Wonder Boy in Monster World

Mega Drive | Westone/Sega | 1992 | Platform/RPG

Panik in Monsterworld: Der fiese BioMeka überschwemmt das Land mit seinen angriffslustigen Kreaturen und nun liegt es an euch wieder für Frieden und Ordnung zu sorgen. Als blauhaariger Held Shion lauft, kämpft und springt ihr durch eine kunterbunte Phantasywelt. Wonder Boy ist nur auf den ersten Blick ein herkömmliches Jump&Run. Im Gegensatz zu den Vorgängertiteln wurde das Gameplay hier um verschiedene RPG-Aspekte erweitert. Es gibt keine getrennten Levelabschnitte sondern ihr könnt, ähnlich wie schon in Metroid, stets zwischen den verschiedenen Abschnitten hin- und herwechseln, was teilweise auch nötig ist um an bestimmte Items zu gelangen. Manche davon braucht man sogar damit neue Gebiete überhaupt erst erschließbar sind. So könnt ihr die Wüste erst durchqueren wenn ihr die Oasisboots habt, ansonsten verbrennt euch der heiße Sand eure Latschen.Wie gehabt gilt es in Städten mit den Bewohnern zu quatschen, bei Händlern kauft ihr neue Waffen und Rüstungen und wenn ihr angeschlagen seid verhilft euch eine Nacht im Hotel zu frischer Lebensenergie. Sega war sogar so nett eine Savefunktion einzubauen, mit der ihr euren Spielstand speichern könnt. Eure Hauptwaffe ist das Schwert, daneben gibt es noch den Speer, der erhöhte Angriffskraft und Reichweite für eine niedrigere Verteidigung eintauscht und mit dem Schild wehrt ihr Schüsse der Gegner ab. Als Rüstung gibt es Brustpanzer und Stiefel, wobei letztere bei einem Upgrade auch eure Laufgeschwindigkeit erhöhen, was gerade anfangs auch bitter nötig ist, wo euer Charakter noch im Schneckentempo durch die Landschaft schleicht. Obendrein findet ihr in Schatzkisten wertvolle Zaubersprüche die euch das Fortkommen erleichtern. Feuermagie röstet eure Gegner, Power lässt euch härter zuschlagen, Thunder wirkt als eine Art Smartbomb usw. Besiegte Gegner lassen Münzen fallen, mit denen ihr euch dann neuen Kram kauften dürft. Soweit so simpel. Das Gameplay ist recht einfach gehalten, aber gut umgesetzt und eure Figur steuert sich zu jedem Zeitpunkt präzise.

Die Grafik in Wonder Boy ist grellbunt, mit leuchtenden Farben und knuffigen Sprites, die teilweise so putzig aussehen dass man sie gar nicht töten mag. Natürlich nur wenn man auch auf diesen knubbeligen Animestil steht. Wer sich damit anfreunden kann, wird jedoch viel Freude in Monsterworld samt seinen witzigen Bewohnern haben. Was die Animationen angeht schwächelt das Spiel etwas. Ein Schlag eures Hauptcharakters besteht nur aus wenigen Animationsphasen und auch Dinge wie parallaxscrollende Hintergründe und aufwändige Effekte sucht man leider vergebens. Schade, denn auf dem Mega Drive wäre hier bestimmt noch einiges mehr möglich gewesen. Insgesamt ist die Grafik aber solide und wirkt vom Design her wie aus einem Guss.

Musikalisch hat das Modul einiges auf dem Kasten, die Musikstücke passen immer gut zur jeweiligen Umgebung, egal ob ihr gerade im Dschungel, in der Eiswelt oder in dunklen Höhlen unterwegs seid. Das Theme im Schloß des Obermotzes hat es mir dabei besonders angetan. Es beginnt zuerst relativ ruhig, nur um dann richtig fetzig durchzustarten und bildet eine würdige Untermalung für diesen letzten Abschnitt des Spiels. Die Soundeffekte hingegen sind nichts herausragendes, sie wirken oft etwas dumpf und langweilig, erfüllen aber ihren Zweck.

Wonder Boy ist für geübte Zocker keine große Herausforderung. Wenn man will hat man diesen Titel an einem Nachmittag durchgespielt, erst recht mit der eingebauten Speicherfunktion. Das Gameplay ist gut ausbalanciert und es gibt kaum unfaire Stellen, für mich persönlich hätte es allerdings noch einen Tick herausfordernder sein können. Von Dungeon zu Dungeon zu streifen, Gegner zu verprügeln und Münzen zu sammeln macht allerdings eine Menge Spaß  und versteckte Herzen und Goldschätze wollen ebenfalls gefunden werden, was dazu einlädt bereits bekannte Orte nochmals aufzusuchen. Wahrscheinlich liegt hier auch der Charme des Spiels. Es hat keine besonderen Stärken, aber eben auch keine großartigen Schwächen und wenn man es beendet hat fühlt man sich zufrieden und stellt es mit einem guten Gefühl zurück ins Regal, also müssen die Entwickler wohl etwas richtig gemacht haben. Wer ein spassiges Jump&Run/ActionRPG fürs Mega Drive sucht, dem kann ich Wonder Boy in Monster World guten Gewissens ans Herz legen.

