu trocken, sollten unsere vietnamesischen Freunde mal wieder die Sojasauce vergessen.