Shomben Yokocho und Golden Gai

Tokyo ist eine uralte Stadt. Original “Edo” genannt, wurde Tokyo 1608 die Hauptstadt Japans und ist seitdem eine der größten und wichtigsten Städte der Welt. Leider ist wegen Kriegen, Erdbeben und einfach der japanischen Art, immer zu renovieren und weiterzubauen, vieles der Geschichte Tokyos nicht mehr zu sehen.

Doch in zwei kleine Vierteln Shinjukus kann man noch sehen, wie Tokyo direkt nach dem Krieg, eine Zeit von Chaos, Prostitution und Yakuza, aussah.

Mein erstes Ziel war Shomben Yokocho, aka Piss Alley, nicht weit vom Shinjuku Bahnhof. Shomben Yokocho ist einfach eine kleine Gasse zwischen zwei riesigen, “typischen Shinjuku” Gebäuden. Ich lief zwar schon 100 Male einfach vorbei, habe die Gasse aber nie bemerkt.

Ich habe irgendwo gelesen, dass Ridley Scott mal zu Shomben Yokocho ging, um Inspiration für Blade Runner zu kriegen. Das konnte ich sehr gut nachvollziehen. Über der Gasse, welche echt eng ist, gibt’s ein riesige Sammlung von Stromkabeln. Links und rechts gibt’s unzählige kleine Kneipen und Restaurants. 80 % sind im Freien mit Salarymen überfüllt. Ein paar junge Leute sind dort, aber offensichtlich gehört Shomben Yokocho einer älteren Generation.

Shomben Yokocho ist kein normales Touristenziel. Manche Besitzer sind misstrauisch gegenüber Gaijin. Als ich mich in irgendeiner Kneipe hinsetzte, meinte die Besitzerin böse, dass ich da nicht trinken konnte. Nach 3 Monate in Japan und sehr an die sonst übliche Höflichkeit gewöhnt, lief ich überrascht weiter.

2 Minuten weiter fand ich einen Platz irgendwo, der freundlicher war. Ich setzte mich auf eine Bank neben zwei Salarymen und fing an, mein Bier zu trinken und Nudeln zu essen. Der Typ neben mir fragte auf gebrochenem Englisch, woher ich kam und ich antworte auf gebrochenem Japanisch. Wir fingen an zu reden und kamen irgendwann zum Thema 70er Filme.

“Kennen Sie American Graffiti?”, meinte er.

“Natürlich! Einer meiner Lieblingsfilme!”, antworte ich.

Wir besprachen die frühen Filme Francis Ford Coppolas, George Lucas und Alan Pakulas. Egal ob unterschiedliches Alter, Herkunft oder Kultur, bei alten Filmen waren wir uns einig. Froh im Herzen lief ich weiter zu meinem nächste Ziel: Golden Gai.

Knapp 10 Minuten weit von Shomben Yokocho, liegt Golden Gai neben Kabuki-cho, Shinjukus Rotlicht-Viertel. Golden Gai hat nichts mit Rotlicht zu tun, obwohl es genauso heruntergekommen aussieht. Früher war Golden Gai eigentlich voller Prostitution, bevor es in 1958 verboten wurde. Seitdem ist es voller Kneipen – vermutlich über 200. Diese sind so klein, dass, wenn man eine “große” erwischt, dennoch nur knapp 10 Leute reinpassen. Im Gegensatz zum Rest Tokyos sind Golden Gais Gebäude nur 2 Stockwerke hoch – noch ein kleines Überbleibsel des alten Tokyo.

Wie Shomben Yokocho ist Golden Gai nicht besonders gaijinfreundlich. In der Tat muss man eine Einladung haben, manche Golden Gais Kneipen zu besuchen, selbst wenn man Japaner ist. Ich fand endlich eine mit einem Schild auf dem stand: “I love English and I love you.” Perfekt.

Die Kneipe war natürlich total eng und voller Rauch. Ein Jim Jarmusch Film lief im Fernseher. Ich setzte mich neben einen Nordländer und einen Japaner, der vermutlich ein Freund des Besitzers war. Als ich meinte, dass ich aus Denver stammte, rief er den Besitzer.

“Yamashita! Der kommt aus Denver!”

Der Yamashita, wie es sich herausstellte, machte seinen Bachelor in Denver. Wieder war ich voll überrascht und froh, so eine Bekanntschaft in Japan zu machen. 13.000 Kilometern von meiner Heimat entfernt, in einer Kneipe, die aus Blade Runner stammen könnte, sprachen wir über Themen wie Denvers Football-Mannschaft.

Irgendwann fuhr ich nach Hause. Wieder eine krasse Nacht in Tokyo hinter mir.

Civilization Revolution for iPhone / iPod touch

Civilization (iPhone / iOS)

Erstmal: Ich habe Civilization Revolution auf Xbox 360 wirklich lange und intensiv gezockt. Ehrlich gesagt weiß ich auch nicht so wirklich warum, denn eigentlich habe ich im Jahr 2010 eine bessere Weiterentwicklung der Civilization-Francise erwartet. Der Stil ist ein bisschen zu sehr ins Comic-hafte und Lächerliche gezogen worden, viele kleine Details aus Civilization 2 wurden sogar fallen gelassen. Komplexer wurde das Spiel leider nicht, sogar die Grafik blieb hinter dem zurück, was ich mir eigentlich als neuesten Teil vorgestellt hatte. Beispiel der Vereinfachung: Man kann nichtmal die Städte nachträglich umbenennen. Dennoch machte die bewährte Civ-Spielmechanik sehr viel Lust auf das Spiel.

Was wir nun hier vor uns haben ist eine Version für iPhone und iPod touch, welche lustigerweise von 2K China (Shanghai/Hangzhou) umgesetzt wurde. Man sieht schon am Anfang, dass es ziemlich viele Gameplay-Elemente mit dem “großen Bruder” gemeinsam hat. Wenn nicht sogar wirklich alle.

Und das ist schon das große Problem an den Titel. Es gibt nichs neues, es ist alles übernommen – selbst die Bilder der Einheiten, der Berater und Icons für Kultursieg, etc. sehen gleich aus. Ohne diese Assets würde das Game sehr 08/15 und schon richtig schlecht Shareware-mäßig rüberkommen. Eine isometrische Ansicht gibts ebenso wenig wie eine 3D-Welt – was natürlich kein Beinbruck wäre, wenn die Map und die Charaktere nicht aussehen würden, als kämen sie direkt aus MS Paint. Intro und Animationen gibts keine wirklich nennenswerten. Steuerung ist okay, auch wenn es z.T. nervige Passagen gibt. Wieso kann man beispielsweise nicht auf der Karte rumscrollen, wenn ich eine Einheit verschieben will? Wenn ich längere Passagen gehen will, muss ich dies Schritt-für-Schritt machen. Meistens kann man nur zwei bis drei Quadrate auf einem Screen voranschreiten.
Die Spielmechanik ist die gleiche, das Spielfeld leider wieder ein bisschen kleiner wie von den Konsolenbrüdern. esser hingegen wurde die Übersichtlichkeit, meistens hat man nun alles auf einen Screen, anders als bei Civ Rev auf PS3 oder Xbox 360. Für Neueinsteiger wird es doppelt hart: Trotz Tutorial versteht man die Spielmechanik nur, wenn man bereits genannte Konsolenversion gespielt hat. Eine Civilopedia gibt es dieses Mal nicht.

Fazit:
Auch wenn ich mich mit Civilization Revolution für iPhone / iPod touch auch wieder länger auseinander gesetzt habe, so nur weil die Spielmechanik die gleiche ist, die man auch in der Konsolenversion vorfindet. 2K China hat sich mit dem Titel nicht wirklich mit Ruhm bekleckert. Grafik ist unterirdisch, nichtmal schön gepixelt, sondern einfach schlecht. Animationen gibt es bis auf die bewegenden Hintergrundbilder nicht, die Sounds und Charakterebilder sind übernommen und so bleibt ohne dem Civilization- und Gameplay-Bonus eigentlich wirklich nix übrig. Der Titel bring auch so wenig – genauer gesagt: NICHTS – Neues, so dass man als vertrauter Civ-Zocker nur dazu greift, wenn man mal wirklich Lust auf eine Partie unterwegs hat.

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Terranigma

Super Nintendo | Quintet/Enix | 1995 | Action RPG

Terranigma war Quintets letztes Spiel für das SNES und bildet den Abschluss der Soulblazer Trilogie mit seinen Vorgängern Soul Blazer und Illusion of Gaia/Illusion of Time. Die Ära des Super Nintendo neigte sich anno 1995 ihrem Ende zu, die Playstation stand bereits in den Startlöchern. Terrangima sollte noch einmal ein richtiger Kracher zum Weihnachtsgeschäft werden, daher wurde noch einmal kräftig die Werbetrommel gerührt und dem Spiel lag wie schon bei Secret of Mana ein mehrseitiger Spieleberater bei. Bemerkenswert ist außerdem, dass neben Japan nur eine PAL-Version released wurde, die USA gingen diesmal leider leer aus. Der jap. Titel lautet: “天地創造 Tenchi Sōzō, was soviel wie “Erschaffung von Himmel und Erde” bedeutet und genau darum geht es im Prinzip auch:

Ihr schlüpft in die Rolle von Ark, einem jungen Unruhestifter aus dem Dorf Krysta, angesiedelt in der Unterwelt und somit abgeschottet von jeglicher Zivilisation. Eines Tages bricht Ark ein uraltes Siegel, indem er eine verbotene Tür öffnet und sich an der dahinter befindlichen Zauberkiste zu schaffen macht. Damit befreit man das Zauberwesen Fluffy, dass in der Kiste auf seine Befreiung wartete. Dummerweise wird dadurch aber ein Fluch ausgelöst, der sämtliche Dorfbewohner zu Eis erstarren lässt. Um eure Leute aus der Froststarre zu befreien, gilt es die Prüfung der fünf Türme zu bestehen, wobei damit auch jeweils ein Kontinent der Oberwelt aus dem Meer emporsteigt. Die Oberwelt und die Unterwelt scheinen also direkt miteinander verbunden zu sein, wobei sich im Laufe der Zeit herausstellt, dass beide Welten den alten Kampf Gut gegen Böse wiederspiegeln. Terranigma spielt in unserer Welt und so bereist man auf seinem Abenteuer zahlreiche Städte die realen Vorbildern entsprechen wie unter anderem. Lhasa, Shanghai, Tokio, oder Chicago, wobei diese oft geänderte Namen haben (aus Stockholm wurde zB. Storkholm). Anfangs seid ihr noch zu Fuß unterwegs, im späteren Verlauf des Spiels bekommt ihr ein Schiff und gegen Ende sogar ein Flugzeug, um euch schneller fortzubewegen, was Snes-typisch per Mode7 umgesetzt wurde und auch heute noch ganz nett aussieht.

Das Gameplay ist relativ simpel gehalten. Als einzige Waffe benutzt Ark verschiedene Speere, von denen manche bestimmte Attribute haben, so kann einer zB. große Felsbrocken zertrümmern damit ihr weiterkommt, andere sind gegen bestimmte Monster besonders effektiv usw. Als Rüstung steht euch ein Brustpanzer in diversen Ausführungen zur Verfügung, wobei es auch hier wie bei den Speeren verschiedene Attribute gibt, die sich aber insgesamt nicht gravierend aufs Gameplay auswirken. Interessanter ist da schon das Movearsenal eures Hauptcharakters. Ihr könnt mit eurer Waffe nicht nur einfach zuschlagen, sondern beherrscht auch Attacken aus dem Sprinten und aus dem Sprung heraus, oder ihr lasst den Speer schnell herumwirbeln und könnt so besser kleine Gegner erwischen. Diese Moves sind schnell erlernt und das kämpfen macht damit auch richtig Spass. Natürlich dürft ihr auch ein bisschen zaubern,die Betonung liegt hier leider auf ein bisschen. Ihr findet unterwegs blaue Kristalle, die dazu verwendet werden, um euch in den Shops Ringe zu kaufen, mit denen ihr dann zaubern dürft. Diese könnt ihr aber jeweils nur einmal verwenden, dann heißt es nachkaufen. Im Endeffekt sind die Zauber auch praktisch überflüssig, ich habe zwar fleißig die Kristalle gesammelt, wollte sie mir aber dann für den Endgegner aufsparen und habe sie dann schlussendlich gar nicht gebraucht. Hier wäre also durchaus mehr drin gewesen, auch wenn Terranigma “nur” ein Action RPG ist. Um euch den ganzen Kram auch leisten zu können, heißt es wie immer fleißig Monster verkloppen, welche in den unterschiedlichsten Formen und Farben auftauchen. Vom schnöden Ritter bis zum fiesen Cyborg, über diverse Schleimmonster und sogar Zombies ist hier alles vertreten. Die Dungeons sind in ihrer Gestaltung abwechslungsreich, allerdings wird sich an den Rätseln kaum jemand die Zähne ausbeißen. Mal hier ein paar Schalter umlegen oder eine Fackel entzünden, manchmal gibt es auch ein paar Zahlenknobeleien, wobei ihr natürlich stets Hinweise findet, wie diese zu lösen sind. Insgesamt ist es aber okay, schließlich reden wir hier nicht von einem Adventure oä. Erwähnenswert wäre noch, dass ihr durch eure Entscheidungen im Spiel Städten bei der Entwicklung helfen könnt, sodass aus einem kleinen Dörfchen bei eurem nächsten Besuch vielleicht schon eine prächtige Metropole (mit besseren Einkaufsmöglichkeiten) erblüht. Ein nettes Feature, mit dem ich mich aber ehrlich gesagt nicht näher beschäftigt habe und dass auch keinerlei Auswirkung auf die Story oder das Gameplay hat.

Wo Terranigma aber wirklich punkten kann, ist die Präsentation. Die Grafik gehört mit zum Besten, was ich auf dem Super Nintendo gesehen habe und schafft für sich allein schon eine Menge Atmosphäre. Egal ob es um Menschen, Tiere, Monster oder die Hintergründe geht, man merkt einfach dass hier wurde viel Liebe ins Detail gesteckt wurde. Die Farbpalette ist gut ausgewogen, mit kräftigen Farben, die aber insgesamt nie zu sehr herausstechen, angereichert mit geschickten Spielereien von Licht und Schatten. Besonderes Augenmerk wurde hier auf die Gestaltung der Endgegner gelegt, die oft wirklich bombastisch aussehen und das bei einem über 15 Jahre alten Spiel. 16-Bit at it’s best. Auch akustisch zeigt sich das Modul von seiner besten Seite, egal ob man gerade durch die Overworld streift, Monster bekämpft, oder es um dramatische Zwischensequenzen geht, die Komponisten vergreifen sich nie im Ton. Teilweise ist die Musik auch richtig gruselig und zwar im positiven Sinne und man ist oft fasziniert welche Sounds dem guten alten Snes hier noch abgetrotzt werden konnten (hört euch mal das “Tunnel Inside the Sun” Theme an).

Insgesamt ist Terranigma irgendwie ein zweischneidiges Schwert für mich. Das Kampfsystem hätte sicher noch mehr Tiefe vertragen können, mit mehr Waffen und einem komplexeren Zaubersystem. Grundsätzlich wird es aber nie langweilig und dank der Vielzahl an Moves wird man gut bei der Stange gehalten. Die Story ist etwas konfus aber stets spannend , mit einer Menge unerwarteter Wendungen und manchmal ist nicht gleich klar, wer nun Freund und wer Feind ist. Über viele der Hauptcharaktere erfährt man aber leider auch nichts näheres und manche sieht man im späteren Verlauf des Spiels nie wieder. Die tolle Grafik und der geniale Sound schaffen es aber diese Mankos zu überstrahlen und am Ende ist man direkt enttäuscht dass es schon so schnell vorbei war. Terranigma kann sich vielleicht nicht mit Genretitanen wie Zelda oder Secret of Mana messen, ist aber für sich gesehen doch ein kleines Juwel am Snes, wenn man sich auf seine Eigenheiten einlassen kann. Wer es noch nicht gespielt hat, sollte es sich zumindest einmal ansehen.

Uth – Distant Instincts

( Neogoa – 2010 – Psychill / Downtempo )

Auf Neogoa erschien vor wenigen Tagen, genauer am 26.12., als zweites Release eine EP vom Kanadier Alex Lytvyn alias Uth. Weder von Label noch Artist hatte ich vorher mal gehört, aber nachdem sie auf Ektoplazm gefeatured worden ist und einfach nichts kostet (CC Release) kann es ja nicht schaden mal rein zuhören.

Distant Instincts ist also eine EP aus dem Psychill / Downtempo Bereich, welche mit 4 Tracks daherkommt und insgesamt eine Laufzeit von 35 Minuten besitzt. Die Geschwindigkeit geht von 80 bis 100 bpm. Mein persönlicher Favorit dabei ist wohl „Levitating Flower“, auch wenn es mir erst mal schwergefallen ist mich für einen zu entscheiden. Eigentlich sind sie alle gut.

Der Sound von allen Tracks ist sehr modern / digital und wurde offensichtlich professionell oder jedenfalls gleich gut klingend gemastered, was ja bei der Menge an CC Schlafzimmer Produktionen nicht immer gegeben sein muss. Zuständig dafür war der Herr Deimos aka Igor Čeranić, der selbst seit einigen Jahren Musik veröffentlicht und auch bereits bei dem vorherigen Neogoa Release den Sound gemacht hat. Hier braucht man sich echt keine Sorgen machen sondern sollte das Ganze lieber einfach Genießen, wenn man sich nicht gerade im J-Core Mode befindet.

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Links

Download + Online Preview bei Ektoplazm:
http://www.ektoplazm.com/2010/uth-distant-instincts

Release Page auf Neogoa:
http://www.huknet.hr/neogoa/index.php?option=com_content&view=article&id=278:uth-distant-instincts-ep-2010&catid=42:our-releases&Itemid=40

Die Produktionen von Deimos aka Perfect Blind:
http://www.discogs.com/artist/Deimos+(3)
http://www.discogs.com/artist/Perfect+Blind

Silent Hill 2 Soundtrack

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SILENT HILL 2 OST

Ich entdeckte erst kürzlich wieder und muss sagen… nach langer “Silent Hill 2″-Musikabstinenz habe ich wohl ganz vergessen, wie geil der Soundtrack eigentlich ist. Er stellt meines Erachtens den Zenith Akira Yamaokas (der Komponist), sowie der Soundtracks der Spielereihe dar. Er kommt nicht ganz so industriell und roh daher, wie der OST zum ersten Teil und ganz besonders die melancholischen Melodien einiger Songs sind hier das absolute Highlight. Ja, auch Gesang darf diesmal bestaunt werden und hier schuf Akira Yamaoka die perfekte Mischung aus ständig präsentem Grunge / Dreck und melancholischen Melodien. Man hört förmlich, dass hier eine unheimliche und traurige Geschichte passierte und genau das ist das Spiel ja einfach. Aber neben all den ruhigen Momenten gibt’s hin und wieder auch ordentlich etwas auf die Mütze. Ob nun mit dreckigem Bass, einem rauhen Schlagzeug oder einfach nur Stahlklopf- und Zerrgeräusche. Der ganze Soundtrack klingt ziemlich unperfekt und das macht ihn so perfekt.

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Vegelangelo – Der Genuß-Vegetarier in München

Winter 2010. Wir sind auf der Suche nach weiteren vegetarisch und veganen Speisen im Münchner Gastronomie-Jungle. Die Wahl fiel dieses Mal auf das Vegelangelo im Lehel, was es schon seit 15 Jahre in München gibt und anscheinend so etwas wie eine etablierte Vegetarier-Location zu sein scheint.

Also einfach einmal die Speisekarte online studiert und Rezensionen gelesen. Es machte eher den Eindruck, ein “altschuliges” Vegetarier-Restaurant mit dem Konzept der 80er zu sein, als es ein bisschen Hip wurde, zumindest einmal beim auswärts Essen auf Fleisch zu verzichten. Ehrlich gesagt hat die Website auch einen eher komischen Eindruck gemacht, wenn es um die Lokalität ging. Sah eher nach einem innen orange angestrichenen Lieferservice-Essraum aus, wobei die Karte eher Speisen im mittleren bis oberen Qualitäts- und Preissegment hatte.

Na dann, einfach mal ausprobieren.

Im besagten Winter durch die Schneeberge gestapft und hinein ins Warme. Leider hatten wir erst 1 1/2 Stunden zuvor reserviert und die Stimme am Telefon meinte etwas hektisch, dass eigentlich 1 Tag zuvor die Mindesfrist für Reservierungen sei und sie nun eine extra Servicekraft für diesen Abend einstellen musste. Nur die Lokalität sah nicht wirklich überfüllt aus, sondern war nur halb gefüllt. Ein Kellner begrüßte uns, führte uns zu einem Tisch (wir konnten zwischen zweien auswählen) und nahm uns sogar die Jacken ab. Ab hier merkten wir, dass der Service ein bisschen nobler als gedacht war. Das zeigten auch die goldenen Teller, die der Kellner nach dem Entfernen der Dinnerglocke (ebenfalls aus Gold) zum Vorschein brachte. Das Messer und der Löffel wurden durch ein kleines Utensil abgestützt. Also so nobel war ich bisher noch nicht häufig auf Achse.

Die Speisekarte sah lecker aus und der Kellner erzählte uns einiges über die Tageskarte (die an der Wand hing und sich als Tafel mit Kreideschrift herausstellte), und lies sogar nachfragen ob etwas davon vegan war. War aber leider nix.

Wir bestellen nach längeren Studieren der sehr umfangreichen Karte dann das “Schnitzel mit Kartoffelpüree und Gemüse” sowie den “Münchner Linseneintopf mit Sojawurst und Brot”. Zu letzteren ein Radler in einem urbayerischen Bierglas. Jawohlja.

Das mit 10,80 EUR zu Buche schlagende “Schnitzel” war ein etwas trockenes Sojaschnitzel in Form eines Burger-Patties, sprich sehr rund, was jedoch mit perfekt blanchiertem Gemüse wie Bohnenschoten und Karotten gereicht wurde und mit dem wohl besten… ja wirklich besten Kartoffelpüree abgerundet wurde. Da konnte Mutti echt einpacken! Schön cremig mit fritierten Zwiebeln und noch was nicht feststellbaren. Irgendwas krautiges, grünes. Auch nette Muskatnuss-Note, mundete sehr.

Die Münchner Linsen (8,80 EUR) waren… wirklich lecker und deftig. Wurden in einem mittelgroßen bayerischen Topf gereicht und dieser war zu 2/3 gefüllt. Ein bisschen weniger als erwartet, aber von der Größe her perfekt, da mehr davon auch wirklich zu viel gewesen wäre. Als erstes findet man heraus, dass die Sojawürstchen kleingeschnitten und nicht wirklich häufig vertreten sind, was aber wiederum Blumenkohl und Cherrytomaten wieder wett machen. Ebenfalls war eine perfekte Dosierung von Essig zu erkennen, die saure Note rundete alles ab. Die Linsen waren gut, nur leider nervten ein paar zu große Brocken von (Tiefkühl?-) Karotten, was aber total vertretbar war.

Als Nachspeise gab es vegane Erdbeer-Sorbet. Total genial. Johannisbeeren meets Minze meets süßen türkischen Flauschkuchenkeks. Sehr erfrischend und lecker. 5,80 EUR das Teil.

Die Lokalität ist total verrückt. In einer Ecke ein riesiger Buddahkopf über die gesamte Wand gemalt, darüber indische Teppiche und das alles mit indirektem Licht angestrahlt. Daneben eine Glasbox mit Golf-Memorarien wie alte Fotos aus den 30ern zusammen mit Golfbällen. Wabitte?! An den anderen Wänden psychedelische Welltall-Galaxie-Fotos. Um das ganze noch verwirrender zu machen stehen ab und zu kleine Weihnachts-bezogene Objekte rum, wie z.B. ein Plastikebenbild einer Amsterdamer Hausreihe im Winter mit Weihnachtsdeko.

Fazit:

Das ganze war ein echtes Erlebnis, ein richtiger Trip, der viel exklusiver und nobler war als gedacht, und dabei auf der anderen Seite preislich viel mehr bietet als angenommen. Auch wenn uns Anfangs die etwas höheren Preise aufgefallen sind gegenüber Restaurants wie das Kopfeck, so war erhält man hier viel mehr Qualität, Originalität und auch Variationen als man vermutet. Sehr psychedelischer Raum und persönliche Behandlung vom Kellner, wohl eine der besten Möglichkeiten in München vegan essen zu gehen, wenn man nicht täglich auswärts essen geht. Einzige Kritikpunkte wären die bisschen zu häufigen Kontakte zwischen Kellner und Kunden und die etwas wenigen veganen Gerichten gegenüber der Gesamtauswahl.

MisfitChris – Data Tides

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MisfitChris returns to his IDM/experimental roots to create Data Tides, a collection of songs documenting a time of intense anxiety and a growing obsession with death/mortality. This release is an intimate look into the imagination, and a side of the artist many have not seen. Four on the floor has been put aside for a heartfelt attempt at communicating in a new way.

MISFITCHRIS – DATA TIDES

Es gibt ja mittlerweile eine recht überschaubare “Chiptuneszene”, die immer mal wieder ein Release (oder auch mehrere) herausbringt. Meistens kostenlos und das aus gutem Grund (schlagt mich). Viele der Releases klingen maximal “Ok” bis hin zu “Oh Gott”. Das kommt dann halt davon, wenn sich Hipsters mit Hornbrille und Cordhosen wieder einen Game Boy samt LSDJ kaufen und dann drauf los hämmern. Das gefällt sicherlich einigen und hat auch seine Daseinsberechtigung, aber meine Sache ist das nicht.

Umso mehr freut man sich dann über Alben wie das von MisfitChris, welches eher durch wundervolle Melodien oder interessante Kompositionen glänzt, anstatt wild auf den Soundchip irgendeines Retrocomputers rumzuhämmern. Ja, die Chipanteile – also die an Retrocomputer und -konsolen erinnernden Sounds – halten sich hier sogar eher in Grenzen und verschmelzen wunderbar dezent mit einer Mischung aus Synthie-, Elektro- und Fahrstuhlmusik. Es wird also nicht nur “gedüdelt”, sondern auch ordentlich auf’s Schlagzeug gehauen. Ruhige, melancholische Songs wechseln sich ab mit etwas treibenderen Beats und dazwischen gibt’s immer mal wieder Kurioses wie Datenübertragungsgeräusche oder den gut zu Monkey Island passenden Song “The Scruffy Animal Tags Along”.

Imho eine tolle Abwechslung zu den Soundchip Vergewaltigungsorgien so mancher Hipster und auch oder gerade für Chiptunemeider (!?) eine Empfehlung wert.

Download hier:
http://www.iimusic.net/catalog/2010/11/ … data-tides

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Shogun

Mit Mühe und Not erreicht der englische Navigator John Blackthorne Anfang des 17. Jahrhunderts mit dem letzten Rest einer von den Niederlanden entsandten Expedition Japan, nachdem sie doch tatsächlich die Magellanstraße entdeckt hatten. Das geht den verfeindeten Portugiesen und Spaniern, die in Japan Handel treiben und missionieren, leider ziemlich auf den Sack. Aber das ist noch nichts gegen die Wucht, mit der die fremdartige japanische Kultur auf den Nauankömmling trifft.

Die Serie basiert auf einem Roman, der wiederum auf der historischen Figur des Navigators William Adams beruht. Die amerikanische Serie wurde 1980 komplett in Japan gedreht und das merkt man. Alles ist hurennice ausgestattet, das gezeichnete Bild des damaligen Japans kommt wunderbar authentisch rüber, nichts zuletzt aufgrund der hochkarätigen japanischen Darsteller (man muss sie nicht einmal verstehen, denn wegen der Identifikation mit dem in eine völlig fremde Kultur geworfenen Blackthorne werden die japanischen Dialoge nicht untertitelt!) und dem größtenteils überzeugend spielenden Richard Chamberlain. Über die 547 min der Miniserie, die schon in diversen Zerstückelungen gesendet wurde, entfaltet sich eine epische, spannende Geschichte, die sich hauptsächlich um die komplexen Charaktere und deren kulturelle Spannungen und persönliche Annäherungen dreht. Große Actionszenen bekommt man TV-typisch kaum zu sehen. Bis auf einige wenige ungelenk inszenierte Situationen eine wirklich wunderbare Produktion!
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Weiterführende Links:

- William Adams
- Europäischer Handel mit Japan um 1600

Boss Coffee

Boss Coffee (ボスコーヒー)

Warum eigentlich interessieren wir uns für Japan? Vielleicht soll ich nur für mich selbst so eine Deklaration machen. Doch würde ich schätzen, dass die Majorität von uns finden Japan aus irgendeinem Grund interessant. Sogar faszinierend.

Als ich ein Kind war hat meinen Vater mir ein paar Films geschaut. Der Hauptfigur war so einer Riesigerbestie, der Godzilla hieß. Das war meine Einleitung in Japan. Danach habe ich herausgefunden, dass meine Lieblingsvideospielen stammten auch aus Japan. Als ich ein bisschen Älter geworden bin, entdeckte ich viele Japanische Filme, beide Anime und Live-action, die ich echt interessant und irgendwie “anders” fand.

Das ist vielleicht die Antwort: Japan fühlt oft so verschiedene und fremd, dass Leute wie ich, die sich für fremde Kulturen und ungewohnte Erfahrungen schwärmen, es einfach mal besuchen müssen.

Also bin ich in Japan.

Anyway, manchmal sind die kleine Unterschieden so interessant als die große. Zum Beispiel gibt es Getränkeautomaten hier echt überall und sie haben viele interessante Getränken. Eine meine Beliebteste ist Dosenkaffee. Obwohl ich Eiskaffee normalerweise nicht mag und heißer Kaffee lieber habe finde ich Dosenkaffee irgendwie echt geil. Es scheint als jede Getränkefirma hat ihre Arten von Dosenkaffee, aber am bekanntesten ist wahrscheinlich Boss Coffee.

Ich habe viele Arte von Dosenkaffee probiert und sie schmecken alle relativ gleich, ehrlich gesagt. Warum denn ist Boss Coffee so beliebt? Vor allem ist Boss Coffee wahrscheinlich einer Marketingtriumph. Kuck das Logo mal. Wie geil? Der Typ ist einfach, aber irgendwie sieht er wie ein Badass aus. Er ist alt und hat Hautfalte, und es wäre eine schlechte Idee, ihm zu ärgern. Er ist halt Der Boss.

Auch ist das Motto etwas besonderes. Das man “the boss of them all” anzugeben, besonders in einer Kultur, dass normalerweise relativ anspruchslos ist, finde ich ganz cool.

Boss Coffees größter Triumph ist aber eine Serie von TV-Werbungen. Der Hauptfigur ist “Alien Jones,” ein Alien, der sich als Tommy Lee Jones kostümierte, die Welt zu explorieren. Diese Werbungen sind halt krass. Man muss selbst kucken.

Nun nach ich so viele Wörter geschrieben haben: wie ist eigentlich der Kaffee? Tjo, im Ganzen sehr gut. Ich habe schon viele Sorten getrunken, aber noch nicht alle.

Black Boss ist wahrscheinlich mein Lieblings, weil ich Schwarzkaffee mir am besten gefällt. Black Boss schmeckt, tja, wie guten Schwarzkaffee. Sehr stark. Rainbow Mountain hat mir echt geflashed, als ich meinen Schluck getrunken habe. Die Geschmack ist zwar sehr stark: nicht wie Schwarzkaffee, aber sehr Zucker/Milchvoll. Irgendwie schwierig zu beschreiben, aber “Rainbow” ist schon richtig. Drei Sorten schmecken mir alle ziemlich gleich (und ziemlich mittelmäßig): Simple Style, Gold Presso, und Zeitakubitou. Wenn ich Schwarz nicht trinken will, meine Lieblings ist definitiv Café au Lait. Lecker, süss und smooth.

Ich habe schon alle die einfach-zu-findenden Sorten getrunken, aber das Boss Coffee-Abenteuer ist only beginning. Vielleicht muss ich bis Tokyo warten, aber ich schwöre, ich trinke jeden Boss Coffee.